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AT39804B - Safety device for motor vehicles, in particular for electrically powered railway vehicles, for automatically switching off the power supply and, if necessary, for simultaneously turning on the brakes. - Google Patents

Safety device for motor vehicles, in particular for electrically powered railway vehicles, for automatically switching off the power supply and, if necessary, for simultaneously turning on the brakes.

Info

Publication number
AT39804B
AT39804B AT39804DA AT39804B AT 39804 B AT39804 B AT 39804B AT 39804D A AT39804D A AT 39804DA AT 39804 B AT39804 B AT 39804B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
switch
power supply
safety device
brakes
time
Prior art date
Application number
Other languages
German (de)
Inventor
Wilhelm Wechmann
Original Assignee
Wilhelm Wechmann
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Wechmann filed Critical Wilhelm Wechmann
Application granted granted Critical
Publication of AT39804B publication Critical patent/AT39804B/en

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  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description

  

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  Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für elektrisch angetriebene Eisenbahnfahrzeuge zum selbsttätigen Ausschalten der Kraftzufuhr und gegebenenfalls zum gleichzeitigen Anstellen der Bremsen. 



   Die Kurbel des Fahxschalters elektrisch angetriebener Fahrzeuge, insbesondere auf Hauptbahnen verkehrender elektrischer Lokomotiven und Triebwagen, wird vielfach mit einem Druckknopf versehen, den der Führer während der Kraftzufuhr zu den Motoren niedergedrückt halten muss, wenn der Arbeitsstrom eingeschaltet erhalten bleiben soll. Lässt der Führer infolge eines ihm zustossenden Unfalls oder aus Fahrlässigkeit den Knopf los, so tritt eine Unterbrechung des Arbeitsstromes und gegebenenfalls auch ein Anstellen der Bremsen ein. 



   Bei Verwendung dieser Einrichtung ist es nicht ausgeschlossen, dass der Führer von einem 
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 des ohnmächtig gewordenen   Führers   auf dem niedergedrückten Knopf liegen bleiben. Oder aber ein fahrlässiger Führer hat,   um   sich von Arbeit zu entlasten, ein Gewicht auf den Knopf gelegt oder auf andere Weise die Sicherheitseinrichtung ausser Betrieb gesetzt. Auch dann wird letztere nicht wirken, wenn dem Führer ein Unfall   zustösst.   



   Die gleichen Möglichkeiten können eintreten, wenn anstelle des Druckknopfes eine andere in gleicher Weise wirkende Vorrichtung zur Anwendung gelangt. 
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 soll (gegebenenfalls unter gleichzeitiger Anstellung der Bremse) in kurzen   Zwischenpausen   eine bestimmte Arbeit verrichten, z. B. einen Knopf oder Fusstritt   niederdrücken,   ein Rad drehen oder sonst wie bedienen   muss.   Kurz vor Ablauf jeder Zwischenpause (von z. B. 4 bis 10 Sekunden), kann ein geeignetes Signal gegeben werden. 



   Im folgenden sind an Hand der Zeichnungen einige Ausführungsbeispiele beschrieben. 



   In Figur 1 stellt A einen aus einem elektrischen Leiter bestehenden Hohlkörper dar, der 
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   Durch eine genügend grosse   Quecksilbeimenge   kann jedoch auch bewirkt werden, dass beim Wenden keine Stromunterbrechung im Gefäss stattfindet. In diesem Falle muss ein Augenblicksumsteller bekannter Bauart, wie ein solcher zum Beispiel in der Figur 4   bei) (, L,   F angedeutet und später erläutert ist, vorgesehen werden. Dieser Augenblicksumschalter verhütet auch, dass das dem Führer unzulängliche Gefäss in Mittellagen festgehalten werden kann. 



   'Während vorstehend eine Einrichtung beschrieben ist, bei der ein Körper, in jenem Falle Quecksilber, vom Führer auf eine bestimmte Höhe gehoben, und die dadurch geleistete Arbeit langsam wieder aufgebraucht wird, kann auch einem elastischen Körper, einer Feder oder einer bestimmten Menge Luft, ein Arbeitsvermögen zugeführt werden, welches allmählich wieder vernichtet wird. Solange die Arbeit nicht vollständig oder bis zu einem gewissen Grade aufgebraucht ist, wird durch diese Einrichtung die Kraftzufuhr zu dem Fahrzeug nicht unterbrochen. So ist in der Figur 2 eine Ausführung gezeichnet, bei der Luft verwendet wird.   A   stellt eine Pumpe zur Erzeugung von Pressluft mit dem Saugventil V und dem   Druc. kventi1 W   dar.

