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AT518868B1 - Projektor und verfahren zum projizieren eines bildes - Google Patents

Projektor und verfahren zum projizieren eines bildes Download PDF

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AT518868B1
AT518868B1 ATA9231/2009A AT92312009A AT518868B1 AT 518868 B1 AT518868 B1 AT 518868B1 AT 92312009 A AT92312009 A AT 92312009A AT 518868 B1 AT518868 B1 AT 518868B1
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Geissler Enrico
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Zeiss Carl Ag
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Abstract

Projektor zum Projizieren eines Bildes, mit einem mit Licht beaufschlagten Beleuchtungsmodulator (3), der mehrere in Spalten und Zeilen angeordnete Beleuchtungspixel aufweist, einer dem Beleuchtungsmodulator (3) nachgeordneten Abbildungsoptik (4), sowie einer Steuereinheit (7), der Bilddaten (BD) des zu erzeugenden Bildes zugeführt sind und die daraus Beleuchtungssteuerdaten für den Beleuchtungsmodulator (3) erzeugt und an diesen zur Modulation des Lichtes anlegt sowie Bildsteuerdaten für den Bildmodulator (5) erzet1;gt und an diesen: zur Bilderzeugung anlegt.

Description

Beschreibung
PROTEKTOR UND VERFAHREN ZUM PROJIZIEREN EINES BILDES [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Projektor und ein Verfahren zum Projizieren eines Bildes.
[0002] Insbesondere betrifft die Erfindung einen Projektor zum Projizieren eines Bildes mit einem ersten und zweiten räumlichen Modulator mit jeweils n x m Modulatorpixeln, die mittels einer Abbildungsoptik aufeinander abgebildet werden, wobei der erste Modulator mit Licht beaufschlagt wird und das Bild mittels des zweiten Modulators erzeugt wird. Ein solcher Projektor ist beispielsweise aus dem US 7,050,122 B2 bekannt.
[0003] Mit einer solchen Anordnung kann der schwarze Lichtpegel im erzeugten Bild reduziert werden. Jedoch tritt die Schwierigkeit auf, dass eine absolut exakte Abbildung in der Praxis quasi nicht realisierbar ist. Dies führt z.B. bei einer gewünschten, pixelgenauen Abbildung dazu, dass die Modulatorpixel des zweiten Modulators, die Schwarz darstellen sollen und zu Modulatorpixeln benachbart sind, die eine bestimmte Helligkeit im Bild darstellen sollen, beleuchtet werden. Als Folge tritt eine unerwünschte Anhebung des schwarzen Lichtpegels bei solchen Modulatenpixeln des zweiten Modulators auf.
[0004] Erfindungsgemäß soll ein Projektor zum Projizieren eines Bildes bereitgestellt werden, mit dem diese Schwierigkeit gelöst werden kann. Ferner soll ein entsprechendes Verfahren zum Projizieren eines Bildes bereitgestellt werden.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch einen Projektor zum Projizieren eines Bildes gemäß Anspruch 1.
[0006] Da jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen Helligkeitswert darstellen soll, der über dem vorbestimmten Schwellwert und unter einem vorbestimmten Maximalwert liegt, während den Zeiten, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den zweiten Zustand geschaltet ist, zumindest zeitweise auch in den zweiten Zustand geschaltet ist, kann die Hintergrundhelligkeit während den Zeiten, zu denen diese Beleuchtungspixel in den zweiten Zustand geschaltet sind, minimiert werden.
[0007] Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Projektors sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0008] Der vorbestimmte Schwellwert ist bevorzugt so gewählt, dass die geringste noch darstellbare Helligkeit im Bild bereits über dem Schwellwert liegt. Damit wird vorteilhaft erreicht, dass nur für Bildpixel, die einen schwarzen Bildpunkt darstellen sollen, die Beleuchtungspixel den Aus-Wert aufweisen können.
[0009] Der vorbestimmte Maximalwert kann die maximal darstellbare Helligkeit oder eine geringere Helligkeit sein. Insbesondere kann der vorbestimmte Maximalwert die Hälfte der maximal darstellbaren Helligkeit sein.
[0010] Der erfindungsgemäße Projektor kann insbesondere als Projektor für Anwendungen in einem Planetarium so ausgebildet sein, dass das zu projizierende Bild auf eine gekrümmte Projektionsfläche projiziert wird. Die gekrümmte Projektionsfläche kann Teil einer Planetariumskuppel sein. Bei dieser Ausbildung erfolgt die Projektion in der Regel im Dunklen, so dass die erreichte Schwarzpegelreduzierung eine deutliche Bildverbesserung mit sich bringt.
[0011] Der Projektor kann ferner als Projektor für die Frontprojektion oder als Projektor für die Rückprojektion ausgebildet sein. Die Projektionsfläche kann Bestandteil des Projektors sein.
[0012] Die Abbildungsoptik kann als 1:1-Abbildungsoptik, als vergrößernde oder als verkleinernde Abbildungsoptik ausgebildet sein. Die Ausbildung als vergrößernde oder als verkleinernde Abbildungsoptik wird z.B. gewählt, wenn die Modulatoren unterschiedlich groß sind. Wesentlich ist dabei insbesondere, dass die gewünschte Zuordnung der Beleuchtungs- und /24
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Patentamt
Bildpixel verwirklicht wird.
[0013] Die Modulatoren können als LCD-, als LCoS-Modulatoren oder als Kippspiegelmatrizen ausgebildet sein. Die Modulatoren können ferner reflektiv oder transmissiv sein. Auch eine Kombination unterschiedlicher Typen von Modulatoren ist möglich. Jedoch ist ein Verwendung von Modulatoren des gleichen Typs, insbesondere von Kippspiegelmatrizen, vorteilhaft.
[0014] Ferner wird ein Verfahren gemäß Anspruch 7 bereitgestellt. Vorteilhafte Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Verfahrens sind in den abhängigen Verfahrensansprüchen angegeben.
[0015] Es versteht sich, dass die vorstehend genannten und die nachstehend noch zu erläuternden Merkmale nicht nur in den angegebenen Kombinationen, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung einsetzbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen.
