AT524846B1 - Handgeführten schwimmbadsauger - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen handgeführten Schwimmbadsauger (1) mit einem ein Gehäuse (3) mit einem über einen Elektromotor antreibbares Laufrad (6) aufweisenden Hauptkörper (2), welches Gehäuse (3) eine Eintrittsöffnung (8) in einem Bodenbereich (7) und eine Austrittsöffnung (10) auf einer Austrittsseite (9) aufweist, wobei im Bereich der Austrittsöffnung (10) eine Sammelbehälteraufnahme (12) zur Aufnahme eines Sammelbehälters angeordnet ist, und wobei im Bereich der Austrittseite (9) eine Stangenaufnahme 20 zur lösbaren Verbindung mit einer Führungsstange (13) angeordnet ist. Um ein Rückverschmutzen zu vermeiden, ist vorgesehen, dass die Stangenaufnahme (20) auf einer Führungsgabel (14) angeordnet ist, welche mit dem Gehäuse (3) um eine Schwenkachse (15a) schwenkbar verbunden ist, wobei - im Grundriss betrachtet - die Schwenkachse (15a) von einem Massenschwerpunkt (S) des Hauptkörpers (2) beabstandet angeordnet ist, wobei der Massenschwerpunkt (S) zwischen der Schwenkachse (15a) und der Austrittsöffnung (10) angeordnet ist.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft einen handgeführten Schwimmbadsauger mit einem ein Gehäuse mit einem über einen Elektromotor antreibbares Laufrad aufweisenden Hauptkörper, welches Gehäuse eine Eintrittsöffnung in einem Bodenbereich und eine Austrittsöffnung auf einer Austrittsseite aufweist, wobei im Bereich der Austrittsöffnung eine Sammelbehälteraufnahme zur Aufnahme eines Sammelbehälters angeordnet ist, und wobei im Bereich der Austrittseite eine Stangenaufnahme zur lösbaren Verbindung mit einer Führungsstange angeordnet ist.
[0002] Handgeführte Schwimmbadsauger mit einem Gehäuse mit einer Eintrittsöffnung, einer Austrittsöffnung mit zum Teil nachgeordneten Sammelbehälter und einer Stangenaufnahme sind aus den Druckschriften US 6 502 269 B1, EP 3 066 276 B1, WO 2009/133328 A1, FR 758796 A und US 4 776 053 A bekannt.
[0003] Weiters ist es aus der EP 2 989 270 B1 ein handgeführter Schwimmbadsauger, dessen Gehäuse eine seitliche Austrittsöffnung aufweist, an welche ein Sammelbehälter für Schmutz angeschlossen ist. Uber der Austrittsöffnung weist das Gehäuse eine starre Aufnahme für eine Führungsstange auf.
[0004] Starre, also nicht schwenkbare Führungsstangen haben den Nachteil, dass es beim Führen des Schwimmbadsaugers am Boden des Schwimmbades zum Kippen des Gehäuse kommen kann, was sich nachteilig auf die Reinigungsfunktion auswirkt. Weiters ist bei falscher Handhabung des Schwimmbadsaugers - beispielsweise beim Bewegen des Schwimmbadsaugeres bei stillstehendem Laufrad und/oder beim Herausheben des Schwimmbadsaugers aus dem Wasser - ein Rückverschmutzen aus dem Sammelbehälter nicht ausgeschlossen.
[0005] Aus der US 10,704,282 B?2 ist ein handgeführter Schwimmbadsauger bekannt, bei dem eine Verbindungsgabel einer Führungsstange gelenkig mit dem Gehäuse verbunden ist.
[0006] Ähnliche Poolreiniger sind aus den Veröffentlichungen FR 2 430 494 A1, FR 3 080 879 A1 oder ES 1 047 768 U bekannt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, bei einem Schwimmbadsauger der eingangs genannten Art - insbesondere beim Entfernen aus dem Schwimmbad - ein Rückverschmutzen zuverlässig zu vermeiden.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Stangenaufnahme auf einer Führungsgabel angeordnet ist, welche mit dem Gehäuse um eine Schwenkachse schwenkbar verbunden ist, wobei die Schwenkachse - im Grundriss betrachtet - von einem Massenschwerpunkt des Schwimmbadsaugers beabstandet angeordnet ist, wobei der Massenschwerpunkt zwischen der Schwenkachse und der Austrittsöffnung angeordnet ist.
