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AT206007B - Stromzuführung für die bewegliche Heizspule einer tiegelfreien Zonenziehvorrichtung im Innern eines Gefäßes - Google Patents

Stromzuführung für die bewegliche Heizspule einer tiegelfreien Zonenziehvorrichtung im Innern eines Gefäßes

Info

Publication number
AT206007B
AT206007B AT583058A AT583058A AT206007B AT 206007 B AT206007 B AT 206007B AT 583058 A AT583058 A AT 583058A AT 583058 A AT583058 A AT 583058A AT 206007 B AT206007 B AT 206007B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
power supply
vessel
heating coil
crucible
pulling device
Prior art date
Application number
AT583058A
Other languages
English (en)
Inventor
Reimer Dipl Phys Emers
Wolfgang Dr Keller
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Application granted granted Critical
Publication of AT206007B publication Critical patent/AT206007B/de

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Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



   Stromzuführung für die bewegliche Heizspule einer tiegelfreien Zonenziehvorrichtung im Innern eines Gefässes   ZurHerstellung vonHalbleiteranordnungen   mit einem oder mehreren p-n-Übergängen, z. B. Gleichrichter, Transistoren, Photodioden, insbesondere mit einem einkristallinen Grundkörper aus Silizium od. dgl., wird einRohmaterial von extrem hohem Reinheitsgrad benötigt. Zu diesem Zweck sind bekanntlich besondere Behandlungsverfahren und -vorrichtungen entwickelt worden. 



   Beim sogenannten tiegelfreien Zonenziehen, das z. B. zur Reinigung von Halbleitermaterialien bzw. zum Ziehen von Einkristallen dienen kann, wird ein Stab aus dem entsprechenden Material senkrecht an beiden Enden eingespannt und dann vorteilhaft vermittels einer Induktionsspule mit   Mittel- oder Hochfre-   quenz geschmolzen. 



   Die Induktionsspule, deren axiale Ausdehnung im Verhältnis zur Länge des Stabes gering ist,   er'   schmilzt nur die jeweils in ihr liegende Zone des Stabes und wird mittels eines beweglichen Trägers, der als Schlitten ausgebildet sein kann, langsam in   Längsrichtung   des Stabes bewegt. Der gesamte Vorgang spielt sich zweckmässigerweise im Hochvakuum ab, so dass neben dem eigentlichen Reinigungsvorgang durch Zonenziehen gewisse Verunreinigungen auch durch Abdampfen aus dem behandelten Halbleiter entfernt werden. Die Behandlung kann aber auch unter Schutzgas durchgeführt werden. 



   Es treten nun gewisse Schwierigkeiten bei   der-Zuführung   des Heizstromes für die Induktionsspule auf. 



  Die beiden Stromzuführungen für den Heizstrom mit einer Frequenz von beispielsweise 1 - 5 MHz sollen möglichst nahe beieinander und induktionsfrei so verlegt werden, dass ein Ende der Stromzuführungen am Boden des Vakuumgefässes festgelegt ist, wo die Leitung nach aussen durch die Bodenplatte zum Hochfrequenzgenerator geführt ist, während das andere Ende mit der daran befindlichen Heizspule in senkrechter Richtung beweglich sein muss. Die Zuleitungen müssen so verlegt sein, dass sie auch bei der betriebs-   mässigenBewegung   nicht mit andern Teilen oder der Gefässwandung in Berührung kommen können. Ferner dürfen sie beim Hantieren am geöffneten Gerät nicht stören.

   Ausserdem muss für eine genügende Kühlung der Heizspule gesorgt werden, weil diese, deren Windungen die Schmelzzone eng umschliessen, sonst durch Strahlungsheizung stark erwärmt würde. Das ist deshalb nötig, damit während des Betriebes im Vakuum keine unerwünschten Verunreinigungen aus ihr abdampfen und in das behandelte Material gelangen können. 



