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Der Kern der Erfindung ist die direkte Pressmöglichkeit durch einen auf die Druckstempel aufzusetzende Hydraulikzylinder mit Wirkung auf ein Tellerfedernpaket.
Nach einem weiteren besonderen Merkmal der Erfindung ist mindestens eine im Pressbalken sitzende Stellschraube vorgesehen, die auf den Druckstempel wirkt. Dadurch wird ein etwaiges Nachpressen der Wicklung ohne Ein- bzw. Ausbau der entsprechenden Teile möglich.
Gemäss einem besonderen Merkmal der Erfindung ist auf der unteren Abstützfläche mindestens ein senkrecht nach oben ragender Führungsbolzen angeordnet. Dadurch kann der für den Einbau notwendige Hydraulikzylinder bestens positioniert werden.
Anhand von Ausführungsbeispielen, die in der Zeichnung dargestellt sind, wird die Erfindung näher erläutert.
Die Fig. zeigt das Federelement und seinen Einbau bei einem Transformator in der seriellen Fertigung.
Gemäss Fig. weist der Transformator einen Pressbalken 1 auf, der die Wicklungen 2, die mit dem Wicklungsdruckring 3 abgeschlossen sind, jochmässig übergreift. Dieser Pressbalken 1, der nur teilweise dargestellt ist, weist zwei Abstützflächen 4, 5 auf, die waagrecht zu seiner Symmetrieachse sind, sodass sich ein C-förmiges Teilprofil ergibt. Zwischen dem Pressbalken 1 und dem Wicklungsring 3 ist das expandierende Federelement 6 angeordnet. Das Federelement 6 besteht aus der Buchse 7, der Feder, insbesondere übereinanderliegende Tellerfedern 8 und den Druckstempel 9. Im Pressbalken 1 sitzen Stellschrauben 10, die
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Hydraulikzylinders 11 der vorteilhafterweise in einem oder mehreren Führungsbolzen 12 des Pressbalkens 1 geführt ist.
Als oberes Widerlager dient dem Hydraulikzylinder 11 entweder ein Ansatz 13 oder die Abstützfläche 5 des Pressbalkens 1. Über ein
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Darüber hinaus ist aus der DE-OS 22 60 399 ein Transformator bekannt, für dessen Presskonstruktion Tellerfedern Verwendung finden.
Entsprechend der DE-AS 1 488 186 ist eine Pressvorrichtung für Wicklungen von Transformatoren bekannt, die einen Hydraulikzylinder als Spannelement zeigt. Dieser Hydraulikzylinder wirkt jedoch direkt auf den Wicklungsdruckring.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, einen Transformator der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, der eine Wicklungspressung aufweist, die eine Lockerung der Wicklung durch dynamische Kurzschlusskräfte vermeidet.
Der erfindungsgemässe Transformator ist dadurch gekennzeichnet, dass in an sich bekannter Weise ein sich an der oberen Abstützfläche abstützender Hydraulikzylinder vorgesehen ist, und dass die Kraft dieses Hydraulikzylinders über einen Stempel der in der Bohrung der unteren Abstützfläche angeordnet ist, auf den Druckstempel wirkt. Mit dieser Erfindung ist es erstmals möglich, die für die Betriebssicherheit des Transformators erforderliche Wicklungspressung über die gesamte Lebensdauer des Transformators aufrechtzuerhalten.
Gemäss der Erfindung ist ein Presssystem aufgezeigt, das eine direkte Aufbringung der Vorpresskraft ermöglicht.
Mit dem System : Hydraulikzylinder, Stempel, Druckstempel, Federn, Buchse auf die Wicklung, kann eine genaue definierte und in der Höhe genau bestimmbare Presskraft direkt aufgebracht werden. Ebenso ist die Möglichkeit der jederzeitigen, neuerlichen Pressung bzw. Nachpressung bei Revisionen gegeben.
Der Hydraulikzylinder kann bedarfsweise entfernt werden oder im eingebauten Zustand für Nachpressungen verbleiben.
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Die Erfindung betrifft einen Transformator, insbesondere
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um den Wicklungskern angeordnete expandierende Federelemente angeordnet sind, der Pressbalken waagrecht zu seiner Symmetrieachse an der dem Wicklungsdruckring zugewandten Seite eine mit einer Bohrung versehene untere Abstützfläche aufweist und an seinem oberen Ende eine weitere obere Abstützfläche oder einen Ansatz aufweist und jedes Federelement aus einer die Feder aufnehmenden Buchse besteht, die mit einem den Federweg begrenzenden Druckstempel abgeschlossen ist.
Die Wicklungen von Transformatoren werden während des Betriebes, vor allem beim Auftreten von Kruzschlüssen, mechanisch stark beansprucht. Durch dynamische Kurzschlusskräfte kann eine Lockerung der Wicklungen eintreten, die unweigerlich zur Zerstörung des Transformators führt.
Dieser Tatsache wird bereits bei der Berechnung, Auslegung und der Konstruktion Rechnung getragen. Neben technischen und technologischen Massnahmen bei der Herstellung werden die Wicklungen vom Transformatorhersteller mit hohen Vorpresskräften beaufschlagt.
Üblicherweise wird die Abstützung der Wicklung mit zwischen dem
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ausgeführt.
Bei durch häufige Kurzschlüsse besonders beanspruchten Transformatoren wie z. B. Transformatoren im Fahrleitungsnetz von Eisenbahngesellschaften, sogenannten Unterwerkstransformatoren, sind die Massnahmen nicht ausreichend.
