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AT519509A2 - Türschloss - Google Patents

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Publication number
AT519509A2
AT519509A2 ATA50967/2017A AT509672017A AT519509A2 AT 519509 A2 AT519509 A2 AT 519509A2 AT 509672017 A AT509672017 A AT 509672017A AT 519509 A2 AT519509 A2 AT 519509A2
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AT
Austria
Prior art keywords
locking
door lock
handle
pin
locking bolt
Prior art date
Application number
ATA50967/2017A
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English (en)
Original Assignee
Wilke Heinrich Hewi Gmbh
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Publication date
Application filed by Wilke Heinrich Hewi Gmbh filed Critical Wilke Heinrich Hewi Gmbh
Publication of AT519509A2 publication Critical patent/AT519509A2/de

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B63/00Locks or fastenings with special structural characteristics
    • E05B63/16Locks or fastenings with special structural characteristics with the handles on opposite sides moving independently
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B13/00Devices preventing the key or the handle or both from being used
    • E05B13/002Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle
    • E05B13/004Devices preventing the key or the handle or both from being used locking the handle by locking the spindle, follower, or the like
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/0035Locks or fastenings for special use for privacy rooms, e.g. bathrooms

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Abstract

Die Erfindung betrifft ein Türschloss mit einer ersten Handhabe (12), einer zweiten Handhabe (14), einem Betätigungsstift (16), durch den die Handhaben (12,14) mitei- nander verbunden sind und durch den bei Betätigung einer der Handhaben (12, 14) eine Falle (26) des Türschlosses bewegbar ist, und einem Verriegelungsmechanismus, durch den die zweite Handhabe (14) blockierbar ist.

Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Türschloss mit einer ersten Handhabe, einer zweiten Handhabe, einem Betätigungsstift, durch den die Handhaben miteinander verbunden sind und durch den bei Betätigung einer der Handhaben eine Falle des Türschlosses bewegbar ist, und einem Verriegelungsmechanismus, durch den die zweite Handhabe blockierbar ist. Türschlösser dieser Art sind grundsätzlich bekannt und werden beispielsweise an Türen mit geringeren Anforderungen an die Verriegelungssicherheit eingesetzt, wie z.B. Badoder Toilettentüren sowie Türen von Wohn- oder Büroräumen, bei denen eine Verriegelung nur von einer Seite her, nämlich von "innen" nötig ist. Bei einem bekannten Türschloss einer Toilettentür erfolgt die Aktivierung des Verriegelungsmechanismus dadurch, dass die, insbesondere innen liegende, erste Handhabe nach oben verschwend wird. Die Bewegung der ersten Handhabe nach oben wird an den Verriegelungsmechanismus übertragen, welcher daraufhin die zweite Handhabe blockiert, die sich außerhalb der Toilette befindet. Die zweite Handhabe kann nun nicht mehr nach unten gedrückt werden, um die Toilettentür zu öffnen. Die Toilettentür ist folglich verriegelt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Türschloss der eingangs genannten Art zu schaffen, welches einfacher aufgebaut und intuitiver zu bedienen ist.
Die Aufgabe wird durch ein Türschloss mit den Merkmalen des Anspruchs 1 und insbesondere dadurch gelöst, dass der Verriegelungsmechanismus einen sich zu dem Betätigungsstift parallel erstreckenden Verriegelungsbolzen umfasst, der durch eine Axialverschiebung aus einer Entriegelungsstellung in eine die zweite Handhabe blockierende Verriegelungsstellung bringbar ist.
Der Erfindung liegt der allgemeine Gedanke zugrunde, die Verriegelung des Türschlosses nicht durch eine Verdrehung der ersten Handhabe nach oben zu bewerkstelligen, sondern durch eine Axialverschiebung eines sich parallel zum Betätigungsstift erstreckenden Verriegelungsbolzens. Diese Verschiebung des Verriegelungsbolzens erfolgt vorteilhafterweise manuell durch einen Benutzer, d.h. der Benutzer braucht lediglich auf den Verriegelungsbolzen zu drücken, um das Türschloss zu verriegeln, wodurch das Türschloss intuitiver bedienbar ist. Außerdem lässt sich die Blockade der zweiten Handhabe durch eine Axialverschiebung des Verriegelungsbolzens mittels einer einfacheren Mechanik realisieren, was sich günstig auf die Herstellung und Anschaffungskosten des Türschlosses auswirkt.
