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AT527560A1 - Musiksaite - Google Patents

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Publication number
AT527560A1
AT527560A1 ATA50698/2023A AT506982023A AT527560A1 AT 527560 A1 AT527560 A1 AT 527560A1 AT 506982023 A AT506982023 A AT 506982023A AT 527560 A1 AT527560 A1 AT 527560A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cross
winding element
sectional shape
string
musical string
Prior art date
Application number
ATA50698/2023A
Other languages
English (en)
Inventor
Rieger Bernhard
Original Assignee
Zdenka Infeld Asset Man Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zdenka Infeld Asset Man Gmbh filed Critical Zdenka Infeld Asset Man Gmbh
Priority to ATA50698/2023A priority Critical patent/AT527560A1/de
Priority to PCT/EP2024/074293 priority patent/WO2025046076A1/de
Publication of AT527560A1 publication Critical patent/AT527560A1/de

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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D3/00Details of, or accessories for, stringed musical instruments, e.g. slide-bars
    • G10D3/10Strings
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/02Bowed or rubbed string instruments, e.g. violins or hurdy-gurdies
    • GPHYSICS
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    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G10D1/00General design of stringed musical instruments
    • G10D1/04Plucked or strummed string instruments, e.g. harps or lyres
    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10DSTRINGED MUSICAL INSTRUMENTS; WIND MUSICAL INSTRUMENTS; ACCORDIONS OR CONCERTINAS; PERCUSSION MUSICAL INSTRUMENTS; AEOLIAN HARPS; SINGING-FLAME MUSICAL INSTRUMENTS; MUSICAL INSTRUMENTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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    • G10D3/22Material for manufacturing stringed musical instruments; Treatment of the material

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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  • Stringed Musical Instruments (AREA)

Abstract

Bei einer Musiksaite (1), insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, umfassend wenigstens einen tragenden Saitenkern (2) und wenigstens ein erstes Wickelelement (3), welches erste Wickelelement (3) in Form einer Schraubenlinie um den Saitenkern (2) gewickelt ist, wird vorgeschlagen, dass das erste Wickelelement (3) – entlang eines vorgebbaren Längenabschnitts der Musiksaite (1) – an einer erste Wickelelement-Stelle (4) eine erste Querschnittsform (5) und an einer zweiten Wickelelement-Stelle (6) eine, von der ersten Querschnittsform (5) unterschiedliche zweite Querschnittsform (7) aufweist.

Description

Musiksaite
Die Erfindung betrifft eine Musiksaite gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Die meisten bekannten Musiksaiten weisen über deren Länge im Spielbereich im Wesentlichen homogene mechanische Eigenschaften auf. Diese werden auf Musikinstrumenten, etwa Geigen oder Gitarren, aufgespannt und dienen der Tonerzeugung bei eben diesen Musikinstrumenten, wobei die Musiksaite etwa durch Streichen oder Zupfen von einem Musiker angeregt wird. Zur Anregung von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz, daher zum Erzeugen unterschiedlicher Töne und Klangfarben wird die Saite entweder mit den Fingern oder einer mechanischen Klemme auf eine verkürzte Länge abgeklemmt. Dadurch entsteht eine verkürzte Saite, welche eine höhere Schwingungsfrequenz aufweist, da jede schwingende Saite eine Eigenfrequenz aufweist, welche lediglich von deren mechanischen Eigenschaften abhängt. Das Zupfen bzw. Streichen dient der
Energiezufuhr und bestimmt die Form der erzeugten Schwingungen.
Es hat sich als nachteilig herausgestellt, dass sich bei kürzeren gegriffenen bzw. abgeklemmten Saitenlängen der Klang der Saite deutlich vom Klang derselben Saite bei größerer schwingender Saitenlänge unterscheidet. Mit abnehmender schwingender bzw. gegriffener Saitenlänge nehmen Musiksaiten in der Regel einen zunehmend geschlossen bzw. eingeengt wirkenden Klangcharakter ein. Dadurch weisen Musikinstrumente in unterschiedlichen Frequenzbereichen, bzw. im musikalischen Sprachgebrauch in unterschiedlichen Lagen, unterschiedliche Klangcharaktere, sowie für den Musiker unterschiedliche Handling-Eigenschaften bzw. ein unterschiedliches Spielgefühl auf. Da es bei Saiteninstrumenten oftmals möglich ist ein und denselben Ton auf unterschiedlichen Saiten - und daher auch mit unterschiedlicher Länge der jeweiligen Saite - anzuregen, kann das Musikinstrument in ein und demselben Frequenzbereich einen unterschiedlichen Klangcharakter aufweisen, je nachdem auf welcher Musiksaite und in welcher Lage (Position der Hand auf dem Griffbrett) der Ton erzeugt wurde, wodurch der Klangcharakter des betreffenden Musikinstruments sowie die Interpretation bzw.
Wiedergabe eines Musikstückes nachteilig beeinflusst werden können.
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Weiters hat sich gezeigt, dass insbesondere Virtuosen spezielle bzw. außergewöhnliche Musiksaiten wünschen, um sich voll entfalten zu können, und dass die klanglichen bzw. spieltechnischen Möglichkeiten verfügbarer Musiksaiten oftmals nicht ausreichend sind. Derartige Musiker könnten noch besser bzw. ausdifferenzierter spielen, werden aber oft dadurch eingeschränkt, dass herkömmliche Musiksaiten manche musikalische Ausdrucksmöglichkeit nicht
ermöglichen bzw. physikalisch nicht zulassen.
Wie vorstehend bereits angeführt, schwingen Musiksaiten mit einer Eigenfrequenz, welche von der Länge abhängig ist, welche die Musiksaite bei der Schwingungsanregung aufweist. Diese Eigenfrequenz ist weiters auch vom Massebelang der Musiksaite abhängig, weshalb die meisten Musiksaiten neben einem tragenden Saitenkern zumindest eine Wickellage aufweisen, welche um den Saitenkern herumgewickelt ist. Diese Wickellage, welche primär dazu dient den Massebelag vorgebbar zu erhöhen, hat darüber hinaus auch direkten Einfluss auf die Klangcharakteristik einer Musiksaite. Die Wickellage kann Einfluss auf das
Obertonverhalten sowie die Dämpfung der Musiksaite haben.
Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Musiksaite der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, und
welche eine große Vielzahl an Möglichkeiten der Klangeinstellung aufweist. Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht.
Dadurch bestehen erweiterte Möglichkeiten den Klang und das Handling einer
Musiksaite einzustellen bzw. vorzugeben.
Die Frequenz der Schwingungen einer Musiksaite sind von der Länge des schwingenden Abschnittes, der Saitenspannkraft in Längsrichtung der Musiksaite und dessen Massebelag abhängig. Durch die unterschiedlichen Querschnittsformen kann direkt der Massebelag beeinflusst werden. Dadurch kann gezielt erreicht werden, dass sich der Massebelag in unterschiedlichen Längenabschnitten der Musiksaite 1 in vorgebbarere Weise unterscheidet. Dadurch kann gezielt Einfluss
auf das Schwingungsverhalten der Musiksaite genommen werden.
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Die äußere Oberfläche der Musiksaite hat u.a. Einfluss auf den direkten Umgang des Musikers mit der Musiksaite. Unterschiedliche äußere Oberflächenformen bzw. strukturen werden von unterschiedlichen Musikern bevorzugt und haben auch Einfluss auf die Spielbarkeit einer Musiksaite. Vergleichsweise große äußere Oberflächen, welche in Längserstreckung der Musiksaite im Wesentlichen eben sind und eine gewisse Oberflächenrauigkeit aufweisen, weisen etwa Vorteile bei der Anregung mittels eines Bogens mit Kolophonium auf. Durch die unterschiedlichen Querschnittsformen kann eine Musiksaite geschaffen werden, welche einzelne Längenabschnitte aufweist, welche jeweils für ein besseres Abgreifen oder ein verbessertes Streichen ausgebildet ist. Die Musiksaite kann entsprechend den
Vorgaben bzw. Wünschen des Musikers ausgebildet sind.
Weiters hat die innere Dämpfung einer Musiksaite großen Einfluss auf deren Schwingungsverhalten. Da die erste Wickellage den tragenden Saitenkern umgreift und mit diesem in Kontakt steht, hat der Aufbau der ersten Wickellage direkten Einfluss auf das Dämpfungsverhalten der Musiksaite. Durch die unterschiedlichen Querschnittsformen kann eine Musiksaite geschaffen werden, welche bewusst in
unterschiedlichen Abschnitten unterschiedliche Dämpfungen aufweist.
Neben der vorteilhaften Möglichkeit eine Musiksaite zu schaffen, welche in unterschiedlichen Längenbereichen, und daher bei unterschiedlichen abgegriffenen Abschnitten und somit bei unterschiedlichen Tönen unterschiedliche Eigenschaften aufweist, kann auch eine Musiksaite geschaffen werden, welche sehr homogene Klangeigenschaften aufweist. Dies kann insbesondere durch ein Abfolge von Querschnittsformen erreicht werden, welche nahe benachbart sind, und sich
oftmals ändern, und derart in Summe eine homogene Struktur bilden.
Dadurch können vor allem Musiksaiten geschaffen werden, welche bei unterschiedlichen abgegriffenen Längenabschnitten, daher bei unterschiedlichen Grundtönen, sehr ähnliche Klangcharakteristiken und sehr ähnliche Eigenschaften
beim Streichen aufweisen.
Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite gemäß
dem Oberbegriff des Patentanspruches 11.
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Die Erfindung hat daher weiters die Aufgabe ein Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, und welche eine große Vielzahl an
Möglichkeiten der Klangeinstellung aufweist. Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 11 erreicht.
Dadurch kann eine Musiksaite geschaffen werden, welche die vorstehend bereits
dargelegten Vorteile aufweist. Die Unteransprüche betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind,
näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Detailansicht auf ein - noch nicht abschließend hergestelltes Zwischenproduckt einer ersten bevorzugten Ausführungsform einer Musiksaite mit einer ersten bevorzugten Ausführungsform eines ersten Wickelelements in teilweise
geschnittener und vereinfachter Darstellung;
Fig. 2 eine Detailansicht einer Musiksaite, welche aus dem Zwischenprodukt gemäß Fig. 1 hergestellt wurde, wobei die Darstellung teilweise geschnitten und
vereinfacht ist;
Fig. 3 eine Detailansicht einer zweiten Ausführungsform einer Musiksaite mit einer zweiten bevorzugten Ausführungsform eines ersten Wickelelements in teilweise
geschnittener und vereinfachter Darstellung;
Fig. 4 eine Detailansicht einer dritten Ausführungsform einer Musiksaite mit einer dritten bevorzugten Ausführungsform eines ersten Wickelelements in teilweise
geschnittener und vereinfachter Darstellung;
Fig. 5 einen Grundriss der ersten bevorzugten Ausführungsform eines ersten
Wickelelements;
Fig. 6 Darstellung des Schnittes A - A aus Fig. 5;
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Fig. 7 eine Schnittansicht einer vierten bevorzugten Ausführungsform eines ersten
Wickelelements;
Fig. 8 eine Schnittansicht einer fünften bevorzugten Ausführungsform eines ersten
Wickelelements;
Fig. 9 eine Schnittansicht einer sechsten bevorzugten Ausführungsform eines ersten
Wickelelements; und
Fig. 10 eine Schnittansicht einer siebenten bevorzugten Ausführungsform eines
ersten Wickelelements.
Die Fig. 2 bis 4 zeigen jeweils Teile bzw. Bereiche einer Musiksaite 1, insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, umfassend wenigstens einen tragenden Saitenkern 2 und wenigstens ein erstes Wickelelement 3, welches erste Wickelelement 3 in Form einer Schraubenlinie um den Saitenkern 2 gewickelt ist, wobei das erste Wickelelement 3 - entlang eines vorgebbaren Längenabschnitts der Musiksaite 1 - an einer erste Wickelelement-Stelle 4 eine erste Querschnittsform 5 und an einer zweiten Wickelelement-Stelle 6 eine, von der ersten Querschnittsform
5 unterschiedliche zweite Querschnittsform 7 aufweist.
Die Frequenz der Schwingungen einer Musiksaite 1 sind von der Länge des schwingenden Abschnittes, der Saitenspannkraft in Längsrichtung der Musiksaite 1 und dessen Massebelag abhängig. Durch die unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 kann direkt der Massebelag beeinflusst werden. Dadurch kann gezielt erreicht werden, dass sich der Massebelag in unterschiedlichen Längenabschnitten der Musiksaite 1 in vorgebbarere Weise unterscheidet. Dadurch kann gezielt Einfluss
auf das Schwingungsverhalten der Musiksaite 1 genommen werden.
