AT402006B - Einrichtung zum trocknen von schutzanzügen - Google Patents
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Description
ΑΤ 402 006 Β
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Trocknen von Schutzanzügen, bei welcher mittels eines Schlauches od.dgl. Luft in das Innere des Anzuges einblasbar ist, welcher mit den Stiefeln nach oben in einer Halterung eingehängt ist.
Bei bekannten Ausbildungen dieser Art handelt es sich es sich um feste Gestelle, welche am oberen Ende starre Halterungen für das Einhängen der Stiefel aufweisen. Derartige Ausbildungen haben den Nachteil, daß die Schutzanzüge schwierig zum Einhängen sind, da die Halterungen im Hinblick auf die Länge der Schutzanzüge relativ hoch anzubringen sind, da sie auch für Anzüge von extrem großen Personen reichen müssen. Damit müssen die Anzüge relativ hoch angehoben werden, was insbesondere für kleinere Personen schwierig ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Art zu schaffen, welche ein leichtes Einhängen und eine Anpaßbarkeit an die Größe der Anzüge ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Halterungen zum Einhängen der Schutzanzüge in einem Träger höhenverstellbar verschiebbar geführt sind. Damit ist es möglich, die Halterungen zum Einhängen der Schutzanzüge abzusenken und dann je nach Bedarf so weit anzuheben, daß sich die Schutzanzüge in der richtigen Position befinden.
Vorteilhafterweise können die Halterungen im Sinne einer Aufwärtsbewegung durch eine oder mehrere Federn belastet sein, wodurch das Anheben der Halterungen bei eingehängten Anzügen wesentlich erleichtert wird. Dabei können die Halterungen in verschiedenen Höhen festlegbar sein, wodurch es ermöglicht ist, die Halterungen in abgesenkter Lage festzulegen, die Schutzanzüge einzuhängen und dann so hoch als erforderlich anzuheben. Schließlich können an dem Träger der Halterungen zum Einhängen der Stiefel vorzugsweise an einem oder mehreren Rohrbügeln, Luftaustrittsöffnungen zum Aufblasen von Trockenluft auf den Schutzanzug vorgesehen sein, wodurch eine Mehrfachverwendung insoferne möglich ist, als gleichzeitig eine Innen- und eine Außentrocknung ermöglicht ist. Durch die Höhenverstellbarkeit der Halterungen ist es auch in Verbindung mit der Außentrocknung möglich, den Schutzanzug in die jeweils günstigste Trockenposition zu bekommen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt. Mit 1 sind Halterungen bezeichnet, in welche die Stiefel eines Schutzanzuges einhängbar sind. Diese Halterungen sind an einem vertikalen Steher 2 angebracht, der in einer Trägerplatte 3 vertikal verschiebbar angeordnet ist. Für diese vertikale Verschiebbarkeit ist der vertikale Steher 2 an der Oberkante der Trägerplatte 3 durch eine Öffnung hindurchgeführt, wobei das freie Ende des Stehers 2 durch einen Querträger 4 geführt ist. Zur Betätigung des Stehers 2 ist eine horizontale Betätigungsstange 5 vorgesehen, welche seitlich aus der Trägerplatte 3 herausragt und in Schlitzen 6, 7 geführt ist, die in seitlichen Abkantungen der Trägerplatte 3 vorgesehen sind. Die Schlitze 6, 7 weisen an ihren unteren Enden 6', 7’ Rastvertiefungen auf, in welchen die Betätigungsstange 5 einrastbar ist, um die Halterungen 1 in der tieferliegenden Stellung festzulegen.
Mit 8 ist ein Warmluftgebläse bezeichnet, mittels welchem über eine Leitung 9 Warmluft in einen Schlauch 10 einblasbar ist, welcher zum Einstecken in das Innere des Schutzanzuges vorgesehen ist. Von der Leitung 9 zweigt eine Leitung 10 ab, welche zur Beaufschlagung seitlicher Rohrbügel 11, 12 und eines unteren Rohrbügels 13 dient. Diese seitlichen Rohrbügeln 11, 12 und der untere Rohrbügel 13 sind mit Luftauslaßdüsen 14 versehen, mittels welchen Luft an die Außenseite des Schutzanzuges aufblasbar ist.
