<Desc/Clms Page number 1>
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kondenser zum Abscheiden von Fasern aus einem Luftstrom, wobei der Kondenser die aus dem Luftstrom abgeschiedenen Fasern in eine Maschineneinrichtung, insbesondere bei Anlagen zur Vliesherstellung, gleichmässig verteilt einbringt, wobei die Arbeitsbreite der Maschineneinrichtung grösser als die Breite des Kondensers ist.
Kondenser sind beim Stand der Technik grundsätzlich bekannt. Die DE 3603997 C2 zeigt einen Kondenser, welcher lateral entlang der Arbeitsbreite eines Kastenspeisers geführt wird. Bei dieser Ausführungsform sind je nach Arbeitsbreite des zu befüllenden Kastenspeisers erhebliche Verlagerungen und Verkurzungen der Zu- und Abluftkanale durch zum Beispiel falt- oder teleskopierbare Ausbildung dieser Kanäle des Kondensers technisch zu realisieren. Die bisher beim Stand der Technik hierzu bekannten Lösungen sind alle sehr wartungsanfällig und einer starken Abnutzung unterworfen.
Aufgabe der Erfindung ist es somit, einen Kondenser zu schaffen, bei dem die oben genannten Nachteile beseitigt sind.
Dies wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass der Kondenser quer zu dem in den Kondenser einströmenden Luftstrom bewegbar gelagert ist.
Durch diese so vorgegebene Bewegungsrichtung des Kondensers quer zu dem in ihn einströmenden Luftstrom sind die beim Stand der Technik besonders nachteiligen erheblichen Verlängerungen und Verkürzungen der Zu- und Abluftkanäle nicht notwendig. Die zur Realisierung dieser Verlängerungen und Verkürzungen nötigen teleskopierbaren Ausbildungen dieser Kanäle entfallen bei den erfindungsgemässen Ausführungsformen, sodass die Wartungs- und Abnutzungsanfälligkeit der erfindungsgemässen Einrichtung wesentlich geringer als beim Stand der Technik ist.
Besonders günstig ist es, dass der Kondenser, vorzugsweise entlang der Horizontalen, hin- und herbewegbar gelagert ist. Zur Realisierung dieser dadurch ermöglichten Hln- und Herbewegung des Kondensers sind grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten gegeben Eine besonders günstige Ausführungsform sieht hierbei vor, dass der Kondenser jeweils mindestens einen Kanal für Zu-und/ oder Abluft und/oder mindestens eine Deichsel aufweist. Hierbei ist es günstig, wenn die Deichsel an einem Ende am Kondenser und am anderen Ende an einem Schwenkpunkt angeordnet ist.
Eine günstige Variante sieht hierbei vor, dass mindestens eine Deichsel - vorzugsweise horizontal schwenkbar-gelagert ist. Hierbei ist es wiederum günstig, dass der Kondenser nur einen als Gelenk ausgebildeten Schwenkpunkt - vorzugsweise aus Kunststoff - aufweist. Unter Verwendung dieser Anordnung ist die Bewegung - vorzugsweise die Hin- und Herbewegung - des Kondensers entlang der Arbeitsbreite der durch ihn zu beliefernden Maschineneinrichtung mit Hilfe nur eines Schwenkgelenkes möglich. Hierdurch ist die Anzahl der beweglichen Teile und damit die Wartungsanfälligkeit des gesamten Kondensers stark reduziert.
Bezüglich der Kanäle für Zu- und Abluft des Kondensers ist es besonders günstig, dass diese Im Bereich des Schwenkpunktes der Deichsel flexibel ausgebildet sind. Anstatt der grossflächigen beweglichen bzw. teleskopierbaren Zu- und Abluftkanäle, wie sie beim Stand der Technik verwendet werden, sind bei dieser erfindungsgemässen Ausführungsform die Abmessungen der für die Zuund Abluftkanäle nötigen beweglichen Teile ebenfalls auf ein Minimum reduziert. Dies bedeutet ebenfalls eine erhebliche Verbesserung bezüglich der Wartungsanfälligkeit des Kondensers.
Eine günstige Ausführungsvariante sieht vor, dass der Kondenser an dem dem Schwenkpunkt gegenüberliegenden Ende mindestens ein Rad - vorzugsweise zwei Räder-aufweist. Mit Hilfe dieses Rades oder der Räder kann der Kondenser einfach seine Hin- und Herbewegung entlang des von der Deichsel vorgegebenen Weges ausführen. Hierbei ist es zur weiteren Verbesserung denkbar, das oder die Räder entlang einer Schiene zu führen.
Eine günstige Variante des Kondensers sieht vor, dass er eine trichterförmige Verbreiterung an dem dem Schwenkpunkt gegenüberliegenden Ende der Deichsel aufweist, wobei mindestens eine Siebtrommel in dieser trichterförmigen Verbreiterung angeordnet ist. Das Fasermaterial wird somit entlang des Zuluftkanals vorbei an dem beweglichen Bereich In der Nahe des Schwenkpunktes zum Kondenser mit Hilfe eines Luftstroms geführt. An der Siebtrommel des Kondensers wird das Fasermaterial aus dem Luftstrom abgeschieden und anschliessend einer Maschineneinrichtung - vorzugsweise durch einfaches Herabfallen - zugeführt. Durch die Hin- und Herbewegung des Kondensers erfolgt dabei eine gleichmässige Verteilung des Fasermatenals über die gesamte Arbeitsbreite der Maschineneinrichtung.
