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AT514803B1 - Mobile Umreifungsvorrichtung - Google Patents

Mobile Umreifungsvorrichtung Download PDF

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AT514803B1
AT514803B1 ATA50841/2013A AT508412013A AT514803B1 AT 514803 B1 AT514803 B1 AT 514803B1 AT 508412013 A AT508412013 A AT 508412013A AT 514803 B1 AT514803 B1 AT 514803B1
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AT
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counter
strapping
tensioning wheel
band
friction
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ATA50841/2013A
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Teufelberger Gmbh
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Publication date
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Priority to PCT/AT2014/050308 priority patent/WO2015089539A1/de
Priority to EP14838775.6A priority patent/EP3083414B1/de
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Mobile Umreifungsvorrichtung (1) umfassend einen Grundrahmen (11), eine Spannvorrichtung (12) mit zumindest einem Spannrad (13), eine Antriebseinheit (26), eine mit dem zumindest einen Spannrad (13) zusammenwirkende Gegenhalterplatte (61), eine Verbindungsvorrichtung, eine Abschneidvorrichtung, und eine Energieversorgungsquelle. Die Gegenhalterplatte (61) ist relativ zum Grundrahmen (11) bewegbar an diesem gelagert und mittels einer Verstellvorrichtung (62) zwischen einer Einfädelstellung (63) und einer Geschlossenstellung (64) verstellbar. Eine dem Spannrad (13) zugeordnete Oberfläche (21) der Gegenhalterplatte (61) ist in deren Geschlossenstellung (64) im Wesentlichen parallel zu einer Drehachse (14) des zumindest einen Spannrades (13) angeordnet, wobei die Gegenhalterplatte (61) mittels eines Drehgelenkes (65) am Grundrahmen (11) gelagert ist. Eine Drehachse (73) des Drehgelenkes (65) ist im Wesentlichen parallel zur Tangentialrichtung (17) des Spannrades (13) angeordnet, sodass die Gegenhalterplatte (61) schwenkbar zum Grundrahmen (11) gelagert ist und in der Einfädelstellung (63) einen keilförmigen Einführbereich (75) gegenüber dem Spannrad (13) ausformt.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine mobile Umreifungsvorrichtung, wie dies im Anspruch 1 ange¬geben ist.
[0002] Aus der EP 2 271 553 B1 ist eine mobile Umreifungsvorrichtung zur Umreifung vonPackgut mit einem Umreifungsband bekannt. Diese Umreifungsvorrichtung umfasst ein Spann¬rad zur Aufbringung einer Bandspannung auf eine um das Packgut geschlungene Schlaufeeines Umreifungsbandes, sowie eine Reibschweißeinrichtung zur Erzeugung einer Schwei߬verbindung an einem überlappenden Bereich der Schlaufe des Umreifungsbandes, in dem einBandanfang und ein Bandende übereinander platziert sind. Weiters umfasst die mobile Umrei¬fungsvorrichtung einen aufladbaren Energiespeicher zur Speicherung von Energie, insbesonde¬re elektrischer Energie. Dem Spannrad ist eine Gegenhalterelement zugeordnet, wobei dieübereinander liegenden Bandanfang und Bandende zwischen Gegenhalterplatte und Spannradgeklemmt werden können. Hierzu ist die Gegenhalterplatte schwenkbar gelagert, wobei dieSchwenkachse der Gegenhalterplatte parallel verlaufend zur Rotationsachse des Spannradesangeordnet ist. Um nun den Bandanfang und das Bandende des Umreifungsbandes gegenei¬nander zu verspannen, werden diese aufeinander gelegt und seitlich in die mobile Umreifungs¬vorrichtung eingeführt. Anschließend wird mittels einer Betätigungsvorrichtung das Gegenhal¬terelement in Richtung Spannrad geschwenkt, wodurch der Abstand zwischen Gegenhal¬terelement und Spannrad verkleinert wird und dadurch das Umreifungsband geklemmt wird.Anschließend kann das Spannrad eine Drehbewegung vollziehen, wodurch das Umreifungs¬band gespannt wird.
[0003] Nach Beendigung dieses Spannvorganges wird eine Reibschweißeinrichtung dadurchaktiviert dass ein Reibelement gegen ein Gegenhalterelement gedrückt wird, wobei diese denBandanfang und das Bandende aneinander pressen und anschließend durch eine oszillierendeBewegung des Reibelementes miteinander verschweißen. Nach Beendigung des Schweißvor¬ganges wird das Gegenhalteelement des Spannrades wieder ausgeschwenkt, und dieReibschweißeinrichtung geöffnet, sodass das gespannte und verschweißte Umreifungsbandwieder seitlich aus der mobilen Umreifungsvorrichtung ausgeführt werden kann.
[0004] Nachteilig bei der aus der EP 2 271 553 B1 bekannten Ausführung ist, dass das Umrei¬fungsband nicht sehr vorteilhaft in die Umreifungsvorrichtung eingeführt werden kann, wodurchZeitverluste entstehen.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde eine verbesserte mobile Umrei¬fungsvorrichtung zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe der Erfindung wird durch die Maßnahmen gemäß Anspruch 1 gelöst.
[0007] Erfindungsgemäß ist eine mobile Umreifungsvorrichtung zur Umreifung von Packgut miteinem Umreifungsband, insbesondere einem Kunststoff band vorgesehen. Diese mobile Umrei¬fungsvorrichtung umfasst einen Grundrahmen, eine Spannvorrichtung mit zumindest einemSpannrad zum Aufbringen einer in Tangentialrichtung zu einer Mantelfläche des zumindesteinen Spannrades wirkenden Spannkraft auf eine um ein Packgut geschlungene Schlaufe desUmreifungsbandes, eine Antriebseinheit welche zumindest zum Antreiben von dem zumindesteinen Spannrad vorgesehen ist, ein mit dem zumindest einen Spannrad zusammenwirkendesGegenhalterelement, welches in einer Gegenhalterplatte aufgenommen ist, eine Verbindungs¬vorrichtung zum Verbinden der beiden überlappenden Abschnitte der Schlaufe des Umrei¬fungsbandes, eine Abschneidvorrichtung zum Abschneiden des Umreifungsbandes, und eineEnergieversorgungsquelle zur Bereitstellung einer Antriebsenergie, wobei die Gegenhalterplatterelativ zum Grundrahmen bewegbar an diesem gelagert ist und mittels einer Verstellvorrichtungzwischen einer Einfädelstellung und einer Geschlossenstellung verstellbar ist. Weiters ist einedem Spannrad zugeordnete Oberfläche der Gegenhalterplatte in deren Geschlossenstellung imWesentlichen parallel zu einer Drehachse des zumindest einen Spannrades angeordnet, wobeidie Gegenhalterplatte mittels eines Drehgelenkes am Grundrahmen gelagert ist. Eine Drehach- se des Drehgelenkes ist im Wesentlichen parallel zur Tangentialrichtung des Spannrades an¬geordnet ist, sodass die Gegenhalterplatte schwenkbar zum Grundrahmen gelagert ist und inder Einfädelstellung einen keilförmigen Einführbereich gegenüber dem Spannrad ausformt.
[0008] Ein Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung liegt darin, dass durch den keilförmigenEinführbereich das einfädeln des Spannbandes wesentlich erleichtert wird. Hierbei kann imvergleich zu bekannten Lösungen die Ergonomie, sowie die Arbeitsgeschwindigkeit und somitdie Effizienz im Umgang mit einer derartigen mobilen Umreifungsvorrichtung enorm gesteigertwerden. Besonders eine Ausgestaltung in der die keilförmige Öffnung in Richtung Vorderseiteder Umreifungsvorrichtung ausgerichtet ist, hat den erheblichen Vorteil, dass das Umreifungs¬band ohne genauer Positionierung eingeführt werden kann. Somit kann die mobile Umreifungs¬vorrichtung intuitiv bedient werden, wodurch auch die Arbeitssicherheit im Umgang mit einerderartigen Umreifungsvorrichtung erhöht wird.
[0009] Ferner kann es zweckmäßig sein, dass die Gegenhalterplatte in der Einfädelstellung ineinem Öffnungswinkel zwischen 3° und 30°, insbesondere zwischen 4° und 20°, bevorzugtzwischen 5° und 15° zur Geschlossenstellung geneigt ist. Von Vorteil ist ein Öffnungswinkel indiesem Winkelbereich, da in genanntem Winkelbereich erreicht werden kann, dass der Öff¬nungswinkel einerseits groß genug gewählt ist, um ein erleichtertes Einführen des Umreifungs¬bandes zu ermöglichen. Andererseits ist der Öffnungswinkel nicht zu groß, um einen zu großenVerfahrweg der Gegenhalterplatte zu vermeiden, da dies im Betrieb der mobilen Umreifungsvor¬richtung eine erhöhte Bearbeitungszeit mit sich bringen würde.
[0010] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Gegenhalterplatte in eine Wartungsstellungüberführbar ist, in der sie zumindest etwa 45° zur Geschlossenstellung ausschwenkbar ist.Vorteilhaft ist hierbei, dass der Öffnungswinkel in dem während des Betriebes verfahren wirdkleiner gewählt werden kann, und somit eine möglichst schnelle Bearbeitungszeit im Betrieb dermobilen Umreifungsvorrichtung gewährleistet ist. Zu Wartungszwecken kann dann diese Stel¬lung angefahren werden, um etwa Verschleißteile einfach austauschen zu können. Hierbei kannvorgesehen sein, dass die Wartungsstellung entweder durch Einsatz der Antriebseinheit er¬reicht wird, oder dass die Gegenhalterplatte manuell in die Wartungsstellung bewegt werdenkann.
