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AT398054B - Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kraftübertragungsriemen - Google Patents

Verfahren und vorrichtung zur herstellung von kraftübertragungsriemen Download PDF

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AT398054B AT302782A AT302782A AT398054B AT 398054 B AT398054 B AT 398054B AT 302782 A AT302782 A AT 302782A AT 302782 A AT302782 A AT 302782A AT 398054 B AT398054 B AT 398054B
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Description

AT 398 054 B
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Kraftübertragungsriemen, wobei eine in situ hergestellte Riemenhülse verformt und ausgehärtet wird, sowie auf eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, bei welcher ein Wickeldorn mit einem äußeren aufweitbaren Teil und einem starren inneren Teil vorgesehen ist, wobei durch Druckbeaufschlagung eines geschlossenen Raumes zwischen 5 innerem und äußerem Teil derselbe aufweitbar ist und in radialem Abstand von dem Wickeldorn eine zum Wickeldorn koaxiale Gegenform angeordnet ist.
Bei einem herkömmlichen Verfahren zur Herstellung von Kraftübertragungsriemen werden Schichten von Riemenmaterial um die äußere Oberfläche einer zylindrischen Trommel oder eines Wickeldomes gewickelt. Dabei umfassen die nacheinander um den Wickeldorn gewickelten Schichten ein mit Gummi io überzogenes Gewebe, eine klebende Gummischicht, spiralförmig gewickelte, zerreißfeste Litzen und eine Gummieinlage von vorgewählter Dicke. Das aufgewickelte Gebilde stellt eine weite Riemenhülse dar, welche dann ausgehärtet wird, während sie an der äußeren Oberfläche des Wickeldorns verbleibt. Die äußere Oberfläche der ausgehärteten Hülse wird daraufhin gewöhnlich durch Schleifen oder Fräsen geformt, um eine Mehrzahl von Rippen zu bilden. Das durch den Schleif- oder Fräsvorgang beim Bilden der 15 Rippen entfernte Gummimaterial ist Abfallmaterial, und da beim Formen der Rippen eine erhebliche Menge des betreffenden Gummimaterials wegfällt, bedeutet dies einen erheblichen unnötigen Kostenaufwand.
Ein anderes Problem, welches sich bei einem solchen Formen von Übertragungsriemen ergibt, besteht in der Schwierigkeit, die Rippen ganz genau zu schleifen oder zu fräsen, da jede Abweichung vom richtigen, sich über den Umfang erstreckenden Bearbeitungsvorgang unregelmäßig gestaltete Rippenausbil-20 düngen ergibt, was eine schlechte Wirksamkeit der Kraftübertragung zur Folge hat.
Ein anderes bekanntes Verfahren zur Herstellung solcher Kraftübertragungsriemen geht aus der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr. 30621/1970 hervor. Wie dort gezeigt, wird eine vorgeformte, weite, rohrförmige, unvulkanisierte Riemenhülse in eine Ringform eingesetzt, die an ihrer inneren Oberfläche V-Nuten aufweist. Eine elastische zylindrische Packung ist an der inneren Oberfläche der 25 Riemenhülse angeordnet, und unter Druck gesetztes Fluid, etwa Dampf, wird dem Zentrum der Packung zugeführt. Die entgegengesetzten Enden der Packung werden abgedichtet, und der Druck des Fluids drängt die Riemenhülse gegen die V-Nuten der Form, um in der Riemenhülse V-Rippen zu formen und dadurch einen Kraftübertragungsriemen mit mehrfach V-förmigem Querschnitt zu bilden.
Dieses Verfahren hat den Nachteil daß es das Formen der Riemenhülse in einem vorhergehenden 30 Arbeitsgang erfordert, nämlich das Herstellen der Riemenhülse auf einem anderen Wickeldorn und das Verbringen derselben zur vorstehend beschriebenen Fertigungseinrichtung. Wenn die Umfangslänge der auf dem ersten Wickeldorn hergestellten Riemenhülse größer ist, als es für die genaue Anpassung an die Form der zweiten Einrichtung notwendig ist, dann neigen die zerreißfesten und starken Litzenlagen zu Wellenbildungen in ihnen, die sich seitlich im Riemen erstrecken. Eine solche Wellung der zerreißfesten 35 Litzen verursacht eine unregelmäßige Anordnung derselben an den Seiten des Riemens, was diesen nicht nur unansehnlich macht, sondern auch eine unregelmäßige Ausdehnung und ein Vibrieren desselben während der Kraftübertragung verursacht.