[0009] Der Massenschwerpunkt ist somit auf einer der Austrittseite zugewandten Seite einer die Schwenkachse beinhaltenden Hochebene des Schwimmbadsaugers angeordnet.
[0010] Durch die Lage des Massenschwerpunktes zwischen der Schwenkachse und der Austrittsöffnung wird das Gehäuse - sobald der Schwimmbadsauger mit der Führungsstange hochgehoben in Bezug auf die Führungsgabel durch die Schwerkraft so geschwenkt, dass die Austrittsöffnung samt dem Sammelbehälter an der tiefsten Stelle zu liegen kommt. Damit wird wirksam vermieden, dass Schmutzteichen aus dem Sammelbehälter wieder das Schwimmbad zurückströmen. Ein weiterer Effekt der schwenkbaren Führungsgabel ist, dass während der Führungsbewegung der Bodenbereich parallel zum Schwimmbadboden geführt und Kippbewegungen vermieden werden. Die Reinigungswirkung kann somit erhöht werden.
[0011] Ein robuste Verbindung zwischen Führungsgabel und Gehäuse wird erreicht, wenn das Gehäuse und die Führungsgabel über zwei voneinander beabstandete Schwenklager miteinander schwenkbar verbunden sind, wobei jedes Schwenklager einen Lagerzapfen und eine den Lagerzapfen drehbar aufnehmende Lagerbohrung aufweist, wobei insbesondere zumindest ein Lagerzapfen durch das Gehäuse und zumindest eine Lagerbohrung durch die Führungsgabel gebildet ist. Um eine stabile Führung des Schwimmbadsaugers zu ermöglichen, ist es vorteilhaft,
wenn die beiden Schwenklager an voneinander abgewandten Seitenwänden des Gehäuses angeordnet sind, wobei vorzugsweise der Abstand zwischen den beiden Schwenklagern mindestens dem - insbesondere größten - Durchmesser der beispielsweise kreisförmigen Eintrittsöffnung entspricht.
[0012] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Führungsgabel einen definierten Schwenkbereich aufweist, wobei zumindest eine Endlage des Schwenkbereiches durch zumindest einen vorzugsweise am Gehäuse angeordneten Anschlag für einen mit diesem Anschlag korrespondierenden Vorsprung definiert ist.
[0013] Eine erfindungsgemäße Ausführung sieht vor, dass zumindest ein vorzugsweise stiftartiger Vorsprung durch die Führungsgabel und zumindest ein Anschlag durch das Gehäuse gebildet ist. Alternativ dazu oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass zumindest ein vorzugsweise stiftartiger Vorsprung durch das Gehäuse und zumindest ein Anschlag durch die Führungsgabel gebildet ist.
[0014] In einer fertigungstechnisch einfachen Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass zumindest ein Anschlag durch eine Führungsschiene gebildet ist, wobei der Vorsprung in oder auf der Führungsschiene geführt ist. Die Führungsschiene kann dabei beispielsweise durch eine angeformte Leiste gebildet sein.
[0015] Um unkontrollierte Schwenkbewegungen zu vermeiden, ist es vorteilhaft, wenn der Schwenkbereich etwa 60° bis 120° +10°, vorzugsweise 90° + 10°, beträgt.
[0016] Bevorzugt weist das Gehäuse zumindest einen Lagerzapfen und die Führungsgabel zumindest eine Lagerbohrung aufweist, wobei die Führungsgabel mit der Lagerbohrung auf dem Lagerzapfen um diesen drehbar angeordnet ist. Dies ermöglicht eine sichere Befestigung der Führungsgabel am Gehäuse sowie eine einfache Montage.
