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Die Erfindung betrifft eine Auffangvorrichtung für fallende Personen oder Gegenstände, insbesondere für Montagearbeiten im Hallenbau, mit zumindest einem Sicherheitsnetz od. dgl. und an Trägern angeordneten Führungen, welche durch ein offenes Profil gebildet sind und mit in den Führungen verschiebbar angeordneten Halterungen für die Befestigung des zumindest einen Sicherheitsnetzes od. dgl., welche Halterungen zumindest eine drehbar gelagerte Rolle od. dgl. aufweisen.
Bei Arbeiten ab einer gewissen Höhe ist es erforderlich beziehungsweise zweckmässig, einerseits die mit den Arbeiten beschäftigten Personen oder Gegenstände vor dem Herunterfallen und andererseits unter dem Arbeitsbereich befindliche Personen vor herabfallenden Personen oder Gegenständen zu schützen. Zu diesem Zweck werden derartig gefährdete Bereiche häufig grossflächig durch Planen, Netze, Platten od.dgl. abgedeckt. Insbesondere beim Hallenbau befinden sich die Arbeiter in sehr grossen Höhen, weshalb Schutzvorrichtungen auch gesetzlich vorgeschrieben sind. Eine Abdeckung der gesamten Halle erfordert dabei aber sehr viel Zeit und eine grosse Menge an entsprechenden Materialien, wie Planen, Netze oder Platten. Üblicherweise können die erforderlichen Arbeiten zum Einnetzen der Halle nicht von den mit bestimmten Tätigkeiten am Hallenbau beschäftigten Personen, wie z.
B. Spengler, durchgeführt werden, sondern müssen spezielle Firmen mit diesen Arbeiten betraut werden. Dies erhöht den Zeit- und Kostenaufwand beim Bauvorhaben.
Die Ausstattung einer Halle mit einem flächendeckenden Gerüst ist ebenfalls sehr zeit-, material- und kostenaufwändig. Darüber hinaus können in den durch die aufgebauten Gerüste verstellten Bereiche gleichzeitig keine Arbeiten verrichtet werden. Ein Gerüst für den Schutz von Arbeitern ist beispielsweise in der GB 2 322 400 A geoffenbart.
Üblich sind auch rollbare Gerüste, welche lediglich einen kleinen Arbeitsbereich der jeweiligen Baustelle abdecken und entsprechend verschoben werden. Derartige rollbare Gerüste weisen jedoch aufgrund ihrer Instabilität Nachteile auf.
Eine Schutzvorrichtung zur Absicherung des Raumes unterhalb einer Montagebrücke gegen das Herabfallen von bei der Montage verwendeten Gegenständen ist beispielsweise aus der DE 44 29 974 A1 bekannt, wobei der Bereich, beispielsweise an einer Autobahnbrücke od.dgl. in welchem die Montagearbeiten durchgeführt werden, mit einem Montagesack umhüllt wird. Darüber hinaus werden alle verwendeten Gegenstände mittels Riemen, Ketten, Schnüren od.dgl. angebunden, wodurch der darunterliegende Bereich vor herabfallenden Gegenständen geschützt wird. Dadurch muss beispielsweise bei Arbeiten an Autobahnbrucken der Verkehr unterhalb der Brücke während der Arbeiten nicht eingestellt werden.
Die GB 2 228 036 A zeigt eine Auffangvorrichtung für fallende Personen oder Gegenstände der gegenständlichen Art, wobei an einer verschiebbar angeordneten Halterung ein Kasten montiert ist, in dem das Sicherheitselement, beispielsweise ein Netz, aufgerollt ist. Zum Abspannen, beispielsweise einer Halle, wird das Netz abgerollt und auf gegenüberliegenden Trägern der Halle befestigt. Durch den an der Halterung befestigten Kasten ist die Belastung auf die Rollen sehr hoch, wodurch ein Verkanten der Halterung gegenüber der Führung wahrscheinlich ist. Zudem ist die beschriebene Sicherheitsvorrichtung sehr aufwendig und daher nur für permanente Installationen geeignet
Insbesondere beim Bau von grossen Hallen ist allerdings das Einnetzen der ganzen Halle vor der Durchführung, beispielsweise von Spenglerarbeiten am Dach, nach wie vor üblich.
