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AT527815B1 - Zum heizen oder kühlen einer räumlichkeit betreibbares deckenelement, sowie funktionsdecke mit derartigen deckenelementen - Google Patents

Zum heizen oder kühlen einer räumlichkeit betreibbares deckenelement, sowie funktionsdecke mit derartigen deckenelementen

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Publication number
AT527815B1
AT527815B1 ATA50091/2024A AT500912024A AT527815B1 AT 527815 B1 AT527815 B1 AT 527815B1 AT 500912024 A AT500912024 A AT 500912024A AT 527815 B1 AT527815 B1 AT 527815B1
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AT
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ceiling
elements
functional
room
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Application number
ATA50091/2024A
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Inventor
Hierzer Andreas
Original Assignee
H4X Eu
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by H4X Eu filed Critical H4X Eu
Priority to ATA50091/2024A priority Critical patent/AT527815B1/de
Priority to EP25151216.6A priority patent/EP4596978A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT527815B1 publication Critical patent/AT527815B1/de
Publication of AT527815A4 publication Critical patent/AT527815A4/de

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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/16Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating mounted on, or adjacent to, a ceiling, wall or floor
    • F24D3/165Suspended radiant heating ceiling
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
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    • E04B9/34Grid-like or open-work ceilings, e.g. lattice type box-like modules, acoustic baffles
    • E04B9/36Grid-like or open-work ceilings, e.g. lattice type box-like modules, acoustic baffles consisting of parallel slats
    • E04B9/366Grid-like or open-work ceilings, e.g. lattice type box-like modules, acoustic baffles consisting of parallel slats the principal plane of the slats being vertical
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24FAIR-CONDITIONING; AIR-HUMIDIFICATION; VENTILATION; USE OF AIR CURRENTS FOR SCREENING
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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Deckenelement (3; 3'; 3''), das zum Heizen oder Kühlen einer mit diesem ausgestatteten Räumlichkeit (100) betreibbar ist. Das Deckenelement ist für eine Montage in einem Deckenbereich (101) der Räumlichkeit eingerichtet und mit einer Befestigungsgeometrie (43;43') ausgebildet, welche ein Befestigen eines weiteren Funktionselements (4) oder mehrerer weiterer Funktionselemente (4) an dem Deckenelement ermöglicht. Das Deckenelement ist dafür ausgebildet, nach dessen Montage in dem Deckenbereich alleine oder im Zusammenwirken mit mindestens einem weiteren Deckenelement das weitere Funktionselement oder die weiteren Funktionselemente mechanisch zu tragen. Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Funktionsdecke (1; 1') für eine Räumlichkeit (100), umfassend eine Vielzahl derartiger Deckenelemente (3; 3'; 3'') sowie mehrere Tragschienen (2) und mindestens ein weiteres Funktionselement (4), vorzugsweise mehrere weitere Funktionselemente (4). Bei der Funktionsdecke sind die Tragschienen an einer Rohdecke (102) unmittelbar oder mittelbar montiert oder in eine Rohdecke (102) integriert. Die Deckenelemente sind nebeneinander angeordnet und jeweils an mindestens zwei der Tragschienen montiert und gehalten. Das/die weitere(n) Funktionselemente(e) ist bzw. sind vermittelt über das Deckenelement und die Tragschienen, an denen das Deckenelement montiert ist, an der Rohdecke gehalten.

Description

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Beschreibung
FUNKTIONSDECKE MIT JEWEILS ZUM HEIZEN ODER KÜHLEN EINER RÄUMLICHKEIT BETREIBBAREN DECKENELEMENTEN
GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Funktionsdecke für eine Räumlichkeit, umfassend eine Vielzahl von Deckenelementen, wobei die Deckenelemente jeweils zum Heizen oder Kühlen einer mit dem Deckenelement ausgestatteten Räumlichkeit betreibbar sind.
TECHNISCHER HINTERGRUND
[0002] Es ist bekannt, Räumlichkeiten, wie insbesondere größere Büroräume, mit Hilfe in einem Deckenbereich angeordneter Heiz- und/oder Kühlvorrichtungen zu beheizen und/oder zu kühlen. Derartige Heiz- und/oder Kühlvorrichtungen sind zum Beispiel insgesamt flächig ausgebildet und können Leitungen aufweisen, durch die ein Temperierfluid geleitet wird. In dieser Weise kann zum Beispiel ein FußRbodenbereich von Heiz-/Kühleinrichtungen frei gehalten werden. Zudem kann eine derartige Beheizung und/oder Kühlung dazu beitragen, ein angenehmes Raumklima zu schaffen.
[0003] Es sind beispielsweise Heizelemente bekannt, die mit einer Länge von mehreren Metern ausgebildet und im Deckenbereich der Räumlichkeit von einer Rohdecke abgehängt werden.
[0004] In der DE 200 11 751 U1 wird ferner ein Deckenelement beschrieben, mit dem Räume beheizt oder gekühlt werden können, wobei das Deckenelement eine Mineralfaserplatte und eine Gipsplatte, die als Verbund angeordnet sind, aufweist.
[0005] Weiterhin wird eine herkömmliche Vorrichtung zum Klimatisieren eines Raums mit einem unterhalb einer Decke vorgesehenen Wärmetauscher in der EP 2 410 246 A2 beschrieben. Der Wärmetauscher ist hierbei von einer Rohrschlange gebildet, die über Halteelemente an der Decke befestigt ist.
[0006] Wenngleich mit den vorstehend erläuterten, konventionellen Bauweisen mehr Freiheit im Fußbodenbereich, zum Beispiel für Verkabelungen, erreicht wird, hat es sich nun allerdings herausgestellt, dass die Anordnung von Heiz-/Kühlelementen im Deckenbereich in der herkömmlichen Weise bereits die Planung der Unterbringung weiterer Funktionsbauteile im Deckenbereich, wie zum Beispiel der Beleuchtungsvorrichtungen, ganz erheblich erschwert. Hinzu kommt, dass eine Ausstattung eines Rohbaus, etwa für ein Großraumbüro, in dieser konventionellen Weise die Anzahl der Gewerke, deren Arbeiten im Deckenbereich sorgfältig koordiniert werden müssen, vermehrt.
[0007] Einmal installiert, ist eine in der herkömmlichen Art und Weise geplante und gebaute Deckenkonstruktion, welche ein Temperieren des Raums durch Heizen und/oder Kühlen erlaubt, nachträglich zudem nur sehr schwierig veränderbar. Auch die Anordnung von Komponenten, wie etwa Beleuchtungseinrichtungen, die von der Beheizungs- oder Kühlungsfunktion separate Funktionen im Deckenbereich aufweisen, ist bei der herkömmlichen Vorgehensweise schwierig zu modifizieren. Anpassungen etwa an einen veränderten Bedarf bezüglich des Raumzuschnitts oder an ähnliche Anforderungen sind daher bei den bekannten Bauweisen sehr arbeitsaufwändig.
[0008] In der DE 200 15 084 U1 werden ein Wärmeleitprofil sowie eine Wärmetauscherdecke beschrieben. Beschrieben wird eine Verbindung des Wärmeleitprofils mit Deckenverkleidungsplatten mittels Magnetkraft. Ferner wird beschrieben, hierbei das Wärmeleitprofil mit einem bandartigen Basiselement auszubilden, wobei an einer Unterseite des Basiselements Ausnehmungen als Kammern zur formschlüssigen Aufnahme von Magnetstreifen eingeformt sind.
[0009] Darüber hinaus beschreibt die DE 38 27 371 A1 eine Unterkonstruktion für die Befestigung von langgestreckten, im Querschnitt im Wesentlichen U-förmig profilierten Paneelen. Beschrieben werden Tragschienen, deren unterer Tragschienenteil zu sich längs erstreckenden Flanschen
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verbreitert ist, wobei an diesen Flanschen Laschen mit Schenkeln zum Festklemmen von Längsrändern der Paneele vorgesehen sind. Ein oberer Tragschienenteil ist in seiner Form an die Form eines beispielsweise rohrförmigen Heizkörpers angepasst.
[0010] Ferner wird in der WO 2019 / 229 598 A1 ein Temperierkörper mit einem Temperierabschnitt zum Temperieren eines Raums und mit einer Beleuchtungsaufnahme zum Aufnehmen eines Beleuchtungselements beschrieben. Hierbei ist vorgesehen, dass das Beleuchtungselement, welches in der Beleuchtungsaufnahme aufgenommen ist, von der Frontseite des Temperierkörpers weg Licht abstrahlt. In der WO 2019 / 229 598 A1 wird beschrieben, dass die Beleuchtungsaufnahme mindestens eine Hintergreiffläche aufweist, die einen Hintergriff durch das Beleuchtungselement ermöglicht. Auf diese Weise soll das Beleuchtungselement bezüglich einer Kraftrichtung zu der Frontseite des Temperierkörpers hin in der Beleuchtungsaufnahme gehalten werden.
ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
[0011] Vor diesem Hintergrund ist es eine Aufgabe der Erfindung, eine verbesserte Möglichkeit zum Beheizen und/oder Kühlen einer Räumlichkeit sowie zur Bereitstellung einer oder mehrerer weiterer Funktionen, umfassend Beleuchtung, zu schaffen, die eine einfachere Planung und Montage ermöglicht und zudem nachträglich mit geringerem Aufwand bei Bedarf verändert werden kann.
[0012] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Funktionsdecke mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0013] Es wird ein Deckenelement vorgeschlagen, das zum Heizen oder Kühlen einer mit diesem ausgestatteten Räumlichkeit betreibbar ist. Das bei der Erfindung vorgesehene Deckenelement ist für eine Montage in einem Deckenbereich der Räumlichkeit eingerichtet und mit einer Befestigungsgeometrie ausgebildet, welche ein Befestigen eines weiteren Funktionselements oder mehrerer weiterer Funktionselemente an dem Deckenelement ermöglicht. Hierbei ist das Deckenelement dafür ausgebildet, nach dessen Montage in dem Deckenbereich alleine oder im Zusammenwirken mit mindestens einem weiteren Deckenelement das weitere Funktionselement oder die weiteren Funktionselemente mechanisch zu tragen. Das weitere Deckenelement ist insbesondere ein derartiges Deckenelement.
[0014] Erfindungsgemäß wird eine Funktionsdecke für eine Räumlichkeit mit den Merkmalen des Anspruchs 1 vorgeschlagen, wobei die Funktionsdecke eine Vielzahl derartiger, mit einer Befestigungsgeometrie ausgestatteter Deckenelemente, mehrere Tragschienen und mindestens ein weiteres Funktionselement, vorzugsweise mehrere weitere Funktionselemente, umfasst. Hierbei sind die Tragschienen an einer Rohdecke der Räumlichkeit unmittelbar oder mittelbar über zusätzliche Halteelemente montiert oder die Tragschienen sind in eine Rohdecke der Räumlichkeit in einer zugänglichen Weise integriert. Die Deckenelemente sind nebeneinander angeordnet und jeweils an mindestens zwei der Tragschienen montiert und gehalten. Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass das weitere Funktionselement oder die weiteren Funktionselemente mit der Befestigungsgeometrie mindestens eines der Deckenelemente zusammenwirkt oder zusammenwirken und hierdurch vermittelt über das mindestens eine Deckenelement und die Tragschienen, an denen das mindestens eine Deckenelement montiert ist, an der Rohdecke gehalten ist oder sind.
[0015] Eine Idee der vorliegenden Erfindung besteht darin, dass ein Deckensystem vorgeschlagen wird, dessen eine Heiz- und/oder Kühlfunktion erfüllenden Deckenelemente zugleich als Trägerelemente für weitere Funktionselemente nutzbar sind. Die Deckenelemente werden somit in einer Weise ausgebildet, die es möglich macht, das oder die weiteren Funktionselement(e) an dem Deckenelement oder beispielsweise jeweils an zwei oder mehr Deckenelementen in einer definierten Weise zu befestigen, auf flexible und bei Bedarf anpassbare Art, und zugleich die durch das Funktionselement, insbesondere durch dessen Gewichtskraft, in das Deckenelement bzw. die Deckenelemente eingetragenen Lasten aufzunehmen und zuverlässig in eine Rohdecke einzuleiten.
[0016] Die Planung und Installation einer Funktionsdecke werden mit der Erfindung einfacher
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und mit weniger Aufwand und Zeitbedarf möglich. Beispielsweise ist es nicht notwendig, für die Beheizung bzw. Kühlung der Räumlichkeit zum Einen, sowie für weitere Funktionen wie insbesondere die Beleuchtung, Akustikverbesserung, Beschallung oder Bereitstellung von Informationen zum Anderen, im Rahmen der einzelnen Gewerke jeweils separate Befestigungs- und Halteeinrichtungen anbringen zu lassen. Die Erfindung stellt stattdessen eine konsistente Befestigungslösung bereit, die auf den Deckenelementen als Träger einer Befestigungsgeometrie basiert.
[0017] Somit wird es möglich, bei einem Neubau oder einer Sanierung den Ausbau der Räumlichkeiten schneller zu planen und umzusetzen. In dieser Weise kann zum Beispiel Büroraum einfacher und kostengünstiger zur Verfügung gestellt werden. Mit einer Funktionsdecke gemäß der Erfindung ausgestattete Räumlichkeiten bieten zudem eine wesentlich höhere Flexibilität für nachträgliche Veränderungen als herkömmliche Bauweisen, zumal die weiteren Funktionselemente nicht getrennt von den zum Heizen und/oder Kühlen ausgebildeten Deckenelementen befestigt und ggf. erneut befestigt werden müssen, sondern eine definierte Befestigungsgeometrie jeweils des Deckenelements nutzen. In dieser Weise wird auch eine Beschädigung der zum Heizen oder Kühlen verwendeten Einrichtungen, etwa durch versehentliches Anbohren von Temperierfluid führenden Leitungen, vermieden.
[0018] Erfindungsgemäß ist das weitere Funktionselement oder mindestens eines der weiteren Funktionselemente eine Beleuchtungsvorrichtung zur Beleuchtung der Räumlichkeit oder eines Teils dieser. Im Falle von Beleuchtungsvorrichtungen als Funktionselement(e) werden mit der Erfindung erhebliche Vorteile erreicht, zumal Beleuchtungsvorrichtungen oder -organe im Deckenbereich häufig zahlreich vorgesehen werden und deren Konfiguration und Anordnung für eine angenehme und passende Beleuchtung sorgfältig geplant sowie bei einer Änderung des Raumzuschnitts vielfach umfassend angepasst werden sollen.
[0019] Erfindungsgemäß ist das Deckenelement paneel- oder plattenartig ausgebildet. Somit kann das Deckenelement als ein flächiges Heiz- und/oder Kühlelement wirken und eine wirkungsvolle Beheizung und/oder Kühlung der Räumlichkeit ermöglichen. Deckenelemente dieser Art können gut flächenfüllend in dem Deckenbereich angeordnet werden, so dass eine Fläche der Decke gut für die Temperierfunktion sowie die weiteren Funktionen ausgenutzt werden kann.
[0020] Erfindungsgemäß ist die Befestigungsgeometrie mit mehreren hinterschnittenen Nuten ausgebildet. Derartige Nuten ermöglichen die zuverlässige Befestigung einer Vielzahl weiterer Funktionselemente in vielfältiger und flexibler Anordnung.
[0021] Bei der erfindungsgemäßen Funktionsdecke ist das weitere Funktionselement oder das mindestens eine der weiteren Funktionselemente, das als die Beleuchtungsvorrichtung zur Beleuchtung der Räumlichkeit oder des Teils dieser ausgebildet ist, unter Nutzung der Befestigungsgeometrie von einem der Deckenelemente oder von zwei oder mehr der Deckenelemente abgehängt befestigt.
[0022] Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Unteransprüchen sowie aus der Beschreibung unter Bezugnahme auf die Figuren.
[0023] In einer Ausgestaltung ermöglicht die Befestigungsgeometrie das Befestigen des weiteren Funktionselements oder der weiteren Funktionselemente auf einer Seite des Deckenelements, die nach dessen Montage der Räumlichkeit zugewandt ist. Somit ist die Befestigung eines oder mehrerer Funktionselemente(s), das/die eine Funktion in der Räumlichkeit erfüllen soll(en), einfach und zweckmäßig möglich.
[0024] Bei einer Weiterbildung ist die Befestigungsgeometrie an einer Seite des Deckenelements, die nach dessen Montage der Räumlichkeit zugewandt ist, ausgebildet und/oder von dieser Seite des Deckenelements zugänglich. Mit dieser Ausgestaltung wird einer Monteursperson, durch den vereinfachten Zugang zur Befestigungsgeometrie von der Seite der Räumlichkeit her, vorteilhaft ein Installieren oder Umbauen von Funktionselementen erheblich erleichtert, insbesondere auch nach einer vollflächigen oder weitgehend vollflächigen Installation der Deckenelemente.
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[0025] Gemäß einer Weiterbildung ist eines der weiteren Funktionselemente ein Akustikelement zur Modifikation von akustischen Eigenschaften der Räumlichkeit oder eines Teils dieser. Auch im Falle von Akustikelementen als Funktionselement(e) erzielt die Erfindung große Vorteile, zumal diese Elemente oftmals zahlreich sind, erheblichen Bauraum beanspruchen und daher eine Befestigung an einer Vielzahl von Stellen notwendig machen können. Die Erfindung vereinfacht somit die Anordnung und räumliche Abstimmung von Akustikelementen mit anderen, weiteren Funktionselementen wie etwa den Beleuchtungsvorrichtungen in Planung und Umsetzung.
