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Pumpe
Die Erfindung bezieht sich auf Pumpen mit hin-und hergehendem Kolben und betrifft im besonderen Pumpen für die Förderung von verhältnismässig kleinen Mengen von Schmiermitteln zu Schmierstellen.
Bei bekannten, für diesen Zweck verwendeten Pumpen befinden sich in einem Zylinder zwei Kolben, von denen der eine als Förderkolben dient und durch eine Antriebseinrichtung im Zylinder hin-und herbewegbar ist, wogegen der zweite als Regelkolben dient und im Zylinder in Abhängigkeit von der Differenz der zu seinen beiden Seiten herrschenden Drücke verschiebbar ist, wobei Anschläge vorgesehen sind, welche die Verschiebung des Regelkolbens nach beiden Richtungen auf einen Hubweg beschränken, der kürzer ist als der Hubweg des Förderkolbens, und wobei die Einlassöffnung des Zylinders, durch den Förderkolben im letzten Teil der Kolbenbewegung in Richtung vom Regelkolben weg mit dem Raum zwischen den beiden Kolben verbunden und beim Kolbenrücklauf wieder verschlossen wird,
wogegen die Auslassöff- nung vom Regelkolben bei dessen Eintreffen an dem vom Förderkolben. fernen Anschlag mit dem Raum zwischen den beiden Kolben verbunden, bei dessen Eintreffen an dem dem Förderkolben nahen Anschlag hingegen verschlossen wird.
Bei dieser Ausbildung der Pumpe hängt die Menge der geförderten Flüssigkeit von der Länge des vom Förderkolben nach dem Anhalten des Regelkolbens in Richtung zur Einlassöffnung zurückgelegten Hubweges ab. Beim Rücklaufhub bewegen sich zunächst beide Kolben zusammen mit der Flüssigkeit, die durch.. die Einlassöffnung eingetreten und zwischen die beiden Kolben gelangt ist, wobei der Regelkolben die Auslassöffnung freigibt, so lange, bis der Regelkolben angehalten wird, wonach der sich weiter bewegende Förderkolben die Flüssigkeit durch die Auslassöffnung hinaus und hinter ein Rückschlagventil in die Förderleitung drückt.
Zur Vermeidung von Schäden durch Versagen der Ölzufuhr zu einzelnen Schmierstellen sind bei solchen Ölförderpumpen Sichtkontrollvorrichtungen erforderlich, damit die Versorgung der Schmierstellen mit Schmiermittel überwacht werden kann.
Zu diesem Zwecke ist bei einer bekannten Schmiermittelpumpe in die Zuleitung des Öles vom Vorratsbehälter zur Förderstelle der Pumpe ein becherartiger Behälter eingeschaltet, dem das Öl aus dem Vorratsbehälter durch einen besonderen Speisekolben unter Druck zugeführt wird. Das Öl wird aus dem becherartigen Behälter durch den Förderkolben der Pumpe angesaugt und zu den Schmierstellen gedrückt.
Bei dieser Anordnung kann an einem Schauglas das Eintreffen des durch den Speisekolben in den becher-
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der weiter erfolgenden Zufuhr von Öl durch den Speisekolben überläuft. Inzwischen können sowohl an den Schmierstellen als auch an der Pumpe selbst durch Ausbleiben des Schmiermittels Schäden auftreten.
Ein Hauptziel der Erfindung besteht deshalb darin, eine Pumpe der eingangs erläuterten Art so auszugestalten, dass schon in der Zuleitung an einer Sichtkontrolleinrichtung die einwandfreie Funktion des Förderkolbens der Pumpe erkennbar ist.
Dieses Ziel wird erfindungsgemäss Im wesentlichen dadurch erreicht, dass bei einer Pumpe der eingangs beschriebenen Art die Einlassöffnung durch einen Kanal mit einer eine Sichtkontrolleinrichtung bildenden luftdichten Kammer verbunden ist, in die ein mit dem Vorratsbehälter für die zu fördernde Flüssigkeit verbundenes Tropfrohr od. dgl. einmündet, so dass der bei der Betätigung der Antriebseinrichtung
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des Förderkolbens in der luftdichten Kammer entstehende Unterdruck über das Tropfrohr od. dgl.
Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in die luftdichte Kammer einsaugt, aus welcher Kammer dann die Flüssigkeit durch den Kanal in den Raum zwischen den beiden Kolben im Zylinder gelangt, aus dem sie der Forderkolben herausdrückt, wenn die Auslassöffnung durch den Regelkolben freigegeben worden ist.
Die erfindungsgemässe Ausbildung der Pumpe bietet den wichtigen Vorteil, dass eine Funktionsstörung oder ein gänzliches Versagen des Förderkolbens der Pumpe sofort an der Verlangsamung bzw. am Ausbleiben des Tropfenfalles im Schauglas der Sichtkontrolleinrichtung erkennbar wird, so dass rechtzeitig eine Reserveschmiereinrichtung eingeschaltet oder bei Fehlen einer solchen, die Maschine stillgesetzt werden kann, um Beschädigungen durch Trockenlauf zu verhüten.
Bei der erfindungsgemässen Pumpe wird aber an der Sichtkontrolleinrichtung nicht nur die ordnunggemässe Funktion des Förderkolbens der Pumpe angezeigt, vielmehr gibt die Geschwindigkeit der Tropfenfolge überdies auch ein Mass für die vom Förderkolben aus der Sichtkammer angesaugte und zu den Schmierstellen geförderte Schmiermittelmenge an, wodurch die Erfindung, wie nachfolgend noch genauer beschrieben wird, weitere vorteilhafte Möglichkeiten bietet, nämlich, die Fördermenge der Pumpe unter Beobachtung der Tropfenfolge in der Sichtkontrolleinrichtung nach Erfordernis einzuregeln, ferner den Schmierstellen der Maschine nach längerem Stillstand derselben durch eine handbetätigbare Vorförderpumpe ebenfalls unter Beobachtung des Tropfenfalles in der Sichtkontrolleinrichtung schon vor dem Anlauf der Maschine Schmiermittel zuzuführen,
wobei gleichzeitig die Sichtkontrolleinrichtung schon bei noch stehender Maschine in betriebsmässigen Druck- und Anzeigezustand versetzt wird, und schliesslich,. insbesondere bei mehrzylindrigen Pumpen oder unter erschwerten Betriebsbedingungen die Möglichkeit, auch bei Anzeige einer ungestörten Ansaugung an einer zusätzlichen Sichtkontrolle zu erkennen, ob etwa infolge übermässiger Abnützung des Förderkolbens durch verringerte Abdichtung oder Leckstellen in der Pumpe nicht alle angesaugte Flüssigkeit zu den Schmierstellen gelangt.
Die Erfindung soll nachstehend unter Bezugnahme auf einige in den Zeichnungen dargestellte Ausführungsbeispiele näher erläutert werden : Fig. 1 zeigt eine beispielsweise Ausführungsform der erfindungsgemä-
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veranschaulicht eine der Pumpe nach Fig. 2 ähnliche Pumpe samt der Tropfzufuhreinrichtung. In Fig. 6 ist eine der Pumpe nach Fig. 2 ähnliche Pumpe dargestellt, die mit einer Schauvorrichtung zur Kontrolle der Pumpenförderung ausgestattet ist und schliesslich zeigt Fig. 7 eine Pumpe ähnlich der in Fig. 6 dargestellten, die aber mit einer andern Vorrichtung zur Kontrolle der Pumpenförderung versehen ist. In den Fig. 2, 3, 4, 6 und 7 ist die Tropfzuführungseinrichtung der Einfachheit halber nicht mehr dargestellt.
Bei der in Fig. 1 dargestellten Pumpe ist ein Pumpengehäuse 10 an der Aussenseite der Wand 11 eines Schmiermittelbehälters befestigt. Das Pumpengehäuse weist eine Bohrung auf, in welche ein Pumpenzylinder 12 eingesetzt ist, der mit einem Ende in den Schmiermittelbehälter hineinragt'und an der andern Seite in der Bohrung endet. Im Pumpenzylinder ist ein rohrförmiger Kolben 13 hin und her bewegbar, der den ersten Kolben bildet. Dieser rohrförmige Kolben13 trägt einen verbreiterten Kopf 14, der auf dem im Schmiermittelbehälter liegenden Ende des Kolbens 13 befestigt ist. In der Bohrung im Pumpengehäuse ist durch eine Erweiterung eine Schulterfläche 15 gebildet, an der ein Flansch 16 am Ende des Zylinders anliegt, der durch den in das Gewinde der erweiterten Gehäusebohrung eingeschraubten Gewindehals 17 einer abgesetzten Muffe 18 festgeklemmt ist.