Vorteilhafte Ausbildungen der Erfindung sind den Unteransprüchen, der Beschreibung und der Zeichnung zu entnehmen.
Damit der Verriegelungsbolzen manuell in seine Verriegelungsstellung verschoben werden kann, ist der Verriegelungsbolzen bevorzugt im entriegelten Zustand des Verriegelungsmechanismus auf Seiten der ersten Handhabe von außen zugänglich. Beispielsweise kann ein erster Endabschnitt des in der Entriegelungsstellung befindlichen Verriegelungsbolzens auf Seiten der ersten Handhabe über ein Türblatt, an dem das Türschloss montiert ist, oder eine gegebenenfalls daran angebrachte Rosette hervorstehen.
Vorteilhafterweise ist der Verriegelungsbolzen so dimensioniert, dass er sowohl auf Seiten der ersten Handhabe als auch auf Seiten der zweiten Handhabe über das Türblatt oder gegebenenfalls daran angebrachte Rosetten hervorsteht. Auf diese Weise erkennt nicht nur der das Türschloss betätigende Benutzer, wie das Türschloss zu verriegeln ist, sondern es wird auch außenstehenden Personen der Verriegelungszustand des Türschlosses angezeigt.
Außerdem kann der Verriegelungsbolzen auf diese Weise für eine Notentriegelung auf Seiten der zweiten Handhabe manuell aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung zurückversetzt werden, indem beispielsweise mit einem Finger auf einen in der Verriegelungsstellung hervorstehenden zweiten Endabschnitt des Verriegelungsbolzens gedrückt wird.
Damit sich die erste Handhabe auch dann noch verdrehen lässt, wenn die zweite Handhabe blockiert ist, ist der Betätigungsstift bevorzugt in zwei Stiftabschnitte unterteilt, die gegeneinander verdrehbar und in einer durch den Befestigungsstift definierten axialen
Richtung fest miteinander verbunden sind. Dabei kann ein erster Stiftabschnitt mit der ersten Handhabe und ein zweiter Stiftabschnitt mit der zweiten Handhabe verbunden sein.
Beide Stiftabschnitte greifen bevorzugt in eine Nuss des Türschlosses ein, welche mit der Falle zusammenwirkt. Hierdurch wird auf besonders einfache Weise sichergestellt, dass sich die Falle im entriegelten Zustand des Türschlosses durch beide Handhaben zurückziehen lässt.
Gemäß einer Ausführungsform sitzt ein von dem Verriegelungsbolzen erfassbares Blockierelement drehfest auf dem zweiten Stiftabschnitt.
Um im entriegelten Zustand des Türschlosses eine unbehinderte Verdrehung der zweiten Handhabe sicherzustellen, weist der Verriegelungsbolzen bevorzugt einen Durchlass für das Blockierelement auf, welcher mit dem Blockierelement ausgerichtet ist, wenn sich der Verriegelungsbolzen in seiner Entriegelungsstellung befindet.
Zur Blockade der zweiten Handhabe kann der Verriegelungsbolzen hingegen eine Aufnahme für das Blockierelement aufweisen, mittels der das Blockierelement festlegbar ist, wenn sich der Verriegelungsbolzen in seiner Verriegelungsstellung befindet.
Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist der Verriegelungsbolzen durch eine Betätigung der ersten Handhabe aus seiner Verriegelungsstellung zurück in seine Entriegelungsstellung bringbar. Dies ermöglicht eine besonders einfache und intuitive Bedienung des Türschlosses, da der Benutzer zur Entriegelung des Türschlosses lediglich die erste Handhabe zu betätigen, zum Beispiel herunter zu drücken, braucht.
Mit anderen Worten erfüllt die erste Handhabe hier eine Doppelfunktion, da durch sie nicht nur die Falle zurückgezogen, sondern gleichzeitig auch der Verriegelungsmechanismus entriegelt wird.
Gemäß einer baulich besonders einfachen Ausführungsform ist der in seiner Verriegelungsstellung befindliche Verriegelungsbolzen durch die in eine Öffnungsstellung einfahrende Falle zurück in seine Entriegelungsstellung verschiebbar. Auch die Falle erfüllt in dieser Situation also eine Doppelfunktion, indem sie nicht nur in herkömmlicher Weise eine Türöffnung ermöglicht, sondern darüber hinaus auch zur Entriegelung des Verriegelungsmechanismus beiträgt.
