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Rahmen für Schachtabdeckungen, Einlaufgitter od. dgl.
Schachtabdeckungen liegen sehr oft in Verkehrsflächen und müssen daher so ausgebildet sein, dass sie allen statischen und dynamischen Beanspruchungen des über sie sich bewegenden Verkehrs, ohne
Schaden zu nehmen, genügen. Anderseits dürfen sie den Verkehr nicht behindern und die Fahrzeuge nicht beschädigen. Bei ordnungsgemässem und fachgerechtem Einbau der Schachtabdeckungen bilden die Oberflächen derselben mit der angrenzenden Verkehrsfläche eine Ebene. Dies ist nicht ur aus statischen Erfordernissen in bezug auf die Festigkeit des Materials, sondern auch in bezug auf die Sicherheit des Verkehrs anzustreben.
In letzter Zeit werden Fahrbahnen sehr häufig in Bitumenkies hergestellt. Dabei besteht die auf einem entsprechenden Unterbau liegende Strassendecke aus einer Biumenkies-Tragschicht und einer darüberliegenden Bitumenkies-Verschleissschicht. Trotz moderner Fertigungsmethoden lassen sich bei derart hergestellten Fahrbahnen sehr häufig gewisse Setzungen der Fahrbahndecke nicht vermeiden.
Dies kann seine Ursache in ungenügender Verdichtung des Strassenunterbaues haben, häufig ist jedoch die Ursache eine Setzung des anlässlich eines Kanalneubaues in die Künette eingebrachten Füllmaterials.
Im Gegensatz zur Fahrbahndecke verbleiben jedoch die in der Fahrbahn eingebauten Schachtabdeckungen auf der ursprünglichen Höhe, weil deren Rahmen auf fest fundierten Elementen aus Beton versetzt sind ; die Schachtabdeckungen"wachsen"also allmählich aus der Fahrbahndecke heraus. Nach endgültiger Setzung der Fahrbahndecke sollte der Rahmen der Schachtabdeckung daher herausgenommen und in die neue Höhenlage, entsprechend der angrenzenden Fahrbahnfläche, verlegt werden. Dies wird aber häufig nicht oder erst nach längerer Zeit durchgeführt, weil man vermeiden will, dass nach neuerlichen Setzungen der Fahrbahn die Schachtabdeckung unter Umständen noch einmal neu versetzt werden muss.
Schachtabdeckungen, die aus der Fahrbahn herausragen, sind naturgemäss besonders hohen Beanspruchungen ausgesetzt und gefährden überdies den Strassenverkehr. Besonders die Schneeräumung wird durch über die Fahrbahnfläche herausragende Schachtabdeckungen behindert, weil das Räumschild an den Rahmen der Abdeckung stösst und dadurch sehr häufig schwere Beschädigungen an den Raumgeräten entstehen. Solche Beschädigungen bringen nicht nur hohe Instandsetzungskosten mit sich, sondern bewirken sogar oft den Ausfall der dringend benötigten Räumgeräte.
Durch das Auffahren der Räumschilde an die Rahmen von Schachtabdeckungen werden aber nicht nur Beschädigungen am Räumgerät, sondern zwangsläufig auch Beschädigungen der Rahmen hervorgerufen, die dabei öft gänzlich zu Bruch gehen und sodann ausgewechselt werden müssen.
Die selben Nachteile treten bei allen in eine Fahrbahn einzubauenden Rahmen, z. B. den Rahmen für Einlaufgitter, Schiebekappen, Hahnkappen usw., auf.
Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, die aufgezeigten Nachteile zu vermeiden und erreicht dies, ausgehend von einem Rahmen für Schachtabdeckungen, Einlaufgitter od. dgl., dessen obere Rahmenfäche von innen nach aussen geneigt verläuft, dadurch, dass der Neigungswinkel gegenüber der Horizontalen zwischen 20 und 600 beträgt und der vertikale Abstand zwischen äusserer oberer
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Rahmenkante und der die geneigte Rahmenfläche begrenzenden unteren Kante mindestens 20 mm, vorzugsweise 40 bis 60 mm beträgt.
