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Verfahren zur Zerkleinerung und Pulverisierung von gesinterten
Hartmetallen auf chemisch-physikalischem Weg
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Zerkleinerung und Pulverisierung von gesinterten Hartmetallen auf chemisch-physikalischem Weg.
Bisher wurden zur Zerkleinerung dichten und harten Materials wie z. B. von Erzen oder gesinterten Körpern mechanische Verfahren hauptsächlich für Erze verwendet, wie auch ausschliesslich mechanische Verfahren für gesinterte Materialien (hauptsächlich gesinterte Hartmetalle) praktisch Verwendung gefunden haben, während ein Säurelösungsverfahren und ein elektrolytisches Verfahren lediglich für Versuchszwecke verwendet wurden, praktisch aber nicht verwendbar waren. Für Erze ist ausserdem der Versuch mit besonderen Zerkleinerungsverfahren an Stelle der heutigen mechanischen Verfahren zu arbeiten ernstlich erwogen worden. Diese mechanischen Verfahren haben viele Nachteile, wie z. B. einen grossen Energieverlust, die Notwendigkeit langer Bearbeitungsdauer, starke Abnützung und Zerstörungen der verwendeten Maschinen und Werkzeuge usw.
Anderseits haben aber grosse Mengen der verwendeten Hartmetalle eine steigende Bedeutung angenommen, so dass die Menge von Abfallmaterialien, wegzuschaffender Produkte und Bruchstücke dieser Legierungen beträchtlich ansteigt. Wenn W, Ti, Ta, Mo, Zr, Ni, Co u. dgl. in diesen Materialien enthalten sind, deren jedes sehr wertvoll ist, ist es ein sehr wichtiges industrielles Problem, die ursprüngliche Form dieser Legierungen zu zerstören oder zu zerkleinern und ferner, wenn es gewünscht ist, jedes darin enthaltene wertvolle Element auszuscheiden, um es wieder gewinnen und verwenden zu können.
Bisher war die Zerstörung dieser Arten von Hartmetallen im allgemeinen unmöglich und es wurde bisher kein einfaches Verfahren zur Zerkleinerung derselben vorgeschlagen. Als Verfahren zur Wiedergewin- nung von in solchen Legierungen enthaltenen Elementen sind die folgenden Verfahren vorgeschlagen worden :
Ein Verfahren, bei welchem die Legierungen an der Luft geröstet wurden, worauf Co durch Säureeinwirkung gelöst wird, wobei WO, als Rückstand bleibt ; ein mechanisches Verfahren zur Zerstörung (eine vollkommene Zerstörung ist unmöglich) ; ein Verfahren zur Wiedergewinnung von WOg und Co, die durch anodische Oxydation elektrolytisch gelöst werden und ein Verfahren, in welchem Co gelöst wird durch Kochen in nicht oxydierender starker anorganischer Säure einer bestimmten Konzentration, um WC in
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bindung oder des Elementes wiedergewonnen.
Alle Hartmetalle, welche durch Anwendung irgendeines dieser Verfahren als Rohmaterial sekundär wiedergewonnen wurden, sind besonders minderwertig hinsichtlich Dichtheit und Schneidfähigkeit gegenüber den primären Materialien, so dass viele Produkte weggeworfen werden und die industrielle Wiedergewinnung von Hartmetallen mit diesen Verfahren bisher in der Praxis schwierig war. Der Grund mag darin liegen, dass die Anteile von W-Pulver und WC-Pulver durch unvollständige Oxydation, Reduktion und Karbonisation ungünstig beeinflusst werden und auch die Gefahr, dass Verunreinigungen aufgenommen werden, gross ist.
Die Erfindung besteht darin, dass in den Poren bzw. Ritzen des zu zerkleinernden Materials entweder eine chemische Verbindung gebildet oder eine chemische Verbindung in geschmolzenem Zustande über das Material gegossen wird, um in die Ritzen bzw. Poren einzudringen und dass durch Wasseraufnahme eine Vergrösserung der Ritzen bzw. Poren und damit eine Sprengung des zu zerkleinernden Hartmetalls bewirkt wird.
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Erfindungsgemäss besteht die Möglichkeit wertvolle Elemente, die in den Hartmetall-Legierungen enthalten sind, aufzuschliessen.
