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AT527238B1 - Messvorrichtung, System und Verfahren zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren Bodenbereichs - Google Patents

Messvorrichtung, System und Verfahren zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren Bodenbereichs Download PDF

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AT527238B1
AT527238B1 ATA50902/2023A AT509022023A AT527238B1 AT 527238 B1 AT527238 B1 AT 527238B1 AT 509022023 A AT509022023 A AT 509022023A AT 527238 B1 AT527238 B1 AT 527238B1
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soil
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air
sensor
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Marth Josua
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Marth Josua
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Abstract

Messvorrichtung (1) zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche (O) aufweisenden Bodenbereichs (B), mit einem Stützkörper (2) welcher einen zur Anordnung oberhalb der Oberfläche (O) vorgesehenen Oberteil (3) und einen zur Anordnung unterhalb der Oberfläche (O) vorgesehenen Unterteil (4) aufweist, zumindest einem am Oberteil (3) angeordneten Außensensor (5) und mehreren am Unterteil (4) angeordneten Gruppen (G) von Bodensensoren (6), welche Gruppen (G) zur Anordnung in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich (B) in einer Höhenrichtung (H) des Stützkörpers (2) voneinander beabstandet sind, wobei am Oberteil (3) zumindest eine für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildete Kamera (7) angeordnet ist und der Außensensor (5), die Bodensensoren (6) und die Kamera (7) mit einer Steuerung (8) und einem Datenspeicher (9) verbunden sind.

Description

Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft eine Messvorrichtung zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche aufweisenden Bodenbereichs, mit einem Stützkörper welcher einen zur Anordnung oberhalb der Oberfläche vorgesehenen Oberteil und einen zur Anordnung unterhalb der Oberfläche vorgesehenen Unterteil aufweist, zumindest einem am Oberteil angeordneten Außensensor und mehreren am Unterteil angeordneten Gruppen von Bodensensoren, welche Gruppen zur Anordnung in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich in einer Höhenrichtung des Stützkörpers voneinander beabstandet sind.
[0002] Die Erfindung betrifft zudem ein System mit der Messvorrichtung.
[0003] Weiters betrifft die Erfindung ein Verfahren zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche aufweisenden Bodenbereichs, wobei ein einen Oberteil und einen Unterteil aufweisender Stützkörper einer Messvorrichtung mit dem Unterteil in den Bodenbereich eingebracht wird, Luft und/oder Witterungsparameter mit zumindest einem am Oberteil angeordneten Außensensor erfasst werden und Bodenparameter in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich mit mehreren am Unterteil angeordneten und in einer Höhenrichtung des Stützkörpers voneinander beabstandeten Gruppen von Bodensensoren erfasst werden.
[0004] Häufig stehen Landwirte vor der Aufgabe durch sukzessives Testen und Probieren herauszufinden, welche Pflanze auf welchem Feld ertragreich sein wird. Auch das Düngeverhalten ist In einem wesentlichen Ausmaß von der Erfahrung des Landwirts abhängig. Etwaige Messungen als Entscheidungshilfe müssen oftmals mühsam per Hand durchgeführt werden und erfolgen meistens in zu großen und unregelmäßigen Abständen.
[0005] Aus dem Stand der Technik sind bereits verschiedene Messvorrichtungen zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren Bodenbereichs bekannt.
[0006] Die CN 109613625 A offenbart eine diebstahlsichere meteorologische Überwachungsstation für die Landwirtschaft unter anderem mit einem Regensensor, einem Temperatur- und Feuchtigkeitssensor, einem Solarpanel, einer Batterie, einem drahtlosen Ubertragungsmodul, einem Prozessor, einer Kamera und einem Bewehrungspfahl.
[0007] Die CN 205539537 U offenbart eine tragbare meteorologische Station für die Landwirtschaft, die Diebstahl verhindern kann, mit einer Stativhalterung, Solarpaneelen, Sensoren für Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Luftdruck, Bodentemperatur und Feuchtigkeit, Lichtintensität und Niederschlag, einem Steuergerät, einem drahtlosen 4G-Router, einer Kamera, einem Infrarotsensor, einem GPS-Modul und einem Lautsprecher.
[0008] Die CN 207301379 U betrifft eine landwirtschaftliche Wetterstation mit mehreren an einem Gehäuse montierten Luftsensoren. Das Gehäuse ist auf einer als Teleskoprohr ausgebildeten Säule angeordnet. Am Boden der Säule sind ein Bodenfeuchtesensor und ein Boden-pH-Sensor vorgesehen.
[0009] Die CN 115452057 A offenbart einen in einen landwirtschaftlichen Boden einsetzbaren pH-Sensor, Bodentemperatursensor und Feuchtigkeitssensor.
[0010] Die CN 110954161 A offenbart ein Überwachungs- und Verwaltungssystem für die Landwirtschaft, aufweisend u.a. einen Montagerahmen, einen Bodensensor, ein Solarpaneel, einen Regenmesser, eine hochauflösende Kamera und einen Hauptsteuerungskasten. Der Bodensensor wird in den Ackerboden gesteckt.
[0011] Die WO 2022/037731 A1 betrifft ein Messsystem mit einem Körper aus einem biologisch abbaubaren Material auf Zellulosebasis. Der Körper weist einen unterirdischen Teil und einen oberirdischen Teil auf, wobei am unterirdischen Teil mindestens ein Sensor zur Erfassung einer Bodenfeuchtigkeit und mindestens ein Sensor zur Erfassung einer Bodentemperatur in unterschiedlichen Bodentiefen aufgedruckt sind.
[0012] Die CN 110471133 A betrifft ein geologisches Messgerät zur Überwachung von Boden-
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feuchtigkeit aufgrund von Niederschlag, mit einem Rohrkörper an welchem u.a. ein Regensensor, ein Feuchtigkeitssensor und ein Temperatursensor angeordnet sind.
[0013] Die US 2021/0123896 A1 betrifft eine Vorrichtung zur Fernüberwachung der Qualität und des Zustands von in Silos gelagerten Körnern. Die Vorrichtung kann als Sensoreinheit konfiguriert werden und weist hierfür unterschiedliche Sensoren für unterschiedliche Tiefen auf.
[0014] Die WO 2019/124828 A1 offenbart eine Vorrichtung zur Analyse von Bodenbestandteilen, die ein Halteteil, welches von einem Benutzer gehalten wird, und ein Einsetzteil, welches sich in vertikaler Richtung vom Halteteil aus erstreckt und in den Boden eingesetzt wird, aufweist. Das Einsetzteil weist entlang der vertikalen Richtung eine Vielzahl von Sensorabschnitten auf, die in einem vorbestimmten Abstand zueinander angeordnet sind.
[0015] Nachteilig an den bekannten Vorrichtungen ist, dass diese nur einen Teil der Bodenparameter, Luftparameter und Umgebungseinflüsse berücksichtigen.
[0016] Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung einer Messvorrichtung, eines Systems und eines Verfahrens der eingangs genannten Art, welche die aus dem Stand der Technik bekannten Nachteile vermeiden oder zumindest verringern. Die Messvorrichtung soll möglichst kostengünstig ausgebildet sein und möglichst umfangreiche Informationen über die Luft- und Bodenbeschaffenheit sowie über auf den Bodenbereich einwirkende Ereignisse bereitstellen. Insbesondere soll die Messvorrichtung einfach am Bodenbereich errichtet und mit möglichst geringem Personal- und Zeitaufwand betrieben werden können. Das System soll die Aufbewahrung und die Verarbeitung der mit der Messvorrichtung erhaltenen Daten vereinfachen. Zudem soll das Verfahren möglichst einfach ausführbar sein.