[0026] In einer noch weiteren Ausgestaltung kann eines der weiteren Funktionselemente einen Lautsprecher oder eine Anzeigevorrichtung, insbesondere einen Monitor, oder einen Sensor, insbesondere einen Sensor zum Detektieren einer Bewegung in der Räumlichkeit oder einen Sensor zum Detektieren von Rauch oder eines gasförmigen Stoffes oder einer erhöhten Temperatur, umfassen. Mit der Erfindung gelingt es somit mit geringem Aufwand, eine Beschallung und/oder die Anzeige etwa von Informationen in der Räumlichkeit zu ermöglichen sowie weitere Zusatzfunktionen mittels eines Sensors bereitzustellen.
[0027] Gemäß einer Weiterbildung der Funktionsdecke ist eines der weiteren Funktionselemente als ein Lautsprecher oder eine Anzeigevorrichtung oder ein Sensor ausgebildet.
[0028] Insbesondere kann das Deckenelement langgestreckt ausgebildet sein.
[0029] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung ist/sind an oder in dem Deckenelement eine Leitung oder Leitungen zur Aufnahme eines Heiz- oder Kühlfluids, insbesondere einer Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, vorgesehen oder anordenbar. Das Heiz- oder Kühlfluid kann alternativ zum Beispiel Wasser mit Zusätzen oder stattdessen ein anderes Temperierfluid sein. Die Leitung oder die Leitungen kann/können in dem Deckenelement zum Beispiel schlangen- oder mäanderförmig verlegt sein.
[0030] In einer Ausgestaltung weist das Deckenelement einen aus einem Metallmaterial, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung oder einem Stahl, ausgebildeten Grundkörper auf. Ein derartiger Grundkörper bietet insbesondere eine geeignete mechanische Festigkeit, um als Träger für weitere Funktionselemente zu dienen.
[0031] Der Grundkörper kann in einer Weiterbildung insbesondere als ein flaches Profil ausgebildet sein. Dies kann zu einer zweckmäßigen Herstellung eines Grundkörpers beitragen, beispielsweise eines Grundkörpers mit einer entlang einer Längsrichtung im Wesentlichen konstanten und womöglich komplexen Geometrie.
[0032] In einer Ausgestaltung sind die mehreren hinterschnittenen Nuten, mit welchen die Befestigungsgeometrie ausgebildet ist, als T-Nuten ausgebildet. Die mehreren hinterschnittenen Nuten sind vorzugsweise gleichartig ausgebildet.
[0033] Die Nuten können in einer Weiterbildung bei der Herstellung des Grundkörpers, insbesondere durch Strangpressen desselben, zum Beispiel als Profil, in den Grundkörper eingebracht sein. Die Nuten können somit in zweckmäßiger Weise hergestellt werden. Eine Herstellung des Grundkörpers mittels Strangpressen kann insbesondere zweckmäßig sein, wenn der Grundkörper aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung hergestellt wird.
[0034] Bei einer weiteren Ausgestaltung ist die Befestigungsgeometrie mit einem Muster oder Raster einer Vielzahl von Öffnungen, insbesondere gleichartiger Öffnungen, ausgebildet. Die Befestigungsgeometrie kann zudem in einer weiteren Weiterbildung mit mehreren Gruppen jeweils gleichartiger, muster- oder rasterartig angeordneter Öffnungen versehen sein. Öffnungen eines oder mehrerer Typen sind gut geeignet, wenn der Grundkörper beispielsweise nicht als ein stranggepresstes Profil, sondern zum Beispiel als ein Blechteil oder Blechbiegeteil, etwa aus einem Stahl, gefertigt ist.
[0035] Insbesondere können die Öffnungen, beispielsweise als runde Löcher oder als Langlöcher, mittels Stanzen und/oder spanend in den Grundkörper eingebracht sein. Auf diese Weise lassen sich die Öffnungen zweckmäßig herstellen.
[0036] Es kann in einer Ausgestaltung somit vorgesehen sein, dass die Befestigungsgeometrie 4133
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mit mehreren hinterschnittenen Nuten, insbesondere mehreren T-Nuten, und zusätzlich mit einem Muster oder Raster einer Vielzahl von Öffnungen, die gleichartig oder gruppenweise gleichartig sind, ausgebildet ist. Somit werden noch vielfältigere Befestigungsmöglichkeiten an dem Deckenelement geschaffen.
[0037] Bei einer Weiterbildung der Funktionsdecke ist vorgesehen, dass die Tragschienen auf einer der Räumlichkeit zugewandten Oberfläche einer Betondecke als der Rohdecke befestigt oder von der Betondecke abgehängt montiert sind oder dass die Tragschienen in ein Betondecken-Fertigteil oder mehrere Betondecken-Fertigteile, mit dem oder denen die Rohdecke gebildet ist, integriert sind, beispielsweise in das oder die Betondecken-Fertigteil(e) eingebettet sind. Vielfältige Anordnungen der Tragschienen sind somit möglich.
[0038] Insbesondere können die Tragschienen beabstandet voneinander und parallel zueinander angeordnet sein. Längsrichtungen der Tragschienen erstrecken sich in dieser Ausgestaltung bevorzugt jeweils im Wesentlichen orthogonal zu Längsrichtungen der Deckenelemente. Somit können die Deckenelemente zweckmäßig entlang deren Länge gehalten werden.
[0039] In einer Ausgestaltung können die Tragschienen einen an einer Längsseite offenen Querschnitt, insbesondere einen C-förmigen Querschnitt, aufweisen. Auf diese Weise wird mit einer vergleichsweise einfachen Querschnittsgeometrie der Tragschiene eine zuverlässige und flexible Montage der Deckenelemente an diesen ermöglicht.
[0040] Gemäß einer Weiterbildung der Funktionsdecke sind Adapterstücke vorgesehen, die jeweils in eine der Tragschienen, insbesondere an einer frei wählbaren Stelle entlang einer Längsrichtung der Tragschiene, einsetzbar und, vorzugsweise lösbar, mit der Tragschiene mechanisch koppelbar sind. Die Deckenelemente sind hierbei dafür eingerichtet, jeweils mit mehreren der Adapterstücke mechanisch, vorzugsweise lösbar, gekoppelt zu werden. Beispielsweise können die Deckenelemente jeweils dafür eingerichtet sein, in entgegengesetzten Längsrandbereichen des Deckenelements jeweils mit einem oder vorzugsweise mehreren der Adapterstücke gekoppelt zu werden. Somit wird eine gut anpassbare Montage der Deckenelemente in dem Deckenbereich möglich.
[0041] In einer Ausgestaltung sind die Deckenelemente mit den Adapterstücken verklipsbar oder verrastbar. Dies ermöglicht eine besonders einfache und zeitsparende Montage der Deckenelemente.
[0042] In einer anderen Ausgestaltung können die Deckenelemente für ein Anschrauben an die Adapterstücke ausgebildet sein.
[0043] Die obigen Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung lassen sich, sofern sinnvoll, beliebig miteinander kombinieren. Weitere mögliche Ausgestaltungen, Weiterbildungen und Implementierungen der Erfindung umfassen auch nicht explizit genannte Kombinationen von zuvor oder im Folgenden bezüglich der Ausführungsbeispiele beschriebenen Merkmalen der Erfindung. Insbesondere wird dabei der Fachmann auch Einzelaspekte als Verbesserungen oder Ergänzungen zu der jeweiligen Grundform der vorliegenden Erfindung hinzufügen.