Weiters bildet den Gegenstand der Erfindung eine Ausführungsform des Verfahrens, welches darin besteht, dass die zu zerkleinernden Hartmetalle mit Chlor oder Schwefel, vorzugsweise bei erhöhter Temperatur, behandelt werden, wobei die mit dem Bindematerial des Hartmetalls sich bildende Verbindung, wie CoCl, NiCl, CoSO , durch Aufnahme von Wasser die ursprüngliche Form des festen Materials zerstört.
Die Erfindung wird im folgenden näher beschrieben :
Nach der Erfindung können dichte und harte feste Materialien leicht grob zerkleinert oder pulverisiert werden. Das Verfahren gemäss der Erfindung kann z. B. auch für die Zerkleinerung von Materialien, wie z. B. Erzen, gesinterten Körpern, Tonwaren und Porzellanwaren, Beton u. dgl. verwendet werden.
Hauptsächlich wird das Verfahren zum Zerkleinern oder Pulverisieren von Hartmetallen, deren Hauptbestandteile Karbide, wie z. B. WC, TiC, BC, MoC, ZrC u. dgl. sind, und welche Ni oder Co oder Ni-Co als Bindemetall enthalten verwendet. Die ursprüngliche Form der Legierungen wird durch Umwandlung des Bindemetalls für die oben erwähnten Karbide, wie z. B. Ni und Co oder Ni oder Co in ihre Kohlenstoffverbindungen durch Einwirkung von CO auf das Bindemetall bei gewöhnlicher Temperatur oder unter Hitze und Druck in einem geeigneten Kessel zerstört.
Ferner werden die Carbonyle von Ni oder Co oder Ni-Co, wenn gewünscht bei Raumtemperatur oder unter Hitze und Druck zersetzt und die Pulver von Ni und Co können einerseits gebildet werden, während anderseits das durch die Zersetzung gebildete CO wiedergewonnen und wiederholt verwendet werden kann.
Gemäss den Merkmalen der gegenständlichen Erfindung ist die Zerkleinerung fester Materialien, wie weiter oben beschrieben, die Folge der Reaktion zwischen Gas und dem festen Material, so dass die Zerkleinerung sehr rasch vorangeht und im Falle einer groben Zerkleinerung kann dieses Ergebnis auch durch Reaktion auf der Oberfläche des Materials erhalten werden. Auch kann reines Gas leicht erhalten werden, ohne dass die Möglichkeit besteht, dass Verunreinigungen beigemischt sind.
Gemäss der vorliegenden Erfindung kann daher mit Vorteil das wiedergewonnene Kohlenmonoxyd wiederholt verwendet werden und der gewünschte Zerkleinerungsvorgang wie oben beschrieben in einem einzigen Kessel ausgeführt werden. Derartige Vorteile können mit den bisher bekannten Verfahren niemals erzielt werden. Das erfindungsgemässe Verfahren unterscheidet sich auch in diesen Punkten wesentlich von den früheren Zerkleinerungsverfahren dieser Art. Zusätzlich kann Co- und Ni-Pulver gemäss der Erfindung gewonnen werden, u. zw. in einer derartigen Feinheit, die bisher niemals durch eine der früheren Verfahren durch Beeinflussung von Zeit, Druck und Temperatur der Zersetzung erreicht werden konnte. So ist z.
B. die Grösse von Co-Pulver, welches für das frühere Erzeugnis verwendet wird, etwa 20 p., während jene des Pulvers, welches gemäss der Erfindung wiedergewonnen wird, die Grössenordnung von 2-311 aufweist. Wenn daher ein derart feines Pulver von Co verwendet wird, ist die zur Mischung mit WC erforderliche Zeit sehr kurz. So beträgt z. B. die zur Mischung des früheren Produktes erforderliche Zeit mehr als 50 Stunden, während lediglich 4-5 Stunden genügen, wenn das oben beschriebene feine Pulver verwendet wird. Ferner kann gemäss der Erfindung eine grosse Menge von WC der Grösse von 1-2 li und weniger als 0, 2 lui in sehr unregelmässigen Formen gewonnen werden.
Da jedoch WC als Rohmaterial für das ursprüngliche Produkt eine Grösse von etwa 3-5 11 besitzt, ist seine Form im allgemeinen quadratisch oder vieleckig.