[0017] In einer Ausführungsvariante der Erfindung ist vorgesehen, dass die Stangenaufnahme einen vorzugsweise zylindrischen Zapfen zur Aufnahme einer rohrförmigen Führungsstange aufweist. Insbesondere ist im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass der Zapfen zumindest eine quer zur Längsachse der Stangenaufnahme verlaufende Bohrung zur Aufnahme eines elastischen Rastelementes aufweist. Dies ermöglicht eine einfache und sichere Montage und Demontage der der Führungsstange an der Führungsgabel.
[0018] Vorzugsweise ist vorgesehen, dass die Stangenaufnahme betriebsmäßig im Bereich der Austrittseite des Gehäuses angeordnet ist.
[0019] Die Führungsgabel und/oder das Gehäuse können beispielsweise aus Kunststoff bestehen.
[0020] Die Erfindung wird im Folgenden anhand des in den Figuren gezeigten nicht einschränkenden Ausführungsbeispiels näher erläutert.
[0021] Darin zeigen:
[0022] Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Schwimmbadsauger in einer axonometrischen Darstellung,
[0023] Fig. 2 den Schwimmbadsauger in einem Grundriss,
[0024] Fig. 3 den Schwimmbadsauger in einer bodenseitigen Ansicht,
[0025] Fig. 4 den Schwimmbadsauger in einer Vorderansicht,
[0026] Fig. 5 den Schwimmbadsauger in einer Seitenansicht,
[0027] Fig. 6 ein Gehäuse des Schwimmbadsaugers in einer bodenseitigen Ansicht, [0028] Fig. 7 das Gehäuse des Schwimmbadsaugers in einer Draufsicht,
[0029] Fig. 8 das Gehäuse des Schwimmbadsaugers in einer austrittseitigen Ansicht, [0030] Fig. 9 das Gehäuse des Schwimmbadsaugers in einer Seitenansicht,
[0031] Fig. 10 das Gehäuse des Schwimmbadsaugers in einer axonometrischen Darstellung,
[0032] Fig. 11 das Gehäuse des Schwimmbadsaugers in einer weiteren axonometrischen Darstellung,
[0033] Fig. 12 eine Führungsgabel des Schwimmbadsaugers in einer axonometrischen Darstellung,
[0034] Fig. 13 die Führungsgabel des Schwimmbadsaugers in einer weiteren axonometrischen Darstellung,
[0035] Fig. 14 die Führungsgabel des Schwimmbadsaugers in einer Seitenansicht und
[0036] Fig. 15 die Führungsgabel des Schwimmbadsaugers in einer weiteren axonometrischen Darstellung.
[0037] Der in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Schwimmbadsauger 1 weist einen Hauptkörper 2 mit einem Gehäuse 3, einem Abdeckungsteil 4 und einem Saugmundteil 5 auf. Innerhalb des Gehäuses 3 ist ein nicht weiter ersichtlicher Elektromotor und ein durch den Elektromotor angetriebenes Laufrad 6 angeordnet, welches als Axiallaufrad ausgebildet ist (Fig. 3). Die Stromversorgung des Elektromotors erfolgt beispielsweise über eine nicht weiter dargestellte wiederaufladbare Batterie, welche in einem abgedichteten Raum des Gehäuses 2 unterhalb des Abdeckungsteil 5 angeordnet ist. Die im Betrieb normal zu einer Aufstandsfläche orientierte Laufradachse ist mit 6a bezeichnet. Die Aufstandsfläche ist beispielsweise durch einen Schwimmbadboden gebildet.
[0038] Das Gehäuse 2 weist einen Bodenbereich 7 mit einer Eintrittsöffnung 8 und eine Austrittsseite 9 mit einer seitlichen Austrittsöffnung 10 auf. Das Laufrad 6 ist unmittelbar stromabwärts der Eintrittsöffnung 8 im Gehäuse 2 angeordnet, um eine hohe Reinigungswirkung zu erzielen. Die Querschnittsfläche 10a der Austrittsöffnung 10 ist quer, beispielsweise etwa normal zur Querschnittsfläche 8a der Eintrittsöffnung 8 ausgebildet (siehe Fig. 9). In der in Fig 1 bis 5 dargestellten Ausführung ist ein tellerförmiger Saugmundteil 11 unterhalb der Eintrittsöffnung 8 angeordnet, wobei der Saugmundteil 5 beispielsweise durch Bürsten gebildete Aufstandselemente 11 aufweist, welche eine Aufstandsebene 11a des Schwimmbadsaugers 1 definieren.
