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Apparat zur Erzeugung von Ozon und Verfahren zum Herstellen eines Bauelementes für diesen Apparat
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zur Erzeugung von Ozon durch eine stille elektrische Entladung zwischen einer Mehrzahl von ebenen, plattenförmigen Elektroden, die, in Abständen nebeneinander angeordnet, abwechslungsweise an entgegengesetzte Pole einer Hochspannungsquelle angeschlossen und an dielektrischen Platten befestigt sind, welche ringsum über die Randkanten der Elektroden vorstehen, wobei jede Elektrode zwischen zwei dielektrischen Platten eingebettet ist.
Derartige sogenannte Platten-Ozonisatoren sind an sich bekannt und haben gegenüber den Röhren-Ozonisatoren, bei denen die Elektroden durch koaxial ineinander angeordnete Rohre gebildet sind, den Vorteil, für eine gegebene totale Elektrodenfläche weniger Raum zu beanspruchen, was die Herstellung verhältnismässig kleiner Apparate ermöglicht.
Ein grosses Problem bei Apparaten zur Ozonerzeugung durch eine stille elektrische Entladung ist die Korrosion der Elektroden, insbesondere dann, wenn die zu ozonisierende Luft nur teilweise oder gar nicht vorgetrocknet wird.
Obschon die Ozonausbeute mit getrockneter Luft grösser ist, besteht in der Technik das Verlangen nach Apparaten, die mit etwas geringerem Wirkungsgrad arbeiten, dafür aber die kostspieligen Zusatzapparate für das Trocknen der Luft und die Wartung dieser Zusatzapparate nicht benötigen. Derartige Ozonisatoren sind für temporären Betrieb in kleineren Wasserwerken, in Industriebetrieben und für mobile Anlagen, beispielsweise solche der Armee, besonders geeignet. Das erzeugte Ozon wird hauptsächlich für die Entkeimung von Wasser verwendet.
Zur Vermeidung einer Korrosion der Elektroden hat man schon, wie beispielsweise die deutsche Patentschrift Nr. 617742 zeigt, korro- sions- und glimmfeste Dielektrika zwischen die Elektroden und den Entladungsraum eingeschaltet, um auf diese Weise die aggressiven Stoffe im Entladungsraum von den Elektroden fernzuhalten. Aber auch die zwischen den Dielektrika und den Elektroden allfällig vorhandene Luft kann zur Korrosion der Elektroden führen, da dort ebenfalls eine Glimmentladung auftritt.
Zur Vermeidung jeglicher Korrosion der Elektroden sieht die Erfindung deshalb vor, dass der Raum zwischen den dielektrischen Platten sowie zwischen denselben und der eingebetteten Elektrode mit einem klebstoffartigen Bindemittel vollständig ausgefüllt und somit luftfrei ist. Durch das klebstoffartige Bindemittel werden zudem die zwei dielektrischen Platten und die dazwischenliegende Elektrode zu einem zusammenhängenden, plattenförmigen Bauelement vereinigt. An sich sind plattenförmige Bauelemente bei Ozonisatoren schon durch die Schweizer Patentschrift Nr. 218358 bekannt geworden.
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung näher erläutert, in welcher eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes und zwei Varianten hiezu veranschaulicht sind.
Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung einen Apparat mit einer Mehrzahl von plattenförmigen Elektroden, im Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2 ; Fig. 2 stellt den gleichen Apparat im Schnitt nach der Linie II-II in Fig. 1 dar ; Fig. 3 zeigt in grösserem Massstab ein Bauelement des Apparates mit einer einzelnen Elektrode in Ansicht von links oder rechts in Fig. 1 ; Fig. 4 ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3 in grösserem Massstab ; Fig. 5 zeigt einen Teil einer Ausführungsvariante des Bauelementes in zu Fig. 3 analoger Darstellung ; Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5 in grösserem Massstab ; Fig. 7 veranschaulicht, ebenfalls in zu Fig. 3 analoger Darstellung, einen Teil einer zweiten Ausführungsvariante des Bauelementes.
