AT201950B - Verschluß, insbesondere zum Verschließen von Bohrungen und Rohrstutzen - Google Patents
Verschluß, insbesondere zum Verschließen von Bohrungen und RohrstutzenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16L55/10—Means for stopping flow in pipes or hoses
- F16L55/11—Plugs
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Verschluss, insbesondere zum Verschliessen von Bohrungen und Rohrstutzen Die Erfindung betrifft einen Verschluss, insbesondere zum Verschliessen von Bohrungen und Rohrstutzen, bei dem Festhaltemittel als Ringe und Dichtungsmittel durch mit Schrauben gegeneinander bewegbare Konusse spreizbar sind. Es sind bereits Verschlüsse bekannt, bei denen Festhaltemittel durch Konusse gespreizt werden. Diese sind aber mehrere Backen, die durch Keilwirkung gespreizt werden. Da eine derartige, aus mehreren Backen oder Segmenten bestehende Vorrichtung jedoch ausserhalb des Rohres auseinanderfallen würde, sind besondere Nuten in den Segmenten und in sie eingelegte, diese umspannende Ringfedern notwendig. Wegen der zu geringen elastischen Dehnfähigkeit des Stahles kann eine derartige Büchse nicht als geschlossener Ring ausgeführt werden, sondern er muss unterteilt oder aber aus weicherem Werkstoff, wie Hartgummi u. dgl., ausgeführt sein. Bei dieser Ausführung kann aber wieder wegen des weicheren Werkstoffes niemals die Haftfähigkeit eines randrierten Stahlringes erreicht werden, der sich mit seinen Aufrauhungen in der Rohrwand einkerbt und festfrisst. Deshalb wurde auch ein einfach geschlitzter Stahlring bereits vorgeschlagen. Die Befestigung derartiger Verschlüsse durch Ausspreizen und Klemmen der Ringe im Rohrstutzen bringt aber trotzdem immer gewisse Unsicherheiten mit sich. Insbesondere bei dem heute im Kesselbau bemerkenswerten Trend zu immer höheren Drücken würde ein Versagen eines derartigen Verschlussstoppels gefährliche Folgen haben und Menschenleben gefährden, wenn unter dem im Prüfraum herrschenden hohen Druck die Reibung überwunden und so ein Verschluss wie ein Geschoss aus dem Rohr herausgeschleudert würde. Alle diese Nachteile werden gemäss der Erfindung mit Sicherheit dadurch vermieden, dass als weitere zusätzliche Sicherung gegen ein Hinauspressen der Schraubenbolzen mit seinem Kopf ins Innere des zu verschliessenden Raumes ragt und dort einen weiteren einteiligen geschlitzten Anschlagring besitzt, der beim Zusammenpressen der Konusse auseinanderfedert und in diesem Zustande einen grösseren Aussendurchmesser als die lichte Weite der Bohrung aufweist, so dass er ein Herauspressen des Verschlusses mit Sicherheit verhindert. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise im Schnitt dargestellt. Wie man aus der Zeichnung ersieht, sind Konusse 4,5 und 6 als Ringe ausgebildet, die durch Verschrauben der Mutter 7 auf dem Bolzen 8 gegeneinander bewegt werden können. Die dargestellte Bohrung befindet sich z. B. in einer Sammelkammer eines Kessels. Insbesondere für Druckproben der Sammelkammer besteht die Aufgabe, viele solche Bohrungen oder Rohrstutzen gleichzeitig zeitweilig verschliessen zu können. Es werden dazu die Verschlüsse so eingesetzt, wie dies die Zeichnung erkennen lässt. Durch Verschrauben der Mutter 7 auf den Bolzen 8 in Richtung nach links werden die Konusse 4,5 und 6 und auch die Dichtung 1 gegen den Kopf 9 hin zusammengeschoben. Infolge der verschiedenen, nicht näher bezeichneten Konusflächen tritt bei entsprechender Verschraubung ein Auseinanderpressen der Dichtung 1 und ein Spreizen des geschlitzten Ringes 2 auf. Die Dichtung 1 hat dabei die Aufgabe, den Verschluss tatsächlich dicht zu halten, wohingegen durch den Ring 2 der gesamte Verschluss an der Innenwandung der Bohrung gegen Verschiebungen gesichert ist. Beim Aufschrauben der Mutter 7 kann der Bolzen 8 durch eine Zange oder einen Splint gehalten werden. Die Dichtung 1 ist z. B. ein Gummiring. Der geschlitzte Ring 2 kann an seiner Umfläche bei 11 aufgerauht oder randriert sein, um so einen sicheren Halt zu gewährleisten. Der nunmehr verschlossene Raum 12 kann jetzt unter Druck gesetzt werden. Nach der Probe <Desc/Clms Page