[0017] Hierfür sieht die Erfindung eine Messvorrichtung wie in Anspruch 1, ein System wie in Anspruch 12 und ein Verfahren wie in Anspruch 13 definiert vor. Vorteilhafte Ausführungsformen und Weiterbildungen sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0018] Hinsichtlich der Messvorrichtung zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche aufweisenden Bodenbereichs ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass am Oberteil zumindest eine für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildete Kamera angeordnet ist und der Außensensor, die Bodensensoren und die Kamera mit einer Steuerung und einem Datenspeicher verbunden sind. Die Messvorrichtung dient somit dem Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren Bodenbereichs, insbesondere Erdreichs, welcher/welches eine sichtbare und begehbare Oberfläche aufweist. Unter einem landwirtschaftlich nutzbaren Bodenbereich wird insbesondere ein für Nutzpflanzen, beispielsweise für Obst, Gemüse, Getreideanbau oder Weinanbau, geeigneter Bodenbereich, wie ein Acker, ein Feld oder allgemein ein Anbaubereich verstanden. Für die Positionierung der Messvorrichtung in Bezug auf den Bodenbereich weist die Messvorrichtung einen Stützkörper auf, welcher einen zur Anordnung oberhalb der Oberfläche vorgesehenen Oberteil und einen zur Anordnung unterhalb der Oberfläche, d.h. im Bodenbereich, vorgesehenen Unterteil aufweist. Der Stützkörper kann als eine Aufnahmevorrichtung verstanden werden, an welcher Komponenten der Messvorrichtung befestigt werden können. Zur Befestigung des Stützkörpers im Bodenbereich kann der Unterteil in den Bodenbereich eingesetzt bzw. eingebracht werden. Um Informationen über bestimmte Bodeneigenschaften und Lufteigenschaften bereitstellen zu können, weist die Messvorrichtung zudem zumindest einen am Oberteil angeordneten Außensensor und mehrere am Unterteil angeordnete Gruppen von Bodensensoren auf. Der zumindest eine Außensensor ist ausgebildet zumindest einen Luft- und/oder Witterungsparameter zu erfassen. Demgegenüber sind die Bodensensoren ausgebildet zumindest einen Bodenparameter zu erfassen. Die Bodensensoren sind in Gruppen angeordnet, welche zur Anordnung in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich in einer Höhenrichtung des Stützkörpers voneinander beabstandet sind. Somit ist in einem Verwendungszustand der Messvorrichtung, in welchem die Messvorrichtung auf der Oberfläche des Bodenbereichs errichtet ist und mit dem Unterteil in den Bodenbereich hineinragt, jede der Gruppen von Bodensensoren in einer anderen Tiefe im Bodenbereich angeordnet. Bevorzugt weist die Messvorrichtung 2 bis 10, mehr bevorzugt 3 bis 7, besonders bevorzugt 5 Gruppen von Bodensensoren auf. Die Gruppen von Bodensensoren sind hierfür entlang des Unterteils, in Höhenrichtung des Stützkörpers voneinander beabstandet, vor-
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gesehen. Die Höhenrichtung des Stützkörpers entspricht im Verwendungszustand der Messvorrichtung der vertikalen Richtung. Jede der Gruppen von Bodensensoren weist zumindest einen Bodensensor auf. Die Gruppen können Bodensensoren zur Erfassung unterschiedlicher Bodenparameter und/oder Bodensensoren zur Erfassung gleicher Bodenparameter in verschiedenen Tiefen aufweisen. Um umfangreiche Informationen über den Bodenbereich selbst und über äuBere Einflüsse zu erhalten, welche auf den Bodenbereich, insbesondere auf ein Pflanzenwachstum im Bodenbereich einwirken, ist am Oberteil zumindest eine für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildete Kamera angeordnet. Die Kamera ist zur Aufnahme von Einzelbildern und/oder zur Aufnahme von Videos ausgebildet. Insbesondere können mit der Kamera Vögel, Wildtiere und Personen, das Pflanzenwachstum am Bodenbereich und in der Nähe des Bodenbereichs sowie Witterungseinflüsse wie ein Wasserstand oder eine Schneehöhe auf der Oberfläche beobachtet werden. Somit können regelmäßige, beispielsweise tägliche Kontrollfahrten eines Landwirts zu dem Bodenbereich entfallen. Um einen umfassenden Uberblick mit der zumindest einen Kamera zu erhalten, kann ein mit der zumindest einen Kamera erfassbarer Winkelbereich um den Stützkörper herum im Wesentlichen 360 Grad betragen. Insbesondere kann eine einzige Kamera mit im Wesentlichen 360 Grad Aufnahmewinkel vorgesehen sein. Alternativ können mehrere in Umfangsrichtung des Stützkörpers verteilt angeordnete Kameras mit jeweils einem geringeren Aufnahmewinkel als 360 Grad gemeinsam den Aufnahmewinkel von im Wesentlichen 360 Grad bereitstellen. Um die Erfassung der Boden- und Luftparameter sowie die Uberwachung der Umgebung des Bodenbereichs bedarfsgerecht steuern zu können, sind der Außensensor, die Bodensensoren und die Kamera mit einer Steuerung, drahtlos oder drahtgebunden, verbunden. Die Steuerung weist bevorzugt einen Mikroprozessor auf. Die Steuerung kann für eine Erfassung der Boden- und Luftparameter und für eine Aufnahme der Bilder oder Videos in festgelegten, insbesondere einstellbaren Zeitabständen ausgebildet sein. Die Videos können jedoch auch kontinuierlich aufgenommen werden. Weiters sind der Außensensor, die Bodensensoren und die Kamera mit einem Datenspeicher, drahtlos oder drahtgebunden, verbunden, um die erfassten Boden- und Luftparameter sowie die mit der Kamera aufgenommenen Bilder oder Videos für eine weitere Verwendung speichern oder zwischenspeichern zu können. Der Datenspeicher kann beispielsweise eine Speicherkarte oder ein temporärer Speicher oder Kurzzeitspeicher wie ein RAM (Random Access Memory) sein. Bevorzugt sind die Steuerung und der Datenspeicher am Stützkörper angeordnet. Abgesehen von der Verwertung der mit der Messvorrichtung erfassten Daten zum Zwecke von Verbesserungen in der Landwirtschaft können die Daten auch zu wissenschaftlichen Zwecken gesammelt und verarbeitet werden.
[0019] Mittels der Messvorrichtung lässt sich somit ein Feld oder Acker über eine längere Zeitdauer, beispielsweise über Monate oder Jahre hinweg, analysieren und charakterisieren. Anhand der gesammelten Daten sind Pflanzen bestimmbar, welche auf dem jeweiligen Feld ertragreich oder weniger ertragreich sein werden. Auf langjährige teilweise erfolglose Feldversuche mit Pflanzen kann daher verzichtet werden. Anderungen der Bodenparameter, welche während des Wachstums der Pflanzen durch Umwelteinflüsse hervorgerufen werden, können mit der Messvorrichtung detektiert werden. Somit können während des Pflanzenwachstums gezieltere Maßnahmen getroffen werden, um das Wachstum zu fördern. Mittels der Kamera können Vögel und Wildtiere in der Umgebung detektiert und identifiziert werden und ein Überblick über das WildtierAufkommen erhalten werden. Dies bildet eine präzise Grundlage für schnelle und effektive Lösungen gegen Wildschäden. Bei Unwetter- oder Wildschäden können die erfassten Parameter gemeinsam mit den Bild- oder Videoaufnahmen der Kamera beitragen, Versicherungsfälle schneller und eindeutiger bearbeiten zu können. Auch der Zugang unbefugter Personen kann mit der Kamera erfasst werden.
