[go: up one dir, main page]

AT235051B - Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht - Google Patents

Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht

Info

Publication number
AT235051B
AT235051B AT404562A AT404562A AT235051B AT 235051 B AT235051 B AT 235051B AT 404562 A AT404562 A AT 404562A AT 404562 A AT404562 A AT 404562A AT 235051 B AT235051 B AT 235051B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
layer
magneto
recording medium
thickness
magnetizable
Prior art date
Application number
AT404562A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Ncr Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ncr Co filed Critical Ncr Co
Application granted granted Critical
Publication of AT235051B publication Critical patent/AT235051B/de

Links

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht 
 EMI1.1 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 eine graphische Darstellung ähnlich Fig. 3 mit einer Eisen-Schicht', Fig. 5 eine graphische Darstellung ähnlich der Fig. 3 mit einer Kobalt-Schicht, Fig. 6 eine graphische Darstellung ähnlich Fig. 3 mit einer
Nickel-Schicht. 



   Fig. 1 zeigt ein als Beispiel gewähltes magnetooptisches System. Eine Lichtquelle 10 erzeugt einen
Lichtstrahl   B, der   durch einen Polarisator P auf die Oberfläche eines magnetischen Aufzeichnungsträgers
S gerichtet ist. Letztere reflektiert den auffallenden Lichtstrahl   B1'so   dass ein Lichtstrahl B2 entsteht, der über einen Analysator A auf   ein Photodetektorsystem   11 gerichtet wird. Die Lichtquelle 10 kann entweder Licht mit einer bestimmten Frequenz oder weisses Licht liefern, in dessen Spektrum eine bestimmte
Frequenz vorherrscht. Die Orientierung der Lichtquelle 10 und des Photodetektorsystems 11 ist so gewählt, dass der magnetisierbare Aufzeichnungsträger symmetrisch in der Auffallebene liegt.

   Die Achse des
Polarisators P ist so angeordnet, dass die Polarisationsebene des Lichtstrahls B1 entweder parallel oder senkrecht zu der Auffallebene verläuft, während die Achse des Analysators A derart angeordnet ist, dass dieser bei dem einen Magnetisierungszustand den reflektierten Lichtstrahl annähernd auslöscht. 



   In Fig. 2 ist ein vergrösserter Querschnitt des magnetischen Aufzeichnungsträgers S gezeigt, der aus einem Träger 12 besteht, auf dem eine reflektierende Unterlageschicht 13, vorzugsweise aus Silber, abgelagert ist. Die Unterlageschicht 13 ist so dick, dass sie lichtundurchlässig ist. Auf der Silberschicht 13 ist die dünne magnetisierbare Schicht i4 durch Aufdampfen abgelagert. Auf dieser Schicht 14 können die magnetischen Bereiche durch einen   herkömmlichenMagnetkopf inQuer-oderLängsrichtung   aufgezeichnet werden. 



   Wie in Fig. 2 veranschaulicht, werden durch einen auffallenden Lichtstrahl B1 reflektierte Komponenten    Bund refraktierte   Komponenten hervorgerufen, die in der magnetischen Schicht 14 absorbiert werden, wenn diese ausreichend dick ist. Gemäss der Erfindung ist, wie bereits erwähnt, unterhalb der dünnen magnetisierbaren Schicht 14 die reflektierende Schicht 13 angeordnet. Diese reflektiert die refraktierten Komponenten des Lichtstrahles B1 bevor diese durch die Schicht 14 absorbiert werden. Diese zweiten   reflektiertenKomponentenB besitzen gegenüber   den Komponenten    bozo   eine Phasenverschiebung, die von der Dicke der magnetisierbaren Schicht 14 abhängt.

   Eine Veränderung der Dicke der Schicht 14 ruft somit eine Veränderung der magnetooptischen Komponente, die dem reflektierten Licht durch das magnetische Material erteilt wird, und ferner eineinterferenz zwischen den Komponenten   BundB (und   allen später reflektierten, nicht durch die Schicht 14 absorbierten Strahlen) hervor. 