Der in Fig. 1 und 2 dargestellte Apparat weist ein Gehäuse 10 auf, das vorzugsweise aus korrosionsfestem Kunststoff besteht. Zwei einander gegenüberliegende Wände 11 des Gehäuses 10 sind durchbrochen und mit trichterförmigen Anschlussteilen 12 verbunden, in welche je ein Rohr 13 zum Zuleiten der zu ozonisierenden bzw. zum Ableiten der mit Ozon angereicherten Luft einmündet.
Im Innern des Gehäuses 10 ist eine Mehrzahl von plattenförmigen Bauelementen 15 in Abständen nebeneinander angeordnet. Obwohl jedes der Bauelemente 15 aus mehreren Teilen zu- sammengesetzt ist, die jedoch, wie weiter unten
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erläutert wird, eine zusammenhängende bauliche
Einheit bilden, sind in Fig. 1 und 2 der Deut- lichkeit wegen die Bauelemente 15 je nur als einziger Teil dargestellt. Die Gehäusewände 11 weisen an ihrer nach innen gekehrten Seite Nuten auf, in welche, wie Fig. 2 deutlich erkennen lässt, die Bauelemente 15 eingreifen. Durch die zwischen den Nuten vorhandenen Rippen werden die Bauelemente 15 in ihrer richtigen Lage fest- gehalten.
In den Fig. 3 und 4 ist ein einzelnes der Bau- elemente 15 in grösserem Massstab veranschau- licht. Es weist zwei aus dielektrischem Material, vorzugsweise Glas, bestehende Platten 16 und 17 auf, zwischen die eine ebene, plattenförmige
Elektrode 18 eingebettet ist. Die Platten 16 und 17 und die Elektrode 18 sind miteinander durch ein ebenfalls dielektrisches, klebstoff- artiges Bindemittel 19 verbunden, welches den
Raum zwischen den Platten 16 und 17 sowie zwischen denselben und der Elektrode 18 voll- ständig und somit luftfrei ausfüllt. Anstatt aus
Glas können die Platten 16 und 17 auch aus
Glimmer oder keramischem Material oder or- ganischem Kunststoff bestehen. Die Elektrode 18 ist beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 3 und 4 eine Metallfolie, insbesondere aus Alu- minium.
An der Elektrode 18 ist ein aus dem gleichen Materialstück bestehender Anschluss- lappen 20 ausgebildet, der über die eine Rand- kante der Platten 16 und 17 hinausragt und einen Schlitz 21 aufweist. Die beiden dielek- tischen Platten 16 und 17 sind grösser als die
Elektrode 18, und die Platten 16 und 17 stehen ringsum mindestens 10 über die Randkanten der Elektrode 18 vor, vorzugsweise jedoch 20 bis 30 mm, je nach der Spannung der für die Ozon- erzeugung verwendeten Hochspannungsquelle.
Als klebstoffartiges Bindemittel 19 eignet sich ein polymerer Kunststoff, insbesondere Polyvinylacetal.
Die beschriebenen Bauelemente 15, die untereinander alle gleich ausgebildet sind, befinden sich im Gehäuse 10 in einer solchen Lage, dass die Anschlusslappen 20 der aufeinanderfolgenden Bauelemente 15 abwechselnd, wie Fig. l zeigt, nach oben und nach unten ragen. Sämtliche nach oben ragenden Anschlusslappen 20 sind zwischen metallischen Distanzhülsen 22 eingeklemmt, durch welche eine auch die Schlitze 21 der Anschlusslappen 20 durchsetzende Gewindestange 23 hindurchgesteckt ist. Die Gewindestange 23 ist in Wänden des Gehäuses 10 abgestützt und mittels Muttern 24 befestigt. Eine zusätzliche Mutter 25 dient zum Zusammenspannen der Distanzhülsen 22 und der zwischen dieselben eingreifenden Anschlusslappen 20.
Auf völlig analoge Weise sind die nach unten ragenden Anschlusslappen 20 der Bauelemente 15 zwischen metallischen Distanzhülsen 26 festgeklemmt, durch welche eine Gewindestange 27 hindurchgeht, die im Gehäuse 10 abgestützt und mit Hilfe von Muttern 28 befestigt ist. Eine zusätzliche Mutter 29 auf der Gewindestange 27 dient zum
Zusammenspannen der Distanzhülsen 26 und der zwischen dieselben eingreifenden Anschlusslappen 20.
