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Die Erfindung bezieht sich auf eine Halterung für einen Schmuckstem mit einer den Schmuckstein formschlüssig klemmenden Aufnahme, die aus zwei an beiden Enden miteinander verbundenen, zwischen sich ein Aufnahmeauge für den Schmuckstein bildenden Bügeln besteht.
Bei üblichen Halterungen werden die Schmucksteine mit Hilfe von aufgebogenen, die Schmucksteine übergreifenden Klemmhaken in der Aufnahme gehalten, die nng- bzw. kastenförmig ausgebildet ist. Damit werden die Schmucksteine zumindest auf einer Seite von der Halterung abgedeckt. Ausserdem beschränken diese Halterungen den möglichen Einsatz von Schmucksteinen im wesentlichen auf Schmuckstücke.
Darüber hinaus ist es bekannt (US 5 022 238) eine Halterung für einen Schmuckstein aus zwei ein Aufnahmeauge bildenden Bügeln zu formen. Dieses bekannte Aufnahmeauge besteht aus zwei gestanzten Blechringen, die miteinander über einen Steg verbunden und im Bereich des Steges um 180 gegeneinander gebogen werden, so dass sich diese beiden Ringe entlang ihrer Aussenbegrenzung berühren und zwischen sich eine im Querschnitt V-förmige Nut zur Aufnahme des das Aufnahmeauge vollständig ausfüllenden Schmucksteines bilden Bevor die aus einem ebenen Blech durch ein Formstanzen gebildeten Ringe zu ihrer endgültigen Form gegeneinander gebogen werden, wird der Schmuckstein zunächst in einen der Ringe eingelegt, um ihn nach dem Gegeneinanderbiegen dieser Ringe zwischen den Ringhälften zu klemmen.
Die Klemmung des Schmucksteines erfolgt dabei in einer Richtung quer zur Ringebene ohne elastische Vorspannung, was ein spielfreies Halten des Schmucksteines erschwert.
Schliesslich ist es bekannt (AT 377 494 A), einen Schmuckstein zangenartig zu klemmen, wobei ein Zangenbacken verschoben und in der klemmenden Verschiebestellung verriegelbar ist, was ebenfalls eine reine Klemmung ohne elastische Vorspannung für die Schmucksteinhalterung bedeutet
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Halterung für einen Schmuckstein der eingangs geschilderten Art mit einfachen Mitteln so auszugestalten, dass ein einfaches, spielfreies Festhalten des Schmucksteines sichergestellt werden kann, ohne den möglichen Einsatz einer solchen Halterung als Schmuckelement bei verschiedensten Gebrauchs-, Zier- und Schmuckgegenständen, beispielsweise bei Brillen, einzuschranken.
Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der in an sich bekannter Weise lediglich in zwei einander gegenüberliegende Ausnehmungen der einstückigen Bügel eingreifende Schmuckstein unter einer elastischen Bügelvorspannung im Aufnahmeauge geklemmt ist.
Da zufolge dieser Massnahmen der Schmuckstein lediglich in den einander gegenüberliegenden Bügelausnehmungen im Bereich von zwei Umfangsabschnitten gehalten wird, wird der Schmuckstein in diesem Aufnahmeauge weitgehend frei sichtbar dargeboten, und zwar von beiden Öffnungsseiten her. Mit Ausnahme dieser in die Bügelausnehmungen eingreifenden Umfangsabschnitte liegt der Schmuckstein innerhalb des Aufnahmeauges frei zwischen den Bügeln, was aufgrund der elastischen Bügelvorspannung moglich ist, die für eine spielfreie Klemmung des Schmucksteines zwischen den Bügeln sorgt.
Zum Einsetzen des Schmucksteines in eine solche Halterung braucht lediglich das Aufnahmeauge der Bügel entsprechend aufgespreizt zu werden, um dann den in das aufgeweitete Aufnahmeauge eingeführten Schmuckstein beim Aufheben der Spreizkraft und der damit verbundenen Verengung des Aufnahmeauges in den Bügelausnehmungen festzuklemmen. Um die Klemmkraft zu erhöhen, können in besonderen Fällen die beiden Bügel zusätzlich nach dem Einsetzen des Schmucksteines im Anschluss an ihren Verbindungsbereich gegeneinander gedrückt werden
Damit das Biegeverhalten der Bügel im Zusammenhang mit der für die Klemmung aufzubringenden, elastischen Bügelvorspannung vorteilhaft ausgenützt werden kann, empfiehlt es sich, zwischen dem Schmuckstein und der endseitigen Verbindung der beiden Bügel einen Abstand vorzusehen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Halterung für einen Schmuckstein in einer Seitenansicht,
Fig. 2 diese Halterung in einer Draufsicht und
Fig 3 in einem Schnitt nach der Linie 111-111 der Fig 1.
Die Halterung für einen Schmuckstein 1 besteht gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei an ihren beiden Enden einstückig miteinander verbundenen Bügeln 2, die zwischen sich ein Aufnahmeauge 3 für den Schmuckstein 1 bilden. Im Längsmittenbereich der beiden Bügel 2
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sind diese mit einander gegenüberliegenden Bügelausnehmungen 4 versehen, in die der Schmuckstein 1 eingesetzt wird Zu diesem Zweck wird das Aufnahmeauge 3 durch ein elastisches Auseinanderspreizen der beiden Bügel 2 aufgeweitet, wie dies beispielsweise in der Fig. 1 uber die schematisch eingezeichneten Spreizkräfte 5 angedeutet ist. Der in das Aufnahmeauge 3 eingeführte Schmuckstein 1 greift dann beim Abbau der Spreizkräfte 5 mit zwei einander gegenüberliegenden Umfangsabschnitten in die Bügelausnehmungen 4 ein.