Die äußere Oberfläche der Musiksaite 1 hat u.a. Einfluss auf den direkten Umgang des Musikers mit der Musiksaite 1. Unterschiedliche äußere Oberflächenformen bzw. -strukturen werden von unterschiedlichen Musikern bevorzugt und haben auch Einfluss auf die Spielbarkeit einer Musiksaite 1. Bezogen auf den lokalen Querschnitt des Wickelelement 3, vergleichsweise große äußere Oberflächen, welche in Längserstreckung der Musiksaite 1 im Wesentlichen eben sind und eine
gewisse Oberflächenrauigkeit, insbesondere einen Rauhigkeitsgrad zwischen N3 und
N7, aufweisen, weisen etwa Vorteile bei der Anregung mittels eines Bogens mit Kolophonium auf. Durch die unterschiedlichen Querschnittsformen kann eine Musiksaite 1 geschaffen werden, welche einzelne Längenabschnitte aufweist, welche jeweils für ein besseres Abgreifen oder ein verbessertes Streichen ausgebildet ist. Die Musiksaite 1 kann entsprechend den Vorgaben bzw. Wünschen
des Musikers ausgebildet sind.
Weiters hat die innere Dämpfung einer Musiksaite 1 großen Einfluss auf deren Schwingungsverhalten. Da die erste Wickellage den tragenden Saitenkern 2 umgreift und mit diesem in Kontakt steht, hat der Aufbau der ersten Wickellage direkten Einfluss auf das Dämpfungsverhalten der Musiksaite 1. Durch die unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 kann eine Musiksaite geschaffen werden, welche bewusst in unterschiedlichen Abschnitten unterschiedliche
Dämpfungen aufweist.
Neben der vorteilhaften Möglichkeit eine Musiksaite 1 zu schaffen, welche in unterschiedlichen Längenbereichen, und daher bei unterschiedlichen abgegriffenen Abschnitten und somit bei unterschiedlichen Tönen unterschiedliche Eigenschaften aufweist, kann auch eine Musiksaite 1 geschaffen werden, welche sehr homogene Klangeigenschaften aufweist. Dies kann insbesondere durch ein Abfolge von Querschnittsformen erreicht werden, welche nahe benachbart sind, und sich
oftmals ändern, und derart in Summe eine homogene Struktur bilden.
Dadurch können vor allem Musiksaiten 1 geschaffen werden, welche bei unterschiedlichen abgegriffenen Längenabschnitten, daher bei unterschiedlichen Grundtönen, sehr ähnliche Klangcharakteristiken und sehr ähnliche Eigenschaften
beim Streichen aufweisen.
Die in den Figuren 1 bis 10 dargestellten Ausführungsformen bzw. Detailansichten
sind vereinfachte Darstellungen. Die Proportionen müssen nicht den vorgesehenen realen Proportionen entsprechen. Zum besseren Verständnis können einzelne Teile in stark vergrößerter Ansicht bzw. deutlich überzeichneten Proportionen
dargestellt sein.
Ein bevorzugtes Einsatzgebiet derartiger Musiksaiten 1 sind die Instrumente der
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Geigen-Familie, daher die Violine bzw. Geige, die Bratsche bzw. Viola, das Violoncello bzw. Cello, und der Bass bzw. Kontrabass bzw. die Bassgeige. Weitere bevorzugte Instrumente zum Einsatz erfindungsgemäßer Musiksaiten 1 sind Viola da Gamba und Viola d’Amore. Weiters können diese auch für Gitarren vorteilhaft eingesetzt werden. Derartige, erfindungsgemäße Musiksaiten 1 können bevorzugt für alle gestrichenen und/oder gezupften Saiteninstrumente vorgesehen sein, bei welchen die schwingende Länge der Musiksaite 1 zum Erzeugen von Klängen mit
unterschiedlichen Grundschwingungen verändert wird.
Erfindungsgemäße Musiksaiten 1 sind zum Erzeugen tongebender Schwingungen vorgesehen, wobei ein bestimmter Typ von Musiksaite 1 für den Einsatz bei einer bestimmten Art von Musikinstrument vorgesehen ist, und weisen des Weiteren einen Stimmton und ein sog. Stimmgewicht als Merkmale auf, wobei der Stimmton den Grundton angibt, mit welchem ein Teillängenstück der Musiksaite 1 - innerhalb der Gesamtlänge der Musiksaite 1 zwischen deren Endbereichen - von der Länge der Mensur der bestimmten Art von Musikinstrument schwingt, wenn die Musiksaite 1 mit dem Stimmgewicht belastet, daher gespannt, ist, und zu einer Schwingung angeregt wurde. Mit dem Begriff „Stimmgewicht“ wird in diesem technischen Feld die Kraft bezeichnet, mit welcher die Musiksaite 1 zu spannen ist. Eine andere
Bezeichnung für das Stimmgewicht ist Saitenspannkraft.
Erfindungsgemäße Musiksaiten 1 weisen einen Saitenkern 2 auf, welcher dazu vorgesehen und ausgebildet ist die Kraft bzw. die Spannung, welcher die Musiksaite 1 im, auf einem Musikinstrument aufgespannten Zustand ausgesetzt ist, aufzunehmen. Der Saitenkern 2 ist daher lasttragend. Der Saitenkern 2 umfasst insbesondere ein Seil und/oder einen Draht und/oder ist dieser als Verbundkern ausgebildet. Bevorzugt umfasst der Saitenkern 2 wenigstens einen Kunststofffaden und/oder ein Drahtseil und/oder einen Naturdarm und/oder einen Kunstdarm und/oder ein Kunststoffband und/oder einen Kunststoffflachdraht und/oder einen Stahldraht und/oder ein Stahlseil.
Die gegenständliche Musiksaite 1 weist im gespannten Zustand bevorzugt eine Form auf, welche von einer im Wesentlichen kreiszylinderförmigen Umhüllenden
umschließbar ist.
