AT516007A1 - Steckenpferd - Google Patents
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Abstract
Fahrzeug mit auf Rollen oder Gleitflächen stehenden Benutzern,bestehend aus einer motorisierten Antriebseinheit (1,5,7,9,10,11) mit elektrischen Leitungen und Seilzügen als Verbindung (8) zu den mit Rollen oder Gleitflächen ausgestatteten Aufnahmeeinrichtungen (2) für spezielle Schuhe oder Überschuhe (3). Die Verbindung (8) ermöglicht ein einfaches lösen und fixieren der Schuhe oder Überschuhe (3) elektrisch oder mechanisch in den Aufnahmeeinrichtungen (2) und ein Bremsen der Aufnahmeeinrichtungen (2). Die Aufnahmeeinrichtungen (2) sind bei Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel auf der Antriebseinheit (1,5,7,9,10,11) fixiert. Im Individualverkehr rollt oder gleitet der Benutzer stehend,von der Antriebseinheit (1,5,7,9,10,11) geschoben,seine Wege. Dadurch können Busse,U-Bahnen, Straßenbahnen und Züge benutzt werden, deren Verwendung ansonsten nicht möglich wäre,da rollen in diesen und deren Bahnhöfen meistens verboten ist.
Description
Stand der Technik
Antriebssysteme für Personen auf Rollerblades gibt es die Verschiedensten, z. B.Steckenpferde mit Verbrennungs- und Elektromotoren, sowie die verschiedenstenZugmaschinen. Auch gibt es Rollerblades mit versenkbaren Rollen um von Rollbetrieb aufGehen umstellen zu können, da in vielen öffentlichen Räumen das Skaten verboten ist(Einkaufszentren, Bahnhöfen, U-Bahnstationen, usw.). Das Benützen von öffentlichenVerkehrsmitteln wie Zügen, U-Bahnen, Straßenbahnen und Bussen ist mit Rollerbladesebenfalls nicht gestattet. Rollerblades mit oder ohne Antrieb, werden sowohl alsFortbewegungsmittel sowie als Sportgeräte benutzt. Auch können die Rollen durch Kufen(Eislaufbetrieb) oder Ski ersetzt werden.
Darstellung der Erfindung
Die Aufgabe der Erfindung ist es ein Wechseln von Individual-Fortbewegung (rollen odergleiten) auf ein öffentliches Fortbewegungsmittel (gehen) schnell und unkompliziert zuermöglichen.
Die Erfindung besteht aus 3 wesentlichen Einheiten: 1. Die Antriebseinheit: Ein Steckenpferd mit elektrischem Nabenradmotor (1),Gummibereifung, verschiedene Profilierungen möglich (9), welche auch für Gleit-Betrieb mit Spikes (z.B. für Eisflächen) ausgestattet werden kann, Akku (5),ausklappbarem Sitzfleck (7), der auf verschiedene Körpergrößen einstellbar ist, einlängenverstellbares (da verschiedene Körpergrößen) Lenkgestänge (11), an dessenoberen Ende (10) sich die Griffe (13,15) (einmal Drehgriff für Motoransteuerung)zwei Bremshebel (14, einmal Steckenpferd, einmal Aufnahmeeinrichtungen mitRollen oder Gleitflächen) und zwei Kontaktschaltern (Fig. 5,12) für den Betrieb vonMagneten befinden. Die Griffe können auch einklappbar sein. 2. Die Aufnahmeeinrichtungen mit Rollen oder Gleitflächen: Dem unteren Teil vonRollerblades mit den Rollen, wobei Anzahl(2-4) Profilierung, Material(z.B.Gummi)vom jeweiligen Gebrauch abhängig (Fig. 2,2), bzw. Gleitflächen (Kufen oderSki, Fig. 3 und 4), die eine geeignete Spitze(Fig.3,9) zur Aufnahme eines speziellenSchuhes oder Überschuhes (Fig. 2, 3) besitzen. Die Aufnahmeeinrichtungen mitRollen oder Gleitflächen verfügen weiters über elektromechanische Verbindungen,die mittels Federn oder Seilzügen selbständig längenmäßig anpassen (8, Bremsseileund elektrische Leitungen) mit der Antriebseinheit (Bremsgriffe, Kontaktschalter, Fig.5). Mittels dieser Verbindungen können die Schuhe oder Überschuhe nun auf verschiedenste Art und Weise in den Aufnahmeeinrichtungen elektromechanischfixiert werden. 3. Die Schuhe bzw. Überschuhe: Diese Überschuhe sollen mit handelsüblichen Straßen¬oder Sportschuhen verwendet werden können. Geöffnet und geschlossen können siemit z. B. Schnallen, Seilzügen, usw. werden (ähnlich den Systemen bei Roll-, Eis-, Schi¬oder Snowboardschuhen). Durch eine speziell geformte Sohlenkonstruktion wirdbeim Gehen ein Abknicken möglich sein, während die Schuhe bzw. Überschuhe in derRoll- und Bremseinheiten starr sind. Von den Aufnahmeeinrichtungen werden dieSchuhe bzw. Überschuhe elektromechanisch fixiert.