[0020] Wenn im Verlauf der Beschreibung auf Orts- und Richtungsangaben wie „oben“, „unten, „vorne“, „hinten“, „seitlich“ oder „Höhenrichtung“ Bezug genommen wird, so beziehen sich diese Angaben auf einen bestimmungsgemäßen Verwendungszustand der Messvorrichtung. Der Begriff „vertikal“ bedeutet in Richtung der Schwerkraft, von „oben“ nach „unten“, oder umgekehrt. Wenn die Messvorrichtung in einer abweichenden Lage verwendet werden soll, sind die Ortsund Richtungsangaben entsprechend zu übertragen.
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[0021] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist am Stützkörper ein Bewegungsmelder vorgesehen, welcher mit einem Auslösemodul der Kamera verbunden ist. Der Bewegungsmelder ist bevorzugt zur Erfassung von Infrarotlicht und sichtbarem Licht ausgebildet. Somit können mit dem Bewegungsmelder Bewegungen beispielsweise von Tieren oder Personen vorzugsweise bei Tag und Nacht erfasst werden und im Falle einer detektierten Bewegung die damit verbundene Kamera zur Bild- oder Videoaufnahme ausgelöst werden. Vorzugsweise ist der Bewegungsmelder über die Steuerung, drahtgebunden oder drahtlos, mit dem Auslösemodul der Kamera verbunden.
[0022] Weiters kann vorgesehen sein, dass der Oberteil einen die zumindest eine Kamera aufweisenden ersten Abschnitt und einen zwischen dem ersten Abschnitt und dem Unterteil vorgesehenen zweiten Abschnitt aufweist, wobei der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt über eine Antriebsvorrichtung, insbesondere einen Elektromotor, höhenverstellbar miteinander verbunden sind. Auf diese Weise kann die Höhe der Kamera in Bezug auf die Oberfläche des Bodenbereichs eingestellt werden. Beispielsweise kann die Höhe der Kamera an die Höhe der die Messvorrichtung umgebenden Pflanzen angepasst werden. Im Falle von Hochwasser oder Schnee kann die Kamera über das Wasser- oder Schneeniveau angehoben werden. Der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt sind bevorzugt verschiebbar zueinander ausgebildet. Besonders bevorzugt sind der erste Abschnitt und der zweite Abschnitt als Teleskopstange ausgebildet, wobei insbesondere ein Teil des zweiten Abschnitts verschiebbar im ersten Abschnitt aufgenommen ist. Wenn die Antriebsvorrichtung als Elektromotor ausgebildet ist, kann ein Getriebe zur Umwandlung der Drehbewegung des Elektromotors in eine Linearbewegung des ersten Abschnitts vorgesehen sein.
[0023] Wenn der zumindest eine Außensensor zumindest einen zur Erfassung einer Pflanzenhöhe und/oder einer Schneehöhe und/oder einer Wasserstandshöhe ausgebildeten Höhensensor aufweist, kann auf eine manuelle Messung der Pflanzenhöhe, Schneehöhe und/oder Wasserstandshöhe durch einen Benutzer der Messvorrichtung verzichtet werden. Insbesondere kann die Steuerung ausgebildet sein, die erfassten Höhen in den Datenspeicher einzutragen.
[0024] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Steuerung mit dem Höhensensor und der Antriebsvorrichtung verbunden und ausgebildet ist, die Antriebsvorrichtung zur Einstellung einer Höhe der Kamera in Bezug auf eine mit dem Höhensensor erfasste Höhe anzusteuern. Dies ermöglicht eine durch die Steuerung gesteuerte automatische Höheneinstellung der Kamera, abhängig von den Messwerten des Höhensensors. Die Steuerung kann ausgebildet sein, die Kamera um eine vorgegebene, insbesondere einstellbare, Höhendifferenz höher oder niedriger als die erfasste Höhe einzustellen. Somit kann sich die Kamera mit der Höhe der Pflanzen, der Höhe einer Wasseroberfläche oder einer Schneehöhe mitbewegen. Die Verbindung der Steuerung mit dem H6hensensor und der Antriebsvorrichtung kann drahtlos oder drahtgebunden erfolgen.
[0025] Hinsichtlich der Erfassung der Bodenparameter kann vorgesehen sein, dass die Gruppen von Bodensensoren jeweils zumindest einen von einem Feuchtigkeitssensor, einem Temperatursensor, einem Sensor zur Erfassung eines pH-Werts und einem Sensor zur Erfassung eines elektrischen Leitwerts aufweisen. Wenn zumindest zwei Gruppen einen Feuchtigkeitssensor aufweisen, kann eine Veränderung der Feuchtigkeit in verschiedenen Tiefen des Bodenbereichs bzw. ein Feuchtigkeitsgradient ermittelt werden. Zudem kann auf eine Wasserdurchlässigkeit des Bodenbereichs und hierdurch auf die Erdverdichtung geschlossen werden. Mittels einer Messung des pH-Werts, vorzugsweise in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich, können Düngevorgänge verbessert und ein allfälliger Unkrautanteil bzw. Anteil unerwünschter Pflanzen bestimmt werden.
[0026] Hinsichtlich der Erfassung der Luftparameter kann vorgesehen sein, dass der zumindest eine Außensensor ausgebildet ist, zumindest eines von Kohlendioxidgehalt in Luft, Kohlenmonoxidgehalt in Luft, Schwefeloxidgehalt in Luft, Amoniakgehalt in Luft, Stickstoffoxidgehalt in Luft, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Regenmenge, Schneehöhe, Lichtintensität, Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu erfassen. Die mit dem Außensensor erfassten Werte dieser Luftparameter können gemeinsam mit den durch die Bodensensoren erhaltenen Werten der Bodenparameter und mit den durch die Kamera erfassten Aufnahmen eine Entscheidungsgrundlage
für den Anbau bestimmter Pflanzen und für die Pflege des Bodenbereichs liefern.
[0027] Wenn der zumindest eine Außensensor einen Neigungssensor aufweist und vorzugsweise ein Modul zur Positionsbestimmung, insbesondere ein GPS-Modul, am Stützkörper angeordnet ist, kann eine sich verändernde Neigung des Stützkörpers erkannt werden. Eine Änderung der Neigung kann beispielsweise durch eine unzureichende Verankerung des Stützkörpers im Bodenbereich erfolgen und zu unbrauchbare Messergebnissen des Außensensors oder der Bodensensoren oder zu unbrauchbaren Aufnahmen der Kamera führen. Eine Änderung der Neigung kann jedoch auch ein Hinweis auf einen Diebstahl der Messvorrichtung sein, sodass der Neigungssensor auch einen Diebstahl detektieren kann. Auch Hangrutschungen oder dgl. können auf diese Weise detektiert werden. Wenn ein Modul zur Positionsbestimmung, wie ein GPSModul, am Stützkörper angeordnet ist, kann die Position der Messvorrichtung nicht nur im Fall eines Diebstahls ermittelt werden. Insbesondere können die Aufnahmen der Kamera und die Messwerte des Außensensors und der Bodensensoren auf einfache Weise der geografischen Position der Messvorrichtung zugeordnet werden.
[0028] Um die mit der Messvorrichtung erhaltenen Daten einfach von der Messvorrichtung erfassen und weiterverabeiten zu können ist es günstig, wenn ein zumindest mit dem Außensensor, den Bodensensoren, der Kamera und bevorzugt mit dem Modul zur Positionsbestimmung verbundenes Mobilfunkmodul am Oberteil angeordnet ist. Auf eine manuelle Entnahme der beispielsweise auf einer Speicherkarte enthaltenen Daten von der Messvorrichtung und auf eine Verlegung von Datenleitungen zur Messvorrichtung kann somit verzichtet werden. Das Mobilfunkmodul ist vorzugsweise auch mit der Steuerung und/oder dem Datenspeicher verbunden, um die Messvorrichtung drahtlos steuern und die im Datenspeicher gespeicherten Daten drahtlos übertragen zu können.