number 2> lässt sich der Verschluss durch Aufschrauben der Mutter 7 leicht wieder entfernen und für neue Proben wieder verwenden. Um bei höchsten Drücken auch die dabei auftretenden hohen Axialkräfte in Richtung der Stutzenachse sicher aufnehmen zu können, ragt als weitere zusätzliche Sicherung gegen ein Herauspressen der Bolzen 8 mit seinem Kopf 9 ins Innere des zu verschliessenden Raumes 12. Wie man sieht, befindet sich dort ein weiterer, geschlitzter Anschlagring 3, der beim Zusammenpressen der Konusse gespreizt wird und in diesem Zustand einen grösseren Aussendurchmesser besitzt, als die lichte Weite der Bohrung ausmacht. Ein Herauspressen des Verschlusses ist dann mit Sicherheit vermieden. In der Zeichnung ist der Verschluss in seiner Verschlussstellung dargestellt. Die übrigen Konstruktionsteile und ihre Wirkungsweise sind nach der obenstehenden Beschreibung von selbst verständlich. Der Schraubenbolzen 8 besitzt noch eine durchgehende Bohrung 13, so dass am äusseren Ende des Bolzens ein Anschlussstück für ein Druckmedium oder ein Messgerät, z. B. ein Manometer, zur Kontrolle des Innendruckes angeschlossen werden kann. Die Erfindung ist auf das dargestellte Ausführnngsbeispiel nicht beschränkt. Der Verschluss kann nicht nur für Bohrungen von Sammelkammern, sondern zum Verschliessen von Öffnungen aller Art Verwendung finden. Ein besonderer Vorteil liegt darin, dass der Verschluss rasch und einfach eingesetzt und auch wieder ausgebaut werden kann, was gerade bei Sammelkammern ein Vorteil ist, bei denen viele solche Bohrungen bzw. Rohrstutzen zur Durchführung von Druckproben verschlossen werden müssen. Durch die Verwendung des Spreizringes 2 bzw. des Ringes 3 ist der Verschluss auch für höchste Drücke geeignet. Anstatt des Gummiringes kann jedes Dichtungsmittel (Asbest, Klingerit, Hanfpackung usw.) Verwendung finden, welches dem abzudichtenden Medium entspricht.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH : Verschluss, insbesondere zum Verschliessen von Bohrungen und Rohrstutzen, bei dem Festhaltemittel als Ringe und Dichtungsmittel durch mit Schrauben gegeneinander bewegbare Konusse spreizbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass, als weitere zusätzliche Sicherung gegen ein. Hinauspressen, der Schraubenbolzen (8) mit seinem Kopf (9) ins Innere des zu verschliessenden Raumes (12) ragt und dort einen weiteren einteiligen geschlitzten Anschlagring (3) besitzt, der beim Zusammenpressen der Konusse auseinanderfedert und in diesem Zustande einen grösseren Aussendurchmesser als die lichte Weite der Bohrung aufweist, so dass er ein Herauspressen des Verschlusses mit Sicherheit verhindert.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT201950T | 1957-04-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT201950B true AT201950B (de) | 1959-02-10 |
Family
ID=3669523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT201950D AT201950B (de) | 1957-04-04 | 1957-04-04 | Verschluß, insbesondere zum Verschließen von Bohrungen und Rohrstutzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT201950B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169228B (de) * | 1959-03-11 | 1964-04-30 | Atomic Energy Authority Uk | Abdichtungsstopfen fuer die Bohrung eines aufrecht stehenden Rohres |
| DE1267493B (de) * | 1962-07-25 | 1968-05-02 | Siemens Ag | Fernbedienbarer Rohrverschluss, insbesondere fuer Kuehlrohre von Kernreaktor-Brennelementen |
| US5318375A (en) * | 1991-02-27 | 1994-06-07 | Jean Walterscheid Gmbh | Lock for securing a coupling sleeve |
-
1957
- 1957-04-04 AT AT201950D patent/AT201950B/de active
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169228B (de) * | 1959-03-11 | 1964-04-30 | Atomic Energy Authority Uk | Abdichtungsstopfen fuer die Bohrung eines aufrecht stehenden Rohres |
| DE1267493B (de) * | 1962-07-25 | 1968-05-02 | Siemens Ag | Fernbedienbarer Rohrverschluss, insbesondere fuer Kuehlrohre von Kernreaktor-Brennelementen |
| US5318375A (en) * | 1991-02-27 | 1994-06-07 | Jean Walterscheid Gmbh | Lock for securing a coupling sleeve |
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