Bei der Befestigung der Netze werden dabei die Dachträger angebohrt, wodurch zusätzlich Arbeiten erforderlich sind und die Festigkeit der Träger reduziert wird. Zum Einnetzen der Hallen ist speziell geschultes Personal erforderlich, weshalb es zu weiteren Kosten und allenfalls zeitlichen Verzögerungen beim Bauvorhaben kommt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht daher darin, eine Auffangvorrichtung für fallende Personen und Gegenstände der angegebenen Art zu schaffen, welche die erforderliche Sicherheit erfüllt und darüber hinaus rasch, schnell und kostengünstig montiert werden kann.
Insbesondere soll die Auffangvorrichtung von branchenfremdem Personal, wie z. B. Dackdeckern od.dgl., aufbaubar sein. Die Nachteile des Standes der Technik sollen weitestgehend vermieden bzw. reduziert werden.
Gelöst wird die erfindungsgemässe Aufgabe dadurch, dass die zumindest eine Rolle od. dgl. jeder Halterung zumindest teilweise im Inneren des offenen Profils drehbar angeordnet ist. Dadurch,
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dass das Sicherheitselement mittels der verschiebbaren Halterungen an den Trägern verschoben werden kann, ist es ähnlich wie bei rollbaren Gerüsten nur notwendig, einen bestimmten Bereich der Halle abzusichern, in dem die Arbeiten gerade verrichtet werden. Nach Beendigung dieser Arbeiten wird das Sicherheitselement in den nächsten gewünschten Bereich verschoben und dort die Arbeit fortgesetzt. Da somit nur ein kleiner Bereich der jeweiligen Baustelle mit dem Sicherheitselement versehen werden muss, ist dafür nur wenig Material erforderlich, welches rasch an die Baustelle gebracht werden kann und auch von Firmen verschiedener Branchen besessen werden kann.
Die Führungen in Form eines offenen Profils mit beispielsweise C-förmigem Querschnitt können auf einem entsprechenden Stahlträger aufgeschweisst werden oder bei der Herstellung eines Stahlbetonbauteils mit diesem mitgegossen werden und gegebenenfalls mit den vorhandenen Stahlelementen im Stahlbetonträger verbunden, beispielsweise verschweisst, werden.
Sicherheitsnetze weisen ein gegenüber vollflächigen Planen od.dgl. geringeres Volumen und Gewicht auf. Die Weite der Maschen des Sicherheitsnetzes wird entsprechend den jeweiligen Anforderungen und dem verwendeten Material für das Netz gewählt. Beispielsweise ist eine Maschenweite von 10 cm bei derartigen Sicherheitsnetzen üblich.
Vorteilhafterweise weist das Profil eine von der Öffnung nach innen grösser werdende Breite auf. Dies kann durch verschiedene Querschnittsformen des Profils erreicht werden. Dadurch wird gewährleistet, dass die in diesen Profilen verschiebbaren Halterungen der Auffangvorrichtung nicht herausfallen können und somit ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Wenn die Rollen jeder Halterung eine Rille aufweisen, welche einen Teil des die Führung bildenden Profils aufnimmt, kann ein Verschieben quer zur Rollrichtung verhindert werden.
Zur Erzielung der Verschiebbarkeit der Halterungen kann jede Halterung zumindest eine drehbar gelagerte Rolle od.dgl. aufweisen. Die Rollen können zur Erzielung einer höheren Sicherheit so ausgebildet sein, dass eine Auslenkung quer zur Verschiebungsrichtung nicht möglich ist. Beispielsweise kann die Rolle mit einer Rille versehen sein, welche einen Teil der Führung bzw. eines die Führung darstellenden Profils aufnimmt.
Um ein Verrutschen der Halterungen in der jeweiligen gewünschten Position zu vermeiden, weist diese zumindest eine Feststelleinrichtung auf.
Beispielsweise kann eine derartige Feststelleinrichtung einfach durch eine Klemmschraube, vorzugsweise eine Flügelschraube, gebildet sein, über welche die Halterung gegenüber der Führung festgestellt werden kann. An Stelle derartiger Klemmschrauben können auch federunterstütze Klemmvorrichtungen vorgesehen werden.
In besonders einfacher und kostengünstiger Weise ist jede Halterung durch zumindest eine Platte gebildet, an der die Rollen od. dgl. sowie allfällige Feststelleinrichtungen befestigt sind.