Hat der auf den ersten Wickeldorn geformte Riemen eine Umfangslänge, die geringer als jene ist, die ein genaues Einpassen in die Form der zweiten Einrichtung ermöglicht, dann ergibt sich eine ungenaue 40 Formung der V-förmigen Rippen in der Hülse, was ebenfalls Probleme bei Gebrauch des geformten Kraftübertragungsriemens verursacht. Überdies ist es schwierig, die Riemenhülse in der Form zu halten, u.zw. zufolge der Biegsamkeit derselben, wodurch sich bei der Durchführung des Aushärtens oft eine ungenaue Anpassung der Riemenhülse an die Form ergibt. .45 Es ist auch bereits bekannt, die Riemenhülse in situ zu formen, jedoch ist dies nur für sogenannte innere Formen bekannt, wogegen für die Anwendung für äußere Formen ganz spezifische weitere Schritte erforderlich sind. Es muß zunächst die Karkasse an der aufgeweiteten Form angebracht werden, bevor der Riemen endgültig geformt und vulkanisiert wird. Dies verkompliziert das Verfahren erheblich.
Bei der Formung von einzelnen Riemen ist es bekannt, eine äußere Gegenform zu verwenden, welche so durch Einzelringe gebildet ist, wobei die nach innen gerichteten Kanten der Ringe abgeschrägt sind, sodaß V-förmige Rillen entstehen. Es werden dann für jeden Ring einzelne Riemenkörper eingesetzt, die zwischen diesen Ringelementen, die die äußere Form bilden, eingelegt werden. Diese Anordnung ist sehr arbeitsaufwendig, wobei nicht verhindert werden kann, daß beim Aufweiten des inneren Domes und beim Hineinpressen in die V-förmigen Nuten seitlich Fortsätze entstehen, die dann nachträglich vom Riemen entfernt 55 werden müssen. Auch ist es bereits bekannt, schlauchartige Rohlinge auf einen aufweitbaren Dorn aufzusetzen, zu schneiden und dann zu bearbeiten. Dies ergibt allerdings nicht die gewünschte Bearbeitungsgenauigkeit. Das Schneiden der ungehärteten Rohlinge hat nämlich den Nachteil, daß bei Aufbringen von Schneidkräften die Rohlinge aufgrund ihrer noch vorhandenen Elastizität etwas nachgeben können, 2
AT 398 054 B sodaß exakte Schnitte nicht immer möglich sind.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren der eingangs genannten Art zu schaffen, mit welchem auf einfache Weise Riemen hergestellt werden können, deren Dimensionierung exakt vorhefbestimt ist.
Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Riemenhülse durch Wickeln oder durch aufeinanderfolgendes Aufbringen von den die letztlich erhaltenen Riemen bildenden Materialien hergesteilt wird, wonach durch radiales Aufweiten in die Riemenhülse an deren Außenseite in Umfangsrichtung verlaufende, V-Profii aufweisende Rippen eingepreßt werden und danach die Riemenhülse ausgehärtet wird, und daß nach dem Aushärten entlang des tiefsten Teiles der Rillen die Riemenhülse in einzelne Riemen zerschnitten wird.
Eine Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens, bei welcher ein Wickeldorn mit einem äußeren aufweitbaren Teil und einem starten inneren Teil vorgesehen ist, wobei durch Druckbeaufschlagung eines geschlossenen Raumes zwischen innerem und äußerem Teil derselbe aufweitbar ist und in radialem Abstand von dem Wickeldorn eine zum Wickeldorn koaxiale Gegenform angeordnet ist, ist dadurch gekennzeichnet, daß der starre innere Teil des Wickeldornes eine radial nach außen offene Ausnehmung .aufweist, deren Querschnitt dem Querschnitt der Membran des aufweitbaren Teiles in nicht aufgeweitetem Zustand im wesentlichen entsprechend ausgebiidet ist und in weiche Ausnmehmung die Membran aufnehmbar ist, wobei der aufweitbare Teil durch Überdruckbeaufschlagung der Anliegefläche des aufweitbaren Teiles an dem starten Teil und des dabei zunehmend freiwerdenden, durch die Ausnehmung begrenzten Raumes aus derselben radial in Richtung auf die zur Bildung einer Mehrfach-Riemenhülse ausgebiidete Gegenform heraus aufweitbar und durch Unterdruckbeaufschlagung in die Ausnehmung im wesentlichen formschlüssig rückziehbar ausgebildet ist. Dadurch wird eine Vorrichtung erzielt, die hinsichtlich des Aufbaues und der Handhabung sehr einfach ist, wobei die mit dieser Vorrichtung hergestellten Riemen eine hohe Genauigkeit aufweisen. Durch die Unterdruckbeaufschlagung der Membran wird ein aktives Abiösen von der Innenseite der aufgeweiteten Riemenhülse erreicht, was das Entformen der Riemenhülse wesentlich erleichtert.