Die abgesetzte Muffe 18 hat ein Innengewinde, in welches ein Gewindeansatz eines hohlen zylindrischen Teiles 20 eingeschraubt ist, der an seinem inneren Ende einen nach innen vorspringenden Flansch 21 aufweist, der einen einstellbaren Anschlag zur Begrenzung des Hubweges eines zweiten Kolbens 19 bildet. Die abgesetzte Muffe 18 ist ebenfalls mit einem nach innen vorspringenden Flansch 22 versehen, an dessen Innenseite eine gespaltene Ringscheibe 23 anliegt, die einen festen Anschlag für den zweiten Kolben 19 bildet. Dieser zweite Kolben 19 befindet sich ebenfalls im Zylinder 12 und ist mit einer Stange 24 versehen, die sich durch die Flansche 22 und 21 hindurch erstreckt und innerhalb des hohlen zylindrischen Teiles 20 mit einem verbreiterten Kopf 25 endet.
Zwischen diesem Kopf 25 und einem Verschlusspfropfen 27, der in das Gewinde am Ende des hohlen Teiles 20 eingeschraubt ist, ist eine Schraubendruckfeder 26 eingesetzt. Die Lage des einstellbaren Anschlages 21 kann durch Hinein- oder Herausschrauben des hohlen Teiles 20 in die oder aus der abgesetzten Muffe 18 verändert werden, wobei eine Klemmschraube 28 vorgesehen ist, um die Muffe 18 in der eingestellten Lage festzuhalten.
Der zweite Kolben 19 hat eine blind endende Bohrung 19. Durch den hohlen Kolben 13 erstreckt sich eine Stange 30, deren dünnerer Endteil 31 in die blinde Bohrung eingesetzt und in dieser durch einen
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Querstift 32 befestigt ist, der ein Loch im Kolben 19 durchsetzt. Der Zylinder 12 hat eine Einlassbohrung 33, die sich mit einer Ringnut 34 schneidet, welche ihrerseits durch einen Kanal 63, der von einer noch zu beschreibenden Tropfzufuhreinrichtung mit Sichtkontrolle ausgeht, mit dem Schmiermittelbehäl- ter verbunden ist. In ähnlicher Weise ist der Zylinder mit einer Auslassöffnung 36 versehen, die in eine
Umfangsnut 37 mündet, welche ihrerseits mit einem Abströmkanal 38,39 in Verbindung steht, der durch ein Rückschlagventil 40 gesteuerc ist, das durch eine Feder 42 auf den Ventilsitz 41 gedrückt wird.
Die Stange 30 trägt einen verbreiterten Kopf 43, der gegenüber einem Nocken auf einer nicht dar- gestellten Nockenwelle angeordnet ist, die sich durch denSchmiermittelbehälter erstreckt. Dieser Nocken bildet einen unabhängig vom Flansch 21 einstellbaren Anschlag für die Begrenzung des Hubweges des zwei- ten Kolbens 19.
Gemäss der Erfindung ist mit dem Pumpengehäuse eine Tropfzuführungseinrichtung mit Sichtkontrolle verbunden. Zu diesem Zweck ist das Pumpengehäuse 10 mit einem Sockel 55 versehen, in den das unte- re Ende eines durchsichtigen Schaurohres 56 hineinpasst, das einen Dichtungsring 57 festklemmt und am oberen Ende durch einen Deckel 58 verschlossen ist. Der Boden des Sockels 55 ist durch einen Kanal 59 mit einem Kanal 67 verbunden, der über die Öffnung 35 in den Behälter führt. Der Kanal 59 ist mit einem
Ventilsitz 60 versehen, auf dem ein Kugelventil 61 aufsitzt. Im Boden des Sockelteiles 55 befindet sich ferner eine Öffnung 62, die durch den Kanal 63 mit einer Einlassöffnung 64 verbunden ist, die sich gegen die Umfangsnut 34 im Zylinder öffnet.
In das Gewinde 68 des Kanales 59 ist ein Gewindenippel 65 eingeschraubt, der ein Tropfzuführungsrohr 66 trägt, dessen oberes Ende, aus dem das Schmiermittel tropft, umgebogen ist.
In der Zeichnung sind die beiden Kolben 13 und 19 in ihrer rechten Endstellung dargestellt, bei der dieEinlassöffnung 33 geschlossen und die Auslassöffnung 36 geöffnet ist. Der verbreiterte Kopf 14 des Kolbens 13 liegt an einem nicht dargestellten Schwinghebelarm an und wird durch eine Druckfeder 44 nach aussen gedrückt. Wenn der Schwinghebelarm nach links schwingt, dann schiebt die Feder den Rohrkolben 13 nach links und das Ventil 40 schliesst sich. Durch die infolge der Bewegung des Kolbens 13 im Zylinder entstehende Saugwirkung und durch die Wirkung der Feder 26 wird der Kolben 19 ebenfalls nach links gedrückt, wobei die Auslassöffnung 36 geschlossen wird.
Der zweite Kolben 19 bewegt sich weiter nach links, bis entweder der verbreiterte Kopf 25 an den einstellbaren Anschlag 21 anstösst oder der Kopf 43 auf der Stange 30 den einstellbaren Nocken berührt, wonach sich das innere Ende des Kolbens 13 vom Ende des Kolbens 19 nach links entfernt, bis das rechte Ende des Kolbens 13 die Einlassöffnung 33 freigibt, so dass durch den geneigten Kanal 63 das Innere des Sichtrohres 56 einem verminderten Druck unterworfen wird. Hiedurch wird aus dem Schmiermittelbehälter durch den Kanal 67 Schmiermittel hinter das Kugelventil und durch das Rohr 66 nach oben angesaugt, von wo es abtropft. Das sich am Boden des Sockelteiles ansammelnde Schmiermittel läuft durch den geneigten Kanal 63 nach unten ab und in den Raum zwischen den beiden Kolben hinein.
Nun wird die Bewegungsrichtung des Schwenkhebelarmes umgekehrt und der Kolben 13 wird nach rechts bewegt, wodurch die Einlassöffnung 33 geschlossen wird. Der zweite Kolben 19 bewegt sich mit dem Kolben 13 nach rechts bis er die gespaltene Druckscheibe 23 berührt. Die Auslassöffnung steht nun offen und bei der weiteren Bewegung des Kolbens 13 nach rechts wird das zwischen den Kolben 13 und 19 eingeschlossene Schmiermittel durch die Auslassöffnung 36 und den Auslasskanal 38 hinter das Kugelventil 40 gedrückt und verlässt das Pumpengehäuse durch einen Auslasskanal 45, der mit einer Schmierstelle verbunden ist.
Wenn mehrere Pumpen vorhanden sind, ist es erwünscht, dass eine Einrichtung vorgesehen ist, welche gewährleistet, dass alle Pumpen gleichzeitig fördern. Dies ist insbesondere der Fall bei Schiffsmaschinen, wenn z. B. die Pumpeneinheiten schon bei Einstellung der Anschläge 21 auf die Hälfte der maximalen Förderleistung die bei der Höchstdrehzahl der Maschine erforderliche Ölmenge fördern können. Bei Verminderung der Maschinendrehzahl und damit der Pumpenantriebsgeschwindigkeit ist es wesentlich, dass die Grösse der Schmiermittelförderung so hoch wie für die volle Drehzahl beibehalten wird. Dies kann durch Einstellung der Nockenwelle erreicht werden, welche die Bewegung der Stangen 30 begrenzt.
Die Einstellung der Nockenwelle verringert die Bewegungsweglänge des Kolbens 19 ohne Rücksicht auf die ursprüngliche Einstellung der einstellbaren Anschläge 21.
Zur Vorschmierung kann eine handbetätigte Einrichtung zur Speisung der Auslassleitung 38 von der Pumpe weg vorgesehen sein. Diese Leitung steht mit einer Hilfszylinderbohrung 46 in Verbindung, die durch einen Einlasskanal 47 mit der Ringnut 34 im Zylinder 12 verbunden ist. Die Zylinderbohrung 46 liegt ausserhalb der Ebene des Auslasskanales 38 und ist mit diesem durch einen Querkanal 48 verbunden.