Durch die erfindungsgemässe Massnahme wird vor allem erreicht, dass bei einem Anstossen des
Räumschildes eines Schneeräumgerätes gegen einen aus der Fahrbahn vorstehenden Rahmen, das Räumschild zwangsläufig angehoben wird und ohne Beschädigung sowohl des Gerätes als auch des Rahmens über die Abdeckung gleitet. Überdies wird aber durch die erfindungsgemässe Schräge auch bewirkt, dass durch die über die Abdeckung hinwegrollenden Fahrzeuge der Bitumenkies rund um den Rahmen an diesen in einer Weise angewalzt wird, dass der schon durch die Schräge bewirkte sanftere Übergang von der Ebene der Fahrbahn zur Ebene der Abdeckung weiter verflacht wird.
Aus herstellung-, insbesondere gusstechnischen Gründen sind die Rahmen von Schachtabdeckungen schon bisher sehr oft mit einer Schräge bzw. einer Abrundung versehen worden.
Der Winkel dieser Schrägen liegt jedoch weit ausserhalb der vorstehend angegebenen Grenzen, so dass die durch die oben aufgezeigten erfindungsgemässen Massnahmen erreichten Wirkungen nicht erzielt werden können. Man hat bisher nämlich nicht erkannt, dass es nur durch eine Neigung der oberen Rahmenfläche im angegebenen Ausmass möglich ist, die aufgezeigten Nachteile zu beseitigen.
Nachstehend ist die Erfindung an Hand der in den Zeichnugen dargestellten Ausführungsbeispiele näher beschrieben. Dabei ist jeweils im Schnitt in Fig. l eine Schachtabdeckung aus Gusseisen und in Fig. 2 eine Schachtabdeckung aus Gusseisen und aus Beton dargestellt.
Gemäss Fig. l besitzt der Rahmen --1-- einen Flansch --2-- mit dem er auf einem Fundament aufruht. In einer umlaufenden Vertiefung--3--liegt der Deckel--4--.
Die obere Rahmenfläche ist bei--5--von innen nach aussen geneigt, wobei der vertikale Abstand--a--zwischen äusserer oberer Rahmenkante und der die geneigte Rahmenfläche
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Der Rahmen--6--nach Fig. 2 besteht aus einem Gusseisenteil--7--und dem mit Bewehrungen--8--versehenen Betonteil--9--. An seiner äusseren Umgrenzung ist der Gusseisenteil--7--bei--10--wieder von innen nach aussen geneigt, wobei die geneigte Fläche bei diesem Ausführungsbeispiel leicht nach aussen bombiert ist. Bei einem zylindrischen Rahmen wird die Fläche --10-- daher eine Torusfläche sein, wogegen die Fläche --5-- beim Beispiel nach Fig. l eine Kegelfläche ist. Naturgemäss könnte die Fläche --10-- auch nach innen bombiert sein.
Wesentlich ist nur, dass die oben angegebenen Grenzen eingehalten werden, wobei es auch möglich ist, bei einer hohen gerade oder kurvenförmig geneigten Fläche nur innerhalb der angegebenen Mindesthöhe von 20 mm den Höchstwinkel von 600 einzuhalten, ausserhalb dieser Mindesthöhe den Höchstwinkel jedoch zu überschreiten.
In der Fig. 2 ist auch dargestellt, wie sich die Bitumenschicht--11--bei Absinken des ursprünglichen Strassenniveaus--12--an die nur im Gusseisenteil--7--vorgesehene geneigte Fläche--11--heranwalzt, ein Vorgang, der durch die darüberrollenden Fahrzeuge bewirkt und durch die Neigung ermöglicht wird.
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Frame for manhole covers, inlet grilles or the like.
Manhole covers are very often located in traffic areas and must therefore be designed in such a way that they can withstand all static and dynamic loads of the traffic moving over them without
To take damage is enough. On the other hand, they must not hinder traffic or damage vehicles. If the manhole covers are installed correctly and professionally, the surfaces of the same form a level with the adjacent traffic area. This is not only to be aimed at for static requirements in relation to the strength of the material, but also in relation to traffic safety.
