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Automatischer Probenwechsler mit einer Registriereinrichtung für Radioaktivität
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vonbefinden, um nacheinander in das Messfeld der Messeinrichtung eingebracht und nach einer vocbertimmten Zeitspanne oder einer vorbestimmten Anzahl von Zählungen wieder daraus entfernt zu werden.
Bei der Überprüfung einer grossen Anzahl von Proben geschieht es jedoch häufig, dass die Radioaktivität der Proben stark schwanktung es aus diesem Grunde notwendig wird, verschiedene Zeit ! pMBen eder eine ver- schieden vorbestimmte Anzahl von Zählungen für verschiedene Proben zu verwenden. Die oben erwähnten Probenwechsler sind für letztere Fälle nicht geeignet, da sie nur dann angewendet werden kännea, wenn aus den vorhandenen Proben solche ausgewählt wurden, von denen man auf Grund einer rohen Schätzung annehmen kann, dass für die Durchführung der Messung dieselbe Zeitspanne oder dieselbe Anzahl von Zahlungen angewendet werden kann.
Gegenstand der Erfindung ist nun, einen derattigenmch für jene Falle, in denen eine grosse Anzahl von Proben überprüft werden soll, geeigneten Probenwechsler zu schaffen. Dies kann mit einem automa- tischen, in Verbindung mit einer Registriereinrichtung für Radioaktivität zu verwendenden Probenwechsler
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die Proben in beliebigen Serien zusammenzufassen und die Einstellung der Kontaktbetätigungsorgane in jedem Probenhalter in Übereinstimmung mit der Art der Im Probenbehälter befindlichen Probe zu bringen und damit sicherzustellen, dass der Kontaktmechanismus des Apparates so betätigt wird, dass die Tätigkeit des Apparates der Art der Probe angeglichen wird. Dies kann z. B. derart erfolgen, dass während
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befindetzeigt oder registriert.
Die einstellbaren Kontaktbetätigungsorgane, welche an einem Probenträger angeordnet sind, können irgend eine geeignete Ausführungsform darstellen und sowohl elektrisch oder mechanisch arbeiten, Gemöss einer Ausführungsform der Erfindung sind die verstellbaren Kontäktbetätigungsorgane als in m einer Seite oder mehreren Seiten des Probenträgers vorgesehenenLöchern oder Aumehmungen festlegbare, verstehen-
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dieserAusführungsform der vorliegenden Erfindung sind die verstellbaren, als vorstehende Stifte abgebildeten Kontaktbetätigungsorgane an einer oder mehreren Seiten des Probenträgers durch Verschieben veiMBll- bar, so dass sie z.B. mit Hilfe von Feder- oder andern Sperrorganen nach Belieben verstellt werden
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können.
Auch in diesem Falle sind die Kontaktbetätigungseinrichtungen relativ einfach ausgebildet, und es wird erreicht, dass diese Kontakteinrichtungen mit dem Probenträger dauernd sicher verbunden bleiben.
Der Mechanismus des Probenwechslers und die dazugehörige Mess- und Registriereinrichtung können ebenso wie einzelne Teile und Vorrichtungen dieses Gerätes unabhängig von dem der vorliegenden Erfindung entsprechenden Teil in an sich bekanncer Art ausgebildet sein. Der Probenwechsler kann beispielsweise so ausgebildet sein, dass die Probenträger aus einem Magazin durch das Messfeld hindurch in ein anderes Magazin befördert werden oder so ausgebildet sein, dass die Probenträger von einer drehbaren Scheibe gehalten sind, wobei ein Abschnitt dieser Scheibe zu einer bestimmten Zeit in das Messfeld gebracht wird.
Es ist lediglich wesentlich, dass die Kontaktbetätigungsorgane des Probenträgers im richtigen Zeitpunkt während des Betriebes in eine den Kontaktmechanismus betätigende Stellung gebracht werden, um in dieser Stellung das Schliessen der dem Programm entsprechenden Kreise zu bewirken, was bedeutet, dass der Informationskode während der Durchführung der Messung der im Probenträger befindlichen, in Frage kommenden Probe an die Steuereinrichtung des Gerätes, welche in an sich bekannter Weise ausgebildet sein kann, weitergeleitet wird.
Besondere Vorteile können mit einem automatischen Probenwechsler dieser Art dann erreicht werden, wenn dieser gemäss der Erfindung gekennzeichnet ist durch ein an sich bekanntes stufenweise bewegliches Gestell, welches in jeder Stufe einen neuen Probenträger mit einem in Nähe des Gestelles befind-
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anchronisierten Mitnehmer, der denProbenträger in das Messfeld bewegt und den Probenträger während einer Stillstandsperiode des Gestelles im Messbereich belässt und ihn anschliessend in seine ursprüngliche Lage im Gestell zurückführt und durch einen im Probenwechsler angeordneten Kontaktmechanismus, welcher von den am Probenträger befindlichen Kontaktauslöseorganen betätigt wird und den Mechanismus des Proben-
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Dauerformen, wie beispielsweise Probenwechsler,
in denen die Proben auf einem drehbaren Tisch bewegt werden, verschiedene Vorteile. Dadurch, dass die Probenträger in einem einzigen Gestell übereinander angeordnet sind, ist die Ausführung des Gerätes gedrängtind dieses Gerät kann somit gleichzeitig eine grosse Anzahl von Proben aufnehmen. Dies ist von besonderer Wichtigkeit, da in Verbindung mit der Programmsteuerung es ermöglicht wird, ohne die Arbeit des Gerätes zu unterbrechen, die Proben, deren Radioak-
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n somitnehmers von. diesem mitgeführt Wird, der Mitnehmer jedoch den Probenträger während der Bewegungen des Gestellesfreigibt.