[0016] Nachfolgend wird die Erfindung beispielsweise anhand der beigefügten Zeichnungen, die auch erfindungswesentliche Merkmale offenbaren, noch näher erläutert. Es zeigen:
[0017] Fig [0018] Fig [0019] Fig [0020] Fig [0021] Fig [0022] Fig [0023] Fig [0024] Fig [0025] Fig [0026] Fig [0027] Fig [0028] Fig [0029] Fig [0030] Fig [0031] Fig [0032] Fig [0033] Fig
10-13
19a-19e eine schematische Ansicht des erfindungsgemäßen Projektors;
eine schematische Ansicht des ersten Modulators 3;
eine schematische Ansicht des zweiten Modulators 5;
eine schematische Ansicht der Pixelzuordnung der beiden Modulatoren 3, 5;
eine schematische Ansicht der Steuereinheit 7 des Projektors 1 von Fig- 1;
eine Darstellung zur Erläuterung von Bitschaltzeiten der pulsweitenmodulierten Steuerdaten MS, BS für eine Bittiefe von B;
eine schematische Darstellung zu Erläuterung der Erzeugung der Muster- und Bilddaten Μ, B;
eine Darstellung zur Erläuterung der Mustersteuerdaten MS für den Wert 20;
eine Darstellung zur Erläuterung der Bildsteuerdaten BS für den Wert 20;
schematische Darstellungen des Lichteinfalls auf den Bildmodulator 5;
eine Darstellung zur Erläuterung zur Erzeugung der Muster- und Bilddaten Μ, B;
eine Darstellung zur Erläuterung der Mustersteuerdaten MS für den Wert 52;
eine Darstellung zur Erläuterung der Bildsteuerdaten BS für den Wert 20;
eine Darstellung zur Erläuterung der Erzeugung der Muster- und Bilddaten Μ, B;
eine Darstellung zur Erläuterung der Mustersteuerdaten MS für den Wert 23;
Darstellungen zur Erläuterung der Bildsteuerdaten BS für die Werte 18-22;
eine Darstellung zur Erläuterung der Erzeugung der Muster- und Bilddaten Μ, B;
2/24
AT518 868 B1 2018-02-15 österreichisches patentamt [0034] Fig. 21 [0035] Fig. 22 [0036] Fig. 23 [0037] Fig. 24a und 24b [0038] Fig. 25a und 25b [0039] Fig. 26 [0040] Fig. 27 [0041] Fig. 28 eine Darstellung zur Erläuterung der Mustersteuerdaten MS für den
Wert 63;
eine Darstellung zur Erläuterung der Bildsteuerdaten BS für den Wert 19;
eine Darstellung zur Erläuterung der Erzeugung der Muster- und Bilddaten Μ, B;
Darstellungen zur Erläuterung der Mustersteuerdaten MS für die Werte 63 und 127;
Darstellungen zur Erläuterung der Bildsteuerdaten BS für die Werte 20 und 52;
eine Darstellung zur Erläuterung der Zuordnung der Pixel der beiden Modulatoren 3, 5 gemäß einer Variante;
eine Darstellung zur Erläuterung der Zuordnung der Pixel der beiden Modulatoren 3, 5 gemäß einer weiteren Variante, und eine schematische Ansicht einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemäßen Projektors.
[0042] Bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform umfasst der erfindungsgemäße Projektor 1 zum Projizieren eines Bildes eine Lichtquelle 2, einen Beleuchtungsmodulator 3, eine Abbildungsoptik 4, einen Bildmodulator 5, eine Projektionsoptik 6 sowie eine Steuereinheit 7.
[0043] Die beiden Modulatoren 3, 5 sind jeweils als Kippspiegelmatrix ausgebildet, die mehrere Kippspiegel in Spalten und Zeilen aufweisen, wobei die Kippspiegel voneinander unabhängig in eine erste und in eine zweite Kippstellung gebracht werden können.
[0044] In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel weist der erste Modulator 3 8x7 Kippspiegel K1 (nachfolgend auch Beleuchtungspixel genannt) und weist der zweite Modulator 5 7x6 Kippspiegel K2 (nachfolgend auch Bildpixel genannt) auf, wie schematisch in Fig. 2 und 3 dargestellt ist. Die Kippspiegel K1 und K2 weisen hier die gleichen Abmessungen auf. Diese geringe Anzahl der Kippspiegel K1 und K2 ist zur Vereinfachung der Beschreibung angenommen. Natürlich können die Modulatoren 3, 5 sehr viel mehr Kippspiegel K1, K2 enthalten. Insbesondere können sie jeweils die gleiche Anzahl von Kippspiegeln enthaften.
[0045] Die Abbildungsoptik 4 ist als 1:1 -Abbildungsoptik mit einer Linse 8 und einem Spiegel 9 ausgebildet und bildet jeden Kippspiegel des Beleuchtungsmodulators 3 genau um die halbe Abmessung eines Kippspiegels K2 des zweiten Modulators 5 in der Spalten- und In der Zeilenrichtung versetzt auf den zweiten Modulator 5 ab, so dass jedem Kippspiegel K2 des zweiten Modulators 5 genau vier Kippspiegel K1 des ersten Modulators 3 zugeordnet sind. Wenn die beiden Modulatoren 3, 5 die gleiche Anzahl von Kippspiegeln K1, K2 aufweisen, kann diese Zuordnung z.B. dadurch erreicht werden, dass nicht alle Kippspiegel K2 des zweiten Modulators 5 genutzt werden.
[0046] Wie in der Darstellung von Fig. 4 ersichtlich ist, deckt jeder einem Kippspiegel K2 des zweiten Modulators 5 zugeordneten Kippspiegel K1 des ersten Modulators 3 genau ein Viertel der Pixelfläche des Kippspiegels K2 ab.
[0047] Die beiden Modulatoren 3 und 5 werden von der Steuereinheit 7 basierend auf zugeführten Bilddaten BD so angesteuert, dass der Beleuchtungsmodulator 3, der mit dem Licht (z.B. weißem Licht) der Lichtquelle 2 beaufschlagt wird, eine flächig modulierte Lichtquelle für den Bildmodulator 5 ist, mit dem das zu projizierende Bild erzeugt bzw. moduliert wird, das dann mittels der Projektionsoptik 6 auf eine Projektionsfläche 10 projiziert wird.
