AT238929B - Schalung für Stahlbetonrippendecken - Google Patents
Schalung für StahlbetonrippendeckenInfo
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Description
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Schalung für Stahlbetonrippendecken
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schlägt die Erfindung in erster LinieBlech oder auch aus einem andern Werkstoff, z. B. einem Kunststoff, bestehen. Es ist also bei der in Fig. l gezeichneten Schalung der links und oberhalb der Schalungsteile befindliche Raum mit Beton angefüllt. Bei dem Querschnitt der Fig. 2 befindet sich demzufolge der Beton links und rechts sowie oberhalb des Schalungsteiles 1. Die Schalungsteile 1 und die Querversteifung 3 werden nach dem Abbinden des Betons aus der dargestellten Lage nach unten abgezogen. Die fertige Decke besitzt dann nach unten ragende, in Längsrichtung verlaufende Rippen und auch entsprechende, von den Querversteifungen 3 geformte Querrippen. Je nach der Länge der herzustellenden Decke können mehrere Schalungsteile 1 hintereinander angeordnet sein.
DieQuerversteifungen3 können sich entweder, wie es in der Zeichnung dargestellt ist, an den Enden des jeweiligen Schalungsteiles 1 befinden, wobei sie zugleich-wie gesagt-als Anlagefläche für den Beton dienen. Sie können aber auch innerhalb des Schalungsteiles angeordnet sein. Zur Befestigung der Querversteifungen an der Schalung ist jeweils ein Exzenterverschluss vorgesehen, der einen schwenkbaren Exzenterverschlussteil4 mit Handhabe 5 aufweist und mit einem Bolzen 6 zusammenarbeitet. Der Schwenkpunkt des Exzenterverschlussteiles 4 wird durch den Schwenkzapfen 7 gebildet, der ein Niet sein kann.
Der Exzenterverschlussteil 4 ist mit einem Schlitz 8 zur Durchführung der Schliessbewegung und mit einer Anlagefläche 9 zur Durchführung der Abhebewegung versehen. Sowohl der Schlitz 8 als auch die Anlagefläche 9 verlaufen exzentrisch zum jeweiligen Schwenkpunkt des Exzenterverschlussteiles.
Die Anschlagfläche 9 wird bevorzugt durch den Rand des Exzenterverschlussteiles gebildet und ist derart gegen einen Vorsprung legbar, dass bei einer entsprechenden Schwenkbewegung des Exzenterverschlussteiles die Querversteifung 3 vom Schalungsboden abgehoben bzw. vom Beton abgezogen wird.
Bevorzugt wird nach der Erfindung dieser Vorsprung durch den Bolzen 6 gebildet, wobei der Exzenterverschlussteil 4 gegenüber dem Schwenkzapfen 7, z. B. mit Hilfe eines Längsschlitzes 10, derart längsverschiebbar ist, dass wahlweise die Anschlagfläche 9 oder der Schlitz 8 zur Anlage an die untere oder obere Seite des Bolzens 6 kommt, je nachdem, ob ein Abheben der Querversteifung oder die Herbeiführung der in der Zeichnung dargestellten Schliessstellung beabsichtigt ist.
Zum Lösender Querversteifung 3 von der Schalung wird hiezu, von der in der Fig. 2 dargestellten Lage des Exzenterverschlusstéiles ausgehend, dieser entgegen dem Uhrzeigersinn so weit verschwenkt, bis sich der Bolzen 6 nicht mehr im Schlitz 8 befindet. Dann wird das Ende 10'des Schlitzes 10 zur Anlage an den Zapfen 7 gebracht und der Exzenterverschlussteil 4 in Uhrzeigerrichtung verschwenkt. Hiebei legt sich die, Anlagefläche 9 an die untere Seite des Bolzens 6 an, wodurch das Abheben der Querversteifung 3 von der Schalung bewirkt wird.
Somit ist sowohl der Schliessvorgang als auch der Abhebevorgang nicht mehr der Willkür der Bedienungsperson ausgesetzt, da die hiebei auf die Querversteifung bzw. die Schalung einwirkenden Kräfte nicht direkt von der Kraft abhängen, die jeweils vom Bedienungsmann ausgeübt wird, sondern allein durch die Konstruktion des Exzenterverschlusses bestimmt sind. Dabei wird vorteilhafterweise dem Bedienungsmann das Anbringen und das Lösen der Querversteifung erleichtert. Im Gegensatz zu bekannten Anord- nungen, bei denen das Lösen durch Ziehen an hervorspringenden Winkeln der Querversteifungen bzw. durch das Ansetzen von Brecheisen vorgenommen wird, ist hier die Gefahr behoben, dass bei einer zu rauhen Arbeitsweise die Schalungsteile, die Querversteifung oder sogar die fertig gestellte Betondecke beschädigt werden.
