[go: up one dir, main page]

AT334848B - Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten - Google Patents

Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten

Info

Publication number
AT334848B
AT334848B AT372675A AT372675A AT334848B AT 334848 B AT334848 B AT 334848B AT 372675 A AT372675 A AT 372675A AT 372675 A AT372675 A AT 372675A AT 334848 B AT334848 B AT 334848B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
properties
treatment
yes
drilling
Prior art date
Application number
AT372675A
Other languages
English (en)
Other versions
ATA372675A (de
Original Assignee
Entzmann Dipl Ing Karl
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Entzmann Dipl Ing Karl filed Critical Entzmann Dipl Ing Karl
Priority to AT372675A priority Critical patent/AT334848B/de
Publication of ATA372675A publication Critical patent/ATA372675A/de
Application granted granted Critical
Publication of AT334848B publication Critical patent/AT334848B/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/06Arrangements for treating drilling fluids outside the borehole
    • E21B21/062Arrangements for treating drilling fluids outside the borehole by mixing components
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B21/00Methods or apparatus for flushing boreholes, e.g. by use of exhaust air from motor
    • E21B21/08Controlling or monitoring pressure or flow of drilling fluid, e.g. automatic filling of boreholes, automatic control of bottom pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Behandeln von Bohrspülflüssigkeiten (Spültrüben), welche beim
Bohren von Bohrlöchern verwendet werden. 



   Durch das Hineinfallen verschiedener Gesteine, durch das Schichtwasser und die Einwirkungen von
Temperatur und andern Faktoren verschlechtern sich beim Bohren von Bohrlöchern die Eigenschaften der
Spülflüssigkeiten, verringert sich die statische Schubspannung, vergrössert sich die Wasserabgabe usw. In- folgedessen wird der Bohrprozess komplizierter und es ergeben sich Notsituationen. Von den physikalisch- chemischen Eigenschaften der Spülflüssigkeiten hängt die Vortriebsgeschwindigkeit ab. Die Verbesserung der Kennwerte der   Spülflüssigkeiten   wird gewöhnlich durch eine chemische Behandlung derselben-durch
Einführen von Reagenzien, wie Stabilisatoren, Mitteln zur Herabsetzung der Wasserabgabe usw. - erreicht (s.   das Buch von A. I. Bulatow,   N. P. Kruglizkij,   N. A. Mariampol'skijundW.   I.

   Rjabtschenko"Spülflüssigkei- ten und   Zementierungslösungen").   



   Nachteilig beider chemischen Behandlung sind die Giftigkeit und die hohen Kosten der verwendeten Rea- genzien. Ausserdem können die Reagenzien, welche zur Verbesserung bestimmter Eigenschaften der Spül- flüssigkeit eingeführt werden, sich auf andere Eigenschaften negativ auswirken, was wieder die Verwendung zusätzlicher Reagenzien notwendig macht. Um die notwendigen Eigenschaften der   Spülflüssigkeit   zu erhalten, ist es manchmal notwendig, bis zu 5 bis 6 Arten verschiedener Reagenzien einzuführen. 



   Eine solche Behandlung verlangt viel Zeit für das Übergehen der Spülflüssigkeit aus einem Zustand in den andern. Nicht immer führt die chemische Behandlung zur Steigerung   derAktivität   der Spülflüssigkeit. 



   Bekannt sind auch mechanische Behandlungen von Spülflüssigkeiten,   z.     B. mit Hilfe von Fräs-Strahl-  
Mühlen (s.   Erfinderzeugnis   der UdSSR Nr. 300588, Klasse E   2121/00). Aber die Behandlung mit   Hilfe dieser
Mühle erlaubt es nicht, die Eigenschaften der   Spülflüssigkeit   in den verlangten Grenzen zu regeln und lässt sich schwer automatisieren. 



   Eine mechanische Behandlung mit relativ schwachen Impulsen erzeugt keine mechanochemischen Effekte. Ein solches Verfahren ist unbrauchbar und die Leistung der verwendeten Anlage ist sehr gering, weil sie nicht kontinuierlich mit Rohstoff beschickt werden kann. 