Um eine einfache und rasche Befestigung der Sicherheitselemente, wie der Sicherheitsnetze einerseits aber auch anderer Baugruppen zu erzielen, weist jede Platte zumindest ein Loch auf.
Die Sicherheitselemente werden vorzugsweise mit Hilfe von Schnappverschlüssen, wie z. B. Karabinern, an der Halterung befestigt. Über die Löcher der Platte können auch Werkzeuge oder Materialien, welche bei den Arbeiten verwendet werden, befestigt und somit vor dem Herabfallen gesichert werden.
Wenn jeweils zwei Platten spiegelbildlich zueinander verbunden werden, beispielsweise miteinander verschraubt werden, so dass die daran befestigten Rollen od. dgl. und allfällige Feststelleinrichtungen nach innen, d. h. zueinander orientiert sind, können derartig hergestellte Halterungen idealerweise bei Stahlträgern mit I-förmigem Querschnitt eingesetzt werden.
Um ein Verrutschen zweier hintereinander angeordneter Halterungen in Verschiebungsrichtung gesehen zu vermeiden, können zwischen zwei Halterungen Abstandshalter vorgesehen werden. Diese Abstandshalter gewährleisten eine ausreichende Spannung der Sicherheitselemente, wie z. B. der Netze, und verhindern darüber hinaus beim Herabfallen einer Person oder eines Gegenstandes ein Verschieben der dieses Sicherheitselement tragenden Halterungen in Richtung zueinander.
Die Abstandshalter können beispielsweise durch eine mit den Halterungen verbundene, beispielsweise verschraubte Stange gebildet sein. Die Stange kann in entsprechenden Löchern der Platten eingehängt oder mit diesen verschraubt werden.
Die Vorteile der Erfindung werden an Hand der Zeichnungen noch weiter erläutert. Darin zeigen Fig. 1 eine Auffangvorrichtung gemäss dem Stand der Technik, beispielsweise beim Hallenbau,
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in perspektivischer Ansicht, Fig. 2 eine Ausführungsform einer Halterung in Seitenansicht, Fig. 3 ein Schnittbild durch die Halterung gemäss der Fig. 2 entlang der Schnittlinie 111-111, Fig. 4 ein Schnittbild durch die Halterung gemäss Fig. 2 entlang der Schnittlinie IV-IV, Fig. 5 ein mit erfindungsgemässen Führungen ausgestatteter Stahlbetonträger im Querschnitt, Fig. 6 die Anwendung einer Ausführungsform einer Halterung bei einem Stahlträger mit I-förmigem Querschnitt im Querschnitt gesehen, Fig. 7 ein die Führung in einem Stahlbetonträger bildendes Profil im Querschnitt in vergrösserter Darstellung, und Fig.
8 die Anwendung einer Ausführungsform der Erfindung zwischen zwei Stahlbetonträgern in perspektivischer Ansicht.
Fig. 1 zeigt die perspektivische Ansicht von drei Trägern 1, zwischen welchen Sicherheitselemente 2, vorzugsweise Sicherheitsnetze, mit Befestigungsmitteln 3 in Form von Seilen angeordnet sind. Diese Abbildung zeigt die beim Hallenbau übliche Einnetzung des gesamten Hallenbereichs vor den über diesem Bereich durchzuführenden Arbeiten, wie z.B. Spenglerarbeiten beim Dachbau. Nachdem die gesamte Fläche der Halle mit entsprechenden Sicherheitselementen 2 versehen wird, sind dementsprechend viele Sicherheitsnetz 2 und Befestigungsmittel 3 für die Anordnung der Auffangvorrichtung erforderlich. Vielfach werden die Träger 1 zur Befestigung der Sicherheitsnetz 2 beispielsweise angebohrt, wodurch deren Festigkeitseigenschaften sinken. Der Zeitaufwand für die Montage der Auffangvorrichtung in der gesamten Halle ist sehr hoch.
Darüber hinaus müssen die Arbeiten meist von speziellen Firmen durchgeführt werden, welche auch über die Sicherheitsnetz 2 und das notwendige Zubehör in entsprechendem Umfang verfügen.