[0029] Wenn eine Einrichtung zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung am Oberteil angeordnet ist, kann ein durch Vögel verursachter Schaden an den Pflanzen verringert oder verhindert werden. Vorzugsweise wird die visuelle und/oder akustische Vogelabschreckung im Fall einer Detektion von Vögeln ausgelöst. Die Anwesenheit von Vögeln kann beispielsweise mittels der Kamera erkannt werden. Für die visuelle Vogelabschreckung kann eine Lampe, welche beispielsweise ein Blitzlicht abstrahlt, vorgesehen sein. Die akustische Vogelabschreckung kann durch einen Lautsprecher realisiert sein. Die Einrichtung zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung kann, drahtlos oder drahtgebunden, mit der Steuerung verbunden sein.
[0030] Für eine Versorgung der Messvorrichtung mit elektrischer Energie, kann eine Energieversorgungseinrichtung, insbesondere Solarzellen und eine damit verbundene wiederaufladbare Batterie, am Oberteil angeordnet sein. Somit kann auf Stromkabel für die Zuleitung elektrischer Energie zur Messvorrichtung verzichtet werden. Die Energieversorgungseinrichtung ist bevorzugt ausgebildet die Messvorrichtung durchgehend während eines vorgesehenen Überwachungszeitraums, beispielsweise während mehrerer Monate oder während eines ganzen Jahres, mit Energie zu versorgen. Um die Solarzellen frei von allfälligem Schnee zu halten, kann die Messvorrichtung eine den Solarzellen zugeordnete Heizvorrichtung aufweisen.
[0031] Die Messvorrichtung kann vorzugsweise autonom, d.h. unabhängig von einer externen Energieversorgung, unabhängig von einer externen Steuerung und unabhängig von einem externen Datenspeicher betrieben werden.
[0032] Hinsichtlich des Systems mit der Messvorrichtung gemäß der vorangehenden Beschreibung ist eine mit der Messvorrichtung über eine Mobilfunkverbindung verbundene Datenverarbeitungseinheit vorgesehen, welche ausgebildet ist, von der Messvorrichtung erhaltene Daten zu verarbeiten, zu speichern und/oder auszugeben und bevorzugt Steueranweisungen an die Messvorrichtung zu übermitteln. Die Datenverarbeitungseinheit des Systems weist eine Systemsteuerung und/oder einen Systemspeicher auf, mit welcher/ welchem die Messvorrichtung verbunden ist. Von der Datenverarbeitungseinheit können Daten, beispielsweise von der Steuerung der Messvorrichtung auszuführende Steueranweisungen, an die Messvorrichtung übertragen und im Datenspeicher der Messvorrichtung gespeichert werden. Daten von der Messvorrichtung, insbesondere vom Außensensor, von den Bodensensoren, von der Kamera und/oder vom Datenspei-
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cher, können in der Datenverarbeitungseinheit gespeichert und/oder verarbeitet werden. Beispielsweise kann die Datenverarbeitungseinheit auf Grundlage der erhaltenen Daten Vorschläge für die Bewirtschaftung des Bodenbereichs erstellen. Bevorzugt kann die Datenverarbeitungseinheit ausgebildet sein, Daten vom Bewegungsmelder der Messvorrichtung zu verarbeiten und die Messvorrichtung im Falle einer detektierten Bewegung zum Auslösen der Kamera anzuweisen oder die Messvorrichtung abhängig oder unabhängig von den Daten des Höhensensors zum Antrieb der Antriebsvorrichtung anzuweisen. Die Datenverarbeitungseinheit kann auch ausgebildet sein, einen Alarm und/oder Positionsdaten der Messvorrichtung auszugeben oder einen diesbezüglichen Vermerk im Systemspeicher einzutragen, wenn der Neigungssensor eine Änderung der Neigung des Stützkörpers anzeigt. Weiters kann die Datenverarbeitungseinheit ausgebildet sein, die Daten der Kamera bezüglich eines unbefugten Betretens des Bodenbereichs oder einer Detektion von Wildtieren oder von Vögeln auszuwerten und im Fall des Auftretens eines der Ereignisse einen Alarm auszulösen oder einen entsprechenden Vermerk oder die Aufnahmen der Kamera im Systemspeicher einzutragen. Die Datenverarbeitungseinheit kann durch einen Laptop oder ein Smartphone und ein darauf gespeichertes Softwareprogramm realisiert sein.
[0033] Hinsichtlich des Verfahrens zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche aufweisenden Bodenbereichs, ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass mit zumindest einer am Oberteil angeordneten und für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildeten Kamera Bilder aufgenommen werden und das Erfassen der Luft und/oder Witterungsparameter und der Bodenparameter und das Aufnehmen der Bilder durch eine Steuerung gesteuert wird. Unter dem Aufnehmen von Bildern mit der Kamera kann in Rahmen dieser Beschreibung auch ein Aufnehmen von Videos mit der Kamera verstanden werden. Gemäß dem Verfahren wird daher ein einen Oberteil und einen Unterteil aufweisender Stützkörper einer Messvorrichtung mit dem Unterteil in den Bodenbereich eingebracht. Das Einbringen in den Bodenbereich kann beispielsweise durch Einschlagen, durch Einschrauben oder durch Vorbohren und Einsetzten in die vorgebohrte Vertiefung erfolgen. Mit der Messvorrichtung werden Luft und/ oder Witterungsparameter und Bodenparameter im zu überwachenden Bodenbereich erfasst und der Bodenbereich wird visuell überwacht. Die Luft und/oder Witterungsparameter, im folgenden nur Luftparameter genannt, werden mit zumindest einem am Oberteil angeordneten Außensensor erfasst. Die Bodenparameter werden in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich mit mehreren am Unterteil angeordneten und in einer Höhenrichtung des Stützkörpers voneinander beabstandeten Gruppen von Bodensensoren erfasst. Die Tiefe, bis zu welcher der Unterteil in den Bodenbereich eingebracht wird, wird daher derart gewählt, dass die Bodensensoren in der gewünschten Tiefe im Bodenbereich angeordnet sind. Die Luft- und Bodenparameter sowie die Aufnahmen mit der Kamera werden bevorzugt bei Tageslicht und bei Dunkelheit erfasst. Die Messintervalle bzw. die Zeitpunkte für die Erfassung der Luft- und Bodenparameter und für die Aufnahme der Bilder oder Videos mit der Kamera werden bevorzugt durch einen Benutzer der Messvorrichtung eingestellt. Die Erfassung der Luft- und Bodenparameter und das Aufnehmen der Bilder oder Videos wird durch eine Steuerung gesteuert. Die erfassten Luft- und Bodenparameter sowie die aufgenommenen Bilder oder Videos werden bevorzugt in einem Datenspeicher der Messvorrichtung gespeichert.
[0034] Hinsichtlich der Merkmale des Verfahrens wird zudem auf die vorangehende Beschreibung der Messvorrichtung und des Systems verwiesen, soweit diese Beschreibung für das Verständnis des Verfahrens hilfreich ist und soweit aus dieser Beschreibung der Messvorrichtung und des Systems Merkmale des Verfahrens ableitbar sind. Ebenso wird hinsichtlich der Merkmale der Messvorrichtung und des Systems auf die Beschreibung des Verfahrens verwiesen.