   Zweck der Erfindung ist die Verkürzung der Zeit und die Steigerung der Wirksamkeit der Behandlung von   Spülflüssigkeiten,   Erhöhung der physikalisch-chemischen Aktivität der Spülflüssigkeit bei minimalem Verbrauch chemischer Reagenzien mit der Möglichkeit einer automatischen Regelung der Kennwerte der   Spülflüssigkeit   und   derArbeitsweisewährend   des Bohrens von Bohrlöchern, sowie die Verkürzung der Bohrzeit und die Erhöhung der Standzeit der gesteinszerstörenden Werkzeuge. 



   Das gesteckte Ziel wird dadurch erreicht, dass die Spülflüssigkeit in einer Anlage aktiviert wird, welche die Einwirkung relativ grosser und rasch aufeinanderfolgender mechanischer Impulse auf die   Spülflüssigkeit,   die in einen Schwebezustand, z. B. im Desintegrator, gebracht wurde, gewährleistet, wobei die aktivierende Kraft der mechanischen Impulse automatisch reguliert wird, u. zw. unter Berücksichtigung der beim Bohren sich verändernden Eigenschaften sowie der verlangten Kennwertegrössen der Spülflüssigkeit. 



   Die Eigenschaften der Spülflüssigkeit werden mit Hilfe von bekannten, vorwiegend automatisierten Expressanalysen bestimmt. Automatisch werden auch die mechanischen Behandlungsweisen bestimmt, wobei man vom Grad der Verschlechterung der Eigenschaften der Spülflüssigkeit und von den Anforderungen an ihre Eigenschaften unter konkreten Bohrbedingungen ausgeht. Als Eingangs-Kennwert der Eigenschaften der Spülflüssigkeit kann man hiebei z. B. deren Kennwert für die Wasserabgabe annehmen. Die notwendige Umlaufweise des Arbeitsorgans der aktivierenden Anlage, z. B. der Desintegrator-Rotoren, durch welches die Spülflüssigkeit kontinuierlich durchgelassen wird, wird automatisch mit Hilfe eines Rechners,   z. B.   eines elektronischen Rechners, der den Prozess der Behandlung der   Spülflüssigkeit   steuert, bestimmt. 



   Die Abhängigkeit des Kennwertes der Wasserabgabe, welcher die Güte der Spülflüssigkeit kennzeichnet, von der Intensität der Behandlung im Aktivator (Zusammenstossgeschwindigkeit) wird aus der folgenden, im Rechner programmierten mathematischen Formel bestimmt : 
 EMI1.1 
 dabei bedeutet :
B   (cam3)   Wasserabgabe nach der Behandlung
Bo   (cam3)   Wasserabgabe vor der Behandlung e Basis des natürlichen Logarithmus v (m/sec) Zusammenstossgeschwindigkeit der Schwebeteilchen k empirischer Koeffizient. 



   Die Grösse des empirischen Koeffizienten "k" wird aus der Formel 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 
 EMI2.1 
 bestimmt, wobei d (mm) der Durchmesser der Arbeitszone der
Rotoren eines Aktivators mit zwei Ro- toren, z. B. eines Desintegrators ist ; n, +   n2   (U/min) Summe der Umlaufgeschwindigkeit der
Rotoren ; 
 EMI2.2 
 
1 2 beiIn natürlicher Logarithmus. 



   Infolge starker, rasch aufeinanderfolgender mechanischer Impulse bei Zusammenstoss von Schwebeteil- chen der Spülflüssigkeit mit den Arbeitsorganen gehen mechanochemische Prozesse vor sich, welche zur
Steigerung der physikalisch-chemischen Aktivität der Spülflüssigkeit und im besonderen, zum Auftreten
Radikale führen. Die Steigerung   der Aktivität   führt nicht nur zur Erhöhung der Fähigkeit zur Strukturbildung, sondern auch zur aktiven Einwirkung der   Spülflüssigkeit   auf den Prozess der Gesteinszerstörung beim Boh- ren. Die Aktivierung führt auch zur Vermehrung der Menge gebundenen Wassers und dadurch zur Bildung   stabilerLösungenmitgeringerWasserabgabeunddennotwendigenstruktur-mechanischenEigenschaften,   die man in benötigten Grenzen durch Veränderung der Arbeitsweise des Aktivators regelt. 



