[go: up one dir, main page]

AT34957B - Elektromagnetischer Selbstunterbrecher. - Google Patents

Elektromagnetischer Selbstunterbrecher.

Info

Publication number
AT34957B
AT34957B AT34957DA AT34957B AT 34957 B AT34957 B AT 34957B AT 34957D A AT34957D A AT 34957DA AT 34957 B AT34957 B AT 34957B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
armature
breaker
contact
electromagnets
electromagnetic self
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Eugen Ramdohr
Original Assignee
Eugen Ramdohr
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eugen Ramdohr filed Critical Eugen Ramdohr
Application granted granted Critical
Publication of AT34957B publication Critical patent/AT34957B/de

Links

Landscapes

  • Breakers (AREA)
  • Electromagnets (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Elektromagnetischer Selbstunterbrecher. 



   Bei den bisher bekannt gewordenen   Selbstunterbrechern   mit zwei differential gegeneinander wirkenden Elektromagneten, wie ein solcher beispielsweise in den Fig. 1 und 2 schematisch an- 
 EMI1.1 
 als doppelarmiger Hebel, in letzterem Falle als einarmiger Hebel. In beiden   Fällen   aber findet eine   Hebelarbeit   statt, und zwar innerhalb eines Bewegungsfeldes   x,   das durch Verschiebung des   Kontaktanschlags c   vergrössert oder verkleinert, d. h. für den praktischen Betrieb in gewissen Grenzen eingestellt werden kann. Bei dieser Einregulierungsmethode durch Bewegung einer Kontaktschraube c treten nun folgende Vorgänge bezw. Verschiebungen ein :
1.

   Die wirksame differentiale Beeinflussung des Ankers a durch das Elektromagnetenpaar   e,   
 EMI1.2 
 so wird die Anziehung des Ankers a seitens seines Pols p1   verstärkt, diejenige   des Gegenpols p2 aber geschwächt ; hiedurch ändert sich die Frequenz des Unterbrecherspiels. 



   2. Gleichzeitig hiemit wird aber auch die wirksame Kraft der Aufhängefeder f geändert. indem sie nun im Moment des Kontaktschlusses c entsprechend angespannt bleibt (wie durch eine punktierte Linie in Fig. 1 angedeutet ist). Diese Federwirkung verstärkt nun umgekehrt wiederum die Beeinflussung des Ankers a im Sinne der Anziehungsrichtung durch den   Elektro-   magneten   e2.   



   Die unter 1 (und 2) genannten, durch Bewegung der Regulierschraube c gleichzeitig hervor- gebrachten Wirkungen widersprechen mithin einander und machen diese   Regulierungj methode   zu einer unklaren und diffizilen, namentlich dort, wo es sich für die Erzeugung hoher Frequenzen um ein tatsächliches Schwingungsfeld   x   des Ankers a allerminimalster Ausdehnung handelt. 



   3. Die Grösse des überhaupt möglichen Bewegungsfeldes x für den hebelartig schwingenden
Anker a ist räumlich begrenzt auf der einen Seite durch die unveränderliche Lage der Pole   l     tus2,   auf der anderen Seite durch diejenige des unverschiebbaren Drehpunkts c des Ankers a. kann mithin über ein   bestimmtes   Mass hinaus nicht variiert werden. Es kommt dieses namentlich dort praktisch zur einschränkenden Geltung, wo es sich behufs Erzeugung geringer Frequenzen um weite Ausschläge des schwingenden Ankers handelt. 



  4. Die hebelartige Bewegung des Ankers a hat zur Folge, dass die Kontaktgabe c nicht durch reinen Stossanschlag bewirkt wird, sondern in ungünstigster Weise durch eine Art Schleifkontakt.   namentlich   wenn eine elastische, beim Anschlag sich   durehbiegende   Kontaktfeder h eingefügt ist, um den Kontaktschluss zeitlich zu verlängern. 



   5. Die Hebelbewegung des Ankers a an einer Aussenseite der Elektromagnete   e1     e2   ist in den Fällen konstruktiv unbequem, wo es sich um den geschützten Einbau des Systems in ein röhr-   förmiges Gehäuse   handelt, beispielsweise in den Handgriff eines Mikrotelephons. 



   Demgegenüber verfolgt die vorliegende, in den Fig. 3,4 und 5 schematisch dargestellte
Erfindung nachgenannte Ziele. Der   Schwingungsanker n bewegt   sich bei wechselnder magnetischer
Beeinflussung im Innern der Differentialspulen e1 e2 nach Art eines, beiden Spulen gemeinsamen eintauchenden Kerns, den Pnterbrecherkontakt c durch zentralen   Stoss   betätigend und ist hiefür mit seinen beiden Enden bezw. Tragstiften s s an zwei spiralförmig   ausgestaltete Blattfedern f/   (Fig. 4) oder auch an analog wirkende Membranen oder dergl. aufgehängt.

   Das Wesentliche dieser 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Anordnung besteht darin, dass der Anker a von geringem Gewicht einerseits vermöge der Steifigkeit. der Blattfedern f1 f2 in der Ebene der Spirale stets in der   Achsenlinie   y z der Spulen el e2 frei schwebend getragen wird, mag das System auch die verschiedensten Lagen im Raum einnehmen, andererseits allein in Richtung der   Achsenlinie   y z leicht beweglich bleibt, entsprechend der Biegungsfähigkeit der Blattfedern nach dieser Richtung hin ; Die Abstimmung dieser Federwirkung erfolgt in bequemer Weise und in beliebig weiten Grenzen durch entsprechende Vorwärts- bezw. Rückwärtsbewegung der in ihrer Mitte an dem, Anker a befestigten   Federn//   wiederum auch nur in Richtung der Achsenlinie y z.