   Obwohl hier auf ein magnetooptisches System Bezug genommen wurde, das als Wiedergabesystem zum Lesen von auf dem Aufzeichnungsträger gespeicherten Daten verwendet wird, kann die Erfindung auch in jedem beliebigen magnetooptischen System Verwendung finden, bei dem die magnetisierbare Oberfläche dazu benutzt wird, einen auffallenden Lichtstrahl zu modulieren. So kann beispielsweise bei der Laser-Modulation ein Wellenleiter verwendet werden, der aus Glaswänden besteht, deren Aussenflächen eine dünne magnetische Schicht tragen, und der auf die reflektierende Schicht aufgebracht ist. Die Erfindung ist somit nicht auf den in Fig. 2 gezeigten Aufbau begrenzt, wo die reflektierende Silberschicht zwischen dem Träger 12 und der magnetisierbaren Schicht 14 liegt.

   Die Erfindung ist vielmehr in einer magnetisierbaren Schicht zu sehen, auf deren einer Seite Licht auffallen kann, während ihre andere Seite eine reflektierende Schicht   trägt,   die, wie in Fig. 2 schematisch gezeigt, das auffallende Licht reflektiert. 
 EMI2.1 
 hängt von Parametern des Photodetektorsystems 11 sowie von dem Ausmass der magnetooptischenDrehung und   derReflexionsfähigkeit derOberfläche   des magnetischen Aufzeichnungsträgers S ab. Die Eigenschaften der magnetisierbaren Oberfläche, die das Signal/Stör-Verhältnis beeinflussen, werden durch   eine "Güte-   zahl" definiert, deren Wert im allgemeinen der magnetooptischen Drehung und der   Oberflächenreflexions-   fähigkeit proportional ist. 



   Da sich die Gütezahl für den Film erhöht, wenn sich die Reflexionsfähigkeit des Films vergrössert und auch wenn die magnetooptische Drehung beschleunigt wird, wird die Dicke der magnetisierbaren Schicht 14 so gewählt, dass in jedem Fall geeignete Werte erhalten werden, die einer optimalen Gütezahl entsprechen. Um eine optimale magnetooptische Drehung zu erreichen, ist die Dicke der Schicht 14 so gering gewählt, dass sie für das auffallende Licht weitgehend durchlässig ist, was der Fall ist, wenn die Dicke dieser Schicht ungefähr gleich oder geringer als ein Viertel der Wellenlänge des auffallenden Lichtes, korrigiert für den Brechungsindex des Materials, ist (vergl.

   Born und Wolf, Principles of Optics, Permagon Press, Seiten   627-628).   Oberhalb dieser Dicke absorbiert die magnetisierbare Schicht so viel Licht, dass sie praktisch lichtundurchlässig ist. Andererseits erhöht sich die magnetooptische Einwirkung auf den die magnetisierbare Schicht 14 durchlaufenden Lichtstrahl mit der Dicke dieser Schicht. Aus 

 <Desc/Clms Page number 3> 

 diesem Grunde sollte die magnetisierbare Schicht so dick wie möglich gewählt werden, wobei allerdings die durch die Lichtabsorption gegebene Grenze nicht überschritten werden darf.

   Von noch grösserer Bedeutung ist es, dass die magnetooptische Drehung nicht nur durch ein Vergrössern der magnetooptischen Komponente erhöht wird, sondern auch durch Verminderung der Oberflächenreflexionsfähigkeit, da infolge der geringen Dicke der magnetisierbaren Schicht 14 Interferenzerscheinungen zwischen den. durch die Schichten 14 und 13 reflektierten Strahlen möglich sind. 



   In Fig. 3 sind graphische Darstellungen der magnetooptischen Drehung, der Reflexionsfähigkeit und der Gütezahl für einen Eisen/Kobalt-Film als Funktion von dessen Dicke gezeigt. Der Film setzt sich aus 
 EMI3.1 
 Remanenzzustände. ) Die sich ergebende Gütezahl FM wird durch folgenden Ausdruck wiedergegeben. 
 EMI3.2 
 



   Für die in Fig. 3 gezeigten Kurven hatte das auffallende Licht eine Wellenlänge von etwa 5000 A. Es sei bemerkt, dass mit dem Anwachsen der Dicke die jeweilige Reflexionsfähigkeit sich verringert, bis die Dicke von etwa 350       erreicht wird, wonach die Reflexionsfähigkeit wieder ansteigt. Andererseits sei bemerkt, dass sowohl die parallelen als auch die senkrechten magnetooptischen Drehungen sich bis zu einer Dicke von etwa 350       erhöhen, wonach die jeweiligen Drehungen sich verringern. Die sich ergebende 
 EMI3.3 
 fallende Licht undurchlässig sind, erhaltene Wert. 



