AT516437B1 - Schuhschoner - Google Patents
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Abstract
Gezeigt wird ein Schuhschoner in Form einer Unterkonstruktion für einen Schuh mit einer steifen Lauffläche, der Schuhschoner umfassend eine Trägerplatte zum Aufsetzen am Schuh. Der Schuhschoner umfasst eine an der Trägerplatte angebrachte Dämpfungsplatte, die sich im montierten Zustand des Schuhschoners unter der Trägerplatte befindet, wobei der Schuhschoner für Eislaufschuhe in der Mitte einen von hinten bis fast ganz nach vorne geführten innenliegenden Schlitz aufweist.
Description
Beschreibung
SCHUHAUFSATZ GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schuhaufsatz für Schuhe, die eine eher steife nicht biegsame Lauf/Auftrittsfläche aufweisen, insbesondere für Skisprungschuhe/ Skischuhe/Eislaufschuhe und dergleichen,
STAND DER TECHNIK
[0002] Um ein “orthopädisches Gehen” zu ermöglichen und die Wirbelsäule zu entlasten, wird in einigen Schuhen, insbesondere in orthopädischen Schuhen, eine “gebogene Sohle” verwendet, um eine runde Abrollbewegung der Füße beim Gehen zu gewährleisten.
[0003] Aus der DE 7815415 U1 ist ein Sohlenuntersatz für einen Schischuh, der abgerundet ist und auf einen Schischuh aufgeschnappt werden kann, bekannt. Der Sohlenuntersatz ist mehrfach geteilt, sodass er verschiedenen Schuhgrößen angepasst werden kann.
[0004] Die DE 1 621 617 U offenbart eine Gleitschutzsohle mit Spitzen, die auf einen Schuh geschnallt werden kann. Aus der FR 2 365 973 A1 ist ein Schuh mit beheizbarer Sohle bekannt. Die US 2003 3145493 A1 zeigt eine Schuhsohle mit einer “grind plate” und einer Rolle, die unten auf einen Schuh montiert werden kann. Aus der GB 23 25 142 A ist ein Eislauf-Aufsatz für einen Schuh bekannt.
[0005] Keine der genannten Veröffentlichungen ist zur Aufnahme der Kufen von Eislaufschuhen geeignet.
[0006] Erfindungsgemäß ist daher vorgesehen, dass der Schuhschoner eine an der Trägerplatte angebrachte Dämpfungsplatte umfasst, die sich im montierten Zustand des Schuhschoners unter der Trägerplatte befindet, und dass der Schuhschoner für Eislaufschuhe in der Mitte einen von hinten bis fast ganz nach vorne geführten innenliegenden Schlitz aufweist.
[0007] Bei dem neuen Gehsystem wird speziell für Schuh oder Sohlenformen die eine oder kaum eine Biegung aufweisen z.B Skisprungschuh, Skischuh oder ähnliches, eine Unterkonstruktion entworfen, die eine Grundplatte oder einen gesamten Grundkörper aufweist, damit die genannten Schuhe eine genaue Auflage haben. Unter der Grundplatte befindet sich eine dafür geeignete Dämpfung, welche aus verschiedenen Materialien erzeugt werden kann. Die Trägerplatte kann auch im Gesamten schon in eine Form gebracht werden, damit man mit einem Sprungschuh besser gehen kann. Die Form der Trägerplatte oder der darunter liegenden Dämpfplatte weist von hinten bis vorne eine Biegung/Rundung auf, damit mit einem Schuh der eine steife Sohle hat besser gegangen werden kann. Ebenso kann auch unten auf der Lauffläche eine zum Gehen passende rutschfeste Sohle aufgebracht werden die ein Rutschen verhindert. Ebenso können in der Sohle sogenannte Spikes eingebracht werden - diese können fix in den Sohlenteil eingearbeitet werden, oder auch mittels Ösen, die die Aufgabe haben, dass man speziell im Winter sogenannte Spikes eindrehen kann. Ebenso können auch Dämpfungsteile eingebracht werden - speziell bei einem Untergrund der eine zusätzliche Dämpfung oder Schutz braucht um nicht Spuren, z.B. im Parkett zu hinterlassen. Der Schuhschoner kann in verschiedenen Ausführungen gefertigt werden (Guß, Ziehteil, Frästeil, usw.). Der Schuhschoner kann in seiner Form an den Schuh angeformt werden oder auch nur ähnlich der Schuhform. Der Schuhschoner wird auf den Schuh aufgesetzt. Die Befestigung erfolgt mit einem vorderen und hinteren System. Vorne oder auch hinten können Einrastsysteme erzeugt werden, die ein einfaches Einsteigen erzeugen. Ebenso kann auch vorne ein dafür geeigneter Verschlussteil gemacht werden z.B. Klettverschluss, Ratschenverschluss usw... Hinten wird ein Bügel an dem Schuh angefertigt, der an dem unteren Schuhsystem verstellbar verbunden wird, um bei verschiedenen Schuhgrößen diese jederzeit einstellen zu können oder aber auch ein anderes System an zu bringen, im Falle ein Schuh sich in seiner Form ändert. Vorne wie hinten wird der