INHALTSANGABE DER ZEICHNUNG
[0044] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in den Figuren der Zeichnungen angegebenen Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen hierbei:
[0045] Fig. 1 ein Deckenelement für eine Funktionsdecke gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung, perspektivisch von einer ersten Seite;
[0046] Fig. 2 das Deckenelement der Fig. 1 perspektivisch von einer zweiten Seite;
[0047] Fig. 3 eine Detailansicht eines Endbereichs des Deckenelements der Fig. 1 per-
spektivisch von der zweiten Seite;
[0048] Fig. 4-7 einige Schritte beim Aufbau der Funktionsdecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, perspektivisch von einer Räumlichkeit her gesehen;
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[0049] Fig. 8 die fertiggestellte Funktionsdecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, perspektivisch von einer der Räumlichkeit zugewandten Sichtseite gesehen;
[0050] Fig. 9-12 die in Fig. 4-7 illustrierten Schritte in einer Seitenansicht; [0051] Fig. 13 die Funktionsdecke aus Fig. 8 in einer Seitenansicht;
[0052] Fig. 14 ein Adapterstück beim Einsetzen in eine Tragschiene zur Bildung der Funktionsdecke des ersten Ausführungsbeispiels in Seitenansicht;
[0053] Fig. 15, 16 das Adapterstück beim Einsetzen in die Tragschiene, wie in Fig. 14 gezeigt, in perspektivischen Ansichten;
[0054] Fig. 17 mittels in Tragschienen eingesetzter Adapterstücke, wie in Fig. 14-16 gezeigt, gehaltener und nebeneinander angeordnete Deckenelemente gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, beim Befestigen eines weiteren, als Akustikelement ausgebildeten Funktionselements, perspektivisch und ausschnittsweise;
[0055] Fig. 18 ein größerer Ausschnitt der Situation aus Fig. 17;
[0056] Fig. 19 den in Fig. 7 und 12 gezeigten Schritt beim Aufbau der Funktionsdecke, in einer weiteren perspektivischen Ansicht;
[0057] Fig. 20, 21 Sstirnseitige Detailansichten der in Fig. 13 gezeigten fertigen Funktionsdecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel;
[0058] Fig. 22 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Funktionsdecke aus Fig. 13, im Bereich eines der Adapterelemente, an dem zwei der Deckenelemente gehalten sind;
[0059] Fig. 23 eine vergrößerte Querschnittsansicht der Funktionsdecke aus Fig. 13, im Be-
reich eines an einem der Deckenelemente gehaltenen Akustikelements;
[0060] Fig. 24 eine perpektivische, ausschnittsweise Detailansicht B, wie in Fig. 19 an- gedeutet, einer Fixierung des Akustikelements aus Fig. 23;
[0061] Fig. 25 eine sichtseitige Unteransicht eines Ausschnitts der Funktionsdecke gemäß dem ersten Ausführungsbeispiel, wie in Fig. 13 gezeigt;
[0062] Fig. 26 eine stirnseitige Detailansicht einer Befestigung eines als Beleuchtungsvorrichtung ausgebildeten weiteren Funktionselements mittels Abhängen an einem der Deckenelemente;
[0063] Fig. 27 die Situation aus Fig. 26, perspektivisch von der Sichtseite gesehen, in einem Detail A, wie in Fig. 19 angedeutet;
[0064] Fig. 28 Teile einer Funktionsdecke gemäß einer Variante des ersten Ausführungsbeispiels, in einer Seitenansicht
[0065] Fig. 29 Teile einer Funktionsdecke gemäß einer noch weiteren Variante des ersten Ausführungsbeispiels, perspektivisch von der Sichtseite gesehen;
[0066] Fig. 30 eine erste Befestigungsweise einer Tragschiene für die Funktionsdecke gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1-29 und dessen Varianten, im Querschnitt einer beispielhaften Betondecke;
[0067] Fig. 31 eine zweite Befestigungsweise einer Tragschiene für die Funktionsdecke gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1-29 und dessen Varianten, im Querschnitt eines beispielhaften Betondecken-Fertigteils;
[0068] Fig. 32 eine weitere Befestigungsweise einer Tragschiene für die Funktionsdecke gemäß dem Ausführungsbeispiel der Fig. 1-29 und dessen Varianten, im Querschnitt einer beispielhaften Betondecke;
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[0069] Fig. 33 einen Ausschnitt einer Funktionsdecke gemäß einem zweiten Beispiel zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispiels, mit einer Tragschiene, einem Adapterstück, einem Deckenelement und einem weiteren Funktionselement, schematisch in einem Querschnitt des Deckenelements;
[0070] Fig. 34 einen Ausschnitt des Deckenelements gemäß dem zweiten Beispiel, in einer sichtseitigen Unteransicht;
[0071] Fig. 35 ein Adapterstück und ein an diesem mittels Anschrauben montiertes Deckenelement gemäß einem noch weiteren Ausführungsbeispiel; und
[0072] Fig. 36 eine vergrößerte Ansicht eines Ausschnitts des Akustikelements aus Fig. 17 sowie einer Befestigungskomponente für dieses.
[0073] Die beiliegenden Zeichnungen sollen ein weiteres Verständnis der Ausführungsformen der Erfindung vermitteln. Sie veranschaulichen Ausführungsformen und dienen im Zusammenhang mit der Beschreibung der Erklärung von Prinzipien und Konzepten der Erfindung. Andere Ausführungsformen und viele der genannten Vorteile ergeben sich im Hinblick auf die Zeichnungen. Die Elemente der Zeichnungen sind nicht notwendigerweise maßstabsgetreu zueinander gezeigt.
[0074] In den Figuren sind gleiche, funktionsgleiche und gleich wirkende Elemente, Merkmale und Komponenten - sofern nichts anderes angegeben ist - jeweils mit denselben Bezugszeichen versehen.
BESCHREIBUNG VON AUSFÜHRUNGSBEISPIELEN
[0075] Fig. 1-29, 36 illustrieren eine Funktionsdecke 1 gemäß einem ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung. Die Funktionsdecke 1 ist zur Installation in einer Räumlichkeit 100 vorgesehen, beispielsweise in einem Büroraum, etwa einem Großraumbüro. Die Funktionsdecke 1 kann jedoch gleichermaßen für eine Vielfalt anders gearteter Räumlichkeiten nützlich sein und dort Anwendung finden.
[0076] Die Funktionsdecke 1 umfasst eine Vielzahl von paneel- oder plattenartigen, langgestreckt ausgebildeten, gleichartigen Deckenelementen 3, die jeweils zum Heizen oder Kühlen der mit dem Deckenelement 3 ausgestatteten Räumlichkeit 100 betreibbar sind und die dafür eingerichtet sind, in einem Deckenbereich 101 der Räumlichkeit 100 montiert zu werden.
[0077] Das Deckenelement 3 weist einen Grundkörper 23 auf, der als ein flaches Profil aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung ausgebildet ist. Bei der Herstellung des Grundkörpers 23, die insbesondere mittels Strangpressens erfolgen kann, wurde der Grundkörper 23 mit mehreren gleichartigen, hinterschnittenen Nuten 143 versehen. Die Nuten 143 erstrecken sich parallel zueinander und parallel zu einer Längsrichtung L3 des Deckenelements 3 auf einer Seite 13 des Deckenelements 3, die nach dessen Montage der Räumlichkeit 100 zugewandt ist, und öffnen sich zu der Seite 13 hin.
[0078] Auf einer der Seite 13 entgegengesetzten Seite des Deckenelements 3, die nach der Montage einer Rohdecke 102 der Räumlichkeit 100 zugewandt ist, ist das Deckenelement 3 mit mindestens einer fluidführenden Leitung 33 ausgestattet, in der ein Heiz- und/oder Kühlfluid, insbesondere eine Flüssigkeit wie beispielsweise Wasser, zirkulieren kann. Die Leitung 33 kann an dem Grundkörper 23 zwischen einstückig an diesem vorgesehenen Rippen 63 angeordnet und durch diese Rippen 63 gehalten sein. Fig. 22 beispielsweise zeigt in einer Querschnittsansicht derartige Rippen 63, die beispielsweise ebenfalls beim Strangpressen des Grundkörpers 23 hergestellt sind und miteinander einen Kanal mit einem gerundeten Grund bilden, wodurch ein guter Kontakt und ein guter Wärmeübergang zwischen Leitung 33 und Grundkörper 23 erreicht wird.
[0079] Die Deckenelemente 3 können zum Beispiel jeweils eine Länge von etwa 6 m aufweisen, wobei andere Längen jedoch ebenfalls denkbar sind.
[0080] Die Funktionsdecke 1 weist ferner mehrere Tragschienen 2, eine Vielzahl von Adapterstücken 5 sowie weitere Funktionselemente 4 auf.
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[0081] Fig. 4-7 illustrieren einige Schritte der Installation der Funktionsdecke 1 im Deckenbereich 101 der Räumlichkeit 100.
[0082] Zunächst werden die Tragschienen 2 parallel zueinander in Abständen, insbesondere gleichmäßigen Abständen, beispielsweise im Abstand von 2 m zueinander, an der Rohdecke 102 befestigt. Die Tragschienen 2 können hierzu, wie in Fig. 30 beispielhaft illustriert, direkt an einer der Räumlichkeit 100 zugewandten Oberfläche der Rohdecke 102 fixiert werden, zum Beispiel durch Anschrauben, oder stattdessen mittelbar mit Hilfe von zusätzlichen Halteelementen 22, wie in Fig. 32 gezeigt, von der Rohdecke 102 abgehängt befestigt werden, um einen Abstand zwischen den Tragschienen 2 und der Rohdecke 102 zu schaffen. Die Rohdecke 102 ist in Fig. 30, 32 jeweils als eine Betondecke 103 ausgebildet, wobei aber stattdessen eine andere Deckenbauweise ebenfalls in Betracht kommen kann. In einer Alternative können die Tragschienen 2 in ein Decken-Fertigteil, etwa ein Betondecken-Fertigteil 103', eingebettet und dadurch integriert sein. Eine derartige Einbettung der Tragschiene 2 zeigt beispielhaft Fig. 31.