Im Zylinder 46 befindet sich ein Hilfsrohrkolben 49, der an einemEnde mit einem Betätigungsgriff 50 verbunden ist, der in einem durchbohrten, in das Pumpengehäuse eingeschraubten Pfropfen 50a geführt
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ist. Zwischen dem Kolben 49 und dem Ende der Zylinderbohrung 46, die durch die Wand 11 des Schmier- mittelbehälters verschlossen ist, liegt eine Druckfeder 51. Der Rohrkolben hat einen Querkanal 52, der in eine Umfangsnut 53 des Hilfskolbens mündet, die bei der Hin- und Herbewegung des Kolbens vor den Querkanal 48 gelangt.
Bei den in den Fig. 2 und 2A bzw. 3 und 4 gezeigten Ausführungsformen der erfindungsgemässen Pumpe ist die Tropfzuführungseinrichtung, deren Verbindung mit der Pumpe in Fig. 5 veranschaulicht ist, an die Ansaugöffnung 115 anzuschliessen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten Ausführungsform besteht der zweite Kolben 19 aus zwei Teilen 124, 119, die in axialer Richtung relativ zueinander beweglich sind. Das Pumpengehäuse 101 ist an der Aussenfläche des Behälters 102 befestigt. Das Pumpengehäuse nimmt in einer Bohrung einen Zylinder 103 auf, der am einen Ende einen verbreiterten Flansch 104 besitzt, welcher an einer Schulterfläche im Gehäuse anliegt. Das andere Ende des Zylinders ragt in den Schmiermittelbehälter hinein und hat ein Schraubengewinde. auf das eine Mutter 105 aufgeschraubt ist, mittels welcher der Zylinder im Pumpengehäuse befestigt ist. Am äusseren Ende ist die Gehäusebohrung mit einem Gewinde versehen, in welches ein Verschlussstück 106 eingeschraubt ist.
Die Bohrung des Zylinders ist an dessen Flanschende erweitert. In der engeren Bohrung befindet sich ein Kolben 107, der an seinem äusseren Ende einen dünnen Fortsatz 108 hat und an der Ansatzstelle des dünnen Fortsatzes amKolben eineschulterfläche 109 aufweist. Das andere, in den Schmiermittelbehälter hineinragendeEnde des Kolbens ist verbreitert, um ein Widerlager für eine Schraubenfeder 110 zu bilden, und endet mit einem Kopf 111, der mit einem Antriebsnocken 112 oder nach Fig. 2A mit einem Exzenter 113 zusammenwirkt, der auf einer Antriebswelle 114 befestigt ist. Das andere Ende der Feder 110 umschliesst den nach innen vorragenden Ansatz des Zylinders 103 und stützt sich gegen die Mutter 105 ab.
Der Zylinder weist Öffnungen 115 und 116 auf, welche die Zylinderbohrung mit Ringnuten 117 und 118 an der Aussenfläche des Zylinders verbinden. Die erweiterte Zylinderbohrung nimmt eine Schieberhülse 119 auf, welche das Öffnen der Öffnung 116 steuert. Die Schieberhulse hat einen verbreiterten Flansch 120, durch den die Schieberhülsenbewegung in der einen Endstellung durch Anstoss an den Flansch 104 des Zylinders und in der andern Endstellung durch Anstoss an die Stirnfläche 121 des Verschlussstückes 106 begrenzt wird. In einer Bohrung im Verschlussstück 106 ist eine Schraubenfeder 122 angeordnet, die sich mit einem Ende an einer Stufe 123 der Bohrung abstützt und deren anderes Ende gegen den Flansch 120 drückt.
In die Bohrung der Schieberhülse 119 ist ein zweiter Kolben 124 eingesetzt, der mit einem Flansch 125 versehen ist, gegen den das eine Ende einer Schraubenfeder 126 drückt, die sich am andern Ende an einer Scheibe 127 abstützt, welche in einer engeren Fortsetzung der Bohrung im Verschlussstück 106 liegt. Der Kolben 124 erstreckt sich durch das Verschlussstück 106 hindurch und hat an seinem äusserenEnde einenKopf 128. Eine durchbohrteEinsteUschraube 129 umschliesst den Kolben124 und hat eine erweiterte Bohrung, wodurch eine Schulterfläche 130 entsteht, die einen Anschlag für den Kopf 128 bildet. Die Bewegung des Kolbens 124 in der Richtung nach aussen wird durch eine am Kolben ausgebildete Schulterfläche 131 bei deren Anstoss an der Scheibe 127 begrenzt.
Die Bewegung des Kolbens 124 nach innen hin wird je nach der Lage der Einstellschraube 129 begrenzt, die in den Verschlussteil 106 hinein oder aus diesem herausgeschraubt werden kann, um die Bewegungsfreiheit des Kolbens zu begrenzen. Eine auf das Ende des Verschlussteiles 106 aufgeschraubte Kappe 132 umschliesst die Einstellschraube 129 und den Kopf 128 des Kolbens 124.
Das Pumpengehäuse 101 hat in seinem Inneren alle erforderlichen Ölkanalverbindungen. Ein Ka-
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(vgl. Fig. 5). Eine Fortsetzung 135 des Kanales 133 ist mit der erweiterten Bohrung im äusseren Ende des Gehäuses verbunden und ein Kanal 136 führt von der Nut 116 im Zylinder zu einem federbelasteten Kugelventil 137, das seinerseits mit einer Auslassöffnung 138 verbunden ist.
Wenn der Nocken 112 oder der Exzenter 113 : vom Kolbenkopf 111 abrückt, dann schiebt die Feder 110 den Kolben 107 nach rechts. In seiner Endlage, in welcher der Kolben dargestellt ist, gibt die Schulter 109 die Öffnung 115 des vom Boden der Sichtkammer kommenden Kanals 156 (Fig. 5) frei und es wird durch die Öffnung 134, den Kanal 133, die nicht gezeigte Sichtkontrollkammer, die Öffnung 115 und die Nut 1t 7 Öl in den Zylinder ges'augt. Die angesaugte Menge hängt vom Hubweg ab, der dem Steuerkolben 124 gestattet ist, welcher unter der Wirkung der Feder 126 dem Kolben nachläuft, bis er durch Anstoss des Kopfes 128 an der Schulterfläche 130 in derEinstellschraube 129 angehalten wird.
Je weiter der Kolben 124 in den Raum zwischen der Schieberhülse 119 und dem Kolben 107 vorragt, umso weniger Öl wird in den Zylinder hineingesaugt und infolgedessen durch die Pumpe gefördert.
Wenn der Nocken oder Exzenter den Kolben 107 nach links treibt, dann schliesst dieser zuerst die
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Ansaugöffnung 115 und nimmt eine bestimmte Menge von Schmiermittel zwischen sich und der Schieberhülse 119 und dem Kolben 124 auf. Das Schmiermittel überträgt den Druck des Kolbens 107 auf die
Schieberhülse 119 und den Kolben 124, der einen kleineren Querschnitt hat als der Kolben 107, und der
Kolben 124 wandert nach links, bis die Hülse 119 an der Öffnung 116 vorbeigeht. Bei der Weiterbewegung des Kolbens 107 wird dann das Schmiermittel durch die Öffnung 116, die Nut 118, den Kanal 136 und das
Kugelventil 137 in den Auslass 138 gefördert.
Der Kanal 135 verbindet den Behälter mit dem äusseren Ende des Zylinders. Dies ermöglicht das Zu- rückströmen von Schmiermittel in den Behälter, das etwa bei infolge starker Abnützung verschlechterter Dichtung zwischen der Schieberhülse und dem Steuerkolben 124 hinter die Schieberhülse 119 gelangt und andernfalls verloren ginge.
Bei bestimmten Verwendungen ist eine gleichzeitige Regelung erforderlich, durch welche die För- dermengen einer Anzahl von Pumpen verändert werden können, um den verschiedenen Anforderungeneiner
Schmieranlage zu entsprechen. Die Förderung jeder Pumpe wird hiebei mittels ihrer eigenen Einstellvorrichtung auf die normal erforderliche Liefermenge eingeregelt, wogegen durch die gemeinsame Regeleinrichtung die Fördermenge zu den Schmierstellen unabhängig von den Einzeleinstellungen der Pumpen geregelt werden kann.