[0048] Um die flächig modulierte Lichtquelle bereitzustellen, ist der Projektor 1 so ausgebildet, dass nur das Licht, das von den sich in der ersten Kippstellung befindenden Kippspiegeln des Beleuchtungsmodulators 3 reflektiert wird, auf die zugeordneten Kippspiegel des Bildmodula3/24
AT518 868 B1 2018-02-15 österreichisches patentamt tors 5 abgebildet wird. Das von den in der zweiten Kippstellung stehenden Kippspiegeln des Beleuchtungsmodulators 3 kommende Licht wird von einer (nicht gezeigten) Strahlfalle aufgenommen und wird somit nicht auf den Bildmodulator 5 abgebildet. Die Bilderzeugung bzw. modulation erfolgt dann mittels der Kippstellung der Bildpixel (= Kippspiegel des Bildmodulators 5), da nur das von den in der ersten Kippstellung stehenden Bildpixeln kommende Licht über die Projektionsoptik 6 auf die Projektionsfläche 10 projiziert wird. Das von den sich in der zweiten Kippstellung befindenden Bildpixeln reflektierte Licht wird nicht auf die Projektionsfläche 10 projiziert, sondern z.B. in einer (nicht gezeigten) Strahlfalle aufgenommen. Durch die Kippstellungen der Bildpixel wird somit das zu projizierende Bild moduliert bzw. erzeugt, das mittels der Projektionsoptik 6 projiziert wird.
[0049] Um im projizierten Bild den Schwarzlichtpegel (also die unerwünschte Resthelligkeit, die ein schwarzer Bildpunkt noch aufweist) zu reduzieren, erzeugt die Steuereinheit 7 aus den zugeführten Bilddaten BD Beleuchtungssteuerdaten MS für den Beleuchtungsmodulator 3 und Bildsteuerdaten BS für den Bildmodulator 5 in der nachfolgend in Verbindung mit Fig. 5-9 beschriebenen Art und Weise. Bei dieser Beschreibung wird davon ausgegangen, dass bei beiden Modulatoren 3, 5 jeweils eine Pulsweitenmodulation bezüglich der ersten und zweiten Kippstellung der Kippspiegel zur Intensitätsmodulation des auf sie fallenden Lichtes durchgeführt wird.
[0050] Die Bilddaten BD liegen bereits in digitaler Form mit der geeigneten Pixelauflösung für den Bildmodulator 5 mit 7 x 6 Kippspiegeln K2 vor (jedes Bild weist somit 7x6 Bildpunkte auf) und werden in der Steuereinheit 7, wie in Fig. 5 schematisch gezeigt ist, gleichzeitig an einen Mustergenerator 11 sowie an ein Verzögerungselement 12 angelegt. Der Mustergenerator 11 erzeugt anhand der zugeführten Bilddaten BD Musterdaten M, die an eine erste Ansteuerelektronik 13 angelegt werden. Die erste Ansteuerelektronik 13 erzeugt basierend auf den Musterdaten M die pulsweitenmodulierten Beleuchtungssteuerdaten MS und legt diese an den Beleuchtungsmodulator 3 an.
[0051] Das Verzögerungselement 12 verzögert die zugeführten Bilddaten BD so, dass sie gleichzeitig mit dem Anlegen der Musterdaten M an die erste Ansteuerelektronik 13 als Bilddaten B an eine zweite Ansteuerelektronik 14 für den Bildmodulator 4 angelegt werden. Die zweite Ansteuerelektronik 14 erzeugt die pulsweitenmodulierten Bildsteuerdaten BS und legt diese an den Bildmodulator 5 an.
[0052] Gemäß den Beleuchtungs- und Bildsteuerdaten MS, BS werden während der Einzelbilddauer T zur Erzeugung des Bildes die Beleuchtungs- und Bildpixel K1, K2 so in die erste und zweite Kippstellung gebracht, dass das gewünschte Bild erzeugt und projiziert wird. Die Einzelbilddauer T ist die Dauer, während der ein einzelnes Bild dargestellt wird. Bei Filmen beträgt sie z.B. 1/24 Sekunden, wenn 24 Bilder pro Sekunde dargestellt werden. Dies gilt für den hier beschriebenen Fall der Darstellung von einfarbigen Bildern. Bei mehrfarbigen Bildern werden häufig für jedes Bild ein rotes, ein grünes und ein blaues Teilbild nacheinander erzeugt. Dann beträgt die Einzelbilddauer z.B. 1/3 1/24 Sekunden. Um diese Teilbilder zu erzeugen, erzeugt die Lichtquelle 2 z.B. zeitlich nacheinander rotes, grünes und blaues Licht, mit dem der Beleuchtungsmodulator 3 beleuchtet wird. Für nachfolgende Beschreibung wird zunächst angenommen, dass einfarbige Bilder erzeugt und projiziert werden.
[0053] Die erste und zweite Ansteuerelektronik 13 und 14 kann z.B. die vom Hersteller der Modulatoren 3 und 5 mitgelieferte Ansteuerelektronik sein. In dem hier beschriebenen Ausführungsbeispiel handelt es sich um Modulatoren 3, 5 und Ansteuerelektroniken 13, 14 von Texas Instruments.
[0054] Sowohl das Anlegen der Daten Μ, B an die beiden Steuerelektroniken 13, 14 sowie die Steuerelektroniken 13 und 14 selbst sind bevorzugt synchronisiert, wie durch die Pfeile F1 und F2 angedeutet ist.
[0055] Nachfolgend wird ein Beispiel der Erzeugung der Steuerdaten MS, BS aus den zugeführten Bilddaten BD angegeben, wobei angenommen wird, dass jeder Bildpunkt mit einer Bittiefe von 8 (und somit mit einem Helligkeitswert von 0 - 255) dargestellt werden kann, wobei
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Figure AT518868B1_D0001
die geringste Helligkeit (also schwarz) und 255 die höchste Helligkeit sein soll.