   Nach dem hier vorgeschlagenen Verfahren wurden verschiedene Arten von Spülflüssigkeiten behandelt, u. zw. mit Ton aus verschiedenen Gruben frischzubereitete, als auch mit aus Bohrlöchern kommenden, den verlangten Bedingungen nicht entsprechenden Spülflüssigkeiten. In den Tabellen I und II sind die Ergebnisse zusammengefasst, welche bei der Behandlung der Spülflüssigkeiten nach dem hier vorgeschlagenen Verfahren erhalten wurden. 



   Aus der Tabelle I ersieht man, dass es die Behandlung von aus Klumpenton verschiedener Gruben hergestellten   Spülflüssigkeiten   nach den hier vorgeschlagenen Verfahren möglich macht, in Abhängigkeit von der regelbaren Intensität der Behandlungsweise, die Wasserabgabe der Spülflüssigkeit von 31 bis auf 10   cm 3   (Grube Nr. 1) und von 38 bis auf 10   cm     (Grube Nr. 2)   zu verringern. Hiebei verbessern sich die strukturmechanischen Eigenschaften der Spülflüssigkeit wesentlich : die statische Schubspannung nimmt von 15/15 bis   auf210/210 mg/cm2   bzw. von 27/27 bis auf 180/200   mg/cm2   zu.

   Es erhöht sich auch die Zähigkeit, was besonders wichtig ist beim Bohren unter komplizierten geologischen Bedingungen, d. h. in Erdrutsch-und   Sorptions-Zonen.   Die angeführten Daten zeigen eine deutliche Verbesserung der Eigenschaften der Spülflüssigkeit durch eine Behandlung nach den hier vorgeschlagenen Verfahren ohne Anwendung von chemischen Reagenzien. 



   In der Tabelle II sind die Ergebnisse der Untersuchung über den Einfluss der Behandlung nach dem hier vorgeschlagenen Verfahren von Spülflüssigkeiten, die unmittelbar verschiedenen Bohrlöchern bei verschiedenen Sohlen entnommen wurden, zusammengestellt. 



   Im vorliegenden Fall wird es durch das erfindungsgemässe Verfahren ermöglicht, die ursprünglichen Kennwerte der verdorbenen Spülflüssigkeiten wiederherzustellen. 



   Die nach dem hier vorgeschlagenen Verfahren behandelten Bohrspülflüssigkeiten wurden auf Stabilität der Kennwerte bei Dauerlagerung und Wärmebehandlung geprüft. Die Ergebnisse zeigten, dass sich nach 30 Tagen sowie bei einer Wärmebehandlung bei 1700C und einem Betrieb von 2 + 4 + 2 h die Kennwerte der behandelten Spülflüssigkeiten nur geringfügig änderten. 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 



   Tabelle I : Einfluss der Behandlung nach dem erfindungsgemässen Verfahren auf die Eigenschaften von frischbereiteten
Bohrflüssigkeiten 
 EMI3.1 
 
<tb> 
<tb> Laufende <SEP> Behandlung <SEP> Technologische <SEP> Kennwerte <SEP> der
<tb> Nr. <SEP> Spülflüssigkeit
<tb> ja/nein <SEP> Maximale <SEP> Spez. <SEP> Gewicht <SEP> Zähigkeit, <SEP> Wasser-Statische <SEP> pH-Wert <SEP> 
<tb> Zusammenstoss-g/cm <SEP> sec <SEP> abgäbe <SEP> Sohub- <SEP> 
<tb> geschwindigkeit <SEP> cm <SEP> ? <SEP> Spannung <SEP> 
<tb> m/sec <SEP> nach <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 
<tb> 10 <SEP> min
<tb> mg/cm2
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8 <SEP> 
<tb> Spülflüssigkeiten <SEP> mit <SEP> Ton <SEP> aus <SEP> Grube <SEP> Nr.