Zum Einhängen des Schutzanzuges werden die Halterungen 1 über den Betätigungshebel 5 abgesenkt und in der unteren Lage durch Einhängen des Betätigungshebels 5 in den Vertiefungen 6', 7’ festgelegt. Danach wird der Schutzanzug 1 mit seinen Stiefeln eingehängt, u.zw. vorzugsweise derart, daß die Vorderseite zu der Tragerplatte 3 hin weist. Danach wird der Schlauch 10 in das Innere des Schutzanzuges eingeführt und der Schutzanzug weitgehend verschlossen. Dann wird die Betätigungsstange 5 aus den Rastvertiefungen 6', 7' herausgezogen und der Schutzanzug über eine die Halterungen 1 im Sinne eines Anhebens belastende Feder 15 angehoben, welche sich mit ihrem unteren Ende an dem Querträger 4 und mit ihrem oberen Ende an der Betätigungsstange 5 abstützt. Die Feder 15 ist vorliegend als Druckfeder ausgebildet, jedoch könnten in gleicher Weise auch von der Oberkante der Trägerplatte 3 ausgehende, gegebenenfalls ebenfalls an der Betätigungsstange 5 angreifende Zugfedern vorgesehen sein. Nach Anheben des Schutzanzuges wird das Gebläse 8 eingeschaltet und Warmluft über die Leitung 9 und den Schlauch 10 in das Innere des Schutzanzuges eingeblasen, welcher sich dadurch prall aufbläht. Gleichzeitig wird über die Düsen 14 der Bügel 11, 12 und 13 auch außen Warmluft auf den Schutzanzug aufgeblasen, sodaß der Schutzanzug sowohl innen als auch außen gleichzeitig getrocknet wird.
Derartige Einrichtungen zum Trocknen von Schutzanzügen sind insbesondere für Feuerwehren oder sonstige Katastropheneinsatzkommanden vorgesehen. 2
Claims (4)
- AT 402 006 B Patentansprüche 1. Einrichtung zum Trocknen von Schutzanzügen, bei welcher mittels eines Schlauches od.dgl. Luft in das Innere des Anzuges einblasbar ist, welcher mit den Stiefeln nach oben in einer Halterung eingehängt ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (1) zum Einhängen der Stiefel der Schutzanzüge in einem Träger (3) höhenverstellbar verschiebbar geführt sind.
- 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (1) im Sinne einer Aufwärtsbewegung durch eine oder mehrere Federn (15) belastet sind.
- 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Halterungen (1) in verschiedenen Höhen festlegbar sind.
- 4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Träger (3) der Halterungen (1) zum Einhängen der Stiefel, vorzugsweise an einem oder mehreren Rohrbügeln (11, 12, 13) Luftaustrittsöffnungen (14) zum Aufblasen von Trockenluft auf den Schutzanzug vorgesehen sind. Hiezu 1 Blatt Zeichnungen 3
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT153694A AT402006B (de) | 1994-08-04 | 1994-08-04 | Einrichtung zum trocknen von schutzanzügen |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT153694A AT402006B (de) | 1994-08-04 | 1994-08-04 | Einrichtung zum trocknen von schutzanzügen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA153694A ATA153694A (de) | 1996-06-15 |
| AT402006B true AT402006B (de) | 1997-01-27 |
Family
ID=3515601
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT153694A AT402006B (de) | 1994-08-04 | 1994-08-04 | Einrichtung zum trocknen von schutzanzügen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT402006B (de) |
-
1994
- 1994-08-04 AT AT153694A patent/AT402006B/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA153694A (de) | 1996-06-15 |
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