AT400387B - Verkaufstheke - Google Patents
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Description
AT 400 387 B
Die Erfindung betrifft eine Verkaufstheke mit einem beheizten Innenraum, dem eine Dampf-Befeuchtungseinrichtung zugeordnet ist.
Derartige Verkaufstheken mit einem beheizten Innenraum kommen beispielsweise in Metzgereien oder Imbißstationen zum Einsatz. In der Theke werden heiße Waren, wie Leberkäse, Schnitzel oder dergleichen, angeboten. Durch die im Thekeninnenraum herrschende Temperatur besteht ein großes Problem mit der Austrocknung der Waren. Um dem zu begegnen, werden in der Praxis Befeuchtungseinrichtungen verwendet. Diese leiten allerdings meist einen kühlen Wassernebel oder Dampf auf die Ware, was wegen der Temperaturunterschiede den Austrocknungseffekt nicht behebt, sondern sogar verstärkt.
Aus der DE-A-32 02 012 ist eine Verkaufstheke bekannt, bei der unter dem Warentragbogen eine Wasserwanne angeordnet ist. Das Wasser wird durch Wärmestrahler im Thekendach erhitzt und soll verdunsten. Dabei steigt es durch eine perforierte Warenauflagefläche nach oben und soll die darauf ausgeiegten Waren befeuchten. Eine Beschleunigung des verdunsteten Wassers findet nicht statt.
Aus der US-A-35 45 832 ist es ferner bekannt, unter dem Warentragbogen einer Verkaufstheke einen mit Wasser gefüllten Behälter anzuordnen. Durch den umgewälzten Heißluftstrom werden die Wände dieses Behälters von außen erwärmt, so daß auch hier Wasser aus dem Behälter verdampft und ohne weitere Beschleunigung zu einem Warentragboden für Befeuchtungszwecke aufsteigt.
Die DE-C-27 40 259 zeigt ein mit einer Ummantelung vesehenes wäremgedämmtes Dampf-Verteiler-rohr für den Innenraum einer Kühltheke. Die FR-A-26 37 479 befaßt sich allgemein mit einer Heiztheke, jedoch ohne Befeuchtung. Der Artikel "Kondensatfreie Luftbefeuchtung durch bausteinförmige Dampfverteilsysteme" aus "Die Kälte und Klimatechnik", 12/1978, zeigt ein Dampfverteilsystem, bei dem es um die Abführung des Kondensats geht. Der Dampft wird aus einer Sattdampfleitung zugeführt und auf seinem Weg bis zum Verteilerrohr nicht zusätzlich beschleunigt.
Aus der EP-A-269 892 ist sodann eine von einer Verkaufstheke verschiedene Warmhaltevorrichtung für offenliegende Speisen bekannt, die eine Heizglocke mit einer Befeuchtungseinrichtung aufweist, die über den Speisen angeordnet ist. Dabei werden die Speisen mit Dampf beaufschlagt, der von allein auf die Speisen gelangen soll.
Die US-A-39 90 427 offenbart eine Warmluftheizung mit einer Befeuchtungseinrichtung für die Umluftbeheizung von Gebäuden. Dabei erzeugt die bekannte Heizungs-Befeuchtungseinrichtung keinen Heißdampf, sondern ganz bewußt nur einen kalten Wassernebel, der auf mechanische Art durch eine Atomisier-sprühdose erzeugt wird, die aus-einer Kaltwasserleitung gespeist wird.
Die US-A-36 14 923 beschreibt einen mit einer Tür versehenen Warmhalteschrank für Speisen, bei dem die Umluft durch einen Gasbrenner erhitzt und mit einem Gebläse durch eine Brennkammer und dann weiter in den Speiseraum gebracht wird. Eine Befeuchtungseinrichtung wird direkt hinter dem Gebläse an dessen Auslaßseite angeordnet. Diese Befeuchtungseinrichtung besteht aus einem einfachen Wasserrohr mit Düsen. Hierdurch wird ein Wasservorhang gebildet, durch den die Heißluft geblasen wird, die dabei die Feuchtigkeit aufnehmen soll. Es handelt sich bei dieser Befeuchtungseinrichtung somit um keinen Dampferzeuger.