[0083] Die Tragschienen 2 sind untereinander gleichartig ausgebildet und weisen jeweils einen C-förmigen Querschnitt auf, der an einer Längsseite 12 geöffnet ist. Die offene Längsseite 12 weist nach der Montage bzw. Einbettung der Tragschiene 2 zu der Räumlichkeit 100 hin. Im Falle der Einbettung der Tragschiene 2, wie etwa in Fig. 31, ist zumindest die offene Längsseite 12 von der Räumlichkeit 100 her zugänglich.
[0084] Die Adapterstücke 5 dienen einer Montage der Deckenelemente 3 an den Tragschienen 2, wobei die Deckenelemente 3 bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel nebeneinander und parallel zueinander derart angeordnet werden, dass die Längsrichtungen L3 der Deckenelemente 3 im Wesentlichen in einem rechten Winkel zu den Längsrichtungen L2 der Tragschienen 2 verlaufen.
[0085] An den Tragschienen 2 werden jeweils mehrere Adapterstücke 5 voneinander beabstandet angeordnet, siehe Fig. 5. Die in Fig. 14-16 vergrößert gezeigten Adapterstücke 5 sind gleichartig ausgebildet und weisen jeweils ein Basisteil 75 auf, an dem beidseits als Federelemente ausgebildete Rastelemente 15, die auch als Einrastfedern bezeichnet werden können, angeordnet sind. Zudem weist jedes der Adapterstücke 5 ein relativ zum Basisteil 75 drehbares Eingriffselement 25 auf. Um das Adapterstück 5 jeweils mit der Tragschiene 2 zu koppeln, wird das Adapterstück 5 an einer frei wählbaren Stelle entlang der Längsrichtung L2 mit dem Eingriffselement 25 voran durch die offene Längsseite 12 der Tragschiene 2 in deren Inneres eingeführt.
[0086] Das Eingriffselement 25 ist flach, länglich und plattenartig ausgebildet und weist zwei einander diagonal gegenüberliegende, gerundete Ecken sowie zwei weitere, einander gegenüberliegende Ecken im Wesentlichen ohne Rundung auf. Fig. 14-16 zeigen, dass während des Einsetzens eine Längserstreckungsrichtung des Eingriffselements 25 im Wesentlichen parallel zu der Längsrichtung L2 der Tragschiene 2 verläuft. Wenn sich das Eingriffselement 25 vollständig im Inneren der Tragschiene 2 befindet, wird das Eingriffselement 25, von der Räumlichkeit 100 her, um einen Winkel von etwa 90 Grad verdreht. Hierfür kann an der von der Tragschiene 2 abgewandten Seite des Adapterstücks 5 eine Eingriffsgeometrie eines Drehzapfens 35, der mit dem Eingriffselement 25 fest verbunden und im Basisteil 75 gelagert ist, zugänglich sein, etwa durch eine Öffnung im Basisteil 75. Nach dem Verdrehen des Eingriffselements 25 ist das Adapterstück 5 mit der Tragschiene 2 schnell, einfach und zuverlässig mechanisch gekoppelt. Ein Lösen dieser mechanischen Kopplung bei Bedarf wird durch Drehen des Eingriffselements 25 in einer entgegengesetzten Richtung erreicht.
[0087] Die Adapterstücke 5 werden, siehe Fig. 5, in dieser Weise derart an den Tragschienen 2 befestigt, dass korrespondierende der Adapterstücke 5 an jeder der Tragschienen 2 miteinander auf einer Linie liegen. Die freie Wählbarkeit der Position der Adapterstücke 5 entlang der Tragschienen 2 macht eine hohe Flexibilität der Positionierung der Deckenelemente 3 in Richtung L2 möglich.
[0088] In Varianten des ersten Ausführungsbeispiels könnten die Adapterstücke 5 in anderer
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Weise an den Tragschienen 2 befestigt werden, beispielsweise mittels Einklipsens, Verrastens oder mittels Schrauben.
[0089] Nach Fixierung aller Adapterstücke 5 werden die Deckenelemente 3 von der Seite der Räumlichkeit 100 her jeweils an mehreren der Adapterstücke 5 eingerastet und dadurch lösbar an den Tragschienen 2 mechanisch gehalten. Hierbei ist jedes Deckenelement 3 mindestens an zwei Tragschienen 2, in Fig. 6 beispielhaft an drei Tragschienen 2, rastend montiert und gehalten.
[0090] In dieser Weise werden die Deckenelemente 3, sowie ergänzende, schmälere Deckenelemente 3a etwa für Randgebiete der Räumlichkeit, ein flächiges Gebiet des Deckenbereichs 101 füllend nebeneinander angeordnet. Fig. 17 zeigt in vergrößerter Ansicht auch einen Ausschnitt eines Deckenelements 3a, das in Fig. 17 beispielhaft nicht mit einer Leitung 33 zum Heizen und/oder Kühlen versehen ist, sondern zum Beispiel als Randabschluss dient. In einer Variante könnte auch an dem Deckenelement 3a eine Leitung 33 angeordnet sein.
[0091] Die mechanische Kopplung der Deckenelemente 3 mit den Adapterstücken 5 und dadurch mit den Tragschienen 2 ist in den Fig. 20-22 vergrößert dargestellt. Die Deckenelemente 3 weisen an beiden Längsseiten dieser jeweils einen Randbereich 53 auf, der im Profilquerschnitt des Grundkörpers 23 als eine L-förmig ausgebildete Rippe gebildet ist. Ein Schenkel der L-Form steht hierbei am Längsrand des Deckenelements 3 nach außen vor. Die Deckenelemente 3a können in analoger Weise mit Längsrandbereichen 53 versehen sein.
[0092] An einer dem Eingriffselement 25 entgegengesetzten Seite weist das Basisteil 75 des Adapterstücks 5 einen Zentralabschnitt 55 sowie symmetrisch beidseits von diesem angeordnete Wandabschnitte 45 auf. Jeder der Wandabschnitte 45 begrenzt mit dem Zentralabschnitt 55 einen kanalartigen Innenbereich, in den die federnden Rastelemente 15 vom Zentralabschnitt 55 hinein geneigt vorstehen.
[0093] Zur mechanischen Kopplung eines Deckenelements 3, oder 3a, mit den Adapterstücken 5 wird der Randbereich 53 in den Innenbereich zwischen dem Zentralabschnitt 55 und dem Wandabschnitt 45 eingeführt, wobei der freistehende Schenkel der L- Form über das rampenartig geneigte Rastelement 15 gleitet und das Rastelement 15 federnd zurückdrückt, bis dieses hinter den freien Schenkel 153 der L-Form des Randbereichs 53 einschnappt, siehe insbesondere Fig. 22. Zum Lösen der rastenden Kopplung kann beispielsweise ein hinreichend flaches Werkzeug verwendet werden, um das Rastelement 15 zurückzudrücken. In dieser Weise sind die Deckenelemente 3, 3a jeweils randseitig mit den Adapterstücken 5 verklipsbar oder verrastbar, wobei zwischen einander benachbarten Längsrändern einander benachbart angeordneter Deckenelemente 3, 3 oder 3, 3a nur ein schmaler Zwischenraum verbleibt. Das Zusammenwirken der Randbereiche 53 mit den Rastelementen 15 kann zudem vorteilhaft eine frei wählbare Positionierung der Deckenelemente 3, 3a in Richtung L3 ermöglichen.
[0094] Nach Fixierung der Deckenelemente 3 und bei Bedarf 3a ist eine im Wesentlichen geschlossene Fläche gebildet, siehe Fig. 6, die ein Beheizen oder Kühlen der Räumlichkeit von dem Deckenbereich 101 her ermöglicht. Die Deckenelemente 3 sind hierbei zuverlässig und zugleich einfach montierbar durch die Tragschienen 2 an der Rohdecke 102 getragen.
[0095] Zugleich dienen bei der Funktionsdecke 1, wie nachstehend beschrieben, die Deckenelemente 3 als Träger für die weiteren Funktionselemente 4. Auch die ergänzenden Deckenelemente 3a können bei einigen Ausführungen als solche Träger dienen. In den Figuren sind nicht alle Adapterstücke 5, mittels derer die ergänzenden Deckenelemente 3a gehalten werden können, dargestellt.
