[go: up one dir, main page]

AT226842B - Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre - Google Patents

Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre

Info

Publication number
AT226842B
AT226842B AT773561A AT773561A AT226842B AT 226842 B AT226842 B AT 226842B AT 773561 A AT773561 A AT 773561A AT 773561 A AT773561 A AT 773561A AT 226842 B AT226842 B AT 226842B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cathode ray
ray tube
cavity resonator
electron beam
tube according
Prior art date
Application number
AT773561A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT226842B publication Critical patent/AT226842B/de

Links

Landscapes

  • Microwave Tubes (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre 
Die. Erfindung betrifft eine geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre zur Erzeugung, Ver-   stärkung   und Begrenzung höchstfrequenter, insbesonders amplitudenmodulierter Signale mit einem Elek-   tronenstrahlerzeugungssystem, mit zwei   hintereinander vom Elektronenstrahl   über Koppelspalte durchsetz-   te Hohlraumresonatoren und mit einer Auffangelektrode. 



   Bekanntlich bestimmt sich der Wirkungsgrad eines Zweikreisklystrons zur Verstärkung höchster Frequenzen aus dem Verhältnis von Hochfrequenzausgangsleistung zur Gleichstromleistung des Elektronenstrahls. Da die Hochfrequenzausgangsleistung unabhängig von der Gleichstromleistung des Elektronenstrahls sich besonders bei Amplitudenmodulation laufend ändert, ist der Wirkungsgrad einer derartigen Röhre nicht konstant. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Elektronenstrahlröhre zur Erzeugung, Verstärkung und Begrenzung höchstfrequenter, insbesonders amplitudenmodulierter Signale zu schaffen, die bei hohem Wirkungsgrad im gesamten Betriebsbereich mit einem möglichst konstanten Verhältnis von Hochfrequenzausgangsleistung zur Gleichstromleistung des Elektronenstrahls arbeitet. 



   Die Erfindung geht von der Überlegung aus, dass bei der Modulation der Länge von Stromimpulsen proportional mit der Hochfrequenz die Gleichstromkomponente geändert wird. Entsprechend diesem Prinzip soll der Elektronenstrahl einer Elektronenstrahlröhre Impulsform mit in der Länge modulierten Stromimpulsen erhalten, die einen Ausgangskreis anregen. 



   Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre der eingangs   erwähnten   Art vorgeschlagen, bei der nach der Erfindung vor dem zweiten Hohlraumresonator konzentrisch zur Elektronenstrahlachse eine Lochblende, die annähernd auf Kathodenpotential liegt, und, dieser in Elektronenstrahlrichtung vorausgehend, ein ringförmiger Auffänger für die an der Lochblende reflektierten Elektronen angeordnet ist. 



   Nachstehend soll an Hand der in schematischer Darstellungsweise gehaltenen Figuren der Zeichnung ein Ausführungsbeispiel der Erfindung naher erläutert werden. Dabei sind alle Teile, die nicht unbedingt zum Verständnis der Erfindung notwendig erscheinen, z. B. die Vakuumhülle oder die Mittel zur Fokussierung des Elektronenstrahls, weggelassen. 



   Die Elektronenstrahlröhre nach Fig. 1 ähnelt in ihrem Aufbau aus dem Elektronenstrahlerzeugungs- 
 EMI1.1 
 Kathodenpotential beaufschlagt. Dadurch bewirkt die Lochblende 6 eine Reflexion der im Koppelspalt des Hohlraumresonators 2 verzögerten Elektronen. Nur die im Koppelspalt des Hohlraumresonators 2 beschleunigten Elektronen gelangen durch die Blendenöffnung der Blende 6. Diese Elektronen werden hinter der Blende 6 beschleunigt und regen als einzelne Stromimpulse den Hohlraumresonator 3 über dessen Koppelspalt an. Die an der Lochblende 6 reflektierten Elektronen werden von einem ringförmigen Auffänger 7 abgesaugt, wie durch die Elektronenbahnen 8 angedeutet ist. Der Auffänger 7 ist dabei vorteilhaft mit einem nur geringen positiven Gleichpotential beaufschlagt, um die Auftreffenergie der Elektronen und damit die Verlustleistung der Röhre gering zu halten. 



   Die Fig. 2a-2c erläutern den zeitlichen Verlauf des durch die Lochblende 6 tretenden Elektronen- 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 stromes. Dabei gibt Fig. 2a den Verlauf der Modulation am Hohlraumresonator 2 und Fig. 2b die Strom- geschwindigkeitscharakteristik der Lochblende 6 bei einer bestimmten Spannung an der Lochblende an.
Aus den Fig. 2a und 2b ergibt sich dann der zeitliche Verlauf des durch die Lochblende 6 tretenden Elek- tronenstromes der Fig. 2c. Eine Modulation der Pulslänge und damit der Hochfrequenzspannung kann er- reicht werden, wenn man an die Lochblende 6 eine niederfrequente Modulationsspannung anlegt. 