Eine solche Anordnung, bei der die nicht gezeigte Tropfzuführungseinrichtung ebenfalls gemäss Fig. 5 ausgebildet ist, ist in den Fig. 3 und 4 veranschaulicht. Die Pumpe ist in gleicher Weise wie die in Fig. 2 gezeigte Pumpe aufgebaut, jedoch hat der Kolben 107 an seiner Umfangsfläche zusätzlich eine Überströmrinne 139 und es ist eine Einrichtung vorgesehen, mittels welcher der Kolben im Zylinder 103 verdreht werden kann, um das Zusammenwirken der Überströmrinne des Kolbens mit der Ansaugöffnung im Zylinder zu verändern.
Die Rinne 139 ist V-förmig ausgebildet und anschliessend an die Schulterfläche 109 in den Kolben eingeschnitten. Im Kopf 111 des Kolbens ist in ein Querloch ein Stift 140 eingesetzt. Dieser Stift geht mit dem Kolben hin-und her und ist in zwei Längsschlitzen 141 eines Ronres 142 geführt, das auf einer Nabe 191 am inneren Ende des Pumpengehäuses 101 aufgezogen ist. Das Rohr 142 trägt einen nach aussen ragenden Zapfen 143, der zwischen zwei an einer Stange 145 befestigten Stiften 144 eingreift. Die Stange verläuft längs des Behälters und ist an beiden Enden in Lagern montiert. Die Stange kann durch ein Betätigungsorgan, z. B. durch ein Handrad 146, das auf einer das Gewindeende der Stange umschliessenden Mutter 147 befestigt ist, quer zum Rohr in Längsrichtung der Stange verschoben werden.
Bei Längsverschiebung der Stange 145 wird durch die Stifte 144 und den Zapfen 143 das Rohr 142 gedreht, und dieses verdreht seinerseits mittels des Stiftes 140 den Kolben 107 im Zylinder 103.
Wenn der Kolben im Zylinder so weit verdreht wird, dass die Überströmrinne des Kolbens mit der Aus- gangsöffnung115 nicht in Verbindung kommt, dann arbeitet die Pumpe genau in der bereits beschriebenen Weise, d. h. die Öffnung 115 ist bei der durch die Wirkung der Schulter 109 auf den Kolben 107 veran- lassten Verschiebung des Kolbens in die rechtsseitigeEndIage offen. Wenn der Kolbenso eit verdreht wird, dass eine Kante der V-förmigen Rinne 139 über der Öffnung 115 zu liegen kommt, dann wird diese Öffnung vor Beendigung der Bewegung nach rechts geöffnet und das Ansaugen beginnt früher.
Bei der Verschiebung des Kolbens nach links wird vorher in den Zylinder eingesaugtes Öl durch die Rinne 139 und die Öffnung 115, die Nut 117 und die Kanäle 133, 134 in den Behälter so lange zurückgeleitetbis andem der Freigabe der Öffnung 115 beim Saughub entsprechenden Punkt die Öffnung 115 wieder geschlossen wird. Der Kolben 107 übt nunmehr einen Druck auf das im Zylinder verbleibende Öl aus, wodurch der Regelkolben 124 und die Schieberhülse 119 verschoben werden und die Auslassöffnung 116 freigegeben wird, so dass das Öl wie bereits beschrieben in die Auslassleitung gedrückt wird. Wenn der Kolben 107 im Zylinder 113 verdreht wird, dann erfolgt die Freigabe der Einlassöffnung während des Saughubes in dem Masse früher als die geneigte Kante der V-förmigen Rinne 139 gegen die Öffnung 115 näher gerückt wird.
Die früheste Freigabe der Öffnung 115 wird erreicht, wenn die ganze Tiefe der V-förmigen Rinne mit dieser Öffnung in Verbindung kommt.
Die Pumpe ist so bemessen, dass bei dieser Höchsteinstellung die Hälfte des angesaugten Öls durch die Überströmrinne zurückströmt, so dass die Fördermenge die Hälfte der höchsten erzielbaren Menge beträgt. Diese halbe Menge, die nach Erfordernis durch Betätigung der Einzeleinstelleinrichtungen 129 noch weiter verringert werden kann, wird der Schmieranlage zurDeckung des Normalbedarfes zugeführt. Wenn eine abnormal grosse Menge von Schmiermittel benötigt wird, dann werden alle Kolben 107 gleichzeitig verdreht, um das Zusammenwirken der Überströmrinnen 139 mit den Öffnungen 115 zu verringern und die Fördermenge zu vergrössern.
Fig. 5 veranschaulicht in Einzelheiten die Anordnung der Tropfzuführungseinrichtung mit Sichtkon -
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trolle bei den in den Fig. 2, 3 oder 4 dargestellten, gemäss der Erfindung weitergebildeten Pumpen. Der obere Teil 148 des Pumpengehäuses 101 ist oben durch einen Gewindesockel 149 verlängert, in den unter
Zwischenlage eines Dichtungsringes 151 mit Kreisquerschnitt ein verschlossenes, durchsichtiges Kunststoffrohr 150 eingeschraubt ist. An die Öffnung 134 in der Behälterwand schliesst ein Ansaugkanal152 an, der durch ein Kugelrückschlagventil153 mit einem Ölzuführungsrohr 154 verbunden ist, das im Sichtrohr 150 nach oben ragt. Das Rohr 154 ist oben umgebogen und bildet einen nach unten gerichteten Auslass 155.
Ein in strichliertenLiniendargestellter, mit seiner Achse aus der Pumpenachse versetzt angeordneter zweiter Kanal 156 geht vomBodendesSockelsl49 ausund führt zu der die Ansaugöffnung 115umgebendenRingnut 117. Ein Ruck- laufkanal 157 verläuft vom äusserenEnde des Gehäuses anschliessend an die Hülse 119 zum Boden des Sockels 149.
Wenn die Pumpe arbeitet, dann wird durch das Saugen der Luftdruck im Innern des Schaurohres 150 vermindert, wodurch Öl aus dem Behälter durch die Öffnung 134 des Behälters, den Kanal 152, das Kugelventil 153 und das Rohr 154 fliessen kann und vom Auslass 155 in einzelnen"Tropfen"abfällt. Dieses Öl sammelt sich am Grunde des Sockels 149, von wo es durch den Kanal 156, die Nut 117 und die Ansaug- öffnung 115 in den Zylinder hinein gesaugt wird. Die bei jedem Pumpenhub geforderte Menge ist im allgemeinen kleiner als das in jedem"Tropfen"enthaltene Ölvolumen, so dass das Öl in relativ rascherer Folge und in kleineren Mengen vom Boden des Sockels abgezogen und in langsamerer Folge und grösseren Mengen durch die aus dem Auslass 155 fallenden Tropfen wieder ergänzt wird.
Nach einer bestimmten
Zeit werden die durch die Pumpe abgezogenen und durch die Tropfen nachgefüllten Mengen gleich, so dass die beobachteten Tropfen ein Mass der Fördermenge geben.
Da die fallenden Tropfen an der Saugseite der Pumpe sich bilden, ist es von Wichtigkeit, Mittel vorzusehen, welche anzeigen, ob die Pumpe ordnungsgemäss Öl fördert. Öl, das in die Pumpe hinein angesaugt worden ist, kann nur durch den Auslass austreten, ausser es sind die Kolben 107 und 124 stark ab- genützt und passen schlecht in ihre Bohrungen. Hinter die Hülse 119 gelangtes Lecköl gelangt zur Ansaugöffnung 115, und hinter den Kolben 124 oder 107 gelangtes Lecköl tritt am äusseren Ende des Pumpengehäuses aus. Diese beiden Stellen stehen durch die Öffnungen 152 und 157 mit dem Boden des Sockels in Verbindung und da im Sockel verminderter Druck herrscht, wird das Öl in diesen Raum fliessen.
Hiedurch steigt aber der Druck im Sockel und im Schaurohr, wodurch die Menge des aus dem Behälter kommenden Öls in Abhängigkeit vom Volumen des zurückfliessenden Lecköls herabgesetzt wird.
Um auch bei infolge übermässiger Abnützung auftretenden Undichtigkeiten in der Pumpe eine zuverlässige Kontrolle der Schmiermittelförderung zu gewährleisten, kann ausser der in Fig. 5 gezeigten Tropfzuführungseinrichtung eineFördersichtkontrolle nach Fig. 6 vorgesehen werden. Die mit dieser Einrichtung verbundene Pumpe ist ähnlich einer der in den Fig. 2,3 oder 4 veranschaulichten Pumpen ausgebildet, ist aber umgekehrt angeordnet, so dass die Abströmanschlüsse von der Pumpe vertikal nach oben gerichtet sind. Das Gehäuse 158 ist am oberen Ende mit einem Gewinde 159 versehen, über welches eine Metallhülse 160 aufgeschraubt ist, die ein Schaurohr 161 aus Glas oder durchsichtigem Kunststoff umschliesst.