[0096] Hierzu sind die hinterschnittenen Nuten 143 als flache T-Nuten ausgebildet. Mit den TNuten 143 ist eine Befestigungsgeometrie 43 gebildet, die von der der Räumlichkeit 100 nach der Montage zugewandten Seite 13 der Deckenelemente 3, 3a zugänglich und auf der Seite 13 angeordnet ist. Die Befestigungsgeometrie 43 ermöglicht ein Befestigen einer Vielzahl der weiteren Funktionselemente 4 auf der der Räumlichkeit 100 zugewandten Seite 13 der Deckenelemente 3, 3a, wobei das weitere Funktionselement 4 jeweils mit der Befestigungsgeometrie 43 zusammenwirkt. Fig. 6 zeigt die im Wesentlichen geschlossene, zusammenhängende, durch die De-
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ckenelemente 3 und 3a gebildete Fläche, die unterseitig mit den zur Räumlichkeit 100 gewandten parallelen Nuten 143 ausgestattet ist.
[0097] Hierbei kann zum Beispiel ein weiteres Funktionselement 4 von nur einem der Deckenelemente 3 oder von einem Deckenelement 3 im Zusammenwirken mit einem oder mehreren weiteren Deckenelement(en) 3, oder 3a, mechanisch getragen werden. Die Deckenelemente 3, 3a, die Adapterstücke 5 und die Tragschienen 2 sind dafür eingerichtet, die Lasten, insbesondere Gewichtskräfte, die die weiteren Funktionselemente 4 in die Deckenelemente 3 und ggf. 3a eintragen, zuverlässig in die Rohdecke 102 einzuleiten.
[0098] Zwei beispielhafte weitere Funktionselemente 4 als Bestandteile der Funktionsdecke 1 zeigt Fig. 7. Eines der weiteren Funktionselemente 4 ist als eine Beleuchtungsvorrichtung 14 zur Beleuchtung der Räumlichkeit 100 oder eines Teils der Räumlichkeit 100, beispielhaft als eine langgestreckte Beleuchtungsvorrichtung 14, ausgebildet. Ein weiteres Funktionselement 4 ist als ein Akustikelement 24 ausgebildet und dient einer Modifikation, insbesondere einer Verbesserung, von akustischen Eigenschaften der Räumlichkeit 100 oder eines Teils derselben.
[0099] Eine fertiggestellte Funktionsdecke 1 zeigt Fig. 8 in perspektivischer Ansicht von einer Sichtseite der Funktionsdecke 1 her, die der Räumlichkeit 100 zugewandt ist und im Deckenbereich 101 angeordnet ist. Die Deckenelemente 3 tragen hierbei eine Vielzahl von gleichartigen, langgestreckten und parallel zueinander angeordneten Akustikelementen 24 als weiterer Funktionselemente 4, wobei von diesen in Fig. 8 der besseren Übersicht halber nur einige mit dem Bezugszeichen 24 versehen sind.
[00100] Zwischen zwei der Akustikelemente 24 ist im Wesentlichen parallel zu diesen eine langgestreckte Beleuchtungsvorrichtung 14 als weiteres Funktionselement 4 angeordnet.
[00101] Fig. 8 zeigt ferner, dass in Fig. 8 die Längsrichtungen L3 der Deckenelemente 3 parallel zu einer Längsrichtung L14 der Beleuchtungsvorrichtung 14 und parallel zu einer Längsrichtung L24 der Akustikelemente 24 verlaufen. Die Längsrichtungen L3, L14 und L24 sind zudem im Wesentlichen normal zu den Längsrichtungen L2 der Tragschienen 2 ausgerichtet. Hierbei ist bei der beispielhaften Ausführung in Fig. 8 jedes der weiteren Funktionselemente 4 durch eines der Deckenelemente 3, an mehrerer Stellen längs desselben, mechanisch getragen.
[00102] Die Vielzahl gleichartiger T-Nuten 143, die als Befestigungsgeometrie 43 dienen, ermöglicht eine sehr vielfältige, flexible Anordnung der weiteren Funktionselemente 4. Deren Befestigung unter Nutzung der T-Nuten 143 wird im Folgenden näher beschrieben. Hierzu wird insbesondere auf die Fig.17-27 und 36 verwiesen.
[00103] An dem Akustikelement 24, welches beispielhaft mit einer schmalen, langgestreckten Grundform ausgebildet ist, sind an einer schmalen Längsseite mehrere Befestigungskomponenten 6 angeordnet, zum Beispiel vier Befestigungskomponenten 6, die über die Länge des Akustikelements 24 verteilt und in Abständen voneinander angeordnet sind. Fig. 17-19, 24 zeigen jeweils eines dieser. Fig. 36 zeigt die in einer flachen Aussparung des Akustikelements 24 an diesem fixierte Befestigungskomponente 6.
[00104] Die Befestigungskomponente 6 weist an einer ersten Seite derselben zwei feste Hakenabschnitte 36 und an einer der ersten Seite entgegengesetzten zweiten Seite zwei bewegbare Hakenabschnitte 16 auf. Die festen und bewegbaren Hakenabschnitte 36 und 16 sind dafür ausgebildet, die Hinterschnitte der flachen T-Nut 143 zu hintergreifen und auf diese Weise das Akustikelement 24 unter Nutzung der Befestigungsgeometrie 43 zu befestigen, siehe etwa Fig. 22, 23 . Zum Befestigen können die festen Hakenabschnitte 36 hinter den Hinterschnitt an einer Seite der T-Nut 143 eingeführt und dann das Akustikelement 24 in dessen Endposition verschwenkt werden, wodurch die bewegbaren Hakenabschnitte 16, insbesondere mit Hilfe von Gleitrampen dieser, die von dem Akustikelement 24 weg weisen, hinter dem Hinterschnitt an der anderen Seite der T-Nut 143 einrasten. Ein Betätigungsabschnitt 26 der Befestigungskomponente 6 ermöglicht ein Zurückziehen der bewegbaren, zum Beispiel federbelasteten Hakenabschnitte 16, um das Akustikelement 24 wieder lösen zu können. Fig. 19, 22, 24, 25 zeigen, dass der Betätigungsabschnitt 26 nach Befestigen des Akustikelements 24 auf der Seite 13 des Deckenelements 3 zu-
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gänglich ist. In dieser Weise befestigte Akustikelemente 24 zeigen Fig. 19-25.
[00105] Das als Beleuchtungsvorrichtung 14 ausgebildete weitere Funktionselement 4 ist beispielsweise in Fig. 19 von einem Deckenelement 3 unter Nutzung der Befestigungsgeometrie 43 mittels zweier gleichartiger Befestigungskomponenten 7 abgehängt befestigt. Bei Bedarf können mehr als zwei Befestigungskomponenten 7 verwendet werden, die zudem je nach Ausrichtung der Beleuchtungsvorrichtung 14 mit der Befestigungsgeometrie 43 an zwei oder mehr der Deckenelemente 3 in gleicher Weise zusammenwirken können.
[00106] Die Befestigungskomponente 7 ist in Fig. 21, 26 und 27 näher illustriert und kann beispielhaft als eine im Wesentlichen einteilige Komponente ausgebildet sein, mit der ein Seil 37 zum Abhängen des Funktionselements 4 verbunden ist. An einer Seite, die einem Austritt des Seils 37 entgegengesetzt ist, weist die Befestigungskomponente 7 ein Eingriffselement 27 auf, das zum Beispiel einstückig mit einem nicht näher bezeichneten, von der Seite 13 des Deckenelements 3 zugänglichen Betätigungsbereich gebildet ist. Das Eingriffselement 27 ist in zwei Abschnitten ausgebildet, zwischen denen eine Ausnehmung 17 vorgesehen ist. Eine Monteurperson kann das Eingriffselement 27 in die T-Nut 143 einführen und dann unter Verwendung des Betätigungsbereichs um einen Winkel von in etwa 90 Grad verdrehen, wodurch das Eingriffselement 27 die Hinterschnitte der T-Nut 143 hintergreift. In Fig. 27 ist das Verdrehen durch einen doppeltstrichpunktierten Pfeil angedeutet. Die Ausnehmung 17 kann ein gewisses elastisches Zurückweichen der Abschnitte des Eingriffselements 27 in seitlicher Richtung der T-Nut 143 beim Verdrehen ermöglichen, wodurch die Befestigungskomponente 7 in der fixierten Stellung, siehe Fig. 26-27, fest sitzt.
[00107] Die Befestigungskomponenten 6 und 7 sind jeweils mit hoher Flexibilität an einer frei wählbaren Stelle einer gewählten T-Nut 143 fixierbar, so dass das Funktionselement 4 frei entlang der T-Nut 143 platzierbar ist.