Der Exzenterverschlussteil 4 kann nach der Erfindung einstückig und flach geformt, z. B. aus einem Blech gestanzt oder geschnitten sein, u. zw. einschliesslich der exzentrisch zum Schwenkpunkt verlaufenden Anschlagfläche 9 und der Schlitze 8 und 10.
Es empfiehlt sich ferner nach der Erfindung, den Exzenterverschlussteil 4 so zu gestalten, dass bei vollständig angezogenem, d. h. in der Schliessstellung befindlichem Exzenterverschluss dessen Massenschwerpunktin der Verlängerung bzw. in der Nähe einer durch den Schwenkpunkt 7 laufenden senkrechten Linie C-D (s. Fig. 2) liegt. Hiedurch wird vermieden, dass beim Rütteln bzw. Vibrieren des Betons sich der Exzenterverschlussteil aus der gezeichneten Stellung löst, was aber eintreten könnte, wenn der Massenschwerpunkt zu weit ausserhalb der Linie C-D liegt, da damit beim Rütteln des Betons auf den Exzenterverschlussteil 4 ein entsprechend grosses Drehmoment einwirken würde.
Ausserdemkannnachder Erfindung bei der Durchführung der Schliessbewegung die jeweilige Querver- steifung 3 in Längsrichtung des Schalungsteiles 1 nach innen, d. h. zur Mitte des Schalungsteiles 1 hin gezogen werden. Zu diesem Zweck ist. am Schalungsteil l ein Abstandsbügel 11 befestigt, der eine zur Mitte des Schalungsteiles 1 gerichtete Ausbuchtung 12 mit schräg zur Längsachse des Schalungsteilesverlaufenden Seitenflächen 13 aufweist (s. insbesondere Fig. 3). Bei Durchführung der Schliessbewegung kommt der Exzenterverschlussteil 4 zur Anlage an die entsprechende Seitenfläche 13 und wird auf Grund deren
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Schräglage in Richtung zur Mitte des Schalungsteiles hin verschoben.
Somit wird bei der Schliessbewegung, wenn man die Darstellung nach Fig. l zugrunde legt, die Querversteifung 3 durch die Seitenfläche 13 nach
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Bolzens 6. Die Teile 6,11 und 1 sind starr miteinander verbunden, vorzugsweise miteinander verschweisst.
Der Schwenkzapfen 7 ist bevorzugt als Niet ausgebildet, welcher an der Querversteifung 3 angeschweisst ist. Zu seiner Versteifung ist er von einem ebenfalls am Teil 3 angeschweissten Rohr 14 umgeben. Zwischen dem Ende des Rohres 14 und dem Kopf 7'des Nietes 7 ist unverlierbar, aber schwenkbar der Exzenterverschlussteil 4 geführt, wobei sein Schlitz den Schaft des Zapfens 7 umgibt.
Selbstverständlich ist im Rahmen der Erfindung auch eine andere konstruktive Ausgestaltung des Exzenterverschlusses möglich, was aber in der Zeichnung nicht gesondert dargestellt wurde.
So kann beispielsweise der schwenkbare Teil des Exzenterverschlusses einen umgebördelten, exzentrisch verlaufenden Rand aufweisen, der mit einem entsprechenden Gegenhalter der Schalung zusammenarbeitet. Der umgebördelte Rand kann dabei schräg zur Ebene der Querversteifung 3 verlaufen, so dass hier ebenfalls die Querversteifung bei der Schliessbewegung in Längsrichtung des Schalungsbleches 1 verschoben wird. Ferner kann sich der Rand dieses schwenkbaren Exzenterverschlussteiles von der vorgenannten Umbördelung her so weit fortsetzen, dass er sich beim Öffnen des Verschlusses an eine Anschlagfläche der Schalung legt, womit das Abdrücken der Querversteifung 3 vom Schalungsteil l und gleichzeitig das Abziehen vom Beton bewirkt wird.
