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AT211814B - Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten 2-Acyl-4-aminophenol-äthern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten 2-Acyl-4-aminophenol-äthern

Info

Publication number
AT211814B
AT211814B AT1425957A AT1425957A AT211814B AT 211814 B AT211814 B AT 211814B AT 1425957 A AT1425957 A AT 1425957A AT 1425957 A AT1425957 A AT 1425957A AT 211814 B AT211814 B AT 211814B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
carbon atoms
group
hydrogen
radical
acyl
Prior art date
Application number
AT1425957A
Other languages
English (en)
Original Assignee
Thomae Gmbh Dr K
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Thomae Gmbh Dr K filed Critical Thomae Gmbh Dr K
Application granted granted Critical
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten   2-Acyl-4-aminophenol-äthern   
Die vorliegende Erfindung betrifft die Herstellung von   neuen 2-Acyl-4-aminophenol-äthern   der allgemeinen Formel : 
 EMI1.1 
 In dieser Formel bedeutet X einen eine Kohlenstoffdoppelbindung oder eine Kohlenstoffdrei- 
 EMI1.2 
 verzweigten Alkylenrest mit 3-10 Kohlenstoff-   atomen ; R. i Wasserstoff   oder einen aliphatischen Acyl-oder 2-Oxyacylrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen ; R2 Wasserstoff, einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1-11 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls substituierten Arylrest ;

   Ra Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl-, vorzugsweise eine Methylgruppe, eine Alkoxy-, vorzugsweise eine Methoxygruppe, oder eine Acylamino-, vorzugsweise eine Acetaminogruppe ;   R4   Wasserstoff, Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine Acyloxy-, vorzugsweise eine Acetoxygruppe, eine Hydroxylgruppe, eine Amino-, Alkylamino- oder Dialkylaminogruppe, deren Alkylreste je 1-4 Kohlenstoffatome enthalten und auch zusammen mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom aufweisenden Ring bilden können, oder einen Rest der allgemeinen Formel : 
 EMI1.3 
 in der   R"R,   und R3 die oben angegebene Bedeutung haben. 



   Diese Verbindungen werden erfindungsgemäss auf folgendem Weg erhalten : 
Reduktion von Nitroverbindungen der allgemeinen Formel : 
 EMI1.4 
 worin   R2, R3, R4   und X die angegebene Bedeutung haben, nach an sich bekannten Verfahren zu den entsprechenden Aminoverbindungen und gegebenenfalls Acylierung derselben mit geeigneten Derivaten von aliphatischen Carbonsäuren oder 2-Oxycarbonsäuren mit 1-4 Kohlenstoffatomen. 



   Die nach der Erfindung erhältlichen 2-Acyl-4aminophenol-äther können in die entsprechenden Carbonylderivate, z. B. Oxime, Hydrazone, substituierte Hydrazone, Semicarbazone, Thiosemicarbazone, offene und cyclische Ketale und Acetale übergeführt werden. 



   Einige Vertreter aus der Klasse der 2-Acyl-4aminophenole bzw. ihre einfachen, gesättigten Äther sind durch die Arbeiten von Kunckell, Ber. d. deutschen chemischen Gesellschaft, Band 34,1901, Seite 124 ff. sowie Mathiesen, Chem. Soc. (London), 1949, Seite 1133-1137 und Marc Julia, Bull. Soc. Chim. France, 1952, Seite 639-642 bekannt geworden. Angaben über die Wirkung dieser Produkte finden sich in der Literatur bisher nicht. 



   Es wurde nun festgestellt, dass die erfindungsgemäss hergestellten Verbindungen eine gute antipyretische und antiphlogistische Wirkung besitzen und eine erheblich geringere Methämoglobinbildung im Organismus erzeugen, als z. B. das bekannte p-Äthoxy-acetanilid. Die pharmakologische Wirkung der neuen ungesättigten Äther   übertrifft   ferner die der aus der Literatur bekannten 2-Acyl-4-aminophenolderivate. 



   Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung. 