Die MetallhiUse hatSchauöffnungen162 für dieBeobachtung desSchaurohres. Das Rohr161 ist durch einen in das obere Ende der Hülse 160 eingeschraubten Deckel 164 befestigt und oben und unten durch Dichtungsringe 163 abgedichtet. Der Deckel ist durchbohrt und hat oben ein Gewinde, auf das eine Überwurfmutter 165 zur Befestigung einer Anschlussleitung 166 aufgeschraubt ist. Zwischen den Beruhrungflächen des Deckels 164 und des Rohranschlussnippels 166 ist eine Dichtungsscheibe 167 eingeklemmt, die einen Führungsdraht 168 trägt. Das untere Ende dieses Drahtes 168 ragt in die Bohrung eines Nippels 169 hinein, der oberhalb des Kugelventiles 137 in das Pumpengehäuse eingeschraubt ist.
Das Gehäuse 158 enthält einen Eingangskanal 133, einen Ricklaufkanal 135 und einen Auslasskanal 136, die in der bereits beschriebenen Weise wirken.
Beim Betrieb wird das Schaurohr 161 mit Wasser oder einer andern durchsichtigen Flüssigkeit bis zum oberenEnde des Deckels 164 angefüllt. Die Flüssigkeit kann am bequemsten eingefüllt werden, wenn die Überwurfmutter 165 mit dem Rohranschluss 166 vom Deckel 164 abgeschraubt wird. Wenn die Pumpe Öl fördert, dann sammelt sich dieses am Nippel 169, bis sich ein genügend grosser Tropfen gebildet hat.
Dieser löst sich dann vom Nippel ab und steigt durch das Wasser empor, wobei der Führungsdraht 168 gewährleistet, dass der aufsteigende Tropfen in der Mitte des Schaurohres bleibt.
An Stelle der eben bescnriebenen Einrichtung kann in der Förderleitung der Pumpe auch ein zweckmässig nach Fig. 7 ausgebildeter Schaukontrollanzeiger angeordnet werden. Die Pumpe ist hiebei ähnlich den in den Fig. 2,3 oder 4 dargestellten Pumpen ausgebildet, jedoch ist auch hier die Auslassleitung nach oben gerichtet. Bei dieser Ausführungsform ist in den Pumpenauslass 138 ein Rohrknie 170 eingeschraubt, welches vorzugsweise oberhalb der beweglichen Teile der Pumpe liegt. Das Rohrknie biegt vertikal nach oben um und trägt ein Gehäuse 171. Dieses Gehäuse ist ausgebohrt und umschliesst einen durchsichtigen
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Kunststoff-oder Glaszylinder 172, der durch Schauöffnungen 173 sichtbar ist.
Der Zylinder 172 wird unter Zwischenlage von Dichtungen 175 durch den am oberen Ende in das Gehäuse 171 eingeschraubten Kupplungsnippel 174 festgehalten. Der Nippel 174 ist durch eine Gegenmutter 176 gegen Lockerung gesichert und trägt am oberen Ende 177 ein Gewinde zum Anschluss eines Leitungsrohres. Die Bohrung des Zylinders 172 ist nach unten hin verjüngt. In dieser Bohrung befindet sich ein Kolben 178, dessen Aussenfläche in gleichem Verhältnis konisch ist, wie die Zylinderbohrung. Der Durchmesser des Kolbens ist so gewählt, dass der Kolben, wenn er sich am engen Zylinderende befindet, mit seiner Aussenfläche an der Zylinder- wand anliegt.
Wenn die Pumpe arbeitet, dann muss das Öl durch denSchauzylinder 172 abfliessen. Hiezu muss es den
Kolben heben, um einen Ringraum zwischen Kolben und Zylinderwand zu schaffen. Dem Durchfluss von Öl wirkt das Gewicht des Kolbens entgegen und dieser wird so lange gehoben, bis der zum Durchpressen des Öles durch den Ringraum erforderliche Druck dem Gewicht des Kolbens gleich ist. Die Querschnitts- fläche des Ringraumes wächst, wenn der Kolben im Zylinder steigt, so dass bei Zunahme der strömenden
Menge der Kolben im Zylinder höher gehoben wird. Wenn sich die Strömung verringert, dann sinkt der Kolben durch sein eigenes Gewicht im Zylinder nach unten.
Wenn die Pumpe für Flüssigkeiten mit stark unterschiedlicher Viskosität und für verschiedene Förderungen verwendet werden soll, dann kann mit einem einzigen Zylinder und Kolben eine erwünschte Anzeigegenauigkeit nicht erzielt werden. Zur Erzielung eines breiteren Empfindlichkeitsbereiches müssen austauschbare Kolben verwendet werden, die aus verschiedenen Materialien mit unterschiedlicher Dichte hergestellt sind und die, wie in Fig. 7 in strichlierten Linien 179 angedeutet ist, auch hohl sein können.
Auf diese Weise stehen verschieden schwere Kolben zur Verfügung. Ausserdem können die Zylinder und Kolben stärker oder schwächer konisch sein oder sie können verschieden grosse Durchmesser haben, um die gleiche Wirkung zu erzielen.
Jede der in denFig. 2-7 dargestelltenAusführungsformen kann mit einerhandbetätigten Vorschmiereinrichtung ausgestattet sein, die ähnlich der in Fig. l dargestellten Einrichtung ausgebildet ist und zur Füllung der Ölförderleitungen dient, um eine Ölförderung zu den Schmierstellen vor dem Anlaufen der Pumpe sicherzustellen. Der Kanal 47 von der Bohrung 46 zu dem die Ringnut 117 im Zylinder 103 umschliessenden Raum steht durch den Ansaugkanal135 (Fig. 2, 3 und 4) oder den Kanal 152 (Fig. 5) über die Tropfzuführungseinrichtung mit dem Schmiermittelbehälter in Verbindung.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Pumpe mit einem Zylinder, in dem sich zwei Kolben befinden, von denen der eine als Förderkolben dient und durch eine Antriebseinrichtung im Zylinder hin-und herbewegbar ist, wogegen der zwei te als Regelkolben dient und im Zylinder in Abhängigkeit von der Differenz der zu seinen beiden Seiten herrschenden Drücke verschiebbar ist, wobei Anschläge vorgesehen sind, welche die Verschiebung des Regelkolbens nach beiden Richtungen auf einen Hubweg beschränken, der kürzer ist als der Hubweg des Förderkolbens, und wobei die Einlassöffnung des Zylinders durch den Förderkolben im letzten Teil der Kolbenbewegung in Richtung vom Regelkolben weg mit dem Raum zwischen den beiden Kolben verbunden und beim Kolbenrücklauf wieder verschlossen wird,
wogegen die Auslassöffnung vom Regelkolben bei dessen Eintreffen an dem vom Förderkolben fernen Anschlag mit dem Raum zwischen den beiden Kolben verbunden, bei dessen Eintreffen an dem dem Förderkolben nahen Anschlag hingegen verschlossen wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Einlassöffnung durch einen Kanal (63) mit einer eine Sichtkontrolleinrichtung bildenden luftdichten Kammer (56, 58) verbunden ist, in die ein mit dem Vorratsbehälter für die zu fördernde Flüssigkeit verbundenes Tropfrohr (66) od. dgl. einmündet, so dass der bei der Betätigung der Antriebseinrichtung des Förderkolbens in der luftdichten Kammer entstehende Unterdruck über das Tropfrohr od. dgl.
Flüssigkeit aus dem Vorratsbehälter in die luftdichte Kammer einsaugt, aus welcher Kammer dann die Flüssigkeit durch den Kanal (63) in den Raum zwischen den beiden Kolben im Zylinder gelangt, aus dem sie der Förderkolben herausdrückt, wenn die Auslassöffnung durch den Regelkolben freigegeben worden ist.
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pump
The invention relates to pumps with reciprocating pistons and in particular relates to pumps for conveying relatively small quantities of lubricants to lubrication points.
