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Die gegenständliche Erfindung betrifft ein Installationsbussystem für eine Stromschienenbe- leuchtung mit Betätigungssensoren, welche über ein Bussystem an einen Umsetzer angeschlos- sen sind, wobei der Umsetzer zur Umwandlung von Zweidrahttelegrammen des Bussystems in Stromschienen-Telegramme zur Steuerung von Leuchten dient.
Stromschienensysteme werden in der Elektroinstallation dafür verwendet, um das 230 V-Netz an jeden Punkt der Stromschiene anschliessen zu können. Dies erfolgt dadurch, dass das 230 V- Netz am Beginn der Stromschiene mittels Anschlussstücken in die Stromschiene eingespeist wird.
Verbrauchern wird der Strom von der Stromschiene über Adapter, welche z. B. an Leuchten oder Steckdosen angebaut sind, zugeführt. Damit können die Verbraucher auch nach der Installation in einfacher Weise räumlich versetzt werden, ohne dass die Installation verändert zu werden braucht.
In der Gebäudesystemtechnik werden Verbraucher mit Sensoren und Aktoren angesteuert, welche über ein Installationsbussystem Daten austauschen. Dabei können die Funktionen dieser Sensoren und Aktoren bei geänderten Erfordernissen des Anwenders mittels Personalcomputern oder anderen Programmiergeräten geändert werden. So können z. B. neue Schaltgruppen gebildet werden oder können Lichtszenen neu definiert werden. In den Aktoren und Sensoren werden dabei die Daten in ihrem Speicher so verändert, dass die geänderten Erfordernisse des Anwenders be- rücksichtigt werden. Diese Veränderungen des Speichers werden als logische Veränderungen bezeichnet.
Soferne jedoch nachträglich auch räumliche Veränderungen der Aktoren vorgenommen wer- den sollen, müssen die Installationsleitungen neu verlegt werden. Um dies zu vermeiden, bietet es sich an, die Aktoren in die Verbraucher, welche an eine Stromschiene angeschlossen sind und welche räumlich veränderbar sind, zu integrieren. Das standardisierte Installationsbussystem der European Installationsbus Association EIBA lässt dies jedoch deshalb nicht zu, dass die Zweidraht- leitungen als offene Kupferleiter in Stromschienen über mehrere Meter parallel geführt werden und da es sich dabei um eine Schutzkleinspannung handelt, welche besondere Schutzmassnahmen erfordert. Ein mechanischer Zugriff auf die Busleitung vom Anwender ist dabei deshalb nicht er- laubt, da bei einem Kurzschluss alle Busteilnehmer ausfallen würden.
Der gegenständlichen Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein System zu entwickeln, welches es ermöglicht, die Verbraucher mit Aktoren sowohl logisch als auch räumlich verändern zu können. Dies wird erfindungsgemäss durch die nachstehend angeführten, gegebenenfalls an sich bekannten Merkmale erzielt :
die Leuchten sind an eine netzführende Stromschiene angeschlossen, mittels des Umsetzers sind eine oder mehrere Leuchten im Bedarfsfall einzeln oder in Gruppen in den Ein/Aus-Zustand oder in einen Zustand mit beliebig wählbarem Helligkeitswert einstellbar, der Umsetzer nimmt hierfür die Zweidrahttelegramme, mit denen die Zustände Ein/Aus oder ein Helligkeitswert realisierbar sind, vom Bussystem auf, formatiert sie in einem Mikrocontroller um und speist diese über eine Netzanpassung in die Stromschiene ein, eine Leuchte nimmt ihr jeweiliges relevantes Telegramm über eine weitere Netzanpassung auf, mittels eines in der Leuchte vorgesehenen Mikrocontrollers sind die gewünschten Werte, wie Ein/Aus oder Helligkeitswert, einstellbar und jede Leuchte speist von sich aus Telegramme mittels ihres Mikrocontrollers über die weitere Netz- anpassung in die Bahnen der Stromschiene ein.