Die DE-A-27 25 472 befaßt sich schließlich zwar mit einer Verkaufstheke, jedoch bloß in Form einer Kühltheke ohne beheizten Innenraum. Es ist eine Befeuchtungseinrichtung vorhanden, die als Heißdampferzeuger ausgebildet ist und eine Zuleitungsstrecke in den Thekeninnenraum besitzt, wobei Wasserdampf aufgrund seines Überdrucks in den kalten Luftstrom der Kühltheke gelangen soll.
Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, bei einer Verkaufstheke der eingangs angegebenen Art, eine Möglichkeit zur wirksamen und wirtschaftlichen Befeuchtung der Waren aufzuzeigen.
Die erfindungsgemäße Verkaufstheke der eingangs angeführten Art ist dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung einen heißen Dampf produzierenden Dampferzeuger mit einer in den Thekeninnenraum führenden Zuleitungsstrecke, wie an sich bekannt, sowie ein Gebläse mit einem Injektorrohr aufweist, wobei das Injektorrohr in der Zuleitungsstrecke mündet.
Der Dampferzeuger produziert heißen Dampf, der zumindest die gleiche Temperatur hat oder sogar wärmer ist als die dargebotene Ware. Hierdurch kondensiert der Dampf auf der Ware und bewahrt sie vor dem Austrocknen und dem damit verbundenen Gewichts- sowie Wertveriust. Um eine gleichmäßige Befeuchtung zu gewährleisten, wird der über die Zuleitungsstrecke in den Thekeninnenraum geführte Dampf durch schnellströmende Luft beschleunigt. Diese Luft gelangt über das Gebläse und das Injektorrohr in die Zuieitungsstrecke. Der Dampf strömt hierdurch mit einer erhöhten Geschwindigkeit in den Thekeninnenraum und verteilt sich dort besser und gleichmäßiger. Es werden auch strömungsabseitig gelegene Warenbereiche erfaßt und vor dem Austrocknen bewahrt. Die Einströmgeschwindigkeit des Dampfes ist durch die Luftbeschleunigung so groß, daß auch Konvektionseffekten wirksam entgegengetreten wird.
Das Injektorrohr kann an jeder beliebigen Stelle der Zuleitungsstrecke münden, also beispielsweise auch am Verteilerrohr im Thekeninnenraum. Die besten Effekte werden allerdings erzielt, wenn das 2
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Injektorrohr in ein am Dampferzeuger angeschlossenes Zuführrohr ragt. Damit wird der Dampf gleich hinter der Austrittsstelle am Dampferzeuger beschleunigt, und er gelangt bereits mit einem hohen Geschwindigkeitsniveau in das Verteilerrohr Geschwindigkeitsunterschiede beim Austritt am Verteiierrohr und im The-keninnenraum werden hierdurch weitgehend vermieden.
Die Dampfbeschleunigung funktioniert nach dem physikalischen Prinzip einer Wasserstrahlpumpe, wobei zwei Effekte erzielt werden. Durch den mit hoher Geschwindigkeit in den Dampf schließenden Luftstrahl werden Dampfpartikel mitgerissen und beschleunigt. Vor der Mündung des Injektorrohres entsteht hiedurch ein erhöhter Förderdruck. Im Dampfbereich um und hinter der Mündung des Injektorrohrs entsteht jedoch Unterdrück, der den Dampf verstärkt aus dem Dampferzeuger fördert.