Vorteilhafterweise kann der aufweitbare Teil in an sich bekannter Weise mittels Klemmringen an axial voneinander entfernten Stellen des starren inneren Teiles dicht angeschlossen sein, wobei der aufweitbare Teil im wesentlichen über seine gesamte axiale Erstreckung an den Begrenzungsflächen einer nach außen hin offenen Ausnehmung des starren inneren Teiles satt anliegt. Dies hat den Vorteil, daß während des Aufbringens der einzelnen Schichten der Riemenhülse die Membran über ihre gesamte Rückseite durch den starren inneren Teil unterstützt ist, wodurch vermieden ist, daß beim Aufbringen durch Veränderungen des Zuges des aufgewickelten Materials eine zu hohe Spannung in das Riemenhülsenmaterial eingebracht wird bzw. die Innendimension der Riemenhülse nicht mehr den vorgegebenen Maßen entspricht. Für eine besonders einfach zu bedienende und zu wartende Form, kann die für die Bildung einer Mehrfachriemenhülse vorgesehene Gegenform eine entlang einer axialen Mittelebene teilbare Ringform sein. Dadurch wird ein rasches Schließen der Form und ein leichtes Entformen der fertig gebildeten Riemen möglich. Weiters kann die Gegenform an der radial dem Wickeldorn gegenüberliegenden inneren Oberfläche eine Mehrzahl von in die Formoberfläche integral eingeformten, umlaufenden Nuten mit den herzustellenden Einzelriemen entsprechenden Querschnitten, vorzugsweise mit dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitten, aufweisen, wodurch die Herstellung von Keilriemen genau vorgegebener Dimensionen ohne nachträgliche Bearbeitung ermöglicht ist. Schließlich kann die Gegenform an sich bekannte Kanäle für das Durchleiten eines Heizmediums aufweisen, wodurch ein rasches Aushärten der Riemen ermöglicht ist.
Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß vorliegender Erfindung sind überaus einfach und wirtschaftlich, weil es eine verbesserte, verminderte Kosten verursachende Herstellungsweise vorsieht.
Andere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Zusammenhang mit der beiliegenden Zeichnung. Fig. 1 ist ein Axialschnitt durch die erfindungsgemäße Vorrichtung zur Herstellung von Kraftübertragungsriemen, Fig. 2 ist ein der Fig. 1 analoger Schnitt, der jedoch die Vorrichtung während des Schrittes der Aushärtung der Hülse wiedergibt, Fig. 3 ist ein Aufriß einer teilbaren Ringform für den Gebrauch in der Vorrichtung, Fig. 4 ist eine perspektivische Teilansicht eines in der Vorrichtung hergestellten Kraftübertragungsriemens, Fig. 5 ist ein Teilschnitt, der eine abgeänderte Form der Formnut für die Herstellung einer trapezförmigen Rippe in der ausgehärteten Hülse wiedergibt, Fig. 6 ist die perspektivische Teilansicht eines Kraftübertragungsriemens, der mit der Form nach Fig. 5 hergestellte Rippen trapezförmigen Querschnitts aufweist, und Fig. 7 ist eine perspektivische Teilansicht eines einzelnen Keilriemens der trapezförmigen Querschnitt hat und durch Zerteilen der in Fig. 6 dargestellten Riemenausbildung in einzelne Keilriemen erhalten ist.
Bei der in der Zeichnung dargestellten beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung ist eine allgemein mit 10 bezeichnete Vorrichtung für die Herstellung eines Kraftübertragungsriemens vorgesehen, 3
AT 398 054 B wie des in Fig. 4 wiedergegebenen Riemens 11.
Die den Riemen formende Vorrichtung 10 weist dabei einen allgemein mit 12 bezeichneten Wickeldorn auf, der einen starren zylindrischen inneren Teil 13 und einen aufweitbaren rohrförmigen äußeren Teil 14 umfaßt. 5 Der aufweitbare Wickeldornteil sitzt auf der äußeren Umfangsfläche des starren inneren Teiles in einer Ausnehmung 15, worin er eine zylindrische äußere Auflagefläche 16 bildet.