Recently, pavements have been made very often in bitumen gravel. The road surface lying on a corresponding substructure consists of a bium gravel base layer and an overlying bitumen gravel wear layer. In spite of modern production methods, certain subsidence of the pavement can very often not be avoided with roads made in this way.
This can be caused by insufficient compaction of the road substructure, but often the cause is a settlement of the filler material introduced into the trench when a new sewer was built.
In contrast to the road surface, however, the manhole covers built into the roadway remain at the original height because their frames are offset on firmly established concrete elements; the manhole covers "grow" gradually out of the road surface. After the road surface has been finally set, the frame of the manhole cover should therefore be removed and relocated to the new height, corresponding to the adjacent road surface. However, this is often not carried out or only after a long time, because one wants to avoid that the manhole cover may have to be relocated again after the roadway has settled again.
Manhole covers that protrude from the carriageway are naturally exposed to particularly high loads and also endanger road traffic. Snow clearance in particular is hindered by manhole covers protruding from the road surface, because the clearing blade hits the frame of the cover and this very often causes serious damage to the room equipment. Such damage not only entails high repair costs, but also often leads to the failure of the urgently needed clearing equipment.
By pushing the clearing shields against the frame of manhole covers, not only damage to the clearing device but inevitably also damage to the frame is caused, which is often completely broken and then has to be replaced.
The same disadvantages occur with all frames to be installed in a roadway, e.g. B. the frame for inlet grilles, sliding caps, tap caps, etc. on.
The invention has set itself the goal of avoiding the disadvantages shown and achieves this, starting from a frame for manhole covers, inlet grids or the like 20 and 600 and the vertical distance between outer and upper
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Frame edge and the lower edge delimiting the inclined frame surface is at least 20 mm, preferably 40 to 60 mm.
The measure according to the invention achieves above all that when the
Plow blade of a snow plow against a frame protruding from the roadway, the plow blade is inevitably lifted and slides over the cover without damaging both the device and the frame. In addition, the incline according to the invention also causes the bitumen gravel to be rolled around the frame by the vehicles rolling over the cover in such a way that the smoother transition from the plane of the road to the plane of the cover already brought about by the incline is further flattened.
For manufacturing reasons, in particular for reasons of casting technology, the frames of manhole covers have very often been provided with a slope or a rounding.
However, the angle of these inclines is far outside the limits indicated above, so that the effects achieved by the measures according to the invention indicated above cannot be achieved. So far it has not been recognized that it is only possible to eliminate the disadvantages indicated by inclining the upper frame surface to the specified extent.
The invention is described in more detail below with reference to the exemplary embodiments shown in the drawings. A manhole cover made of cast iron is shown in section in FIG. 1 and a manhole cover made of cast iron and concrete is shown in FIG. 2.
According to Fig. 1, the frame --1-- has a flange --2-- with which it rests on a foundation. In a circumferential recess - 3 - is the cover - 4--.
The upper frame surface is inclined from the inside to the outside at - 5 -, the vertical distance - a - between the outer upper frame edge and the inclined frame surface
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The frame - 6 - according to Fig. 2 consists of a cast iron part - 7 - and the reinforced concrete part - 8 - 9 -. At its outer boundary, the cast iron part - 7 - at - 10 - is again inclined from the inside to the outside, the inclined surface in this exemplary embodiment being slightly cambered outward. In the case of a cylindrical frame, the surface --10-- will therefore be a torus surface, whereas the surface --5-- in the example according to Fig. 1 is a conical surface. Naturally, the surface --10 - could also be cambered inwards.
It is only essential that the limits specified above are adhered to, whereby it is also possible to maintain the maximum angle of 600 only within the specified minimum height of 20 mm in the case of a high, straight or curved surface, but to exceed the maximum angle outside this minimum height.
In Fig. 2 it is also shown how the bitumen layer - 11 - when the original road level - 12 - is rolled down on the inclined surface - 11 - provided only in the cast iron part - 7 -, a process caused by the vehicles rolling over it and made possible by the inclination.