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AT48391B - Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer Welle betriebener Wickelmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer Welle betriebener Wickelmaschinen.

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Publication number
AT48391B
AT48391B AT48391DA AT48391B AT 48391 B AT48391 B AT 48391B AT 48391D A AT48391D A AT 48391DA AT 48391 B AT48391 B AT 48391B
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AT
Austria
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shaft
winding machines
carriage
winding
slide
Prior art date
Application number
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English (en)
Original Assignee
Pforzheim Metallschlauch
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Publication date
Priority claimed from DE1906218253D external-priority patent/DE218253C/de
Application filed by Pforzheim Metallschlauch filed Critical Pforzheim Metallschlauch
Application granted granted Critical
Publication of AT48391B publication Critical patent/AT48391B/de

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Description


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  Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer Welle betriebener Wickelmaschinen. 



   Bei den bisher bekanntgewordenen   Schlauchwickelmascbinen,   bei welchen ein profiliertes   Metallband   auf eine sich drehende, von einem auf- und abwärts verschiebbaren Schlitten getragene Spindel zu einem Schlauch gewickelt wird, wurde nach Fertigstellung eines entsprechenden   Schlauch teiles zwecks Lösens   des betreffenden Schlauchteiles von der Wickelspindel und Zurückführung der letzteren in ihre Arbeitsstellung ein besonderes Steuergetriebe angewendet, welches durch den die Wickelspindel tragenden Schlitten ein-und ausgeschaltet wurde. 



    Nach vorliegender Erfindung ist die Einrichtung zum Antriebe, zum Umkehren der Bewegung   und zum Zurückziehen des Schlittens von der eigentlichen Wickelmaschine getrennt, so dass an einen solchen Apparat   mehrere Wickelmaschincn angekuppelt   und von ihm betätigt werden können. 



   Das Prinzip dieses Apparates besteht darin, dass ein auf senkrechten Führungsstangen leitender Schlitten, durch Kette und Sperrad angetrieben. langsam von unten nach oben bewegt wird. Oben angekommen, stösst dieser Schlitten an einen Hebel. der eine Zahnkupplung einrückt, durch die die Rückwärtsbewegung des Apparates und   demnächst   die schnelle Abwärtsbewegung des Schlittens eingeleitet wird. In der tiefsten Lage schaltet der Schlitten dann den Sperrad- 
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   nieder ein und die Aufwärtsbewegung des Schlittens   beginnt von neuem. Auf den Zeichnungen ist eine   solche Schlauchwickelmaschine   in Seiten-und Vorderansicht 
 EMI1.2 
   Fig. 8 ist eine Seitenansicht, Fig. 8 a   eine schematische Darstellung eines Teiles des Antriebes. 



    Fig. 9 ein Schnitt nach G#H der Fig.   10 und Fig. 10 der Grundriss des Steuerapparates; die   Fi. 11-15 zeigen Einzelteile   des Steuerapparates in teilweisem Schnitt. 



     Der Steuerapparat   besteht aus einem Rahmen   l     (Fig.   8,9 und 10), an dessen senkrechten Führungsstangen 2 ein Schlitten 2' verschiebbar angeordnet ist. Der Schlitten 2'ist an eine endlose   Kette J angehängt,   die über die Kettenräder 3 und 4 geführt ist. Die Achse 6 des unteren Ketten- 
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In seiner obersten Endstellung stösst der Schlitten   2'mit,   seinem Anschlag 12 an einen Hebel 13 und leitet dadurch die Umkehrbewegung der Maschine ein, und zwar indem dadurch eine nachfolgend beschriebene Zahukupplung eingeschaltet wird.

   Damit nun der Schlitten 2' 
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 in seiner nntersten Stellung (Fig. 15) durch einen auf einer Welle 21 befestigten   Sperrhakon 22   festgehalten wird, welch letzterer unter der Wirkung einer Feder oder dergl. stets mit seinem freien Ende nach unten gedreht wird, so dass er mit diesem seinem freien Ende auf den erweiterten Kopf des Bolzens 20   drückt   und ihn festhält. In dieser Stellung steht der Hebel 15 vermöge seines Eigengewichtes so tief, dass die Klinken 8, 8' mit dem Schaltrad 7 in Eingriff stehen.