   In Fig. 4 sind Kurven für die magnetooptische Drehung und die Reflexionsfähigkeitswerte als Funktion der Dicke einer Schicht aus elementarem Eisen gezeigt. Diese Kurven gleichen denen der Fig. 3, ausser dass hier die erhaltene Gütezahl nicht gezeigt wird. Fig. 4 veranschaulicht ferner die magnetooptischen Drehungen    bal und ballfür   senkrecht bzw. parallel zu der Auffallebene polarisierte Lichtstrahlen, deren jeweilige Polarisationsebenen für einen Eisenfilm, der nicht mit einer reflektierenden Silberunterlage versehen ist.

   Es sei darauf hingewiesen, dass die letztgenannten Kurven nicht die erwünschten Spitzenwerte besitzen, die sich ergeben, wenn die magnetische Schicht mit der Silberunterlage versehen ist, und dass bei einer Schichtdicke von über 600       die entsprechenden Werte für magnetisierbare Schichten mit und ohne Silberunterlage ineinander übergehen. 



   Die Fig. 5 und 6 gleichen der Fig. 4, ausser dass sie für dünne Schichten aus elementarem Kobalt bzw. Nickel gelten. Diese Figuren enthalten ebenfalls Darstellungen der magnetooptischen Drehungen   bal      und ballfür   die magnetischen Schichten ohne die Silberunterlage, und es zeigt sich auch hier, dass diese letztgenannten Kurven nicht die erwünschten Spitzenwerte zeigen, die erreicht werden, wenn die magnetische Schicht mit der Silberunterlage versehen ist. 



   Bei allen in Frage kommenden magnetischen Materialien wurde die Silberunterlage auf dem Träger durch ein Verdampfungsverfahren in einer Vakuumkammer abgelagert. Die magnetische Schicht wurde anschliessend auf die Silberunterlage aufgebracht, ohne dass die letztere mit Luft in Berührung kam. Es wurde beobachtet, dass die Extremwerte der in-den Fig.   3 - 6   gezeigten Kurven verringert werden, wenn die Silberunterlage vor dem Ablagern der magnetischen Schicht in Luftberührung kommt. Es liegt somit auf der Hand, dass optimale Werte magnetooptischer Drehung und die optimale Gütezahl dann erreicht werden, wenn der dünne magnetische Film und die Silberunterlage in einwandfreiem Kontakt miteinander stehen, so dass die Möglichkeit einer unerwünschten Zwischenschicht ausgeschlossen ist. 



   Es ist zwar allgemein bekannt, dass der Kerreffekt durch Überziehen der magnetischen Schicht mit Stoffen wie Siliziumoxyd oder Zinksulfid erhöht werden kann, doch vermindert die Verwendung solcher Überzüge die Reflexionsfähigkeit, was eine Verringerung des Optimalwertes der Gütezahl zur Folge hat. 



  Die magnetooptischen Eigenschaften solcher Überzüge können jedoch durch Verwendung einer reflektierenden Unterlage, wie im vorangegangenen beschrieben, weiter verbessert werden. 



   Wird ein polarisierter Lichtstrahl von der magnetischen Fläche reflektiert, so wird ein Lichtvektor erzeugt, der senkrecht auf der ursprünglichen Polarisationsebene steht und als Kerr-Komponente be- 

 <Desc/Clms Page number 4> 

 zeichnet   wird. DerresultierendeWinkel der Polarisationsebenendrehung   ergibt sich dann alsArcus-Tangens des Verhältnisses der Kerr-Komponente zu der normal reflektierten Komponente der Polarisationsebene. 