[0011] Darüber hinaus kann es zweckmäßig sein, dass die Verbindungsvorrichtung eineReibschweißvorrichtung aufweist, die ein erstes Reibelement und ein zweites Reibelementumfasst, zwischen welchen Reibelementen das Umreifungsband klemmbar ist, wobei das ersteReibelement in einer parallel zur Drehachse des Spannrades verlaufenden Reibrichtung relativzum zweiten Reibelement in einer oszillierenden Bewegung verschiebbar ist. Von Vorteil isthierbei, dass mit einer Reibschweißvorrichtung besonders ein Kunststoffband einfach undenergieeffizient verschweißt werden kann.
[0012] Entsprechend einer zweckmäßigen Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass daszweite Reibelement in die Gegenhalterplatte aufgenommen ist, oder dass die Gegenhalterplatteals zweites Reibelement ausgebildet ist. Vorteilhaft ist hierbei, dass das zweite Reibelementbewegungsgekoppelt mit dem Gegenhalterelement, welches mit dem Spannrad zusammen¬wirkt, ausgeschwenkt werden kann. Somit wird die Ergonomie im Arbeitseinsatz einer derarti¬gen Umreifungsvorrichtung gegenüber bekannten Lösungen weiter erhöht, da sich der keilför¬mige Einführbereich über die Spannvorrichtung und auch über die Reibschweißvorrichtungerstrecken kann. Somit gibt es an der mobilen Umreifungsvorrichtung keine „Engstelle“ an derdarauf geachtet werden muss, dass das Umreifungsband positionsgenau eingeführt wird.
[0013] Weiters kann vorgesehen sein, dass das in der Gegenhalterplatte angeordnete Gegen¬halterelement an seiner dem Spannrad zugewandten Seite zumindest abschnittsweise an dieForm der Mantelfläche des Spannrades angepasst ist, und mit einer konturierten Oberflächeversehen ist. Vorteilhaft ist hierbei, dass durch diese Maßnahmen einerseits die durch Reibungund teilweisen Formschluss aufgebrachte Haltekraft, welche vom Gegenhalterelement auf denBandanfang aufgebracht wird erhöht werden kann. Andererseits kann dadurch auch die vomSpannrad durch Reibung und teilweisen Formschluss auf das Bandende aufgebrachte Kraft erhöht werden.
[0014] Ferner kann es zweckmäßig sein, dass eine Bandrücklaufsperre ausgebildet ist, mittelswelcher die durch die Spannvorrichtung auf das Umreifungsband aufgebrachte Spannkraftfixierbar ist, wenn die von der Spannvorrichtung aufgebrachte Spannkraft verringert oder aufge¬hoben ist, wobei die Bandrücklaufsperre ein Sperrelement umfasst, welches mit einem zweitenGegenhalterelement zusammenwirkt, wobei das zweite Gegenhalterelement in der Gegenhal¬terplatte aufgenommen ist. Vorteilhaft ist hierbei, dass durch eine derartige Bandrücklaufsperreerreicht werden kann, dass das Umreifungsband spannungsfrei verschweißt werden kann,wodurch die Qualität der Schweißstelle verbessert werden kann. Dadurch dass das zweiteGegenhalterelement in der Gegenhalterplatte aufgenommen ist, kann die Ergonomie einerderartigen Umreifungsvorrichtung gegenüber bekannten Lösungen weiter erhöht werden, dasich der keilförmige Einführbereich über die Spannvorrichtung und auch über die Bandrücklauf¬sperre erstrecken kann. Somit gibt es an der mobilen Umreifungsvorrichtung keine „Engstelle“an der darauf geachtet werden muss, dass das Umreifungsband positionsgenau eingeführtwird.
[0015] Weiters kann es zweckmäßig sein, dass eine Abschneidvorrichtung ausgebildet ist,durch welche das Umreifungsband abtrennbar ist. Vorteilhaft ist hierbei, dass überschüssigeTeile des Umreifungsbandes somit leicht abgetrennt werden kann.
[0016] In einer vorteilhaften Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Abschneidvorrich¬tung unmittelbar benachbart zum ersten Reibelement der Reibschweißvorrichtung angeordnetist, wobei im Aktivzustand der Reibschweißvorrichtung das erste Reibelement relativbeweglichzur der gegenüber dem Grundrahmen feststehenden Abschneidvorrichtung ist. Von Vorteil isthierbei, dass dadurch kein eigener Antrieb für die Abschneidvorrichtung benötigt wird, da daserste Reibelement das Umreifungsband, insbesondere das Bandende des Umreifungsbandesbewegt, wodurch der Abschneidvorgang umgesetzt werden kann.
[0017] Ferner kann es zweckmäßig sein, dass Arbeitsflächen des zweiten Reibelementes derReibschweißvorrichtung, des zweiten Gegenhalterelementes der Bandrücklaufsperre und desersten Gegenhalterelementes der Spannvorrichtung im Wesentlichen in einer Ebene angeord¬net sind, sodass das Umreifungsband annähernd gerade, und parallel zur Oberfläche desPackgutes, durch diese Vorrichtungen führbar ist. Von Vorteil ist hierbei, dass das Umreifungs¬band einerseits nicht unnötig geknickt werden muss, wodurch es geschont wird und somit dieFestigkeit des Umreifungsbandes erhalten bleibt. Weiters kann dadurch erreicht werden, dasszwei einander überlappende Laschen des Umreifungsbandes im Bereich der Reibschweißvor¬richtung satt aneinander aufliegen, wodurch einerseits die Schweißstelle eine höhere Festigkeitaufweisen kann und weiters das Umreifungsband durch die Abschneidvorrichtung dermaßengekürzt werden kann, dass keine oder nur eine möglichst geringe Aufspleißung des Umrei¬fungsbandes durch die Abschneidvorrichtung verursacht wird.
[0018] Weiters kann vorgesehen sein, dass für die Reibschweißvorrichtung und die Spannvor¬richtung eine gemeinsame, einteilige Gegen halterplatte vorgesehen ist. Vorteilhaft ist hierbei,dass einerseits das Umreifungsband durch diese Ausbildung sehr leicht einführbar ist. Weiterswird nur ein gemeinsamer Antrieb benötigt, um die Elemente in eine Winkelstellung zu verset¬zen, in der das Umreifungsband leicht einführbar ist. Darüber hinaus wird nur ein Drehgelenkbenötigt, über welches die Gegenhalterplatte am Grundrahmen montiert wird.
[0019] In einer Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass für die Reibschweißvorrichtung unddie Spannvorrichtung eine gemeinsame, einteilige Gegenhalterplatte vorgesehen ist. Vorteilhaftist hierbei, dass einerseits das Umreifungsband durch diese Ausbildung sehr leicht einführbarist. Weiters wird nur ein gemeinsamer Antrieb benötigt, um die Elemente in eine Winkelstellungzu versetzen, in der das Umreifungsband leicht einführbar ist. Darüber hinaus wird nur einDrehgelenk benötigt, über welches die Gegenhalterplatte am Grundrahmen montiert wird.
[0020] Schließlich kann vorgesehen sein, dass das erste Gegenhalterelement und/oder daszweite Gegenhalterelement und/oder das zweite Reibelement schwenkbar in der Gegenhalter¬ platte aufgenommen sind, wobei deren Schwenkachse jeweils parallel zur Drehachse desDrehgelenkes verläuft. Von Vorteil ist hierbei, dass durch die schwenkbare Aufnahme der ein¬zelnen Elemente ein Winkelversatz ausgeglichen werden kann, welcher sich durch eine winke¬lige Stellung der Gegenhalterplatte gegenüber seiner Geschlossenstellung ergibt. Diese winke¬lige Stellung kann durch den Einsatz von Umreifungsbändern mit verschiedenen Banddickenoder Bandstärken hervorgerufen werden.
[0021] Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Figurennäher erläutert.
[0022] Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung: [0023] Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer mobilen Umreifungsvorrichtung; [0024] Fig. 2 eine Vorderansicht einer mobilen Umreifungsvorrichtung; [0025] Fig. 3 eine Seitenansicht von links einer mobilen Umreifungsvorrichtung; [0026] Fig. 4 eine Seitenansicht von rechts einer mobilen Umreifungsvorrichtung; [0027] Fig. 5 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante einer mobilen
Umreifungsvorrichtung mit zweitem Spannrad; [0028] Fig. 6 eine schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante einer mobilen
Umreifungsvorrichtung mit Spannhebel.
[0029] Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausführungs¬formen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen verse¬hen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthaltenen Offenbarungen sinngemäßauf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragenwerden können. Auch sind die in der Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben,unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sinddiese Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
[0030] Die Figuren 1 bis 4 zeigen verschiedene Ansichten eines Ausführungsbeispiels einermobilen Umreifungsvorrichtung 1 zur Umreifung von Packgut 2 mittels eines Umreifungsban¬des 3.