Schuh am Schuhsystem eingehalten und dadurch kann man eine Gehsituation erwirken, welche angenehm ist. Ebenso ist dieses System auch dazu da um den Schuh (speziell Sprungschuh) in seiner Form zu halten, was heißt, dass der Sprungschuh bei einem Gehen ohne System dazu neigt abgenützt und weich zu werden, da kaum möglich zu gehen. Somit erreicht man, dass der Sprungschuh länger benützt werden kann, seine Form immer inne hält und nicht weich wird. Der Schuhschoner wir als gesamtes System erzeugt oder aber auch in verschiedenen Materialbeschaffenheiten. Der Schoner kann in der jeweils benötigten Schuhgröße erzeugt werden, oder in Form einer ONE Size Größe, welche für Männer und gleichermaßen Frauen gilt. Die Befestigungen welche vorne und hinten am Schuhschoner angebracht werden, sind in wenigen Schritten verstellbar. Ebenso kann eine Verschubvorrichtung der Befestigungsteile in den Schuhschoner seitlich oder auch in der Auflagefläche integriert werden, welche im Falle eines Defektes jederzeit auswechselbar sind. Weiters weist der Schuhschoner den Vorteil auf, dass er für den Körper ein sogenanntes Abdämpfsystem hat, wodurch das Gehen verbessert wird und das sich Fortbewegen einfacher ist. Ebenso kann auch in dem Schuhschoner eine Ladestation mit eingebracht werden, die dann sobald der Schuh an dem Schuhschoner aufgesetzt oder eingesetzt wird mit einem Kabel/Stecksystem mit dem Schuh verbunden werden, der dann die Aufgabe hat, dass man eine Heiz- Wärmequelle inne hat.
[0008] Das Befestigungssystem hinten und vorne kann auch so ausgeführt werden, dass es direkt auf dem Schuhschoner aufgeschraubt wird - oben oder seitlich oder aber auch unter der Auflagefläche integriert wird und so ausgeführt, dass es im Gesamten verschoben werden kann. Ebenso dient der Schuhschoner auch dafür um das Gleichgewicht trainieren zu können, da die Schuhschoner Lauffläche eine von hinten nach vorne gebogene Lauffläche aufweist, die bei einem enormen Abrieb durch das Gehen abgenommen werden kann und wieder durch eine neue Sohlenplatte neu besetzt werden kann. Damit ein nach vorne rutschen des Schuhs verhindert wird, kann eine Leiste vorne am Schuhschoner angebracht oder direkt eingearbeitet werden, damit der Schuh einen fixen Halt nach vorne aufweist.
[0009] Das dafür benötigte richtige Material ergibt sich aus dem Schuh, der in den Schuhschoner aufgesetzt wird. Die Form und die Ausführung richtet sich ebenfalls dahin gehend, wie der Schuh an der Sohle besteht. Ebenfalls können am Schuhschoner zusätzlich Laufrollen eingearbeitet werden, die jederzeit abnehmbar sind oder jederzeit angebracht werden können. Die Räder werden durch eine einschiebbare Achse gehalten, welche im Schuhschoner so eingerar-beitet werden, damit diese einen dafür guten Rolleffekt erwirken. Gerade beim Sprungschuh kann dies ein Vorteil sein, da ein Skispringer eine Anfahrt machen kann und den Absprung vor dem Training oder Bewerb testen oder trainieren kann. Der Platz an dem sich die Laufräder befinden wird die Lauffläche vom Schuhschoner frei gelassen oder auch durch sogenannte Austauschteile nach der Entfernung der Räder wieder komplett verschlossen. Ebenso können in der Lauffläche Einfräßungen u.d.g. erzeugt werden in der man auch sogenannte rutschfeste Teile welche Spikes haben eingedrückt oder eingeschraubt werden - sogenannte Wechselbars in der Sohle mindestens 3 integrierte Flächen usw...