   <SEP> l
<tb> 1 <SEP> nein <SEP> - <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 19, <SEP> 0 <SEP> 31, <SEP> 0 <SEP> 15/15 <SEP> 7, <SEP> 8 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> ja <SEP> 30, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 22, <SEP> 0 <SEP> 24, <SEP> 0 <SEP> 27/30 <SEP> 7, <SEP> 9 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> 60, <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 24, <SEP> 0 <SEP> 20, <SEP> 0 <SEP> 66/75 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> ja <SEP> 91, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 12 <SEP> 30, <SEP> 0 <SEP> 15, <SEP> 0 <SEP> 90/103 <SEP> 8, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 5 <SEP> ja <SEP> 182,2 <SEP> 1,12 <SEP> nicht <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 210/ > 210 <SEP> 8, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> dünnflüssig
<tb> 6 <SEP> ja <SEP> 182, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 06 <SEP> 31, <SEP> 0 <SEP> 13, <SEP> 0 <SEP> 95/118 <SEP> 8, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> Spülflüssigkeiten <SEP> mit <SEP> Ton <SEP> aus <SEP> Grube <SEP> Nr.

   <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 1 <SEP> nein-1, <SEP> 14 <SEP> 19, <SEP> 0 <SEP> 38, <SEP> 0 <SEP> 27/27 <SEP> 7, <SEP> 0 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> ja <SEP> 30, <SEP> 4 <SEP> 1, <SEP> 14 <SEP> 25, <SEP> 0 <SEP> 33, <SEP> 0 <SEP> 30/30 <SEP> 7, <SEP> 1 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> 91, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 14 <SEP> 30, <SEP> 0 <SEP> 25, <SEP> 0 <SEP> 46/46 <SEP> 7, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> ja <SEP> 151, <SEP> 8 <SEP> 1, <SEP> 14 <SEP> 48, <SEP> 0 <SEP> 18, <SEP> 0 <SEP> 52/52 <SEP> 7, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 5 <SEP> ja <SEP> 182, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 14 <SEP> nicht <SEP> 10, <SEP> 0 <SEP> 180/200 <SEP> 7, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> dünnflüssig
<tb> 6 <SEP> ja <SEP> 182,2 <SEP> 1,09 <SEP> 35,0 <SEP> 16,0 <SEP> 116/162 <SEP> 7,2
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 
Tabelle   1I :

     Einfluss der Behandlung nach dem erfindungsgemässen
Verfahren auf die Eigenschaften von während des
Bohrens behandelten Bohrspülflüssigkeiten 
 EMI4.1 
 
<tb> 
<tb> Laufende <SEP> Behandlung <SEP> Technologische <SEP> Kennwerte <SEP> der
<tb> Nr. <SEP> Spülflüssigkeit
<tb> ja/nein <SEP> Maximale <SEP> Spez. <SEP> Gewicht <SEP> Zähigkeit, <SEP> Wasser- <SEP> Statische <SEP> PHZusammenstoss-g/cm <SEP> sec <SEP> abgabe <SEP> Schub- <SEP> Wert <SEP> 
<tb> geschwindigkeit, <SEP> cm3 <SEP> Spannung
<tb> m/sec <SEP> nach <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 
<tb> 10 <SEP> min
<tb> mg/cm2
<tb> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 6 <SEP> 7 <SEP> 8
<tb> Spülflüssigkeit <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Bohrloch <SEP> Nr. <SEP> 94 <SEP> pl.

   <SEP> Kenkijak
<tb> bei <SEP> einer <SEP> Sohle <SEP> von <SEP> 1006 <SEP> m
<tb> 1 <SEP> nein-1, <SEP> 25 <SEP> 27, <SEP> 0 <SEP> 46, <SEP> 0 <SEP> 60/60 <SEP> 12, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> ja <SEP> 15, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> 58, <SEP> 0 <SEP> 40, <SEP> 0 <SEP> 85/94 <SEP> 12, <SEP> 2 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> 91, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> nicht <SEP> 36, <SEP> 0 <SEP> 136/150 <SEP> 12, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> dünnflüssig
<tb> 4 <SEP> ja <SEP> 182, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 25 <SEP> nicht <SEP> 30, <SEP> 0 <SEP> 142/190 <SEP> 12, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> dünnflüssig
<tb> 5 <SEP> ja <SEP> 182, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 16 <SEP> 55, <SEP> 0 <SEP> 39, <SEP> 0 <SEP> 112/142 <SEP> 12, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> Spülflüssigkeit <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Bohrloch <SEP> Nr. <SEP> 91 <SEP> pl.

