AT507064B1 - Sitzmöbel - Google Patents
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
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- A47C3/02—Rocking chairs
- A47C3/029—Rocking chairs with curved rocking members resting on the floor
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- A47C—CHAIRS; SOFAS; BEDS
- A47C1/00—Chairs adapted for special purposes
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Description
österreichisches Patentamt AT507 064B1 2010-02-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Sitzmöbel, welches einerseits als standfester Stuhl, andererseits als Schaukelstuhl verwendbar ist.
[0002] Die DE 103 53 955 A1 zeigt ein Möbelstück, welches sowohl als standfester Stuhl als auch als Schaukelstuhl verwendet werden kann. Hinter der Lehne des Stuhls ist in einem Abstand zu dieser die Kufe des Liegestuhls angeordnet. Zum Wechsel von der Position des standfesten Stuhls auf die Position des Liegestuhls wird der Stuhl um etwa eine Vierteldrehung nach hinten geschwenkt. Die Lehnenfläche des standfesten Stuhls wird zur Sitzfläche des Schaukelstuhls und die Sitzfläche des stabilen Stuhls wird zur Lehnenfläche des Schaukelstuhls. Sehr positiv an dieser Bauweise ist, dass sie ohne beweglich aneinander gelagerte Teile auskommt. Beweglich aneinander gelagerte Teile an Stühlen sind störungsanfällig, werden oft in ihrer Funktion nicht verstanden und können auch zu Verletzungen von ungeschickt damit hantierenden Benutzern führen. Nachteilig an dem Möbelstück gemäß der DE 103 53 955 A1 ist, dass es auch dann sehr viel Platz beansprucht wenn es als standfester Stuhl verwendet wird.
[0003] Die der Erfindung zu Grunde liegende Aufgabe besteht demgegenüber darin, ein Sitzmöbel zu schaffen, welches sowohl als standfester Stuhl als auch als Schaukelstuhl verwendet werden kann, ohne dass dafür Umbauten am Möbelstück erforderlich sind. Gegenüber der Bauweise entsprechend der DE 103 53 955 A1 soll das Möbelstück im Verwendungszustand als standfester Stuhl weniger Platz beanspruchen.
[0004] Zum Lösen der Aufgabe wird von einem standfesten Stuhl ausgegangen, welcher eine Lehnenfläche, eine Sitzfläche ein vorderes Beinpaar und Auflagestellen am Untergrund aufweist. Erfindungsgemäß wird erstens vorgeschlagen, die Rückseite der Lehnenfläche des standfesten Stuhls als Sitz- und Lehnenfläche für die Funktion als Schaukelstuhl vorzusehen und sie dazu an der Sitzfläche des standfesten Stuhls vorbei nach unten hin zu verlängern und passend zu krümmen. Zweitens wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, das vordere Beinpaar des standfesten Stuhls als Kufenpaar des Schaukelstuhls vorzusehen und es dazu mit seinem mittleren Höhenbereich etwas nach vorne gekrümmt auszubilden.
[0005] Zum Umstellen des Sitzmöbels von der Stellung als standfester Stuhl in die Stellung als Schaukelstuhl muss nur der standfeste Stuhl um etwa eine Vierteldrehung nach vor geklappt werden. Der umgekehrte Wechsel erfolgt durch eine Vierteldrehung des Schaukelstuhls nach hinten.
[0006] Details und vorteilhafte Weiterentwicklungen werden an Hand der Zeichnungen erörtert: [0007] Fig. 1: zeigt in Seitenansicht ein beispielhaftes erfindungsgemäßes Sitzmöbel in der Stellung als standfester Stuhl.
[0008] Fig. 2: zeigt in Seitenansicht das erfindungsgemäße Sitzmöbel von Fig. 1 in der Stellung als Schaukelstuhl.