   Entsprechend der Büchse 18 ist am oberen Ende einer der   Führungsstangen   2 eine Büchse 23 verschiebbar, die durch eine Zugstange 24 mit einem versetzt gegen Sperrhaken 22 auf der Welle 21 befestigten Arm 25 (Fig. 15) verbunden ist, so dass, wenn der aufsteigende Schlitten die Büchse 23 nach oben drückt, der Arm 25 die Welle 21 dreht, wodurch auch der auf dieser befestigte Haken 22 nach oben gedreht wird.

   Der Kopf des Bolzens 20 wird frei und kann sich somit unter Wirkung der   um   ihn gewickelten, sich mit dem einen Ende gegen das Konsol und mit dem anderen Ende gegen den erweiterten Kopf des Bolzens stützenden Feder 26 nach oben schnellen und einen Druck auf den Hebel 15 ausüben, wodurch die Klinken   8,     8'ausser   Eingriff mit dem Schaltrad 7 kommen, so dass das Kettenrad 4 und der mit diesem verbundene Schlitten 2'frei werden. 



   Nun wird der Schlitten durch einen weiter unten beschriebenen Mechanismus abwärts bewegt. Am unteren Ende seiner Bahn drückt er die Büchse   18   abwärts. Diese zieht den Bolzen   2U   nach unten, dei nunmehr durch den Haken 22, welcher unter Wirkung der oben erwähnten Feder wieder mit seinem freien Ende nach unten gedreht wird, wieder gesperrt wird (Fig. 15), so dass der Hebel 15 sich senken kann und die Klinken 8, 8'wieder mit dem Schaltrad   7   in   Eingriff   kommen. Um ein heftiges Emporschnellen des Hebels 15 unter der Wirkung der Feder 26 zu verhindern, ist derselbe an seinem freien Ende mit einer Bremse 27 verbunden. 



   Unter Wirkung der den Haken 22 mit seinem freien Ende nach unten drehenden   Fede@   wird auch die Welle 21 und mit ihr der auf ihr befestigte Arm 25 gedreht. Vermittels der Zugstange 24 führt Arm   25   die obere Büchse 23 in ihre normale unterste Stellung zurück. Bei der auf der Zeichnung dargestellten Ausführungsform wird für gewöhnlich, d. h. wenn der Schlitten 2' die Büchse 23 nicht nach oben drückt, letztere unter Wirkung einer um eine der Führungsstangen   gewickelten   Feder (Fig. 9) nach unten gedrückt. Mittels der Stange   24   und des Armes 25 wird dadurch die Welle 21 und mit ihr auch der Sperrhaken 22 so gedreht, dass letzterer den   Bolzen 2   in seiner untersten Stellung festhät.

   Bei dieser   Ausführungsform   ist   selbstverständlich eine   besondere Feder zum Drehen des Hakens   22   in seine Sperrstellung nicht erforderlich. 



   Wenn der Schlitten 2'am oberen Ende seiner Bahn den Hebel   73 aufwärts bewegt, wird   unter Vermittlung des mit dem Hebel 13 starr verbundenen Hebels 28 einer Stange 29 eines in Lagerböcken 30 drehbaren Hebels 31 und zweier   Zahnsektorcu     32   und 33 (Fig. 13) eine Zahn-   kupplung   (Fig. 13 und 14) eingerückt. Auf   der Welle 34 dieser Zahnkupptung   ist eine   verzahnte     Büchse 35 verschiebbar geführt,   der gegenüber das mit entsprechenden Klauen versehene   Zahn-     rad 56   lose drehbar auf der Welle   3.   angeordnet ist. Auf den miteinander in Eingriff gelangenden Teilen der Büchse 35 und des Rades 36 ist ein Zahnsektor 33 lose drehbar.