   <SEP> Kenkijak
<tb> bei <SEP> einer <SEP> Sohle <SEP> von <SEP> 4026 <SEP> m
<tb> 1 <SEP> nein-1, <SEP> 55 <SEP> 35 <SEP> 16 <SEP> 58/72 <SEP> 11, <SEP> 5 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> ja <SEP> 15, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 55 <SEP> 38 <SEP> 15 <SEP> 60/76 <SEP> 11, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> 91, <SEP> 1 <SEP> 1, <SEP> 55 <SEP> 45 <SEP> 12 <SEP> 70/110 <SEP> 11, <SEP> 3 <SEP> 
<tb> 4 <SEP> ja <SEP> 182, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 55 <SEP> 100 <SEP> 10 <SEP> 97/130 <SEP> 11, <SEP> 4 <SEP> 
<tb> Spülflüssigkeit <SEP> aus <SEP> dem <SEP> Bohrloch <SEP> Nr. <SEP> 4 <SEP> pl.

   <SEP> Podgornenskaja
<tb> bei <SEP> einer <SEP> Sohle <SEP> von <SEP> 1300 <SEP> m
<tb> 1 <SEP> nein-1, <SEP> 26 <SEP> 27 <SEP> 6 <SEP> 5/8 <SEP> 9, <SEP> 7 <SEP> 
<tb> 2 <SEP> ja <SEP> 125, <SEP> 7 <SEP> 1, <SEP> 26 <SEP> 58 <SEP> 5 <SEP> 36/52 <SEP> 9, <SEP> 6 <SEP> 
<tb> 3 <SEP> ja <SEP> 182, <SEP> 2 <SEP> 1, <SEP> 16 <SEP> 36 <SEP> 6 <SEP> 39/48 <SEP> 9,6
<tb> 
 

 <Desc/Clms Page number 5> 

 
Bei Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens ist es, je Dach den geologischen Bedingungen möglich, vollständig auf die Verwendung chemischer Reagenzien zu verzichten oder deren Verbrauch bedeutend herabzusetzen.

   Der dadurch bedingte wirtschaftliche Vorteil ist bedeutend (er beträgt bei einem tiefen Bohrloch mindestens 25000 Rubel, laut   denAngabenderVerwaltung"Kasneftegasraswedka").   Ausserdem erweist es sich, ebenfalls je nach den geologischen Bedingungen, als möglich, den Bohrprozess bedeutend zu beschleunigen und den Verbrauch an gesteinzerstörenden Werkzeugen während des Bohrens zu verringern. 



  Dies erfolgt durch die Verringerung des Gehaltes an fester Phase in den Spülflüssigkeiten unter Beibehaltung der notwendigen strukturmechanischen Eigenschaften sowie durch die mechanochemische Aktivierung der Spülflüssigkeit (die mechanische Geschwindigkeit der Niederbringung erhöht sich um   30%).   Dadurch wird der Bohrprozess stabiler und mathematisch regelbar ; das   Zufallsmoment   und die dadurch bedingte Anzahl von Pannen verringert sich infolgedessen bedeutend. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Verfahren zum Verbessern der Eigenschaften von Bohrspülflüssigkeiten durch mechanische Behandlung derselben, dadurch gekennzeichnet, dass die   Bohrspülflüssigkeit der Einwirkung von   relativ starken und rasch aufeinanderfolgenden mechanischen Impulsen,   z.