Wie ebenfalls in Fig. 1 dargestellt, weist der innere Teil 13 des Wickeldornes vergrößerte ringförmige Rillen 17 und 18 auf, die an den axial entgegengesetzten Enden der Ausnehmung 15 zwecks Aufnahme der dementsprechend vergrößerten, axial entgegengesetzten Enden 19 und 20 des Teiles 14 des Wickeldornes 70 vorgesehen sind. Die Endteile 19 und 20 sind in den Rillen 17 und 18 mittels entsprechender Klemmringe 21 und 22 eingeklemmt, welche an dem starren Teil 13 des Wickeldornes mittels geeigneter Schraubverbindungen 23 befestigt sind.
Eine allgemein mit 41 bezeichnete Riemenhülse wird in Anlage an die äußere Fläche 16 des Wickeldornteiles 14 hergestellt. Die Riemenhülse kann dabei in üblicher Art so hergestellt werden, daß um 75 die Oberfläche 16 aufeinanderfolgend gewickelt werden ein mit Gummi umkleidetes Gewebe 24 , eine anhaftende Gummischicht 25 , eine Mehrzahl von sehr starken, zerreißfesten, beispielsweise aus Polyesterfasern, Polyamidfasern usw. gebildeten Litzen, und eine zusammendrückbare Gummischicht 27 erheblicher Dicke, in welche die gewünschten Rippen geformt werden. Diese verschiedenen Schichten sind am deutlichsten in Fig. 4 erkennbar. 20 Zu Beginn des Herstellungsvorganges, siehe Fig. 1, befindet sich die Riemenhülse in ungehärtetem Zustand. Die Hülse wird radial auswärts in Eingriff mit einer Nuten aufweisenden inneren Oberfläche 28 einer rohrförmigen Form 29 gepreßt, welche koaxial zum Wickeldorn und nach außen hin in Abstand von der Riemenhülse 41 angeordnet ist, wie dies Fig. 1 zeigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 weist die Fläche 28 eine Mehrzahl von dreieckigen Nuten auf. Wie Fig. 1 ferner zeigt, kann die Form mit einem 25 geeigneten Kanal 30 und Anschlüssen 31 versehen sein, um ein erhitztes Fluid, wie z.B. Dampf, durch die Form zu leiten, wenn die Riemenhülse im Zuge der Herstellung des Kraftübertragungsriemens ausgehärtet wird.
Die Riemenhülse wird radial nach außen in die mit den Nuten versehene Oberfläche 28 aufgeweitet, u.zw, durch entsprechende radiale Expansion des aufweitbaren Teiles 14 des Wickeldornes. Wie in Fig. 1 30 dargestellt, ist eine Zuleitung 32 für ein unter Druck gesetztes Fluid mit einem Stutzen 33 verbunden, der, durch den starren Teil 13 des Wickeldornes hindurch, zwischen dem aufweitbaren Teil 14 und dem starren Teil 13 mündet. Die Zuleitung 32 ist an die Quelle 34 eines unter Druck stehenden Fluids angeschlossen, beispielsweise, je nach Wunsch, an eine Quelle von Hochdruckdampf oder hochverdichteter Luft. Ein geeignetes Steuerventil 35 ist für die Steuerung der Zufuhr des unter hohem Druck stehenden Fluids zur 35 Leitung 32 vorgesehen.
Das Steuerventil 35 verbindet die Leitung 32 vorzugsweise auch mit einer Vakuumpumpe 36 .
Somit wird die Aufweitung des Teiles 14 des Wickeldornes durch Zufuhr eines unter Druck stehenden Fluids durch die Leitung 32 zum Stutzen 33, und das Zurückziehen des aufweitbaren Teiles 14 des Wickeldornes durch Aufbringen eines Unterdruckes auf denselben durch die Pumpe 36 bewirkt. 40 Nach Beendigung der Herstellung der Riemenhülse 24 auf der Oberfläche 16 des Wickeldornes wird unter Druck stehendes Fluid von der Quelle 34 über den Stutzen 33 eingelassen, um den Teil 14 des Wickeldornes radial auswärts aufzuweiten und die Gummischicht 27 der Riemenhülse in die mit Nuten versehene Oberfläche 28 der Form 29 zu pressen, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Wie gezeigt, wird das unter Druck stehende Fluid im Raum zwischen dem starren Teil 13 des Wickeldornes und dem aufweitba-.45 ren Teil 14 des Wickeldornes durch die abdichtende Verbindung der Endteile 19 und 20 mit dem starren Wickeldornteil 13 zurückgehalten.