In known pumps used for this purpose, two pistons are located in a cylinder, one of which serves as a delivery piston and can be moved back and forth in the cylinder by a drive device, while the second serves as a control piston and in the cylinder depending on the difference in is displaceable on both sides of the prevailing pressures, stops are provided which limit the displacement of the control piston in both directions to a stroke which is shorter than the stroke of the delivery piston, and the inlet opening of the cylinder, through the delivery piston in the last part of the Piston movement in the direction away from the control piston is connected to the space between the two pistons and is closed again when the piston returns,
whereas the outlet opening of the control piston when it arrives at that of the delivery piston. distant stop connected to the space between the two pistons, when it arrives at the stop close to the delivery piston, however, it is closed.
With this design of the pump, the amount of liquid delivered depends on the length of the stroke traveled by the delivery piston after the control piston has stopped in the direction of the inlet opening. During the return stroke, both pistons initially move together with the liquid that has entered through .. the inlet opening and between the two pistons, with the control piston releasing the outlet opening until the control piston is stopped, after which the further moving delivery piston the Presses liquid out through the outlet opening and behind a check valve into the delivery line.
To avoid damage due to failure of the oil supply to individual lubrication points, visual inspection devices are required in such oil feed pumps so that the supply of lubricant to the lubrication points can be monitored.
For this purpose, in a known lubricant pump, a cup-like container is switched on in the supply line for the oil from the storage container to the delivery point of the pump, to which the oil is fed from the storage container under pressure through a special feed piston. The oil is sucked in from the cup-like container through the delivery piston of the pump and pressed to the lubrication points.
With this arrangement, the entry of the feed piston into the cup can be seen at a sight glass.
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the continued supply of oil through the feed flask overflows. In the meantime, failure of the lubricant can cause damage to both the lubrication points and the pump itself.
A main objective of the invention is therefore to design a pump of the type explained at the outset in such a way that the correct functioning of the delivery piston of the pump can be recognized on a visual inspection device in the feed line.
According to the invention, this aim is essentially achieved in that, in a pump of the type described at the outset, the inlet opening is connected through a channel to an airtight chamber forming a visual inspection device, into which a drip pipe or the like connected to the storage container for the liquid to be conveyed opens so that when the drive device is actuated
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of the delivery piston in the airtight chamber resulting underpressure via the drip pipe or the like.
Sucks liquid from the storage container into the airtight chamber, from which chamber the liquid then passes through the channel into the space between the two pistons in the cylinder, from which it is pushed out by the delivery piston when the outlet opening has been released by the control piston.
The design of the pump according to the invention offers the important advantage that a malfunction or a complete failure of the delivery piston of the pump can be recognized immediately by the slowdown or the absence of a drop in the sight glass of the visual inspection device, so that a reserve lubrication device is switched on in good time or, in the absence of one, the machine can be shut down to prevent damage from dry running.
In the case of the pump according to the invention, however, the visual inspection device not only shows the proper function of the delivery piston of the pump, but rather the speed of the sequence of drops also provides a measure of the amount of lubricant sucked in by the delivery piston from the viewing chamber and delivered to the lubrication points, whereby the invention As will be described in more detail below, offers further advantageous possibilities, namely to regulate the delivery rate of the pump while observing the drop sequence in the visual control device as required, and also the lubrication points of the machine after a longer standstill of the same by a manually operated pre-feed pump also while observing the drop falling in the visual control device add lubricant to the machine before it starts up,
while at the same time the visual inspection device is put into operational printing and display status while the machine is still at a standstill, and finally. Particularly in the case of multi-cylinder pumps or under difficult operating conditions, the possibility of an additional visual inspection, even if the suction is undisturbed, to see whether, due to excessive wear on the delivery piston due to reduced sealing or leaks in the pump, not all of the liquid sucked in is reaching the lubrication points.
The invention is to be explained in more detail below with reference to some exemplary embodiments shown in the drawings: FIG. 1 shows an exemplary embodiment of the
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illustrates a pump similar to the pump according to FIG. 2, including the drip delivery device. FIG. 6 shows a pump similar to the pump according to FIG. 2, which is equipped with a display device for monitoring the pump delivery, and finally FIG. 7 shows a pump similar to that shown in FIG. 6, but with a different device for monitoring the pump delivery is provided. In FIGS. 2, 3, 4, 6 and 7, the drip feed device is no longer shown for the sake of simplicity.
In the case of the pump shown in FIG. 1, a pump housing 10 is attached to the outside of the wall 11 of a lubricant container. The pump housing has a bore into which a pump cylinder 12 is inserted, one end of which projects into the lubricant container and ends in the bore on the other side. A tubular piston 13, which forms the first piston, can be moved back and forth in the pump cylinder. This tubular piston 13 carries a widened head 14 which is attached to the end of the piston 13 located in the lubricant container. In the bore in the pump housing, a shoulder surface 15 is formed by an enlargement, on which a flange 16 rests at the end of the cylinder, which is clamped by the threaded neck 17 of a stepped sleeve 18 screwed into the thread of the enlarged housing bore.
The offset sleeve 18 has an internal thread into which a threaded attachment of a hollow cylindrical part 20 is screwed, which has an inwardly projecting flange 21 at its inner end, which forms an adjustable stop to limit the stroke of a second piston 19. The offset sleeve 18 is also provided with an inwardly projecting flange 22, on the inside of which a split annular disk 23 rests, which forms a fixed stop for the second piston 19. This second piston 19 is also located in the cylinder 12 and is provided with a rod 24 which extends through the flanges 22 and 21 and terminates within the hollow cylindrical part 20 with a widened head 25.
A helical compression spring 26 is inserted between this head 25 and a closure plug 27 which is screwed into the thread at the end of the hollow part 20. The position of the adjustable stop 21 can be changed by screwing the hollow part 20 into or out of the offset sleeve 18, a clamping screw 28 being provided to hold the sleeve 18 in the set position.
The second piston 19 has a blind ending bore 19. A rod 30 extends through the hollow piston 13, the thinner end part 31 of which is inserted into the blind bore and in this through a
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Cross pin 32 is attached, which penetrates a hole in the piston 19. The cylinder 12 has an inlet bore 33 which intersects with an annular groove 34 which, in turn, is connected to the lubricant container through a channel 63 which emanates from a drip feed device with visual inspection to be described. Similarly, the cylinder is provided with an outlet port 36 which extends into a
Circumferential groove 37 opens, which in turn is connected to an outflow channel 38, 39 which is controlled by a check valve 40 which is pressed onto valve seat 41 by a spring 42.
The rod 30 carries a widened head 43 which is arranged opposite a cam on a camshaft, not shown, which extends through the lubricant reservoir. This cam forms a stop that can be adjusted independently of the flange 21 for limiting the stroke of the second piston 19.
According to the invention, a drip feed device with visual inspection is connected to the pump housing. For this purpose, the pump housing 10 is provided with a base 55 into which the lower end of a transparent viewing tube 56 fits, which clamps a sealing ring 57 and is closed at the upper end by a cover 58. The bottom of the base 55 is connected by a channel 59 to a channel 67 which leads through the opening 35 into the container. Channel 59 is with a
Valve seat 60 provided on which a ball valve 61 is seated. In the bottom of the base part 55 there is also an opening 62 which is connected through the channel 63 to an inlet opening 64 which opens against the circumferential groove 34 in the cylinder.
A threaded nipple 65 is screwed into the thread 68 of the channel 59 and carries a drip feed pipe 66 whose upper end, from which the lubricant drips, is bent over.
In the drawing, the two pistons 13 and 19 are shown in their right end position, in which the inlet opening 33 is closed and the outlet opening 36 is open. The widened head 14 of the piston 13 rests on a rocker arm, not shown, and is pressed outward by a compression spring 44. When the rocker arm swings to the left, the spring pushes the tube piston 13 to the left and the valve 40 closes. Due to the suction effect resulting from the movement of the piston 13 in the cylinder and the effect of the spring 26, the piston 19 is also pressed to the left, the outlet opening 36 being closed.
The second piston 19 moves further to the left until either the widened head 25 abuts the adjustable stop 21 or the head 43 on the rod 30 contacts the adjustable cam, after which the inner end of the piston 13 moves from the end of the piston 19 to the left removed until the right end of the piston 13 releases the inlet opening 33, so that the interior of the sight tube 56 is subjected to a reduced pressure through the inclined channel 63. As a result, lubricant is sucked in from the lubricant container through the channel 67 behind the ball valve and up through the pipe 66, from where it drips off. The lubricant that collects at the bottom of the base part runs down through the inclined channel 63 and into the space between the two pistons.
