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AT526303A1 - Presskopf-Führung - Google Patents

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Publication number
AT526303A1
AT526303A1 ATA50483/2022A AT504832022A AT526303A1 AT 526303 A1 AT526303 A1 AT 526303A1 AT 504832022 A AT504832022 A AT 504832022A AT 526303 A1 AT526303 A1 AT 526303A1
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AT
Austria
Prior art keywords
press head
head guide
recess
press
lateral surface
Prior art date
Application number
ATA50483/2022A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Nuko Holding Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nuko Holding Gmbh filed Critical Nuko Holding Gmbh
Priority to ATA50483/2022A priority Critical patent/AT526303A1/de
Publication of AT526303A1 publication Critical patent/AT526303A1/de

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    • A22C17/00Other devices for processing meat or bones
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A22BUTCHERING; MEAT TREATMENT; PROCESSING POULTRY OR FISH
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Abstract

Presskopf-Führung für einen Presskopf eines Separators, wobei die Presskopf- Führung (1) im wesentlichen von der Form eines Hohlzylinders mit einer vorbestimmten Wandstärke und einer Längsachse (9) ist, und wobei sie eine äußere und eine innere Mantelfläche (5, 6) aufweist, wobei auf der äußeren Mantelfläche mindestens eine Vertiefung (2) mit einer vorbestimmten maximalen Tiefe vorgesehen ist und wobei das Material der Presskopf-Führung einen Abriebfaktor derart aufweist, dass im regulären Betrieb der Presskopf-Führung ein Abrieb in Höhe der Tiefe der mindestens einen Vertiefung bewirkbar ist.