[0056] Bei einer Bittiefe von 8 ergeben die acht zugeordneten Bitschaltzeiten P1-P8 (in Fig. 6 gestrichelte dargestellt) für die Steuerdaten MS, BS zusammen den Bitwert 255 (in Fig. 6 mit durchgezogener Linie dargestellt), der der gesamten Einzelbilddauer T (Zeit von t = 0 bis t1) entspricht Dabei steht ein BS- bzw. MS-Wert von 1 für einen in der ersten Kippstellung stehenden Kippspiegel K1, K2 und ein BS- bzw. MS-Wert von 0 für einen in der zweiten Kippstellung stehenden Kippspiegel K1, K2.
[0057] Wie bei der Pulsweitenmodulation üblich, ist die Bitschaltzelt P2 doppelt so lang wie die Bitschaltzeit P1, ist P3 doppelt so lang wie P2 und so weiter, wobei die Summe aller BitschaltT
Zeiten P1 bis P8 der Einzelbilddauer T entspricht. Die kürzeste Bitschaltzeit P1 beträgt -,
2?-l wobei T die Einzelbilddauer und q die Bittiefe (hier 8) ist.
[0058] Die einzelnen Bitschaltzeiten P1 - P8 können, wie es in Fig. 6 gezeigt ist, jeweils ein zusammenhängender Zeitabschnitt innerhalb der Einzelbilddauer T sein. Es ist jedoch auch möglich, dass die eine oder andere Bitschaltzeit (z.B. P8) in kleinere Zeitscheiben aufgeteilt ist, die über die Einzelbilddauer T verteilt sind. Wesentlich ist hier nur, dass die Bitschaltzeiten immer die gleiche zeitliche Verteilung bezogen auf die Einzelbilddauer T aufweisen.
[0059] Bei den zugeführten Bilddaten BD in Fig. 7 sind alle Bildpunkte BD(n,m) (n = Spaltennummer, m = Zeilennummer) bis auf einen schwarze Bildpunkte (Wert 0). Der Bildpunkt BD(5,3) in der fünften Spalte (m=5) und dritten Zeile (n=3) ist nicht schwarz, sondern ist mit einer Helligkeit von 20 darzustellen. Die Steuereinheit 7 generiert aus den zugeführten Bilddaten BD wie folgt die Musterdaten M für die erste Ansteuerelektronik 13 und die Bilddaten B für die zweite Ansteuerelektronik 14.
[0060] Die Musterdaten M weisen 8x7 Musterpunkte M(n,m) auf. von denen jeder einem Beleuchtungspixel K1 zugeordnet ist. Die Bilddaten weisen 7x6 Bildpunkte B(n,m) auf. von denen jeder einem Bildpixel K2 zugeordnet ist. Die Werte der Musterpunkte M(n,m) und die Werte der Bildpunkte B(n,m) werden jeweils mit einer Bittiefe von 8 angegeben. Wenn der Wert = 0 ist, wird er auch als Aus-Wert bezeichnet und wenn der Wert > 0 ist, wird er auch als EinWert bezeichnet.
[0061] Die Bilddaten B für die zweite Ansteuerelektronik 14 werden von der Steuereinheit 7 im Vergleich zu den ursprünglich zugeführten Bilddaten BD nicht verändert, sonder nur zeitlich verzögert synchron mit den Musterdaten M ausgegeben. Wie in Fig. 7 gezeigt ist, ist nur der Wert des Bildpunktes B(5,3) der Bilddaten B 20, die Werte der restlichen Bildpunkte sind 0.
[0062] In den Musterdaten M werden zunächst alle Musterpunkte M(n,m) auf 0 gesetzt. Dann werden die Musterpunkte M(n,m) für die Beleuchtungspixel, die einem Bildpixel zugeordnet sind, das einen Intensitätswert von ungleich 0 darstellen soll, auf diesen Intensitätswert gesetzt. Somit werden in diesem Schritt die Musterpunkt M(5,3), M(5,4), M(6,3), M(6,4) auf 20 gesetzt. Mit diesen Schritten werden die Musterdaten gemäß Fig. 7 erzeugt.
[0063] Diese Wahl des Intensitätswertes von 20 für die Musterpunkte M(5,3), M(5,4), M(6,3) und M(6,4) ist möglich, da die Bitschaltzeiten P1-P8 immer die gleiche zeitliche Verteilung bezogen auf die Einzetbilddauer T aufweisen und somit der Kippspiegel des Bildmodulators 5, der den Bildpunkt B(5,3) modulieren soll, immer dann beleuchtet wird, wenn der Kippspiegel für den Bildpunkt B(5,3) in seiner ersten Stellung steht.
[0064] In Fig. B sind schematisch die Pulsweitenansteuerdaten MS der ersten Ansteuerelektronik 13 für die Einzelbilddauer T (Zeit von t = 0 bis t = t1) für den Wert 20 des Musterpunktes M(5,3) dargestellt, in Fig. 9 sind die Pulsweitenmodulationsdaten BS der zweiten Ansteuerelektronik 14 für den Bildpunkt B(5,3) mit der Intensität 20 schematisch dargestellt.
[0065] Wie Fig. 8 und 9 entnommen werden kann, wird der Kippspiegel des Bildmodulators 5 für den Bildpunkt B(5,3) nur während den Bitschaltzeiten P3 und P5, zu denen der Kippspiegel für den Bildpunkt B(5,3) in seine erste Stellung gebracht ist, beleucht. Da dazu die vier Muster5/24
AT518 868 B1 2018-02-15 österreichisches patentamt punkte M(5,3), M(5,4), M(6,3), M(6,4) auf 20 gesetzt sind, werden nicht zu vermeidende Abbildungsfehler der Optik 4 kompensiert Dieser Effekt wird in Verbindung mit den schematischen Darstellungen in Fig. 9 und 10 beschrieben.
[0066] Fig. 10 zeigt die Anordnung der n x m (= 7 x 6) Kippspiegeln K2(n,m) des Bildmodulators sowie die vorliegende Beleuchtung (schraffierte Ellipse) des Kippspiegels K(5,3), wenn nur, wie bisher üblich, die Abbildungsoptik 4 eine 1:1-Zuordnung von Beleuchtungs- und Bildpixel bewirkt und somit ein Kippspiegel K1 des ersten Modulators 3 genau auf einen Kippspiegel K2 des zweiten Modulators 5 abgebildet wird (also ohne Versatz in Spalten- und Zeilenrichtung). Wie Fig. 10 zu entnehmen ist, wird der Kippspiegel K(5,3) nicht vollständig beleuchtet.
