AT238844B - Verfahren zur Herstellung elektrischer Dünnfolienkondensatoren - Google Patents
Verfahren zur Herstellung elektrischer DünnfolienkondensatorenInfo
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Description
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Verfahren zur Herstellung elektrischer Dünnfolienkondensatoren
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Das erfindungsgemässe Verfahren hat sich als besonders günstig erwiesen bei der Herstellung elektrischer Dünnfolienkondensatoren, die aus vier Dünnfolien hergestellt werden, von denen jede aus zwei Lackschichten und einer Metallschicht besteht, wobei die erste auf dem Hilfsträger aufgebrachte Lackschicht aus Acetylzellulose besteht, der Metallbelag vorzugsweise aus Aluminium besteht und die zweite Lackschicht aus Polystyrol gebildet ist und bei dem die vierDünnfolien so im Kondensator angeordnet and kontaktiert werden, dass die ersten Lackschichten aus Acetylzellulose im feldfreien Raum liegen, l'fäh- rend die zweiten Lackschichten aus Polystyrol elektrisch wirksam sind.
Man geht hiebei so vor, dass jeweils zweiDünnfolienbänder mit aufeinanderliegenden Acetylzelluloseschichten zusammenkaschiert werden und aus mindestens zwei aus je zwei zusammenkaschierten Bändern bestehenden Mehrschichtbändern, die gegebenenfalls auch noch miteinander durch Kaschieren verbunden sein können, ein Kondensator gewickelt wird.
Als ebenfalls sehr zweckmässig hat sich die Anwendung des erfindungsgemässen Verfahrens bei der Herstellung von solchen Dünnfolienkondensatoren erwiesen, die aus zwei Dünnfolien hergestellt werden, von denen jede aus einer ersten dünneren Lackschicht, einem Metallbelag und einer zweiten dickeren Lackschicht hergestellt wird. Durch Zusammenkaschieren von zwei solchen Bändern kann man erreichen, dass zurHerstellung einesDünnfolienkondensators nur ein einziges Band aufgewickelt werden muss und dass darüber hinaus beim Wickeln dieses Bandes keine besonderen Vorkehrungen getroffen werden müssen, um eine Beschädigung des dünnen Bandes beim Wickeln zu vermeiden. Insbesondere kann die Ablösung des Hilfsträgers statt unmittelbar beim Wickeln und unter Verwendung besonderer Vorrichtung schon vor, während oder nach dem Kaschieren erfolgen.
Zur weiteren Erläuterung der Erfindung kann die Zeichnung dienen.
Auf den Vorratsrollen 1 und 2 liegt je eine Rolle von mit Trägerfolien 3 und 4 verbundenen Dünnfolien 5 und 6. Von den Vorratsrollen kommend werden die mit den Trägerfolien verbundenen Dünnfolien über beheizte Zwischenrolle 7 und 8 geführt und hiebei die Träger 3 und 4 von den Dünnfolien 5 und 6 gelöst. Bei Verwendung von mit hochschmelzenden Kohlenwasserstoffen imprägnierten Papierbändern als Träger beträgt dieTemperatur der Rollen 7 und 8 vorzugsweise etwa 1000 C. Die abgelösten Träger können zur erneuten Verwendung wieder aufgespult werden. Die Dünnfolien 5 und 6 werden hingegen über die auf eine Temperatur von zirka 130-140 C erwärmte Kaschiertrommel 9 geführt und dort fest miteinander verbunden.
Die so kaschierten Folien werden über eine weitere Zwischenrolle 10, die bei Bedarf gekühlt werden kann, auf die mittels Rutschkupplung angetriebene Aufspulrolle 11 geführt. Bei der Anordnung, wie sie in der Zeichnung dargestellt ist, wird die Innenseite der Dünnfolie 5 mit der Aussenseite der Dünnfolie 6 verbunden. Durch Anordnung zusätzlicher Laufrollen 12 und 13 und gleichzeitiger Umkehr der Reihenfolge Träger-Dünnfolie auf den Vorratsrollen 1 und 2 kann man auch eineKeschierung von Innen-'auf Innenseite bzw. von Aussen-aufAussenseite erreichen. Es werden dann ein Trägerband 3 oder 4 oder auf beide über die Laufrollen 12 und 13 abgezogen.
Nach diesem Prinzip lassen sich auch mehr als zwei Dünnfolien miteinander kaschieren bzw. je zwei bereits kaschierte Folien nochmals miteinander verbinden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verfahren zur Herstellung elektrischer Dünnfolienkondensatoren, die unter Verwendung mehrerer durchAuftragen vonLackschichten undAufdampfen von Belegungen aufHilfsträgerfolien gebildeter Dünnfolienbänder hergestellt werden, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens je zwei der Dünnfolienbänder (5, 6), bevor sie zu einem Kondensatorwickel aufgewickelt werden, durch Kaschieren miteinander verbunden werden.
Claims (1)
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kaschierung in an sich bekannter Weise durch Erwärmen der Dünnfolie vorgenommen wird.3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die zu verbindenden Dünnfolienbänder (5,6) in an sich bekannter Weise gemeinsam über eine beheizte Kaschiertrommel (9) geführt werden.4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eines der zu verbindenden Dünnfolienbänder (5,6) vor der Kaschierung von'seiner Hilfsträgerfolie (3, 4) abgelöst wird.5. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Dünnfolien (5, 6) vor derKaschierung vorerwärmt werden, z. B. dadurch, dass sie über eine auf eine unter. derTemperatur der Kaschiertrommel liegende Temperatur erwärmte Zwischenrolle (7, 8) geführt werden. <Desc/Clms Page number 3>6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, unter Verwendung imprägnierter Papierbänder als Hilfsträgerfolie, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablösung der Hilfsträgerfolie von den Dünnfolien auf der zum Vorerwärmen verwendeten beheizten Trommel vorgenommen wird, deren Tem- peratur in der Nähe der Schmelztemperatur des Imprägniermittels der Hilfsträgerfolie liegt.7. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallbeläge der zu verbindenden Dünnfolie an elektrische Spannung gelegt werden, so dass die Dünn- folien während des Kaschiervorganges durch elektrostatische Kräfte zusammengepresst werden.8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Tempe- ratur der Kaschiertrommel 130-1400 C beträgt, während die Temperatur der zum Vorerwärmen der Dünnfolien und Ablösen der Trägerfolie dienenden Trommel etwa 1000 C beträgt.9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrere, vorzugsweise schwenkbar angeordnete Vorratsrollen (1, 2) zur Aufnahme der auf Trägerfolien (3, 4) aufgebrachten DünnfDlien (5, 6) und eine gleiche Anzahl von vorzugsweise beheizten Zwischenrollen (7, 8) vorgesehen sind, an denen die Dünnfolien von den Träger- folien (3, 4) abgelöst und auf die Kaschiertrommel geführt werden, wobei jede Zwischenrolle mit ihrer Mantelfläche sowohl an der jeweils zugeordneten Vorratsrolle (1, 2) als auch an der beheizten Kaschier- trommel (9) anliegt und weiters eine mit einer Rutschkupplung versehene, vorzugsweise schwenkbare Auf- spulrolle (11)zur Aufnahme der kaschiertenDünnfolien und eine zwischenAufspulrolle (12) und Kaschier- trommel (9) an beiden anliegend angeordnete vorzugsweise gekühlte Zwischenrolle (10) sowie gegebenen- falls Laufrollen (12,13) vorgesehen sind.
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