[0039] Das Laufrad 6 saugt Wasser durch den Saugmundteil 11 und die Eintrittsöffnung 8 des Gehäuses 2 an und fördert es gemäß den Pfeilen P zur seitlichen Austrittsöffnung 10 (Fig. 1 und 5). Die seitliche Austrittsöffnung 10 weist eine beispielsweise durch einen erhabenen umlaufenden Rand, Wulst oder Flansch gebildete Sammelbehälteraufnahme 12 für einen nicht weiter dargestellten Sammelbehälter auf, welcher beispielsweise durch einen Filtersack gebildet sein kann. Die seitliche Austrittsöffnung 10 mit der normal zur Laufradachse 6a ausgebildeten Strömungsaustrittachse 10b hat den Vorteil, dass die Verschmutzungen beim Abschalten des Elektromotors im Sammelbehälter verbleiben und ein Rückvagabundieren in das Schwimmbad erschwert wird.
[0040] Der Schwimmbadsauger 1 kann über eine in Fig. 1 mit strichlierten Linien angedeutete Führungsstange 13 entlang des Bodens des Schwimmbads geführt werden. Die Führungsstange 13 ist über eine Führungsgabel 14 mit dem Schwimmbadsauger 1 fest verbunden. Die Führungsgabel 14 weist zwei Gabelarme 14a, 14b auf, wobei jeder Gabelarm 14a, 14b über jeweils ein Schwenklager 15 mit dem Gehäuse 3 um eine Schwenkachse 15a schwenkbar verbunden ist. Die Schwenkachse 15a ist möglichst nahe an der Aufstandsebene 11a angeordnet. Der mit h bezeichnete Abstand zwischen der Schwenkachse 15a und der Aufstandsebene 11a beträgt im Ausführungsbeispiel weniger als den halben Durchmesser D der Eintrittsöffnung 8. Dies ermöglicht eine einfache Führung des Schwimmbadsaugers 1 entlang des durch den Boden des Schwimmbades gebildeten Aufstandsfläche. Dies ermöglicht eine einfache Führung des Schwimmbadsaugers 1 entlang des durch den Boden des Schwimmbades gebildeten Aufstandsfläche. Die Schwenklager 15 bestehen jeweils aus einer Lagerbohrung 16 und einem Lagerzapfen 17, welcher in der Lagerbohrung 16 schwenkbar angeordnet ist. Beispielsweise werden die Lagerbohrungen 16 durch die Führungsgabel 14 und die Lagerzapfen 17 durch das Gehäuse 3 gebildet. Die Schwenklager 15 weisen einen definierten Schwenkbereich ß zwischen zwei End-
lagen von beispielsweise 60° bis 120° +10°, insbesondere 90° + 10° auf (Fig. 9).
[0041] Die Endlagen werden jeweils durch zwei zusammenwirkende Elemente definiert, beispielsweise einen stiftartigen Vorsprung 18, welcher mit Anschlägen A, B zusammenwirkt. Im Ausführungsbeispiel werden die Anschläge durch eine Führungsschiene 19 gebildet, in oder entlang welcher der Vorsprung 18 geführt ist. Die Führungsschiene 19 ist beispielsweise durch eine angeformte Leiste gebildet. einer beispielsweise durch eine angeformte Leiste gebildete Führungsschiene 19 geführt ist. Die Führungsschiene 19 ist im Wesentlichen als Kreisbogensegment um die Schwenkachse 15a ausgebildet. Eine erste Endlage ist dabei durch einen ersten Anschlag A und eine zweite Endlage durch einen zweiten Anschlag B der Führungsschiene 19 definiert. Die Anschläge A, B sind im Ausführungsbeispiel als radiale Umlenkungen in den Endbereichen der Führungsschiene 19 ausgebildet. Der stiftartige Vorsprung 18 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel durch die Führungsgabel 14 (Fig. 12 bis 15) und die Führungsschiene 19 durch das Gehäuse 3 gebildet (Fig. 9, 11).