Das auf diese Weise wiedergewonnene Co und WC wird durch direkte Pressung in Scheiben wiedergeformt und dann gesintert, ohne die Notwendigkeit einer speziellen Mischung. Die sekundären Produkte, welche auf diese Weise erhalten werden, sind gegenüber den ursprünglichen Produkten wesentlich verbessert hinsichtlich ihrer Festigkeit, Schneidfähigkeit, des Widerstandes gegen Abnützung u. dgl. Dadurch bringt die Erfindung einen grossen Fortschritt in der Hartmetallindustrie und verringert ausserdem den Preis dieser Produkte.
Das oben geschilderte Verfahren zur Zerkleinerung von Hartmetallen gemäss der Erfindung ist insbesondere vorteilhaft, wenn das Hartmetall in fester Form ein ziemlich kleines Volumen aufweist. Es sind aber auch öfters viele sehr voluminöse Gegenstände wie z. B. gepanzerte Lochdeckel, grosse Scheiben und andere im Abfall von Hartmetallen zu finden. Wenn diese voluminösen festen Materialien direkt der Kohlenoxydbehandlung gemäss der Erfindung unterworfen werden, benötigt dies längere Zeit. Wenn jedoch vorher eine Zerkleinerung des Materials durch die Vorbehandlung nach dem vorerwähnten Zerkleinerungsverfahren, gemäss welchem das Kristallwasser als Sprengmittel verwendet wird erfolgt, verlauft die COBehandlung rasch.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann daher auch mit Vorteil zur Zerkleinerung oder Pulverisierung festen Materials verwendet werden, welches ein verhältnismässig grosses Volumen aufweist.
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Beispiel l : Abfallsplitter von Hartmetallen aus WC und Co des WC-Co-Systems werden auf 800 bis 8500 durch 30-60 min in einem Röhrenofen erhitzt, während Chlorgas eingeführt wird, worauf die Zu- fuhr von Cl Gas unterbrochen wird. Wenn der Druck in dem Ofen bis zum Vakuum verringert wird und die Temperatur bislOOO C erhöht, wird das Bindematerial Co oder Ni in CoCl oder in NiCl durch das Cl Gas bis in eine Tiefe von einigen Millimetern der Oberfläche der Legierung verwandelt. Diese Verbindung verdampft durch Vakuumerhitzung in der Oberflächenschichte der Abfallsplitter und wird diese rissig. Das feste Material wird durch Wiederholung dieses Verfahrens in Stücke zerkleinert.
Beispiel 2 : Abfallsplitter von Hartmetallen werden in einem Chlorgasstrom bei 800-8500C durch 30 Minuten. oder 1 Stunde (diese Zeit verkürzt sich bei Anwendung von Druck) erhitzt und hierauf in Wasser abgeschreckt und abkühlen gelassen. Sie werden in kurzer Zeit grob zerkleinert, nach 5 oder 6 Stunden feinkörnig und sodann vollkommen in heissem Wasser gewaschen, um als Chlorid gelöstes Co zu entfernen. Wenn eine kleine Menge von Wolframoxyd zurückbleibt, wird es durch eine heisse alkalische Lösung entfernt und W in dieser Lösung in Form von WO, gewonnen.
Die zurückbleibenden Körper, d. s. die Körner, in welchen Co gelöst auf der Oberfläche von WC ist, werden in ein feines Pulver verwandelt, welches hauptsächlich Körner von weniger als 0, 2/l enthält, indem diese Körner in einer Mühle leicht zerrieben werden, gefolgt von Waschen mit Wasser und Trocknen. Nachdem der Körper nach den oben beschriebenen Verfahren behandelt wurde, kann ein sehr feines Pulver von WC, enthaltend einen kleinen Anteil von Co erhalten werden. Bei der Zerkleinerung gemäss der Erfindung wirkt Cl2Gas auf Co als Bindematerial eines Hartmetalls ein, um CoCl (mit blauer Farbe) zu erzeugen. Nach dem Einbringen in
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bachtet wird, wenn Keile in die Oberfläche des Körpers eingetrieben werden würden.
