AT404861B - Vorrichtung zur verkleidung einer türzarge - Google Patents
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Die gegenständliche Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Verkleidung einer Türzarge mittels einer an der Oberfläche der Türzarge befestigbaren Abdeckung. Es besteht oftmals das Erfordernis, aus Metall oder aus Holz hergestellte Türzargen, welche Beschädigungen aufweisen, zu renoveren. bekannt, die Türzargen abzuschleifen und mit einem neuen Anstrich zu versehen. Zudem besteht auch die Möglichkeit, bestehende alte Türzargen durch neue Türzargen zu ersetzen. Weiters ist es auch bekannt, beschädigte Türzargen mit einer Verkleidung auszustatten. Da die Renovierung von beschädigten Türzargen die Kenntnis und Fähigkeiten eines Fachmannes erfordert, wird hierdurch ein hoher Kostenaufwand bedingt. Soferne beschädigte Türzargen verkleidet werden, bedingt dies zudem auch den Nachteil, dass hiedurch die lichte Weite des Türrahmens verringert wird. Der gegenständlichen Erfindung liegt demnach die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zur Verkleidung einer Türzarge zu schaffen, durch welche die vorstehend angeführten Nachteile vermieden werden. Demnach soll diese Verkleidung in ihrer Herstellung billig sein, soll sie auch durch einen Nichtfachmann ausführbar sein und soll hiedurch die lichte Weite des Türrahmens nicht verkleinert werden. Die vorstehend angegebenen Aufgaben werden erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass eine Zierleiste, welche mit einem im Querschnitt keilförmigen Fortsatz ausgebildet ist, und eine am Fortsatz befestigte und über diesen hinausgehende Dekorfolie, vorgesehen sind, wobei die mit dem keilförmigen Fortsatz ausgebildete Zierleiste und die Dekorfolie auf der Oberfläche der Türzarge mittels Klebung befestigbar sind. Vorzugsweise ist die Zierleiste im Querschnitt rechteckig ausgebildet, wobei der keilförmige Fortsatz sich in Richtung einer der beiden Breitseiten erstreckt. Dabei kann die Zierleiste als Hohlprofil ausgebildet sein. Zudem kann die Zierleiste als Winkelleiste ausgebildet sein, wobei einer der beiden Schenkel in den keilförmigen Fortsatz übergeht. Nach einem bevorzugten Verfahren zur Verkleidung einer Türzarge mittels einer derartigen Vorrichtung wird ein zwischen einer mit dem keilförmigen Fortsatz ausgebildeten winkelförmigen Zierleiste und der Türzarge entstehender Hohlraum ausgeschäumt. Eine erfindungsgemässe Vorrichtung Ist nachstehend anhand zweier in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen : Fig. 1 eine erste Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung, in horizontalem Schnitt durch den rechten Balken eines Türstockes, und Fig. 2 eine zweite Ausführungsform einer erfindungsgemässen Vorrichtung, In horizontalem Schnitt durch den rechten Balken eines Türstockes. In Fig. 1 ist eine mit einer Öffnung ausgebildete Wand 1 dargestellt, wobei in der Öffnung eine Türzarge 2 versetzt ist, welche an der Wand 1 mittels einer Mörtel- bzw. Verputzschichte 11 befestigt ist. Die Zarge 2 ist mit einer Nut 21 ausgebildet, in welche eine Dichtungsleiste 22 eingesetzt ist. Der Zarge 2 Ist ein Türblatt 3 zugeordnet. Um eine beschädigte Türzarge 2 verkleiden zu können, sind zwei Zierleisten 4 vorgesehen, welche mit sich keilförmig verjüngenden Fortsätzen 41 ausgebildet sind, an weichen eine Dekorfolie 42 befestigt ist. Zur Verkleidung der Türzarge 2 werden die beiden Zierleisten 4 im Bereich seitlich ausserhalb der Wandöffnung an den beiden Oberflächen der Wand 1 so befestigt, dass die Fortsätze 41 zur Stirnfläche der Türzarge 2 hin gerichtet sind. Weiters werden die an den Fortsätzen 41 befestigten Dekorfolien 42 auf die Zarge 2 aufgebracht. Da der Stoss der beiden Dekorfolien 42 innerhalb der Nut 21 angeordnet wird, ist dieser durch die Dichtungsleiste 22 verdeckt. Das in Fig. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel dadurch, dass die Türzarge 2a mit zwei Rücksprüngen ausgebildet ist. Um die mit jeweils einem keilförmigen Fortsatz 41 ausgebildeten Zierleisten 4a befestigen zu können, sind sie im Querschnitt L-förmig ausgebildet. Dabei kann die Länge des kurzen Schenkels der Zierleiste entsprechend den Rücksprüngen der Türzarge 2a gewählt werden. Die mit einem Fortsatz ausgebildeten Zierleisten können aus Holz oder aus Kunststoff hergestellt sein. Die Zierleisten können als im Querschnitt rechteckige Leiste, als Hohlprofilleiste oder als Winkelleiste ausgebildet sein. Die Dekorfolie kann durch eine einseitig beschichtete Klebefolie gebildet sein. Der zwischen der winkelförmigen Zierleiste und der Wand bzw. der Türzarge bestehende Hohlraum kann ausgeschäumt werden. Die Zierleisten, die Fortsätze und die Dekorfolien werden an der Wand bzw. an der Türzarge durch Klebung befestigt. Hiedurch ist somit eine Vorrichtung geschaffen, mittels welcher eine beschädigte Türzarge in einfacher und kostengünstiger Weise verkleidet werden kann.
Claims (5)
- Patentansprüche 1. Vorrichtung zur Verkleidung einer Türzarge mittels einer an der Oberfläche der Türzarge befestigbaren Abdeckung, gekennzeichnet durch eine Zierleiste (4,4a), welche mit einem im Querschnitt keilförmigen Fortsatz (41) ausgebildet ist, und durch eine am Fortsatz (41) befestigte und über diesen hinausgehen- de Dekorfolie (42), wobei die mit dem keilförmigen Fortsatz (41) ausgebildete Zierleiste (4,4a) und die Dekorfolie (42) auf der Oberfläche der Türzarge (2) mittels Klebung befestigbar sind.
- 2. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierleiste (4) im Querschnitt rechteckig ausgebildet ist, wobei der keilförmige Fortsatz (41) sich in Richtung einer der beiden Breitseiten erstreckt (Fig. 1).
- 3. Vorrichtung nach einem der Patentansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierleiste als Hohlprofil (4) ausgebildet ist (Fig. 1).
- 4. Vorrichtung nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zierleiste (4a) als Winkelleiste ausgebildet ist, wobei einer der belden Schenkel in den keilförmigen Fortsatz (41) übergeht (Fig. 2).
- 5. Verfahren zur Verkleidung einer Türzarge mittels einer Vorrichtung nach Patentanspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein zwischen der mit dem keilförmigen Fortsatz (41) ausgebildeten winkelförmigen Zierleiste (4a) und der Türzarge (2) entstehender Hohlraum ausgeschäumt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT119296A AT404861B (de) | 1996-07-05 | 1996-07-05 | Vorrichtung zur verkleidung einer türzarge |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT119296A AT404861B (de) | 1996-07-05 | 1996-07-05 | Vorrichtung zur verkleidung einer türzarge |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| ATA119296A ATA119296A (de) | 1998-07-15 |
| AT404861B true AT404861B (de) | 1999-03-25 |
Family
ID=3508605
Family Applications (1)
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| AT119296A AT404861B (de) | 1996-07-05 | 1996-07-05 | Vorrichtung zur verkleidung einer türzarge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT404861B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10031282A1 (de) * | 2000-06-27 | 2002-02-07 | Waschmann Thorsten | Stahlzargenummantelung |
-
1996
- 1996-07-05 AT AT119296A patent/AT404861B/de not_active IP Right Cessation
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE10031282A1 (de) * | 2000-06-27 | 2002-02-07 | Waschmann Thorsten | Stahlzargenummantelung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| ATA119296A (de) | 1998-07-15 |
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