   Durch Niederdrücken des Knopfes F und damit des   Kolbens K   wird in dem Gefäss B ein gewisser Luftdruck erzeugt. Durch eine kleine   Offnungf kann   die   Pressluft aus. N langsam entweichen.   Wird von Zeit zu Zeit F von neuem   niedergedrückt, so   hält sich in B der Druck über einer gewissen Grenze. Wird das Niederdrücken von F unterlassen, so sinkt der Druck bald unter diese Grenze.

   Ein bis dahin von der gepressten Luft geschlossen gehaltenes Ventil D wird durch ein   Gewicht 0,   eine Feder oder ein ähnliches Mittel geöffnet, und durch diese Bewegung wird die Kraftzufuhr etwa durch einen Hebel 11. der zum Beispiel einen elektrischen Schalter   oder bei Benzin-, Pressluft-, Dampf-   fahrzeugen ein Absperrorgan P schliesst, abgeschnitten. 
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 die Nase   M !   in den Einschnitt c des Rades A einspringt. Durch die hierdurch verursachte Drehung des   Hebels H inlezug   auf den Arm B wird der Strom bei x-y, z.

   B. der Steuerstrom, unterbrochen.   Um     zu verhüten, dass das Einspringen   der Nase stattfindet,   muss   der Arm B rechtzeitig im Sinne des Pfeiles a um einen beliebigen Winkel weitergedreht werden, was der Führer des Fahrzeuges zu bewirken hat. Dies kann dadurch geschehen, dass eine Taste T. die im all 
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   vorrückt,   dass wiederum fast die ganze Zeit, die das Rad zu einer Umdrehung benötigt, ver- streichen kann. bis die Nase M in den Einschnitt einspringt. Bei der Rückwärtsbewegung der   @ Taste T   nach der Grundstellung r-r ist die Kupplung K unwirksam.

   Unmittelbar vor dem
Einschnitt c-in der Drehrichtung   gemessen-kann   am Radumfang noch eine kleine Ver-   tiefung oder Erhöhung mit allmählichem Übergang   zu dem gewöhnlichen Radumfang vorgesehen werden, welche eine vorläufige, kleine Bewegung des Hebels H hervorruft, wodurch ein Achtungs- signal in Tätigkeit versetzt wird. 



   In der Figur 4 ist eine Ausführung angedeutet, bei der von einer ständig laufenden Pumpe P Wasser gehoben wird. Dieses   fliesst   in einen Behälter A, in dem ein an einem Arm C befestigter 
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 einander leitend verbunden, wodurch die Kraftzufuhr aufrecht erhalten wird. Ist jedoch der Behälter B völlig voll oder leer, so ist der Arm in die Stellungen v-v oder l-l gelangt und von 
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   Zufluss   ist, einzustellen vermag, wird die Umstellung vermittels eines Augenblicksumstellers bekannter Bauart, wie zum Beispiel ! n der Figur 4 angedeutet, bewirkt. Der Arm K ist der einzige dem Führer   zugangliche Teil.

   Wird   er aus der gezeichneten Lage in die punktiert angedeutete umgelegt,   so   reisst kurz vor der Vollendung des Umlegens die Feder F den Arm L und damit den mit der Klappe E verbundenen Arm   z   in die punktiert angegebenen Lagen. 



   In der Figur 5 ist eine rein elektrisch betriebene Anordnung dargestellt, die sich insbesondere für elektrisch angetriebene Vollbahnfahrzeuge eignet. Es stellt A den Kontakt dar, der zu dem 
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 der Eisenkern   0 aus   seiner Ruhelage a-a, in der er durch eine Feder D, ein Gewicht oder dergleichen gehalten wird, in seine andere Endlage b-b geführt.

   Auf diesem Wege verbindet er vorübergehend die beiden   Kontaktstiicke     c-c   mit einander ; hierdurch wird ein Stromkreis für 
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 grösseren Teil der Abwärtsbewegung des Kernes   F   gelangt der mit F verbundene Arm J all-   mählich   aus seiner oberen Endlagef-fin die Lage   g-g   und stellt zwischen diesen beiden Lagen stets eine leitende Verbindung zwischen den beiden Schienen   -r/,   auf denen er gleitet, her. 