Nach einer bevorzugten Ausführungsform weist der Umsetzer ein Filter auf, mit dem er stören- de Netzeinflüsse verhindert. Weiters enthält vorzugsweise der Umsetzer eine Zweidrahtspan- nungsversorgung zur Versorgung des Betätigungssensors und weiterer Teilnehmer des Zweidraht- bussystems.
Der Gegenstand der Erfindung ist nachstehend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1 ein Installationsbussystem für eine Stromschienenbeleuchtung;
Fig. 2 eine Ausführungsform eines Umsetzers;
Fig. 3 eine Ausführungsform einer Leuchte und
Fig. 4 eine weitere Ausführungsform eines Umsetzers gemäss Fig. 2.
In Fig. 1 ist das Installationsbussystem für eine Stromschienenbeleuchtung dargestellt, wobei an die Stromschiene 1 drei Leuchten 2,3 und 4 angeschlossen sind. Die Stromschiene 1 ist über einen Umsetzer 5, welcher mit einem mechanischen Adapter 6 an einer Seite der Stromschiene 1
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befestigt ist, an die Stromnetzleitung 7 angeschlossen. Somit wird die Netzspannung über den Umsetzer 5, eine Leitung 12 und den Adapter 6 in die leitenden Bahnen 8 der Stromschiene einge- führt. An den Umsetzer 5 ist weiters eine Leitung 9 des Zweidrahtbusses der EIBA angeschlossen, welcher an einen Tastsensor 10 gelegt ist. Über eine Leitung 11 sind weitere Sensoren und Akto- ren des Zweidrahtbusses angeschlossen.
Telegramme, welche an der Leitung 9 des Zweidraht- busses abgegeben werden, werden vom Umsetzer 5 aufgenommen und so aufbereitet und forma- tiert, dass sie auf die leitenden Bahnen 8 der Stromschiene aufgeprägt werden können. Diese Telegramme gelangen über die leitenden Bahnen 8 der Stromschiene 1 an die Leuchten 2,3 und/oder 4, wodurch diese auf Ein/Aus geschaltet werden bzw. auf die gewünschten Helligkeits- werte eingestellt werden.
Von den Leuchten 2,3 und 4 gelangen Informationen betreffend deren Zustand durch Tele- gramme über die Bahnen 8 der Stromschiene 1 an den Umsetzer 5, in welchem die Telegramme aufgenommen, umformatiert und in die Leitung 9 des Zweidrahtbusses eingespeist werden. Mittels Sensoren und Aktoren, welche an den Leitungen 9 oder 11 angeschlossen sind, werden diese Telegramme ausgewertet.
In Fig. 2 ist eine Ausführungsform des Umsetzers 5 dargestellt, an welchen die netzführende Leitung 7, die stromschienenversorgende Leitung 12 und die Leitung 9 des Zweidrahtbusses angeschlossen sind. Mittels eines Netzteiles 13 werden eine Modemschaltung 14, eine Netzan- passung 15 und eine galvanische Trennung 17 mit Spannung versorgt. Auf der Leitung 9 befindli- che Telegramme werden von einer Busanpassung 19 aufgenommen und an einen Mikrocontroller 18 übertragen. Der Mikrocontroller 18 entnimmt aus den Telegrammen diejenigen Daten, welche für die Steuerung der Stromschienenverbraucher 2,3 und 4 benötigt werden und steuert über die galvanische Trennung 17 die Modemschaltung 14 an. In der Modemschaltung 14 werden die Steuerungsdaten so aufbereitet, dass sie der Netzspannung überlagert werden.
Hierfür werden in der Modemschaltung 14 den logischen Pegeln 0" oder 1" bestimmte Frequenzen zugeordnet.
Z. B. entspricht der logische Pegel 0" der Frequenz von 133,05 kHz und entspricht der logische Pegel 1" der Frequenz von 131,85 kHz. Diese Frequenzen werden der Netzanpassung 15 zuge- führt und werden auf die Leitung 12 für die Stromschiene 1 aufmoduliert.