Die Gewindestangen 23 und 27, die aus Metall bestehen, sind mit dem einen bzw. dem andern
Ende der Sekundärwicklung eines Hoch- spannungstransformators 30 verbunden, der als
Hochspannungsquelle dient. Auf diese Weise sind die in Abständen nebeneinander ange- ordneten Elektroden 18 abwechselnd an entgegengesetzte Pole der Hochspannungsquelle 30 angeschlossen.
Die Gebrauchs- und Wirkungsweise des beschriebenen Apparates ist wie folgt :
Die zu ozonisierende Luft wird durch eines der Rohre 13 in das Gehäuse 10 eingeblasen und streicht dann durch die Zwischenräume zwischen den Bauelementen 15 hindurch, wo eine stille elektrische Entladung, eine sogenannte Glimmentladung, stattfindet, wobei das Ozon gebildet wird. An den Elektroden 18 liegt eine Wechselspannung zwischen 6000 und 20. 000 Volt. Die mit Ozon angereicherte Luft entweicht auf der andern Seite des Gehäuses 10 durch das dort angeschlossene Rohr 13. Durch die dielektrischen Platten 16 und 17 und das Bindemittel.
M eines jeden Bauelementes 15 wird der Zutritt der im Entladungsraum vorhandenen Stoffe zu den Elektroden 18 verhindert, so dass dieselben gegen Korrosion, welche sonst durch die entstehenden aggressiven Gase, wie Ozon, verschiedene Stickoxyde und Salpetersäure, auftreten würde, geschützt sind. Der beschriebene Apparat ist daher auch zum Betrieb mit nicht oder nur unvoll- ständig vorgetrockneter Luft geeignet. Ferner verhindern das Bindemittel 19 und die Platten 16 und 17 eine Zerstäubung des Metalles der Elektroden 18 durch die Glimmentladungen auf der Metalloberfläche, wodurch auch die Entstehung elektrisch leitender Niederschlagsschichten auf den dielektrischen Platten 16 und 17 verhindert wird.
Bekanntlich sind nur die in der Glimmzone liegenden, d. h. an den Entladungsraum angrenzenden Bestandteile korrosionsgefährdet, weshalb die wesentlich ausserhalb des Entladungsraumes angeordneten Anschlusslappen 20, die Distanzhülsen 22 und 26, die Gewindestangen 23 und 27 sowie die Muttern 25 und 29 der Korrosion weit weniger unterworfen sind.
Es ist vorteilhaft, die dielektrischen Platten 16
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organischem Material herzustellen, da z. B. organische Kunststoffe zwar korrosionsbeständig sind, aber den Beanspruchungen durch die elektrische Glimmentladung weniger standzuhalten vermögen. Das Bindemittel 19 der Bauelemente J kann jedoch ohne Nachteil ein organischer Kunststoff sein, da derselbe durch die dielektrischen Platten 16 und 17 vor den schädlichen Einflüssen der Glimmentladung geschützt ist.
Die Herstellung eines Bauelementes 15 erfolgt : beispielsweise wie folgt :
Auf eine nicht dargestellte Unterlage wird zunächst eine Glasplatte 16 gelegt, die je nach
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ihrer Grösse eine Dicke von 1 bis 5 mm aufweisen kann.
Auf die Platte 16 legt man dann eine 0, 25-1 mm dicke Folie, die zur Hauptsache aus Polyvinylacetal besteht und Weichmacher, wie z. B. Trikresylphosphat, enthält. Nachher legt man auf die genannte Folie die metallische
Elektrode 18, welche eine Stärke von z. B. 0, 1 bis
0, 3 mm haben kann. Anschliessend wird eine zweite Polyvinylacetalfolie über die Elektrode 18 gelegt und anschliessend das Ganze mit der zweiten
Glasplatte 17 überdeckt. Durch Evakuieren wird die zwischen den genannten Teilen all- fällig vorhandene Luft abgesaugt, worauf das
Ganze im Autoklaven erwärmt und mittels eines
Druckgases zusammengepresst wird. Bei der
Erwärmung werden die Polyvinylacetalfolien pla- stisch und sie verbinden sich innig mit den
Platten 16 und 17 sowie mit der Elektrode 18.