  Hierdurch wird der Steuer- oder Arbeitsstrom x-y geschdlossen gehalten. Bei der weiteren Abwärtsbewegung des Kernes F verlässt der Arm J die Schienen   d-d,   und es findet hierdurch ein Unterbrechen des Stromes x-y statt. J gelangt in die untere Endlage   h-h.   



   Kurz bevor J die Gleitschienen   d-d   verlässt, werden durch den Arm K die Kontaktstücke e-e mit einander verbunden, wodurch ein Signal L zur Wirkung kommt.   Schliessen   und ein beliebig langes Geschlossenhalten des Kontaktes A bewirkt also, dass der Steuer-, Arbeitsoder   Hilfsstrom x-y für   eine bestimmte Zeit geschlossen gehalten wird. Wird genügend lange vor Ablauf dieser Zeit der Kontakt   J   wieder geöffnet, so bleibt x y für dieselbe bestimmte Zeit weiter geschlossen. 



   Wenn jedoch innerhalb dieser Frist   Kontakt. 4 nicht umgestellt wird, daher geöffnet   wird, wenn er vorher geschlossen war, oder aber geschlossen wird, wenn   ('l'vorher offen war,   so gelangt der Eisenkern F in seine untere Endlage, die der Stellung   h-h   des Armes. J entspricht. In dieser Lage wird F durch eine auf den Absatz v springende Nase N festgehalten, sodass nunmehr eine   Hedtenung   von A keine Wirkung auf F mehr hat. Erst wenn die Fahrkurbel 0 in ihre Null- 
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   In dem Augenblick, in welchem der   Arm J die Schienen (1-d   verlässt, kann auch ein auf die Bremse einwirkendes Ventil oder ein   entsprechender Schalter durch F oder J   in Tätigkeit gesetzt werden. 



   Statt des einfachen Kontaktes A und des von ihm   beeinflussten Solenoides B.   die beide zur Erzeugung eines Stromstosses dienen, kann auch ein beliebiger   Stromstosskontakt   angeordnet werden. Statt des einen Kontaktes A oder der einen Bedienungsvorrichtung bei den vorher be- 
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  Safety device for motor vehicles, in particular for electrically powered railway vehicles, for automatically switching off the power supply and, if necessary, for simultaneously turning on the brakes.



   The crank of the driver's switch in electrically powered vehicles, in particular on the main lines of electric locomotives and railcars, is often provided with a push button that the driver must hold down while the power is being supplied to the motors if the working current is to remain switched on. If the driver lets go of the button as a result of an accident that has happened to him or because of negligence, the working current is interrupted and the brakes may also be activated.



   When using this facility, it cannot be ruled out that the guide will be from one
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 of the fainted Fuehrer remain on the pressed button. Or else a negligent driver has put a weight on the button in order to relieve himself of work or has put the safety device out of operation in some other way. Even then, the latter will not work if the driver has an accident.



   The same possibilities can arise if, instead of the push button, another device that acts in the same way is used.
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 should (possibly with simultaneous application of the brake) do a certain job in short breaks, e.g. B. depress a button or footstep, turn a wheel or otherwise operate. A suitable signal can be given shortly before the end of each intermediate pause (e.g. 4 to 10 seconds).



   Some exemplary embodiments are described below with reference to the drawings.



   In Figure 1, A represents a hollow body consisting of an electrical conductor, the
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   However, a sufficiently large amount of mercury can also ensure that there is no power interruption in the vessel when it is turned. In this case, an instantaneous switch of a known type, such as one indicated in FIG. 4 at) (, L, F and explained later, must be provided. This instantaneous switch also prevents the inadequate vessel from being held in the middle positions .



   'While a device is described above in which a body, in this case mercury, is lifted to a certain height by the driver and the work done is slowly used up again, an elastic body, a spring or a certain amount of air, a work capacity can be added, which is gradually destroyed again. As long as the work is not completely or to a certain extent used up, the power supply to the vehicle is not interrupted by this device. Thus, in FIG. 2, an embodiment is drawn in which air is used. A represents a pump for generating compressed air with the suction valve V and the pressure. kventi1 W.