Um die Bewegung der Falle in eine Verschiebung des Verriegelungsbolzens umzusetzen, ist vorzugsweise ein Rampenmechanismus vorgesehen. Der Rampenmechanismus kann eine Schrägfläche des Verriegelungsbolzens und ein Entriegelungselement der Falle umfassen, welches auf die Schrägfläche aufläuft, wenn sich der Verriegelungsbolzen in seiner Verriegelungsstellung befindet und sich die Falle in ihre Öffnungsstellung bewegt.
Nachfolgend wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die beigefügte Zeichnung rein beispielhaft anhand einer möglichen Ausführungsform beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine stirnseitige Ansicht einer Tür mit einem erfindungsgemäßen Tür schloss (A) in einem entriegelten Ruhezustand und (B) in einem verriegelten Ruhezustand;
Fig. 2 zeigt eine Ansicht von hinten auf die Mechanik des Türschlosses von Fig. 1 (A) im entriegelten Ruhezustand und (B) im verriegelten Ruhezustand;
Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht der Mechanik des Türschlosses von Fig. 1 (A) im verriegelten Ruhezustand und (B) in einem entriegelnden Betätigungszustand;
Fig. 4 zeigt eine perspektivische Ansicht der Mechanik des Türschlosses von Fig. 1 im verriegelten Ruhezustand; und
Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht der Mechanik des Türschlosses von Fig. 1 mit in Öffnungsstellung befindlicher Falle.
In den Figuren ist ein erfindungsgemäßes Türschloss dargestellt, welches an einer Tür 10, beispielsweise einer Toilettentür, angebracht ist (Fig. 1). Das Türschloss umfasst eine innen liegende erste Handhabe 12 sowie eine außenliegende zweite Handhabe 14. Bei den Handhaben 12,14 handelt es sich im dargestellten Ausführungsbeispiel um Türdrücker, die in einer Ruhelage im Wesentlichen horizontal ausgerichtet sind. Grundsätzlich könnte wenigstens eine der Handhaben 12,14 aber auch in Form eines Türknaufs ausgebildet sein.
Die Handhaben 12,14 sind durch einen Betätigungsstift 16 miteinander verbunden (Fig. 2). Bei dem Betätigungsstift 16 handelt es sich um einen geteilten Vierkantstift, welcher zwei gegeneinander verdrehbare und in einer durch den Befestigungsstift 16 definierten axialen Richtung fest miteinander verbundene Stiftabschnitte 18,20 aufweist. In an sich bekannter Weise ist der erste Stiftabschnitt 18 drehfest mit der ersten Handhabe 12 und der zweite Stiftabschnitt 20 drehfest mit der zweiten Handhabe 14 verbunden. Aufgrund der Unterteilung des Befestigungsstifts 16 in zwei Stiftabschnitte 18,20 lassen sich die Handhaben 12,14 grundsätzlich unabhängig voneinander verdrehen, insbesondere herunterdrücken.
Beide Stiftabschnitte 18,20 des Befestigungsstifts 16 greifen in eine Schlossnuss 22 ein, so dass eine Betätigung, hier ein Herunterdrücken, sowohl der einen Handhabe 12 als auch der anderen Handhabe 14 eine Verdrehung der Schlossnuss 22 bewirkt. Die Schlossnuss 22 bildet einen Mitnehmer 24 aus, der mit einer Falle 26 des Türschlosses derart zusammenwirkt, dass eine Verdrehung der Schlossnuss 22 durch Betätigung einer der Handhaben 12,14 dazu führt, dass die Falle 26 aus einer ausgefahrenen Stellung in eine eingefahrene Stellung, gewissermaßen eine Öffnungsstellung, zurückgezogen wird (Fig. 3B und 5). Außerdem bildet die Schlossnuss 22 einen Vorsprung 28 aus, welcher an einem Anschlag 30 anstößt, wenn die Falle 26 ihre maximal eingefahrene Stellung erreicht hat. Der Anschlag 30 definiert mit anderen Worten die eingefahrene Stellung der Falle 26 und begrenzt die Drehbewegung nicht nur der Schlossnuss 22 sondern auch der jeweils betätigten Handhabe 12,14.