In Fig. 3 ist die Ausführungsform einer Leuchte 2,3 oder 4 dargestellt, in welcher Daten mit der Stromschiene 1 ausgetauscht werden können. Dabei ist jede der Leuchten 2,3 oder 4 mittels eines Adapters 20 an die leitenden Bahnen 8 der Stromschiene 1 angeschlossen, wobei ihnen über diesen Anschluss die Netzspannung und die aufmodulierte Frequenzen zugeführt werden. Mittels eines Netzteiles 21 werden eine Netzanpassung 22, eine Modemschaltung 23 und eine Mikrocon- trollerschaltung 24 mit Spannung versorgt. Durch die Netzanpassung 22 werden die Frequenzen, welche dem Pegel 0" und 1" zugeordnet sind, von der Netzspannung getrennt und werden sie der Modemschaltung 23 zugeführt. In der Modemschaltung 23 werden die logischen Pegel 0" und 1" der betreffenden Frequenzen bestimmt und werden sie an den Mikrocontroller 24 weitergeleitet.
In diesem wird die Codierung des Telegrammes erkannt und wird sie mit der Codierung verglichen, welche an einem Codierschalter 27 eingestellt ist. Bei Übereinstimmung werden im Mikrocontroller 24 weitere Funktionen aktiviert. So kann z. B. ein Ansteuern einer Leistungsstufe 25 erfolgen, wodurch ein Leuchtmittel 26 ein- bzw. ausgeschaltet oder gedimmt wird.
In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform eines Umsetzers 5' dargestellt, welcher zusätzlich ein Filter 28 und ein Zweidrahtspannungsversorgung 29 enthält. Durch das Filter 28 werden stö- rende Frequenzen des Netzes von der Stromschiene 1 ferngehalten. Durch den Spannungsver- sorger 29 für das Zweidrahtbussystem werden der Tastsensor 10 und weitere Teilnehmer an der Leitung 11mit Spannung versorgt.
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The present invention relates to an installation bus system for busbar lighting with actuation sensors which are connected to a converter via a bus system, the converter being used to convert two-wire telegrams of the bus system into busbar telegrams for controlling lights.
Busbar systems are used in electrical installations to be able to connect the 230 V network to any point on the busbar. This is done by feeding the 230 V network into the power rail at the start of the power rail using connectors.
Consumers will receive electricity from the power rail via adapters, which, for. B. are attached to lights or sockets. This means that consumers can easily be moved around even after installation without having to change the installation.
In building system technology, consumers are controlled with sensors and actuators that exchange data via an installation bus system. The functions of these sensors and actuators can be changed if the requirements of the user change using personal computers or other programming devices. So z. B. new switching groups can be formed or lighting scenes can be redefined. In the actuators and sensors, the data in their memory are changed so that the changed requirements of the user are taken into account. These changes in memory are called logical changes.
However, if the actuators are to be subsequently changed spatially, the installation lines must be relocated. To avoid this, it is advisable to integrate the actuators into the consumers, which are connected to a power rail and which are spatially changeable. However, the standardized installation bus system of the European Installation Bus Association EIBA does not allow the two-wire lines to be routed in parallel as open copper conductors in busbars over several meters and because this is a protective extra-low voltage, which requires special protective measures. Mechanical access to the bus line by the user is not permitted, since all bus nodes would fail in the event of a short circuit.
The object of the present invention is therefore to develop a system which enables consumers to be changed logically and spatially using actuators. This is achieved according to the invention by the features listed below, which are known per se:
the luminaires are connected to a mains-carrying busbar; if necessary, the converter can be used to set one or more luminaires individually or in groups in the on / off state or in a state with any brightness value that can be selected, for this the converter takes the two-wire telegrams with which the States on / off or a brightness value can be realized, from the bus system, reformatted them in a microcontroller and feeds them into the power rail via a network adaptation, a luminaire receives its relevant telegram via a further network adaptation, by means of one provided in the luminaire Microcontrollers can be set to the desired values, such as on / off or brightness value, and each luminaire automatically feeds telegrams into the tracks of the power rail via its microcontroller via further network adaptation.