  Wird ein im vorangegangenen beschriebener Überzug verwendet, dann ist die Erhöhung der Polarisations- ebenendrehung auf ein Anwachsen der Grösse der Kerr-Komponente durch Mehrfachreflexion innerhalb der Überzugsschicht zurückzuführen, in der jede solche Reflexion die Kerr-Komponente vergrössert. Anderseits wird die Grösse des normal reflektierten Vektors in der ursprünglichen Polarisationsebene durch phasenmässig verschiedene reflektierte Strahlen vermindert. Wie bereits vorher beschrieben, ist der Beitrag zu dem   Signal/Stör-Vethältnis   des magnetooptischen Systems nicht nur proportional der magnetooptischen Drehung, sondern auch einer bestimmten Reflexionsfähigkeit, die durch die Überzugsschicht verringert wird.

   Somit erreicht im Gegensatz zu einem mit einem Überzug versehenen Aufzeichnungsträger die erfindungsgemässe Anordnung eine optimale Gütezahl, wenn eine optimale Beziehung zwischen magnetooptischer Drehung und Reflexionsfähigkeit gewählt wird. Diese optimale Gütezahl, die eine Funktion der Dicke der magnetischen Schicht darstellt, wird dann erreicht, wenn die Dicke der magnetischen Schicht so gering ist, dass sie lichtdurchlässig ist, und wenn die andere Seite der magnetischen Schicht mit einer reflektierenden Fläche versehen ist, durch die sowohl die normal reflektierte Komponente als auch die Kerr-Komponente des polarisierten Lichtstrahls verstärkt wird. 



    PATENTANSPRÜCHE :    
1. Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht, dadurch gekennzeichnet, dass sie so dünn ist, dass sie elektromagnetische Wellen praktisch ungeschwächt durchlässt und sich eine ihrer Seiten in gleichmässigem Kontakt mit einer Schicht aus diese Wellen reflektierendem Material befindet.

Claims (1)

  1. 2. Schicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Schicht für elektromagnetische Wellen, die eine Frequenz oder ein Frequenzband innerhalb des sichtbaren Spektrums besitzen, undurchlässig ist, und die Schicht aus magnetischem Material eine Dicke von nicht mehr als 600 besitzt.
    3. Magnetischer Aufzeichnungsträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die reflektierende Schicht aus Silber besteht.
AT404562A 1961-05-19 1962-05-17 Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht AT235051B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US235051XA 1961-05-19 1961-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT235051B true AT235051B (de) 1964-08-10

Family

ID=21815478

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT404562A AT235051B (de) 1961-05-19 1962-05-17 Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT235051B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1275604C2 (de) Aufzeichnungstraeger mit einer magnetisierbaren Schicht
DE69226996T2 (de) Magneto-optisches Aufzeichnungsmedium worauf Aufzeichnung mit einer Überschreibfunktion durchgeführt wird
DE2845604C2 (de)
DE69836571T2 (de) Magnetooptisches Speichermedium und dazugehöriges Wiedergabeverfahren
DE3523836C2 (de)
DE3039500A1 (de) Silberhalidhaltiger film zur optischen datenspeicherung
DE3783552T2 (de) Magneto-optisches informationswiedergabegeraet.
DE69317719T2 (de) Magnetooptische Speichervorrichtung und Verfahren zur Informationsaufnahme und -wiedergabe
DE2102215A1 (de) System zum Speichern und Abrufen von Informationen
DE3332840A1 (de) Thermomagnetooptischer speicher und aufzeichnungsmedium dafuer
DE3426646A1 (de) Magneto-optisches speichermedium
DE69212656T2 (de) Magnetooptisches Aufzeichnungsmedium
DE69932130T2 (de) Optisches system mit antireflektierender beschichtung
DE3334923C2 (de)
DE69934455T2 (de) Magnetooptisches Speichermedium
DE3317101C2 (de)
DE68921520T2 (de) System zum Reduzieren von holographischem Rauschen.
DE69222988T2 (de) Magnetooptisches Aufzeichnungsmedium
AT235051B (de) Als Aufzeichnungsträger dienende magnetisierbare Schicht
DE69020992T2 (de) Magneto-optisches Aufzeichnungsmedium.
DE1524875C3 (de) Magnetooptischer Datenspeicher
DE1151601B (de) Optischer Lichtverstaerker fuer selektive Floureszenz
DE2432479C2 (de) Ringlaser
DE68921257T2 (de) Magneto-optisches Speichergerät.
DE68920687T2 (de) Magnetooptischer Aufzeichnungsträger mit Cr enthaltender Aufzeichnungsschicht und Leseschicht.