Um diese physikalischen Effekte besonders gut zur Wirkung zu bringen, ist es von Vorteil, wenn das Zuführrohr einen Krümmer aufweist, wobei das Injektorrohr durch den Krümmer ragt und mittig sowie fluchtend im anschließenden Rohrabschnitt mündet. Der Überdruck entsteht dadurch in dem nachfolgenden Rohrabschnitte für die einfache Anbringung des Injektorrohres im Rohrabschnitt ist es dabei günstig, wenn das Injektorrohr in einem zentralen Stützring geführt ist, der mit Streben im Rohrabschnitt gelagert ist. Auch ist es hier für die rasche Dampfzufuhr vorteilhaft, wenn der Rohrabschnitt sich horizontal erstreckt und mit einem Verteilerrohr im Thekeninnenraum verbunden ist. Der Rohrabschnitt sollte dann nach Möglichkeit zentral im Verteilerrohr münden. Weiters ist es von Vorteil, wenn der Dampferzeuger in an sich bekannter Weise an der Oberseite eine Auslaßöffnung aufweist, an der das Zuführrohr angeschlossen ist. Insbesondere schließt der Krümmer an der obenliegenden Auslaßöffnung des Dampferzeugers an, so daß der im Krümmerbereich entstehende Unterdrück eine optimale Förderwirkung entfaltet.
Es ergibt sich für die bevorzugte Ausführungsform eine kompakte Baugröße in Verbindung mit einem relativ niedrigen Konstruktions- und Installationsaufwand. Der angestrebte Befeuchtungseffekt wird dadurch auf besonders wirtschaftliche Weise erzielt.
Durch die kompakte Bauform können die meisten Teile der Befeuchtungseinrichtung an der Rückwand der Verkaufstheke angeordnet werden bzw. finden sie unter der Arbeitsplatte verborgen Platz. An diesen Stellen stören sie nicht und lassen sich auch an bestehenden Heißtheken nachrüsten. Demgemäß ist es erfindungsgemäß besonders vorteilhaft, wenn der Dampferzeuger und das Gebläse an der Rückwand der Verkaufstheke in an sich bekannter Weise unter einer Arbeitsplatte angeordnet sind.
Die Beschleunigung des Dampfes durch die eingeblasene Luft ermöglicht es ferner, einen kostensgünstigen sogenannten drucklosen Dampferzeuger mit einem nachgiebigen Gehäuse einzusetzen. Dieser produziert durch das nachgiebige Gahäuse wenig oder keinen Überdruck zur eigenständigen Dampferzeugung. Der Eigendruck ist gerade so hoch, daß der Dampf nach oben in das Zuführrohr gelangt und dort erst durch die eingeblasene Luft den nötigen Förderdruck erfährt. Auf diese Weise ist der Dampferzeuger auch besonders betriebs- und unfallsicher.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispielen noch weiter erläutert. Im einzelnen zeigen:
Fig. 1: einen Querschnitt durch eine Verkaufstheke mit einem beheizten Innenraum und einer Befeuchtungseinrichtung;
Fig. 2: eine vergrößerte Detailansicht des Dampferzeugers und des Gebläses mit Injektorrohr; und Fig. 3: einen Querschnitt druch das Zuführrohr gemäß der Schnittlinie III - III in Fig. 2.
Fig. 1 zeigt im Querschnitt eine Verkaufstheke 1 mit einem beheizten Thekeninnenraum 19, in dem auf einem Warentragboden 2 warme Speisen angeboten werden. Der Warentragboden 2 ist mit einer Heizung 18 versehen. Von oben wird die Ware durch Wärmestrahler 17 an der Kuppel eines Glasaufsatzes erwärmt.
Um die Speisen vor Austrocknung zu bewahren, ist eine Befeuchtungsvorrichtung 3 vorgesehen, die aus einem Dampferzeuger 4 mit einer Zuleitungsstrecke 6 und einem Gebläse 10 mit einem Injektorrohr 11 besteht. Der Dampferzeuger 4 produziert heißen Dampf, der über die Zuleitungsstrecke 6 in den Thekeninnenraum 19 geführt wird und dort die Ware befeuchtet. Der Dampf hat eine Eigentemperatur, die mindestens gleich der, vorzugsweise aber höher als die Temperatur der Waren ist.