[0010] Ebenso kann der Schuhschoner auch in der Mitte getrennt erzeugt werden, damit man die Schugröße jederzeit verstellen kann. Die Verstellung wird durch eine seitlich oder unten oder oben liegende Verstellmöglichkeit gemacht, die durch ein Klick/Einrastsystem oder durch Bolzen oder Schrauben jederzeit verstellbar gemacht werden kann. Der Schuhschoner hat die Aufgabe sich mit speziell nicht oder kaum biegenden Lauf- oder Gehformen besser fortbewegen zu können und den Schuh selber vor Abnützungen, Abreibungen, oder Weichwerden zu schützen, um die Haltbarkeit zu verlängern. Ebenso kann auch in der Seite der Schuhschoner eine Leichtwerdung eingebracht werden, die jedesmal eingeschalten wird, wenn der Druck auf den Schoner kommt. Natürlich kann auch der Schuhschoner so ausgeführt werden, dass speziell mit Eislaufschuhe einfach gegangen werden kann. Hier hat der Schuhschoner eine in der Mitte von fast vorne bis hinten innenliegende Schlitzführung damit man in den Schuhschoner einfach und bequem einsteigen kann um ebenso mit Eislaufschuhen normal gehen zu können.
[0011] Auch kann der gesamte Teil an dem der Schuh aufgesetzt wird als Einzelteil in der Schuhform gefräst werden. Am Sohlenteil kann eine Ausfräsung gemacht werden in der dann sogenannte Dämpfungsplatten eingeklebt oder ähnlich werden. Der Frästeil kann seitliche Wangen aufweisen, damit die Dämpfungsplatten nicht im Gesamten sichtbar sind. Auf der Dämpfungsplatte (Schaumstoff wie im Orthopädiebereich) wird dann eine Laufsohle aufgeklebt oder mit Schrauben, Nieten u.d.g. mit der Gesamtplatte verbunden. Die Gesamtplatte weist an den Seiten Ausfräsungen auf in oder an der dann die Befestigungsbügel usw. Befestigt werden können, welche auch verstellbar oder fix sind. Ebenso wird im Trägerteil an der unteren Seite eine Art Verschub eingearbeitet, welcher am oberen Schuhaufsetzteil so ausgefräst wird, dass dieser mittels Verstellschrauben verstellt und wieder fixiert werden kann. Dies hat den Vorteil, dass jede Schuhform und Größe individuell einstellbar wird. Der Vorteil einer gesamten Platte liegt darin, dass die Steifigkeit eine bessere ist und jederzeit nach Abnützung der Sohle, diese wieder ausgetauscht werden kann. Die Fräsplatte kann in verschiedensten Verfahren produziert werden - Spritz/Guss/Druck...usw...
[0012] Ebenso kann in den Seitenwangen der Fräsplatte eine Art Fuge integriert werden, welche die Aufgabe hat, dass der Dämmplatteneinsatz ebenso das Gegenstück aufweist und sozusagen einen Einklickmechanismus hat, damit hält die Dämmplatte schon von alleine und braucht nur mehr minimal mit Schrauben oder Klebebändern zusätzlich zur Verstärkung des Haltes integriert werden. Ebenso besteht die Möglichkeit die Dämpfungsplatte an den Grundplattenteil an zu schrauben, welche dann im Nachhinein durch die Sohlenplatte beklebt wird, somit werden die Schrauben versteckt. Auch kann in der Unterseite der Trägerplatte an der diese ausgefräst wird in gewissen Abständen Einsteckteile eingefräst werden, die dann in der Dämpfungsplatte ebenso das Gegenteil aufweisen - somit wird ein rutschen auf der Trägerplatte verhindert und hat den Vorteil, dass diese dann auch an diesen Zapfenteilen, welche ein Innengewinde aufweisen die Dämpfungsplatte mit oder ohne Sohlenplatte verschraubt werden -ebenso kann auch zusätzlich eine seitlich liegende Fuge/Nut mit eingebunden werden.