[0035] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Verfahrens werden die Bildaufnahmen durch einen am Stützkörper angeordneten Bewegungsmelder ausgelöst. Bevorzugt werden mit dem Bewegungsmelder Bewegungen auf der Oberfläche des Bodenbereichs bei Tag und Nacht erfasst. Die Messergebnisse des Bewegungsmelders werden bevorzugt an die Steuerung und von dieser an ein Auslösemodul der Kamera übertragen.
[0036] Wenn die mit dem Außensensor und den Bodensensoren erfassten Parameter und die mit der Kamera aufgenommenen Bilder über ein am Oberteil angeordnetes Mobilfunkmodul an eine Datenverarbeitungseinheit übertragen werden, kann die Verarbeitung der erfassten Para-
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meter und der Bilder in der Datenverarbeitungseinheit erfolgen, welche bevorzugt extern zur Messvorrichtung angeordnet ist. Somit kann die Komplexität und somit die Kosten der Messvorrichtung gering gehalten werden. Zudem kann eine Vielzahl von Messvorrichtungen mit einer einzigen Datenverarbeitungseinheit verbunden sein.
[0037] Besonders günstig ist es, wenn die mit dem Außensensor und den Bodensensoren erfassten Parameter und die mit der Kamera aufgenommenen Bilder gemeinsam in der Datenverarbeitungseinheit mit einer Eignung des Bodenbereichs für ausgewählte Pflanzen und/ oder mit Düngevorgängen und/oder mit Witterungseinflüssen und/ oder mit einem Einfluss von mit der Kamera erfassten Wildtieren in Korrelation gebracht werden. Somit können die Luftparameter, Bodenparameter und Bildaufnahmen gemeinsam eine Entscheidungsgrundlage für die Bewirtschaftung des Bodenbereichs oder für Schutzmaßnahmen gegen Schäden durch Wildtiere bilden.
[0038] Weiters kann vorgesehen sein, dass ein die zumindest eine Kamera aufweisender erster Abschnitt des Oberteils in Bezug auf einen zwischen dem ersten Abschnitt und dem Unterteil vorgesehenen zweiten Abschnitt des Oberteils durch eine mit der Steuerung verbundene Antriebsvorrichtung in Bezug auf eine mit einem am Oberteil angeordneten Höhensensor erfasste Pflanzenhöhe und/oder Schneehöhe und/oder Wasserstandshöhe höhenverstellt wird. Die Pflanzenhöhe und/oder Schneehöhe und/oder Wasserstandshöhe kann daher mit dem Höhensensor erfasst werden und die Höhe der Kamera über der Oberfläche des Bodenbereichs abhängig von der mit dem Höhensensor erfassten Höhe eingestellt werden. Beispielsweise kann die Kamera um den gleichen, einen geringeren oder einen größeren Wert angehoben oder abgesenkt werden, als der Wert um welchen die Pflanzenhöhe, eine Schneehöhe oder einer Wasserstandshöhe zunimmt oder abnimmt. Bevorzugt verschiebt die Antriebsvorrichtung den ersten Abschnitt in Bezug auf den zweiten Abschnitt.
[0039] Für die Überwachung des Bodenbereichs ist es günstig, wenn mit den Gruppen von Bodensensoren jeweils zumindest eines von einem Feuchtigkeitswert, einem Temperaturwert, einem pH-Wert und einem elektrischen Leitwert als Bodenparameter erfasst wird.
[0040] Um Einflüsse von Luftparametern und der Witterung auf den Bodenbereich feststellen zu können ist es zudem günstig, wenn mit dem zumindest einen Außensensor zumindest eines von Kohlendioxidgehalt in Luft, Kohlenmonoxidgehalt in Luft, Schwefeloxidgehalt in Luft, Amoniakgehalt in Luft, Stickstoffoxidgehalt in Luft, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Regenmenge, Schneehöhe, Lichtintensität, Windgeschwindigkeit und Windrichtung als Luft und/oder Witterungsparameter erfasst wird.
[0041] Um eine mangelhafte Verankerung des Stützkörpers im Bodenbereich oder einen Diebstahl der Messvorrichtung erkennen zu können, kann vorgesehen sein, dass mit einem am Stützkörper angeordneten Neigungssensor ein Neigungswinkel des Stützkörpers erfasst, in der Steuerung mit einem Grenzwert des Neigungswinkels verglichen und ein Alarm generiert wird, wenn der Neigungswinkel den Grenzwert überschreitet. Der Alarm wird bevorzugt an einer Anzeigevorrichtung und/oder über einen Lautsprecher der Datenverarbeitungseinheit ausgegeben oder an eine entfernte Zentrale übermittelt.
[0042] Für eine Zuordnung der mit dem Außensensor, den Bodensensoren und der Kamera erhaltenen Informationen zu der jeweiligen Messvorrichtung wird bevorzugt mit einem Modul zur Positionsbestimmung, insbesondere einem GPS-Modul, die Position des Stützkörpers erfasst und werden der Position entsprechende Positionsdaten an die Datenverarbeitungseinheit übertragen. Dies ist insbesondere von Vorteil, wenn eine Vielzahl an Messvorrichtungen gleichzeitig betrieben werden.
[0043] Um einen geneigten oder gestohlenen Stützkörper besonders rasch auffinden oder nachverfolgen zu können ist von Vorteil, wenn die Positionsdaten an die Datenverarbeitungseinheit übertragen werden, sobald der Neigungswinkel den Grenzwert des Neigungswinkels überschreitet.
[0044] Weiters kann vorgesehen sein, dass mit dem Bewegungsmelder und/ oder der Kamera
Vögel oberhalb des Bodenbereichs detektiert werden und daraufhin eine am Oberteil angeordnete Einrichtung zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung aktiviert wird. Vorzugsweise werden die mit dem Bewegungsmelder und/oder der Kamera erhaltenen Daten an die Steuerung übertragen, welche über eine Aktivierung der Einrichtung zur Vogelabschreckung entscheidet und bei Bedarf die Aktivierung durchführt. Beispielsweise kann die Steuerung aus den Aufnahmen der Kamera eine Anzahl von Vögeln in einem Uberwachungsbereich ermitteln und bei Überschreiten eines Grenzwerts der Anzahl von Vögeln die Aktivierung der Einrichtung zur Vogelabschreckung durchführen.
[0045] Besonders vorteilhaft ist es, wenn mit zumindest zwei Gruppen von Bodensensoren jeweils ein Feuchtigkeitswert erfasst wird und aus den erfassten Feuchtigkeitswerten eine Regenwasserdurchlässigkeit des Bodenbereichs ermittelt wird. Die erfassten Feuchtigkeitswerte werden bevorzugt an die Steuerung übermittelt, welche die Regenwasserdurchlässigkeit ermitteln kann.
[0046] Die Erfindung wird im Folgenden anhand von bevorzugten, nicht einschränkenden Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen noch weiter erläutert. Es zeigen:
[0047] Fig. 1 eine Messvorrichtung gemäß der Erfindung in einer perspektivischen Ansicht; [0048] Fig. 2 die Messvorrichtung gemäß Fig. 1 in einer Seitenansicht; und [0049] Fig. 3 ein Blockschaltbild eines Systems mit der Messvorrichtung gemäß Fig. 1.
[0050] Es sei darauf hingewiesen, dass die Figuren 1 bis 3 nicht notwendigerweise maßstabsgetreu dargestellt sind.