Die Bewegung der Falle 26 in ihre eingefahrene Stellung, d.h. das Zurückziehen der Falle 26, erfolgt entgegen der Rückstellkraft einer Feder 31, welche beispielsweise an der Schlossnuss 22 oder auch an der Falle 26 direkt angreifen kann. Umgekehrt sorgt die Feder 31 dafür, dass die Falle 26 im Ruhezustand ihre ausgefahrene Stellung einnimmt und sich durch entsprechende Verdrehung der Schlossnuss 22 auch die Fland-haben 12,14 wieder horizontal ausrichten.
Zur Verriegelung des Türschlosses ist ein Verriegelungsmechanismus vorgesehen, welcher einen sich zu dem Betätigungsstift 16 parallel erstreckenden Verriegelungsbolzen 32 umfasst (Fig. 2 bis 4). Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist der Verriegelungsbolzen 32 oberhalb des Betätigungsstifts 16 angeordnet, grundsätzlich wäre aber auch eine Anordnung unterhalb desselben möglich.
Durch manuelle Betätigung, beispielsweise Drücken mittels eines Fingers, ist der Verriegelungsbolzen 32 aus einer Entriegelungsstellung (Fig. 1A) in eine Verriegelungsstellung (Fig. 1B) axial verschiebbar. In der Entriegelungsstellung steht ein erster Endabschnitt 34 des Verriegelungsbolzens soweit über eine Innenseite der Tür 10 hervor, dass ein Benutzer erkennt, dass der Verriegelungsbolzen 32 zur Verriegelung des Türschlosses zu drücken ist. In der Verriegelungsstellung hingegen steht ein entgegengesetzter zweiter Endabschnitt 36 des Verriegelungsbolzens 32 ausreichend weit über eine Außenseite der Tür 10 hervor, um den Verriegelungszustand des Türschlosses zu signalisieren. Die Signalwirkung wird zusätzlich erhöht, wenn der im Verriegelungszustand sichtbare Teil des zweiten Endabschnitts 36 farblich gekennzeichnet ist, beispielsweise rot eingefärbt ist.
In seiner Verriegelungsstellung sorgt der Verriegelungsbolzen 32 für eine Blockade der zweiten Flandhabe 14, so dass sich diese nicht verdrehen, insbesondere nicht herunterdrücken lässt, wodurch auch die Falle 26 nicht in ihre Öffnungsstellung zurückgezogen und letztlich die Tür 10 nicht geöffnet werden kann.
Flierzu bildet der Verriegelungsbolzen 32 eine gabelförmige Aufnahme 38 zur Festlegung eines Blockierelements 40 aus, welches drehfest auf dem zweiten Stiftabschnitt 20 sitzt (Fig. 3). Im Verriegelungszustand nimmt die Aufnahme 38 das Blockierelement 40 im Wesentlichen formschlüssig auf, so dass eine Verdrehung des zweiten Stiftabschnitts 20 und somit auch der zweiten Handhabe 14 unmöglich ist. Die Tür 10 lässt sich in dieser Situation also nicht von außen öffnen.
In axialer Richtung zu der Aufnahme 38 benachbart ist ein Durchlass 42 in dem Verriegelungsbolzen 32 ausgebildet, durch welchen sich das Blockierelement 40 frei hindurch bewegen kann, wenn sich der Verriegelungsbolzen 32 in seiner Entriegelungsstellung befindet und das Blockierelement 40 durch eine Verdrehung des Betätigungsstifts 16, sei es durch die erste Handhabe 12 oder durch die zweite Handhabe 14 verursacht, verschwenkt wird. Es versteht sich, dass sowohl die Aufnahme 38 als auch der Durchlass 42 in axialer Richtung so dimensioniert und angeordnet sind, dass in der Verriegelungsstellung des Verriegelungsbolzens 32 die Aufnahme 38 und in der Entriegelungsstellung des Verriegelungsbolzens 32 der Durchlass 42 mit dem Blockierelement 40 ausgerichtet ist. Anders gesagt sind die Aufnahme 38 und der Durchlass 42 in axialer Richtung gesehen derart zueinander angeordnet, dass sich durch eine Axialverschiebung des Verriegelungsbolzens 32 aus der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung die Aufnahme 38 mit dem Blockierelement 40 in Eingriff bringen lässt und umgekehrt durch eine Axialverschiebung des Verriegelungsbolzens 32 aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung der Durchlass 42 mit dem Blockierelement 40 ausgerichtet wird.