Auf diese Weise wird eine grosse Spannung in dem Körper erzeugt und das Phänomen der Zerstörung gleichzeitig mit der Abschreckspannung und der durch Bearbeitung vorher hervorgerufenen Spannung hervorgebracht. Weiterhin ist CoC126H 20 sehr leicht wasserlöslich, so dass CoC12 sich in CoC126Hp verwandelt und zur gleichen Zeit in dem Wasser, mit welchem es in Berührung kommt, sich auflöst. Dies ist der Grund, warum der Vorgang derVereinigungdesKristallwassersundCoClinCoCl6H 0 im Innern des Körpers sofort vor sich geht und die Zerstörung im Laufe der Zeit vorantreibt. Die Erzeugung von Wo1framchlorid durch Zersetzung von WC in Hartmetalle konnte jedoch bei den oben beschriebenen Temperaturen nicht beobachtet werden.
Wenn ein Teil des CoCl auf der Oberfläche des Körpers verdampft, wird der Dampf gekühlt und in einer wässerigen Lösung angesammelt, so dass er zusammen mit dem im Wasser zur Zeit der Abschrekkung gelösten Co wie weiter oben beschrieben wiedergewonnen wird. Hartmetalle anderer Gruppen, in welchen ein Teil oder das ganze Co durch Fe, Ni, Cr oder Mn substituiert ist, können in eine feine Körnung durch eine gleiche Behandlung gebracht werden.
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fe der Zeit wie gemäss Beispiel 2 zerkleinert. Gemäss diesem Beispiel ist jedoch die Bedingung, nach welcher CoS04 vollständig gebildet wird, ziemlich heikel und kompliziert, so dass das Verfahren wie es im Beispiel 2 beschrieben ist, hinsichtlich der Einfachheit und Genauigkeit als Behandlungsmethode besser ist als dieses Verfahren.
Beispiel 4 : Ein Beispiel zur Behandlung von Abfallprodukten aus Hartmetallen des WC-Co-Systems (Co 6%, WC 94go).
Etwa 120 g der Abfälle in einer Grösse von 2-3 mm werden in einem mit Glas ausgekleideten Autoklaven gegeben, in welchem reines Kohlenmonoxydgas eingeführt wird, um auf den Abfall einzuwirken, u. zw. unter Erhitzung auf etwa 200 C und unter Druck von über 100 atm und gleichzeitigem Drehen. Auf diese Weise wird ein kristallines Pulver von C02 (CO) S von orangeroter Farbe auf der Oberfläche der Hartmetalle erzeugt. Nachdem der Autoklav weiterhin in Umdrehung versetzt wird für die weitere Reaktion, wird das kristalline Pulver von Co (CO). getrennt und die Reaktion auf die inneren Teile fortgesetzt, so dass WC von dunkelgrauer Farbe abgebröckelt wird, und die ursprüngliche Form der Legierung zur Gänze in etwa 4 Stunden zu Pulver zerkleinert wird, in welchem Fall nur Karbide wie z.
B. TiC, BC, ZrC u. dgl. nicht durch die chemische Einwirkung des Kohlenmonoxydgases angegriffen werden und intakt bleiben.
In diesem Fall kann auf die individuelle Trennung vonCo und WC, die Mischung von WC undCo- (CO) g mit einem organischen Lösungsmittel wie z. B. Äthylalkohol oder Äther bei Raumtemperatur und unter normalem Druck behandelt werden, um Co (CO) zu lösen, während das unlösliche WC durch Filterung gefiltert wird. Durch Erhitzung der Lösung auf über 600C kann metallisches Co-Pulver erhalten werden.
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Process for crushing and pulverizing sintered
Hard metals by chemical-physical means
The invention relates to a method for comminuting and pulverizing sintered hard metals in a chemical-physical way.
So far, dense and hard material such as. B. of ores or sintered bodies mechanical processes mainly used for ores, as well as exclusively mechanical processes for sintered materials (mainly sintered cemented carbides) have found practical use, while an acid solution process and an electrolytic process were used only for experimental purposes, but were not practical . In the case of ores, the attempt to work with special comminution processes in place of today's mechanical processes has also been seriously considered. These mechanical methods have many disadvantages such as: B. a great loss of energy, the need for long processing times, heavy wear and tear and destruction of the machines and tools used, etc.
On the other hand, however, large amounts of the hard metals used have assumed increasing importance, so that the amount of waste materials, products to be disposed of and fragments of these alloys increases considerably. When W, Ti, Ta, Mo, Zr, Ni, Co and the like The like. are contained in these materials, each of which is very valuable, it is a very important industrial problem to destroy or crush the original form of these alloys and further, if it is desired, to precipitate any valuable element contained therein in order to restore it to be able to win and use.