[0042] Die Führungsgabel 14 weist an einem den Lagerbohrungen 16 der Schwenklager 15 abgewandtem Ende eine beispielsweise zylindrische zapfenartige Stangenaufnahme 20 für die rohrförmige Führungsstange 13 auf. Die beispielsweise zapfenartige Stangenaufnahme 20 weist zumindest eine quer zur Längsachse 20a der Stangenaufnahme 20 verlaufende Ausnehmung 21 zur Aufnahme eines elastischen Rastelementes 22 auf.
[0043] Der Hauptkörper 2 beinhaltet sämtliche Elemente des Schwimmbadsaugers 1 mit Ausnahme der für die Handführung erforderlichen Führungsgabel 14 und der daran anbringbaren Führungsstange 13. Der Schwimmbadsauger 1 besteht somit aus dem Hauptkörper 2 und der Führungsgabel 13.
[0044] Wie insbesondere in Fig. 2 und 7 gezeigt ist, ist die Schwenkachse 15a - im Grundriss gesehen - von einem Massenschwerpunkt S des Hauptkörpers 2 des Schwimmbadsaugers 1 beabstandet, wobei der Massenschwerpunkt S des Hauptkörpers 2 ohne Führungsstange 13 und ohne Führungsgabel 13 betrachtet wird. Der Abstand zwischen der Schwenkachse S und dem Massenschwerpunkt S ist mit a bezeichnet. Im Detail befindet sich der Massenschwerpunkt S im Grundriss betrachtet - zwischen der Schwenkachse 15a und der Austrittsöffnung 10. Der Massenschwerpunkt S befindet sich also auf einer der Austrittsöffnung 10 zugewandten Seite einer die Schwenkachse 15a beinhaltende ersten Hochebene & des Schwimmbadsaugers 1.
[0045] Mit anderen Worten ist die erste Hochebene £ des Schwimmbadsaugers 1 von einer durch den Massenschwerpunkt S verlaufenden und zur ersten Hochebene e parallelen zweiten Hochebene n um den Abstand a entfernt. Die erste Hochebene £ und die zweite Hochebene n sind dabei normal zur Querschnittsfläche 8a der Eintrittsöffnung 8 angeordnet (Fig. 5, 6, 7, 9).
[0046] Dadurch, dass der Massenschwerpunkt S des Hauptkörpers 2 des Schwimmbadsaugers 1 zwischen der durch die Schwenkachse 15a verlaufenden Hochebene € und der Austrittsöffnung 10 angeordnet ist, kommt es zu einer Kippbewegung des Hauptkörpers 2 des Schwimmbadsaugers 1 um die Schwenkachse 15a, sobald der Schwimmbadsauger 1 von der durch den Boden des Schwimmbades gebildeten Aufstandsfläche G angehoben wird. Dabei kippt die Austrittsöffnung 10 - samt dem daran angebrachten Sammelbehälter - nach unten, wie in Fig. 1 durch den Pfeil K angedeutet ist. Durch die Kippbewegung gelangt die Austrittsöffnung 10 nach unten und die - nicht weiter dargestellte - Behälteröffnung des an die Austrittsöffnung 10 angeschlossenen Sammelbehälters ist dadurch nach oben gerichtet, wodurch ein Herausfallen bzw. Rückvagabundieren von Schmutzteilchen aus dem Sammelbehälter in das Schwimmbecken zuverlässig verhindert wird.
[0047] Eine besonders stabile Verbindung zwischen der Führungsgabel 14 und dem Gehäuse 3 lässt sich erreichen, wenn die Schwenklager 15 möglichst weit voneinander entfernt angeordnet sind. Die beiden Schwenklager 15 sind deshalb im dargestellten Ausführungsbeispiel an zwei voneinander abgewandten Seiten 3a, 3b des Gehäuses 3 angeordnet. Der Abstand b zwischen den beiden Schwenklagern 15 entspricht zumindest dem Durchmesser D der insbesondere kreisförmigen Eintrittsöffnung 8 (Fig. 6). Die beiden Arme 14a, 14b der Führungsgabel 14
umfassen somit das Gehäuse 3 im Bereich der Eintrittsöffnung 8. Dies erlaubt eine sichere und präzise seitliche Führung des Schwimmbadsaugers 1 durch die Führungsstange 13.
