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Filter, bestehend aus einem ferromagnetischen Gehäuse mit einem magnetischen und einem mechanischen Filterteil
Die Erfindung bezieht sich auf ein Filter, das in einem ferromagnetischen Gehäuse einen magnetischen und einen mechanischen Filterteil zum Filtern von ferromagnetischen und nichtferromagnetischen Teilchen aus flüssigen, breiige, staub- oder gasförmigen Medien aufweist. Nach der Erfindung ist das Filter dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere im Gehäuse eingesetzte Dauermagnetkörper an dem einen Pol mit einem topfartigen Polschuh versehen sind, während der andere Pol der Dauermagnetkörper gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Polschuhes mit dem Gehäuse in Verbindung steht, wobei zwischen dem Gehäuse und dem topfartigen Polschuh mechanische Filtereinheiten angeordnet sind.
Die Verwendung eines Topfmagnetsystems als permanentmagnetische Filtereinheit gestattet eine wesentlich vereinfachte Bauform eines Durchlauffilters, wobei durch eine besondere Ausgestaltung des Topfmagnetsystems die für ein bei der Reinigung auseinanderzunehmendes Filter besonders wichtige Entmagnetisierungsfestigkeit sichergestellt ist. In Verbindung mit der mechanischen Filtereinheit, die vorzugsweise aus einem porösen Sintermetall besteht, das aus einer magnetisch nichtleitenden Schicht oder Schichten aus magnetisch leitendem und magnetisch nichtleitendem Material bestehen kann, lassen sich die bisher mit bekannten Filtern erzielten Filterwirkungen entscheidend verbessern. Dies trifft insbesondere bei der Filterung von feinsten und auch schwach magnetisierbaren Teilchen im besonderen zu.
In der Zeichnung sind in den Fig. l und 2 zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens an einem Filter wiedergegeben.
Gemäss Fig. l ist in einem vorzugsweise mit einem Deckel 1 verschliessbaren zylindrischen Gehäuse 2, das einen Zulauf 3 und einen Ablauf 4 besitzt, eine permanentmagnetische und mechanische Filtereinheit angeordnet. Die magnetische Filtereinheit umfasst einen in einem Topf 5 eingesetzten Dauermagnetkörper 6 und bildet damit ein sogenanntes Topfmagnetsystem, das mit seiner offenen Seite zum Boden des Gehäuses 2 gerichtet ist und sich hier mit seinem Magnetkörper 6 auf einen als Polschuh dienenden Ansatz 7 des Gehäusebodens abstützt. Die mechanische Filtereinheit besteht bei dieser Ausführung aus poröse gesinterten Ringscheiben 8, die im konzentrischen Raum zwischen der sich gegenüberliegenden Gehäuse- und Topfwand angeordnet sind.
Die Anlage des Magnetkörpers 6, gegebenenfalls auch unter Verzicht eines polschuhartigen Ansatzes 7 am Gehäuseboden hat bei der axialen Magnetisierung des Magnetkörpers eine gegensätzliche Polarisierung des Topfes 5 zum Gehäuse 2 zur Folge, so dass im Raum der sich gegenüberliegenden Gehäuse- uoo Topfwand ein Magnetfeld entsteht, das bei der Gleichheit der durch die Wände gebildeten Polflächen einen dichten homogenen Kraftlinienverlauf und somit die Wirkung eines Sperrfeldes aufweist.
Die hiedurch gegebene Filterwirkung wird durch die mechanischen Filtereigenschaften der porösen Ringscheiben 8 unterstützt, die innerhalb des Feldbereiches in einer beliebigen Anzahl angeordnet sind und nach einem besonderen Merkmal der Erfindung ars Sinterschichten magnetisch leitenden und magnetisch nichtleitenden Materials bestehen, so dass die magnetischen Filtereigenschaften noch um eine mechanische Filtereigenschaft durch die im Magnetfeld erfolgende Teilpolarisierung der Ringscheiben ergänzt wird.
Der Magnetkörper 6 wird vom topfartigen Polschuh 5 bis zu seiner neutralen Zone schlüssig aufgenommen und darüber hinaus zur Bildung eines Spaltes 9 um den Magneten 6 verjüngt. Diese Anordnung,
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zu der noch hinzukommt, dass der freie Magnetpol vorzugsweise unter dem Rand des topfartigen Polschuhes 5 liegt, unterbindet die Streuung der Kraftlinien, wodurch das Topfmagnetsystem entmagnetisierungsfest ist, was besonders wichtig bei der Reinigung des Filters ist, wo das Topfmagnetsystem aus dem Gehäuse unter Abziehen vom Ansatz 7 herausgenommen werden muss. Mit diesen Vorteilen, die das Topfmagnetsystem aufweist, unterscheidet es sich wesentlich von den im Gebrauch befindlichen bekannten Systemen.
Das Topfmagnetsystem wird zusammen mit der mechanischen Filtereinheit zweckmässig durch ein
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Abheben des Deckels 1 aus dem Gehäuse 2 heraushebt. Man kann aber auch einen Griffteil am Boden des Topfes zum Herausnehmen vorsehen. Das Topfinnere bzw. der Spalt 9 ist vor dem Absetzen von Ver-
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leitendem Material ausgefüllt.
Das Filter gemäss Fig. 2 besitzt zwei Topfmagnetsysteme, die in ihrer Längsachse mit gleichen Magnetpolen gegenüberliegen, wobei die Pole einerseits am Boden und anderseits am Deckel 1 des Gehäuses 2 anliegen. Damit ist der magnetische Einsatz und auch die magnetischeFilterwirkung praktisch verdoppelt. Entsprechend können auch mehrere Ringscheiben 8 zur Verbesserung der mechanischen Filtereigenschaften vorgesehen werden. Im übrigen entspricht dieses Filter der in Fig. l beschriebenen Aus- führungsform.