   Letzterer ist mit eines Nase   37   versehen, welche in Verbindung mit dem   Führungsstift   38 der durch eine Druckfeder 39   beeinflussten Büchse   35 für gewöhnlich die Kupplungshälften ausser Eingriff hält. Beim Aufwärts- 
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Die Verschiebung der beiden Riemen erfolgt durch zwei Paar Riemenausrücker   41, 4 : 2.   die von einer auf der Welle 34 des   Zahnrades   36 sitzenden   Kurventromniel     ! und einer auf der   
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 ständig mit dem auf der Welle 56 festsitzenden Zahnrade 69' in Eingriff steht, die Welle 58 mitnimmt.

   Hierdurch wird eine auf der Welle 58 des Zahnrades 69 sitzende Kurbelscheibe 70 (Fig. 8 und 10) bewegt, die durch eine Stange 71 mit einem Ende einer um die Welle 72 drehbaren Schwinge 73 verbunden ist, deren anderes Ende einen Zahnbogen 74 trägt. Letzterer dreht entsprechend seinem   Auf-oder Abwärtsgang   unter Vermittlung eines Zahnrades 75 eine Welle 76 (Fig. 8) einmal nach links und einmal nach rechts. Hierdurch wird unter Vermittlung eines Stirnrädergetriebes 77, 78 die Welle 79 des oberen Kettenrades   31 gedreht.   In die über die Kettenräder   3'und-l'laufende   Kette ist ein Mitnehmer eingeschaltet, der den Schlitten 2'an einem Vorsprung erfasst und nach unten zieht. In der tiefsten Stellung des Schlittens geht dann diese Kette unter der Einwirkung der Schwinge 73 leer wieder nach oben. 



   Die Welle 34, auf der die mit der Hubscheibe 68 versehene   Kurventrommet   40 angeordnet ist, wird durch einen besonderen Antrieb ständig langsam weiterbewegt, so dass, nachdem die   Schwinge 7J   eine Ab- und Aufwärtsdrchung ausgeführt hat, die Hubscheibe   68   sich so weit gedreht hat, dass die Zahnkupplung 60 wieder ausgerückt ist, so dass die   Welle-58 wieder stillsteht.   



   An die Antriebswelle 47 des Rteuerapparates sind nun die einzelnen Wickelmaschinen, von denen nur eine dargestellt und beschrieben ist, vermittels lösbarer Kupplungen angeschlossen. 



  Die Maschinen drehen sieh also solange in der einen Richtung, bis der Steuerschlitten 2' oben angekommen ist und gehen dann einige   Male rückwärts.   Die durch die Schwinge   73   bewegte Welle 76 führt ebenfalls an   sämtlichen Wickelmaschinen   vorüber und bewegt in   ähnlicher   Weise, wie beim Steuerapparat, mittels Stirnrädergetriebes 80, 81 (Fig. 2). den Kettentrieb   .   83, 84 (Fig. 1). der ebenfalls mittels Mitnehmers den Wickelschlitten 85 nach unten zieht und dann leer wieder in die Höhe geht. Beim Wickeln des Schlauches wird die   Wickelspindel 6' (Fig. 4   und 5) in den Schlauch hineingezogen. Letztere sitzt auf einem Mitnehmer   87,   der in der hohlen Welle 88 verschiebbar und mit dem Schlitten durch einen Ring 89 verbunden ist.

   Die Drehung der hohlen Welle 88 erfolgt von 47 aus unter Vermittlung der Räder 90, 91, 92, 93, der Welle 94 und des 
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 und   dadurch die Spinde ! aus   dem Schlauch herausgezogen. 