Description

Die Erfindung betrifft eine Presskopf-Führung für einen Presskopf eines Separators, wobei die Presskopf-Führung im wesentlichen von der Form eines Hohlzylinders mit einer vorbestimmten Wandstärke und einer Längsachse ist, und wobei sie eine
äußere und eine innere Mantelfläche aufweist.
Im Stand der Technik werden zur Restfleischgewinnung Knochen von Fleisch in den Presskammern von Separatoren getrennt. Bei mechanischen Vorgängen dieser Art treten Verschleißerscheinungen und Abnutzungen an den Maschinenteilen, die aufeinander reiben auf. Ein ungewollter Grad der Abnutzung kann zu Beschädigungen und hohen Reparaturkosten der Separatorenanlagen führen. Ein rechtzeitiger Austausch von Verschleißteilen wird daher angestrebt. Dazu wird aber technisch versiertes Personal benötigt, was kostenintensiv und auch nicht immer
verfügbar ist.
Die Erfindung zielt darauf ab, eine Presskopf-Führung wie eingangs angeführt zu schaffen, welche es erlaubt, den Bedarf eines Austausches nach einer Phase des regulären Betriebs auf einfache Weise in Kenntnis zu bringen. Die Lösung soll kostengünstig erreichbar, hygienisch und wenig störanfällig sein.
Die erfindungsgemäße Presskopf-Führung erreicht dies dadurch, dass auf der äußeren Mantelfläche mindestens eine Vertiefung mit einer vorbestimmten maximalen Tiefe vorgesehen ist und wobei das Material der Presskopf-Führung einen Abriebfaktor derart aufweist, dass im regulären Betrieb der Presskopf-Führung ein Abrieb in Höhe der Tiefe der mindestens einen Vertiefung bewirkbar ist.
Es ist ebenso daran gedacht, dass eine Vielzahl von Vertiefungen von gleichen Abmessungen auf der äußeren Mantelfläche vorgesehen ist. Dadurch kann der Verschleiß aus verschiedenen Blickrichtungen abgelesen werden, bzw. die Presskopf-Führung kann in beliebiger Rotation am Gerät montiert werden, ohne dass die Ablesbarkeit einer Vertiefung leidet.
Führung erkannt werden.
In einer weiteren Ausführungsform sind sechs Vertiefungen vorgesehen. Diese Anzahl hat sich als optimaler Kompromiss zwischen einer Ablesbarkeit des Verschleißes aus jeder Blickrichtung, Ermittlung ungleichmäßigem Verschleißes einerseits und weiterhin stabiler Führungsfunktion und Dichtwirkung der Presskopfes
andererseits erwiesen.
In einer abermals weiteren Ausführungsform umfassen die Vertiefung oder die Vertiefungen mindestens einen Bereich, in welchem die Tiefe von Null bis zur maximalen Tiefe ansteigt. Dadurch können Grade des Verschleißes abgelesen
werden.
Es ist ebenso daran gedacht, dass die Vertiefung oder die Vertiefungen als in Längsrichtung liegende Schlitze ausgebildet ist bzw. sind. Auf diese Weise ist der Verschleißort nicht auf einen Punkt reduziert und somit aussaglos und weiters ist die Querschnittsfläche einer Vertiefung und somit eine Beeinträchtigung der
Dichtwirkung der Presskopf-Führung klein.
Vorteilhaft ist in einer weiteren Ausführungsform der Erfindung, dass mindestens eine Vertiefung als Gruppe von Einzelvertiefungen ausgebildet ist. Dadurch wird abermals das Raumvolumen der Vertiefung, das den Betrieb beeinträchtigen könnte,
verkleinert. In einer weiteren Ausführungsform sind die Einzelvertiefungen Löcher. Somit entsteht
eine Skala, die die Entscheidung nach einem Austausch einer abgenutzten
Presskopf-Führung erleichtert.
der Mantelfläche entstehen, die nicht durch Vertiefungen unterbrochen sind.
Weitere Vorteile und Ausführungsformen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den Zeichnungen. Die Erfindung wird nachstehend anhand vonin den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Presskammer, Fig. 2 eine perspektivische Ansicht einer Presskopf-Führung, Fig. 3 einen Querschnitt durch eine PresskopfFührung, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine Presskopf-Führung, Fig. 5 einen Querschnitt durch eine Presskopf-Führung, Fig. 6 einen Ausschnitt aus einer Presskopf-Führung, Fig. 7 eine perspektivische Ansicht einer Presskopf-Führung, Fig. 8 einen Querschnitt durch eine Presskopf-Führung, Fig. 9 einen Längsschnitt durch eine Presskopf-Führung, Fig. 10 einen Querschnitt durch eine Presskopf-
Führung, Fig. 11 einen Ausschnitt aus einer Presskopf-Führung.
Das in Fig. 1 gezeigte Presskammer 12 eines Separators besteht im wesentlichen aus einem rohrförmigen Abschnitt, in welchen ein Presskopf 13 wiederholt einfährt und das zu pressende Gut im Bereich von Lochfiltern 14 zusammendrückt bzw. auf einen Dorn vorschiebt, um Knochenstücke von Fleischstücken zu trennen. Durch die lange Betriebsdauer und die wirkenden hohen Kräfte ist hier auf Verschleiß Bedacht
zu nehmen.