   B.   im Desintegrator, unterworfen wird, wobei die Zusammenstossgeschwindigkeit der Schwebeteilchen der behandelten Bohrspülflüssigkeit mit Hilfe der Formel 
 EMI5.1 
 bestimmt und geregelt wird, wobei
B den regelbaren Kennwert der Spülflüssigkeit nach der Behandlung
Bo den regelbaren Kennwert der   Spülflüssigkeit   vor der Behandlung e die Basis des natürlichen Logarithmus v die Zusammenstossgeschwindigkeit der Schwebeteilchen k einen Koeffizienten, der von den Konstruktionsabmessungen des Arbeitsorgans des Desintegrators od. dgl. und von den Eigenschaften der behandelten Bohrspülflüssigkeit abhängt, bedeuten.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zur Gewährleistung einerwirk- sameren Kontrolle des Prozesses die Geschwindigkeit des Zusammenstosses der Schwebeteilchen der behan- deltenBohrspülflüssigkeit mit Hilfe eines Rechners, z. B. eines elektronischen Rechners, bestimmt und geregelt wird, wobei derselben nach der Formel die Arbeitsweise der Anlage bestimmt und die Behandlung der Bohrspülflüssigkeit automatisch steuert.
AT372675A 1975-05-15 1975-05-15 Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten AT334848B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT372675A AT334848B (de) 1975-05-15 1975-05-15 Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT372675A AT334848B (de) 1975-05-15 1975-05-15 Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten

Publications (2)

Publication Number Publication Date
ATA372675A ATA372675A (de) 1976-06-15
AT334848B true AT334848B (de) 1977-02-10

Family

ID=3554547

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT372675A AT334848B (de) 1975-05-15 1975-05-15 Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT334848B (de)

Also Published As

Publication number Publication date
ATA372675A (de) 1976-06-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69628066T2 (de) Auf Wasser basierende Bohrflüssigkeit zur Verminderung der Wasserabsorption und Hydratisierung von tonartigen Gesteinen
DE2462436C3 (de) Bohrflüssigkeit aus einer Wasserin-Öl-Emulsion
DE2622409C2 (de) Zusammensetzung für im wesentlichen tonfreie Bohrspülungen
DE69514402T2 (de) Verfahren zur Spaltung von Flüssigkeiten mit erhöhter Viskosität in einer Bohrquelle
DE1242168B (de) Wasserbasische Bohrspuelung
DE2651546A1 (de) Verfahren zum abdichten von unterirdischen formationen
CH394017A (de) Asphaltbitumenemulsion vom Öl-in-Wasser-Typ
AT334848B (de) Verfahren zum regeln der eigenschaften von bohrspulflussigkeiten
DE3048078C2 (de) Bohrspülung mit Beschwerungsmittel und Antiverschleißmittel
DE946042C (de) Waessrige, insbesondere fuer das Bohren nach Erdoel und Erdgasen geeignete Bohrfluessigkeit
DE69324026T2 (de) Vorbehandelte tonen, ihre bereitung und verwendung für nicht-schädliche bohrschlämmen
DE2359486A1 (de) Neue waessrige bohrspuelung und ihre verwendung
DE3539548C2 (de) Verfahren zum Abbau einer viskosen mikrobiologischen Polysaccharid-Zubereitung
EP0451586A2 (de) Bohrloch-Behandlungsflüssigkeiten mit Tonquellungsinhibierenden Eigenschaften (II)
DE2611092C3 (de) Bohrspülung, Beschwerungsmittel für Bohrspülungen und Verfahren zum Niederbringen von Bohrungen
AT244267B (de) Behandlungsflüssigkeit für Bohrlöcher
DE1156367B (de) Bohrlochbehandlungsfluessigkeit
AT252156B (de) Verfahren zum Erbohren permeabler Formationen
AT202095B (de) Bohrtrübe
AT254106B (de) Verfahren zum Bohren eines Loches in einer durchlässigen unterirdischen Formation
DE1169389B (de) Behandlungsfluessigkeit fuer Bohrloecher
AT244580B (de) Verfahren zur Behandlung von Kautschuklatex zwecks Verringerung seiner Viskosität
DE2413767C3 (de) Mittel und Verfahren zum Ansäuern ölführender Erdformationen und saure Lösung zum Ansäuern
DE956212C (de) Verfahren zur Herstellung eines Bohrfluessigkeitszusatzes, insbesondere fuer Tiefbohrungen
AT258234B (de) Geologisches Bohrverfahren und hiefür geeignete Bohrflüssigkeit

Legal Events

Date Code Title Description
EIH Change in the person of patent owner
ELJ Ceased due to non-payment of the annual fee
ELA Expired due to lapse of time