[0051] Fig. 1 und 2 zeigen eine Messvorrichtung 1 zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche O aufweisenden Bodenbereichs B, in einem bestimmungsgemäßen Verwendungszustand. Die Messvorrichtung 1 weist einen Stützkörper 2 auf, welcher einen zur Anordnung oberhalb der Oberfläche O vorgesehenen Oberteil 3 und einen zur Anordnung unterhalb der Oberfläche O vorgesehenen Unterteil 4 aufweist. Im dargestellten Beispiel ist der Stützkörper 2 als Stab ausgebildet, wobei der Unterteil 4 bereits in den Bodenbereich B eingesetzt ist. Am Oberteil 3 ist zumindest ein Außensensor 5 der Messvorrichtung 1 angeordnet. In den Fig. 1 und 2 sind beispielhaft mehrere Außensensoren 5 dargestellt. Selbstverständlich kann die Anzahl der am Oberteil 3 montierten Außensensoren 5 von der dargestellten Anzahl abweichen. Zudem sind am Unterteil 4 mehrere Gruppen G von Bodensensoren 6 der Messvorrichtung 1 angeordnet. Die Gruppen G sind zur Anordnung in verschiedenen Tiefen T im Bodenbereich B in einer H6öhenrichtung H des Stützkörpers 2 voneinander beabstandet. Im Beispiel gemäß den Fig. 1 und 2 sind 5 Gruppen G vorgesehen, wobei jede Gruppe G in einer anderen Tiefe T angeordnet ist. Beispielsweise ist eine erste Gruppe G, G1 in einer Tiefe T von 2 bis 7 cm, bevorzugt 5 cm, eine zweite Gruppe G, G2 in einer Tiefe T von 15 bis 25 cm, bevorzugt 20 cm, eine dritte Gruppe G, G3 in einer Tiefe T von 30 bis 40 cm, bevorzugt 33 cm, eine vierte Gruppe G, G4 in einer Tiefe T von 50 bis 60 cm, bevorzugt 55 cm, und eine fünfte Gruppe G, G5 in einer Tiefe T von 80 bis 100 cm, bevorzugt 90 cm, in den Bodenbereich B eingesetzt. Die Gruppen G von Bodensensoren 6 können eine unterschiedliche Anzahl und/oder eine unterschiedliche Art von Bodensensoren 6 aufweisen. Bevorzugt weisen jedoch zumindest zwei Gruppen G gleich viele und gleiche Bodensensoren 6 auf. Im Beispiel gemäß Fig. 1 und 2 weist jede Gruppe G 2 Bodensensoren 6 auf. Es können jedoch ebenso mehr oder weniger als 2 Bodensensoren 6 pro Gruppe G vorgesehen sein. Zudem müssen die zu einer Gruppe G gehörenden Bodensensoren 6 nicht wie in Fig. 1 und 2 in Höhenrichtung H voneinander beabstandet sein, sondern können in Umfangsrichtung U des Unterteils 4 nebeneinander angeordnet sein. Bevorzugt weisen die Gruppen G von Bodensensoren 6 jeweils zumindest einen von einem Feuchtigkeitssensor 6a, einem Temperatursensor 6b, einem Sensor 6c zur Erfassung eines pH-Werts und einem Sensor 6d zur Erfassung eines elektrischen Leitwerts auf. Um umfangreiche Informationen über den Bereich ober und unter der Oberfläche O zu erhalten, ist am Oberteil 3 zumindest eine für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildete Kamera 7 angeordnet und der Außensensor 5, die Bodensensoren 6 und die Kamera 7 sind mit einer Steuerung 8 der Messvorrichtung 1 und mit einem Datenspeicher 9 der Messvorrichtung 1
verbunden. Die Steuerung 8 und der Datenspeicher 9 sind in Fig. 3 dargestellt.
[0052] Die Fig. 1 und 2 zeigen zudem einen am Stützkörper 2 vorgesehenen Bewegungsmelder 10, welcher mit einem Auslösemodul 11 der Kamera 7 verbunden ist. Somit kann die Kamera 7 ausgelöst werden, wenn der Bewegungsmelder 10 eine Bewegung detektiert.
[0053] Die Fig. 1 und 2 zeigen weiters, dass der Oberteil 3 einen die zumindest eine Kamera 7 aufweisenden ersten Abschnitt 12 und einen zwischen dem ersten Abschnitt 12 und dem Unterteil 4 vorgesehenen zweiten Abschnitt 13 aufweist. Der erste Abschnitt 12 und der zweite Abschnitt 13 sind über eine nur symbolisch dargestellte Antriebsvorrichtung 14, insbesondere einen Elektromotor 14a, höhenverstellbar miteinander verbunden. Insbesondere kann der zweite Abschnitt 13 verschiebbar im ersten Abschnitt 12 aufgenommen sein, wobei die Verschiebung durch die Antriebsvorrichtung 14 erfolgt. Selbstverständlich sind auch andere Konstruktionen zur Verschiebung oder Verstellung des ersten Abschnitts 12 in Bezug auf den zweiten Abschnitt 13 möglich. In den Fig. 1 und 2 ist der Stützkörper 2 im nahezu vollständig eingefahrenen, d.h. nahezu kürzesten oder niedrigsten Zustand dargestellt.
[0054] Der zumindest eine Außensensor 5 weist in den dargestellten Beispielen zumindest einen zur Erfassung einer Pflanzenhöhe und/ oder einer Schneehöhe und/oder einer Wasserstandshöhe ausgebildeten Höhensensor 5a auf. Somit kann die Höhe der Kamera 7 in Bezug auf eine mit dem Höhensensor 5a erfasste Höhe eingestellt werden. Der zumindest eine Außensensor 5 kann zudem, wie in den dargestellten Beispielen, einen Neigungssensor 5b aufweisen, mit welchem eine Abweichung der Neigung der Messvorrichtung 1 oder des Stützkörpers 2 von einer bestimmungsgemäßen Neigung im Verwendungszustand der Messvorrichtung 1, insbesondere von einer Ausrichtung des Stützkörpers 2 in Richtung der Schwerkraft, erkannt werden kann. Zudem kann ein Modul 15 zur Positionsbestimmung, insbesondere ein GPS-Modul 15a, am Stützkörper 2 angeordnet sein.
[0055] Am Oberteil 3 kann zudem ein Mobilfunkmodul 16 angeordnet sein, welches in den Fig. 1 und 2 nicht dargestellt ist, und welches zumindest mit dem zumindest einen Außensensor 5, den Bodensensoren 6, der Kamera 7 und bevorzugt mit dem Modul 15 zur Positionsbestimmung verbunden ist. Mit dem Mobilfunkmodul 16 kann eine Antenne 23 verbunden sein. Mit dem Mobilfunkmodul 16 können beispielsweise Messdaten des Außensensors 5 und der Bodensensoren 6 oder mit der Kamera 7 aufgenommene Bilder oder Videos sowie im Datenspeicher 9 abgelegte Daten an eine Datenverarbeitungseinheit 22 übertragen werden.
[0056] In den Fig. 1 und 2 ist auch eine am Oberteil 3 angeordnete Einrichtung 17 zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung dargestellt. Die Einrichtung 17 kann mit dem Bewegungsmelder 10 und/oder der Kamera 7 verbunden sein. Die Steuerung 8 kann die Einrichtung 17 zur Vogelabschreckung aktivieren, wenn mit dem Bewegungsmelder 10 und/oder der Kamera 7 Bewegungen, beispielsweise von Tieren oder Personen, erkannt werden.
[0057] Am Oberteil 3 kann auch eine Energieversorgungseinrichtung 18 angeordnet sein, von welcher in Fig. 1 Solarzellen 19 an einer Oberfläche 24 eines Regensammlers 25 erkennbar sind.