Gemäss der Zeichnung werden die Querversteifungen 3 bevorzugt mit seitlichen Flanschen in die Schalungsbleche eingeschoben, wobei die Innenseiten der Stirnwände der Querversteifungen bevorzugt im Abstand von der Stirnfläche der SchalungsKörper angeordnet sind.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Schalung für Stahlbetonrippendecken aus mehreren, parallel zueinander verlaufenden, wannenartig oder U-förmig ausgebildeten und miteinander verbundenen Schalungsteilen, mit denen lösbar und kraft- schlüssigquerversteifungenverbundensind, dadurch gekennzeichnet, dass zur lösbaren und kraftschlüssigen Verbindung der Querversteifungen (3) mit den Schalungen (1) jeweils ein Exzenterverschluss (4,5) derart vorgesehen ist, dass beim Schliessen des Verschlusses die jeweilige Querversteifung gegen den Schalungsboden gezogen wird.
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Claims (1)
- 3. Schalung nach Anspruch 1, oder den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei vollständig angezogenem, d. h. in der Schliessstellung befindlichem Exzenterverschluss (4,5) dessen Massenschwerpunkt in der Verlängerung bzw. in der Nähe einer durch den Schwenkpunkt (7) gehenden, senkrechten Linie liegt (Fig. 2).4. Schalungnach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterverschlussteil (4) einen gegenüber dem Schwenkpunkt (7) exzentrisch verlaufenden Schlitz (8) aufweist, der zwecks Erreichung der Schliessstellung mit einem am Schalungsteil befestigten Bolzen (6) zusammenarbeitet.5. Schalung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterverschlussteil (4) gegenüber seinem Schwenkpunkt (7) längsverschiebbar ist und dass der Bolzen (6) für die Herbeiführungder Schliessstellung zugleich den Vorsprung für die Abhebung der Querversteifung (3) darstellt, wobei auf Grund der Längsverschiebbarkeit des Exzenterverschlussteiles wahlweise die Anschlagfläche (9) oder der Schlitz (8) zur Anlage an den Bolzen (6) bringbar ist.6., Schalung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Exzenterverschlussteil (4) mit einem Längsschlitz (10) einen an der Querversteifung (3) angebrachten, den Schwenkpunkt (7) bildenden Drehzapfen umgreift.7. Schalung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am Schalungsteil (l) ein an sich bekannter Abstandsbügel (11) befestigt ist, der eine zur Mitte des Schalungs- teiles (l) gerichtete Ausbuchtung (12) mit schräg zur Längsachse des Schalungsteiles verlaufenden Seitenflächen (13) aufweist, die im Verlauf der Schliessbewegung als Anlageflächen für den Exzenterverschluss- <Desc/Clms Page number 4> teil (4) dienen und diesen in Richtung zur Mitte des Schalungsteiles verschieben (Fig. 3).8. Schalung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass am Abstandsbügel (11) der Bolzen (6) für die Durchführung des Schliessvorganges und das Abheben der Querversteifung derart angeordnet ist, dass sich der Bolzenkopf (6') in der Ausbuchtung (12) des Abstandsbügels befindet (Fig. 3).9. Schalung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der schwenkbare Exzenterverschluss (4,5) einstückig und flach geformt, z. B. aus einem Blech gestanzt oder geschnitten ist.10. Schalung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass als Anschlagfläche (9) der ebenfalls gegenüber dem Schwenkpunkt (7) des Exzenterverschlussteiles (4) exzentrisch verlaufende Rand des Exzenterverschlussteiles dient.11. Schalungnacheinemodermehreren der Ansprüche l bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks zusätzlichem Halt des Schwenkzapfens (7) eine diesen ganz oder teilweise umgebende Versteifung vorgesehen ist (Fig. l).12. Schalung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Zapfen (7) als Niet ausgebildet ist, wobei als Versteifung ein ihn umgebendes, gleichfalls am Querversteifungsblech angeschweisstes Rohr (14) dient und zwischen dem Kopf (7') der Niete und dem Ende des umgebenden Rohres der schwenkbare Exzenterverschluss (4,5) drehbar geführt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT641563A AT238929B (de) | 1963-08-09 | 1963-08-09 | Schalung für Stahlbetonrippendecken |
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| AT238929B true AT238929B (de) | 1965-03-10 |
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1963
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