[0031] Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht der mobilen Umreifungsvorrichtung 1. Die imZusammenhang mit der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 eingesetzten Umreifungsbänder 3sind vorzugsweise aus Kunststoff, insbesondere Polyethylenterephthalat (PET) oder Polypropy¬len (PP) gefertigt und weisen in etwa eine Breite von 8 bis 25 mm auf. Die Bandstärke dereingesetzten Umreifungsbänder kann hierbei von etwa 0,4 bis 1,5 mm variieren.
[0032] Für das Umreifen des Packgutes 2 mittels dem Umreifungsband 3 wird dieses in einerSchlaufe 4 um das Packgut 2 gelegt. Hierbei wird das Umreifungsband 3 so um das Packgut 2geschlungen, dass der Bandanfang 5 und das Bandende 6 über einander liegen und somit einüberlappender Abschnitt 7 ausgebildet wird. Der Bandanfang 5 liegt hierbei unter dem Banden¬de 6 und ist somit dem Packgut 2 nächstliegend.
[0033] Der überlappende Abschnitt 7 wird in etwa so groß gewählt bzw. so positioniert, dasssich dieser vorzugsweise über die komplette Länge 8 der mobilen Umreifungsvorrichtung 1erstreckt. Ist nun ein überlappender Abschnitt 7 ausgebildet, welcher eine ausreichende Längeaufweist und in etwa parallel zur Oberfläche 9 des Packgutes 2 verläuft, so kann das Umrei¬fungsband 3, insbesondere der überlappende Abschnitt 7 des Umreifungsbandes 3, in diemobile Umreifungsvorrichtung 1 eingeführt werden und dort gespannt bzw. befestigt werden.Das Umreifungsband 3 kann hierbei in einer vordefinierten Länge abgelängt sein. Alternativdazu ist es auch möglich, dass das Umreifungsband 3 als Endlosband 10 von einer Rolle abge¬zogen wird.
[0034] Die mobile Umreifungsvorrichtung 1 umfasst einen Grundrahmen 11 auf welchen dieEinzelteile der Umreifungsvorrichtung 1 aufgebaut sind. Der Grundrahmen 11 kann hierbei aus einem einteiligen Gussstück bestehen. Es ist jedoch auch möglich, dass der Grundrahmen 11mehrere verschiedene Einzelteile umfasst, aus denen er aufgebaut ist, wobei die Einzelteiledurch Befestigungsmittel oder durch eine stoffschlüssige Verbindung miteinander verbundensind.
[0035] Als Werkstoff zur Herstellung des Grundrahmens 11 wird vorzugsweise ein Materialverwendet, welches bei ausreichender Festigkeit ein möglichst geringes Gewicht aufweist. Dieskann in einer bevorzugten Ausführung etwa Aluguss oder auch verschiedene Kunststoffe sein.Weiters ist es auch möglich, dass für den Grundrahmen 11 verschiedene Materialien kombiniertwerden, um etwa lokal belastete Bauteile besonders steif und stabil ausführen zu können.
[0036] Am Grundrahmen 11 ist eine Spannvorrichtung 12 angebracht, welche zum Spannendes um das Packgut 2 geschlungenen Umreifungsbandes 3 dient. Vorzugsweise weist dieSpannvorrichtung 12 ein Spannrad 13 auf, welches zum Spannen des Umreifungsbandes 3dient. Zum Spannen des Umreifungsbandes 3 kann vorgesehen sein, dass das Spannrad 13um seine Drehachse 14 drehbar gelagert am Grundrahmen 11 aufgenommen ist.
[0037] Beim Spannrad 13 kann vorgesehen sein, dass es einen Durchmesser etwa zwischen50mm und 150mm aufweist. Die Breite des Spannrades 13 beträgt in etwa zwischen 10mm und40mm und ist von der Bandbreite des zu bearbeitenden Umreifungsbandes 3 abhängig.
[0038] Weiters kann vorgesehen sein, dass das Spannrad 13 eine konturierte Mantelfläche 15aufweist, durch welche eine Spannkraft 16 auf das Bandende 6 aufgebracht werden kann,welche in Tangentialrichtung 17 auf die Mantelfläche 15 des Spannrades 13 wirkt.
[0039] Für eine derartige Kraftaufbringung kann vorgesehen sein, das die konturierte Mantelflä¬che 15 des Spannrades 13 etwa durch eine Rändelung 18 gebildet ist, wobei durch die Rände¬lung 18 an der Mantelfläche 15 unzählige kleine Spitzen ausgebildet sind. Diese Rändelung 18ist dazu ausgebildet um bei einem anpressen des Spannrades 13 an die außen liegende Ober¬fläche 19 des Umreifungsbande 3, insbesondere des Bandendes 6, in die Oberfläche 19 einzu¬dringen oder diese zumindest leicht zu verformen, wodurch eine Kombination aus Formschlussund Reibschluss zwischen Umreifungsband 3 und Spannrad 13 erzeugt werden kann. Dadurchkann durch das Spannrad 13 eine Spannkraft 16 auf das Umreifungsband 3 aufgebracht wer¬den. Diese Spannkraft 16 steht in Zusammenhang mit dem Anpressdruck mit dem das Spann¬rad 13 an das Umreifungsband 3 gepresst wird.
[0040] Um das Umreifungsband 3 an das Spannrad 13 anpressen zu können, kann ein erstesGegenhalterelement 20 vorgesehen sein, welches umfangsseitig des Spannrades 13 angeord¬net ist und somit das Umreifungsband 3 an das Spannrad 13, insbesondere an die Mantelfläche15 des Spannrades 13 pressen kann. Eine mögliche Ausführungsvariante wie das erste Ge¬genhalterelement 20 an das Spannrad 13 angedrückt, beziehungsweise wieder von diesementfernt werden kann, wird in weiterer Folge noch genauer beschrieben.
[0041] Vorzugsweise wird der überlappende Abschnitt 7 des Umreifungsbandes 3 zwischenSpannrad 13 und erstem Gegenhalterelement 20 eingeführt. Hierbei liegen der Bandanfang 5und das Bandende 6 übereinander, wobei der Bandanfang 5 dem ersten Gegenhalterelement20 näherliegend ist, und das Bandende 6 dem Spannrad 13 näherliegend ist. Das erste Gegen¬halterelement 20, insbesondere die dem Umreifungsband zugewandte Oberfläche 21 des ers¬ten Gegenhalterelementes 20 kann ähnlich oder gleich wie die Mantelfläche 15 des Spannra¬des 13 ausgebildet sein, das heißt eine Rändelung aufweisen. Dadurch kann auch durch daserste Gegenhalterelement 20 eine Kraft auf das Umreifungsband 3, insbesondere auf denBandanfang 5, aufgebracht werden kann.
[0042] Somit kann bei der beschriebenen Anordnung einer Spannvorrichtung 12 mittels demSpannrad 13 eine Kraft auf das Umreifungsband 3 aufgebracht werden. Mittels einem mit demSpannrad 13 zusammenwirkenden ersten Gegenhalterelement 20 kann eine Kraft auf denBandanfang 5 ausgeübt werden.
[0043] Soll das Umreifungsband 3 nun gespannt werden, so ist vorgesehen, dass das Spann- rad 13 in eine Drehbewegung versetzt wird, wodurch das Bandende 6 mit dem Spannrad 13mitbewegt wird. Der direkt am Bandende 6 anliegende Bandanfang 5 wird hierbei vom erstenGegenhalterelement 20 in Position gehalten, sodass es zu einer Relativbewegung bzw. zueinem aufeinander Abgleiten zwischen Bandende 6 und Bandanfang 5 kommt.
[0044] Das Spannrad 13 ist vorzugsweise mittels einer fliegenden Lagerung am Grundrahmen11 drehbar befestigt, das heißt dass nur einseitig des Spannrades 13 eine Lagerstelle vorgese¬hen ist, an welcher das Spannrad 13 mit dem Grundrahmen 11 verbunden ist. Zum Antrieb desSpannrades 13 ist eine Antriebseinheit 26 vorgesehen, welche vorzugsweise durch einenDrehantrieb, beispielsweise einen Gleichstrommotor gebildet wird. Dieser Drehantrieb kannüber ein Getriebe mit dem Spannrad 13 verbunden sein, sodass eine erhöhte Kraft auf dasUmreifungsband 3 aufgebracht werden kann.
[0045] Um die Beschreibung der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 in weiterer Folge zu erleich¬tern, wird ein Koordinatensystem eingeführt, welches sich auf die mobile Umreifungsvorrichtung1 bezieht. Als x-Achse 23 wird hierbei jene Achse bezeichnet, welche in Längsausrichtung 22des Umreifungsbandes 3 und auch der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 ausgerichtet ist. Als y-Achse 24 wird die Quererstreckung der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 bezeichnet, welcheparallel zur Drehachse 14 des Spannrades 13 verläuft. Als z-Achse 25 wird die Hocherstre¬ckung der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 bezeichnet, welche normal auf die x-Achse 23 undauf die y-Achse 24 angeordnet ist.