Heretofore, destruction of these types of cemented carbides has generally been impossible and no simple method for crushing them has been proposed. As a method for recovering elements contained in such alloys, the following methods have been proposed:
A process in which the alloys are roasted in the open air, whereupon Co is dissolved by the action of acid, leaving WO, as residue; a mechanical method of destruction (total destruction is impossible); a method for recovering WOg and Co which are electrolytically dissolved by anodic oxidation and a method in which Co is dissolved by boiling in non-oxidizing strong inorganic acid of a certain concentration to convert WC in
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bond or element recovered.
All cemented carbides which have been secondary recovered as raw material by using any of these methods are particularly inferior in terms of tightness and cutting ability to the primary materials, so that many products are discarded and the industrial recovery of cemented carbides by these methods has been difficult in practice. The reason may be that the proportions of W powder and WC powder are adversely affected by incomplete oxidation, reduction and carbonization and there is also a great risk that impurities will be absorbed.
The invention consists in that either a chemical compound is formed in the pores or cracks of the material to be comminuted or a chemical compound in a molten state is poured over the material in order to penetrate the cracks or pores and that the cracks are enlarged by absorption of water or pores and thus an explosion of the hard metal to be comminuted is effected.
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According to the invention there is the possibility of breaking down valuable elements that are contained in the hard metal alloys.
Furthermore, the subject matter of the invention is an embodiment of the method which consists in treating the hard metals to be comminuted with chlorine or sulfur, preferably at an elevated temperature, the compound that forms with the binding material of the hard metal, such as CoCl, NiCl, CoSO , by absorbing water, destroys the original shape of the solid material.
The invention is described in more detail below:
According to the invention, dense and hard solid materials can be easily crushed or pulverized. The method according to the invention can e.g. B. also for the comminution of materials such. B. ores, sintered bodies, pottery and chinaware, concrete and the like. Like. Be used.
Mainly, the method for crushing or pulverizing hard metals, the main components of which are carbides, such as. B. WC, TiC, BC, MoC, ZrC and the like. The like., and which contain Ni or Co or Ni-Co as a binder metal are used. The original shape of the alloys is obtained by transforming the binding metal for the carbides mentioned above, such as e.g. B. Ni and Co or Ni or Co are destroyed in their carbon compounds by the action of CO on the binding metal at ordinary temperature or under heat and pressure in a suitable boiler.
Furthermore, the carbonyls of Ni or Co or Ni-Co are decomposed, if desired at room temperature or under heat and pressure, and the powders of Ni and Co can on the one hand be formed, while on the other hand the CO formed by the decomposition can be recovered and used repeatedly.
According to the features of the present invention, the comminution of solid materials, as described above, is the result of the reaction between the gas and the solid material, so that the comminution proceeds very quickly and in the case of coarse comminution, this result can also be caused by reaction on the surface of the material. Also, pure gas can be easily obtained without the possibility of impurities being mixed.
According to the present invention, therefore, the recovered carbon monoxide can advantageously be used repeatedly and the desired comminution process can be carried out in a single boiler as described above. Such advantages can never be achieved with the previously known methods. The method according to the invention also differs significantly in these points from the earlier comminution methods of this type. In addition, Co and Ni powder can be obtained according to the invention, u. in such a fineness that could never be achieved by one of the earlier processes by influencing the time, pressure and temperature of the decomposition. So is z.
B. the size of Co powder used for the earlier product, about 20 p., While that of the powder which is recovered according to the invention is of the order of 2-311. Therefore, when such fine powder of Co is used, the time required for mixing with WC is very short. So z. For example, the time required to mix the earlier product is more than 50 hours, while only 4-5 hours suffice when the fine powder described above is used. Furthermore, according to the invention, a large amount of WC the size of 1-2 li and less than 0.2 lui can be obtained in very irregular shapes.
However, since WC as a raw material for the original product is about 3-5 11 in size, its shape is generally square or polygonal.
The Co and WC recovered in this way is reshaped into discs by direct pressing and then sintered without the need for any special mixture. The secondary products which are obtained in this way are significantly improved over the original products in terms of their strength, cutting ability, resistance to wear and the like. Like. As a result, the invention brings a great advance in the hard metal industry and also reduces the price of these products.