[0067] Bei der erfindungsgemäßen Beleuchtung liegt jedoch der Pixelversatz in Spalten- und Zeilenrichtung vor, wie in Verbindung mit Fig. 4 beschrieben wurde, und sind die vier dem Bildpixel K2(5,3) zugeordneten Beleuchtungspixel K1 eingeschaltet, so dass, wie in Fig. 11 dargestellt ist, der Kippspiegel K2(5,3) über alle vier zugeordneten Kippspiegel K1 des ersten Modulators 3 beleuchtet wird. Im Ergebnis wird der Kippspiegel K2(5,3), der der einzige Kippspiegel K2 des Bildmodulators 5 ist der in der ersten Stellung steht, flächig äußerst gleichmäßig beleuchtet. Damit kann der gewünschte Intensitätswert mit hoher Genauigkeit dargestellt werden. Da ferner Bereiche des Bildmodulators 5, in denen mehrere benachbarte Bildpixel die Heiligkeit 0 darstellen sollen, aufgrund der räumlich modulierten Beleuchtung über den Beleuchtungsmodulator 3 nicht beleuchtet werden, kann auch wirksam der Schwarzlichtpegel in diesen Bereichen verringert werden. Bei dem beschriebenen Beispiel trifft dies auf die Bereiche zu, in denen die Kippspiegel K2(n,m) mit n=1 bis 3 und 7 sowie m=1 bis 6 und mit n=4 bis 6 und m=1,5 und sind. Auch die unmittelbar zum Kippspiegel K2(5,3) benachbarten Kippspiegel K2(4,2), K2(4,3), K2 (4,4), K(5,2), K(5,4), K(6,2), K(6,3) und K(6,4) werden flächig nur teilweise beleuchtet (Fig. 11).
[0068] Bei der Projektion mehrfarbiger Bilder kann die Schwierigkeit auftreten, dass die tatsächliche Beleuchtung von der Wellenlänge (also des Farb-Teilbildes) abhängt. In Fig. 12 (Beleuchtung durch nur ein Beleuchtungspixel in gleicher Weise wie in Fig. 10) und Fig. 13 (Beleuchtung durch vier Beleuchtungspixel gemäß Fig. 11) ist schematisch die Beleuchtung (schraffierte Ellipse(n)) des Kippspiegels K2(5,3) für eine andere Wellenlänge im Vergleich zu Fig. 10 und 11 dargestellt. Wie ein Vergleich mit Fig. 10 und 12 zeigt, werden in Abhängigkeit der Wellenlänge unterschiedlich große Anteile der Kippspiegelfläche des Kippspiegels K2(5,3) beleuchtet Dies führt zu Farbartefakten bei der Bilddarstellung, da dann die Farbanteile nicht wie gewünscht im projizierten Bild vorliegen.
[0069] Durch die erfindungsgemäße Ansteuerung kann dies vermieden werden, da aufgrund der zugeordneten Musterpunkte die tatsächliche Beleuchtung auf dem Bildmodulator 5 schematisch der Darstellung von Fig. 11 und 13 entspricht Ein Vergleich der Darstellungen in Fig. 11 und 13 zeigt, dass jeweils in etwa die gleiche Beleuchtungsintensität des Kippspiegels K2(5,3) unabhängig von der Beleuchtungswellenlänge vorliegt. Damit werden die unerwünschten Farbartefakte vermieden.
[0070] Die Ansteuerung der Kippspiegel der beiden Modulatoren 3 und 5 kann auch wie folgt beschrieben werden. Gemäß den Pulsweitermodulationsdaten MS und BS in Fig. 8 und 9 werden die dem Bildpixel K2(5,3) zugeordneten Beleuchtungspixel immer nur dann eingeschaltet (erste Kippstellung), wenn das zugeordnete Bildpixel K2(5,3) eingeschaltet (erste Kippstellung) ist. Wenn das zugeordnete Bildpixel K2(5,3) ausgeschaltet (zweite Kippstellung) ist, sind auch die zugeordneten bzw. verknüpften Beleuchtungspixel ausgeschaltet (zweite Kippstellung). Damit kann eine optimal an die Bitschaltzeiten angepasste Beleuchtung der Bildpixel (mit maximaler Intensität) durchgeführt werden. Störende Hintergrundhelligkeit von den Bildpixeln, die zu dem Bildpixel des Bildpunktes B(5,3) unmittelbar benachbart sind und aufgrund der Musterdaten der Musterpunkte M(5,3), M(5,4), M(6,3) und M(6,4) beleuchtet werden, wird stark unterdrückt, da auch diese Bildpixel nur während der Bitschaltzeit P3 und P5 beleuchtet werden.
[0071] In Fig. 14 ist ein Beispiel gezeigt, bei dem zwei Bildpunkte in den Bilddaten BD einen Intensitätswert von ungleich 0 aufweisen, nämlich den Intensitätswert 20 (Bildpunkt BD(5,3))
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AT518 868 B1 2018-02-15 österreichisches patentamt und 52 (Bildpunkt BD(4,3)).
[0072] In diesem Fall werden die Musterdaten M Musterpunkte M(n,m) aufweisen, die mit zwei Bildpunkten B(n,m) verknüpft sind, die einen Intensitätswert von größer als Null aufweisen (so ist z.B. der Musterpunkt M(5,3) den Bildpunkten B(4,3) und B(5,3) durch die Abbildungsoptik 4 zugeordnet). Die Musterdaten M werden dann so erzeugt, dass stets der höhere der beiden Intensitätswerte, die sich aus der Zuordnung zu zwei Bildpunkten mit Helligkeitswerten ungleich 0 ergeben, als Musterpunktwert erzeugt wird, wie in Fig. 14 schematisch dargestellt ist. In Fig. 15 und 16 sind die Pulsweitenmodulationsdaten MS, BS für die Intensitätswerte 52 und 20 gezeigt.