[0046] Die Richtung der Spannkraft 16 ergibt sich durch die Anordnungsposition des erstenGegenhalterelementes 20 relativ zum Spannrad 13. Hierdurch wird eine Kontaktstelle 27 vor¬gegeben, an der das Spannrad 13 und das Umreifungsband 3, insbesondere das Bandende 6,aufeinander gepresst werden. Vorzugsweise ist hierbei das erste Gegenhalterelement 20 soangeordnet, dass die Tangentialrichtung 17 parallel zu einer Längsausrichtung 22 des Umrei¬fungsbandes 3 verläuft.
[0047] Weiters kann vorgesehen sein, dass die mobile Umreifungsvorrichtung 1 eine Bandrück¬laufsperre 28 umfasst, wodurch ein Lockern des Umreifungsbandes entgegen einer Spannrich¬tung 29 vermieden wird, auch wenn die Spannkraft 16 am Spannrad 13 vermindert wird. Einederartige Bandrücklaufsperre 28 umfasst ein Sperrelement 30, welches mit einem zweitenGegenhalterelement 31 zusammenwirkt. Hierbei sind das Sperrelement 30 und das zweiteGegenhalterelement 31 so einander gegenüberliegend angeordnet, dass das Bandende 6 desUmreifungsbandes 3 bzw. das Bandende 6 und der Bandanfang 5 des Umreifungsbandes 3zwischen diesen beiden Elementen 30, 31 geklemmt werden kann.
[0048] Wie besser in Fig. 2 ersichtlich, sind hierbei die Oberfläche 32 des zweiten Gegenhal¬terelementes 31 bzw. die Oberfläche 33 des Sperrelementes 30 parallel zueinander angeord¬net, um während des Klemmvorganges eine gute Lastverteilung auf das Umreifungsband 3 zuerreichen.
[0049] Der Spannvorgang läuft folgendermaßen ab. Während das Bandende 6 des Umrei¬fungsbandes 3 vom Spannrad 13 in Spannrichtung 29 gezogen wird, wird das Sperrelement 30vom Bandende 6 mitgenommen und gegen ein Federelement 34 gedrückt. Das Federelement34 kann hierbei beispielsweise als Schraubenfeder oder etwa als Blattfeder ausgeführt sein.Um das Sperrelement 30 bewegen zu können, ist dies mit einer translatorischen Führung 35 amGrundrahmen 11 gelagert.
[0050] Die translatorische Führung 35 ist hierbei so angeordnet, dass die konturierte Oberflä¬che 33 des Sperrelementes 30 der Bandrücklaufsperre 28 parallel zu der Oberfläche 32 desdem Sperrelement 30 gegenüberliegenden zweiten Gegenhalterelementes 31 ausgerichtet ist,wobei das Sperrelement 30 mittels einer translatorischen Führung 35 relativ verschieblich zumGrundrahmen 11 an diesem gelagert ist, und die translatorische Führung 35 für das erste Sper¬relement 30 in einem Winkel 37 zur Oberfläche 32 des zweiten Gegenhalterelementes 31 aus¬gerichtet ist, sodass durch eine zur Oberfläche 33 parallele Verschiebung des Sperrelementes30 ein Abstand 38 zwischen der Oberfläche 33 des Sperrelementes 30 und der Oberfläche 32 des zweiten Gegenhalterelementes 31 einstellbar ist.
[0051] Durch diese winkelige Anordnung der translatorischen Führung 35 kann die Bewegungdes Sperrelementes 30 in Bewegungsrichtung 36 dazu genutzt werden, um einen Abstand 38zwischen Sperrelement 30 und zweiten Gegenhalterelement 31, insbesondere zwischen denOberflächen 32, 33 der jeweiligen Elemente 31, 30 zu vergrößern bzw. zu verkleinern. Hier isteinerseits darauf zu achten, dass der Winkel 37 nicht zu klein gewählt wird, da ansonsten ein zugroßer Rücklaufweg notwendig ist, bevor das Umreifungsband 3 geklemmt wird. Wenn derWinkel 37 zu groß gewählt wird, dann kann keine ausreichende Klemmkraft auf das Umrei¬fungsband 3 aufgebracht werden.
[0052] Wird nun das Sperrelement 30 durch die Spannkraft 16 des Spannrades 13 auf dasBandende 6 in Richtung Spannrichtung 29 gedrückt, so wird der Abstand 38 zwischen Sper¬relement 30 und zweitem Gegenhalterelement 31 vergrößert, wodurch die auf das Sperrele¬ment 30 wirkende Reibung verringert wird. Durch das Federelement 34 wird nun das Sperrele¬ment 30 in einer Position gehalten, in der die Gleitreibung zwischen Sperrelement 30 und demUmreifungsband 3 und die Federkraft des Federelementes 34 gleich groß sind.
[0053] Nach Beendigung des Spannvorganges kann das Spannrad 13 entgegen seiner Spann¬richtung gedreht werden, wodurch die Krafteinwirkung durch das Spannrad 13 auf das Umrei¬fungsband 3 verringert wird. Hierbei wird das Umreifungsband 3, insbesondere das Bandende 6entgegen seiner Spannrichtung 29 bewegt, wodurch bedingt durch die Reibkraft zwischenSperrelement 30 und Bandende 6 auch das Sperrelement 30 in entgegengesetzter Richtungbewegt wird.
[0054] Durch den Winkel 37, welchen die translatorische Führung 35 des Sperrelementes 30relativ zur x-Achse 23 aufweist, wird diese Bewegung des Sperrelementes 30 entgegen derSpannrichtung 29 in eine Druckkraft umgesetzt, wodurch das Bandende 6 geklemmt wird.Hierbei ist es möglich, dass die Oberfläche 33 des Sperrelementes 30 in das Umreifungsband 3eindringt, wodurch der Reibschluss bzw. die Mischung aus Form- und Reibschluss erhöht wird.
[0055] Ist das Sperrelementes 30 eine gewisse Wegstrecke entgegen der Spannrichtung be¬wegt worden, so stellt sich ein Kräftegleichgewicht ein, wodurch ein weiterer Rücklauf desSperrelementes 30 relativ zum Grundrahmen 11 verhindert wird.
[0056] Das Sperrelement 30 befindet sich nun in einer Sperrsteilung 39 in der das Bandende 6geklemmt wird, und somit ein stabiler Gleichgewichtszustand auftritt.
[0057] Es kann vorgesehen sein, dass nicht nur die Oberfläche 33 des Sperrelementes son¬dern auch die Oberfläche 32 des zweiten Gegenhalterelementes 31 mit einer Rändelung, wiesie bereits beim Spannrad 13 beschrieben worden ist ausgeführt ist. Dadurch kann sowohl derBandanfang 5 als auch das Bandende 6 mittels der Bandrücklaufsperre 28 in deren Lage fixiertwerden. Es ist jedoch nicht notwendig, dass sich der überlappende Abschnitt 7 bis zur Band¬rücklaufsperre 28 erstreckt, sondern es ist auch denkbar, dass im Bereich der Bandrücklauf¬sperre 28 nur das Bandende 6 geklemmt wird und der Bandanfang 5 bereits vom ersten Ge¬genhalterelement 20 geklemmt wird und somit in seiner Position fixiert ist.
[0058] Wie in Fig. 3 gut ersichtlich, kann vorgesehen sein, dass die translatorische Führung 35des Sperrelementes 30 durch den Einsatz von Führungselementen 40 realisiert wird, welcheam Sperrelement 30 angeordnet sind. Diese Führungselemente 40 können beispielsweise eineeinfache Gleitführung ausbilden. Die Führungselemente 40 können beispielsweise als Schwal¬benschwanzführung ausgebildet sein.
[0059] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Führungselemente 40 der translatorischenFührung 35 des Sperrelementes 30 winkelig zueinander angeordnet sind. Von Vorteil ist hier¬bei, dass die Kräfteverteilung, beziehungsweise die Kraftübertragung in das Sperrelement 30günstig gestaltet werden kann.
[0060] In einer bevorzugten Ausführungsvariante ist es auch denkbar, dass die translatorischeFührung 35 als kugelgelagerte Führung ausgebildet ist, da durch eine derartige Kugellagerung die Leichtgängigkeit des Sperrelementes 30 erhöht werden kann. Um eine derartige Kugellage¬rung im Sperrelement 30 aufzunehmen, kann vorgesehen sein, dass die seitlichen Führungs¬elemente 40 eine Längsrille aufweisen, in welcher die Kugeln der Kugellagerung geführt werdenkönnen.
[0061] Auch bei einer kugelgelagerten Führung ist es sinnvoll, wenn die seitlichen Führungs¬elemente 40 winkelig zueinander angestellt sind, da somit die Belastung der einzelnen Kugelnminimiert werden kann. Dieser Effekt kann analog zu einem Kugellager gesehen werden, indemauch durch Anstellung der Schulterflächen beispielsweise in einem Schrägkugellager die axialübertragbare Kraft bei gleicher Baugröße erhöht werden kann.
[0062] Die Führungselemente 40 sind hierbei so ausgerichtet, dass das Sperrelement 30 imQuerschnitt eine trapezförmige Form aufweist, wobei die längere Grundkrante des Trapezes derOberfläche 33 des Sperrelementes 30 zugewandt angeordnet ist. Bevorzugt werden hierbei dieFührungselemente 40 in einem Winkel 41 von etwa 0 bis 45° zur lotrechten geneigt angeordnet.