Wenn das unter hohem Druck stehende Fluid Dampf ist, wird Wärme vom Dampf an die Riemenhülse abgegeben, was das Aushärten unterstützt. Die verhältnismäßig weiche unausgehärtete Gummischicht 27 wird rasch in die mit den Nuten versehene Oberfläche 28 gedrängt, was die erleichterte Bildung der so gewünschten V-Rippenstruktur im ausgehärteten Riemen ergibt.
Um das konzentrische Verhältnis zwischen der Form und dem Wickeldorn aufrechtzuerhalten und damit eine genaue Form der Rippen im ausgehärteten Riemen sicherzustellen, sind der Wickeldorn und die Form genau koaxial an einer Grundplatte 38 befestigt.
Nach Vollendung des Aushärtens der aufgeweiteten Riemenhülse wird der expandierbare Teil 14 des 55 Wickeldornes zurückgezogen, u.zw. durch Aufbringen eines Unterdruckes durch die Vakuumpumpe 36 , womit sich der Teil 14 des Wickeldornes von der Innenfläche des ausgehärteten Riemens trennt und ein erleichtertes Abnehmen des ausgehärteten Riemens von der Vorrichtung 10 ermöglicht ist. 4

Claims (6)

  1. AT 398 054 B Bei einer Ausbildung ist die Form 29 eine teilbare Ringform, wie dies in Fig. 3 wiedergegeben ist, wobei einander diametral gegenüberliegende Teile 39 und 40 der Form durch verriegelnde Feder-und-Nut-Verbindungen begrenzt sind. Damit ist eine erleichterte Abnahme des ausgehärteten Riemens dadurch ermöglicht, daß zuerst die Form geöffnet wird, um die gebildeten Rippen mit der mit den Nuten versehenen Fläche 28 außer Eingriff zu bringen. Der in Fig. 1 mit W bezeichnete Abstand zwischen der äußeren Fläche der Riemenhüise 41 und der mit Nuten versehenen Oberfläche 28 wird so vorgewählt, um einen Spielraum für erleichterte Handhabung vorzusehen, wobei aber gleichzeitig das Ausmaß der Expansion möglichst klein gehalten werden soll, welches für das Bewirken des Eingreifens der Gummischicht 27 der Riemenhülse in die mit den Nuten versehene Fläche 28 notwendig ist. Die Erfindung umfaßt in der dargestellten Ausführung das Herstellen der Riemenhülse 41 auf dem von der Form 29 entfernten Wickeldorn. Wenn dies von der Vorrichtung 10 entfernt durchgeführt wird, wird der Wickeldorn mit der auf ihm aufgewickelten Riemenhülse zur Vorrichtung 10 gebracht und die Verbindung mit der Zuleitung 32 über den Verbindungsstutzen 33 hergestellt, nachdem der Zusammenbau koaxial innerhalb der Form 29 auf der Grundplatte 38 durchgeführt ist. Solcherart können die Schritte der Herstellung der ungehärteten Riemenhülse auf dem Wickeldorn separat durchgeführt werden, um so serienmäßige Erzeugung einer Mehrzahl von Kraftübertragungsriemen zu erleichtern Bei der Darstellung der Erfindung in den Fig. 1 bis 4 ist die mit den Nuten versehene Oberfläche 28 der Form dreieckig gestaltet. Ist es erwünscht, in dem geformten Kraftübertragungsriemen trapezförmige Rippen vorzusehen, dann wird eine modifizierte Form 42 verwendet, die trapezförmige Nuten 43 aufweist, wie dies in Fig. 5 dargestellt ist. Die Herstellungsweise bei Verwendung der Form 42 ist gleich der oben in bezug auf die Verwendung der Form 29 beschriebenen. So werden, wie aus Fig. 4 ersichtlich, dreieckige Rippen 44 am Riemen 11 mittels der dreieckige Nuten aufweisenden Form 29 erzeugt, wogegen trapezförmige Rippen 45 am Riemen 46 sich aus der Verwendung der Form 42 ergeben. Jeder der Riemen 11 oder 46 kann entlang des Umfanges so geteilt werden, daß einzelne Keilriemen entstehen, wie der in Fig. 7 dargestellte Keilriemen 47 , der durch Abtrennung eines einzelnen Rippenbereiches vom Riemen 46 gebildet ist. Die Erfindung betrifft also ein verbessertes Verfahren und eine Vorrichtung zur Herstellung von Kraftübertragungsriemen, wobei die ungehärtete Riemenhülse in situ auf dem Wickeldorn hergestellt wird, wonach dann der Wickeldorn aufgeweitet wird, um den relativ weichen, ungehärteten Gummibereich derselben in eine koaxial umschließende, mit Nuten versehene Form zu pressen, wobei die Riemenhülse aushärten