Wenn der Probenträger in das Messfeld bewegt wird, wird jedes Kontaktbetätigungsorgan desPrQben1rägers gegen einen entsprechenden Kontakt des Kontaktmechanisanis des Gerätes geführt und damit die einwandfreie Steuerung des Gerätes bewirkt. Diese Kontakte sind am Rande des Messfeldes der Seite gegenüberliegend angeordnet, an welcher der Probenträger eingeführt wird, und die Ausbildung des Mitnehmers und des diesem Mitnehmer entsprechenden Schlitzes im Probenträger stellt die stetige und zuverlässige Bewegung des Probenträgers sicher, wobei die Gewähr daführ dafür gegeben ist, dass kein Kontakt
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weitererAbflachungen des Probenträgers vollkommen glatt ausgebildet sein können,
so dass die Beschickung des Ge- stalles und die Bewegung der Probenträger in das Messfeld und aus dem Messfeld heraus nicht behindert werden und dabei die Proben leicht zugänglich bleiben.
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den Zeichnungenangetriebenen Schnecke 3 3 auf- und abwärtsbewegt werden. Jeder einzelne Probenträger besitzt die Form flacher Platten mit kreisförmigen Ausnehmungen, tn welche die Probenträger eingebracht werden. Der vordere Rand des Probenträgers Z ist mit einem T-förmigen Schlitz 6 versehen,in welchem ein T-förmiger
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einesM. itnehmersträgers 2 vorgesehen. In diese Löcher 9 werden Kontaktbetätigungsorgane 10 nach Belieben eingebracht und entfernt.
Dem aufzugähnlichen Gestell 1 benachbart befindet sich eine mit einer Bleiabschirmung 12 abgeschirmte Zählkammer 11.
Während des Betriebes des Gerätes wird das Gestell 1 in vertikaler Richtung entweder nach oben oder unten bewegt. Jedesmal wenn sich ein Probenträger des Gestelles 1 in gleicher Höhe mit dem unterhalb der Zählkammer 11 befindlichen Messfeld befindet und das Gestell stillsteht, wird der Mitnehmer 8 mit Hilfe der durch den Motor 14 angetriebenen Schnecke 13 in eine unterhalb der Zählkammer befindliche Stellung gebracht, wobei der Probencäger 2 vom Mitnehmer 8 in das Messfeld gezogen wird. Sobald der Probenträger 2 sich im Messfeld befindet, werden durch dessen Konta. ktbetätigungseinrichtungen 10 Kon- takte 15 des Kontaktmechanimnus 16 betätigt, wodurch an das Gerät Informationen hinsichtlich des ver- zunehmender Arbeitsablaufesz.
B. über die Zeit, während welcher der Mitnehmer 8 in seiner zurückgezogenen Stellung verbleiben soll, welche Zeit dem Optimum entspricht, welche zur Durchführung der Messung an der auf dem Probenträger befindlichen Probe entspricht, erteilt werden. In dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel sind sechs Kontakte eingezeichnet, deren jeder die Möglichkeit bietet, einen Kontakt zu schliessen (x) oder einen Kontakt zu öffnen (o). Im gezeigten Ausführungsbeispiel entspricht der Stellung dieser Kontakte die Kontaktanordnung o o x o x o.
Bei Durchführung der Messung wird, nachdem die Stillstandzeit des Mitnehmers abgelaufen ist, der Mitnehmer in entgegengesetzter Richtung zu seiner ersten Bewegung in Bewegung gesetzt und damit der Probenträger 2 aus dem Messfeld herausgebracht und in das Gestell 1 zurückgeführt. In dieser Stellung bleibt der Mitnehmer 8 stehen, und das Gestell 1 wird nach oben oder unten so bewegt, dass ein neuer
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des MitnehmsMgeprüft wurden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Automatischer Probenwechsler mit einer Registriereinrichtung für Radioaktivität, gekennzeichnet durch mit Kontaktbetätigungsorganen(10)versehene Probenträger (2), wobei die Kontaktbetätigungsorgane (10) die nach einem bestimmten Programm verstellbaren und vorgewählten Elemente eines Kontaktmechanismus (16) betätigen und die Bewegungen des Probenwechslers und/oder anderer Arbeitsgänge der Registriereinrichtung steuern.