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Die Erfindung bezieht sich auf eine Dämpfungsvorrichtung für bewegbare Möbelteile mit einem Stössel, der über einen Abschnitt des Schliessweges des Möbelteiles entgegen einer Bremskraft bewegbar ist.
Die Dämpfungsvorrichtung hilft Schliessgeräusche bei Türen oder Schubladen zu vermindern bzw. gänzlich zu vermeiden.
Der Stössel kann dabei mit einem Drehdämpfer mit oder ohne Freilauf oder einem Lineardämpfer verbunden sein.
Bei herkömmlichen Dämpfungsvorrichtungen ist eine Feder vorgesehen, die den Stössel beim Öffnen der Türe bzw. der Schublade in die betriebsbereite Stellung drückt.
Dieses System hat den Nachteil, dass die Schliesskraft immer höher als die Rückstellkraft der Feder sein muss, um ein komplettes Schliessen der Türe oder der Schublade zu gewährleisten. Schliesssystems können im Dauergebrauch durch Verschleiss erfahrungsgemäss einen Teil ihrer Schliesskraft einbüssen, sodass bei älteren Möbeln sowohl das Schliessen des Möbelteils als auch die Funktion der Rückstellung des Stössels der Dämpfungsvorrichtung nicht mehr gewährleistet ist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Dämpfungsvorrichtung der eingangs erwähnten Art dahingehend zu verbessern, dass auf eine Feder für die Rückstellung des Stössels verzichtet werden kann.
Die erfindungsgemässe Aufgabe wird durch eine Kupplungseinrichtung, die den Stössel mit dem bewegbaren Möbelteil trennbar verbindet, gelöst.
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AusführungsbeispielNachfolgend werden verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Figuren der beiliegenden Zeichnungen beschrieben.
Fig. 1 bis 4 zeigen Schnitte durch eine erfindungsgemässe Dämpfungsvorrichtung und einen bewegbaren Möbelteil in verschiedenen Stadien der Schliess- bzw. Öffnungsbewegung des Möbelteils, die Fig. 5 zeigt eine Draufsicht auf eine Dämpfungsvorrichtung gemäss den Fig. 1 bis 4, die Fig. 6 bis 9 zeigen Schnitte durch eine Dämpfungsvorrichtung und einen bewegbaren Möbelteil gemäss einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, die Fig. 10 zeigt eine Draufsicht auf eine Dämpfungsvorrichtung gemäss den Fig. 6 bis 9 und die Fig. 11 und 12 zeigen Schnitte durch ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Dämpfungsvorrichtung.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen ist die erfindungsgemässe Dämpfungsvorrichtung mit einem Gehäuse 3 versehen, das mittels Dübel 4 an einer Möbelseitenwand 1 befestigbar ist.
Im Gehäuse 3 ist ein Stössel 5 linear verschiebbar geführt.
Der Stössel 5 lagert dabei in einer kanalartigen Stösselführung 6. Der Stössel 5 ist mit einem Öffnungsanschlag 8 versehen, der verhindert, dass der Stössel 5 aus dem Gehäuse 3 herausgezogen wird.
In den Ausführungsbeispielen nach den Fig. 1 bis 10 ist der Stössel 5 mit einem Zahnstangenprofil 12 versehen, das mit einem Ritzel 13 eines Drehdämpfers 7 kämmt. Der Drehdämpfer 7 kann mit einem Freilauf versehen sein, sodass die Bremswirkung nur beim Schlie- ssen des bewegbaren Möbelteiles 2 zur Wirkung kommt. Beim bewegbaren Möbelteil 2 kann es sich beispielsweise um einen Türflügel oder um eine Schubladenfrontblende handeln.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 5 ist am vorderen Ende des Stössels 5 ein Ma- gnet 9 angeordnet, und am bewegbaren Möbelteil 2 ist eine ferromagnetische Platte 10 be- festigt. Wird der bewegbare Möbelteil 2 geschlossen, wird der Stössel 5 in herkömmlicher Weise entgegen der Bremskraft des Drehdämpfers 7 nach links bewegt.
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Wird der bewegbare Möbelteil 2 geöffnet, dann wird der Stössel 5, der durch den Magneten 9 und die ferromagnetische Platte 10 mit dem bewegbaren Möbelteil 2 gekuppelt ist, so weit nach rechts bewegt, bis der Öffnungsanschlag 8 an einem Gegenanschlag im Gehäuse 3 anschlägt. Diese Situation ist in der Fig. 3 gezeigt.
Wird der bewegbare Möbelteil 2 weiter geöffnet, bleibt der Stössel 5 in der in der Fig. 4 gezeigten Bereitschaftsstellung. Der Magnet 9 löst sich von der ferromagnetischen Platte 10.
Im Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 10 ist anstelle eines Magneten 9 am vorderen Ende des Stössels 5 ein Saugnapf 11 angeordnet. Die Funktion der Dämpfeinrichtung ist dieselbe wie im zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel.