Fig. 2 zeigt eine Ausführungsform einer erfindungsgemäss verschiebbaren Halterung 4, welche durch eine im Wesentlichen ebene Platte 15 gebildet ist, auf der einseitig zwei Rollen 5 über entsprechende Achsen 6 drehbar angeordnet sind. Die Rollen 5 sind durch eine an der Achse 6 aufgeschraubte Mutter 7 vor Herabfallen geschützt. Die Achse 6 ist wiederum mit einer Mutter 7 an der Platte 15 befestigt. Die Rollen 5 können mit einer Rille ausgebildet sein, welche einen Teil des die Führung 11bildenden Profils 16 aufnimmt und somit ein Verschieben quer zur Rollrichtung verhindert. Zur Fixierung der Halterung 4 vor einer Verschiebung in der Führung 11kann eine Klemmschraube 8, vorzugsweise eine von Hand aus leicht bedienbare Flügelschraube, angeordnet sein, welche eine Klemmung in der Führung 11 oder in dem, die Führung 11 bildenden Profil 16 hervorruft.
In der Platte 15 sind Löcher 9,10 vorgesehen, welche zur Befestigung des Sicherheitsnetz 2 einerseits und zur Befestigung bzw. Verbindung mit anderen Elementen dienen können. Die Befestigung des Sicherheitsnetz 2 erfolgt vorzugsweise mit Karabinern oder karabinerähnlichen Bauteilen (nicht dargestellt).
Fig. 5 zeigt eine Variante eines Trägers 1 in Gestalt eines Stahlbetonträgers im Querschnitt, welcher mit mehreren Führungen 11ausgestattet ist, die von der Öffnung nach innen grösser werdenden Querschnitt aufweisen, so dass ein Herausfallen der verschiebbaren Halterungen 4 nicht möglich ist Die Führungen 11 können beim Herstellen des Stahlbetonträgers 1 durch Giessen bereits in der Form vorgesehen werden oder nachträglich durch entsprechende Werkzeuge eingebracht werden. Führungen 11in den Trägern 1 können darüber hinaus für weitere Anwendung, wie beispielsweise Kabelkanäle, die Befestigung von Beleuchtungskörpern, Lüftern od.dgl. nach den Arbeiten an der Halle genutzt werden. Vorteilhafterweise sind die Führungen 11durch entsprechende Profile 16 gebildet, welche vorzugsweise aus Metall bestehen.
Diese ermöglichen ein leichteres Abrollen der Rollen 5 der Halterungen 4. Die Profile 16 weisen eine von der Öffnung nach innen grösser werdende Breite auf, so dass die Rollen 5 oder Gleitblöcke der Halterung 4 nicht quer zur Verschiebungsrichtung vom Träger 1 verschoben werden können. Im Falle der Ausbildung des Profils 16 aus Metall kann dieses mit einem entsprechenden Stahlträger 1 durch Schweissung verbunden werden oder mit den entsprechenden Stahlverstärkungen in einem Stahlbetonträger 1 ebenfalls durch Verschweissung verbunden werden (Fig. 7).
Fig. 6 zeigt die Anwendung einer weiteren Ausführungsform der Erfindung bei einem Stahlträger 1 mit I-förmigem Querschnitt. Dabei sind zwei Halterungen 4 entsprechend Fig. 2 bis 4 spiegelbildlich miteinander über eine Gewindestange 12 od.dgl. verbunden, welche mit Hilfe von Muttern, insbesondere Flügelmuttern 13, miteinander verbunden sind. Somit resultiert eine Halterung 4, welche in einfacher Weise auf einen derartig ausgebildeten Stahlträger 1 aufgeschoben werden kann und eine Befestigung von Sicherheitsnetz 2 zwischen zwei Trägern 1 ermöglicht. Die Verbindung zwischen den Platten 15 kann auch durch andere Mittel erfolgen.
Beispielsweise können die Platten 15 über Spindeln mit gegenläufigen Gewinden und entsprechenden Muttern oder Kurbeln
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miteinander verbunden werden, sodass die Halterung 4 rasch und einfach an unterschiedliche Weiten entsprechend der jeweiligen Träger 1 angepasst werden kann. Ebenso kann eine derartige Halterung 4 auch aus einem U-profilförmigen Teil bestehen, wobei die Rollen 5 oder Gleitblöcke entfernbar angeordnet sind, so dass ein Aufschieben der Halterung 4 auf den Träger 1 von unten möglich ist.