Wie bereits erwähnt erfolgt die Verriegelung des Türschlosses durch eine manuelle Axialverschiebung des Verriegelungsbolzens 32 aus der Entriegelungsstellung in die Verriegelungsstellung, beispielsweise durch Drücken mittels eines Fingers.
Die Entriegelung des Türschlosses erfolgt hingegen durch eine Betätigung, insbesondere ein Herunterdrücken, der ersten Handhabe 12. Die Betätigung der ersten Handhabe 12 bewirkt, wie ebenfalls bereits erwähnt, eine Verdrehung der Schlossnuss 22, welche hierbei über ihren Mitnehmer 24 die Falle 26 in die eingefahrene Stellung zurückzieht.
An einem hinteren Ende der Falle 26 ist ein Entriegelungselement 44 ausgebildet, welches - sofern sich der Verriegelungsbolzen 32 in seiner Verriegelungsstellung befindet -beim Zurückziehen der Falle 26 mit einer Schrägfläche 46 des Verriegelungsbolzens 32 in Eingriff gelangt. Die Schrägfläche 46 und das Entriegelungselement 44 bilden zusammen einen Rampenmechanismus, welcher dafür sorgt, dass der Verriegelungsbolzen 32 aus seiner Verriegelungsstellung in seine Entriegelungsstellung verschoben wird, wenn das Entriegelungselement 44 beim Zurückziehen der Falle 26 auf die Schrägfläche 46 aufläuft. An ihrem tiefen Ende (links in Fig. 4) geht die Schrägfläche 46 in einen Durchgang 48 des Verriegelungsbolzens 32 über, durch den das Entriegelungselement 44 hindurch treten kann, wenn der Verriegelungsbolzen 32 seine Entriegelungsstellung erreicht hat, so dass sich das Entriegelungselement 44 und somit die Falle 26 insgesamt stets ungehindert an dem Verriegelungsbolzen 32 vorbei bewegen kann, wenn sich dieser in seiner Entriegelungsstellung befindet.
Wie erwähnt greifen beide Stiftabschnitte 18,20 des Betätigungsstifts 16 derart in einen Vierkantdurchgang 50 der Schlossnuss 22 ein, dass eine Verdrehung jedes der Stiftabschnitte 18,20 bei Betätigung der jeweils zugeordneten Handhabe 12,14 zu einer Verdrehung der Schlossnuss 22 führt. Damit sich der mit der ersten Handhabe 12 verbundene erste Stiftabschnitt 18 jedoch auch bei blockierterzweiter Handhabe 14 relativ zu dem mit der zweiten Handhabe 14 verbundenen zweiten Stiftabschnitt 20 verdrehen kann, ist der Querschnitt des Vierkantdurchgangs 50 zumindest im Bereich des zweiten Stiftabschnitts 20 nicht exakt an den Querschnitt des zweiten Stiftabschnitts 20 angepasst. Vielmehr weist der Vierkantdurchgang 50 hier vier Ausbuchtungen 52 auf, welche eine gewisse Verdrehung der Schlossnuss 22 relativ zu dem blockierten zweiten Stiftabschnitt 20 erlauben, welche ausreicht, um das Türschloss mittels der ersten Handhabe 12 zu entriegeln, d.h. also die Falle 26 so weit zurückzuziehen, dass der Verriegelungsbolzen 32 aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung zurückversetzt wird, wodurch sich sowohl das Entriegelungselement 44 der Falle 26 als auch das Blockierelement 40 wieder frei an dem Verriegelungsbolzen 32 vorbei bewegen können. Für eine Notentriegelung auf Seiten der zweiten Handhabe 14 lässt sich der Verriegelungsbolzen 32 auch manuell aus der Verriegelungsstellung in die Entriegelungsstellung zurückversetzen, indem beispielsweise mit einem Finger auf den in der Verriegelungsstellung über die Außenseite der Tür 10 hervorstehenden zweiten Endabschnitt 36 des
Verriegelungsbolzens 32 gedrückt wird.