   Desgleichen kann die Kontaktfeder c unabhängig hievon in analoger Weise   verschoben   werden. Diese Anordnung ermöglicht es, Summereinrichtungen zu schaffen, durch deren   Wechselströme   geringer Frequenz polarisierte Wecker, Klappen an   Klappenschränken,   Relais und dergl. betätigt werden, was bisher nicht erreicht war. 



   Als Schaltungsanordnung für die Stromspeisung der Elektromagnete e1 e2 bebufs Erzeugung ihrer differential wirkenden Kraftlinienfeder kann bei vorliegender Erfindung jede der üblichen bekannten Methoden Anwendung finden, beispielsweise die in Fig. 2 schematisch dargestelltes Bei dieser wird, solange die Taster t geschlossen sind, die Spule e2 von einem schwachen Dauerstrom   t   die Spule   e1   hingegen nur im Moment des Kontaktschlusses bei c über diesen Kontakt 
 EMI2.1 
 trägt noch die Eisenscheibe b, welche zwischen den inneren Polen der Elektromagnete   e1     e2   mitpendelt. 



   Die Elektromagnete e1 e2 können in dem aus unmagnetischer Substanz hergestellten Verbindungsrohr r vor-und zurückbewegt werden behufs Abstimmung des Bewegungsfeldes für die Ankerscheibe b. Alle die Spulen   e1   e2 umgebenden Metallteile sind zur Vermeidung von Wirbelströmen geschlitzt. 



   Durch diese Anordnung entstehen im Interesse der Leistungsfähigkeit des Systems sehr günstig geschlossene magnetische Kreise. Der Übergang der Kraftlinien durch den Luftraum zwischen dem Anker a, b einerseits und den Kernen n1 n2 bezw. den Mänteln m1 m2 andererseits wird dadurch   begünstigt,   dass beide Teile verhältnismässig grosse Flächen sich zukehren. 



   PATENT-ANSPRÜCHE :   i.   Elektromagnetischer Selbstunterbrecher mit zwei differential gegeneinander auf den Anker wirkenden Elektromagneten, dadurch gekennzeichnet, dass der Anker zwischen den koachsial angeordneten Magneten mittels   Trag-bezw. Kontaktstiften. welche durch   die Magnetspulen in ihrer Achse frei durchgeführt sind, an zwei sprialförmig ausgebildeten Blattfedern oder an Membranen oder dergl. aufgehängt ist, zum Zwecke, eine möglichst geschlossene   Konstruktion   und eine gute Regulierungsfähigkeit zu erhalten.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Unterbrechers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit eisernem Rückschlussmantel versehenen Elektromagnete behufs Einstellung ihres Abstandes voneinander in einem aus unmagnetischen Stoffen bestehenden Verbindungsrohr bewegt werden können, zum Zweck, den magnetischen Kraftlinienfluss und damit die Empfindlichkeit des Unterbrechers regeln zu können.
AT34957D 1908-02-29 1908-02-29 Elektromagnetischer Selbstunterbrecher. AT34957B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT34957T 1908-02-29

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT34957B true AT34957B (de) 1908-10-26

Family

ID=3551308

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT34957D AT34957B (de) 1908-02-29 1908-02-29 Elektromagnetischer Selbstunterbrecher.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT34957B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102016204603A1 (de) Elektromagnetisches relais
AT34957B (de) Elektromagnetischer Selbstunterbrecher.
DE198780C (de)
DE871637C (de) Polarisiertes Elektromagnetsystem
DE896826C (de) Elektro-mechanisches Relais
DE310907C (de)
DE677060C (de) Relais mit in einem Gehaeuse eingeschlossener Anker- und Kontaktanordnung
DE544668C (de) Lagenanzeiger fuer bewegliche, mit einem Magneten verbundene Koerper
AT106600B (de) Verfahren und Vorrichtung zur elektromagnetischen Fernsteuerung von Regulierorganen für Leitungen gasförmiger, flüssiger und fester Stoffe.
DE1274236B (de) Elektromagnetisches Relais mit bistabil steuerbaren Schutzrohrkontakten
AT120979B (de) Vorzugsweise als Schaltstellungsrückmelder oder sonstiges Schauzeichen verwendbare elektromagnetische Vorrichtung mit Drehanker.
DE485477C (de) Tonerzeuger mit elektromagnetisch bewegter Zungenstimme
DE926113C (de) Wechselstromwecker
DE218828C (de)
DE678813C (de) Elektromagnetisches Lichtsteuergeraet
DE694834C (de) Synchronschalter
DE701274C (de) Elektromagnetische Erregersystemanordnung
AT81575B (de) Elektromagnetische Antriebsvorrichtung für TypendrElektromagnetische Antriebsvorrichtung für Typendrucktelegraphen mit einem Solenoid. ucktelegraphen mit einem Solenoid.
DE502020C (de) Polarisiertes Elektromagnetsystem mit schwingendem Anker
DE144964C (de)
AT69442B (de) Streckenstromschließer.
DE879393C (de) Relais zur Auswertung der Phasenlage eines Wechselstromes gegenueber einem Vergleichswechselstrom, insbesondere fuer Zwecke des Eisenbahnsicherungswesens
DE176825C (de)
CH172143A (de) Elektrisches Schlagwerkzeug.
AT234199B (de) Schutzrohrkontaktanordnung mit einem Ferrit-Element