[0063] In einer bevorzugten Ausführung ist das Sperrelement 30 in etwa gleich breit gestaltetwie das Spannrad 13. Das Sperrelement 30 kann einteilig ausgeführt sein. Es ist jedoch auchdenkbar, dass das Sperrelement 30 einen Grundkörper 42 umfasst, in welchem die translatori¬sche Führung 35 integriert ist und weiters ein Verschleißelement 43 welches die konturierteOberfläche 33 des Sperrelementes 30 aufweist.
[0064] Das Verschleißelement 43 kann hierbei mittels eines Befestigungsmittels am Grundkör¬per 42 befestigt werden. Vorteilhaft ist bei einer derartigen Ausführung, dass im Falle des Ver¬schleißes nicht das komplette Sperrelement 30 ausgetauscht werden muss, sondern dass nurdas Verschleißelement 43 gewechselt werden kann. Hierbei können die laufenden Wartungs¬kosten niedrig gehalten werden und weiters kann vorgesehen sein, dass das Verschleißelement43 einfach zu wechseln ist, ohne dass dabei Teile der translatorischen Führung 35 zerlegtwerden müssen.
[0065] Weitere Ausführungsbeispiele des Sperrelementes 30 werden in Fig. 5 und Fig. 6 ge¬zeigt und in weiterer Folge noch genauer beschrieben.
[0066] In den Fig. 1 und 2 ist weiters eine Verbindungsvorrichtung 44 dargestellt, welche dazuvorgesehen ist, den Bandanfang 5 und das Bandende 6 miteinander zu verbinden. Diese Ver¬bindungsvorrichtung 44 kann prinzipiell auf verschiedenen Wirkmechanismen basieren. Bei¬spielsweise können die überlappenden Abschnitte 7 durch formschlüssiges Ineinanderpressenverbunden werden.
[0067] Weiters ist bei der Verwendung von Kunststoffbändern auch denkbar, dass durch Ein¬bringung von Hitze Bandanfang 5 und Bandende 6 aufgeschmolzen werden und somit mitei¬nander verbunden werden. In einer weiteren Ausführung ist auch denkbar, dass die Verbin¬dungsvorrichtung 44 Wärme durch Einbringung von Ultraschall erzeugt, wodurch Bandanfang 5und Bandende 6 miteinander verbunden werden können.
[0068] In einer bevorzugten Ausführung ist die Verbindungsvorrichtung 44 als Reibschweißvor¬richtung 45 ausgeführt, in welcher Bandanfang 5 und Bandende 6 durch aneinanderreiben anderen kontaktierender Oberflächen aufgeschmolzen und somit miteinander verbunden werden.Hierbei kann ein erstes Reibelement 46 vorgesehen sein, welches beweglich am Grundrahmen11 gelagert ist und als Gegenstück ein zweites Reibelement 47, welches während desReibschweißvorganges nicht bewegt wird. Das erste Reibelement 46 weist vorzugsweise einetranslatorische Führung 48 auf, durch welche dieses in einer parallel zur Drehachse des Spann¬rades 13 verlaufenden Reibrichtung 49 bewegbar ist. Da die Reibrichtung 49 parallel zur Dreh¬achse 14 des Spannrades 13 verläuft, liegt diese somit in Richtung der y-Achse 24.
[0069] Die oszillierende Bewegung des ersten Reibelementes 46 wird vorzugsweise durch eineAntriebseinheit, beispielsweise einen Drehantrieb erzeugt, welche mittels einem Kurbeltrieb mitexzentrischer Lagerung die Bewegung hervorruft.
[0070] Die translatorische Führung 48 ist so positioniert und ausgerichtet, dass während einer oszillierenden Bewegung des ersten Reibelementes 46 in Reibrichtung 49 der Abstand zwi¬schen erstem Reibelement 46 und zweitem Reibelement 47 gleich groß bleibt. Prinzipiell kannder Aufbau der translatorischen Führung 48 gleich gestaltet werden, wie die translatorischeFührung 35 des Sperrelementes 30. Daher wird hier auf eine detaillierte Beschreibung derausgestaltung translatorischen Führung 48 verzichtet.
[0071] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Reibelement 46 in einer senkrechtenBewegungsrichtung 50 beweglich gelagert ist und somit der Abstand zwischen erstem Reibe¬lement 46 und zweitem Reibelement 47 eingestellt werden kann. Die senkrechte Bewegungs¬richtung 50 verläuft hierbei in Richtung der z-Achse 25.
[0072] In einer bevorzugten Ausführung kann vorgesehen sein, dass das erste Reibelement 46durch ein Federelement 51 in Richtung zweitem Reibelement 47 gedrückt wird, wodurch eineKraft auf den überlappenden Abschnitt 7 des Umreifungsbandes 3 aufgebracht werden kannund somit Bandanfang 5 und Bandende 6 aufeinander gepresst werden.
[0073] Weiters oder alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass ein Betätigungselement 52 daserste Reibelement 46 aus seiner Ruheposition 53 in eine Schweißposition 54 überführt. DiesesBetätigungselement 52 kann beispielsweise an einen Antrieb gekoppelt sein, wodurch das ersteReibelement 46 jederzeit aus seiner Ruheposition 53 in seine Schweißposition 54 und wiederzurück überführbar ist.
[0074] Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass das Betätigungselement 52 durch einenBetätigungshebel 55 gebildet wird, wobei der Betätigungshebel 55 als Koppelelement zwischenSperrelement 30 und ersten Reibelement 46 ausgebildet ist. Hierbei kann vorgesehen sein,dass im Sperrelement 30 eine Mitnehmernase 56 angeordnet ist, welche den Betätigungshebel55 kontaktiert. Wird nun das Sperrelement 30 in seine Sperrsteilung 39 überführt, so wird derBetätigungshebel 55 durch die Mitnehmernase 56 in Bewegung gesetzt. Hierbei drückt derBetätigungshebel 55 auf das erste Reibelement 46 und führt dieses somit aus seiner Ruheposi¬tion 53 in seine Schweißposition 54 über.
[0075] Da der Bewegungsweg des Sperrelements 30, bevor dieses seine Sperrsteilung 39erreicht, sehr gering ist, muss der Betätigungshebel 55 sehr genau positioniert und justiertwerden, damit bereits die geringe Bewegung des Sperrelementes 30 ausreicht, um das ersteReibelement 46 aus seiner Ruheposition 53 in seine Schweißposition 54 überführen zu können.
[0076] Ist nun das erste Reibelement 46 in seine Schweißposition 54 überführt, so kann mitdem Schweißvorgang begonnen werden. Hierbei wird das Bandende 6 durch Reib- bzw. Form¬schluss am ersten Reibelement 46 gehalten und kann somit von diesem bewegt werden. DerBandanfang 5 wird vom zweiten Reibelement 47 gehalten und wird somit im Stillstand gehalten.Werden nun das Bandende 6 und der Bandanfang 5 unter Druck aneinander gerieben, so wirdWärme erzeugt, durch welche die kontaktierenden Flächen des Bandanfanges 5 und des Ban¬dendes 6 partiell aufgeschmolzen werden und somit miteinander verbunden werden können.
[0077] Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass unmittelbar benachbart zum ersten Reibelement46 eine Abschneidvorrichtung 57 angebracht ist. Die Abschneidvorrichtung 57 kann hierbei amGrundrahmen 11 befestigt sein, sodass das erste Reibelement 46 relativ zur Abschneidvorrich¬tung 57 bewegbar ist.
[0078] Die Abschneidvorrichtung 57 umfasst eine Schneidklinge 58, welche in einer Führunggehaltert wird und eine Schneidkante 60 aufweist. Die Schneidklinge 58 wird durch ein Fe¬derelement 59 in Richtung Bandende 6 gedrückt. Dadurch ist die durch das Federelement 59auf die Schneidklinge 58 aufgebrachte Kraft in Richtung der Schneidkante 60 der Schneidklinge58 ausgerichtet.
[0079] Die Schneidkante 60 kann als messerartige Schneide ausgebildet sein. In einer bevor¬zugten Ausführung ist es auch möglich, dass die Schneidkante 60 einen Wellenschliff aufweist,wodurch sich an der Schneidkante eine gezackte Oberfläche ergibt.
[0080] Wird das Bandende 6 durch das erste Reibelement 46 Reibrichtung 49 oszilierend hin und her bewegt, so findet auch eine Relativbewegung zwischen Bandende 6 und Schneidklinge58 statt. Durch diese Relativbewegung und durch die vom Federelement 59 aufgebrachte Kraftwird das Bandende 6 von der Schneidklinge 58 abgeschnitten. Ist nun das Bandende 6 abge¬schnitten, so wird die Schneidklinge bedingt durch das Federelement 59 auf den unteren Band¬ende 6 liegenden Bandanfang 5 gedrückt. Hierbei kommt es jedoch zu keinem Schneidvorgang,da der Bandanfang 5 nicht relativ zur Schneidklinge 58 bewegt wird.
[0081] Weiters kann vorgesehen sein, dass die Schneidklinge 58 einen Endanschlag aufweist,sodass sie durch das Federelement 59 nur bis zu einer gewissen vordefinierten Position ge¬drängt werden kann.
[0082] Weiters kann vorgesehen sein, dass am Grundrahmen 11 eine Gegenhalterplatte 61angeordnet ist, in welcher zumindest das erste Gegenhalterelement 20 aufgenommen ist. DieGegenhalterplatte 61 kann zusätzlich wahlweise das zweite Gegenhalterelement 31 und/oderdas zweite Reibelement 47 aufnehmen.