Claims (12)
1. Handgeführter Schwimmbadsauger (1) mit einem ein Gehäuse (3) mit einem über einen Elektromotor antreibbares Laufrad (6) aufweisenden Hauptkörper (2), welches Gehäuse (3) eine Eintrittsöffnung (8) in einem Bodenbereich (7) und eine Austrittsöffnung (10) auf einer Austrittsseite (9) aufweist, wobei im Bereich der Austrittsöffnung (10) eine Sammelbehälteraufnahme (12) zur Aufnahme eines Sammelbehälters angeordnet ist, und wobei im Bereich der Austrittseite (9) eine Stangenaufnahme 20 zur lösbaren Verbindung mit einer Führungsstange (13) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangenaufnahme (20) auf einer Führungsgabel (14) angeordnet ist, welche mit dem Gehäuse (3) um eine Schwenkachse (15a) schwenkbar verbunden ist, wobei - im Grundriss betrachtet - die Schwenkachse (15a) von einem Massenschwerpunkt (S) des Hauptkörpers (2) beabstandet angeordnet ist, wobei der Massenschwerpunkt (S) zwischen der Schwenkachse (15a) und der Austrittsöffnung (10) angeordnet ist.
2, Schwimmbadsauger (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (3) und die Führungsgabel (14) über zwei voneinander beabstandete Schwenklager (15) miteinander schwenkbar verbunden sind, wobei jedes Schwenklager (15) einen Lagerzapfen (17) und eine den Lagerzapfen (17) drehbar aufnehmende Lagerbohrung (16) aufweist, wobei vorzugsweise zumindest ein Lagerzapfen (17) durch das Gehäuse (3) und zumindest eine Lagerbohrung (16) durch die Führungsgabel (14) gebildet ist.
3. Schwimmbadsauger (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schwenklager (15) an voneinander abgewandten Seitenwänden (3a, 3b) des Gehäuses (3) angeordnet sind, wobei vorzugsweise der Abstand (a) zwischen den beiden Schwenklagern (15) mindestens dem Durchmesser (D) der - insbesondere kreisförmigen - Eintrittsöffnung (8) entspricht.
4. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsgabel (14) einen definierten Schwenkbereich (ß) aufweist, wobei zumindest eine Endlage des Schwenkbereiches (ß) durch zumindest einen Anschlag (A, B) für einen korrespondierenden Vorsprung (18) definiert ist.
5. Schwimmbadsauger (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein vorzugsweise stiftartiger Vorsprung (18) durch die Führungsgabel (14) und zumindest ein Anschlag (A, B) durch das Gehäuse (3) gebildet ist.
6. Schwimmbadsauger (1) nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein vorzugsweise stiftartiger Vorsprung (18) durch das Gehäuse (3) und zumindest ein Anschlag (A, B) durch die Führungsgabel (14) gebildet ist.
7. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Anschlag (A, B) durch eine Führungsschiene (19) gebildet ist, wobei der Vorsprung (18) in oder auf der Führungsschiene (19) geführt ist.
8. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schwenkbereich (ß) etwa 60° bis 120° +10°, vorzugsweise 90° + 10°, beträgt.
9. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangenaufnahme (20) einen vorzugsweise zylindrischen Zapfen (200) zur Aufnahme der vorzugsweise rohrförmigen Führungsstange (13) aufweist.
10. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangenaufnahme (20) zumindest eine quer zur Längsachse (20a) der Stangenaufnahme (20) verlaufende Ausnehmung (21) zur Aufnahme eines elastischen Rastelementes (22) aufweist.
11. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stangenaufnahme (20) betriebsmäßig im Bereich der Austrittseite (9) des Gehäuses (3) angeordnet ist.
12. Schwimmbadsauger (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsgabel (14) und/oder das Gehäuse (3) aus Kunststoff bestehen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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