[00108] Bei einer Funktionsdecke 1 können in einer Variante des ersten Ausführungsbeispiels, die In Fig. 28 illustriert ist, Funktionselemente 4 derart an den Deckenelementen 3 und/oder 3a befestigt werden, dass sich eine Längsrichtung des weiteren Funktionselements 4 nicht parallel, sondern in einem Winkel zu den Längsrichtungen L3 der Deckenelemente 3 erstreckt, insbesondere rechtwinklig zu den Längsrichtungen L3. Fig. 28 zeigt dies beispielhaft für eine Beleuchtungsvorrichtung 14, deren Längsrichtung L14 rechtwinklig zu der Längsrichtung L3 und parallel zu der Längsrichtung L2 der Tragschienen 2 verläuft. Die Beleuchtungsvorrichtung 14 wird hierbei von zweien der Deckenelemente 3 abgehängt getragen. Auch Akustikelemente 24 können mit einer Ausrichtung der Längsrichtung L24 dieser rechtwinklig, oder in einem anderen Winkel, zu den Längsrichtungen L3 angeordnet werden. Darüber hinaus ist es in einer zeichnerisch nicht dargestellten Variante möglich, das weitere Funktionselement 4 wie beispielsweise die Beleuchtungsvorrichtung 14 oder das Akustikelement 24 nicht parallel zu einer mit den Deckenelementen 3 gebildeten Ebene, sondern schräg zu dieser anzuordnen, zum Beispiel mittels unterschiedlich langer Seile 37.
[00109] Fig. 29 illustriert einige Teile einer Funktionsdecke 1 gemäß einer noch weiteren Variante des ersten Ausführungsbeispiels, wobei eine Beleuchtungsvorrichtung 14 in gleicher Weise wie in Fig. 28 angeordnet und befestigt ist. Bei der in Fig. 29 gezeigten Funktionsdecke 1 sind zusätzlich zu der Beleuchtungsvorrichtung 14 weitere Funktionselemente 4 vorgesehen. Eines der weiteren Funktionselemente 4 ist als eine Anzeigevorrichtung 34, insbesondere ein Monitor, ausgebildet. Auf dem Monitor können zum Beispiel Informationen für die Benutzer der Räumlichkeit 100 dargestellt werden. Die Anzeigevorrichtung 34 ist an zwei einander benachbarten Deckenelementen 3 befestigt, beispielhaft abgehängt. Ein anderes der weiteren Funktionselemente 4 ist in der Variante der Fig. 29 als ein Lautsprecher 44 ausgebildet und an einem der Deckenelemente 3 abgehängt befestigt. Die Befestigung des Lautsprechers 44 und der Anzeigevorrichtung 34 ist in Fig. 29 in gleicher Weise wie für die Beleuchtungsvorrichtung 14 beschrieben mittels Befestigungskomponenten 7 implementiert.
[00110] Zudem kann das in Fig. 29 schematisch dargestellte weitere, als Lautsprecher 44 ausgebildete Funktionselement 4 stattdessen zum Beispiel in gleicher oder ähnlicher Form als ein
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Sensor oder mit einem Sensor ausgebildet sein. Der Sensor kann beispielsweise ein Bewegungssensor sein, der eine Bewegung in der Räumlichkeit 100 detektiert, beispielsweise um darauf basierend eine Ansteuerung der Beleuchtungsvorrichtung 14 vorzusehen. Ferner ist es denkbar, Sensoren anderer Art, wie Rauchmelder oder Sensoren zum Detektieren von Hitze oder eines gasförmigen Stoffes in analoger Weise wie den Lautsprecher 44 zu befestigen.
[00111] Weitere Funktionselemente 4, die als Beleuchtungsvorrichtungen 14 oder Akustikelemente 24 oder Anzeigevorrichtungen 34 oder Sensoren oder Lautsprecher 44 ausgebildet sind, können bei Funktionsdecken 1 gemäß allen hier beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung vorgesehen sein. Verschiedenste Kombinationen der genannten Funktionselemente 4 sind möglich. Weitere Funktionselemente 4 anderer Art sind jedoch ebenfalls denkbar.
[00112] Die Funktionsdecke 1 bietet vorteilhaft die Möglichkeit, einen Deckenbereich, der zum Heizen und/oder Kühlen der Räumlichkeit genutzt werden soll, in einer platz- und aufwandsparenden, ästhetisch ansprechenden Weise für die Unterbringung weitere Funktionselemente 4, etwa zur Beleuchtung, akustischen Verbesserung, Beschallung, Informationsanzeige oder für Sensorik, zu nutzen. Die Funktionsdecke 1 ist zeitsparend planbar und umsetzbar und bietet die Möglichkeit, die Funktionselemente 4 im Bedarfsfall mit verringertem Aufwand anders anzuordnen oder auszutauschen, zum Beispiel wenn sich die Nutzung der Räumlichkeit 100 verändert.
[00113] Eine Funktionsdecke 1' gemäß einem zweiten Beispiel, zur Erläuterung eines weiteren Ausführungsbeispiels, ist in Fig. 33 und 34 schematisch und ausschnittsweise gezeigt. Die Funktionsdecke 1' weist Tragschienen 2, Adapterstücke 5, Deckenelemente 3' und weitere Funktionselemente 4 auf. Die Tragschienen 2 und Adapterstücke 5 sind wie oben zum ersten Ausführungsbeispiel ausgebildet sowie montiert. Ferner sind die Funktionselemente 4 wie zum ersten Ausführungsbeispiel im Vorstehenden erläutert ausgebildet, jedoch jeweils mit im Vergleich zum ersten Ausführungsbeispiel modifizierten Befestigungskomponenten 6' ausgestattet.
[00114] Auch bei dem zweiten Beispiel sind die Deckenelemente 3' mit Leitungen 33 für ein Heizund/oder Kühlfluid ausgestattet.
[00115] Die Deckenelemente 3' des zweiten Beispiels weisen jedoch, anders als jene des ersten Ausführungsbeispiels, keine sichtseitigen T-Nuten als Befestigungsgeometrie für die weiteren Funktionselemente 4 auf. Bei dem zweiten Beispiel ist das Deckenelement 3' auf der der Räumlichkeit 100 nach der Montage zugewandten Seite 13 eben und glatt ausgebildet und weist eine Befestigungsgeometrie 43' für die weiteren Funktionselemente 4 auf, die mit einem Muster oder Raster einer Vielzahl von Öffnungen 143' und 243' ausgebildet ist.
[00116] Bei dem zweiten Beispiel ist, siehe Fig. 34, die Befestigungsgeometrie 43' mit einer Vielzahl gleichartiger, runder Löcher 143' und einer Vielzahl gleichartiger Langlöcher 243' gebildet. In Varianten können stattdessen anders geformte Öffnungen vorgesehen sein. Zudem ist es in Varianten des zweiten Beispiels möglich, nur eine Art gleichartiger Öffnungen als Befestigungsgeometrie 43' einzubringen.
[00117] Jedes Funktionselement 4 weist bei dem zweiten Beispiel eine oder mehrere der Befestigungskomponenten 6' auf. Die Befestigungskomponente 6' ist dafür ausgebildet, in eine oder mehrere der Öffnungen 143' und 243' einzugreifen und den Grundkörper 23' zu hintergreifen, um das Funktionselement 4 an dem Deckenelement 3' zu halten.
[00118] Beispielsweise kann die Befestigungskomponte 6' einen verdrehbaren Eingriffsabschnitt oder einen einrastbaren Eingriffsabschnitt aufweisen.
[00119] Das Deckenelement 3' des zweiten Beispiels ist beispielsweise aus einem Stahlblech gebildet. Zum Beispiel kann ein Grundkörper 23' aus dem Stahlblech mittels Biegens im Ganzen oder mittels Biegens einzelner Teile und Verbinden dieser gefertigt werden. Die Öffnungen 143', 243' können zum Beispiel zeitsparend durch Stanzen eingebracht werden. Alternativ ist eine Einbringung der Öffnungen 143', 243' in anderer Weise, etwa spanend, denkbar.
[00120] Bei einer noch weiteren Variante könnten Öffnungen, beispielsweise analog den Öffnungen 143' und/oder 243', mit Nuten, etwa den T-Nuten 143 des ersten Ausführungsbeispiels, in
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einer Befestigungsgeometrie eines Deckenelements kombiniert werden, um eine noch größere Anzahl unterschiedlicher Befestigungsweisen zu ermöglichen.
[00121] Bei einem noch weiteren Ausführungsbeispiel einer Funktionsdecke, die in Fig. 35 nur ausschnittsweise gezeigt ist, können Deckenelemente 3", statt eines Verrastens, mittels Schrauben 65" an einem Adapterstück 5" angeschraubt sein. Darüber hinaus können das Adapterstück 5" und das Deckenelement 3" wie oben zum ersten oder zweiten Ausführungsbeispiel für das Adapterstück 5 und die Deckenelemente 3, 3a, 3' beschrieben ausgebildet sein.