[0083] Hierbei können das erste sowie das zweite Gegenhalterelement 20, 31 und auch daszweite Reibelement 47 auswechselbar in der Gegenhalterplatte 61 aufgenommen sein. Alterna¬tiv dazu ist auch denkbar, dass die Gegenhalterplatte 61 direkt diese Elemente ausbildet. ZurEinführung des Bandes in die mobile Umreifungsvorrichtung 1 kann vorgesehen sein, dass dieGegenhalterplatte 61 relativ zur Spannvorrichtung 12, insbesondere zum Spannrad 13, beweg¬bar ist. Hierbei kann vorgesehen sein, dass eine Verstellvorrichtung 62 vorhanden ist, durchwelche die Gegenhalterplatte 61 von einer Einfädelstellung 63 in eine Geschlossenstellung 64überführbar ist. Hierbei kann vorgesehen sein, dass die Gegenhalterplatte 61 beispielsweise ineiner translatorischen Richtung bewegt wird.
[0084] In einer bevorzugten Ausführung kann vorgesehen sein, dass die Gegenhalterplatte 61mittels eines Drehgelenkes 65 am Grundrahmen 11 befestigt ist. Hierbei kann vorgesehen sein,dass eine Drehachse 73 des Drehgelenkes 65 im Wesentlichen parallel zur Tangentialrichtung17 des Spannrades 13 angeordnet ist, sodass die Gegenhalterplatte 61 schwenkbar zumGrundrahmen 11 gelagert ist und in der Einfädelstellung 63 einen keilförmigen Einführbereich75 gegenüber dem Spannrad 13 ausformt.
[0085] Hierdurch kann erreicht werden, dass eine Schwenkbewegung ausgeführt wird, wodurchdie Gegenhalterplatte 61 aus seiner Einfädelstellung 63 in eine Geschlossenstellung 64 über¬führbar ist. Dabei ergibt sich ein Öffnungswinkel 66, welcher die Größe des keilförmigen Ein¬führbereiches 75 zwischen Einfädelstellung 63 und Geschlossenstellung 64 definiert.
[0086] Die Bewegung der Gegenhalterplatte 61 in diesem Winkelbereich kann grundsätzlichdurch die Verstellvorrichtung 62 vorgenommen werden. Hierbei kann vorgesehen sein, dass dieVerstellvorrichtung 62 durch eine gemeinsame Antriebseinheit 26, welche zum Antrieb derSpannvorrichtung 12 dient, angetrieben wird. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass dieVerstellvorrichtung 62 eine weitere Antriebseinheit 67 umfasst, welche eigens für den Antriebder Verstellung der Gegenhalterplatte 61 ausgebildet ist.
[0087] In einer weiteren Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die Gegenhalterplat¬te 61 zusätzlich in eine Wartungsstellung 68 überführbar ist, in welcher Verschleißteile erleich¬tert ausgetauscht werden können. Hierbei kann beispielsweise vorgesehen sein, dass die War¬tungsstellung 68 durch hündisches Überführen der Gegenhalterplatte 61 erreicht wird.
[0088] Beim Überführen der Gegenhalterplatte 61 in die Geschlossenstellung 64 kann vorge¬sehen sein, dass ein gewisser Anpressdruck zwischen erstem Gegenhalterelement 20 undSpannrad 13 vordefiniert wird und durch die Antriebseinheit aufgebracht wird. Weiters ist esauch möglich, dass zwischen Antriebseinheit und Gegenhalterplatte 61 ein Federelement zwi¬schengeschalten ist, um den aufbringbaren Anpressdruck der Gegenhalterplatte 61 konstant zuhalten.
[0089] Zum erleichterten Einführen des Umreifungsbandes 3 in die mobile Umreifungsvorrich¬tung 1 kann vorgesehen sein, dass im keilförmigen Einführbereich 75 ein Anschlagelement 69 vorgesehen ist, sodass das Umreifungsband 3 richtig positioniert werden kann und nicht zu weiteingeschoben wird. Alternativ dazu kann vorgesehen sein, dass die Gegenhalterplatte 61 soausgebildet ist, dass sie einen Anschlag ausformt, sodass das Umreifungsband 3 richtig positi¬oniert werden kann.
[0090] Weiters kann vorgesehen sein, dass das erste Gegenhalterelement 20 und/oder daszweite Gegenhalterelement 31 und/oder das zweite Reibelement 47 schwenkbar in der Gegen¬halterplatte 61 aufgenommen sind, wobei deren Schwenkachse 74 jeweils parallel zur Dreh¬achse 73 des Drehgelenkes 65 verläuft. Diese Maßnahme ist notwendig, damit verschiedeneBandstärken des Umreifungsbandes 3 in der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 gespannt wer¬den können. Wird beispielsweise ein dickes Umreifungsband 3 verwendet, so kann die Gegen¬halterplatte 61 nicht ganz so weit Richtung Geschlossenstellung 64 geschwenkt werden, wiewenn ein dünnes Umreifungsband 3 im keilförmigen Einführbereich 75 gespannt wird.
[0091] Um diesen minimalen Winkelversatz auszugleichen dient die schwenkbare Aufnahmedes ersten Gegenhalterelementes 20 und/oder des zweite Gegenhalterelementes 31 und/oderdes zweiten Reibelementes 47. Zusätzlich kann vorgesehen sein, dass die einzelnen hier be¬schriebenen Elemente 20, 31, 47 mittels einer Rückstellfeder so in der Gegenhalterplatte 61gehaltert werden, dass in einem unbelasteten Zustand die einzelnen Arbeitsflächen 70 im We¬sentlichen parallel zueinander und parallel zur Gegenhalterplatte 61 ausgerichtet sind.
[0092] Werden alle Elemente wie in den bevorzugten Varianten beschrieben und in den Fig. 1bis 4 dargestellt, in der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 eingesetzt, so ergibt sich folgendercharakteristischer Aufbau. Die beiden Gegenhalterelemente 20 ,31 sowie das zweite Reibele¬ment 47 sind schwenkbar in der Gegenhalterplatte 61 aufgenommen. Die Gegenhalterplatte 61ist wiederum schwenkbar am Grundrahmen 11 aufgenommen. Die Arbeitsflächen 70 der Ge¬genhalterelemente 20, 31 sowie des zweiten Reibelementes 47 sind hierbei im Wesentlichen ineiner Ebene angeordnet, sodass das Umreifungsband 3, insbesondere der überlappende Ab¬schnitt 7 des Umreifungsbandes 3, wenn es an den Arbeitsflächen 70 aufliegt, in einer geradenLinie geführt wird, welche parallel zur Oberfläche 9 des Packgutes 2 verläuft. Die Reibschwei߬vorrichtung 45 und die Abschneidvorrichtung 57 sind in der bevorzugten Ausführungsformzwischen Ban drücklauf sperre 28 und Spannvorrichtung 12 angeordnet. Die Abschneidvorrich¬tung 57 ist hierbei an der zur Spannvorrichtung 12 zugewandten Seite der Reibschweißvorrich¬tung 45 angeordnet. Der Betätigungshebel 55 stellt eine Bewegungskopplung zwischen Sper¬relement 30 und erstem Reibelement 46 her.
[0093] Die Spannvorrichtung 12, die Reibschweißvorrichtung 45 sowie die Bandrücklaufsperre28 sind hierbei möglichst nah aneinander angeordnet, um den Bauraum der mobilen Umrei¬fungsvorrichtung 1 möglichst gering zu halten.
[0094] Mit der bevorzugten Ausführungsform ergibt sich folgende Arbeitsweise zum Umreifenvon Packgut 2 mittels eines Umreifungsbandes 3. Das Umreifungsband 3 wird mit einer Schlau¬fe 4 um das Packgut 2 geschlungen, wobei der Bandanfang 5 und das Bandende 6 so überei¬nander gelegt werden, dass sich ein überlappender Abschnitt 7 ergibt, in welchem das Banden¬de 6 auf dem Bandanfang 5 liegt. Der Bandanfang 5 ist hierbei dem Packgut 2 zugewandt.
[0095] Nun wird die mobile Umreifungsvorrichtung 1 in Richtung überlappenden Abschnitt 7 desUmreifungsbandes 3 bewegt. Die Gegenhalterplatte 61 befindet sich hierbei in einer Einfädel¬stellung 63 wodurch das Umreifungsband 3 leicht im keilförmigen Einführbereich 75 zwischenGegenhalterplatte 61 und Spannrad 13 positioniert werden kann. Nun wird eine Verstellvorrich¬tung 62 aktiviert, durch welche die Gegenhalterplatte 61 bezüglich einer Drehachse 73 verdrehtwird und somit von seiner Einfädelstellung 63 in seine Geschlossenstellung 64 überführt wird.
[0096] Durch dieses Überführen wird der überlappende Abschnitt 7 des Umreifungsbandes 3zwischen Spannrad 13 und ersten Gegenhalterelement 20 geklemmt, wobei der Bandanfang 5vom ersten Gegenhalterelement 20 festgehalten wird und das Bandende 6 an das Spannrad 13gepresst wird. Gleichzeitig wird während des Schließvorganges der überlappende Abschnitt 7zwischen ersten Reibelement 46 und zweiten Reibelement 47 geklemmt. Hierdurch wird das erste Reibelement 46 gegen das Federelement 51 gedrückt, wodurch sich eine gewisse Vor¬spannung zwischen erstem Reibelement 46 und zweitem Reibelement 47 ergibt.