Art der Verwendung
Die Erfindung mit ihren Komponenten Antriebseinheit, Aufnahmeeinrichtungen, Schuhenbzw. Überschuhen ermöglicht vor allem in den städtischen Bereichen ein C02-ersparendesFortbewegen im indivdual- und öffentlichen Mischverkehr. Mit Fahrrädern nicht möglich, dazu platzintensiv. Im individuellen Verkehr sind die Schuhe bzw. Überschuhe in denAufnahmeeinrichtungen fixiert. Der Fahrer (Skater) kann sich nun von der Antriebseinheitwie von einem Schlepplift vorwärts bewegen lassen. Beim Umstieg auf den öffentlichenVerkehr bzw. in öffentlichen Räumen werden vom Benützter die Aufnahmeeinrichtungen aufder Antriebseinheit fixiert (Fig. 6) und vom Schuh gelöst (mittels der Schalter und Magnete).Die Antriebseinheit benötigt aufrecht so wenig Platz, dass sie ähnlich wie Trollies,
Klapproller, etc. mit in öffentliche Verkehrsmittel genommen werden können. Der Benutzerbewegt sich nun als Fußgänger. Ein weiterer Vorteil des geringen Platzbedarfs und leichtenTransports der Erfindung macht ein Mitnehmen in Wohnungen, Schulen und Arbeitsplätzenmöglich. Dadurch wird auch der Diebstahl der Erfindung erschwert.
Da die Erfindung über eine Energieversorgung verfügt (Akku), kann man sie auch z. B.mittels eines dünnen Kabels, das bei Durchtrennung eine Sirene (z. B. verborgen imLenkgestänge) auslöst, sichern. Das Entsichern und in Betrieb nehmen kann durchFingerprint erfolgen.
Auch die Verwendung eines Smartphones kann durch eine Dockstation am Lenkgestängemöglich gemacht werden (Radio, MP3, Navi, etc.). Für die Straßenzulassung kann man die Aufnahmevorrichtung für die Schuhe auch mitSchienbein und Knieschützern ausführen, durch Einbindung verschiedenster Faltsysteme wieOrigami. An der Antriebseinheit wären es Ellbogen und Handrückenschützer. AuchFederungssysteme sind bei Geschwindigkeiten von mehr als 25 Kilometer pro Stunde sicherein Thema.
Beleuchtungen durch vorhandenen Akku stellen kein Problem dar. Weiters wäre es möglich,die Rückbeleuchtung an einer mittels Steckverbindung mit der Antriebseinheit verbundenenBekleidung (z. B. Jacke mit Stoppzeichen, Abbiegepfeilen, etc. mit z. B. LED-Technik amRücken) auszuführen.
Mittels SIM-Karten-Ausstattung wäre auch das Aufladen des Akkus zu Zeiten leichtverfügbarer Energie (Nacht) ökologisch. Eine SIM-Karte würde auch bei Diebstahl zurWiederauffindung (der Erfindung) hilfreich sein.
Da sich die Erfindung nicht nur zur Fortbewegung im Alltag eignet sondern auch fürsportliche Zwecke, kann man im Vergleich zur z. B. Formel 1, Rennen auch mitten in denStädten organisieren (kein Lärm, geringer Raumbedarf). Von einfachenGeschwindigkeitsrennen über Hindernisläufe wäre so viel möglich. Vorteile dieserSportveranstaltungen: Weiterentwicklung am Antrieb und dem Akku (Gewicht, Platzbedarf,Leistung, usw.).
Zeichnungsbeschreibungen:
Fig. 1: Schematische Darstellung der Erfindung mit Gummibereifung und Rollen.
Fig. 2: Schematische Darstellung der Aufnahmevorrichtung mit Rollen und Schuh bzw. Überschuh.
Fig. 3: Schematische Darstellung der Aufnahmevorrichtung mit Kufen.
Fig. 4: Schematische Darstellung der Aufnahmevorrichtung mit Skiern.
Fig. 5: Schematische Darstellung des Lenkers mit den Griffen, Bremshebeln und
Schaltern.
Fig. 6: Schematische Darstellung der Erfindung mit an der Antriebseinheit fixierten
Aufnahmevorrichtungen.
Konstruktionsteile: 1. Nabenradmotor 2. Aufnahmeeinrichtung3.Schuh, Überschuh4.Schnallen 5. Akku 6.0rt für mögliche Fixierungen(z.B. Magnete)7.Sitzfleck 8. Elektromechanische Verbindung 9. Geeignete Spitze 10. Halteeinrichtung 11. Lenkgestänge 12. Kontaktschalter 13. Drehgriff für Motoransteuerung 14. Bremshebel 15. Griff
Claims (3)
- Patentansprüche 1. Elektrisch betriebenes Steckenpferd mit Aufnahmeeinrichtungen, die für Schuhe oderÜberschuhe auf der Unterseite mit Rollen oder Gleitflächen versehen sind, gekennzeichnetdurch eine elektromechanische Verbindung zwischen dem elektrisch betriebenenSteckenpferd und den Aufnahmeeinrichtungen.
- 2. Elektrisch betriebenes Steckenpferd nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieAufnahmeeinrichtungen von den Schuhen oder Überschuhen elektromechanisch trennbarsind.
- 3. Elektrisch betriebenes Steckenpferd nach Anspruch 1 oder Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, dass den Aufnahmeeinrichtungen mechanische Bremsen zugeordnet sind.
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