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Musiksaiten 1 für Grundtöne mit tieferen Frequenzen, vorzugsweise weniger als 700 Hz, insbesondere weniger als 500 Hz, weisen in der Regel Umwicklungen bzw. wenigstens eine erste Wickellage auf, um den Massebelag der Musiksaite 1 zu erhöhen. Die Grundfrequenz, mit welcher eine Musiksaite 1 schwingt, hängt von der schwingenden Länge bzw. Mensur der betreffenden Musiksaite 1, der Kraft, mit welcher die betreffende Musiksaite 1 gespannt ist, sowie vom Massebelag der Musiksaite 1 ab. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Musiksaite 1 wenigstens eine erste Wickellage aufweist, welche durch wenigstens ein erstes Wickelelement 3 gebildet ist, wobei das wenigstens eine erste Wickelelement 3 schraublinienförmig wenigstens mittelbar um den Saitenkern 2 gewickelt ist. Das erste Wickelement 3 muss daher nicht zwingend direkt bzw. unmittelbar auf den Saitenkern 2 gewickelt sein, sondern lediglich dieselbe Rotationsachse wie die Saitenkern aufweisen. Es können auch mehrere Wickelelemente nebeneinander in Form einer mehrgängigen
Schraubenlinie gewickelt sein und zusammen die erste Wickellage bilden.
Bevorzugt weist die Musiksaite 1 eine weitere Wickellage auf, welche entweder zwischen dem ersten Wickelelement 3 und dem Saitenkern 2 angeordnet ist, oder welche weitere Wickellage die erste Wickellage mit dem ersten Wickelelement 3 umgreift. Diese weitere Wickellage kann auch aus Mitten-Wickellage oder Ummantelungs-Wickellage bezeichnet werden. Die Rotationsachse des Saitenkerns 2 ist auch die Rotationsachse des ersten Wickelelements 3 und des weiteren Wickelelements. Das erste Wickelelement 3 ist auch dann um den Saitenkern 2
gewickelt, wenn dazwischen noch ein weiteres Wickelelement angeordnet ist.
Die Musiksaite 1 kann auch weitere Wickelelement aufweisen, welche in derselben Wickellage wie das erste Wickelelement 3 angeordnet sind. Ein oder mehrere weitere Wickelelement sind in diesem Fall zusammen mit der ersten Wickelelement
3 in Form einer mehrgängigen Schraube angeordnet.
Wie in Fig. 3 und 4 dargestellt, umfasst die Musiksaite 1 vorzugsweise weiters ein Dämpfungsmittel 27, welches den Saitenkern 2 umschließt und welches in mechanischem Kontakt zu dem nächsten Wickelelement, dabei handelt es sich in Fig. 4 um das erste Wickelelement 3, steht. Das bzw. ein Dämpfungsmittel 27 kann auch zwischen dem ersten Wickelelement 3 und einem weiteren Wickelelement
angeordnet sein. Die Zwischenräume bzw. Spalten zwischen Teilen der
Wickelelement 3 bzw. zwischen benachbarten Lagen des Wickelelements 3 dienen insbesondere als Reservoir für das Dämpfungsmittel 27. Die Anordnung des Dämpfungsmittels 27 in den Spalten zwischen benachbarten Teilen des ersten Wickelelements 3 ist in weiters in Fig. 3 dargestellt. Bei dieser Ausführungsform werden die Spalten bzw. Zwischenräume im Wesentlichen Vollständig von dem Dämpfungsmittel 27 ausgefüllt. Das Dämpfungsmittel 27 schließt dabei auch die äußeren Spalten und bildet zusammen mit den Außenbereichen des ersten Wickelelements 3 eine Außenfläche. Vorzugsweise ist dabei vorgesehen, dass auf der derart gebildeten Außenfläche eine weitere Wickellage angeordnet wird bzw.
eine andere Ummantelung, beispielsweise mit einem Polymer, wie etwa PTFE.
Bei dem Dämpfungsmittel 27 handelt es sich bevorzugt um ein zähflüssiges bzw. hochviskoses Fluid. Ein Dämpfungsmittel 27 ist bevorzugt für jede Ausbildung des
Saitenkerns 2 als auch des ersten Wickelelements 3 vorgesehen.
Das erste Wickelelement 3 und/oder ein weiteres Wickelelement umfasst gemäß einer ersten bevorzugten Variante ein Metall ausgewählt aus der Gruppe: Aluminium, Magnesium, Eisen, Chrom, Nickel, Silizium, Silber, Gold, Platin, Rhodium, Ruthenium, Rhenium, Palladium, Osmium, Kupfer, Wolfram, Tantal, Mangan, Molybdän gebildet ist, wobei jeder der genannten Stoffe als Reinstoff im technischen Sinne vorgesehen sein kann, aber auch als Bestandteil einer Legierung. Als besonders vorteilhaft haben sich Musiksaiten 1 erwiesen, bei welchen die wenigstens eine Wickellage 3 umfassend wenigstens einer Legierung ausgewählt aus der Gruppe: Stahl, Aluminium-Magnesiumlegierungen, Aluminium-MagnesiumManganlegierungen, Silber-Kupferlegierungen, Silber-Platinlegierungen, SilberRhodiumlegierungen, Silber-Palladiumlegierungen, Eisen-Chrom-Nickel-SiliziumAluminium-Legierungen, Beryllium-Legierung, Phosphorbronze, Eisen-AluminiumChromLegierungen, Eisen-Chrom-Aluminium-Legierungen, Aluminium-Eisen-Chrom-Legierungen, Aluminium-Silizium-Chrom-Legierungen, gebildet ist. Bei Stahl handelt es sich bevorzugt um Stahl, umfassend Legierungsbestandteile ausgewählt aus der Gruppe: Kohlenstoff, Chrom, Nickel, Molybdän, Vanadium, Mangan, Wolfram, wobei besonders bevorzugt Kohlenstoffstähle (C-Gehalt von 0,01% bis 0,03%) sowie Chrom-Nickel-Stähle (Cr-Gehalt von 17% bis 20%, Ni-Gehalt von 8% bis
10%) vorgesehen sind. Weiters kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine
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Wickellage 3 eine Oberflächenbeschichtung aufweist, wobei eine Beschichtung mit wenigstens einem Metall, insbesondere Messing, Zinn, Nickel, und/oder einem Kunststoff, insbesondere einem Polymer vorgesehen sein kann. Vorzugsweise kann vorgesehen sein, dass eine vorgebbare Anzahl an Beschichtungen übereinander
angeordnet sind.