An Stelle der beschriebenen Ringscheiben können aus dem Sintermaterial auch Zylinderkörper hergestellt werden, die sich einzeln oder zu mehreren gleichzeitig im magnetischen Feld ebenfalls konzentrisch anordnen lassen. Abgesehen von Ringscheiben 8 aus Sintermaterial können im Magnetfeld Siebkörper verwendet werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Filter, bestehend aus einem ferromagnetischen Gehäuse mit einem magnetischen und einem mechanischen Filterteil, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere im Gehäuse (2) eingesetzte Dauermagnetkörper (6) an dem einen Pol mit einem topfartigen Polschuh (5) versehen sind, während der andere Pol der Dauermagnetkörper (6) gegebenenfalls unter Zwischenschaltung eines Polschuhes (7) mit dem Gehäuse (2) in Verbindung steht, wobei zwischen dem Gehäuse (2) und dem topfartigen Polschuh (5) mechanische Filtereinheiten (8) angeordnet sind.
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Filter, consisting of a ferromagnetic housing with a magnetic and a mechanical filter part
The invention relates to a filter that has a magnetic and a mechanical filter part in a ferromagnetic housing for filtering ferromagnetic and non-ferromagnetic particles from liquid, pulpy, dusty or gaseous media. According to the invention, the filter is characterized in that one or more permanent magnet bodies used in the housing are provided on one pole with a pot-like pole piece, while the other pole of the permanent magnet body is connected to the housing, optionally with the interposition of a pole piece, between the housing and mechanical filter units are arranged in the pot-like pole piece.
The use of a pot magnet system as a permanent magnetic filter unit allows a significantly simplified design of a flow filter, with a special design of the pot magnet system ensuring the demagnetization resistance, which is particularly important for a filter to be dismantled during cleaning. In connection with the mechanical filter unit, which preferably consists of a porous sintered metal, which can consist of a magnetically non-conductive layer or layers of magnetically conductive and magnetically non-conductive material, the filter effects previously achieved with known filters can be significantly improved. This is particularly true when filtering the finest and also weakly magnetizable particles.
In the drawing, two embodiments of the inventive concept are shown in FIGS. 1 and 2 on a filter.
According to FIG. 1, a permanently magnetic and mechanical filter unit is arranged in a cylindrical housing 2 which can preferably be closed with a cover 1 and which has an inlet 3 and an outlet 4. The magnetic filter unit comprises a permanent magnet body 6 inserted in a pot 5 and thus forms a so-called pot magnet system, which is directed with its open side towards the bottom of the housing 2 and is supported here with its magnetic body 6 on a projection 7 of the housing bottom serving as a pole piece. The mechanical filter unit in this embodiment consists of porous sintered annular disks 8, which are arranged in the concentric space between the opposing housing and pot walls.
The contact of the magnet body 6, possibly also without a pole shoe-like projection 7 on the housing base, results in an opposing polarization of the pot 5 to the housing 2 in the axial magnetization of the magnet body, so that a magnetic field is created in the space of the opposing housing and pot wall, which, given the equality of the pole faces formed by the walls, has a dense, homogeneous line of force and thus the effect of a blocking field.
The resulting filter effect is supported by the mechanical filter properties of the porous annular disks 8, which are arranged in any number within the field area and, according to a special feature of the invention, consist of sintered layers of magnetically conductive and magnetically non-conductive material, so that the magnetic filter properties are still one mechanical filter property is supplemented by the partial polarization of the ring discs taking place in the magnetic field.
The magnet body 6 is positively received by the pot-like pole piece 5 up to its neutral zone and furthermore is tapered to form a gap 9 around the magnet 6. This arrangement,
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In addition, the fact that the free magnetic pole is preferably below the edge of the pot-like pole piece 5 prevents the lines of force from scattering, which means that the pot magnet system is resistant to demagnetization, which is particularly important when cleaning the filter, where the pot magnet system is removed from the housing by pulling it off Approach 7 must be removed. With these advantages, which the pot magnet system has, it differs significantly from the known systems in use.
The pot magnet system is usefully combined with the mechanical filter unit by a
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Lifting off the cover 1 from the housing 2 lifts out. But you can also provide a handle on the bottom of the pot for removal. The inside of the pot or the gap 9 is to be removed from
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filled with conductive material.
The filter according to FIG. 2 has two pot magnet systems which are opposite in their longitudinal axis with the same magnetic poles, the poles resting on the one hand on the bottom and on the other hand on the cover 1 of the housing 2. This practically doubles the magnetic insert and also the magnetic filter effect. Correspondingly, several annular disks 8 can also be provided to improve the mechanical filter properties. Otherwise, this filter corresponds to the embodiment described in FIG.
Instead of the ring disks described, cylindrical bodies can also be produced from the sintered material, which can also be arranged concentrically in the magnetic field individually or in groups at the same time. Apart from annular disks 8 made of sintered material, screen bodies can be used in the magnetic field.
PATENT CLAIMS:
1. Filter consisting of a ferromagnetic housing with a magnetic and a mechanical filter part, characterized in that one or more permanent magnet bodies (6) used in the housing (2) are provided on one pole with a pot-like pole piece (5), during the The other pole of the permanent magnet body (6) is connected to the housing (2), possibly with the interposition of a pole piece (7), mechanical filter units (8) being arranged between the housing (2) and the pot-like pole piece (5).