[0058] Fig. 3 zeigt ein Blockschaltbild eines Systems 21 mit der Messvorrichtung 1 und einer mit der Messvorrichtung 1 über eine Mobilfunkverbindung M verbundenen Datenverarbeitungseinheit 22. Die Datenverarbeitungseinheit 22 weist eine Systemsteuerung 26 und/oder einen Systemspeicher 27 auf und ist ausgebildet, von der Messvorrichtung 1 erhaltene Daten mit der Systemsteuerung 26 zu verarbeiten und/oder im Systemspeicher 27 zu speichern und/ oder über einen Bildschirm auszugeben und bevorzugt Steueranweisungen an die Messvorrichtung 1 zu übermitteln. Die Datenverarbeitungseinheit 22 kann beispielsweise ein Computer, ein Laptop 0der ein Smartphone sein.
[0059] Der zumindest eine Außensensor 5 der Messvorrichtung 1 und die mehreren Gruppen G von Bodensensoren 6 sind mit der Steuerung 8 und dem Datenspeicher 9 verbunden. Zudem ist die für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildete Kamera 7 mit der Steuerung 8 und dem Datenspeicher 9 verbunden. Im Beispiel gemäß Fig. 3 sind 5 Gruppen G, G1, G2, G3, G4, G5 mit jeweils 4 Bodensensoren 6 dargestellt. Jede der Gruppen G von Bodensensoren 6 weist bevor-
zugt zumindest einen von einem Feuchtigkeitssensor 6a, einem Temperatursensor 6b, einem Sensor 6c zur Erfassung eines pH-Werts und einem Sensor 6d zur Erfassung eines elektrischen Leitwerts auf.
[0060] Der zumindest eine Außensensor 5 ist ausgebildet, zumindest eines von Kohlendioxidgehalt in Luft, Kohlenmonoxidgehalt in Luft, Schwefeloxidgehalt in Luft, Amoniakgehalt in Luft, Stickstoffoxidgehalt in Luft, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Regenmenge, Schneehöhe, Lichtintensität, Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu erfassen. Sowohl der Außensensor 5 als auch die Bodensensoren 6 leiten gemäß Fig. 3 ihre Messdaten an die Steuerung 8 weiter. Die Steuerung 8 kann die Messdaten im Datenspeicher 9 ablegen und/oder über das Mobilfunkmodul 16, mit welchem die Steuerung 8 verbunden ist, an die Datenverarbeitungseinheit 22 übertragen.
[0061] Der Bewegungsmelder 10 ist bevorzugt über die Steuerung 8 mit dem Auslösemodul 11 der Kamera 7 verbunden, um die Kamera 7 in Abhängigkeit einer Bewegung in der Umgebung auszulösen.
[0062] Die Antriebsvorrichtung 14, bzw. der Elektromotor 14a, welche/ welcher den ersten Abschnitt 12 des Oberteils 3 mit dem zweiten Abschnitt 13 des Oberteils 3 höhenverstellbar verbindet, kann durch die Steuerung 8 angewiesen werden die Höhe des ersten Abschnitts 12 zu ändern. Bevorzugt kann die Antriebsvorrichtung 14 auch Rückmeldungen zur aktuellen Position des ersten Abschnitts 12 in Bezug auf den zweiten Abschnitt 13 an die Steuerung 8 zurücksenden.
[0063] Der zumindest eine Höhensensor 5a, welcher der Außensensor 5 oder einer der Außensensoren 5 sein kann, ist in Fig. 3 der Übersichtlichkeit wegen vom Außensensor 5 getrennt dargestellt. Der zumindest eine Höhensensor 5a ist zur Erfassung einer Pflanzenhöhe und/oder einer Schneehöhe und/oder einer Wasserstandshöhe ausgebildet, gemäß Fig. 3 mit der Steuerung 8 verbunden, und leitet bevorzugt die Messdaten an die Steuerung 8 weiter. Im Beispiel gemäß Fig. 3 ist die Steuerung 8 auch mit der Antriebsvorrichtung 14 verbunden, sodass die Steuerung 8 die Antriebsvorrichtung 14 zur Einstellung einer Höhe der Kamera 7 abhängig von der mit dem Höhensensor 5a erfassten Höhe ansteuern kann.
[0064] Auch der beispielhafte Neigungssensor 5b, welcher der Außensensor 5 oder einer der Außensensoren 5 sein kann, ist in Fig. 3 der Übersichtlichkeit wegen vom Außensensor 5 getrennt dargestellt. Der Neigungssensor 5b kann eine Neigung, insbesondere eine Abweichung von einer vertikalen Richtung, des Stützkörpers 2 erfassen und an die mit dem Neigungssensor 5b verbundene Steuerung 8 übermitteln. Das beispielhafte Modul 15 zur Positionsbestimmung, welches ein GPS-Modul 15a sein kann, kann ebenfalls mit der Steuerung 8 verbunden sein und Positionsdaten an die Steuerung 8 übertragen, insbesondere dann, wenn die Neigung des Stützkörpers 2 einen Grenzwert der Neigung überschreitet.
[0065] Der Höhensensor 5a und der Neigungssensor 5b können zudem Messintervalle, in welchen Messdaten generiert werden sollen, von der Steuerung 8 erhalten.
[0066] In einer beispielhaften Ausführungsform können beliebige der Sensoren der Messvorrichtung 1 von der Steuerung 8 Vorgaben für Messintervalle, in welchen Messdaten geliefert werden sollen, erhalten. Die Kamera 7 kann von der Steuerung 8 Anweisungen für die Bild- oder Videoaufnahme erhalten. Auch die Einrichtung 17 zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung kann durch die Steuerung 8 aktiviert werden, um ein visuelles und/oder akustisches Signal auszugeben, und deaktiviert werden, um kein Signal auszugeben.
[0067] Bevorzugt sind alle Sensoren der Messvorrichtung 1 und die Kamera 7 mit der Steuerung 8 verbunden und weiters bevorzugt über die Steuerung 8 mit dem Mobilfunkmodul 16 verbunden.
[0068] Die in Fig. 3 symbolisch dargestellte Energieversorgungseinrichtung 18 kann beispielsweise Solarzellen 19 und eine damit verbundene wiederaufladbare Batterie 20 aufweisen und die Komponenten der Messvorrichtung 1 mit elektrischer Energie versorgen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche
    1. Messvorrichtung (1) zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche (O) aufweisenden Bodenbereichs (B), mit einem Stützkörper (2) welcher einen zur Anordnung oberhalb der Oberfläche (O0) vorgesehenen Oberteil (3) und einen zur Anordnung unterhalb der Oberfläche (O0) vorgesehenen Unterteil (4) aufweist, zumindest einem am Oberteil (3) angeordneten Außensensor (5) und mehreren am Unterteil (4) angeordneten Gruppen (G) von Bodensensoren (6), welche Gruppen (G) zur Anordnung in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich (B) in einer Höhenrichtung (H) des Stützkörpers (2) voneinander beabstandet sind, dadurch gekennzeichnet, dass am Oberteil (3) zumindest eine für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildete Kamera (7) angeordnet ist und der Außensensor (5), die Bodensensoren (6) und die Kamera (7) mit einer Steuerung (8) und einem Datenspeicher (9) verbunden sind.
    2, Messvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Stützkörper (2) ein Bewegungsmelder (10) vorgesehen ist, welcher mit einem Auslösemodul (11) der Kamera (7) verbunden ist.
    3. Messvorrichtung (1) gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Oberteil (3) einen die zumindest eine Kamera (7) aufweisenden ersten Abschnitt (12) und einen zwischen dem ersten Abschnitt (12) und dem Unterteil (4) vorgesehenen zweiten Abschnitt (13) aufweist, wobei der erste Abschnitt (12) und der zweite Abschnitt (13) über eine Antriebsvorrichtung (14), insbesondere einen Elektromotor (14a), höhenverstellbar miteinander verbunden sind.