Die ausserhalb der Randkanten der Elektrode unmittelbar übereinanderliegenden Teile der
Kunststoffolien schweissen dabei zusammen. Zum
Schluss lässt man das Ganze wieder abkühlen und schneidet allfällig zwischen den Platten 16 und 17 hervorgetretene Kunststoffmasse weg.
Die Elektrode 18, die Platten 16 und 17 und die Kunststoffmasse 19, die als klebstoffartiges
Bindemittel dient, bilden nun das zusammenhängende, praktisch untrennbare Bauelement 15, das bequem in das Gehäuse 10 eingebaut werden kann.
In den Fig. 5 und 6 ist eine Ausführungsvariante eines Bauelementes 115 veranschaulicht. Der Unterschied gegenüber den beschriebenen Bauelementen 15 besteht darin, dass die Elektrode 118 keine Metallfolie, sondern ein auf die eine dielektrische Platte 17 aufgetragener Belag ist, der z. B. eine Metallschicht oder eine nichtmetallische, elektrisch leitende Schicht, z. B.
Graphit oder Zinndioxyd, sein kann. Das Auftragen des Belages 118 kann in an sich bekannter Weise erfolgen, beispielsweise durch Aufspritzen, Aufdampfen, Niederschlagen aus einer Lösung usw., wobei unter Verwendung entsprechender Schablonen od. dgl. dem Belag eine beliebige Form gegeben werden kann. Bei der Herstellung des Bauelementes 115 braucht nur eine einzige Kunststoffolie, z. B. aus Polyvinylacetal, zwischen die mit dem Belag versehene Platte 17 und die andere Platte 16 gelegt zu werden, wonach gleich verfahren wird, wie mit Bezug auf das Bauelement 15 beschrieben worden ist. Nach dem Erwärmen und Pressen bildet die Kunststoffolie eine klebstoffartige Bindemittelschicht 119 zwischen den Platten 16 und 17, um dieselben praktisch untrennbar miteinander zu verbinden.
Zum Anschliessen der Elektrode 118 an die Hochspannungsquelle ist gemäss Fig. 5 ein Anschlusslappen 120 vorhanden, der aus einer dünnen Metallfolie besteht und den man vor dem Verbinden der beiden Platten 16 und 17 mit seinem einen Ende mit dem Belag 118 elektrisch leitend verbindet und mit seinem andern Ende über die eine Randkante der Platte 17 vorstehen lässt.
Die in Fig. 7 dargestellte zweite Variante eines Bauelementes 215 unterscheidet sich von den beschriebenen Bauelementen 15 lediglich dadurch, dass die Elektrode 218 anstatt aus Metallfolie aus einem metallischen Geflecht oder Gewebe besteht. An Stelle des Anschlusslappens 20 ragen einige Drähte 220 des Geflechtes 218 über die eine Randkante der dielektrischen Platten 16 und 17 hinaus. Beim Herstellen des Bauelementes 215 wird das Geflecht 218 gleich wie die Elektrode 18 zwischen zwei Kunststofffolien und zwischen die dielektrischen Platten 16 und 17 eingebettet.
Der wesentliche Vorteil des beschriebenen Apparates zur Ozonerzeugung ergibt sich aus den plattenförmigen Bauelementen 15, 115 bzw.
215, die dem jeweiligen Verwendungszweck entsprechend in beliebiger Form und Grösse erzeugt und in beliebiger Anzahl nebeneinander angeordnet werden können. Es bereitet keine besonderen Schwierigkeiten, den Bauelementen die erforderliche mechanische und thermische Festigkeit zu verleihen und die Bauelemente nachher in die Apparate einzubauen. Die beschriebenen Bauelemente ermöglichen, die Apparate gewünschtenfalls auch mit unvollständig oder überhaupt nicht vorgetrockneter Luft zu betreiben. Von besonderer Bedeutung ist ferner, dass die Bauelemente 15, 115 bzw. 215 den Bau von verhältnismässig kleinen Apparaten ermöglichen, bei denen auf einem gegebenen Raum eine verhältnismässig grosse totale Elektrodenfläche installiert werden kann.