Now the direction of movement of the pivot lever arm is reversed and the piston 13 is moved to the right, whereby the inlet opening 33 is closed. The second piston 19 moves with the piston 13 to the right until it touches the split pressure disk 23. The outlet opening is now open and as the piston 13 moves further to the right, the lubricant trapped between the pistons 13 and 19 is pressed through the outlet opening 36 and the outlet channel 38 behind the ball valve 40 and leaves the pump housing through an outlet channel 45 which is connected to a Lubrication point is connected.
If there are several pumps, it is desirable that a device is provided which ensures that all pumps deliver simultaneously. This is particularly the case with marine engines, if z. B. the pump units can deliver the amount of oil required at the maximum speed of the machine when the stops 21 are set to half the maximum delivery rate. When reducing the machine speed and thus the pump drive speed, it is essential that the size of the lubricant delivery is maintained as high as for the full speed. This can be achieved by adjusting the camshaft which limits the movement of the rods 30.
The adjustment of the camshaft reduces the length of travel of the piston 19 regardless of the original setting of the adjustable stops 21.
A manually operated device for feeding the outlet line 38 away from the pump can be provided for prelubrication. This line is connected to an auxiliary cylinder bore 46 which is connected to the annular groove 34 in the cylinder 12 by an inlet channel 47. The cylinder bore 46 lies outside the plane of the outlet channel 38 and is connected to it by a transverse channel 48.
In the cylinder 46 there is an auxiliary tubular piston 49 which is connected at one end to an operating handle 50 which is guided in a pierced plug 50a screwed into the pump housing
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is. A compression spring 51 is located between the piston 49 and the end of the cylinder bore 46, which is closed by the wall 11 of the lubricant container Movement of the piston in front of the transverse channel 48 arrives.
In the embodiments of the pump according to the invention shown in FIGS. 2 and 2A or 3 and 4, the drip feed device, the connection of which with the pump is illustrated in FIG. 5, is to be connected to the suction opening 115.
In the embodiment shown in FIG. 2, the second piston 19 consists of two parts 124, 119 which are movable relative to one another in the axial direction. The pump housing 101 is attached to the outer surface of the container 102. The pump housing receives a cylinder 103 in a bore, which has a widened flange 104 at one end which rests against a shoulder surface in the housing. The other end of the cylinder protrudes into the lubricant reservoir and has a screw thread. onto which a nut 105 is screwed, by means of which the cylinder is fastened in the pump housing. At the outer end, the housing bore is provided with a thread into which a closure piece 106 is screwed.
The bore of the cylinder is widened at its flange end. In the narrower bore there is a piston 107 which has a thin extension 108 at its outer end and a shoulder surface 109 at the point where the thin extension attaches to the piston. The other end of the piston protruding into the lubricant reservoir is widened to form an abutment for a helical spring 110 and ends with a head 111 which cooperates with a drive cam 112 or, according to is attached. The other end of the spring 110 encloses the inwardly protruding shoulder of the cylinder 103 and is supported against the nut 105.
The cylinder has openings 115 and 116 which connect the cylinder bore with annular grooves 117 and 118 on the outer surface of the cylinder. The enlarged cylinder bore receives a slide sleeve 119 which controls the opening of the opening 116. The slide sleeve has a widened flange 120 by means of which the slide sleeve movement is limited in one end position by abutment against the flange 104 of the cylinder and in the other end position by abutment against the end face 121 of the closure piece 106. A helical spring 122 is arranged in a bore in the closure piece 106, one end of which is supported on a step 123 of the bore and the other end of which presses against the flange 120.
In the bore of the slide sleeve 119, a second piston 124 is inserted, which is provided with a flange 125, against which one end of a helical spring 126 presses, which is supported at the other end on a disk 127, which in a narrower continuation of the bore in Closure piece 106 lies. The piston 124 extends through the closure piece 106 and has a head 128 at its outer end. A drilled insert screw 129 surrounds the piston 124 and has an enlarged bore, which creates a shoulder surface 130 which forms a stop for the head 128. The movement of the piston 124 in the outward direction is limited by a shoulder surface 131 formed on the piston when it hits the disk 127.
The inward movement of the piston 124 is limited depending on the position of the adjusting screw 129, which can be screwed into or out of the closure part 106 in order to limit the freedom of movement of the piston. A cap 132 screwed onto the end of the closure part 106 encloses the adjusting screw 129 and the head 128 of the piston 124.
The pump housing 101 has all the necessary oil channel connections in its interior. A ca
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(see Fig. 5). A continuation 135 of the channel 133 is connected to the enlarged bore in the outer end of the housing and a channel 136 leads from the groove 116 in the cylinder to a spring-loaded ball valve 137, which in turn is connected to an outlet opening 138.
When the cam 112 or the eccentric 113: moves away from the piston head 111, the spring 110 pushes the piston 107 to the right. In its end position, in which the piston is shown, the shoulder 109 releases the opening 115 of the channel 156 coming from the bottom of the viewing chamber (FIG. 5) and it is through the opening 134, the channel 133, the visual inspection chamber, not shown, which Opening 115 and the groove 1t 7 oil sucked into the cylinder. The amount sucked in depends on the stroke allowed by the control piston 124, which follows the piston under the action of the spring 126 until it is stopped in the adjusting screw 129 by the head 128 hitting the shoulder surface 130.
The further the piston 124 protrudes into the space between the slide sleeve 119 and the piston 107, the less oil is sucked into the cylinder and consequently conveyed by the pump.
When the cam or eccentric drives the piston 107 to the left, this first closes the
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Suction opening 115 and takes a certain amount of lubricant between itself and the slide sleeve 119 and the piston 124. The lubricant transmits the pressure of the piston 107 to the
Slider sleeve 119 and the piston 124, which has a smaller cross section than the piston 107, and the
Piston 124 travels to the left until sleeve 119 passes opening 116. As the piston 107 moves further, the lubricant is then through the opening 116, the groove 118, the channel 136 and the like
Ball valve 137 promoted into outlet 138.
The channel 135 connects the container to the outer end of the cylinder. This enables lubricant to flow back into the container, which gets behind the slide sleeve 119 if the seal between the slide sleeve and the control piston 124 is deteriorated as a result of severe wear and would otherwise be lost.
In certain uses, simultaneous regulation is required, by means of which the delivery rates of a number of pumps can be changed in order to meet the various requirements of one
Lubrication system to match. The delivery of each pump is regulated to the normally required delivery quantity by means of its own adjustment device, whereas the delivery quantity to the lubrication points can be regulated independently of the individual settings of the pumps by the common control device.
Such an arrangement, in which the drip feed device (not shown) is also designed according to FIG. 5, is illustrated in FIGS. 3 and 4. The pump is constructed in the same way as the pump shown in FIG. 2, but the piston 107 also has an overflow channel 139 on its peripheral surface and a device is provided by means of which the piston in the cylinder 103 can be rotated in order to facilitate the interaction of the To change the overflow channel of the piston with the suction opening in the cylinder.
The groove 139 is V-shaped and then cut into the piston at the shoulder surface 109. A pin 140 is inserted into a transverse hole in the head 111 of the piston. This pin goes back and forth with the piston and is guided in two longitudinal slots 141 of a Ronres 142, which is pulled onto a hub 191 at the inner end of the pump housing 101. The tube 142 carries an outwardly protruding pin 143 which engages between two pins 144 attached to a rod 145. The rod runs the length of the container and is mounted in bearings at both ends. The rod can be actuated by an actuator, e.g. B. by a hand wheel 146, which is attached to a nut 147 surrounding the threaded end of the rod, can be moved transversely to the tube in the longitudinal direction of the rod.
When the rod 145 is moved longitudinally, the tube 142 is rotated by the pins 144 and the pin 143, and this in turn rotates the piston 107 in the cylinder 103 by means of the pin 140.
If the piston in the cylinder is rotated so far that the overflow channel of the piston does not come into contact with the outlet opening 115, then the pump works exactly in the manner already described, i. H. The opening 115 is open when the piston is displaced into the right-hand end position caused by the action of the shoulder 109 on the piston 107. If the piston is twisted in the same way that an edge of the V-shaped channel 139 comes to rest over the opening 115, then that opening will be opened before the movement to the right is completed and the suction will begin earlier.