Die Fig. 11 und 12 zeigen die Ausbildung der Dämpfungsvorrichtung mit einem Zylinder 17 und einem darin linear verfahrbaren Kolben 14. Der Kolben 14 ist als Klappkolben mit zwei
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erzielt werden. Eine Bremswirkung kann auch dann erzielt werden, wenn sich im Zylinder 17 nur eine geringe Menge einer Flüssigkeit mit hoher Viskosität befindet. Die Bremswirkung wird dabei durch die Haftung zwischen dem Mantel des Kolbens 14 und der inneren Zylinderwand erzielt.
Der Stössel 5 bildet gleichzeitig die Kolbenstange.
Ist der bewegliche Möbelteil 2 eine Tür, wird die Schliesskraft vorzugsweise von Federn aufgebracht, welche in den Türscharnieren integriert sind.
Die Schliesskräfte bei Führungssystemen für Schubladen werden entweder von Federn aufgebracht, welche im Führungssystem integriert sind, oder durch die Nutzung der Schwerkraft durch schräg gestellte Rollenlaufbahnen, der Schienen des Führungssystems.
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The invention relates to a damping device for movable furniture parts with a plunger, which is movable over a section of the closing path of the furniture part against a braking force.
The damping device helps to reduce or completely avoid closing noises in doors or drawers.
The plunger can be connected to a rotary damper with or without a freewheel or a linear damper.
In conventional damping devices, a spring is provided which presses the plunger into the operational position when the door or drawer is opened.
The disadvantage of this system is that the closing force must always be higher than the resetting force of the spring in order to ensure that the door or drawer is closed completely. Experience has shown that the locking system can lose part of its locking force due to wear and tear, so that with older furniture, both the closing of the furniture part and the function of resetting the plunger of the damping device can no longer be guaranteed.
The object of the invention is to improve a damping device of the type mentioned in the introduction such that a spring for the resetting of the ram can be dispensed with.
The object according to the invention is achieved by a coupling device which separably connects the ram to the movable furniture part.
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Various exemplary embodiments of the invention are described below with reference to the figures of the accompanying drawings.
1 to 4 show sections through a damping device according to the invention and a movable furniture part in different stages of the closing or opening movement of the furniture part, FIG. 5 shows a plan view of a damping device according to FIGS. 1 to 4, FIGS. 6 to 9 show sections through a damping device and a movable furniture part according to a further exemplary embodiment of the invention, FIG. 10 shows a plan view of a damping device according to FIGS. 6 to 9 and FIGS. 11 and 12 show sections through a further exemplary embodiment of a damping device.
In the exemplary embodiments shown, the damping device according to the invention is provided with a housing 3 which can be fastened to a furniture side wall 1 by means of dowels 4.
A plunger 5 is guided in a linearly displaceable manner in the housing 3.
The plunger 5 is supported in a channel-like plunger guide 6. The plunger 5 is provided with an opening stop 8 which prevents the plunger 5 from being pulled out of the housing 3.
In the exemplary embodiments according to FIGS. 1 to 10, the plunger 5 is provided with a toothed rack profile 12 which meshes with a pinion 13 of a rotary damper 7. The rotary damper 7 can be provided with a freewheel so that the braking effect only comes into effect when the movable furniture part 2 is closed. The movable furniture part 2 can be, for example, a door leaf or a drawer front panel.
In the exemplary embodiment according to FIGS. 1 to 5, a magnet 9 is arranged at the front end of the plunger 5, and a ferromagnetic plate 10 is fastened to the movable furniture part 2. If the movable furniture part 2 is closed, the plunger 5 is moved to the left in a conventional manner against the braking force of the rotary damper 7.
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If the movable furniture part 2 is opened, the plunger 5, which is coupled to the movable furniture part 2 by the magnet 9 and the ferromagnetic plate 10, is moved to the right until the opening stop 8 strikes a counter-stop in the housing 3. This situation is shown in FIG. 3.
If the movable furniture part 2 is opened further, the plunger 5 remains in the ready position shown in FIG. 4. The magnet 9 detaches from the ferromagnetic plate 10.
In the exemplary embodiment according to FIGS. 6 to 10, a suction cup 11 is arranged at the front end of the plunger 5 instead of a magnet 9. The function of the damping device is the same as in the previously described embodiment.
11 and 12 show the design of the damping device with a cylinder 17 and a piston 14 which can be moved linearly therein. The piston 14 is a folding piston with two
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be achieved. A braking effect can also be achieved if there is only a small amount of a liquid with a high viscosity in the cylinder 17. The braking effect is achieved by the adhesion between the jacket of the piston 14 and the inner cylinder wall.
The plunger 5 also forms the piston rod.
If the movable furniture part 2 is a door, the closing force is preferably applied by springs which are integrated in the door hinges.
The closing forces for guide systems for drawers are either applied by springs that are integrated in the guide system or by using gravity through inclined roller tracks, the rails of the guide system.