Fig. 8 zeigt eine Anordnung einer erfindungsgemässen Auffangvorrichtung zwischen zwei Stahlbetonträgern 1, wobei auf jedem Träger 1 in einer entsprechenden Führung 11 zwei Halterungen 4 verschiebbar angeordnet sind, und das Sicherheitsnetz 2 an den insgesamt vier Halterungen 4, beispielsweise über Karabiner oder Seile, befestigt ist. Die so gebildete Auffangvorrichtung wird in die gewünschte Lage gebracht und mit Hilfe der Klemmschrauben 8 in ihrer Lage befestigt. Um ein Verschieben zweier in Verschiebungsrichtung hintereinander angeordneter Halterungen zu verhindern, kann zwischen diesen ein Abstandshalter 14, beispielsweise in Form einer Stange, welche an den Platten 15 der Halterungen 4 befestigt ist, gebildet sein.
Sind die Arbeiten im Bereich der Auffangvorrichtung abgeschlossen, werden die Klemmschrauben 8 gelöst, die Halterungen 4 in den nächsten Bereich verschoben, wieder mit Hilfe der Klemmschrauben 8 fixiert und die Arbeiten fortgesetzt.
Mit Hilfe der vorliegenden Erfindung ist es möglich, rasch, einfach und kostengünstig eine Absicherung bei Arbeiten, insbesondere im Hallenbau, zu erzielen.
PATENTANSPRÜCHE:
1. Auffangvorrichtung für fallende Personen oder Gegenstände, insbesondere für Montage- arbeiten im Hallenbau, mit zumindest einem Sicherheitsnetz (2) od. dgl. und an Trägern (1) angeordneten Führungen (11), welche durch ein offenes Profil (16) gebildet sind, und mit in den Führungen (11) verschiebbar angeordneten Halterungen (4) für die Befestigung des zumindest einen Sicherheitsnetzes (2) od. dgl., welche Halterungen (4) zumindest eine drehbar gelagerte Rolle (5) od. dgl. aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass die zumin- dest eine Rolle (5) od. dgl. jeder Halterung (4) zumindest teilweise im Inneren des offenen
Profils (16) drehbar angeordnet ist.
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The invention relates to a fall arrester for falling people or objects, in particular for assembly work in hall construction, with at least one safety net or the like. And guides arranged on supports, which are formed by an open profile and with displaceably arranged in the guides holders for fastening the at least one safety net or the like, which mounts have at least one rotatably mounted roller or the like.
When working above a certain height, it is necessary or appropriate to protect the people or objects involved in the work from falling and on the other hand to protect people under the work area from falling people or objects. For this purpose, areas endangered in this way are often covered over a large area by tarpaulins, nets, plates or the like. covered. Especially when building halls, the workers are at very high altitudes, which is why safety devices are also required by law. Covering the entire hall requires a lot of time and a large amount of appropriate materials, such as tarpaulins, nets or panels. Usually, the work required for wetting the hall cannot be carried out by the people involved in certain activities in the hall construction, e.g.
B. Spengler, but special companies must be entrusted with this work. This increases the time and costs involved in the construction project.
Equipping a hall with a comprehensive scaffolding is also very time, material and cost consuming. In addition, no work can be carried out in the areas blocked by the scaffolding. A framework for the protection of workers is disclosed in GB 2 322 400 A, for example.
Rollable scaffolds are also common, which only cover a small work area of the respective construction site and are moved accordingly. However, such rollable scaffolds have disadvantages due to their instability.
A protective device for securing the space below a mounting bridge against falling objects used during assembly is known for example from DE 44 29 974 A1, the area, for example on a highway bridge or the like. in which the assembly work is carried out, is covered with an assembly bag. In addition, all items used by means of straps, chains, cords or the like. connected, which protects the area below from falling objects. This means that, for example, when working on motorway bridges, the traffic underneath the bridge does not have to be stopped during the work.
GB 2 228 036 A shows a fall arrester for falling people or objects of the type in question, a box being mounted on a displaceably arranged holder, in which the security element, for example a net, is rolled up. For anchoring, for example a hall, the net is unrolled and fastened on opposite supports of the hall. Due to the box attached to the bracket, the load on the rollers is very high, which means that the bracket is likely to tilt relative to the guide. In addition, the safety device described is very complex and therefore only suitable for permanent installations
Especially when building large halls, however, it is still common to wet the entire hall before carrying out, for example, plumbing work on the roof.
When attaching the nets, the roof racks are drilled, which means that additional work is required and the strength of the racks is reduced. Specially trained personnel are required to network the halls, which is why there are additional costs and any delays in the construction project.