[0073] In Fig. 17 ist ein Beispiel gezeigt, bei dem bei der Erzeugung der Musterdaten M das sogenannte zeitliche Dithering der zweiten Ansteuerelektronik 14 berücksichtigt wird. Bei dem zeitlichen Dithering erzeugt die Ansteuerelektronik 14 zufällig Pulsweitenmodulationsdaten, die einen etwas abgewandelten Intensitätswert darstellen. Beispielsweise kann die zweite Ansteuerelektronik 14 so ausgelegt sein, dass sie einen Intensitätswert im Bereich von ± 2 zu dem gewünschten Intensitätswert erzeugt. Bei dem hier beschriebenen Beispiel kann somit ein Intensitätswert von 18-22 erzeugt werden. Die Pulsweitenmodulationsdaten BS für die Werte 18 bis 22 sind in Fig. 19a bis 19e dargestellt. Die Figuren zeigen, dass bei diesem Pulsweitenmodulationswerten die Bitschaltzeiten P1, P2, P3 und P5 auftreten.
[0074] Daher erzeugt die Steuereinheit 7 als Wert für die zugeordneten Musterpunkte den Wert 23 (=10111). Damit ist sichergestellt, dass bei jedem möglichen Pulsweitenmodulationswert BS das entsprechende Bildpixel zu allen Bitschaltzeiten beleuchtet wird, wie z.B. ein Vergleich der pulsweitenmodulierten Beleuchtungssteuerdaten MS für den Wert 23 in Fig. 18 mit den Pulsweitenmodulationsdaten in Fig. 19a-19e zeigt.
[0075] Diese Art der Erzeugung der Musterdaten M liefert die kürzest mögliche Beleuchtungsdauer, bei der für jeden aufgrund des zeitlichen Dithering möglichen Pulsweitenbildsteuerwert BS sichergestellt ist, dass das Bildpixel beleuchtet wird, wenn es eingeschaltet ist. Damit wird die unerwünschte Hintergrundhelligkeit der umgebenden Bildpixel, die während der gesamten Einzelbilddauer T ausgeschaltet sind, minimiert.
[0076] Um den Rechenaufwand für die Erzeugung der Musterdaten zu verringern, können sie auch wie folgt erzeugt werden.
[0077] Die Steuereinheit 7 ermittelt den Musterpunktwert dadurch, dass sie mit dem Wert des Bildpunktes auf eine Tabelle zugreift, in der für jeden möglichen Bildpunktwert ein Musterdatenwert hinterlegt ist, der das zeitliche Dithering in der beschriebenen Art und Weise berücksichtigt. Dieser Musterdatenwert wird dann in den Musterdaten verwendet.
[0078] Alternativ kann das zeitliche Dithering auch wie folgt bei der Erzeugung der Musterdaten M berücksichtigt werden. Die Steuereinheit 7 ermittelt das höchstwertige Bit des Bildpunktes B(5,3), das in der Binärdarstellung des Intensitätswertes 20 auf 1 gesetzt ist, und setzt dann alle niedrigwertigeren Bits sowie das nächsthöherwertige Bit auf 1. Bei dem hier beschriebenen Beispiel (Fig. 20) von 20 (= 00010100) führt dies zu der Binärzahl 00111111, was dezimal dem Wert 63 entspricht Daher weisen die Musterdaten in den Musterpunkten M(5,3), M(5,4), M(6,3) und M(6,4) jeweils den Wert 63 auf und sind alle restlichen Musterpunkte auf 0 gesetzt. In Fig. 21 sind die pulsweitenmodulierten Steuerdaten MS für 63 und in Fig. 22 für 19 als Beispiel gezeigt.
[0079] Damit wird zwar auch die Bitschaltzeiten P6 und P4 auf 1 gesetzt, so dass etwas länger als unbedingt notwendig beleuchtet wird. Im Vergleich mit Musterdaten M, bei denen z.B. der Wert 255 gewählt wird, was technisch einfach zu implementieren wäre, aber immer noch deutlich kürzer.
[0080] Die Bestimmung der Musterdaten kann wie folgt vereinfacht werden. Die Steuereinheit ermittelt das höchstwertige Bit und verwendet dann den Wert, der in einer Tabelle für diese Bit hinterlegt ist. Die Tabelle kann z.B. wie folgt vorliegen:
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Figure AT518868B1_D0002
höchstwertiges Bit n
Wert
00000011 00000111 00001111 00011111 00111111 01111111
11111111
11111111 [0081] Alternativ kann die Bestimmung in der Steuereinheit 7 so erfolgen, dass der Binärwert 00010100 des Bildpunktes B(5,3) um eine Stelle nach links verschoben wird, was zu 00101000 führt, und dann von rechts mit 1 aufgefüllt wird, wodurch man wiederum zu dem Wert 00111111 (=63) kommt.
[0082] In Fig. 23 ist das Beispiel von Fig. 14 mit zwei Werten ungleich 0 in den Bilddaten BD dargestellt. Wenn bei diesem Beispiel auch das zeitliche Dithering berücksichtigt wird, wird bei Musterpunkten M(n,m) der Musterdaten M, die mit beiden Bildpunkten mit Intensitätswerten ungleich 0 in den Bilddaten B verknüpft sind, zuerst eine ODER-Verknüpfung der Intensitätswerte der Bilddaten durchgeführt.
[0083] Hier wird also eine ODER-Verknüpfung von 00010100 (= 20) mit 00110100 (= 52) durchgeführt, die zu dem Wert 00111111 führt. Dieser ODER-Wert ist dann die Basis für eine der beschriebenen Varianten zur Berücksichtigung des zeitlichen Ditherings. So kann z.B. das höchstwertige Bit, das auf 1 gesetzt ist, ermittelt, alle Bits rechts daneben auf 1 gesetzt (hier schon der Fall) sowie das nächsthöhere Bit auf 1 gesetzt werden, so dass man zu dem Wert 01111111 (= 127) gelangt.
[0084] Die entsprechenden Pulsweitenmodulationsdaten der Musterdatenwerte 63 und 127 sind in Fig. 24a und 24b dargestellt. Die Pulsweitenmodulationsdaten der Bilddatenwerte B(4,3)=52 und B(5,3)=20 sind in Fig. 25a und 25b dargestellt.