Die Presskopf-Führung 1 eines Separators hat die Aufgabe, den Press-Stempel durch den Lochfilter 14 zu führen, ohne dass der Metallstempel das Metall der Lochfilter 14 berührt. Dies wird dermaßen sichergestellt, dass der am vorderen Ende des Metallstempels angebrachte Presskopf 13 ein entsprechendes Übermaß aufweist, welches ein Streifen von Metall auf Metall während des Betriebs verhindert. Für einen festen und z.T. vertieften Sitz am Presskopf 13 verfügt eine PresskopfFührung 1 an den ringförmigen Stirnflächen über Nuten 11 für Dichtringe. Über die
anderen Teilen der Presskammer 12 zu vermeiden.
Diese Presskopf-Führung 1 wird je nach Knochenart des zu verarbeitenden Guts unterschiedlich stark abgenützt. Eine nicht erkannte zu starke Abnützung führt aber zur Beschädigung des Pressstempels als auch der Lochfilter 14. Bei längerer Verwendung von nicht mehr entsprechenden Presskopf-Führungen 1 kann es zu gravierenden und kostspieligen Beschädigungen an der Anlage kommen.
Gemäß Fig. 2 (und folgenden) ist eine Presskopf-Führung 1 als Manschette ausgeführt, die im wesentlichen zylindrisch mit kreisförmigem Querschnitt ausgebildet ist. Sie weist eine Längsachse 9 auf, die gleichzeitig Symmetrieachse des Formkörpers ist. Die Presskopf-Führung 1 besteht meist aus einem Kunststoff (siehe unten). Die äußere Mantelfläche 5 der Presskopf-Führung 1 berührt den als Hohlzylinder ausgebildete Presskammer 12, die innere Mantelfläche 6 liegt auf dem Presskopf 13 auf. Vorteilhaft ist, wenn der Radius des Presskopfes im Bereich der Presskopf-Führung 1 geringer bemessen ist, um eine Mulde für die PresskopfFührung 1 zu bilden, welche dann im montierten Zustand ein vorbestimmtes Maß (z.B. im Zehntelmillimeterbereich) über die Mantelfläche des Presskopfes 13 übersteht, damit dieser die Presskammerwände nicht berührt.
Ein Verschleiß der Presskopf-Führung 1 bewirkt einen Abrieb auf ihrer äußeren Mantelfläche 5, der grundsätzlich unvermeidbar, im Rahmen der Erfindung aber prüfbar ist. Auftreten und Grad des Verschleißes kann nun durch absichtlich angebrachte Vertiefungen 2 auf der Mantelfläche 5 der Presskopf-Führung 1 ablesbar angezeigt werden. Es wird also erstmalig eine Kontrolle ermöglicht, und zwar ohne Messwerkzeuge und deren Umgang vorauszusetzen, sondern denkbar einfach als Sichtkontrolle. Die Vertiefungen sind in Fig. 2 bis 6 als Schlitze ausgeführt, die in Längsrichtung liegen, gleichmäßig um den ganzen Winkelbereich der Mantelfläche 5 herum oder in einer anderen geometrischen Konstellation angeordnet sind und eine variable Tiefe aufweisen. Die Tiefe, die sich von der Ebene der äußeren Mantelfläche 5 senkrecht bis zum Boden der Vertiefung 2 erstreckt,
Bereits im laufenden Betrieb kann die Presskopf-Führung 1 im Arbeitsrhythmus des Separators mit dem bloßen Auge temporär gesichtet und mindestens ein Bereich der Presskopf-Führung 1 erkannt werden, der eine Vertiefung 2 dieser Art aufweist. Sobald es zu Verschleiß kommt, wird sich die Länge des Schlitzes verkleinern bis im späteren Verlauf des Betriebs nur noch der Abschnitt um den Mittelpunkt herum zu sehen ist und schließlich auch dieser verschwinden würde. Auch in Betriebspausen des Separators kann die Presskopf-Führung 1 sehr einfach in Augenschein genommen und der Grad des Verschleißes/Abriebs kontrolliert werden.
Ohne weitere Kenntnisse, Schulungen, Messwerkzeuge oder auch nur einen nennenswerten Stillstand und Wartungsmontage der Anlage, des Separators oder der Presskammer 12 kann das bedienende Personal optisch, d.h. durch einfachen Blickkontakt in Kenntnis bringen, ob und wie weit der Verschleiß der PresskopfFührung 1 fortgeschritten ist.
Einerseits mindert das Anbringen der Vertiefungen 2 die Funktionsweise einer Presskopf-Führung 1, die großflächig an der Presskammer 12 anliegen soll und gerade keine Unterbrechungen aufweisen sollte, um das zu pressende Gut nicht durchzulassen. Andererseits können die Maße im Sinne der genauen Position auf der äußeren Mantelfläche 5 der Presskopf-Führung 1 und hinsichtlich ihrer Querschnittsfläche so klein bemessen sein, dass kein derartig negativer Effekt auftritt.
Obwohl bereits eine Vertiefung 2 mit einer unveränderten Tiefe zur Erfüllung der Aufgabe ausreichen würde, wird die Ablesbarkeit gesteigert, indem reihum mehrere Vertiefungen 2 angebracht sind, die zudem ausreichend weit von den Enden 7, 8 der Presskopf-Führung 1 entfernt sind.
Beschädigungen zu vermeiden.
Die Maße der Presskopf-Führungen 1 variieren je nach Separatoren-Type. Das Prinzip der Abnützungserkennung bleibt aber immer dasselbe. Eine PresskopfFührung 1 ist beispielsweise 111 mm lang und weist einen Durchmesser von etwa 172 mm auf. Die Wandstärke kann etwa 15 mm betragen. Ein Schlitz gemäß Fig. 3 und 6 ist dann etwa 40 mm lang (gemessen vom ersten Ende 3 bis zum zweiten Ende 4) und hat in der Mitte eine maximale Tiefe von etwa 0,8 mm. Da in diesem Ausführungsbeispiel die Tiefe zu den Enden der Vertiefung 2 hin abnimmt, kann der Boden der Vertiefung als Kreisabschnitt geformt sein, wobei dessen Radius zweckmäßig etwa 250 mm betragen kann. Der Boden könnte auch linear zu den Enden hin ansteigen oder entlang einer anderen Kurve. Diese Varianten hätten den Vorteil, dass die Abriebtiefe linear an der Verkleinerung der Vertiefung 2 fortschreitet, oder bestimmte Abriebabschnitte durch die Größenveränderung der Vertiefungen 2