   Beispiel   l :   a)   2-Acetyl-4-amino-5-methoxy-     phenyl-allyläther :    

 <Desc/Clms Page number 2> 

 10, 0 g   2-Acetyl-4-nitro-5-methoxy-phenyl-allyl-   äther werden in 100 cm3 Methanol mit 5 cm3 konzentrierter Salzsäure zum Sieden erhitzt und unter Umrühren werden 6, 0 g Eisenfeilspäne zugefügt. Nach Abklingen der starken Wasserstoffentwicklung kocht man noch 4 Stunden am   Rückfluss,   neutralisiert mit alkoholischer Natronlauge, filtriert heiss von dem Hydroxydschlamm ab und digeriert den   Filtrierrück-   stand noch dreimal mit siedendem Methanol. 



  Das Filtrat und die Nachwaschungen werden vereinigt und eingeengt. Nach Wasserzusatz erhält man einen braunen Niederschlag, der aus Wasser umkristallisiert wird. Es fallen Kristalle vom Schmelzpunkt 93   C an. b)   2-Acetyl-4-acetamino-5-methoxy-phenyl-     allyläther :   
Nach dem Trocknen werden die nach a) erhaltenen Kristalle in Essigsäureanhydrid zusammen mit etwas Natriumacetat 15 Minuten am   Rückfluss   gekocht. Nach dem Abkühlen giesst man in Wasser ein, saugt ab und kristallisiert 
 EMI2.1 
 allyläther werden mit 24, 0 g sirupöser, wasserfreier Milchsäure 48 Stunden lang bei 50  C im Trockenschrank stehen gelassen. Dabei gehen die anfänglich ungelösten Kristalle in Lösung. 



  Man nimmt in verdünnter Natronlauge auf, saugt ab und wäscht den Niederschlag neutral. 



  Nach dem Trocknen kristallisiert man dreimal aus Benzol um. Man erhält gelbliche, in verdünnten Säuren und Laugen unlösliche Kristalle vom F =   122-123      C ; Ausbeute : 2, 8   g.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten 2-Acyl-4-aminophenol-äthern der allgemeinen Formel : EMI2.2 worin bedeuten : X einen eine Kohlenstoffdoppelbindung oder eine Kohlenstoffdreifachbindung enthaltenden, geradkettigen oder verzweigten Alkylenrest mit 3-10 Kohlenstoffatomen, Ri Wasserstoff oder einen aliphatischen Acyl-bzw.
    2-Oxyacylrest mit 1-4 Kohlenstoffatomen, R2 Wasserstoff, einen geradkettigen oder verzweigten Alkylrest mit 1-11 Kohlenstoffatomen oder einen gegebenenfalls substituierten Arylrest, Rg Wasserstoff, Halogen, eine Alkyl-, vorzugsweise eine Methylgruppe, eine Alkoxy-, vorzugsweise eine Methoxygruppe, oder eine Acylamino-, vorzugsweise eine Acetaminogruppe, R4 Wasserstoff, Halogen, eine Alkoxygruppe mit 1-4 Kohlenstoffatomen, eine Acyloxy-, vorzugsweise eine Acetoxygruppe, eine Hydroxylgruppe, eine Amino-, Alkylamino-oder Dialkyl- aminogruppe, deren Alkylreste je 1-4 Kohlenstoffatome enthalten und auch zusammen mit dem Stickstoffatom einen gegebenenfalls ein weiteres Heteroatom aufweisenden Ring bilden können, oder einen Rest der allgemeinen Formel :
    EMI2.3 in der Rl > R2 und R3 die oben angegebene Bedeutung haben, dadurch gekennzeichnet, dass man Nitroverbindungen der allgemeinen Formel : EMI2.4 worin Ru Ru, ruz und X die angegebene Bedeutung besitzen, zu den entsprechenden Aminoverbindungen reduziert und diese gegebenenfalls mit geeigneten Derivaten von aliphatischen Car- bonsäuren oder oc-Oxycarbonsäuren mit 1-4 Kohlenstoffatomen acyliert.
AT1425957A 1956-12-07 1957-11-23 Verfahren zur Herstellung von neuen, ungesättigten 2-Acyl-4-aminophenol-äthern AT211814B (de)

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