The object of the present invention is therefore to provide a fall arrester for falling people and objects of the type specified, which fulfills the required safety and, moreover, can be installed quickly, quickly and inexpensively.
In particular, the fall arrester should be used by non-industry personnel such. B. Dackdecker or the like., Buildable. The disadvantages of the prior art should be avoided or reduced as far as possible.
The object according to the invention is achieved in that the at least one roller or the like of each holder is at least partially rotatably arranged in the interior of the open profile. Thereby,
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that the security element can be moved on the supports by means of the sliding brackets, it is only necessary, as with rollable scaffolding, to secure a certain area of the hall in which the work is being carried out. After completing this work, the security element is moved to the next desired area and work continues there. Since only a small area of the respective construction site has to be provided with the security element, only a small amount of material is required for this, which can be brought to the construction site quickly and can also be owned by companies from various industries.
The guides in the form of an open profile with a C-shaped cross section, for example, can be welded onto a corresponding steel beam or cast during the manufacture of a reinforced concrete component and, if necessary, connected, for example welded, to the existing steel elements in the reinforced concrete beam.
Safety nets or the like compared to full-surface tarpaulins. lower volume and weight. The width of the mesh of the safety net is chosen according to the respective requirements and the material used for the net. For example, a mesh size of 10 cm is common in such safety nets.
The profile advantageously has a width that increases inward from the opening. This can be achieved through different cross-sectional shapes of the profile. This ensures that the mountings of the collecting device which can be moved in these profiles cannot fall out and thus represent a safety risk.
If the rollers of each holder have a groove which receives a part of the profile forming the guide, displacement transverse to the rolling direction can be prevented.
In order to achieve the displaceability of the holders, each holder can have at least one rotatably mounted roller or the like. exhibit. To achieve a higher level of security, the rollers can be designed in such a way that a deflection transverse to the direction of displacement is not possible. For example, the roller can be provided with a groove which receives part of the guide or a profile which represents the guide.
In order to prevent the holders from slipping in the respective desired position, the holders have at least one locking device.
For example, such a locking device can simply be formed by a clamping screw, preferably a wing screw, by means of which the holder can be fixed relative to the guide. Instead of such clamping screws, spring-assisted clamping devices can also be provided.
In a particularly simple and cost-effective manner, each holder is formed by at least one plate to which the rollers or the like and any locking devices are attached.
In order to achieve simple and quick attachment of the security elements, such as the security nets on the one hand, but also other assemblies, each plate has at least one hole.
The security elements are preferably with the help of snap closures, such as. B. carabiners, attached to the bracket. Tools or materials used in the work can also be attached via the holes in the plate and thus secured against falling.
If two plates are connected in mirror image to each other, for example screwed together, so that the rollers or the like attached to it and any locking devices inwards, i. H. are oriented towards each other, brackets manufactured in this way can ideally be used with steel girders with an I-shaped cross section.
In order to prevent slipping of two brackets arranged one behind the other in the direction of displacement, spacers can be provided between two brackets. These spacers ensure sufficient tension of the security elements, such as. B. the nets, and also prevent a person or an object from falling a shift of this security element supporting brackets towards each other.
The spacers can be formed, for example, by a rod connected, for example screwed, to the holders. The rod can be hung in corresponding holes in the plates or screwed to them.
The advantages of the invention are explained in more detail with reference to the drawings. 1 shows a collecting device according to the prior art, for example in hall construction,
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in perspective view, FIG. 2 shows an embodiment of a holder in side view, FIG. 3 shows a sectional view through the holder according to FIG. 2 along section line 111-111, FIG. 4 shows a sectional view through the holder according to FIG. 2 along section line IV IV, FIG. 5 a cross section of a reinforced concrete beam equipped with guides according to the invention, FIG. 6 the cross section of an embodiment of a holder for a steel beam with an I-shaped cross section, FIG. 7 a cross section of the profile forming the guide in a reinforced concrete beam in FIG enlarged view, and Fig.
8 shows the application of an embodiment of the invention between two reinforced concrete beams in a perspective view.
1 shows the perspective view of three supports 1, between which security elements 2, preferably security nets, with fastening means 3 in the form of ropes are arranged. This figure shows the usual wetting of the entire hall area prior to the work to be carried out over this area, e.g. Plumbing work in roof construction. After the entire area of the hall has been provided with appropriate security elements 2, a correspondingly large number of security nets 2 and fastening means 3 are required for the arrangement of the fall arrester. In many cases, for example, the carriers 1 for fastening the safety net 2 are drilled, as a result of which their strength properties decrease. The time required to install the fall arrester in the entire hall is very high.