deutlicher sichtbar gemacht werden.
Die Schlitzbreite kann etwa 3 mm betragen. In Fig. 2 und 5 sind insgesamt sechs Vertiefungen 2 in gleichmäßigen Abständen zueinander, also in radial 60°-Abständen vorgesehen. Zum einen kann von jeder Blickrichtung auf die Presskopf-Führung 1 eine Veränderung der Vertiefungen 2 bemerkt und eingeschätzt, zum anderen können unterschiedliche Verschleißgrade an derselben Presskopf-Führung 1 abgelesen werden. Es ist denkbar, sehr viel mehr Vertiefungen 2 anzubringen oder sie nicht gleichmäßig radial auf der Mantelfläche 5 zu verteilen, z.B. um die Ablesgenauigkeit oder die Ablesbarkeit in besonders beanspruchten Winkelbe-
reichen zu erhöhen.
Weiterhin ist die Presskopf-Führung 1 an ihrem ersten Ende 7 und an ihrem zweiten Ende 8 angefast, um Verkantungsereignisse zu minimieren. Auf den Stirnseiten der Enden, die im wesentlichen in Draufsicht einen Ring ausbilden, kann eine ringförmige
Nut 11 beispielsweise für Dichtringe oder anderes, abgebracht sein.
Gemäß Fig. 7 ff ist eine Vertiefung 2 als Reihenanordnung einzelner Löcher 10 bzw. Sacklöcher oder Sackbohrungen ausgebildet. Die Löcher 10 einer Vertiefung 2 können unterschiedliche Tiefen aufweisen. Auch die Tiefe eines Loches 10 bemisst sich ausgehend von der Ebene der äußeren Mantelfläche 5 senkrecht zum Mittelpunkt der Presskopf-Führung 1 bis zum Boden eines Loches, wie insb. in Fig. 11 zu sehen ist. Der Durchmesser eines solchen Loches 10 oder auch Bohrung kann etwa 3 mm betragen, um erneut die Vorteile der leichten Ablesbarkeit zu gewinnen, die Dichtwirkung der Presskopf-Führung 1 insgesamt aber nicht zu beeinträchtigen.
Eine Tiefenverteilung könnte z.B. wie folgt sein:
Sieben Löcher, wobei das mittlere Loch etwa 0,8 mm tief ist, die nach außen nächsten beiden Löcher etwa 0,6 mm, die nach außen nächsten beiden Löcher etwa 0,4 mm und die ganz äußeren Löcher etwa 0,2 mm. Bei einem gleichmäßigen Abrieb werden dann die äußersten Löcher zuerst verschwinden und dadurch nicht mehr sichtbar, als nächstes die angrenzenden Löcher usw. Auf einen Blick und ohne besondere Vorkenntnisse lässt sich erkennen, zu welchem Grad in drei bis vier diskreten Schritten der Verschleiß stattgefunden hat. Es entsteht also eine Skala. So kann beispielsweise die Wartungsanweisung lauten „Austausch, wenn nur noch drei
von sieben Löchern sichtbar“, was sehr einfach zu erlernen ist.
Die Vertiefungen in Form von Schlitzen oder Bohrungen verlaufen also an Tiefe von der Mitte nach außen abnehmend. Das bedeutet, dass eine Beschädigung solange vermieden wird, solange die Vertiefung 2 in der Mitte der Presskopf-Führung 1 noch sichtbar ist. Die äußeren Vertiefungen zeigen dem Bedienpersonal an, wie weit die Abnützung voranschreitet. Je weniger Vertiefungen 2 sichtbar sind, desto kürzer der
Zeitraum für die weitere Verwendung der Presskopf-Führung 1.
Es können auch Vertiefungen 2 in Schlitzform und als Reihe von Bohrungen abwechselnd oder anderweitig gemischt angebracht werden, um die Vorteile beider
Ausführungsformen zu erhalten.
Auch Vertiefungen 2 der zweiten Ausführungsform als Reihe von Löchern 10 können in Abständen von 60° sechsmal um die Mantelfläche 5 herum angebracht sein, oder auch häufiger.
Das Material der Presskopf-Führung 1 verfügt dabei über einen Abriebfaktor, der vorbestimmt bzw. vorbekannt ist, und im regulären Betrieb zu einer stetigen Abnutzung führt. Der Ausdruck „regulärer Betrieb“ bezieht sich dabei auf zeitliche Abschnitte der gesamten Standzeit eines Separators bei durchschnittlicher Belastung und den für solche Maschinen zu erwartenden Drücke und Reibungskräfte in einer Presskammer 12. So wäre es beispielsweise wenig hilfreich, wenn die Vertiefungen 2 im regulären Betrieb eines Separators bereits nach acht Stunden durch Abrieb verschwunden wären (zu hoher Abriebfaktor) und die Presskopf-Führung 1
ausgetauscht werden müsste.
Eine Presskopf-Führung 1 ist im einfachsten und wirtschaftlichsten Fall einstückig aus einem Kunststoff gefertigt. Dieser sollte für die Verarbeitung von Lebensmittel geeignet und hart sein. Als geeignet hat sich PET und insbesondere Zellamid®
erwiesen.
1 Presskopf-Führung 2 Vertiefung
3 erstes Ende der Vertiefung
4 zweites Ende der Vertiefung
5 äußere Mantelfläche
6 innere Mantelfläche
7 erstes Ende der Presskopf-Führung 8 zweites Ende der Presskopf-Führung 9 Längsachse der Presskopf-Führung 10 Loch
11 Nut
12 Presskammer 13 Presskopf 14 Lochfilter