gelassen wird während sie in Anlage an der Form gehalten ist, um so eine Vielzahl von Rippen ohne Verlust in einer neuen und einfachen wirtschaftlichen Weise zu schaffen. Die Vorrichtung ist für einen leichten Zusammenbau und ein leichtes Zerlegen ausgelegt, um so das Anbringen einer ungehärteten Riemenhülse in der Vorrichtung und das Entfernen des gehärteten Riemens daraus zu erleichtern. Es ist für den Fachmann selbstverständlich, daß die genaue Ausbildung der Riemenhülse je nach Wunsch abgewandelt werden kann, und daß jede passende Form der Formnutenausbildung verwendet werden kann, um jede gewünschte Rippenausbildung zu erzielen. Wie vorstehend angedeutet, sind das Verfahren und die Vorrichtung äußerst einfach und wirtschaftlich, wobei dennoch eine stark verbesserte, billige Herstellung von Kraftübertragungsriemen erzielt ist. Patentansprüche 1. Verfahren zur Herstellung von Kraftübertragungsriemen, wobei eine in situ hergestellte Riemenhülse verformt und ausgehärtet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenhülse durch Wickeln oder durch aufeinanderfolgendes Aufbringen von den die letztlich erhaltenen Riemen bildenden Materialien hergestellt wird, wonach durch radiales Aufweiten in die Riemenhülse an deren Außenseite in Umfangsrichtung verlaufende, V-Profil aufweisende Rillen eingepreßt werden und danach die Riemenhülse ausgehärtet wird, und daß nach dem Aushärten entlang des tiefsten Teiles der Rillen die Riemenhülse in einzelne Riemen zerschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, bei welcher ein Wickeldorn mit einem äußeren aufweitbaren Teil und einem starren inneren Teil vorgesehen ist, wobei durch Druckbeaufschlagung eines geschlossenen Raumes zwischen innerem und äußeren Teil derselbe aufweitbar ist und in radialem Abstand von dem Wickeldorn eine zum Wickeldorn koaxiale Gegenform angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der starre innere Teil (13) des Wickeldornes (12) eine radial nach außen offene Ausnehmung (15) aufweist, deren Querschnitt dem Querschnitt der Membran des 5 AT 398 054 B aufweitbaren Teiles (14) in nicht aufgeweitetem Zustand im wesentlichen entsprechend ausgebildet ist und in welche Ausnehmung (15) die Membran aufnehmbar ist, wobei der aufweitbare Teil (14) durch Überdruckbeaufschlagung der Anliegefläche des aufweitbaren Teiles (14) an dem starren Teil und des dabei zunehmend freiwerdenden, durch die Ausnehmung (15) begrenzten Raumes aus derselben radial 5 in Richtung auf die zur Bildung einer Mehrfach-Riemenhüise ausgebildete Gegenform (29) heraus aufweitbar und durch Unterdruckbeaufschlagung in die Ausnehmung (15) im wesentlichen formschlüssig rückziehbar ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der aufweitbare Teil (14) in an sich io bekannter Weise mittels Klemmringen (21, 22) an axial voneinander entfernten Stellen des starren inneren Teiles (13) dicht angeschlossen ist und daß der aufweitbare Teil (14) im wesentlichen über seine gesamte axiale Erstreckung an den Begrenzungsflächen (16) einer nach außen hin offenen Ausnehmung (15) des starren inneren Teiles (13) satt anliegt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die für die Bildung einer Mehrfach-Riemenhülse vorgesehene Gegenform (29) eine entlang einer Axialmittelebene teilbare Ringform ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenform (29) an der radial dem 20 Wickeldorn gegenüberliegenden inneren Oberfläche eine Mehrzahl von in die Formoberfläche integral eingeformten, umlaufende Nuten mit den herzustellenden Einzel-Riemen entsprechenden Querschnitten, vorzugsweise mit dreieckigen oder trapezförmigen Querschnitten, aufweisen.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenform (29) an 25 sich bekannte Kanäle (30) für das Durchleiten eines Heizmediums aufweist. Hiezu 2 Blatt Zeichnungen 30 35 40 •45 50 6 55
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