In addition, the work usually has to be carried out by special companies, which also have the safety net 2 and the necessary accessories to the appropriate extent.
2 shows an embodiment of a holder 4 which can be displaced according to the invention and which is formed by an essentially flat plate 15 on which two rollers 5 are rotatably arranged on one side via corresponding axes 6. The rollers 5 are protected from falling by a nut 7 screwed onto the axle 6. The axis 6 is in turn fastened to the plate 15 with a nut 7. The rollers 5 can be formed with a groove which receives a part of the profile 16 forming the guide 11 and thus prevents displacement transverse to the direction of rolling. To fix the holder 4 before a displacement in the guide 11, a clamping screw 8, preferably a wing screw that is easy to operate by hand, can be arranged, which causes a clamping in the guide 11 or in the profile 16 forming the guide 11.
Holes 9, 10 are provided in the plate 15, which can serve for fastening the safety net 2 on the one hand and for fastening or connecting to other elements. The safety net 2 is preferably attached using carabiners or carabiner-like components (not shown).
Fig. 5 shows a variant of a beam 1 in the form of a reinforced concrete beam in cross section, which is equipped with a plurality of guides 11, which have a larger cross section from the opening inwards, so that falling out of the displaceable holders 4 is not possible Manufacture of the reinforced concrete beam 1 by casting can already be provided in the mold or can be introduced subsequently by appropriate tools. Guides 11 in the carriers 1 can also be used for other applications, such as cable ducts, the attachment of lighting fixtures, fans or the like. be used after work on the hall. The guides 11 are advantageously formed by corresponding profiles 16, which are preferably made of metal.
These enable the rollers 5 of the brackets 4 to be rolled off more easily. The profiles 16 have a width which increases inward from the opening, so that the rollers 5 or sliding blocks of the bracket 4 cannot be displaced transversely to the direction of displacement by the carrier 1. If the profile 16 is made of metal, it can be connected to a corresponding steel girder 1 by welding or it can also be connected to the corresponding steel reinforcements in a reinforced concrete girder 1 (FIG. 7).
Fig. 6 shows the application of a further embodiment of the invention to a steel beam 1 with an I-shaped cross section. 2 to 4 are mirror images of one another via a threaded rod 12 or the like. connected, which are connected with the help of nuts, in particular wing nuts 13. This results in a holder 4, which can be easily pushed onto a steel carrier 1 designed in this way and enables a safety net 2 to be fastened between two carriers 1. The connection between the plates 15 can also be made by other means.
For example, the plates 15 can be spindles with opposing threads and corresponding nuts or cranks
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are connected to each other so that the holder 4 can be quickly and easily adapted to different widths according to the respective carrier 1. Likewise, such a holder 4 can also consist of a U-shaped part, the rollers 5 or sliding blocks being arranged removably, so that the holder 4 can be pushed onto the carrier 1 from below.
Fig. 8 shows an arrangement of a collecting device according to the invention between two reinforced concrete beams 1, two brackets 4 being slidably arranged on each beam 1 in a corresponding guide 11, and the safety net 2 being fastened to the total of four brackets 4, for example by carabiners or ropes , The collecting device thus formed is brought into the desired position and fastened in position with the aid of the clamping screws 8. In order to prevent displacement of two brackets arranged one behind the other in the displacement direction, a spacer 14, for example in the form of a rod which is fastened to the plates 15 of the brackets 4, can be formed between them.
When the work in the area of the collecting device has been completed, the clamping screws 8 are loosened, the brackets 4 are moved into the next area, fixed again with the help of the clamping screws 8 and the work is continued.
With the help of the present invention, it is possible to quickly, easily and inexpensively secure work, in particular in hall construction.
CLAIMS:
1. Fall arrester for falling people or objects, in particular for assembly work in hall construction, with at least one safety net (2) or the like and guides (11) arranged on supports (1), which are formed by an open profile (16) , and with holders (4) slidably arranged in the guides (11) for fastening the at least one safety net (2) or the like, which holders (4) have at least one rotatably mounted roller (5) or the like characterized in that the at least one roller (5) or the like of each holder (4) at least partially inside the open
Profile (16) is rotatably arranged.