   Durch die Erfindung wird eine verhältnismässig einfache Lösung dieser Aufgabe gefunden und eine   Stromzuführung   zu der beweglichen Heizspule einer   Zonenziehvorrichtung   im Innern eines Gefässes, insbesondere eines Hochvakuumgefässes, geschaffen, die die oben   angeführten   Forderungen weitgehend erfüllt. Dies geschieht erfindungsgemäss in der Weise, dass die Zuführung aus zwei in geringem Abstand parallel zueinander   geführten   schraubenlinienförmig verlaufenden Leitern besteht, wobei der Schraubenliniendurchmesser nur wenig kleiner ist als der Durchmesser des Hochvakuumgefässes und die Leiter hohl und von einer Kühlflüssigkeit durchströmt sind.

   Die   Kühlflüssigkeit   dient zur Kühlung der Heizspule, die 
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 fchraubenlinienförmigverlaufender Leiter zu bedienen, sowie Leiter hohl auszubilden und von Kühlflüssigkeit durchströmen zu lassen. 

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   Weitere Einzelheiten und Vorzüge der Erfindung können aus den Ausführungsbeispielen der Fig.   1-3   entnommen werden. Fig. l zeigt ein   Vakuumgefäss   mit der Einrichtung zum tiegelfreien Zonenziehen, Fig. 2 zeigt ein Abstandsstuck für die   Stromzuführung     mit blanken Hohlleitern, und Fig. 3   zeigt eine andere Ausährung der Stromzuführung im Querschnitt. 



   Nach Fig. 1 ruht die Glocke 2 des Vakuumgefässes vakuumdicht auf einer Bodenplatte 3. In der Mitte befindet sich die schematisch angedeutete Zonenzieheinrichtung für den Halbleiterstab 4. Sie besteht in der Hauptsache aus der Heizspule 5, die an einem Schlitten 6 befestigt ist, der auf einer Spindel 7 auf und ab laufen kahn. 



   Drehdurchführungen 8 gestatten eine Drehbewegung des Halbleiterstabes 4 und der Spindel 7 von ausserhalb des   Vakuumgefässes   liegenden Antriebsaggregaten. Die Heizspule ist an dem beweglichen Schlitten 6 isoliert gehaltert,   z. B. festgeklemmt.   Die beweglichen   StromzufHhrungen S können   weich oder hart angelötet sein. Sie sind in einer grossen,   schraubenförmigen   Linie vom Boden des Gefässes zum beweglichen Schlitten 6 geführt und bestehen aus versilberte Kupferrohren. 



   Die durch den   Gehäuseboden     3   vakuumdicht und   isojiert hindurchgeführten Leitungsenden   können durch angelötete oder festgeklemmte Metalibander mit den Anschlusskiemmen des Hochfrequenzgenera-   tor"   verbunden, insbesondere in einen besonderen Sekundarschwingungkreis desselben eingeschaltet sein. 
 EMI2.1 
 sich ausserhalbdurch Lötung verbunden. 



   PATENTANSPRÜCHE :   1. Stromzuführung   zu der beweglichen Heizspule einer tiegelfreien Zonenziehvorrichtung im Innem einesGefässes, insbesondere eines   Hochvakuumgefässes,   dadurch gekennzeichnet, dass sie aus zwei in geringem Abstand parallel zueinander   geführten,     schraubenlinienförmig verlaufenden Leitern   besteht, wobei derSchraubenliniendurchmesser nur wenig kleiner ist als der Durchmesser des Hochvakuumgefässes und die Leiter hohl und von einer   Kühlflüssigkeit   durchströmt sind.

Claims (1)

  1. 2. Stromzufihtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die LetMr versilberte Kupferrohre sind.
    3. Stromzuführung nach Anspruch l, dadurch gekennezeichnet, dass die Leiter koaxial zueinander angeordnet sind.
    4. Stromzuführung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der äussere Leitet aus Kupferge- flecht besteht. EMI2.2
AT583058A 1957-11-15 1958-08-20 Stromzuführung für die bewegliche Heizspule einer tiegelfreien Zonenziehvorrichtung im Innern eines Gefäßes AT206007B (de)

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DE206007T 1957-11-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT206007B true AT206007B (de) 1959-11-10

Family

ID=29557024

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AT583058A AT206007B (de) 1957-11-15 1958-08-20 Stromzuführung für die bewegliche Heizspule einer tiegelfreien Zonenziehvorrichtung im Innern eines Gefäßes

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