When the piston is shifted to the left, oil previously sucked into the cylinder is guided back into the container through the channel 139 and the opening 115, the groove 117 and the channels 133, 134 until the opening at the point corresponding to the opening of the opening 115 during the suction stroke 115 is closed again. The piston 107 now exerts a pressure on the oil remaining in the cylinder, whereby the control piston 124 and the slide sleeve 119 are displaced and the outlet opening 116 is released so that the oil is pressed into the outlet line as already described. If the piston 107 is rotated in the cylinder 113, then the opening of the inlet is released during the suction stroke in that the inclined edge of the V-shaped channel 139 is moved closer to the opening 115 earlier.
The earliest release of the opening 115 is achieved when the full depth of the V-shaped groove comes into contact with this opening.
The pump is dimensioned so that at this maximum setting, half of the oil that has been sucked in flows back through the overflow channel, so that the delivery rate is half of the highest achievable amount. This half amount, which can be reduced even further if required by actuating the individual setting devices 129, is fed to the lubrication system to cover normal requirements. If an abnormally large amount of lubricant is required, then all pistons 107 are rotated simultaneously in order to reduce the interaction of the overflow channels 139 with the openings 115 and to increase the delivery rate.
Fig. 5 illustrates in detail the arrangement of the drip feed device with visual con -
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troll in the pumps shown in FIGS. 2, 3 or 4, further developed according to the invention. The upper part 148 of the pump housing 101 is extended at the top by a threaded base 149, in the lower
A closed, transparent plastic tube 150 is screwed in between a sealing ring 151 with a circular cross-section. A suction channel 152 connects to the opening 134 in the container wall and is connected by a ball check valve 153 to an oil supply pipe 154 which protrudes upwards in the sight pipe 150. The tube 154 is bent over at the top and forms a downwardly directed outlet 155.
A second channel 156, shown in dashed lines, with its axis offset from the pump axis, starts from the bottom of the base 149 and leads to the annular groove 117 surrounding the suction opening 115.
When the pump is operating, the suction reduces the air pressure inside the sight tube 150, allowing oil to flow from the container through the opening 134 of the container, channel 152, ball valve 153 and tube 154, and from outlet 155 individually "Drop" falls off. This oil collects at the bottom of the base 149, from where it is sucked into the cylinder through the channel 156, the groove 117 and the suction opening 115. The amount required for each pump stroke is generally smaller than the volume of oil contained in each "drop", so that the oil is withdrawn from the base of the base in relatively faster succession and in smaller amounts and in slower succession and larger amounts by the outlet 155 falling drops is replenished again.
After a certain
Time, the quantities drawn off by the pump and topped up by the drops become the same, so that the drops observed give a measure of the delivery rate.
Since the falling drops form on the suction side of the pump, it is important to provide means which indicate whether the pump is properly delivering oil. Oil that has been sucked into the pump can only exit through the outlet, unless the pistons 107 and 124 are badly worn and do not fit into their bores. Leakage oil that has got behind the sleeve 119 reaches the suction opening 115, and leakage oil that has got behind the piston 124 or 107 emerges at the outer end of the pump housing. These two points are connected to the bottom of the base through openings 152 and 157, and since there is reduced pressure in the base, the oil will flow into this space.
However, this increases the pressure in the base and in the viewing tube, whereby the amount of oil coming out of the container is reduced depending on the volume of the leakage oil flowing back.
In order to ensure reliable control of the lubricant delivery even in the event of leaks in the pump as a result of excessive wear, a visual delivery control according to FIG. 6 can be provided in addition to the drip feed device shown in FIG. The pump connected to this device is designed similarly to one of the pumps illustrated in FIGS. 2, 3 or 4, but is arranged the other way round, so that the outflow connections from the pump are directed vertically upwards. The housing 158 is provided at the upper end with a thread 159, over which a metal sleeve 160 is screwed, which encloses a viewing tube 161 made of glass or transparent plastic.
The metal cover has viewing openings 162 for observing the viewing tube. The tube 161 is fastened by a cover 164 screwed into the upper end of the sleeve 160 and sealed at the top and bottom by sealing rings 163. The cover is drilled through and has a thread at the top, onto which a union nut 165 for fastening a connection line 166 is screwed. A sealing washer 167, which carries a guide wire 168, is clamped between the contact surfaces of the cover 164 and the pipe connection nipple 166. The lower end of this wire 168 protrudes into the bore of a nipple 169 which is screwed into the pump housing above the ball valve 137.
The housing 158 contains an inlet channel 133, a Ricklaufkanal 135 and an outlet channel 136, which act in the manner already described.
In operation, the viewing tube 161 is filled to the top of the lid 164 with water or some other transparent liquid. The most convenient way to fill in the liquid is to unscrew the union nut 165 with the pipe connection 166 from the cover 164. When the pump delivers oil, it collects at the nipple 169 until a sufficiently large drop has formed.
This then detaches from the nipple and rises through the water, the guide wire 168 ensuring that the rising drop remains in the center of the viewing tube.
In place of the device just described, a control indicator suitably designed according to FIG. 7 can also be arranged in the delivery line of the pump. The pump is designed similarly to the pumps shown in FIGS. 2, 3 or 4, but here too the outlet line is directed upwards. In this embodiment, a pipe elbow 170 is screwed into the pump outlet 138, which elbow preferably lies above the moving parts of the pump. The elbow bends vertically upwards and carries a housing 171. This housing is drilled out and encloses a transparent one
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Plastic or glass cylinder 172 which is visible through viewing openings 173.
The cylinder 172 is held with the interposition of seals 175 by the coupling nipple 174 screwed into the housing 171 at the upper end. The nipple 174 is secured against loosening by a lock nut 176 and has a thread at the upper end 177 for connecting a conduit pipe. The bore of the cylinder 172 is tapered downwards. In this bore there is a piston 178, the outer surface of which is conical in the same proportion as the cylinder bore. The diameter of the piston is chosen so that the piston, when it is at the narrow end of the cylinder, rests with its outer surface on the cylinder wall.
When the pump is working, the oil must drain through the viewing cylinder 172. It has to do this
Lift the piston to create an annular space between the piston and the cylinder wall. The weight of the piston counteracts the flow of oil and this is lifted until the pressure required to force the oil through the annular space is equal to the weight of the piston. The cross-sectional area of the annular space increases when the piston rises in the cylinder, so that when the flowing
Amount of pistons in the cylinder is lifted higher. When the flow decreases, the piston sinks under its own weight in the cylinder.
If the pump is to be used for liquids with widely differing viscosities and for different deliveries, then a desired display accuracy cannot be achieved with a single cylinder and piston. In order to achieve a broader sensitivity range, interchangeable pistons must be used which are made from different materials with different densities and which, as indicated in FIG. 7 in dashed lines 179, can also be hollow.
In this way, pistons of different weights are available. In addition, the cylinders and pistons can be more or less conical or they can have different diameters in order to achieve the same effect.
Each of the in theFig. 2-7 can be equipped with a manually operated pre-lubrication device, which is designed similar to the device shown in Fig. 1 and is used to fill the oil delivery lines to ensure oil delivery to the lubrication points before the pump starts up. The channel 47 from the bore 46 to the space surrounding the annular groove 117 in the cylinder 103 is connected to the lubricant container via the suction channel 135 (FIGS. 2, 3 and 4) or the channel 152 (FIG. 5) via the drip feed device.
PATENT CLAIMS:
1. Pump with a cylinder in which there are two pistons, one of which serves as a delivery piston and can be moved back and forth in the cylinder by a drive device, whereas the second serves as a control piston and in the cylinder depending on the difference between the two its pressures prevailing on both sides, stops are provided which limit the displacement of the control piston in both directions to a stroke which is shorter than the stroke of the delivery piston, and the inlet opening of the cylinder through the delivery piston in the last part of the piston movement in Direction away from the control piston is connected to the space between the two pistons and is closed again when the piston returns,
whereas the outlet opening of the control piston, when it arrives at the stop remote from the delivery piston, is connected to the space between the two pistons; when it arrives at the stop near the delivery piston, it is closed, characterized in that the inlet opening through a channel (63) with a an airtight chamber (56, 58) forming a visual control device is connected, into which a drip tube (66) or the like connected to the storage container for the liquid to be conveyed opens, so that the resulting in the airtight chamber when the drive device of the delivery piston is operated Negative pressure via the drip pipe or the like.
Sucks liquid from the storage container into the airtight chamber, from which chamber the liquid then passes through the channel (63) into the space between the two pistons in the cylinder, from which it is pushed out by the delivery piston when the outlet opening has been released by the control piston.