According to a preferred embodiment, the converter has a filter with which it prevents disruptive network influences. Furthermore, the converter preferably contains a two-wire voltage supply for supplying the actuation sensor and further participants in the two-wire bus system.
The object of the invention is explained below with reference to an embodiment shown in the drawing. Show it:
1 shows an installation bus system for a track lighting;
2 shows an embodiment of a converter;
Fig. 3 shows an embodiment of a lamp and
4 shows a further embodiment of a converter according to FIG. 2.
In Fig. 1, the installation bus system for a track lighting is shown, three lights 2, 3 and 4 being connected to the track 1. The busbar 1 is via a converter 5, which is connected to a mechanical adapter 6 on one side of the busbar 1
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attached, connected to the power line 7. The line voltage is thus introduced into the conductive tracks 8 of the busbar via the converter 5, a line 12 and the adapter 6. A line 9 of the two-wire bus of the EIBA, which is connected to a push-button sensor 10, is also connected to the converter 5. Further sensors and actuators of the two-wire bus are connected via a line 11.
Telegrams that are delivered on line 9 of the two-wire bus are received by converter 5 and processed and formatted in such a way that they can be stamped on conductive tracks 8 of the busbar. These telegrams reach the luminaires 2, 3 and / or 4 via the conductive tracks 8 of the busbar 1, as a result of which they are switched on / off or are set to the desired brightness values.
From luminaires 2, 3 and 4, information relating to their status is transmitted via telegrams via tracks 8 of busbar 1 to converter 5, in which the telegrams are received, reformatted and fed into line 9 of the two-wire bus. These telegrams are evaluated by means of sensors and actuators which are connected to lines 9 or 11.
In Fig. 2 an embodiment of the converter 5 is shown, to which the line 7, the bus bar 12 and the line 9 of the two-wire bus are connected. A power supply unit 13 supplies a modem circuit 14, a network adapter 15 and a galvanic isolation 17 with voltage. Telegrams located on line 9 are received by a bus adapter 19 and transmitted to a microcontroller 18. The microcontroller 18 takes the data from the telegrams which are required for the control of the busbar consumers 2, 3 and 4 and controls the modem circuit 14 via the electrical isolation 17. The control data are processed in the modem circuit 14 in such a way that they are superimposed on the mains voltage.
For this purpose, certain frequencies are assigned to the logic levels 0 "or 1" in the modem circuit 14.
For example, logic level 0 "corresponds to the frequency of 133.05 kHz and logic level 1" corresponds to the frequency of 131.85 kHz. These frequencies are fed to the network adaptation 15 and are modulated onto the line 12 for the busbar 1.
FIG. 3 shows the embodiment of a luminaire 2, 3 or 4 in which data can be exchanged with the busbar 1. Each of the lights 2, 3 or 4 is connected to the conductive tracks 8 of the busbar 1 by means of an adapter 20, the line voltage and the modulated frequencies being supplied to them via this connection. A mains adapter 22, a modem circuit 23 and a microcontroller circuit 24 are supplied with voltage by means of a power supply unit 21. The frequencies which are assigned to the level 0 "and 1" are separated from the mains voltage by the mains adapter 22 and are supplied to the modem circuit 23. In the modem circuit 23, the logic levels 0 "and 1" of the frequencies in question are determined and they are forwarded to the microcontroller 24.
In this the coding of the telegram is recognized and it is compared with the coding which is set on a coding switch 27. If there is a match, further functions are activated in the microcontroller 24. So z. B. control of a power stage 25, whereby a lamp 26 is turned on or off or dimmed.
4 shows a further embodiment of a converter 5 ', which additionally contains a filter 28 and a two-wire voltage supply 29. Interfering frequencies of the network are kept away from the power rail 1 by the filter 28. The voltage sensor 29 for the two-wire bus system supplies the pushbutton sensor 10 and other subscribers on the line 11 with voltage.
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