Hierbei ist die Arbeitsbreite als die Breite definiert, auf der das Fasergut in der Maschineneinrichtung transportiert und/oder verarbeitet wird
<Desc/Clms Page number 2>
Zum Antrieb der Bewegung des Kondensers sieht eine gunstige Variante vor, dass der Kondenser zur Ausführung seiner Bewegung mindestens einen Motor und mindestens eine Zahnstange aufweist
Geometrisch besonders günstig ist es, dass die Lange einer Deichsel der Arbeitsbreite der zu beliefernden Maschineneinrichtung entspricht.
Bei heutigen Vliesmaschinen sehen günstige Varianten vor, dass der Kondenser über einer Maschinenelnnchtung - vorzugsweise einem Kastenspelser - angeordnet ist, deren Arbeitsbreite gro- sser 1 m-vorzugsweise grösser 2 m-ist, wobei der Kondenser auf der gesamten Arbeitsbreite der Maschineneinrichtung diese - vorzugsweise gleichmässig mit Fasern beliefert. Bei grösseren Vliesmaschinen Ist darüber hinaus vorgesehen, dass der Kondenser über eine Maschineneinrichtung - vorzugsweise einem Kastenspeiser - angeordnet ist, deren Arbeitsbreite grösser 3 m - vorzugs- weise grösser 5 m-ist, wobei der Kondenser auf der gesamten Arbeitsbreite der Maschineneinrichtung diese - vorzugsweise gleichmässig - mit Fasern beliefert.
Darüber hinaus Ist es vorteilhaft, wenn der Kondenser zum Abscheiden von Fasern aus einem Luftstrom mindestens eine Siebtrommel aufweist, wobei die Arbeitsbreite der Maschinenanordnung grösser als die durch alle Siebtrommein abgedeckte Breite des Kondensers ist.
Weitere Merkmale und Einzelheiten der vorliegenden Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Figurenbeschreibung. Dabei zeigt :
Fig. 1 eine Draufsicht auf ein erfindungsgemässe Ausführungsform eines Kondensers und
Fig. 2 eine Seitenansicht auf eine erfindungsgemasse Ausführungsform und einen damit belieferten Kastenspeiser
In Fig. 1 weist die Deichsel 1 der erfindungsgemässen Ausführungsform eines Kondensers an ihrem einen Ende ein flexibles - vorzugsweise aus Kunststoff bestehendes - Gelenk am Schwenkpunkt 2 und an ihrem anderen Ende eine trichterförmige Verbreiterung 3 auf. Die Breite 4 der in Fig. 2 dargestellten Siebtrommel 9 in der trichterförmigen Verbreiterung 3 beträgt 1 m.
Durch das Schwenken des erfindungsgemässen Kondensers in der durch die Pfeile 5 angegebenen Schwenkrichtung kann der Kondenser trotz seiner Breite der Siebtrommel von 1 m einen, vorzugsweise unterhalb des Kondensers stehenden, Kastenspeiser 6, welcher eine Arbeitsbreite 7 von bis zu 5 m und mehr haben kann, gleichmässig befüllen.
Die Fasern werden durch den Zuluftkanal 10, wie in Fig. 2 dargestellt, auf die Siebtrommel 9 geblasen und dort aus dem Luftstrom abgeschieden Die Abluft verlässt den Kondenser durch den Abluftkanal 8. Sowohl der Abluft. 8 als auch der Zuluftkanal 10 weisen einen schwenkbaren Abschnitt 11,12 im Bereich des Schwenkpunktes 2 der Deichsel 1 auf. Diese erfindungsgemässe Ausführungsform kann einen Kastenspeiser 6, weicher eine deutlich grössere Arbeitsbreite als die Siebtrommel 9 des Kondensers aufweist, gleichmässig und auf seiner gesamten Arbeitsbreite 7 mit Fasern versorgen.
Die gezeigte Ausführungsvariante der erfindungsgemässen Konstruktionsweise eines Kondensers bringt deutlich weniger Verschleiss in den beweglichen Teilen mit sich und weist damit eine wesentlich grössere Wartungsfreiheit als der Stand der Technik auf.
<Desc / Clms Page number 1>
The present invention relates to a condenser for separating fibers from an air stream, the condenser introducing the fibers separated from the air stream into a machine device, in particular in nonwoven production plants, in an evenly distributed manner, the working width of the machine device being greater than the width of the condenser.
Condensers are generally known in the prior art. DE 3603997 C2 shows a condenser which is guided laterally along the working width of a box feeder. In this embodiment, depending on the working width of the box feeder to be filled, significant displacements and shortenings of the supply and exhaust air ducts can be technically realized by, for example, the foldable or telescopic design of these condenser ducts. The previously known solutions for this in the prior art are all very maintenance-prone and subject to severe wear.
