AT234326B - Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene Schalungen - Google Patents
Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene SchalungenInfo
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Description
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Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene Schalungen
Die Verbindung kleiner plattenförmiger Elemente zu grösseren Tafeln mittels eines an der Rückseite der Elemente angeordneten Gitters ist bekannt. So wurden an keramischen Fliesen, auf deren Rückseite,
Bänder aus Papier, Textilien od. dgl. oder ein aus diesen gebildetes Gitter als Träger direkt an ihnen angebracht. Auch wurde an Belagtafeln die Vorderfläche von Glastäfelchen und die Rückfläche von einer
Zementschicht gebildet, in die die beiden Enden von vorstehenden Tragbügeln ragen. Auch wurden ver- einzelt Holztafeln aus kleinen Täfelchen erzeugt, die durch metallische Verbindungskörper miteinander verbunden sind.
Die Erfindung ermöglicht eine solche Verbesserung der Festigkeit von Belagplatten, dass mit ihnen das
Belegen der Aussenfläche von grossen Bauwerken, insbesondere mit Natursteinen möglich ist, wobei das
Belegen an der Baustelle abfallslos und von Hilfskräften schnell, einfach und billig erfolgen kann. Das bisherige Belegen von Böschungsmauern, Brüclzenlagermauerwerken, Säulen u. dgl. mit Natursteinen war sehr umständlich und teuer, da hiezu Steine von mindestens 30 cm Stärke nötig waren, die an Ort und
Stelle von Facharbeitern behauen wurden, so dass ein wesentlicher Teil des antransportierten Materials zu Abfall wurde, was bei Verwendung erfindungsgemässer Verkleidungsplatten vermieden wird.
Die Erfindung betrifft eine Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene Schalungen, bestehend aus die Aussenschicht der Verkleidungsplatte bildenden, nebeneinander angeordneten, plattenförmigen Steinen, die an ihrer Rückseite mit einem Gitter verbunden sind, sowie aus einer Betor. schicht und besteht darin, dass das mit den plattenförmigen Steinen verbundene Gitter als Bewehrungsgitter für die Betonschicht der Verkleidungsplatte im Abstand von den Steinen angeordnet und mit an sich bekannten, aus der Betonschicht ragenden Bügeln versehen ist. Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung der Verkleidungsplatte.
Die Zeichnung stellt in Fig. l schematisch eine beispielsweise Ausführung einer erfindungsgemässen Verkleidungsplatte von hinten gesehen dar. Die Fig. 2 zeigt in Seitenansicht die herzustellende Platte im Rütteltisch zwecks Aufbringen ihrer Betonschicht. Die Fig. 3 stellt die Platte als verlorene Schalung beim Betonieren eines Bauwerkes dar.
Die gegenständliche Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene Schalungen, besteht in an sich bekannter Art aus ihre Aussenschicht bildenden, nebeneinander angeordneten, plattenförmigen Steinen l, die an ihrer Rückseite mit einem Gitter 2 sowie mit einer Betonschicht 4 verbunden sind.
Erfindungsgemäss ist das mit den Steinen 1 verbundene Gitter 2 als Bewehrungsgitter für die Betonschicht 4 in Abstand von den Steinen 1 angeordnet. Bei einer vorzugsweisen Ausführung ist das Gitter 2 durch Zementkugeln mit den Steinen verbunden und in Abstand von letzteren gehalten. Das Gitter 1 trägt in an sich bekannter Art aus der Betonschicht 4 ragende Bügel 3.
Bei Herstellung der Verkleidungsplatte werden die plattenförmigen Steine 1 auf einer ebenen Unterlage nebeneinander aufgelegt, worauf das Gitter 2 im Abstand von den Steinen, auf diesen angeordnet, vorzugsweise an einigen oder allen Gitterknotenpunkten befestigt wird. Hierauf werden am Gitter, von der Gitterebene senkrecht abstehende Bügel 3 befestigt. Nach Abbinden und Trocknen wird das Gitter 2 mit den Steinen nach oben in einen Rütteltisch 5,6 gelegt. Hiebei ragen vorzugsweise die abstehenden Teile der Bügel 3 in Rillen des Tisches. Nun wird der Beton eingebracht und gerüttelt, bis
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binden und Härten ist die Platte versand-und einbaubereit. An der Baustelle kann eine solche Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte, ohne Antall von Abfall auch von Hilfskräften aufgestellt werden.
Die Tragbügel 3 können hiebei, wie beispielsweise in Fig. 3 dargestellt, zur Befestigung, d. h. zum Anrödeln der üblichen Armierung 7,8 Verwendung finden.
In die aufgestellten Schalungsplatten wird nun der das Bauwerk ausfüllende Beton eingebracht. Da insbesondere ein Natursteinbelag bei der erfindungsgemässen Verkleidungsplatte eine weitaus geringere Stärke aufweisen kann, als dies bisher möglich war, entfällt bei gegebenen Aussenmassen des Bauwerkes eine grössere Stärke für den armierten Beton, wodurch eine grössere Festigkeit und Tragfähigkeit des Bauwerkes erreicht werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene Schalungen, bestehend aus die Aussenschicht der Verkleidungsplatte bildenden, nebeneinander angeordneten, plattenförmigen Steinen, die an ihrer Rückseite mit einem Gitter verbunden sind, und einer Betonschicht, dadurch gekennzeichnet, dass das mit den plattenförmigen Steinen (1) verbundene Gitter (2) als Bewehrungsgitter für die Betonschicht (4) der Verkleidungsplatte im Abstand von den Steinen (1) angeordnet und mit an sich bekannten, aus der Betonschicht (4) ragenden Bügeln (3) versehen ist.
Claims (1)
- 2. Verfahren zur Herstellung der Verkleidungsplatte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die plattenförmigen Steine (1) auf einer ebenen Unterlage nebeneinander aufgelegt werden, hierauf das Gitter (2) im Abstand von den Steinen (1) angeordnet und mit diesen vorzugsweise an den Gitterknotenpunkten durch Zementmörtelkugeln verbunden wird, wonach an dem Gitter von der Gitterebene senkrecht ab- stehende Bügel (3) befestigt werden, worauf in einem Rütteltisch (5,6) die Betonschicht (4) der Verlei- dungsplatte aufgebracht wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT425662A AT234326B (de) | 1962-05-24 | 1962-05-24 | Verkleidungsplatte, insbesondere Schalungsplatte für verlorene Schalungen |
Applications Claiming Priority (1)
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| AT234326B true AT234326B (de) | 1964-06-25 |
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ID=3561672
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Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT234326B (de) |
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1962
- 1962-05-24 AT AT425662A patent/AT234326B/de active
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