PATENTANSPRÜCHE : l. Apparat zur Erzeugung von Ozon durch eine stille elektrische Entladung zwischen einer Mehrzahl von ebenen, plattenförmigen Elektroden, die, in Abständen nebeneinander angeordnet, abwechslungsweise an entgegengesetzte Pole einer Hochspannungsquelle angeschlossen und an dielektrischen Platten befestigt sind, welche ringsum über die Randkanten der Elektroden vorstehen, wobei jede Elektrode zwischen zwei dielektrischen Platten eingebettet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum zwischen diesen Platten (16 und 17) sowie zwischen denselben und der eingebetteten Elektrode (18, 118 bzw. 218) mit einem klebstoffartigen Bindemittel (19 bzw. 119) vollständig ausgefüllt und somit luftfrei ist.
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Apparatus for generating ozone and a method of manufacturing a component for the apparatus
The present invention relates to an apparatus for generating ozone by a silent electrical discharge between a plurality of flat, plate-shaped electrodes, which are arranged at intervals next to one another, alternately connected to opposite poles of a high-voltage source and attached to dielectric plates which are all around over the edge edges of the electrodes, each electrode being sandwiched between two dielectric plates.
Such so-called plate ozonizers are known per se and have the advantage over tube ozonizers, in which the electrodes are formed by tubes arranged coaxially one inside the other, that less space is required for a given total electrode area, which enables relatively small apparatus to be manufactured.
A major problem with apparatus for generating ozone by a silent electrical discharge is the corrosion of the electrodes, especially when the air to be ozonated is only partially or not at all predried.
Although the ozone yield is greater with dried air, there is a demand in technology for devices that work with somewhat less efficiency, but do not require the expensive additional devices for drying the air and the maintenance of these additional devices. Ozonizers of this type are particularly suitable for temporary operation in smaller waterworks, in industrial plants and for mobile systems, for example those used by the army. The ozone generated is mainly used to disinfect water.
To avoid corrosion of the electrodes, as shown, for example, in German Patent No. 617742, corrosion and glow-resistant dielectrics have been inserted between the electrodes and the discharge space in order to keep the aggressive substances in the discharge space away from the electrodes. However, air that may be present between the dielectrics and the electrodes can also lead to corrosion of the electrodes, since a glow discharge also occurs there.
To avoid any corrosion of the electrodes, the invention therefore provides that the space between the dielectric plates and between the same and the embedded electrode is completely filled with an adhesive-like binder and is thus free of air. The adhesive-like binding agent also unites the two dielectric plates and the electrode in between to form a coherent, plate-shaped component. As such, plate-shaped components in ozonizers have already become known from Swiss patent specification No. 218358.
The invention is explained in more detail with reference to the drawing, in which an example embodiment of the subject matter of the invention and two variants thereof are illustrated.
1 shows a schematic representation of an apparatus with a plurality of plate-shaped electrodes, in section along the line I-I in FIG. 2; Fig. 2 shows the same apparatus in section along the line II-II in Fig. 1; FIG. 3 shows, on a larger scale, a component of the apparatus with a single electrode in a view from the left or right in FIG. 1; Fig. 4 is a cross-section along the line IV-IV in Fig. 3 on a larger scale; FIG. 5 shows part of an embodiment variant of the component in a representation analogous to FIG. 3; Fig. 6 is a cross-section along the line VI-VI in Fig. 5 on a larger scale; FIG. 7 illustrates, likewise in a representation analogous to FIG. 3, part of a second embodiment variant of the component.
The apparatus shown in FIGS. 1 and 2 has a housing 10 which is preferably made of corrosion-resistant plastic. Two opposing walls 11 of the housing 10 are perforated and connected to funnel-shaped connecting parts 12, into each of which a pipe 13 opens for supplying the air to be ozonized or for discharging the air enriched with ozone.