Claims (11)

1. Presskopf-Führung für einen Presskopf eines Separators, wobei die PresskopfFührung im wesentlichen von der Form eines Hohlzylinders mit einer vorbestimmten Wandstärke und einer Längsachse ist, und wobei sie eine äußere und eine innere Mantelfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass auf der äußeren Mantelfläche (5) mindestens eine Vertiefung (2) mit einer vorbestimmten maximalen Tiefe vorgesehen ist, wobei das Material der Presskopf-Führung (1) einen Abriebfaktor derart aufweist, dass im regulären Betrieb der Presskopf-Führung (1) ein Abrieb in
Höhe der Tiefe der mindestens einen Vertiefung (2) bewirkbar ist.
2. Presskopf-Führung (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vielzahl von Vertiefungen (2) von gleichen Abmessungen auf der äußeren
Mantelfläche (5) vorgesehen sind.
3. Presskopf-Führung (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefungen (2) geometrisch in gleichen Abständen zueinander auf der äußeren
Mantelfläche (5) verteilt sind.
4. Presskopf-Führung (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass sechs Vertiefungen (2) vorgesehen sind.
5. Presskopf-Führung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) oder die Vertiefungen (2) mindestens einen
Bereich umfassen, in welchem die Tiefe von Null bis zur maximalen Tiefe ansteigt.
6. Presskopf-Führung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (2) oder die Vertiefungen (2) als in Längsrichtung (9) der Presskopf-Führung (1) liegende Schlitze ausgebildet ist bzw. sind.
10
8. Presskopf-Führung (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die
Einzelvertiefungen Löcher (10) sind.
9. Presskopf-Führung (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Vertiefung (2) ein erstes Ende (3) und ein zweites Ende (4) aufweist, und wobei ein vorbestimmter Abstand zwischen dem ersten Ende (3) einer Vertiefung (2) und dem ersten Ende (7) der Presskopf-Führung (1) besteht sowie ein vorbestimmter Abstand zwischen dem zweiten Ende (4) einer Vertiefung
(2) und dem zweiten Ende (8) der Presskopf-Führung (1).
10. Presskammer eines Separators mit einem Presskopf, der in einer PresskopfFührung (1) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9 gelagert ist.
11
ATA50483/2022A 2022-07-01 2022-07-01 Presskopf-Führung AT526303A1 (de)

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ATA50483/2022A AT526303A1 (de) 2022-07-01 2022-07-01 Presskopf-Führung

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Title
Provisur Technologies: „Bone Cannon Meat Separator", Youtube, [online] [video], [abgerufen am 27.12.2022]. Abgerufen im Internet: URL:https://www.youtube.com/watch?v=rtDJJ2hxqK0&t=136s *

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Date Code Title Description
REJ Rejection

Effective date: 20240615