   Zum Aufwickeln des fertigen Schlauchstückesdient die in Fig. 6 und 7 dargestellte Aufwickel- 
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  Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende :   Von der Hauptantriebswelle 47 aus. mit welcher sämtliche Wickelmaschinen durch geeignete   
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   sich dabei durch Vermittlung   der Welle 94 und der Zahnräder 107 und 108 zusammen mit dem diese Rolle 97 tragenden Rahmen 105 in demselben Sinne wie die hohle Welle 88, zum Zwecke,   eine Verdrehung des fertigen Schlauches   zu verhindern. Während dieser   Vorwärtsbewegung   
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 wird die Welle 34 mitgenommen, welche mit der Welle,48; mittels Kettengetriebes 50 verbunden ist.   Die auf dioson Wellen   angeordneten Kurventrommeln   40   und 49'bewirken eine Umschaltung der offonen und gekreuzten Treibriemen 48 und 49, wodurch eine Rückwärtsbewegung der Wickelmaschinen erreicht wird.

   Haben sich die Kurventrommeln so weit bewegt, dass die   Rückwärts-   bewegung der Wickelmaschine beendet ist, so wird auf die oben beschriebene Weise eine zweite Kupplung 60 eingeschaltet, welche bewirkt, dass ein   Zahnboen8egment   eine Ab-und Aufwärtsbewegung ausführt. Dieses Zahnbogensegment bewegt eine Welle 76. Durch die Drehbewegung der   Welle 76   wird erstens unter Vermittlung eines Stirnrädergetriebes 77, 78 die über den Kettenrädern 3' und 4' laufeude Kette 5' bewegt und der Schlitten 2' nach unten gezogen und ferner unter Vermittlung des Stirnrädergetriebes 80, 81 der Kettentrieb 82, 83 und 84 bewegt und dadurch dar Wickelschlitten nach unten gezogen und mit ihm die Spindel 86 aus dem Schlauch gezogen.

   Währenddessen schalten sich die Kupplungen 35 und 60, wie oben beschrieben, selbsttätig aus und der unten angekommene Schlitten   2' bewirkt,   dass die Schaltvorrichtung 7, 8 und 9 wieder in   Tätigkeit   tritt, so dass der Schlitten 2'gleichzeitig mit der Vorwärtsbewegung der Wickel-   maschino wieder zu   steigen beginnt. 
 EMI4.1 
 
1.

   Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer gemeinschaftlichen Welle betriebener Wickelmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein gleichzeitig mit der Aufwärtsbewegung der   Wickolachihton   auf senkrechten Führungsstangen   (2)   gleitender, durch einen geeigneten Antrieb   gelhubener Steuerschlitten ')   in seiner höchsten Stellung den Antrieb für seine Aufwärtsbewegung 
 EMI4.2 
 die Abwärtsbewegung des Steuerschlittens (2') sowie durch eine mittels derselben Kupplung eingeschaltete Welle (76) die Abwärtsbewegung der Wickelschlitten einleitet und in seiner tiefsten Stellung den Antrieb für seine nächste Aufwärtsbewegung wieder einschaltet. 
 EMI4.3 


Claims (1)

  1. 3. Vorrichtung zum Steuern usw. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Aus- scimituug der gelenkig mit einem schwingenden Hebel (15) verbundenen Schaltklinken (8, 8') nwh Auslösen einer von dem oberen Anschlag (23) des Steuerschlittens (2') unter Vermittlung EMI4.4 EMI4.5 paare (41, 42) und zweier auf der die Wickelmaschinen antreibenden Welle (47) angeordneter. ebenfalls von der Welle (43) angetriebener Fest- und Losscheibenpaare (45, 46) die die Wickel- maschinen antreibende Welle (47) umsteuern. EMI4.6
AT48391D 1906-05-10 1908-12-23 Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer Welle betriebener Wickelmaschinen. AT48391B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1906218253D DE218253C (de) 1906-05-10

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Publication Number Publication Date
AT48391B true AT48391B (de) 1911-06-10

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ID=5831206

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AT48391D AT48391B (de) 1906-05-10 1908-12-23 Vorrichtung zum Steuern gleichzeitig von einer Welle betriebener Wickelmaschinen.

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