[00122] Wenngleich die Erfindung vorstehend anhand bevorzugter Ausführungsbeispiele vollständig beschrieben wurde, ist sie nicht darauf beschränkt, sondern auf vielfältige Art und Weise modifizierbar.
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BEZUGSZEICHENLISTE
1, 1' Funktionsdecke
2 Tragschiene
22 Halteelement
12 Längsseite (Tragschiene)
L2 Längsrichtung (Tragschiene) 3 Deckenelement
3', 3" Deckenelement
3a ergänzendes Deckenelement L3 Längsrichtung (Deckenelement) 13 Seite (Deckenelement)
23 Grundkörper
33 Leitung
43, 43 Befestigungsgeometrie
143 T-Nut
143', 243' Öffnung
53 Randbereich
153 Schenkel
63 Rippe
4 weiteres Funktionselement 14 Beleuchtungsvorrichtung
L14 Längsrichtung (Beleuchtungsvorrichtung) 24 Akustikelement
L24 Längsrichtung (Akustikelement) 34 Anzeigevorrichtung
44 Lautsprecher
5, 5" Adapterstück
15 Rastelement
25 Eingriffselement
35 Drehzapfen
45 Wandabschnitt
55 Zentralabschnitt
65" Schraube
75 Basisteil
14 / 33
6,6 Befestigungskomponente 16 bewegbarer Hakenabschnitt 26 Betätigungsabschnitt
36 fester Hakenabschnitt
7 Befestigungskomponente 17 Ausnehmung
27 Eingriffsabschnitt
37 Seil
100 Räumlichkeit
101 Deckenbereich
102 Rohdecke
103 Betondecke
103' Betondecken-Fertigteil

Claims (16)

A ‚hes AT 527 815 B1 2025-07-15 Ss N Patentansprüche
1. Funktionsdecke (1) für eine Räumlichkeit (100), umfassend eine Vielzahl von Deckenelementen (3; 3"), mehrere Tragschienen (2) und mindestens ein weiteres Funktionselement (4), vorzugsweise mehrere weitere Funktionselemente (4); wobei die Deckenelemente (3; 3") jeweils zum Heizen oder Kühlen der mit dem Deckenelement (3; 3") ausgestatteten Räumlichkeit (100) betreibbar sind, die Deckenelemente (3; 3") jeweils für eine Montage in einem Deckenbereich (101) der Räumlichkeit (100) eingerichtet sind und mit einer Befestigungsgeometrie (43) ausgebildet sind, welche ein Befestigen des weiteren Funktionselements (4) oder der mehreren weiteren Funktionselemente (4) an dem Deckenelement (3; 3") ermöglicht, und die Deckenelemente (3; 3") jeweils dafür ausgebildet sind, nach Montage des Deckenelements (3; 3") in dem Deckenbereich (101) alleine oder im Zusammenwirken mit mindestens einem weiteren Deckenelement (3, 3a; 3") das weitere Funktionselement (4) oder die weiteren Funktionselemente (4) mechanisch zu tragen; wobei die Deckenelemente (3; 3") jeweils paneel- oder plattenartig ausgebildet sind und die Befestigungsgeometrie (43) mit mehreren hinterschnittenen Nuten (143) ausgebildet ist; wobei die Tragschienen (2) an einer Rohdecke (102) der Räumlichkeit (100) unmittelbar oder mittelbar über zusätzliche Halteelemente (22) montiert sind oder die Tragschienen (2) in eine Rohdecke (102) der Räumlichkeit (100) in einer zugänglichen Weise integriert sind, wobei die Deckenelemente (3; 3") nebeneinander angeordnet und jeweils an mindestens zwei der Tragschienen (2) montiert und gehalten sind, und wobei das weitere Funktionselement (4) oder die weiteren Funktionselemente (4) mit der Befestigungsgeometrie (43) mindestens eines der Deckenelemente (3; 3") zusammenwirkt oder zusammenwirken und hierdurch vermittelt über das mindestens eine Deckenelement (3; 3") und die Tragschienen (2), an denen das mindestens eine Deckenelement (3; 3") montiert ist, an der Rohdecke (102) gehalten ist oder sind; wobei das weitere Funktionselement (4) oder mindestens eines der weiteren Funktionselemente (4) als eine Beleuchtungsvorrichtung (14) zur Beleuchtung der Räumlichkeit (100) oder eines Teils dieser ausgebildet und unter Nutzung der Befestigungsgeometrie (43) von einem der Deckenelemente (3) oder von zwei oder mehr der Deckenelemente (3) abgehängt befestigt ist.
2. Funktionsdecke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (2) auf einer der Räumlichkeit (100) zugewandten Oberfläche einer Betondecke (103) als der Rohdecke (102) befestigt sind oder von der Betondecke (103) abgehängt montiert sind oder die Tragschienen (2) in ein Betondecken-Fertigteil (103') oder mehrere Betondecken-Fertigteile (103'), mit dem oder denen die Rohdecke (102) gebildet ist, integriert sind, beispielsweise in das oder die BetondeckenFertigteil(e) (103') eingebettet sind.
3. Funktionsdecke nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Tragschienen (2) einen an einer Längsseite (12) offenen Querschnitt, insbesondere einen C-förmigen Querschnitt, aufweisen.
4. Funktionsdecke nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass Adapterstücke (5; 5") vorgesehen sind, die jeweils in eine der Tragschienen (2), insbesondere an einer frei wählbaren Stelle entlang einer Längsrichtung (L2) der Tragschiene (2), einsetzbar und, vorzugsweise lösbar, mit der Tragschiene (2) mechanisch koppelbar sind, wobei die Deckenelemente (3; 3") dafür eingerichtet sind, jeweils mit mehreren der Adapterstücke (5; 5") mechanisch, vorzugsweise lösbar, gekoppelt zu werden.
5. Funktionsdecke nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenelemente (3) mit den Adapterstücken (5) verklipsbar oder verrastbar sind oder dass die Deckenelemente (3") für ein Anschrauben an die Adapterstücke (5") ausgebildet sind.
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6. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgeometrie (43) das Befestigen des weiteren Funktionselements (4) oder der weiteren Funktionselemente (4) auf einer Seite (13) jeweils des Deckenelements (3; 3"), die nach dessen Montage der Räumlichkeit (100) zugewandt ist, ermöglicht.
7. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgeometrie (43) an einer Seite (13) jeweils des Deckenelements (3; 3"), die nach dessen Montage der Räumlichkeit (100) zugewandt ist, ausgebildet und/oder von dieser Seite (13) jeweils des Deckenelements (3; 3") zugänglich ist.
8. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eines der weiteren Funktionselemente (4) als ein Akustikelement (24) zur Modifikation von akustischen Eigenschaften der Räumlichkeit (100) oder eines Teils dieser ausgebildet ist oder dass eines der weiteren Funktionselemente (4) als ein Lautsprecher (44) oder eine Anzeigevorrichtung (34) oder ein Sensor ausgebildet ist.
9. Funktionsdecke nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigevorrichtung (34) ein Monitor ist oder dass der Sensor ein Sensor zum Detektieren einer Bewegung in der Räumlichkeit (100) oder ein Sensor zum Detektieren von Rauch oder eines gasförmigen Stoffes oder einer erhöhten Temperatur ist.
10. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenelemente (3; 3") jeweils langgestreckt ausgebildet sind.
11. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an oder in jeweils dem Deckenelement (3; 3") eine Leitung (33) oder Leitungen (33) zur Aufnahme eines Heiz- oder Kühlfluids, insbesondere einer Flüssigkeit, beispielsweise Wasser, vorgesehen ist/sind oder anordenbar ist/sind.
12. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckenelemente (3; 3") jeweils einen aus einem Metallmaterial, insbesondere aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung oder einem Stahl, ausgebildeten Grundkörper (23) aufweisen, wobei der Grundkörper (23) insbesondere als ein flaches Profil ausgebildet ist.
13. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mehreren hinterschnittenen Nuten (143) als T-Nuten (143) ausgebildet sind und/oder die mehreren hinterschnittenen Nuten (143) gleichartig ausgebildet sind.
14. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche in Verbindung mit Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Nuten (143) bei der Herstellung des Grundkörpers (23), insbesondere durch Strangpressen desselben, in den Grundkörper (23) eingebracht sind.
15. Funktionsdecke nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsgeometrie mit einem Muster oder Raster einer Vielzahl von Öffnungen (143', 243'), insbesondere gleichartiger Öffnungen, ausgebildet ist.
16. Funktionsdecke nach Anspruch 15 in Verbindung mit Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungen (143', 243’), beispielsweise als runde Löcher (143') oder als Langlöcher (243'), mittels Stanzen und/oder spanend in den Grundkörper eingebracht sind.
Hierzu 16 Blatt Zeichnungen
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