Das erste Wickelelement 3 umfasst gemäß einer zweiten bevorzugten Variante einen Kunststoff ausgewählt aus der Gruppe: Polymere und/oder Aramid und/oder PEK und/oder PAEK und/oder PEEK und/oder PBT und/oder Polyester und/oder Nylon und/oder Polyethylen und/oder PET und/oder PEET und/oder PES und/oder PE und/oder PP und/oder POM und/oder PTFE und/oder PVDF und/oder PVDC und/oder HPPE und/oder PA und/oder PVC.
Das erste Wickelelement 3 weist einen Querschnitt auf. Die geometrische Form dieses Querschnittes ist die Querschnittsform 5, 7. Der Begriff Querschnittsform 5, 7 umfasst gegenständlich lediglich die Form an sich, und ist unabhängig von der Größe und/oder dem Flächeninhalt. Fig. 6 zeigt eine Schnittdarstellung der ersten bevorzugten Ausführungsform des ersten Wickelelements 3. In Fig. 6 sind zwei Querschnitte dargestellt, welche jeweils die Querschnittsformen eines Kreises 13 aufweisen. Die beiden Kreise 13 weisen zwei unterschiedliche Durchmesser und zwei unterschiedliche Flächeninhalte. Dennoch sind die beiden Querschnittsform identisch, nämlich kreisförmig. Beide Querschnitte weisen die Form eines Kreises 13 auf.
Die Querschnitte werden bevorzugt in ein und derselben Blickrichtung, insbesondere bezogen auf die Rotationsachse 28 der Musiksaite 1, angesehen. Bei den Ausführungsformen gemäß den Fig. 7 bis 10 sind die ersten Wickelelemente 3 in deren Längserstreckung verdreht. Durch dieses Verdrehen ändert sich vorzugsweise auch die Querschnittsform, bezogen auf ein und dieselbe Bezugsachse. Dies trifft nicht auf die Ausführungsform gemäß Fig. 6 zu, welche
auch in einem eingedrehten Zustand jeweils gleich sind.
Die Querschnitte mit den unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 weisen jeweils eine Breite 11, 12 und eine Höhe 8, 9 auf. Die Höhe 8, 9 ist normal auf den
Saitenkern 2 zu bestimmen. Die Höhe 8, 9 ist ein Merkmal des Querschnitts und ist
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der Abstand zwischen einem, dem Saitenkern 2 zugewandten Ende des ersten Wickelelements 3 und einem, dem Saitenkern 2 abgewandten Ende des ersten
Wickelelements 3, siehe beispielsweise Fig. 4.
Es ist vorgesehen, dass das erste Wickelelement 3 - entlang eines vorgebbaren Längenabschnitts der Musiksaite 1 oder entlang des schraublinienförmigen Verlaufes des ersten Wickelelements 3 - an einer erste Wickelelement-Stelle 4 eine erste Querschnittsform 5 und an einer zweiten Wickelelement-Stelle 6 eine zweite Querschnittsform 7 aufweist. Die zweite Querschnittsform 7 unterscheidet sich von der ersten Querschnittsform 5. Die beiden Querschnitte weisen daher andere
Formen auf.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen jeweils unterschiedliche bevorzugte Ausführungsformen, welche jeweils erste Wickelelemente 3 mit unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 aufweisen. Die unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 können im Zuge der Herstellung der Musiksaite 1 dadurch erzeugt werden, dass von dem ersten Wickelelement 3 - nach dem dieses aufgewickelt wurde - Material abgetragen wird. Insbesondere ist dafür einen spanabhebende Bearbeitung, vorzugsweise abgeschliffen und/oder abgefeilt, vorgesehen. Es kann jedoch auch eine chemische Behandlung vorgesehen sein, welche zu einem vorgebbaren Materialabtrag führt. Es werden daher Teile des - zuvor aufgewickelten - ersten Wickelelements 3 entfernt. Bevorzugt werden die unterschiedlichen Querschnittsformen nicht durch Pressen bzw. Drücken, daher Arbeitsschritten bei welchen keine Teile des Wickelelements 3 entfernt werden, erzeugt. Die unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 sind Merkmale der fertig hergestellten Musiksaite 1, jedoch nicht zwingend Merkmale eines Halbzeuges bzw. Grundmaterials, welches als erstes Wickelelement 3
verarbeitet wird.
Wie bereits dargelegt, weist die erste Querschnittsform 5 bzw. der erste Querschnitt mit der ersten Querschnittsform 5 eine erste Höhe 8 und die zweite Querschnittsform 7 bzw. der zweite Querschnitt mit der zweiten Querschnittsform 7 eine zweite Höhe 9 auf. Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die zweite Höhe 9 im Wesentlichen gleich der ersten Höhe 8 ist. Dies ist bei den beiden Ausführungsformen gemäß den Fig. 2 und 3 gegeben. Insbesondere ist vorgesehen,
dass auch in einem Bereich zwischen der ersten und der zweiten Wickelelement-
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Stelle 4, 6 die weiteren Querschnittsformen im Wesentlichen dieselbe Höhe 8, 9 wie die erste und die zweite Querschnittsform 5, 7 aufweisen. Die gemeinsame Höhe 8, 9 ergibt eine gleichmäßige Oberfläche des ersten Wickelelements 3. Dadurch können die Vorteile der unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 genutzt werden, während die Musiksaite 1 weiterhin einfach zu bedienen bzw. zu spielen ist. Eine im Wesentlichen zylinderförmige Oberfläche erleichtert die Bewegungen
der Hänge beim Abgreifen unterschiedlicher Längen der Musiksaite 1.