   By pressing the button F and thus the piston K, a certain air pressure is generated in the vessel B. The compressed air can come out through a small opening. N escape slowly. If from time to time F is pressed down again, the pressure in B remains above a certain limit. If F is not depressed, the pressure soon drops below this limit.

   A valve D, which has been kept closed by the compressed air until then, is opened by a weight 0, a spring or a similar means, and by this movement the power is supplied by a lever 11, for example an electrical switch or with gasoline, compressed air -, steam vehicles a shut-off P closes, cut off.
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 the nose M! jumps into the incision c of the wheel A. The rotation of the lever H inlezug on the arm B caused by this causes the current at x-y, z.

   B. the control current interrupted. In order to prevent the nose from jumping in, arm B must be rotated further in time in the direction of arrow a by any angle, which the driver of the vehicle has to do. This can be done by pressing a key T.
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   advances that, in turn, almost all of the time it takes for the wheel to rotate can pass. until the nose M jumps into the incision. When the @ key T is moved backwards after the basic position r-r, clutch K is ineffective.

   Immediately before
Incision c — measured in the direction of rotation — can be provided on the wheel circumference with a small depression or elevation with a gradual transition to the usual wheel circumference, which causes a preliminary, small movement of the lever H, as a result of which a warning signal is activated.



   In FIG. 4, an embodiment is indicated in which a continuously running pump P lifts water. This flows into a container A, in which one is attached to an arm C.
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 conductively connected to each other, whereby the power supply is maintained. However, if the container B is completely full or empty, the arm has moved into the positions v-v or l-l and from
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   Inflow is able to adjust, the changeover is carried out by means of an instant switch of known design, such as! n of Figure 4 indicated, causes. The arm K is the only part accessible to the guide.

   If it is folded over from the position shown in the dotted line, the spring F pulls the arm L and thus the arm z connected to the flap E into the positions indicated by dotted lines shortly before the end of the folding process.



   In FIG. 5, a purely electrically operated arrangement is shown, which is particularly suitable for electrically powered full-rail vehicles. It represents A the contact that leads to
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 the iron core 0 out of its rest position a-a, in which it is held by a spring D, a weight or the like, into its other end position b-b.

   In this way he temporarily connects the two contact pieces c-c with one another; this creates a circuit for
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 For the greater part of the downward movement of the core F, the arm J connected to F gradually moves from its upper end position to position gg and between these two layers always establishes a conductive connection between the two rails -r / on which it slides .



  As a result, the control or working current x-y is kept closed. With the further downward movement of the core F, the arm J leaves the rails d-d, and the current x-y is thereby interrupted. J reaches the lower end position h-h.



   Shortly before J leaves the slide rails d-d, the contact pieces e-e are connected to one another by the arm K, whereby a signal L comes into effect. Closing and holding contact A closed for any length of time therefore has the effect that the control, working or auxiliary current x-y is kept closed for a certain time. If contact J is opened again long enough before this time has elapsed, then x y remains closed for the same specific time.



   However, if within this period contact. 4 is not changed, therefore it is opened if it was closed before, or if it is closed if ('l' was previously open, the iron core F reaches its lower end position, which corresponds to the position hh of the arm. J. In In this position, F is held in place by a nose N that jumps onto paragraph v, so that hedging of A no longer has any effect on F. Only when the crank 0 is in its zero position.
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   At the moment when the arm J leaves the rails (1-d, a valve acting on the brake or a corresponding switch can also be activated by F or J.



   Instead of the simple contact A and the solenoid B influenced by it, both of which serve to generate a current surge, any desired current surge contact can also be arranged. Instead of one contact A or one operating device in the previously used
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Claims (1)

PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Sicherheitsvorrichtung für Kraftfahrzeuge, insbesondere für elektrisch angetriebene Eisenbahnfahrzeuge zum selbsttätigen Ausschalten der Kraftzufuhr und gegebenenfalls zum gleichzeitigen Anstellen der Bremsen, dadurch gekennzeichnet, dass die Kraftzufuhr bezw. die Bremsen durch ein mit Zeiteinstellung versebenes, vom Führer periodisch zu bewegendes Absperrorgan (z. B. Schalter oder Ventil) überwacht werden, welches, sofern es nicht rechtzeitig wieder bewegt wird, nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Kraftzufuhr unterbricht und gegebenenfalls gleichzeitig die Bremsen anstellt. <Desc/Clms Page number 4> PATENT CLAIMS: 1. Safety device for motor vehicles, especially for electrically powered railroad vehicles for automatically switching off the power supply and, if necessary, for simultaneously turning on the brakes, characterized in that the power supply respectively. the brakes are monitored by a shut-off device (e.g. switch or valve) that is set with a time setting and must be moved periodically by the driver, which, if it is not moved again in time, interrupts the power supply after a certain time and, if necessary, simultaneously applies the brakes . <Desc / Clms Page number 4> 2. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Bewegung des Absperrorganes mittelbar oder unmittelbar eine Aufspeicherung von Energie stattfindet (beispielsweise durch Spannung einer Feder, Heben eines Gewichtes, Kompression eines Gases) welche Energie nach Ablauf einer bestimmten Zeit die Absperrung der Kraftzufuhr oder das Anstellen der Bremsen bewirkt. 2. Safety device according to claim 1, characterized in that the movement of the shut-off element directly or indirectly stores energy (for example, by tensioning a spring, lifting a weight, compressing a gas) which energy shuts off the power supply after a certain time or applying the brakes. 3. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das von dem Führer zu bewegende Organ in mehrfacher Ausführung in verschiedener Gestaltung, etwa als Druckknopf, als Fusstritt und als Handrad vorgesehen wird, um durch eine Abwechselung in der Bedienung einer Ermüdung des Führers vorzubeugen. 3. Safety device according to claim 1, characterized in that the organ to be moved by the guide is provided in multiple designs in different designs, for example as a push button, as a footstep and as a handwheel, in order to prevent fatigue of the guide by alternating the operation. 4. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Überwachung der Kraftzufuhr durch einen einerseits von einem Elektromagneten (E) elektrisch, andererseits durch eine Gegenkraft, z. B. Eigengewicht oder Feder (G) mechanisch beeinflussten Schalter (E, F, J) erfolgt, welcher durch eine mittels vorübergehenden Stromschlusses bewirkte vorübergehende Erregung seines Magneten (E) geschlossen, durch die Gegenkraft (G) nach Ablauf einer bestimmten Zeit aber wieder geöffnet wird, sofern nicht rechtzeitig durch einen erneuten Stromstoss eine'erneute Erregung des Schalters (E, F, J) erfolgt. 4. Safety device according to claim 1, characterized in that the monitoring of the power supply by one on the one hand by an electromagnet (E) electrically, on the other hand by a counterforce, for. B. dead weight or spring (G) mechanically influenced switch (E, F, J) takes place, which is closed by a temporary excitation of its magnet (E) caused by a temporary electrical circuit, but opened again by the counterforce (G) after a certain time is, unless a renewed excitation of the switch (E, F, J) takes place in time by a renewed current surge. 5. Sicherheitsvorrichtung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Handschalter (A) und ein durch den Handschalter elektromagnetisch gesteuerter Zwischenschalter (Bf') mit dem die Kraftzufuhr überwachenden Schalter (E, F, J) derart zusammenwirken, dass eine Umstellung des Handschalters (A) aus der Ofenlage in die Schlusslage und umgekehrt immer nur eine vorübergehende Erregung des Elektromagneten (E) des Schalters (E. F. J) und dadurch ein zeitlich begrellzt, es GeFchlossenbalten des Arbeitsstrome. s bewirkt. 5. Safety device according to claim 1 and 4, characterized in that a manual switch (A) and an intermediate switch (Bf '), which is electromagnetically controlled by the manual switch, interact with the switch (E, F, J) monitoring the power supply in such a way that a changeover of the Hand switch (A) from the furnace position to the final position and vice versa only a temporary excitation of the electromagnet (E) of the switch (EF J) and thus a time-limited, it closed the working current. s causes.
AT39804D 1908-02-17 1909-02-10 Safety device for motor vehicles, in particular for electrically powered railway vehicles, for automatically switching off the power supply and, if necessary, for simultaneously turning on the brakes. AT39804B (en)

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AT39804B true AT39804B (en) 1909-11-25

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AT39804D AT39804B (en) 1908-02-17 1909-02-10 Safety device for motor vehicles, in particular for electrically powered railway vehicles, for automatically switching off the power supply and, if necessary, for simultaneously turning on the brakes.

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