The above-described method for comminuting hard metals according to the invention is particularly advantageous when the hard metal has a fairly small volume in solid form. But there are also often many very voluminous objects such. B. armored perforated covers, large disks and others can be found in the waste of hard metals. When these bulky solid materials are directly subjected to the carbon oxide treatment according to the invention, it takes a longer time. However, if the material is comminuted beforehand by the pretreatment according to the aforementioned comminution process, according to which the crystal water is used as a disintegrant, the CO treatment proceeds rapidly.
The method according to the invention can therefore also be used to advantage for the comminution or pulverization of solid material which has a relatively large volume.
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Example 1: Waste splinters of hard metals from WC and Co of the WC-Co system are heated to 800 to 8500 for 30-60 min in a tube furnace while chlorine gas is introduced, whereupon the supply of Cl gas is interrupted. When the pressure in the furnace is reduced to a vacuum and the temperature is increased to 100 ° C, the binding material Co or Ni is converted into CoCl or NiCl by the Cl gas to a depth of several millimeters of the surface of the alloy. This compound evaporates through vacuum heating in the surface layer of the waste fragments and this becomes cracked. The solid material is crushed into pieces by repeating this procedure.
Example 2: Waste splinters from cemented carbide are in a chlorine gas stream at 800-8500C for 30 minutes. or 1 hour (this time is reduced when pressure is applied) and then quenched in water and allowed to cool. They are roughly crushed in a short time, fine-grained after 5 or 6 hours and then completely washed in hot water in order to remove Co dissolved as chloride. If a small amount of tungsten oxide remains, it is removed by a hot alkaline solution and W in this solution is recovered in the form of WO.
The bodies left behind, i.e. s. the grains in which Co is dissolved on the surface of WC are turned into a fine powder mainly containing grains less than 0.2/1 by gently grinding these grains in a mill, followed by washing with water and Dry. After the body has been treated by the above-described methods, a very fine powder of WC containing a small amount of Co can be obtained. During the comminution according to the invention, Cl2 gas acts on Co as a binding material of a hard metal in order to produce CoCl (with a blue color). After placing in
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be careful if wedges were driven into the surface of the body.
In this way, great tension is generated in the body and the phenomenon of destruction is brought about simultaneously with the quenching tension and the tension previously caused by machining. Furthermore, CoC126H 20 is very easily soluble in water, so that CoC12 converts to CoC126Hp and at the same time dissolves in the water with which it comes into contact. This is the reason why the process of uniting the crystalline water and CoClinCoCl6H 0 inside the body happens immediately and drives the destruction over time. However, the generation of tungsten chloride by the decomposition of WC in hard metals could not be observed at the temperatures described above.
When some of the CoCl on the surface of the body evaporates, the vapor is cooled and accumulated in an aqueous solution so that it is recovered along with the Co dissolved in the water at the time of the quench as described above. Hard metals of other groups in which part or all of Co is substituted by Fe, Ni, Cr or Mn can be made into a fine grain by a similar treatment.
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Fe the time as comminuted according to Example 2. According to this example, however, the condition under which CoSO4 is completely formed is rather delicate and complicated, so that the method as described in Example 2 is better than this method in terms of simplicity and accuracy as a treatment method.
Example 4: An example for the treatment of waste products from hard metals of the WC-Co system (Co 6%, WC 94go).
About 120 g of the waste in a size of 2-3 mm are placed in a glass-lined autoclave, in which pure carbon monoxide gas is introduced to act on the waste, and the like. between heating to about 200 C and under pressure of over 100 atm and simultaneous rotation. In this way, a crystalline powder of C02 (CO) S of orange-red color is produced on the surface of the hard metals. After the autoclave is kept rotating for the further reaction, the crystalline powder becomes Co (CO). separated and the reaction on the inner parts continued, so that WC of dark gray color is crumbled off, and the original form of the alloy is completely pulverized in about 4 hours, in which case only carbides such as e.g.
B. TiC, BC, ZrC and the like. Like. Are not attacked by the chemical action of the carbon monoxide gas and remain intact.
In this case, the individual separation of Co and WC, the mixture of WC and Co (CO) g with an organic solvent such as e.g. B. ethyl alcohol or ether can be treated at room temperature and under normal pressure to dissolve Co (CO) while the insoluble WC is filtered by filtering. Metallic Co powder can be obtained by heating the solution above 600C.
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