[0085] Aus diesen Darstellungen lässt sich entnehmen, dass sichergestellt ist, dass die Bildpixel immer dann beleuchtet werden, wenn sie in die erste Kippstellung gebracht werden.
[0086] Die beschriebenen Möglichkeiten der Erzeugung der Muster- und Bilddaten kann auch bei der Erzeugung und Projektion von mehrfarbigen Bildern eingesetzt werden. Wenn die mehrfarbigen Bilder zeitsequentiell dadurch erzeugt werden, dass z.B. ein rotes, ein grünes und ein blaues Farbteilbild nacheinander erzeugt werden, kann für die Erzeugung jedes Farbteilbildes eine der oben beschriebenen Möglichkeiten eingesetzt werden. Es ist jedoch auch möglich, für alle Farbteilbilder eines Bildes die gleichen Musterdaten zu erzeugen und zu verwenden. Die gleichen Musterdaten werden insbesondere auch dann verwendet, wenn die Farbteilbilder gleichzeitig mittels mehrerer Bildmodulatoren erzeugt werden.
[0087] Die Abbildungsoptik 4 kann die beiden Modulatoren 3, 5 auch so aufeinander abbilden, dass jeder Kippspiegel K1 des Beleuchtungsmodulators 3 genau um die halbe Abmessung eines Kippspiegels K2 des zweiten Modulators in Zeilenrichtung (Fig. 26) oder in Spaltenrichtung (Fig. 27) versetzt abgebildet wird. In diesem Fall sind jedem Kippspiegel K2 des zweiten Modulators 5 genau zwei Kippspiegel K1 des ersten Modulators 3 zugeordnet.
[0088] Natürlich ist es auch möglich, dass die Abbildungsoptik 4 den Modulator 3 so auf den Modulator 5 abbildet, dass jedem Kippspiegel des Modulators 5 genau ein Kippspiegel des Modulators 3 zugeordnet ist.
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AT518 868 B1 2018-02-15 österreichisches patentamt [0089] Bei den bisher beschriebenen Ausführungsformen wurden die Musterdaten so erzeugt, dass neben den Bildpixeln, die einen Helligkeitswert größer als 0 darstellen sollen, keine weiteren Bildpixel beleuchtet werden. Die Musterdaten können jedoch auch so erzeugt werden, dass neben den Bildpixeln, die einen Helligkeitswert größer als 0 darstellen sollen, die Bildpixel, die einen Helligkeitswert von 0 darstellen sollen, zusätzlich beleuchtet werden, die dazu unmittelbar benachbart angeordnet sind. Natürlich ist es möglich, nicht nur unmittelbar benachbarte Bildpixel, die den Helligkeitswert 0 darstellen sollen, zusätzlich zu beleuchten, sondern auch weiter entfernte Bildpixel. Man kann z.B. von den Bildpixeln, die einen Helligkeitswert 0 darstellen sollen, die beleuchten, die zu einem Bildpixel, das einen Helligkeitswert von ungleich 0 darstellen soll, um nicht mehr als ein, zwei oder z.B. drei Bildpixel (also eine vorbestimmte Pixelanzahl) beabstandet ist. Dadurch kann ein sogenanntes räumliches Dithering der zweiten Steuerelektronik 14 berücksichtigt werden, bei dem die Steuerelektronik 14 zufällig einem zu einem Ein-Bildpixel benachbarten Aus-Bildpixel einen Ein-Wert zuweist.
[0090] In Fig. 28 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Projektors 1 gezeigt, bei der die Modulatoren als transmissive Modulatoren (z.B. LCD-Module) ausgebildet sind.
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Claims (12)

  1. Patentansprüche
    1. Projektor zum Projizieren eines Bildes, mit einem mit Licht beaufschlagtem Beleuchtungsmodulator (3), der mehrere in Spalten und Zeilen angeordnete Beleuchtungspixel aufweist, die voneinander unabhängig ansteuerbar sind, um die Intensität des Lichtes pixelindividuell zu modulieren, einer dem Beleuchtungsmodulator (3) nachgeordneten Abbildungsoptik (4), die das pixelindividuell modulierte Licht auf einen Bildmodulator (5) mit mehreren in Spalten und Zeilen angeordneten Bildpixeln, die voneinander unabhängig ansteuerbar sind, um das zu projizierende Bild zu erzeugen, so abbildet, dass jedes Beleuchtungspixel zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, sowie einer Steuereinheit (7), der Bilddaten (BD) des zu erzeugenden Bildes zugeführt sind und die daraus Beleuchtungssteuerdaten für den Beleuchtungsmodulator (3) erzeugt und an diesen zur Modulation des Lichtes anlegt sowie Bildsteuerdaten für den Bildmodulator (5) erzeugt und an diesen zur Bilderzeugung anlegt, wobei die Beleuchtungspixel jeweils in einen ersten Zustand, in dem das von dem Beleuchtungspixel kommende Licht auf das zumindest eine zugeordnete Bildpixel abgebildet wird, und in einen zweiten Zustand schaltbar sind, in dem kein Licht vom Beleuchtungspixel auf das zumindest eine zugeordnete Bildpixel abgebildet werden soll, und die Bildpixel jeweils in einen ersten Zustand, in dem das von dem Bildpixel kommende Licht zur Bilderzeugung verwendet wird, und in einen zweiten Zustand schaltbar sind, in dem kein Licht von dem Bildpixel zur Bilderzeugung verwendet wird, wobei die Beleuchtungssteuerdaten für jedes Beleuchtungspixel entweder einen Ein-Wert, um mit dem von diesem Beleuchtungspixel kommenden Licht die zugeordneten Bildpixel des Bildmodulators für die Bilderzeugung zu beleuchten, oder einen Aus-Weit, um die Intensität des von diesem Beleuchtungspixel kommenden und auf die zugeordneten Bildpixel abgebildeten Lichtes zu minimieren, aufweisen und in der Art erzeugt sind.
    dass die Beleuchtungssteuerdaten für jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über einem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, den Ein-Wert aufweisen, der so gewählt ist, dass jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen Helligkeitswert darstellen soll, der über dem vorbestimmten Schwellwert und unter einem vorbestimmten Maximalwert liegt, während den Zeiten, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den zweiten Zustand geschaltet ist, zumindest zeitweise auch in den zweiten Zustand geschaltet ist.