Der Dampferzeuger 4 ist als sogenannter druckloser Dampferzeuger ausgebildet und besitzt ein nachgiebiges Gehäuse 5. Das dem Dampferzeuger durch eine externe Leitung (nicht dargestellt) zugeführte Frischwasser wird durch zwei Elektroden (ebenfalls nicht dargestellt) erhitzt. Die Wärmeübertragung erfolgt durch Stromübergang im Wasser. Der Dampferzeuger 4 ist vertikal ausgerichtet und besitzt an der Oberseite eine zentrale Auslaßöffnung 22 , durch die der Dampf austritt.
Wie Fig. 2 verdeutlicht, besteht die Zuleitungsstrecke 6 aus einem Zuführrohr 7 und einem im Thekeninnenraum 19 sich erstreckenden Verteilerrohr 8 mit Düsen 9 . Das Zuführrohr 7 besitzt einen Krümmer 20 , der mit dem einen Ende an der Auslaßöffnung 22 des Dampferzeugers 4 angeschlossen ist. Am anderen Ende geht der um ca. 90° gebogene Krümmer 20 in einen horizontalen Rohrabschnitt 21 über. Gegebenenfalls weist der Rohrabschnitt 21 nachfolgend noch eine Krümmung auf. Der Rohrabschnitt 21 ist 3
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- AT 400 387 B am Ende seinerseits am Verteilerrohr 8 mittig angeschlossen. Der auf diese Weise an zentraler Stelle zugeführte Dampf verteilt sich gleichmäßig nach beiden Seiten in dem sich längs der Verkaufstheke 1 erstreckenden Verteilerrohr 8 und tritt mit gleichmäßigem Druck über die Düsen 9 in den Thekeninnenraum 19. Zur Förderung und Beschleunigung des Dampfes in der Zuleitungsstrecke 6 ist das Gebläse 10 mit dem Injektorrohr 11 vorgesehen. Das Injektorrohr 11 ragt durch den Krümmer 20, und mündet in den horizontalen und geraden Rohrabschnitt 21 . Das Injektorrohr 11 hat einen kleineren Durchmesser als der Rohrabschnitt 21 und erstreckt sich in zentraler Lage entlang der Rohrlängsache. Das Injektorrohr 11 ist zum einen an der Durchtrittsstelle in der Außenwand des Krümmers 20 gelagert und gegen Dampfaustritt abgedichtet. Auf der anderen Seite ist das Injektorrohr 11 in einem zentralen Stützring 12 geführt, der durch drei radiale Streben 13 an den Wänden des Zuführrohres 7 gehalten ist. Fig. 3 zeigt diese Anordnung. Der Stützring 12 befindet sich am Übergang des Krümmers 20 in den horizontalen und geraden Rohrabschnitt 21 . Das vordere Ende des Injektorrohres 11 ragt noch ein kleines Stück über das Stützrohr 12 hinaus und in den Rohrabschnitt 21 hinein. Über das Gebläse 10 wird Außenluft angesaugt und nach Verdichtung durch eine Düse über das Injektorrohr 11 in das Zuführrohr 7 geblasen. Die eingeblasene Luft strömt mit einer hohen Geschwindigkeit und schießt als Strahl in den im Rohrabschnitt 21 befindlichen Dampf. Durch den Luftstrahl wird der Dampf nach dem physikalischen Prinzip einer Wasserstrahlpumpe durch die Zuleitungsstrecke 6 gefördert und beschleunigt. Im Mündungsbereich und hinter dem Injektorrohr 11 entsteht Unterdrück, der den Dampf aus dem Dampferzeuger 4 saugt. Vor dem Injektorrohr 11 entsteht Überdruck, der den Dampf durch das Zuführrohr 7 und das Verteilerrohr 8 preßt und durch die Düsen 9 mit erhöhter Geschwindigkeit in den Thekeninnenraum 19 fließen läßt. Die Strahlwirkung der Luft und die daraus erfolgende Dampfbeschleunigung werden so hoch gewählt, daß der Dampf mit einer so großen Geschwindigkeit in den Thekeninnenraum 19 strömt, daß er die gesamte Bodenfläche und die ausgelegte Ware überstreicht und bis zur kundenseitigen Glasscheibe gelangt. Die Geschwindigkeit ist außerdem so hoch, daß Konvektionen, hervorgerufen durch die Umgebungstemperatur im Thekeninnenraum 19 und die obenliegenden Wärmestrahler 17 , überwunden werden, die den Dampf und Luftströmungen nach