Wie in Fig. 4 gezeigt, kann eine Kombination aus Querschnittsformen 5, 7, welche Kanten aufweisen, zusammen mit einem Dämpfungsmittel 27, welches ein gewisses Einsinken ermöglicht, dazu führen, dass gleiche bzw. identische Höhen 8, 9 der unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 bzw. der Querschnitte mit unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 nicht zwingend zu einer im Wesentlichen zylinderförmigen äußeren Oberfläche führen. Das erste Wickelelement 3 sinkt tiefer in das Dämpfungsmittels 27 ein, wenn dies im unteren Kontaktbereich eine spitze Kante aufweist, als wenn es in diesem Bereich Flach ist. Dies ist in Fig. 4 dargestellt. Bevorzugt ist daher weiters vorgesehen, dass ein Umhüllkörper 10 des ersten Wickelelements 3 im Wesentlichen zylinderförmig ist. Eine Außenlinie dieses bevorzugt zylinderförmigen, fiktiven Umhüllkörpers 10 ist in Fig. 4 gestrichelt eingezeichnet. Weiters zeigt Fig. 4 auch einen Radius 26 des Umhüllkörpers 10. Wie in Fig. 4 ebenfalls dargestellt, verbindet der Umhüllkörper 10 die äußeren Abschlüsse der einzelnen Teile des ersten Wickelelements 3, welche durch das Abschleifen der sechseckigen ersten Wickelelement 3 entstanden sind. Wie ebenfalls in Fig. 4 dargestellt weisen diese Abschlüsse unterschiedliche Längen 29, 30 auf, wobei eine erste Länge 29 und eine, von dieser unterschiedliche zweite Länge 30 eines derartigen Abschlusses dargestellt sind. Diese äußeren Abschlüsse
sind vergleichbar mit einer Sehne einer geschnittenen Kreisfläche.
Wie vorstehend dargelegt weist der Umhüllkörper 10 bevorzugt die Form eines Zylinders auf. Der Umhüllkörper 10 kann jedoch auch andere Formen bzw. Verläufe aufweisen. Der Umhüllkörper 10 verbindet die äußeren Ränder bzw. Enden der einzelnen Teile des ersten Wickelelements 3. Ein derartiger, nicht zylinderförmiger Verlauf ist - zur Veranschaulichung - an dem Zwischenprodukt einer Musiksaite 1 in
Fig. 1 dargestellt. Ein derartiger Umhüllkörper 10 kann auch entstehen, wenn im
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Zuge der Materialabtragung die äußeren Abmessungen des ersten Wickelelements 3 nicht vollständig aneinander angeglichen werden. Bezogen auf die Fig. 2 und 3 wäre dies der Fall, wenn sich die erste Höhe 8 und die zweite Höhe 9 unterscheiden
würden.
Neben der Höhe 8, 9 weist jeder Querschnitt bzw. jede Querschnittsform 5, 7 eine Breite 11, 12 auf. Als Breite 11, 12 ist insbesondere der Abstand zwischen den seitlichen äußeren Endpunkten eines Querschnittes zu verstehen, welcher Abstand parallel zur Rotationsachse 28 des Saitenkerns 2 verläuft. In Fig. 4 sind eine erste Breite 11 und eine zweite Breite 12 dargestellt, wobei bei der zweiten Breite 12 gezeigt ist, dass dies der Abstand zwischen den beiden äußeren Ecken ist, und zwar parallel zur Rotationsachse 28. Die unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 bzw. die Querschnitte mit den unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 unterscheiden sich in den meisten Fällen - unabhängig von den tatsächlichen Formen der Querschnitte - durch die unterschiedlichen Breiten 11, 12. Bevorzugt ist vorgesehen, dass das die erste Querschnittsform 5 eine erste Breite 11 und die zweite Querschnittsform 7 eine zweite Breite 12 aufweist, und dass die erste Breite 11 unterschiedlich zur zweiten Breite 12 ist. Das erste Wickelelement 3 weist daher an der ersten Wickelelement-Stelle 4 eine andere Breite als an der zweiten Wickelelement-Stelle 6 auf. Die Fig. 2 bis 4 zeigen jeweils erste Wickelelemente 3
mit unterschiedlichen Breiten 11, 12.
Ein Querschnitt weist einen Flächeninhalt auf. Unterschiedliche Querschnittsformen weisen insbesondere auch unterschiedliche Flächeninhalte. Bevorzugt ist daher der Flächeninhalt der ersten Querschnittsform 5 unterschiedlich zum Flächeninhalt der zweiten Querschnittsform 7. Unterschiedliche Flächeninhalte bedeuten auch unterschiedliche Masse pro Längenabschnitt des ersten Wickelelements 3. Durch die unterschiedlichen Flächeninhalte kann direkt Einfluss auf den Massebelag der Musiksaite 1 ausgeübt
werden.
Gemäß einer ersten bevorzugte Ausführungsform einer Musiksaite 1, wie schematisch in Fig. 2 dargestellt ist, ist bevorzugt vorgesehen, dass die erste Querschnittsform 5 im Wesentlichen ein Kreis 13 bzw. kreisförmig ist, und dass die
zweite Querschnittsform 7 im Wesentlichen ein Kreisabschnitt 14 ist. Fig. 1 zeigt
14
einen Zwischenzustand der Musiksaite 1 gemäß Fig. 2 während der Herstellung. Fig. 1 zeigt daher keine Musiksaite 1 gemäß der gegenständlichen Erfindung. Das erste Wickelelement 3 ist bereits schraublinienförmig um den Saitenkern 2 gewickelt. Das erste Wickelelement 3 wurde jedoch noch nicht abgeschliffen bzw. abgefeilt, und weist noch lediglich eine Querschnittsform 5 auf. Die Querschnitte weisen an den beiden Wickelelement-Stellen zwar unterschiedliche Flächeninhalte und auch unterschiedliche Abmessungen, jedoch jeweils dieselbe Querschnittsform, nämlich
kreisförmig, auf.
Nach dem Abschleifen weist die zweite Querschnittsform 7 die Form eines sog. Kreisabschnittes 14 auf. Die Sehne 15 der kreisabschnittsförmigen zweiten Querschnittsform 7 ist an der, dem Saitenkern 2 abgewandten Seite angeordnet. Die Länge 16 der Sehne 15 hat Einfluss darauf, ob äußere Bereiche primär als gerade bzw. flach erscheinen oder als gerundete Flächen. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Länge 16 der Sehne 15 zumindest 10%, insbesondere zumindest 30%, vorzugsweise zumindest 50%, des Durchmessers 25 der zweiten Querschnittsform 7 der zweiten Breite 12 beträgt. Dadurch wirken Teile des ersten Wickelelements 3 nach außen wie eine Wickellage mit rechteckigem Querschnitt, während diese einen Kontakt zum Saitenkern 2 wie ein abgerundetes, insbesondere
kreisrundes, Wickelelement 3 aufweist.