[0013] Der Gesamte ergibt dann eine Gehfunktion für oben genannte Schuhwerke - das Gehen wird verbessert die Schuhqualität wird verbessert da dieser seine Steifigkeit inne hält und es kann einfach und sicher das Gehen vollzogen werden. Der Vorteil dieses Systems liegt darin dass es für viele derartige Schuhwerke verwendet werden kann - egal ob für jede Größe und Form oder auch als eine ONE-SIZE Größe.
[0014] Ebenso ist diese System in seinen Teilen austauschbar und kann sehr lange verwendet werden - eigentlich fast unzerstörbar und verbessert die Gehqualität und verhindert eine Verletzungsgefahr, da gerade mit Skischuhen das Gehen sehr schwierig und gefährlich sein kann da diese eine glatte Sohle grundsätzlich haben. Die Befestigung hinten erfolgt durch einen Bügel, welcher an die Schuhform angepasst wird, damit der Schuh einen stabilen halt aufweist und vorne wird ein Rasterverschluß oder Klettverschluß integriert welcher in seinem Umfang je nach Schuhform stellbar ist.
Claims (9)
- Patentansprüche1. Schuhschoner in Form einer Unterkonstruktion für einen Schuh mit einer steifen Lauffläche, der Schuhschoner umfassend eine Trägerplatte zum Aufsetzen am Schuh, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhschoner eine an der Trägerplatte angebrachte Dämpfungsplatte umfasst, die sich im montierten Zustand des Schuhschoners unter der Trägerplatte befindet, und dass der Schuhschoner für Eislaufschuhe in der Mitte einen von hinten bis fast ganz nach vorne geführten innenliegenden Schlitz aufweist.
- 2. Schuhschoner nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trägerplatte und/oder die Dämpfungsplatte von hinten bis vorne eine Rundung oder Biegung aufweisen.
- 3. Schuhschoner nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Lauffläche des Schuhschoners eine rutschfeste Sohle mit Spikes oder mit Ösen zum Einsetzen von Spikes vorgesehen ist.
- 4. Schuhschoner nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhschoner der Form des zu schonenden Schuhs angepasst ist.
- 5. Schuhschoner nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhschoner Einrastvorrichtungen umfasst, mittels welcher der Schuh im Schuhschoner einrastbar ist.
- 6. Schuhschoner nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Schuhschoner eine Ladestation enthalten ist, um eine Wärmequelle im Schuh zu versorgen.
- 7. Schuhschoner nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im Schuhschoner abnehmbare Laufräder eingebaut sind.
- 8. Schuhschoner nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Schuhschoner in der Mitte geteilt ausgeführt ist, um für Schuhe verschiedener Schuhgrößen einsetzbar zu sein, etwa indem ein oberer Teil der Trägerplatte längs einer Aus-fräsung gegenüber dem unteren Teil der Trägerplatte verschiebbar ausgeführt ist.
- 9. Schuhschoner nach einem der vorgehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass Dämpfungsplatte und Trägerplatte mit einander entsprechenden Einfräsungen versehen sind, um ein Rutschen zwischen Dämpfungsplatte und Trägerplatte zu verhindern. Hierzu keine Zeichnungen
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Citations (5)
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| DE1621617U (de) * | 1950-06-09 | 1951-03-29 | Fritz Schroeter | Gleitschutzsohle. |
| FR2365973A1 (fr) * | 1976-04-28 | 1978-04-28 | Rtw | Dispositif permettant le chauffage dans une chaussure, pendant un temps determine, et equipe d'un ensemble rechargeable sur secteur |
| DE7815415U1 (de) * | 1978-05-23 | 1978-09-28 | Junker, Reinhold, Ing.(Grad.), 8070 Ingolstadt | Sohlenuntersatz für Skischuhe |
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2014
- 2014-10-17 AT ATA776/2014A patent/AT516437B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (5)
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