    4. Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Außensensor (5) zumindest einen zur Erfassung einer Pflanzenhöhe und/oder einer Schneehöhe und/oder einer Wasserstandshöhe ausgebildeten Höhensensor (5a) aufweist.
    5. Messvorrichtung (1) gemäß Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung (8) mit dem Höhensensor (5a) und der Antriebsvorrichtung (14) verbunden und ausgebildet ist, die Antriebsvorrichtung (14) zur Einstellung einer Höhe der Kamera (7) in Bezug auf eine mit dem Höhensensor (5a) erfasste Höhe anzusteuern.
    6. Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Gruppen (G) von Bodensensoren (6) jeweils zumindest einen von einem Feuchtigkeitssensor (6a), einem Temperatursensor (6b), einem Sensor (6c) zur Erfassung eines pH-Werts und einem Sensor (6d) zur Erfassung eines elektrischen Leitwerts aufweisen.
    7. Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Außensensor (5) ausgebildet ist, zumindest eines von Kohlendioxidgehalt in Luft, Kohlenmonoxidgehalt in Luft, Schwefeloxidgehalt in Luft, Amoniakgehalt in Luft, Stickstoffoxidgehalt in Luft, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Regenmenge, Schneehöhe, Lichtintensität, Windgeschwindigkeit und Windrichtung zu erfassen.
    8. Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest eine Außensensor (5) einen Neigungssensor (5b) aufweist und vorzugsweise ein Modul (15) zur Positionsbestimmung, insbesondere ein GPS-Modul (15a), am Stützkörper (2) angeordnet ist.
    9. Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass ein zumindest mit dem Außensensor (5), den Bodensensoren (6), der Kamera (7) und bevorzugt mit dem Modul (15) zur Positionsbestimmung verbundenes Mobilfunkmodul (16) am Oberteil (3) angeordnet ist.
    10. Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine Einrichtung (17) zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung am Oberteil (3) angeordnet ist.
    12.
    13.
    14.
    15.
    16.
    17.
    18.
    19.
    20.
    AT 527 238 B1 2024-12-15
    . Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass
    eine Energieversorgungseinrichtung (18), insbesondere Solarzellen (19) und eine damit verbundene wiederaufladbare Batterie (20), am Oberteil (3) angeordnet ist.
    System (21) mit der Messvorrichtung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11 und einer mit der Messvorrichtung (1) über eine Mobilfunkverbindung verbundenen Datenverarbeitungseinheit (22), welche ausgebildet ist, von der Messvorrichtung (1) erhaltene Daten zu verarbeiten, zu speichern und/oder auszugeben und bevorzugt Steueranweisungen an die Messvorrichtung (1) zu übermitteln.
    Verfahren zum Überwachen eines landwirtschaftlich nutzbaren, eine Oberfläche (O) aufweisenden Bodenbereichs (B), wobei ein einen Oberteil (3) und einen Unterteil (4) aufweisender Stützkörper (2) einer Messvorrichtung (1) mit dem Unterteil (4) in den Bodenbereich (B) eingebracht wird, Luft und/oder Witterungsparameter mit zumindest einem am Oberteil (3) angeordneten Außensensor (5) erfasst werden und Bodenparameter in verschiedenen Tiefen im Bodenbereich (B) mit mehreren am Unterteil (4) angeordneten und in einer Höhenrichtung (H) des Stützkörpers (2) voneinander beabstandeten Gruppen (G) von Bodensensoren (6) erfasst werden, dadurch gekennzeichnet, dass mit zumindest einer am Oberteil (3) angeordneten und für Tag- und Nachtaufnahmen ausgebildeten Kamera (7) Bilder aufgenommen werden und das Erfassen der Luft und/oder Witterungsparameter und der Bodenparameter und das Aufnehmen der Bilder durch eine Steuerung (8) gesteuert wird.
    Verfahren gemäß Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Bildaufnahmen durch einen am Stützkörper (2) angeordneten Bewegungsmelder (10) ausgelöst werden.
    Verfahren gemäß Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem AuBensensor (5) und den Bodensensoren (6) erfassten Parameter und die mit der Kamera (7) aufgenommenen Bilder über ein am Oberteil (3) angeordnetes Mobilfunkmodul (16) an eine Datenverarbeitungseinheit (22) übertragen werden.
    Verfahren gemäß Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem Außensensor (5) und den Bodensensoren (6) erfassten Parameter und die mit der Kamera (7) aufgenommenen Bilder gemeinsam in der Datenverarbeitungseinheit (22) mit einer Eignung des Bodenbereichs (B) für ausgewählte Pflanzen und/oder mit Düngevorgängen und/oder mit Witterungseinflüssen und/oder mit einem Einfluss von mit der Kamera (7) erfassten Wildtieren in Korrelation gebracht werden.
    Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass ein die zumindest eine Kamera (7) aufweisender erster Abschnitt (12) des Oberteils (3) in Bezug auf einen zwischen dem ersten Abschnitt (12) und dem Unterteil (4) vorgesehenen zweiten Abschnitt (13) des Oberteils (3) durch eine mit der Steuerung (8) verbundene Antriebsvorrichtung (14) in Bezug auf eine mit einem am Oberteil (3) angeordneten Höhensensor (5a) erfasste Pflanzenhöhe und/oder Schneehöhe und/oder Wasserstandshöhe höhenverstellt wird.
    Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 17, dadurch gekennzeichnet, dass mit den Gruppen (G) von Bodensensoren (6) jeweils zumindest eines von einem Feuchtigkeitswert, einem Temperaturwert, einem pH-Wert und einem elektrischen Leitwert als Bodenparameter erfasst wird.
    Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem zumindest einen Außensensor (5) zumindest eines von Kohlendioxidgehalt in Luft, Kohlenmonoxidgehalt in Luft, Schwefeloxidgehalt in Luft, Amoniakgehalt in Luft, Stickstoffoxidgehalt in Luft, Lufttemperatur, Luftfeuchte, Luftdruck, Regenmenge, Schneehöhe, Lichtintensität, Windgeschwindigkeit und Windrichtung als Luft und/oder Witterungsparameter erfasst wird.
    Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem am Stützkörper (2) angeordneten Neigungssensor (5b) ein Neigungswinkel des Stützkörpers (2) erfasst, in der Steuerung (8) mit einem Grenzwert des Neigungswinkels verglichen und ein Alarm generiert wird, wenn der Neigungswinkel den Grenzwert überschreitet.
    21. Verfahren gemäß Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass mit einem Modul (15) zur Positionsbestimmung, insbesondere einem GPS-Modul (15a), die Position des Stützkörpers (2) erfasst und der Position entsprechende Positionsdaten an die Datenverarbeitungseinheit (22) übertragen werden.
    22. Verfahren gemäß Anspruch 20 und 21, dadurch gekennzeichnet, dass die Positionsdaten an die Datenverarbeitungseinheit (22) übertragen werden, wenn der Neigungswinkel den Grenzwert des Neigungswinkels überschreitet.
    23. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Bewegungsmelder (10) und/oder der Kamera (7) Vögel oberhalb des Bodenbereichs (B) detektiert werden und daraufhin eine am Oberteil (3) angeordnete Einrichtung (17) zur visuellen und/oder akustischen Vogelabschreckung aktiviert wird.
    24, Verfahren gemäß einem der Ansprüche 13 bis 23, dadurch gekennzeichnet, dass mit zumindest zwei Gruppen (G) von Bodensensoren (6) jeweils ein Feuchtigkeitswert erfasst wird und aus den erfassten Feuchtigkeitswerten eine Regenwasserdurchlässigkeit des Bodenbereichs ermittelt wird.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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