[0097] Gleichzeitig wird während des Schließvorganges der überlappende Abschnitt 7 desUmreifungsbandes 3 zwischen Sperrelement 30 und zweiten Gegenhalterelement 31 ge¬klemmt. Befindet sich nun die Gegenhalterplatte 61 in der Geschlossenstellung 64 so wird dieSpannvorrichtung 12 aktiviert, wobei das Spannrad 13 dermaßen gedreht wird, dass das Band¬ende 6 in Spannrichtung 29 gezogen wird. Hierbei wird das Sperrelement 30 gegen das Fe¬derelement 34 gedrückt, wodurch die Oberfläche 33 des Sperrelementes 30 über das Banden¬de 6 gleitet.
[0098] Wird nun eine vordefinierte Bandspannung erreicht, so kann die Drehrichtung desSpannrades 13 umgekehrt werden, wodurch das Bandende 6 entgegen der Spannrichtung 29bewegt wird. Diese Bewegung des Umreifungsbandes 3 entgegen der Spannrichtung 29 ergibtsich aus der Vorspannung, welche die um das Packgut 2 geschlungene Schlaufe 4 aufweist.Wird nun das Bandende 6 entgegen der Spannrichtung 29 gezogen, so greift die Oberfläche 33des Sperrelementes 30 in das Bandende 6 ein, wodurch das Sperrelement 30 in Richtungseiner Sperrsteilung 39 gedrückt wird.
[0099] Bedingt durch die winkelige Stellung der translatorischen Führung 35 des Sperrelemen¬tes 30 wird nun das Bandende 6 zwischen Sperrelement 30 und zweiten Gegenhalterelement31 geklemmt. Durch die Überführung des Sperrelementes 30 in seine Sperrsteilung 39 wird derBetätigungshebel 55 aktiviert, wodurch auch das erste Reibelement 46 von seiner Ruheposition53 in seine Schweißposition 54 überführt wird und somit einsatzbereit ist.
[00100] Durch diese Vorgänge kann die Bandspannung, welche vom Spannrad 13 auf dasBandende 6 aufgebracht wird, verringert werden. Dadurch wird eine höhere Effizienz beimReibschweißvorgang bzw. eine höhere Festigkeit der Schweißstelle im Umreifungsband 3erzielt. Nun wird die Reibschweißvorrichtung 45 aktiviert, welche das Umreifungsband 3 ver¬schweißt, wobei durch die Abschneidvorrichtung 57 gleichzeitig das Umreifungsband 3 abge¬schnitten wird. Nach Beendigung Schweißvorganges bzw. nach Einhaltung einer gewissenAbkühlzeit kann die Gegenhalterplatte 61 wieder aus seiner Geschlossenstellung 64 in dieEinfädelstellung 63 überführt werden.
[00101] Hierdurch wird das fertig verschweißte Umreifungsband freigegeben, wobei die mobileUmreifungsvorrichtung 1 seitlich aus dem Eingriffbereich des Umreifungsbandes ausgezogenwerden kann. Dabei kann vorgesehen sein, dass in einem ersten Schritt die Gegenhalterplatte61 nur soweit geöffnet wird, dass das Umreifungsband 3 freigegeben ist und somit die mobileUmreifungsvorrichtung 1 entfernt werden kann und die Gegenhalterplatte 61 erst in weitererFolge in die Einfädelstellung 63 überführt wird. Somit kann erreicht werden, dass die mobileUmreifungsvorrichtung 1 ausgefädelt werden kann, ohne das Umreifungsband 3 dabei zu be¬schädigen.
[00102] In einer weiteren Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass der Betätigungshe¬bel 55 weggelassen wird und das erste Reibelement 46 der Reibschweißvorrichtung 45 wäh¬rend des Einfädelvorganges des Bandes in seiner Ruheposition 53 verharrt und nach Klem¬mung des Bandes durch die Bandrücklaufsperre 28 aktiv mittels einer Antriebseinheit in seineSchweißposition 54 überführt wird.
[00103] In einer nicht näher dargestellten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dasszwischen Verstellvorrichtung 62 und Gegenhalterplatte 61, oder an anderer Stelle im Antriebs¬strang der Gegenhalterplatte 61, ein Kupplungselement vorgesehen ist, welches zur Notent¬kopplung der Gegenhalterplatte 61 dient. Somit kann im Gefahrenfall die Gegenhalterplatte 61aus seiner Geschlossenstellung 64 gebracht werden, wodurch das Umreifungsband 3 freigege¬ben wird und somit die Spannkraft auf das Umreifungsband 3 wegfällt. Dadurch kann die Si¬cherheit für einen Maschinenbediener erhöht werden.
[00104] In einer weiteren nicht näher dargestellten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein,dass die Drehachse 14 des Spannrades 13 leicht geneigt ist, und/oder dass das Spannrad 13 einen leichten Konus aufweist, sodass das Bandende 6 des Umreifungsbandes 3 während desSpannvorganges entgegen der Einfädelöffnung gedrückt wird. Somit kann erreicht werden,dass das Bandende 6 nicht unerwünscht aus der mobilen Umreifungsvorrichtung heraus be¬wegt wird.
[00105] In der Fig. 5 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungs¬form der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleicheBezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 4 ver¬wendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschrei¬bung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 4 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[00106] Fig. 5 zeigt die schematische Darstellung einerweiteren Ausführungsvariante in wel¬cher das Sperrelement 30 als weiteres Spannrad 71 ausführt ist. Hierbei kann durch das weite¬re Spannrad 71 eine zusätzliche Spannkraft 72 auf das Bandende 6 des Umreifungsbandes 3aufgebracht werden. Die Anordnung und die Funktionalitäten, sowie die Gestaltungsmerkmaledes weiteren Spannrades 71 können hierbei gleich wie die Gestaltungsmerkmales des Spann¬rades 13 ausgeführt sein.
[00107] In der Fig. 6 ist eine weitere und gegebenenfalls für sich eigenständige Ausführungs¬form der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 gezeigt, wobei wiederum für gleiche Teile gleicheBezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Figuren 1 bis 5 ver¬wendet werden. Um unnötige Wiederholungen zu vermeiden, wird auf die detaillierte Beschrei¬bung in den vorangegangenen Figuren 1 bis 5 hingewiesen bzw. Bezug genommen.
[00108] Fig. 5 zeigt die schematische Darstellung einer weiteren Ausführungsvariante dermobilen Umreifungsvorrichtung 1, in der das Sperrelement 30 als Hebel ausgeführt ist, welcherzum Fixieren des Bandendes 6 ausgebildet ist. Der Hebel ist hierbei so gestaltet, dass durchden Rücklauf des Umreifungsbandes 3 ein Klemmeffekt erzielt werden kann, und somit dasUmreifungsband 3 in bereits beschriebenerWeise Festgehalten werden kann.
[00109] In einer Weiteren Ausführungsvariante kann auch vorgesehen sein, dass anstatt desHebels ein exzentrisch gelagertes Rad als Sperrelement 30 eingesetzt wird, wobei dieses diegleiche Sperrwirkung erzielen kann.
[00110] Eine Energieversorgungsquelle, welche vorzugsweise in form eines aufladbaren Ak¬kumulators, insbesondere als Lithium-Ionen-Zelle oder etwa Lithium- Eisenphosphat-Zelleausgeführt wird, ist nicht dargestellt und beschrieben.
[00111] In einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dassdas erste Reibelement 46 als weitere Spannrolle ausgebildet ist, welche dazu geeignet ist dieSpannkraft im Umreifungsband 3 zu erhöhen. Vorteilhaft ist hierbei, dass mittels eines derartigausgebildeten ersten Reibelementes 46 die Spannkraft weiter erhöht werden kann, wobei dieEinzelbelastung auf die Spannräder minimiert wird, beziehungsweise die punktuelle Belastungauf das Umreifungsband 3 gering gehalten werden kann. Weiters kann dadurch die volleKlemmkraft zwischen erstem Reibelement 46 und zweitem Reibelement 47 am Beginn desSpannvorganges direkt beim schließen der Gegenhalterplatte 61 aufgebracht werden, da keineRelativbewegung zwischen erstem Reibelement 46 und Bandende 6 des Umreifungsbandes 3stattfindet.
[00112] In noch einer nicht dargestellten Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dasserste Reibelement 46 als mit einem Freilauf versehene Rolle ausgebildet ist, wobei eine Rotati¬onsachse im Wesentlichen parallel zur Drehachse 14 des Spannrades 13 liegt. Somit kann dasBandende 6 des Umreifungsbandes 3 bei vollständig aufgebrachter Spannkraft zwischen ers¬tem Reibelement 46 und zweitem Reibelement 47 leicht in Spannrichtung 29 bewegt werden.Zum verschweißen des Bandanfanges 5 und des Bandendes 6 kann anschließend die oszillie¬rende Seitwärtsbewegung des ersten Reibelement 46 auf das Bandende 6 übertragen werden.