   Die in Fig. 1 gezeigte erfindungsgemässe Elektronenstrahlröhre ist als Verstärkerröhre mit dem Hohl- raumresonator 2 als Eingangs- und dem Hohlraumresonator 3 als Ausgangskreis ausgebildet. Eine erfin- dungsgemässe Elektronenstrahlröhre kann aber auch als Oszillator wirken, wenn man die an der Lochblen- de 6 reflektierten Elektronen in den ersten Hohlraumresonator 2 zurückkehren lässt. 



   Die Erfindung hat besonders Bedeutung für amplitudenmodulierte Sender, da es bei solchen Sendern erwünscht ist, dass die Elektronenstrahlröhren ständig mit gutem Wirkungsgrad arbeiten. 



    PATENT ANSPRÜCHE :    
1. Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre zur Erzeugung, Verstärkung und Begrenzung höchstfrequenter, insbesondere amplitudenmodulierter Signale mit einem Elektronenstrahlerzeugungssystem, mit zwei hintereinander vom Elektronenstrahl über Koppelspalte durchsetzten   Hohlraumresonato-   ren und mit einer Auffangelektrode, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem zweiten Hohlraumresonator (3) konzentrisch zur Elektronenstrahlachse eine Lochblende (6), die annähernd auf Kathodenpotential liegt, und, dieser in Elektronenstrahlrichtung vorausgehend, ein ringförmiger Auffänger (7) für die an der   Loch.-   blende (6) reflektierten Elektronen angeordnet ist.

Claims (1)

  1. 2. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der ringförmige Auffänger (7) auf geringem positivem Gleichpotential liegt.
    3. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass zur Modulation der Hochfrequenz die Lochblende (6) mit einer niederfrequenten Modulationsspannung beaufschlagt ist.
    4. Elektronenstrahlröhre nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass für Verstärker- und Begrenzerbetrieb der erste Hohlraumresonator (2) als Einkoppel- und der zweite Hohlraumresonator (3) als Auskoppelkreis dient.
    5. Elektronenstrahlröhre nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass für Oszillatorbetrieb die an der Lochblende (6) reflektierten Elektronen in den ersten Hohlraumresonator (2) zurückkehren.
AT773561A 1961-03-07 1961-10-13 Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre AT226842B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE226842X 1961-03-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT226842B true AT226842B (de) 1963-04-10

Family

ID=5866428

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT773561A AT226842B (de) 1961-03-07 1961-10-13 Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT226842B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE941493C (de) Impulserzeugungsanlage fuer ein mit Impulszeitmodulation arbeitendes Nachrichtenuebertragungssystem
DE69021290T2 (de) Mikrowellen-verstärker oder oszillator-anordnung.
US2205071A (en) Space discharge apparatus and circuits therefor
GB477668A (en) Improvements in or relating to electron discharge devices and arrangements for use on very short waves
DE1766703B1 (de) Laufzeitroehre
AT226842B (de) Geschwindigkeitsmodulierte Elektronenstrahlröhre
GB493751A (en) Improvements in or relating to electron discharge devices
GB592572A (en) Improvements in or relating to electron discharge apparatus
DE1464682A1 (de) Elektronenstrahlerzeugungssystem
DE4107550A1 (de) Hochfrequenz-verstaerkervorrichtung
US2553566A (en) Phase modulated wave generator
DE1290634B (de) Elektronenstrahlroehre mit Geschwindigkeitsmodulation
DE2015124A1 (de) Impulsweise betriebenes Elektronen-Strahlsystem
DE1026799B (de) Laufzeitroehre nach Art einer Wanderfeldroehre mit zwei hintereinandergeschalteten Systemen mit wellenfuehrenden Anordnungen
US2181170A (en) Electronic device
DE846706C (de) Vorrichtung zum Erzeugen oder Verstaerken ultrahochfrequenter Schwingungen unter Verwendung einer Laufzeitroehre
DE727935C (de) Anordnung zur Fremdsteuerung und Frequenzvervielfachung von Dezimeterwellen unter Verwendung von Magnetfeldroehren
DE1144853B (de) Elektronenstrahlroehre zur Verstaerkung von insbesondere amplitudenmodulierten Hochfrequenzsignalen sehr kurzer Wellenlaenge
DE730415C (de) Sendevorrichtung zur Nachrichtenuebermittlung nach dem Doppeltonverfahren
GB493140A (en) Improvements in or relating to electron discharge devices
DE879399C (de) Elektronenroehre zur Erzeugung, Verstaerkung und Modulation elektrischer Schwingungen
DE672510C (de) Magnetronroehre mit Kathode, mehreren dazu achsparallelen Anodensegmenten und Hilfselektroden
DE722472C (de) Anordnung zum Empfang ultrahochfrequenter Schwingungen
DE1296709B (de) Elektronenstrahlroehre zur Erzeugung von elektrischen Impulsen sehr kurzer Impulsdauer und Verfahren zur Erzeugung von Impulsgruppen begrenzter Zeitdauer mit einer solchen Elektronenstrahlroehre
DE1249409B (de)