Bei der ersten bevorzugten Ausführungsform, wie in Fig. 2 gezeigt, wechseln die beiden unterschiedlichen Querschnittsformen 5, 7 alternierend und in relativ geringen Abständen ab. Diese Musiksaite 1 weist eine vorgebbare Mehrzahl erster
und zweiter Querschnittsformen 5, 7 auf, welche jeweils sehr ähnlich sind.
Demgegenüber zeigt die zweite bevorzugte Ausführungsform gemäß Fig. 3 einen kontinuierlichen Anstieg der Abmessungen des ersten Wickelelements 3. Diese Ausführungsform weist in dem dargestellten Beispiel sechs unterschiedliche Querschnittsformen 5, 7 auf. Dies ermöglicht einen sanften Übergang zwischen
Bereichen mit im Wesentlichen identischer Querschnittsform.
Gemäß einer - nicht dargestellten - weiteren Ausführungsform ist bevorzugt vorgesehen, dass das erste Wickelelement 3 über einen vorgebbaren
Längenabschnitt der Musiksaite 1 die zweite Querschnittsform 7 aufweist. Dieser
15
Längenabschnitt der Musiksaite 1 weist daher im Wesentlichen nur eine Querschnittsform 7 auf. Dadurch können einzelne Bereiche bzw. Längenabschnitt der Musiksaite 1 an bestimmte Anforderungen angepasst werden. Besonders bevorzugt ist in Weiterbildung dieses Merkmals vorgesehen, dass der Längenabschnitt ein vorgegebener Anregungsbereich zum Zupfen und/oder zum Streichen der Musiksaite 1 ist. Dieser Längenabschnitt kann auch als Bogenstreichbereich bezeichnet werden. Dadurch kann der Bereich zum Streichen dafür ausgelegt werden besonders gut mit dem Kolofonium des Bogen zusammen zu wirken, während andere Längenabschnitte gezielt an das Abgreifen angepasst
werden können.
Die Fig. 5 bis 10 zeigen unterschiedliche Ausführungsformen von Wickelelementen
vor deren Verarbeitung bei der Herstellung einer Musiksaite.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine erste bevorzugten Ausführungsform eines ersten Wickelelements 3. Dabei zeigt Fig. 5 einen Grundriss und Fig. 6 einen Schnitt A - A durch das Wickelelement 3. Diese Ausführungsform weist alternierende Verläufe zwischen ersten und zweiten Wickelelement-Stellen 4, 6 auf, wobei jeweils die selbe Querschnittsform 5 auftritt, jedoch mit unterschiedlichen Durchmessern 24, 25. Das dargestellte erste Wickelelement 3 weist einen ersten Flächeninhalt an der ersten Wickelelement-Stelle 4 und einen, vom ersten Flächeninhalt unterschiedlichen zweiten Flächeninhalt an der zweiten Wickelelement-Stelle 6 auf. Wie insbesondere aus Fig. 6 ersichtlich, weist das erste Wickelelement 3 vor dem Wickeln im Wesentlichen kreisförmige Querschnitte 13 auf. Diese erste bevorzugte Ausführungsform weist einen ersten Durchmesser 24 an der ersten Wickelelement-Stelle 4 und einen zweiten Durchmesser 25 an der zweiten Wickelelement-Stelle 6 auf. Durch das - nach dem Aufwickeln durchgeführte -
Abschleifen entstehen dann unterschiedliche Querschnittsformen 5, 7.
Die Fig. 7 bis 10 und 4 zeigen jeweils weitere bevorzugte Ausführungsformen eines ersten Wickelelement 3, welches an der ersten Wickelelement-Stelle 4 und an der zweiten Wickelelement-Stelle 6 jeweils eine, bzw. ein und dieselbe, erste Querschnittsform 5 aufweist, wobei die erste Querschnittsform 5 bzw. der derart geformte erste Querschnitt an der zweiten Wickelelement-Stelle 6 verdreht zur
ersten Querschnittsform 5 an der ersten Wickelelement-Stelle 4 ist. Eine derartige
Verdrallung bzw. ein derartiger Drall ist einfach herstellbar. Weiters kann dies mit sehr vielen unterschiedlichen Querschnittsformen und Werkstoffen durchgeführt
werden.
Die vierte bevorzugte Ausführungsform eines ersten Wickelelements gemäß Fig. 7 weist als Querschnittsform ein Quadrat 20 auf. Weiters können Vierecke, Fünfecke und, wie in Fig. 4 gezeigt, Sechsecke 19 bevorzugt vorgesehen sein. Die Ecken können abgerundet sein. Die Verbindungslinien weisen einen im Wesentlichen
geradlinigen Verlauf auf.
Die fünften bevorzugte Ausführungsform eines ersten Wickelelements gemäß Fig. 8
weist als Querschnittsform eine Ellipse 21 auf.
Die sechste bevorzugte Ausführungsform eines ersten Wickelelements gemäß Fig. 9 weist als Querschnittsform einen Siebenstern 22 auf. Weiters können auch sternförmige Formen mit einer höheren oder geringeren Anzahl an Ecken
vorgesehen sein. Die Ecken können abgerundet sein.
Wenngleich die Verbindungslinien zwischen zwei externen Ecken bei der sechsten bevorzugte Ausführungsform einen konkaven, daher nach innen gewandten Verlauf aufweisen, ist bevorzugt vorgesehen, dass die Querschnittsformen 5, 7 keine
konkaven Verbindungslinien zwischen zwei externen Ecken aufweisen.
Die siebente bevorzugte Ausführungsform eines ersten Wickelelements 3 gemäß Fig. 10 weist als Querschnittsform ein Reuleaux-Dreieck 23 bzw. ein Polygonprofil auf. Weiters können auch Bogenvielecke mit vier oder mehr Ecken vorgesehen sein. Die Ecken können abgerundet sein. Bogenvielecke mit abgerundete Ecken werden
auch als Polygonprofile bezeichnet.