Bezuqszeichenliste 10 Tür 12 erste Handhabe 14 zweite Handhabe 16 Betätigungsstift 18 erster Stiftabschnitt 20 zweiter Stiftabschnitt 22 Schlossnuss 24 Mitnehmer 26 Falle 28 Vorsprung 30 Anschlag 31 Feder 32 Verriegelungsbolzen 34 erster Endabschnitt 36 zweiter Endabschnitt 38 Aufnahme 40 Blockierelement 42 Durchlass 44 Entriegelungselement 46 Schrägfläche 48 Durchgang 50 Vierkantdurchgang 52 Ausbuchtung

Claims (13)

  1. Patentansprüche
    1. Türschloss mit einer ersten Handhabe (12), einer zweiten Handhabe (14), einem Betätigungsstift (16), durch den die Handhaben (12, 14) miteinander verbunden sind und durch den bei Betätigung einer der Handhaben (12, 14) eine Falle (26) des Türschlosses bewegbar ist, und einem Verriegelungsmechanismus, durch den die zweite Handhabe (14) blockierbar ist, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Verriegelungsmechanismus einen sich zu dem Betätigungsstift (16) parallel erstreckenden Verriegelungsbolzen (32) umfasst, der durch eine Axialverschiebung aus einer Entriegelungsstellung in eine die zweite Handhabe (14) blockierende Verriegelungsstellung bringbar ist.
  2. 2. Türschloss nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Verriegelungsbolzen (32) im entriegelten Zustand des Verriegelungsmechanismus auf Seiten der ersten Handhabe (12) von außen zugänglich ist und/oder der Verriegelungsbolzen (32) im verriegelten Zustand des Verriegelungsmechanismus auf Seiten der zweiten Handhabe (14) von außen zugänglich ist.
  3. 3. Türschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (32) so dimensioniert ist, dass er sowohl auf Seiten der ersten Handhabe (12) als auch auf Seiten der zweiten Handhabe (14) über ein Türblatt, an dem das Türschloss montiert ist, oder gegebenenfalls daran angebrachte Rosetten hervorsteht.
  4. 4. Türschloss nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungsstift (16) in zwei Stiftabschnitte (18, 20) unterteilt ist, die gegeneinander verdrehbar und in einer durch den Befestigungsstift (16) definierten axialen Richtung fest miteinander verbunden sind.
  5. 5. Türschloss nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass beide Stiftabschnitte (18, 20) in eine Nuss (22) des Türschlosses eingreifen, welche mit der Falle (26) zusammenwirkt.
  6. 6. Türschloss nach Anspruch 4 oder 5, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass ein erster Stiftabschnitt (18) mit der ersten Handhabe (12) und ein zweiter Stiftabschnitt (20) mit der zweiten Handhabe (14) verbunden ist.
  7. 7. Türschloss nach zumindest einem der Ansprüche 4 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein von dem Verriegelungsbolzen (32) erfassbares Blockierelement (40) drehfest auf dem zweiten Stiftabschnitt (20) sitzt.
  8. 8. Türschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (32) einen Durchlass (42) für das Blockierelement (40) aufweist, welcher mit dem Blockierelement (40) ausgerichtet ist, wenn sich der Verriegelungsbolzen (32) in seiner Entriegelungsstellung befindet.
  9. 9. Türschloss nach Anspruch 7 oder 8, dadurch g e k e n n z e i c h n e t , dass der Verriegelungsbolzen (32) eine Aufnahme (38) zur Festlegung des Blockierelements (40) aufweist, wenn sich der Verriegelungsbolzen (32) in seiner Verriegelungsstellung befindet.
  10. 10. Türschloss nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Verriegelungsbolzen (32) durch eine Betätigung der ersten Handhabe (12) aus seiner Verriegelungsstellung zurück in seine Entriegelungsstellung bringbar ist.
  11. 11. Türschloss nach zumindest einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der in seiner Verriegelungsstellung befindliche Verriegelungsbolzen (32) durch die in eine Öffnungsstellung einfahrende Falle (26) zurück in seine Entriegelungsstellung verschiebbar ist.
  12. 12. Türschloss nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rampenmechanismus vorgesehen ist, um die Bewegung der Falle (26) in eine Verschiebung des Verriegelungsbolzens (32) umzusetzen.
  13. 13. Türschloss nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Rampenmechanismus eine Schrägfläche (46) des Verriegelungsbolzens (32) und ein Entriegelungselement (44) der Falle (26) umfasst, welches auf die Schrägfläche (46) aufläuft, wenn sich der Verriegelungsbolzen (32) in seiner Verriegelungsstellung befindet und sich die Falle in ihre Öffnungsstellung bewegt.
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