oben abzulenken versuchen. Der Dampferzeuger 4 mit dem Krümmer 20 und das Gebläse 10 mit dem Injektorrohr 11 sind als kompakte Baueinheit in einem gemeinsamen Gehäuse untergebracht und auf der Bedienerseite 15 an der Rückwand 14 der Verkaufstheke 1 montiert. Sie befinden sich dabei unterhalb der Arbeitsplatte 16 , die die besagten Teile nach oben abdeckt. Der Rohrabschnitt 21 ragt durch die wärmeisolierte Wandung des Thekenkorpus 23 . Das Verteilerrohr 8 ist im Winkel zwischen der nach innen vorspringenden Arbeitsplatte 16 und der vorgenannten Korpuswand angeordnet. Abwandlungen der gezeigten Ausführungsform sind in verschiedener Hinsicht möglich. Das Injektorrohr kann statt durch den Krümmer 20 auch an anderer Stelle, beispielsweise von schräg außen, in das Zuführrohr 7 ragen. Ein Anschluß ist auch im Bereich des Verteilerrohres 8 möglich, wobei das Injektorrohr 11 beispielsweise von der Stirnseite her einmündend sich in Rohrlängsachse erstreckt. Als Dampferzeuger 4 können auch andere Konstruktionen dienen, die beispielsweise durch ein starres Gehäuse einen hohen Innendruck erzeugen, der den Dampf bereits mit höherer Geschwindigkeit austreten läßt. Durch den Luftstrahl kann dessen Fördergeschwindigkeit dann noch weiter erhöht werden. Als Gebläse kommen normale elektromotorisch betriebene Ventilatoren in Frage. Daneben lassen sich aber alle Geräte verwenden, die Luft beschleunigen, verdichten und durch das Injektorrohr 11 fördern können. Dies kann beispielsweise auch eine angeschlossene Preßluftleitung sein. Patentansprüche 1. Verkaufstheke mit einem beheizten Innenraum, dem eine Dampf-Befeuchtungseinrichtung zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Befeuchtungseinrichtung (3) einen heißen Dampf produzierenden Dampferzeuger (4) mit einer in den Thekeninnenraum (19) führenden Zuleitungsstrecke (6), wie an sich bekannt, sowie ein Gebläse (10) mit einem Injektorrohr (11) aufweist, wobei das Injektorrohr (11) in der Zuleitungsstrecke (6) mündet.
- 2. Verkaufstheke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Injektorrohr (11) in ein am Dampferzeuger (4) angeschlossenes Zuführrohr (7) ragt.
- 3. Verkaufstheke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zuführrohr (7) einen Krümmer (20) aufweist, wobei das Injektorrohr (11) durch den Krümmer (20) ragt und mittig sowie fluchtend im 4 AT 400 387 B anschließenden Rohrabschnitt (21) mündet.
- 4. Verkaufstheke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß das Injektorrohr (11) in einem zentralen Stützring (12) geführt ist, der mit Streben (13) im Rohrabschnitt (21) gelagert ist.
- 5. Verkaufstheke nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet daß der Rohrabschnitt (21) sich horizonal erstreckt und mit einem Verteilerrohr (8) im Thekeninnenraum (19) verbunden ist.
- 6. Verkaufstheke nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet daß der Dampferzeuger (4) in an sich bekannter Weise an der Oberseite eine Auslaßöffnung (22) aufweist, an der das Zuführrohr (7) angeschlossen ist.
- 7. Verkaufstheke nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet daß der Dampferzeuger (4) und das Gebläse (10) an der Rückwand (14) der Verkaufstheke (1) in an sich bekannter Weise unter einer Arbeitsplatte (16) angeordnet sind.
- 8. Verkaufstheke nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichent, daß der Dampferzeuger (4) als druckloser Dampferzeuger mit einem nachgiebigen Gehäuse (5) ausgebildet ist. Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 5
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