Aus der US-PS 3 772 627 ist eine Wicklungspressung für Transformatoren und Drosselspulen mit einer expandierenden Feder gemäss dem Oberbegriff bekannt.
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Druckelement 14, welches durch eine Bohrung 15 der Abstützfläche 4 des Pressbalkens 1 gesteckt ist, wird die erforderliche Vorpresskraft auf den Druckstempel 9 aufgebracht.
Nach der Fixierung der Tellerfedern 8 über den Druckstempel 9 der wiederum von den Stellschrauben 10 gehalten wird, kann der Hydraulikzylinder 11 und das Druckelement 14 entfernt werden.
Um das Nachpressen zu erleichtern, kann das Druckelement 14 mit dem Druckstempel 9 verschraubt werden.
Die Auslegung der Tellerfedern 8 hat so zu erfolgen, dass auch nach möglichen Setzerscheinungen der Wicklung 2 noch die für die Betriebssicherheit erforderliche Presskraft aufrechterhalten wird. Eine Kontrolle der Pressung und eine eventuelle Nachpressung ist jederzeit möglich und einfach durchzuführen.
Die Anzahl der einzusetzenden Federelemente 6 je Wicklung 2 hängt von der erforderlichen Gesamtpresskraft ab.
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The essence of the invention is the direct pressing possibility by means of a hydraulic cylinder to be placed on the pressure stamp, with effect on a disk spring package.
According to a further special feature of the invention, at least one set screw is provided in the press beam and acts on the pressure stamp. This makes it possible to re-press the winding without installing or removing the corresponding parts.
According to a special feature of the invention, at least one guide pin projecting vertically upwards is arranged on the lower support surface. This means that the hydraulic cylinder required for installation can be optimally positioned.
The invention is explained in more detail with reference to exemplary embodiments which are shown in the drawing.
The figure shows the spring element and its installation in a transformer in serial production.
According to FIG. 1, the transformer has a press bar 1 which yokes over the windings 2, which are closed with the winding pressure ring 3. This press beam 1, which is only partially shown, has two support surfaces 4, 5 which are horizontal to its axis of symmetry, so that a C-shaped partial profile results. The expanding spring element 6 is arranged between the press beam 1 and the winding ring 3. The spring element 6 consists of the bushing 7, the spring, in particular superimposed disc springs 8 and the pressure ram 9. In the press beam 1 there are set screws 10 which
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Hydraulic cylinder 11 which is advantageously guided in one or more guide bolts 12 of the press beam 1.
Either an extension 13 or the support surface 5 of the press beam 1 serves as the upper abutment for the hydraulic cylinder 11
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In addition, a transformer is known from DE-OS 22 60 399, disc springs are used for its press construction.
According to DE-AS 1 488 186, a pressing device for winding transformers is known, which shows a hydraulic cylinder as a clamping element. However, this hydraulic cylinder acts directly on the winding pressure ring.
The object of the invention is therefore to create a transformer of the type described at the outset which has a winding compression which avoids loosening of the winding by dynamic short-circuit forces.
The transformer according to the invention is characterized in that a hydraulic cylinder which is supported on the upper support surface is provided in a manner known per se, and in that the force of this hydraulic cylinder acts on the pressure stamp via a plunger which is arranged in the bore in the lower support surface. With this invention it is possible for the first time to maintain the winding pressure required for the operational safety of the transformer over the entire service life of the transformer.
According to the invention, a pressing system is shown which enables the pre-pressing force to be applied directly.
With the system: hydraulic cylinder, plunger, pressure plunger, springs, bushing on the winding, a precisely defined and precisely determinable pressing force can be applied directly. Likewise, there is the possibility of repeated pressing or repressing at revisions at any time.
If necessary, the hydraulic cylinder can be removed or left in the installed state for repressing.
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The invention relates to a transformer, in particular
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Expanding spring elements arranged around the winding core are arranged, the pressing bar has a lower supporting surface provided with a bore and a bore at its upper end, horizontally to its axis of symmetry on the side facing the winding pressure ring, and has a further upper supporting surface or extension at its upper end, and each spring element consists of a spring-receiving element There is a socket that is completed with a pressure stamp limiting the spring travel.
The windings of transformers are subjected to high mechanical loads during operation, especially when cross-circuits occur. Dynamic short-circuit forces can cause the windings to loosen, which inevitably leads to the transformer being destroyed.
This fact is taken into account in the calculation, design and construction. In addition to technical and technological measures during manufacture, the transformer manufacturer applies high pre-compression forces to the windings.
Usually the support of the winding with between
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executed.
For transformers particularly stressed by frequent short circuits, such as B. Transformers in the catenary network of railway companies, so-called substation transformers, the measures are not sufficient.
From US-PS 3 772 627 a winding pressure for transformers and choke coils with an expanding spring according to the preamble is known.
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Pressure element 14, which is inserted through a bore 15 of the support surface 4 of the press beam 1, the required pre-pressing force is applied to the pressure stamp 9.
After the plate springs 8 have been fixed in place by means of the pressure plunger 9, which in turn is held by the set screws 10, the hydraulic cylinder 11 and the pressure element 14 can be removed.
In order to facilitate the subsequent pressing, the pressure element 14 can be screwed to the pressure stamp 9.
The disc springs 8 must be designed in such a way that the pressing force required for operational safety is maintained even after the winding 2 has appeared. Checking the pressure and possible re-pressing is possible and easy to carry out at any time.
The number of spring elements 6 to be used per winding 2 depends on the total pressing force required.