  2. 2. Projektor nach Anspruch 1, bei dem in den Beleuchtungssteuerdaten der Ein-Wert für die Beleuchtungspixel so gewählt ist, dass jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über dem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, immer zu den Zeiten in den ersten Zustand geschaltet ist, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den ersten Zustand geschaltet ist.
  3. 3. Projektor nach Anspruch 1 oder 2, bei dem in den Beleuchtungssteuerdaten (MS) der EinWert für die Beleuchtungspixel so gewählt ist, dass jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über dem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, immer genau nur zu den Zeiten in den ersten Zustand geschaltet ist, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den ersten Zustand geschaltet ist.
  4. 4. Projektor nach einem der obigen Ansprüche, bei dem die Beleuchtungs- und Bildsteuerdaten (MS, BS) jeweils pulsweitenmodulierte Steuerdaten sind.
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  5. 5. Projektor nach Anspruch 4, bei dem die Steuerdaten für jedes Beleuchtungs- und Bildpixel jeweils einen Binärdatenwert gleicher Bittiefe enthalten, wobei der Ein-Wert für jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über dem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, so gewählt ist, dass zumindest die gleichen Bits gesetzt sind wie bei den Binärdatenwerten aller zugeordneter Bildpixel.
  6. 6. Projektor nach Anspruch 4, bei dem in den Beleuchtungssteuerdaten (MS) der Ein-Wert für jedes der Beleuchtungspixel so gewählt ist, dass alle Bits gesetzt sind, die im Binärdatenwert des zumindest einen zugeordneten Bildpixel gesetzt sind.
  7. 7. Verfahren zum Projizieren eines Bildes, bei dem ein Beleuchtungsmodulator, der mehrere in Spalten und Zeilen angeordnete Beleuchtungspixel aufweist, die voneinander unabhängig ansteuerbar sind, mit Licht beaufschlagt wird, um die Intensität des Lichtes pixelindividuell zu modulieren, und das pixelindividuell modulierte Licht auf einen Bildmodulator mit mehreren in Spalten und Zeilen angeordneten Bildpixeln, die voneinander unabhängig ansteuerbar sind, um das zu projizierende Bild zu erzeugen, so abgebildet wird, dass jedes Beleuchtungspixel zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, wobei aus Bilddaten des zu erzeugenden Bildes Beleuchtungssteuerdaten für den Beleuchtungsmodulator erzeugt und an diesen zur Modulation des Lichtes angelegt sowie Bildsteuerdaten für den Bildmodulator (5) erzeugt und an diesen zur Bilderzeugung angelegt werden, wobei die Beleuchtungspixel jeweils in einen ersten Zustand, in dem das von dem Beleuchtungspixel kommende Licht auf das zumindest eine zugeordnete Bildpixel abgebildet wird, und in einen zweiten Zustand schaltbar sind, in dem kein Licht vom Beleuchtungspixel auf das zumindest eine zugeordnete Bildpixel abgebildet werden soll, und die Bildpixel jeweils in einen ersten Zustand, in dem das von dem Bildpixel kommende Licht zur Bilderzeugung verwendet wird, und in einen zweiten Zustand schaltbar sind, in dem kein Licht von dem Bildpixel zur Bilderzeugung verwendet wird, wobei die Beleuchtungssteuerdaten für jedes Beleuchtungspixel entweder einen Ein-Wert, um mit dem von diesem Beleuchtungspixel kommenden Licht die zugeordneten Bildpixel des Bildmodulators für die Bilderzeugung zu beleuchten, oder einen Aus-Wert, um die Intensität des von diesem Beleuchtungspixel kommenden und auf die zugeordneten Bildpixel abgebildeten Lichtes zu minimieren, aufweisen und in der Art erzeugt werden, dass die Beleuchtungssteuerdaten für jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über einem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, den Ein-Wert aufweisen, der so gewählt wird, dass jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen Helligkeitswert darstellen soll, der über dem vorbestimmten Schwellwert und unter einem vorbestimmten Maximalwert liegt, während den Zeiten, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den zweiten Zustand geschaltet wird, zumindest zeitweise auch in den zweiten Zustand geschaltet wird.
  8. 8. Verfahren nach Anspruch 7, bei dem in den Beleuchtungssteuerdaten der Ein-Wert für die Beleuchtungspixel so gewählt wird, dass jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über dem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, immer zu den Zeiten in den ersten Zustand geschaltet wird, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den ersten Zustand geschaltet wird.
  9. 9. Verfahren nach Anspruch 7 oder 8, bei dem in den Beleuchtungssteuerdaten der Ein- Wert für die Beleuchtungspixel so gewählt wird, dass jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über dem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, immer genau nur zu den Zeiten in den ersten Zustand geschaltet wird, wenn das zumindest eine zugeordnete Bildpixel in den ersten Zustand geschaltet wird.
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  10. 10. Verfahren nach einem der Ansprüche 7 bis 9, bei dem die Beleuchtungs- und Bildsteuerdaten jeweils pulsweitenmodulierte Steuerdaten sind.
  11. 11. Verfahren nach Anspruch 10, bei dem die Steuerdaten für jedes Beleuchtungs- und Bildpixel jeweils einen Binärdatenwert gleicher Bittiefe enthalten, wobei der Ein-Wert für jedes Beleuchtungspixel, das zumindest einem Bildpixel zugeordnet ist, das gemäß den Bilddaten einen über dem vorbestimmten Schwellwert liegenden Helligkeitswert im Bild darstellen soll, so gewählt wird, dass zumindest die gleichen Bits gesetzt werden wie bei den Binärdatenwerten aller zugeordneter Bildpixel.
  12. 12. Verfahren nach Anspruch 11, bei dem in den Beleuchtungssteuerdaten (MS) der Ein- Wert für jedes der Beleuchtungspixel so gewählt wird, dass alle Bits gesetzt sind, die im Binärdatenwert des zumindest einen zugeordneten Bildpixel gesetzt sind.
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