[00113] Weiters ist das Gehäuse, sowie der Handgriff an welchem die mobile Umreifungsvor-richtung 1 vom Bediener genommen werden kann nicht dargestellt.
[00114] Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der mobilen Umrei¬fungsvorrichtung 1.
[00115] Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besseren Ver¬ständnis des Aufbaus der mobilen Umreifungsvorrichtung 1 diese bzw. deren Bestandteileteilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verkleinert dargestellt wurden.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Mobile Umreifungsvorrichtung 38 Abstand 2 Packgut 39 Sperrsteilung 3 Umreifungsband 40 Führungselement 4 Schlaufe 41 Winkel 5 Bandanfang 42 Grundkörper 6 Bandende 43 Verschleißelement 7 überlappender Abschnitt 44 Verbindungsvorrichtung 8 Länge 45 Reibschweißvorrichtung 9 Oberfläche des Packgutes 46 erstes Reibelement 10 Endlosband 47 zweites Reibelement 11 Grundrahmen 48 translatorische Führung 12 Spannvorrichtung 49 Reibrichtung 13 Spannrad 50 senkrechte Bewegungsrichtung 14 Drehachse 51 Federelement der Reibschweißvorrich- 15 Mantelfläche __ 52 Betatigungselement 16 Spannkraft „ _ , 53 Ruheposition 17 Tangentialrichtung , 54 Schweißposition 18 Rändelung __ _ x..„ , , , 55 Betätigungshebel 19 außenliegende Oberfläche , 56 Mitnehmernase 20 erstes Gegenhalterelement „ ...... 57 Abschneidvorrichtung 21 Oberfläche des ersten Gegenhai- ....... terelementes 58 Schneidklinge 22 Längsausrichtung des Umreifungs- 59 Federelement der Schneidklinge bandes 50 Schneidkante
23 x-Achse Λ , 1JL 61 Gegenhalterplatte 24 y-Achse 62 Verstellvorrichtung 25 z-Achse _ x „ 63 Einfadelstellung 26 Antriebseinheit 64 Geschlossenstellung 27 Kontaktstelle „ ^ . . . 65 Drehgelenk 28 Bandrücklaufsperre __„ „ . , , 66 Offnungswinkel 29 Spannrichtung ....... 67 weitere Antriebseinheit 30 Sperrelement ... 68 Wartungsstellung 31 zweites Gegenhalterelement ___ 69 Anschlagelement 32 Oberfläche des zweiten Gegenhal¬terelementes 70 Arbeitsfläche 33 Oberfläche des Sperrelementes 71 weiteres Spannrad 34 Federelement des Sperrelementes 72 zusätzliche Spannkraft 35 translatorische Führung 73 Drehachse 36 Bewegungsrichtung des Sperrelemen- 74 Schwenkachse *es 75 keilförmiger Einführbereich 37 Winkel

Claims (13)

  1. Patentansprüche 1. Mobile Umreifungsvorrichtung (1) zur Umreifung von Packgut (2) mit einem Umreifungs¬band (3), insbesondere einem Kunststoffband, umfassend einen Grundrahmen (11), eineSpannvorrichtung (12) mit zumindest einem Spannrad (13) zum Aufbringen einer in Tan¬gentialrichtung (17) zu einer Mantelfläche (15) des zumindest einen Spannrades (13) wir¬kenden Spannkraft (16) auf eine um ein Packgut (2) geschlungene Schlaufe (4) des Umrei-fungsbandes (3), eine Antriebseinheit (26) welche zumindest zum Antreiben von dem zu¬mindest einen Spannrad (13) vorgesehen ist, ein mit dem zumindest einen Spannrad (13)zusammenwirkendes Gegenhalterelement (20), welches in einer Gegenhalterplatte (61)aufgenommen ist, eine Verbindungsvorrichtung (44) zum Verbinden der beiden überlap¬penden Abschnitte (7) der Schlaufe (4) des Umreifungsbandes (3), eine Abschneidvorrich¬tung (57) zum Abschneiden des Umreifungsbandes (3), und eine Energieversorgungsquel¬le zur Bereitstellung einer Antriebsenergie, wobei die Gegenhalterplatte (61) relativ zumGrundrahmen (11) bewegbar an diesem gelagert ist und mittels einer Verstellvorrichtung(62) zwischen einer Einfädelstellung (63) und einer Geschlossenstellung (64) verstellbarist, und eine dem Spannrad (13) zugeordnete Oberfläche (21) der Gegenhalterplatte (61) inderen Geschlossenstellung (64) im Wesentlichen parallel zu einer Drehachse (14) des zu¬mindest einen Spannrades (13) angeordnet ist, wobei die Gegenhalterplatte (61) mittels ei¬nes Drehgelenkes (65) am Grundrahmen (11) gelagert ist, dadurch gekennzeichnet, dasseine Drehachse (73) des Drehgelenkes (65) im Wesentlichen parallel zur Tangentialrich¬tung (17) des Spannrades (13) angeordnet ist, sodass die Gegenhalterplatte (61)schwenkbar zum Grundrahmen (11) gelagert ist und in der Einfädelstellung (63) einen keil¬förmigen Einführbereich (75) gegenüber dem Spannrad (13) ausformt.
  2. 2. Mobile Umreifungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dieGegenhalterplatte (61) in der Einfädelstellung (63) in einem Öffnungswinkel (66) zwischen3° und 30° zur Geschlossenstellung (64) geneigt ist.
  3. 3. Mobile Umreifungsvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie Gegenhalterplatte (61) in eine Wartungsstellung (68) überführbar ist, in der sie zumin¬dest etwa 45° zur Geschlossenstellung (64) ausschwenkbar ist.
  4. 4. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass die Verbindungsvorrichtung (44) eine Reibschweißvorrichtung (45)aufweist, die ein erstes Reibelement (46) und ein zweites Reibelement (47) umfasst, zwi¬schen welchen Reibelementen (46, 47) das Umreifungsband (3) klemmbar ist, wobei daserste Reibelement (46) in einer parallel zur Drehachse (14) des Spannrades (13) verlau¬fenden Reibrichtung (49) relativ zum zweiten Reibelement (47) in einer oszillierenden Be¬wegung verschiebbar ist.
  5. 5. Mobile Umreifungsvorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass daszweite Reibelement (47) in die Gegenhalterplatte (61) aufgenommen ist, oder dass die Ge¬genhalterplatte (61) als zweites Reibelement (47) ausgebildet ist.
  6. 6. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass das in der Gegenhalterplatte (61) angeordnete Gegenhalterelement(20) an seiner dem Spannrad (13) zugewandten Seite zumindest abschnittsweise an dieForm der Mantelfläche (15) des Spannrades (13) angepasst ist, und mit einer konturiertenOberfläche (21) versehen ist.
  7. 7. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass eine Bandrücklaufsperre (28) ausgebildet ist, mittels welcher die durchdie Spannvorrichtung (12) auf das Umreifungsband (3) aufgebrachte Spannkraft fixierbarist, wenn die von der Spannvorrichtung (12) aufgebrachte Spannkraft (16) verringert oderaufgehoben ist, wobei die Bandrücklaufsperre (28) ein Sperrelement (30) umfasst, welchesmit einem zweiten Gegenhalterelement (31) zusammenwirkt, wobei das zweite Gegenhal¬terelement (31) in der Gegenhalterplatte (61) aufgenommen ist.
  8. 8. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass eine Abschneidvorrichtung (57) ausgebildet ist, durch welche das Um¬reifungsband (3) abtrennbar ist.
  9. 9. Mobile Umreifungsvorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ab¬schneidvorrichtung (57) unmittelbar benachbart zum ersten Reibelement (46) der Reib¬schweißvorrichtung (45) angeordnet ist, wobei im Aktivzustand der Reibschweißvorrichtung(45) das erste Reibelement (46) relativbeweglich zur der gegenüber dem Grundrahmen(11) feststehenden Abschneidvorrichtung (57) ist.
  10. 10. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass Arbeitsflächen (70) des zweiten Reibelementes (47) der Reibschwei߬vorrichtung (45), des zweiten Gegenhalterelementes (31) der Bandrücklaufsperre (28) unddes ersten Gegenhalterelementes (20) der Spannvorrichtung (12) im Wesentlichen in einerEbene angeordnet sind, sodass das Umreifungsband (3) annähernd gerade, und parallelzur Oberfläche (9) des Packgutes (2), durch diese Vorrichtungen führbar ist.
  11. 11. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass für die Reibschweißvorrichtung (45) und die Spannvorrichtung (12) ei¬ne gemeinsame, einteilige Gegenhalterplatte (61) vorgesehen ist.
  12. 12. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass für die Reibschweißvorrichtung (45), die Bandrücklaufsperre (28) unddie Spannvorrichtung (12) eine gemeinsame, einteilige Gegenhalterplatte (61) vorgesehenist.
  13. 13. Mobile Umreifungsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge¬kennzeichnet, dass das erste Gegenhalterelement (20) und/oder das zweite Gegenhal¬terelement (31) und/oder das zweite Reibelement (47) schwenkbar in der Gegenhalterplat¬te (61) aufgenommen sind, wobei deren Schwenkachse (74) jeweils parallel zur Drehachse(73) des Drehgelenkes (65) verläuft. Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
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