Wegen der verbleibenden Vorspannung der Bügel 2 ergibt sich eine federnde Klemmkraft auf den Schmuckstein 1, der somit spielfrei zwischen den Bügeln 2 gehalten wird, zumal die Bügelausnehmungen 4 einen sich gegen den Ausnehmungsgrund verjüngenden Querschnitt aufweisen, wie dies der Fig. 3 entnommen werden kann. Der durch diesen sich verjüngenden Querschnitt gebildete Keilspalt gewährleistet eine sichere Fassung des Schmucksteines 1, ohne zusätzliche Massnahmen vorsehen zu müssen.
Die Halterung mit dem Schmuckstein 1 bildet ein für sich einsetzbares Schmuckelement, das alleine oder in Verbindung mit aneinandergereihten gleichartigen Schmuckelementen Verwendung finden kann. Dieses Schmuckelement kann aber auch zu einem Steg 6 ergänzt werden, der die Bügel 2 an einem oder beiden Enden verlängert, wie dies in der Fig 1 strichpunktiert angedeutet ist. Damit wird das mögliche Anwendungsgebiet erweitert, beispielsweise auf Brillenbügel, in deren Verlauf wenigstens ein solches Schmuckelement vorgesehen sein kann.
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The invention relates to a holder for a jewelery star with a receptacle which positively clamps the jewel and which consists of two brackets which are connected to one another at both ends and form a receiving eye for the jewel between them.
In the case of conventional holders, the gemstones are held in the receptacle by means of bent hooks which overlap the gemstones and which are formed in a nng or box shape. The gemstones are thus covered by the holder on at least one side. In addition, these brackets restrict the possible use of gemstones essentially to pieces of jewelry.
In addition, it is known (US Pat. No. 5,022,238) to form a holder for a gem from two brackets forming a receiving eye. This known receiving eye consists of two punched sheet metal rings, which are connected to one another via a web and are bent against one another in the area of the web by 180, so that these two rings touch along their outer boundary and between them a cross-sectionally V-shaped groove for receiving the Form the receiving eye of the completely filling gemstone Before the rings formed from a flat sheet metal are stamped against each other to their final shape, the gemstone is first inserted into one of the rings in order to clamp it between the ring halves after these rings have been bent against one another.
The gem is clamped in a direction transverse to the ring plane without elastic pretension, which makes it difficult to hold the gem free of play.
Finally, it is known (AT 377 494 A) to clamp a gemstone like a pair of pliers, whereby a pair of pliers jaws can be displaced and locked in the clamping displacement position, which also means pure clamping without elastic prestressing for the gemstone holder
The invention is therefore based on the object to design a holder for a gem of the type described with simple means so that a simple, play-free holding of the gem can be ensured without the possible use of such a holder as a decorative element in a wide variety of uses, ornaments - and jewelry items, for example, glasses.
The invention achieves the stated object in that the gemstone, which in a manner known per se only engages in two mutually opposite recesses of the one-piece bracket, is clamped in the receiving eye under an elastic bracket prestress.
As a result of these measures, the gem is only held in the mutually opposite bracket recesses in the region of two circumferential sections, the gem in this receiving eye is largely freely visible, namely from both opening sides. With the exception of these circumferential sections engaging in the bracket recesses, the gemstone lies freely between the brackets within the receiving eye, which is possible due to the elastic bracket bias which ensures that the gemstone is clamped between the brackets without play.
To insert the gem in such a holder, only the receiving eye of the bracket needs to be spread accordingly, in order to then clamp the gemstone inserted into the enlarged receiving eye when the spreading force is lifted and the constriction of the receiving eye associated therewith in the bracket recesses. In order to increase the clamping force, in special cases the two brackets can also be pressed against each other after inserting the gem after their connection area
So that the bending behavior of the brackets in connection with the elastic bracket prestress to be applied for the clamping can advantageously be used, it is advisable to provide a distance between the gem and the end connection of the two brackets.
The subject matter of the invention is shown in the drawing, for example. Show it
1 is a side view of an inventive holder for a gem,
Fig. 2 shows this bracket in a plan view
3 in a section along the line 111-111 of FIG. 1st
According to the exemplary embodiment shown, the holder for a gem 1 consists of two brackets 2 which are integrally connected to one another at both ends and form a receiving eye 3 for the gem 1 between them. In the longitudinal center area of the two brackets 2
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these are provided with mutually opposite bracket recesses 4, into which the gem 1 is inserted. For this purpose, the receiving eye 3 is widened by elastically spreading the two brackets 2 apart, as is indicated, for example, in FIG. 1 by the schematically shown spreading forces 5. The gem stone 1 inserted into the receiving eye 3 then engages in the bracket recesses 4 when the spreading forces 5 are reduced with two circumferential sections lying opposite one another.
Because of the remaining pre-tensioning of the brackets 2, there is a resilient clamping force on the gem stone 1, which is thus held free of play between the brackets 2, especially since the bracket recesses 4 have a cross section tapering towards the recess base, as can be seen in FIG. 3. The wedge gap formed by this tapering cross section ensures a secure setting of the gem 1 without having to take any additional measures.
The holder with the jewel 1 forms a jewelery element that can be used by itself and can be used alone or in connection with similar jewelery elements strung together. However, this decorative element can also be supplemented to a web 6 which extends the brackets 2 at one or both ends, as is indicated by dash-dotted lines in FIG. 1. This extends the possible field of application, for example to eyeglass temples, in the course of which at least one such decorative element can be provided.