Neben den bevorzugten Ausführungsformen zur Ausbildung eines Halbzeuges zur Bildung des ersten Wickelelements 3, welche jeweils dieselbe Querschnittsform aufweisen, und die unterschiedlichen ersten und zweiten Querschnittsformen 5, 7 erst durch den Abschleifvorgang erlangen, ist weiters bevorzugt vorgesehen, dass das erste Wickelelement 3 mit einer ersten Querschnittsform 5 an der ersten Wickelelement-Stelle 4 und einer, von der ersten Querschnittsform 5
unterschiedlichen zweiten Querschnittsform 7 an der zweiten Wickelelement-Stelle
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6 zum Wickeln um den Saitenkern 2 verwendet wird. Wenngleich bei dieser Ausführungsform bereits bei der Verarbeitung unterschiedliche Querschnittsform 5, 7 vorliegen, kann dennoch vorgesehen sein, diese nach dem Umwickeln des Saitenkerns 2 abzuschleifen. Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist jedoch vorgesehen, dass auf eine Materialentfernung bzw. ein Abschleifen des ersten Wickelelements 3 verzichtet wird. Das erste Wickelelement 3 ist daher
bevorzugt abschleifungsfrei.
Nachfolgend werden Grundsätze für das Verständnis und die Auslegung
gegenständlicher Offenbarung angeführt.
Merkmale werden üblicherweise mit einem unbestimmten Artikel „ein, eine, eines, einer“ eingeführt. Sofern es sich aus dem Kontext nicht anders ergibt, ist daher
„ein, eine, eines, einer“ nicht als Zahlwort zu verstehen.
Ein „im Wesentlichen“ in Verbindung mit einem Zahlenwert mitumfasst eine Toleranz von + 10% um den angegebenen Zahlenwert, sofern es sich aus dem
Kontext nicht anders ergibt.
Bei Wertebereichen sind die Endpunkte mitumfasst, sofern es sich aus dem Kontext
nicht anders ergibt.

Claims (15)

18 PATENTANSPRÜCHE
1. Musiksaite (1), insbesondere für Streich- und/oder Zupfinstrumente, umfassend wenigstens einen tragenden Saitenkern (2) und wenigstens ein erstes Wickelelement (3), welches erste Wickelelement (3) in Form einer Schraubenlinie um den Saitenkern (2) gewickelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wickelelement (3) - entlang eines vorgebbaren Längenabschnitts der Musiksaite (1) - an einer erste Wickelelement-Stelle (4) eine erste Querschnittsform (5) und an einer zweiten Wickelelement-Stelle (6) eine, von der ersten Querschnittsform (5)
unterschiedliche zweite Querschnittsform (7) aufweist.
2. Musiksaite (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
Querschnittsformen (5, 7) eine Höhe (8, 9) normal zum Saitenkern (2) aufweisen, dass die erste Querschnittsform (5) eine erste Höhe (8) aufweist, dass die zweite Querschnittsform (7) eine zweite Höhe (9) aufweist, und dass die zweite Höhe (9)
im Wesentlichen gleich der ersten Höhe (8) ist.
3. Musiksaite (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einem Bereich zwischen der ersten und der zweiten Wickelelement-Stelle (4, 6) die Querschnittsformen (5, 7) im Wesentlichen dieselbe Höhe (8, 9) wie die erste und
die zweite Querschnittsform (5, 7) aufweisen.
4. Musiksaite (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Umhüllkörper (10) des ersten Wickelelements (3) im
Wesentlichen zylinderförmig ist.
5. Musiksaite (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Querschnittsform (5) eine erste Breite (11) und die zweite Querschnittsform (7) eine zweite Breite (12) aufweist, und dass die erste
Breite (11) unterschiedlich zur zweiten Breite (12) ist.
6. Musiksaite (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, dass der Flächeninhalt der ersten Querschnittsform (5)
unterschiedlich zum Flächeninhalt der zweiten Querschnittsform (7) ist.
7. Musiksaite (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Querschnittsform (5) im Wesentlichen ein Kreis (13) ist, und dass die zweite Querschnittsform (7) im Wesentlichen ein Kreisabschnitt (14) ist.
8. Musiksaite (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Sehne (15) der zweiten Querschnittsform (7) an der, dem Saitenkern (2) abgewandten Seite angeordnet ist, und dass die Länge (16) der Sehne (15) zumindest 10%, insbesondere zumindest 30%, vorzugsweise zumindest 50%, des
Durchmessers (25) der zweiten Querschnittsform (7) beträgt.
9. Musiksaite (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wickelelement (3) über einen vorgebbaren Längenabschnitt der
Musiksaite (1) die zweite Querschnittsform (7) aufweist.
10. Musiksaite (1) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Längenabschnitt ein vorgegebener Anregungsbereich zum Zupfen und/oder zum
Streichen der Musiksaite (1) ist.
11. Verfahren zur Herstellung einer Musiksaite (1), insbesondere einer Musiksaite nach einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei auf einem Saitenkern (2) der Musiksaite (1) wenigstens ein erstes Wickelelement (3), welches - entlang dessen schraublinienförmigen Verlaufes betrachtet - zwei beabstandete unterschiedliche Querschnitte aufweist, in Form einer Schraubenlinie um den Saitenkern (2) gewickelt wird, wobei nachfolgend die Musiksaite (1) auf einen vorgebbaren
Durchmesser (26) der Musiksaite (1) abgeschliffen wird.
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wickelelement (3) mit einem ersten Flächeninhalt an der ersten WickelelementStelle (4) und einem, vom ersten Flächeninhalt unterschiedlichen zweiten Flächeninhalt an der zweiten Wickelelement-Stelle (6) zum Wickeln um den
Saitenkern (2) verwendet wird.
13. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass das erste
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Wickelelement (3) vor dem Wickeln im Wesentlichen kreisförmige Querschnitte
aufweist.
14. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wickelelement (3) mit einer ersten Querschnittsform (5) an der ersten Wickelelement-Stelle (4) und einer, von der ersten Querschnittsform (5) unterschiedlichen zweiten Querschnittsform (7) an der zweiten Wickelelement-
Stelle (6) zum Wickeln um den Saitenkern (2) verwendet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Wickelelement (3) mit einer ersten Querschnittsform (5) an der ersten Wickelelement-Stelle (4) und an der zweiten Wickelelement-Stelle (6), wobei die erste Querschnittsform (5) an der zweiten Wickelelement-Stelle (6) verdreht zur ersten Querschnittsform (5) an der ersten Wickelelement-Stelle (4) ist, zum
Wickeln um den Saitenkern (2) verwendet wird.
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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4326444A (en) * 1980-05-19 1982-04-27 Markley Donald D Musical instrument string
US5801319A (en) * 1995-11-22 1998-09-01 W.L. Gore & Associates, Inc. Strings for musical instruments

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