[0009] Die Fläche 1 erstreckt sich über die Breite des Sitzmöbels. Ihr Flächenteil 1.1 dient als Lehnenfläche des standfesten Stuhls und als Auflagefläche für die Beine des Benutzers bei der Anwendung des Sitzmöbels als Schaukelstuhl. Der Flächenteil 1.2 der Fläche 1 erstreckt sich in der Anwendung als standfester Stuhl unter die Sitzfläche 3 und ist dabei zur Vorderseite des Stuhls hin gebaucht. Bei der Verwendung des Sitzmöbels als Schaukelstuhl hat der Flächenteil 1.2 im Wesentlichen die Funktion der Sitzfläche. Im Anschluss an den Flächenteil 1.2 läuft die Fläche 1 in einen Flächenteil 1.3 aus, welcher zum Flächenteil 1.1 annähernd rechtwinkelig ausgerichtet ist und zum Ende hin vom vorderen Beinpaar 2 weg verläuft. Die bei der Anwendung als standfester Stuhl vom Benutzer abgewandte Seite der Fläche 1 bildet bei der Anwendung als Schaukelstuhl die Auflagefläche für die den Schaukelstuhl benutzende Person. Das vordere Beinpaar 2 des standfesten Stuhls hat in der Anwendung des Sitzmöbels als Schaukelstuhl die Funktion der Kufen. Dazu ist beim standfesten Stuhl dieses Beinpaar etwas nach vorne ausgebaucht und erstreckt sich vorzugsweise über die Sitzfläche 3 hinaus nach oben bis auf die Höhe der Armlehnen 4. Es kann einfach durch eine gegenüber den angrenzenden Län- 1/5
Claims (5)
- österreichisches Patentamt AT507 064B1 2010-02-15 genbereichen etwas stärkere Krümmung in das Paar von Armlehnen 4 übergehen. [0010] Die Verbindungsteile 7 haben in erster Linie statische Funktion. Sie verbinden die unteren Enden des Beinpaares 2 mit der Fläche 1, vorzugsweise im Flächenbereich 1.3. Der bauchig gekrümmte Flächenbereich 1.3, kann an seinen seitlichen Rändern mit entgegengesetzt gekrümmten Bügelteilen 6 versehen sein, welche als Armauflage bei der Anwendung des Sitzmöbels als Schaukelstuhl dienen können. [0011] Um bei der Anwendung des Sitzmöbels als Schaukelstuhl den Komfort zu erhöhen, ist es sinnvoll, für das dabei obere Ende des dabei als Rückenlehne dienenden Flächenteils 1.3 eine Kopfstütze 8 vorzusehen. Diese Kopfstütze sollte aber aus der in Fig. 2 dargestellten Benutzungsposition entfernbar sein, da sie bei der Anwendung des Sitzmöbels als standfester Stuhl am Boden störend weit nach hinten ragen würde. Beispielsweise kann man sie ganz vom Sitzmöbel lösbar ausführen, oder zum bauchigen Flächenteil 1.2 der Fläche 1 hin einschiebbar oder einklappbar gestalten. [0012] Für die Auswahl der Materialien und die genauen Dimensionierungsdetails gelten im Übrigen die für die Konstruktion und Gestaltung von Sitzmöbeln üblichen, dem Fachmann bekannten Regeln. Das vordere Beinpaar 2, die Armlehnen 4 des standfesten Stuhls, die Armlehnen 6 des Schaukelstuhls die unteren Verbindungsteile 7 und auch Verbindungsteile zwischen den Beinpaaren können typischerweise durch Metallrohre oder durch schichtverleimtes Holz gebildet sein. Die Flächen 3 und 1 können beispielsweise durch schichtverleimtes Holz oder durch eine textile Bespannung gebildet sein. Wie bei üblichen Sitzmöbeln auch, ist es möglich und sinnvoll, an Flächenbereichen, an welchen die das Sitzmöbel benutzende Person anliegt, eine Polsterung bzw. eine Bespannung anzubringen. Im dargestellten Beispiel ist eine Polsterung 5 der Lehne des standfesten Stuhls gezeigt. [0013] Neben der Erfüllung der eingangs erwähnten Aufgabenstellung bietet das erfindungsgemäße Sitzmöbel noch den Vorteil, dass die Benutzungsfläche des standfesten Stuhls mit einer anderen Oberfläche und Polsterung versehen sein kann, als die Benutzungsfläche des Schaukelstuhls. [0014] Der besondere Vorteil besteht darin, dass die Füße in der Schaukelposition hochgelagert sind, was den Wellnessefekt maßgeblich steigert. Patentansprüche 1. Sitzmöbel, welches in einer ersten Stellung als standfester Stuhl und in einer zweiten Stellung als Schaukelstuhl verwendbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das vordere Beinpaar (2) des standfesten Stuhls, die Kufen des Schaukelstuhls bildet und dass die Lehnenfläche (1.1) des standfesten Stuhls nach unten hin verlängert ist und dass ihre Rückseite die Aufnahmefläche bildet, auf welcher sich in der Stellung des Sitzmöbels als Schaukelstuhl die diesen benutzende Person befindet.
- 2. Sitzmöbel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stellung als standfester Stuhl das vordere Beinpaar (2) mit seinem mittleren Höhenbereich etwas nach vorne ausgebaucht gekrümmt ist und dass die als Lehne dienende Teilfläche (1.1), Teil einer größeren Fläche (1) ist, welche sich von der Teilfläche (1.1) aus hinter der als Sitzfläche (3) dienenden Fläche weiter nach unten erstreckt und dabei erst eine weitere Teilfläche (1.2) bildet, welche bauchig in Richtung auf die Vorderseite des standfesten Stuhls hin gekrümmt ist und dann in einer dritten Teilfläche (1.3) ausläuft, welche von der Fläche (1.2) aus schräg nach hinten unten verläuft.
- 3. Sitzmöbel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in der Stellung als standfester Stuhl das vordere Beinpaar (2) bis auf die Höhe der Armlehnen (4) empor ragt, und dass die Sitzfläche (3) nicht vor das Beinpaar (2) vorragt.
- 4. Sitzmöbel nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der bauchig gekrümmte Flächenbereich (1.2) an seinen seitlichen Rändern mit entgegengesetzt gekrümmten Bügelteilen (6) versehen ist. 2/5 österreichisches Patentamt AT507 064B1 2010-02-15
- 5. Sitzmöbel nach einem der bisherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an jener Fläche (1), welche die Lehnenfläche (1.1) des standfesten Stuhls beinhaltet, an dem der Lehnenfläche (1.1) abgewandten Ende eine Kopfstütze (8) lösbar und/oder verschiebbar und/oder einklappbar befestigt ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen 3/5
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2008
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2009
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