In the interior of the housing 10, a plurality of plate-shaped components 15 are arranged next to one another at intervals. Although each of the structural elements 15 is composed of several parts, they are, however, as described below
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is explained, a coherent structural
Forming a unit, the components 15 are only shown as a single part in FIGS. 1 and 2 for the sake of clarity. The housing walls 11 have grooves on their inwardly facing side into which, as FIG. 2 clearly shows, the components 15 engage. The structural elements 15 are held in their correct position by the ribs present between the grooves.
In FIGS. 3 and 4, a single one of the structural elements 15 is illustrated on a larger scale. It has two plates 16 and 17 made of dielectric material, preferably glass, between which a flat plate-shaped one
Electrode 18 is embedded. The plates 16 and 17 and the electrode 18 are connected to one another by a likewise dielectric, adhesive-like binding agent 19, which the
The space between the plates 16 and 17 and between the same and the electrode 18 is completely filled and therefore free of air. Instead of
The plates 16 and 17 can also be made of glass
Mica or ceramic material or organic plastic exist. In the exemplary embodiment according to FIGS. 3 and 4, the electrode 18 is a metal foil, in particular made of aluminum.
On the electrode 18 there is formed a connection tab 20 made of the same piece of material, which protrudes beyond the one edge of the plates 16 and 17 and has a slot 21. The two dielectric plates 16 and 17 are larger than that
Electrode 18 and plates 16 and 17 protrude all around at least 10 over the edge of the electrode 18, but preferably 20 to 30 mm, depending on the voltage of the high voltage source used for the ozone generation.
A polymeric plastic, in particular polyvinyl acetal, is suitable as the adhesive-like binder 19.
The components 15 described, which are all identical to one another, are located in the housing 10 in such a position that the connecting tabs 20 of the successive components 15 protrude alternately up and down, as FIG. 1 shows. All upwardly projecting connection tabs 20 are clamped between metallic spacer sleeves 22, through which a threaded rod 23 penetrating the slots 21 of the connection tabs 20 is pushed. The threaded rod 23 is supported in the walls of the housing 10 and fastened by means of nuts 24. An additional nut 25 is used to clamp the spacer sleeves 22 and the connecting tabs 20 engaging between them.
In a completely analogous manner, the downwardly projecting connection tabs 20 of the components 15 are clamped between metallic spacer sleeves 26 through which a threaded rod 27 passes, which is supported in the housing 10 and fastened with the aid of nuts 28. An additional nut 29 on the threaded rod 27 is used for
Clamping the spacer sleeves 26 and the connecting tabs 20 engaging between them.
The threaded rods 23 and 27, which are made of metal, are with one or the other
End of the secondary winding of a high-voltage transformer 30 connected, which as
High voltage source is used. In this way, the electrodes 18, which are arranged at intervals next to one another, are alternately connected to opposite poles of the high-voltage source 30.
The method of use and operation of the device described is as follows:
The air to be ozonized is blown through one of the tubes 13 into the housing 10 and then passes through the spaces between the components 15, where a silent electrical discharge, a so-called glow discharge, takes place, with the ozone being formed. An alternating voltage between 6000 and 20,000 volts is applied to the electrodes 18. The air enriched with ozone escapes on the other side of the housing 10 through the pipe 13 connected there. Through the dielectric plates 16 and 17 and the binding agent.
M of each component 15, the access of the substances present in the discharge space to the electrodes 18 is prevented, so that they are protected against corrosion which would otherwise occur due to the aggressive gases such as ozone, various nitrogen oxides and nitric acid. The apparatus described is therefore also suitable for operation with air that is not or only incompletely predried. Furthermore, the binder 19 and the plates 16 and 17 prevent the metal of the electrodes 18 from being atomized by the glow discharges on the metal surface, which also prevents the formation of electrically conductive deposits on the dielectric plates 16 and 17.
As is known, only those lying in the glow zone, i.e. H. Components adjoining the discharge space are at risk of corrosion, which is why the connecting tabs 20, the spacer sleeves 22 and 26, the threaded rods 23 and 27 and the nuts 25 and 29 are far less subject to corrosion.