The object of the invention is therefore to provide a condenser in which the disadvantages mentioned above are eliminated.
This is achieved according to the invention in that the condenser is movably mounted transversely to the air flow flowing into the condenser.
This predetermined direction of movement of the condenser transversely to the air flow flowing into it means that the considerable extensions and shortenings of the supply and exhaust air ducts, which are particularly disadvantageous in the prior art, are not necessary. The telescopic designs of these channels that are necessary to implement these extensions and shortenings are omitted in the embodiments according to the invention, so that the susceptibility to maintenance and wear and tear of the device according to the invention is significantly lower than in the prior art.
It is particularly favorable that the condenser is mounted such that it can be moved back and forth, preferably along the horizontal. In principle, there are various possibilities for realizing this movement of the condenser which is made possible by this. A particularly favorable embodiment provides that the condenser has at least one channel for supply and / or exhaust air and / or at least one drawbar. It is advantageous if the drawbar is arranged at one end on the condenser and at the other end at a pivot point.
A favorable variant provides that at least one drawbar is preferably pivoted horizontally. Here, it is again favorable that the condenser has only one pivot point designed as a joint, preferably made of plastic. Using this arrangement, the movement - preferably the back and forth movement - of the condenser along the working width of the machine device to be supplied by it is possible with the aid of only one swivel joint. As a result, the number of moving parts and thus the need for maintenance of the entire condenser is greatly reduced.
With regard to the ducts for supply and exhaust air of the condenser, it is particularly favorable that they are flexible in the area of the pivot point of the drawbar. Instead of the large-area movable or telescopic supply and exhaust air ducts, as are used in the prior art, the dimensions of the moving parts required for the supply and exhaust air ducts are also reduced to a minimum in this embodiment according to the invention. This also means a significant improvement in the condenser's need for maintenance.
A favorable embodiment provides that the condenser has at least one wheel - preferably two wheels - at the end opposite the pivot point. With the help of this wheel or wheels, the condenser can simply perform its back and forth movement along the path specified by the drawbar. For further improvement, it is conceivable to guide the wheel or wheels along a rail.
A favorable variant of the condenser provides that it has a funnel-shaped widening at the end of the drawbar opposite the pivot point, at least one sieve drum being arranged in this funnel-shaped widening. The fiber material is thus guided along the supply air duct past the movable area near the pivot point to the condenser with the aid of an air flow. The fiber material is separated from the air flow on the condenser sieve drum and then fed to a machine device - preferably by simply falling down. The back and forth movement of the condenser results in an even distribution of the fiber material over the entire working width of the machine device.
The working width is defined here as the width over which the fiber material is transported and / or processed in the machine device
<Desc / Clms Page number 2>
In order to drive the movement of the condenser, a favorable variant provides that the condenser has at least one motor and at least one rack for executing its movement
It is geometrically particularly favorable that the length of a drawbar corresponds to the working width of the machine equipment to be supplied.
In today's fleece machines, inexpensive variants provide for the condenser to be arranged above a machine, preferably a box speller, whose working width is greater than 1 m, preferably greater than 2 m, the condenser covering the entire working width of the machine device, preferably uniformly supplied with fibers. In the case of larger fleece machines, it is also provided that the condenser is arranged above a machine device, preferably a box feeder, the working width of which is greater than 3 m, preferably greater than 5 m, the condenser being preferably uniform over the entire working width of the machine device - supplied with fibers.
In addition, it is advantageous if the condenser for separating fibers from an air stream has at least one sieve drum, the working width of the machine arrangement being greater than the width of the condenser covered by all sieve drums.
Further features and details of the present invention result from the following description of the figures. It shows:
Fig. 1 is a plan view of an embodiment of a condenser according to the invention and
Fig. 2 is a side view of an embodiment of the invention and a box feeder supplied with it
In FIG. 1, the drawbar 1 of the embodiment of a condenser according to the invention has at one end a flexible joint, preferably made of plastic, at the pivot point 2 and at its other end a funnel-shaped widening 3. The width 4 of the screen drum 9 shown in FIG. 2 in the funnel-shaped widening 3 is 1 m.
By pivoting the condenser according to the invention in the pivoting direction indicated by the arrows 5, the condenser, despite its width of the screen drum of 1 m, can have a box feeder 6, preferably below the condenser, which can have a working width 7 of up to 5 m and more, Fill evenly.
The fibers are blown through the supply air duct 10, as shown in FIG. 2, onto the sieve drum 9 and separated there from the air stream. The exhaust air leaves the condenser through the exhaust air duct 8. Both the exhaust air. 8 and the supply air duct 10 have a pivotable section 11, 12 in the region of the pivot point 2 of the drawbar 1. This embodiment according to the invention can supply a box feeder 6, which has a significantly larger working width than the screen drum 9 of the condenser, with fibers uniformly and over its entire working width 7.
The shown embodiment variant of the design of a condenser according to the invention brings with it significantly less wear and tear in the moving parts, and is therefore much more maintenance-free than the prior art.