It is advantageous to use the dielectric plates 16
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produce organic material, as z. B. organic plastics are corrosion-resistant, but are less able to withstand the stresses caused by the electric glow discharge. The binder 19 of the components J can, however, be an organic plastic without any disadvantage, since it is protected from the harmful effects of the glow discharge by the dielectric plates 16 and 17.
A component 15 is produced: for example, as follows:
On a base, not shown, a glass plate 16 is first placed, depending on
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their size can have a thickness of 1 to 5 mm.
On the plate 16 is then put a 0.25-1 mm thick film, which consists mainly of polyvinyl acetal and plasticizers, such as. B. tricresyl phosphate contains. Then you put the metallic foil on the mentioned foil
Electrode 18, which has a thickness of e.g. B. 0, 1 to
Can have 0.3 mm. A second polyvinyl acetal film is then placed over the electrode 18 and then the whole thing with the second
Glass plate 17 covered. Any air between the named parts is sucked out by evacuation, whereupon the
Whole heated in the autoclave and using a
Pressurized gas is compressed. In the
When heated, the polyvinyl acetal films become plastic and they bond closely to the
Plates 16 and 17 as well as with the electrode 18.
The parts of the directly above one another outside the edge of the electrode
Plastic foils weld together. To the
Finally, the whole thing is allowed to cool down again and any plastic compound that has emerged between the plates 16 and 17 is cut away.
The electrode 18, the plates 16 and 17 and the plastic compound 19, which as an adhesive-like
Binder is used, now form the coherent, practically inseparable component 15, which can be easily installed in the housing 10.
In FIGS. 5 and 6, a variant embodiment of a component 115 is illustrated. The difference compared to the described components 15 is that the electrode 118 is not a metal foil, but a coating applied to a dielectric plate 17, which z. B. a metal layer or a non-metallic, electrically conductive layer, e.g. B.
Graphite or tin dioxide. The coating 118 can be applied in a manner known per se, for example by spraying, vapor deposition, precipitation from a solution, etc., with the coating being able to be given any shape using appropriate templates or the like. In the production of the component 115 only a single plastic film, for. B. made of polyvinyl acetal, to be placed between the plate 17 provided with the covering and the other plate 16, after which the same procedure is followed as has been described with reference to the component 15. After heating and pressing, the plastic film forms an adhesive-like binding agent layer 119 between the plates 16 and 17 in order to connect the same practically inseparable to one another.
To connect the electrode 118 to the high-voltage source, according to FIG the other end can protrude beyond the one edge of the plate 17.
The second variant of a component 215 shown in FIG. 7 differs from the described components 15 only in that the electrode 218 consists of a metallic braid or fabric instead of metal foil. In place of the connection tab 20, some wires 220 of the braid 218 protrude beyond one edge of the dielectric plates 16 and 17. When the component 215 is produced, the braid 218, like the electrode 18, is embedded between two plastic films and between the dielectric plates 16 and 17.
The main advantage of the described apparatus for generating ozone results from the plate-shaped components 15, 115 or
215, which can be produced in any shape and size according to the respective purpose and arranged next to one another in any number. There are no particular difficulties in providing the components with the necessary mechanical and thermal strength and then installing the components in the apparatus. The components described make it possible, if desired, to operate the apparatus with incompletely or not at all predried air. It is also of particular importance that the components 15, 115 or 215 enable the construction of relatively small apparatuses in which a relatively large total electrode surface can be installed in a given space.
PATENT CLAIMS: l. Apparatus for generating ozone by means of a silent electrical discharge between a plurality of flat, plate-shaped electrodes which, arranged at intervals next to one another, are alternately connected to opposite poles of a high-voltage source and attached to dielectric plates which protrude all around over the edge edges of the electrodes, wherein each electrode is embedded between two dielectric plates, characterized in that the space between these plates (16 and 17) and between them and the embedded electrode (18, 118 or 218) is completely filled with an adhesive-like binding agent (19 or 119) and is therefore free of air.
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