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AT19810B - Zugregler. - Google Patents

Zugregler.

Info

Publication number
AT19810B
AT19810B AT19810DA AT19810B AT 19810 B AT19810 B AT 19810B AT 19810D A AT19810D A AT 19810DA AT 19810 B AT19810 B AT 19810B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
lever
piston
cylinder
smoke
water
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Ottokar Hahn
Original Assignee
Ottokar Hahn
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ottokar Hahn filed Critical Ottokar Hahn
Application granted granted Critical
Publication of AT19810B publication Critical patent/AT19810B/de

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  • Fluid-Driven Valves (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
 EMI1.1 
 
 EMI1.2 
 



   Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Zugregler für Feuerungen mit periodischer Beschickung, bei welchen der Rauchschieber bei dem nach Beschickung erfolgenden Schliessen der   Feuertüre   durch eine mit Druckwasser betätigte Kolbeneinrichtung geöffnet und unter der nachherigen Bremswirkung der letzteren langsam geschlossen wird. 



   In Fig. 1 ist der Zugregler in Ansicht veranschaulicht. Fig. 2 stellt den Steuerungshahn im Schnitte dar, Fig. 3,4, 5,6 zeigen verschiedene Schnitte des Kessels mit an demselben angeordneten Zugregler, Fig. 7 veranschaulicht eine Einzelheit. 



   Nach erfolgter Beschickung des Rostes wird die Türe A geschlossen, dabei stösst die Knagge E, welche drehbar an dem mit der   Heiztürwelle   C fest verbundenen Arm D gelagert ist, auf den Hebel G des Steuerhahnes H und verdreht den   Hahnküken   s (Fig.   2)   derart, dass der   Dreiweghahn H   die Verbindung zwischen dem Druckwasser und dem Oberteil des Zylinders B herstellt.

   Das Druckwasser, welches von der Druckwasserleitung L durch das Absperrventil   J   und das Rohr.   J   in die Öffnung   n'   (Fig. 2) und die   Öffnung 11"   in die Leitung i gelangt,   drückt   den Kolben to des Zylinders B und somit die Kolbenstange   N   und die durch die   Lasche F verbundene Führungsstange Af   herunter und zieht durch Vermittlung des in die Öse   X eingehängten   und über die Rollen Y und   F'ge-   führten   Kuttonzugos   den   Rauchschieber h   in die Höhe.

   Um beim Öffnen der   Heiztüre i   zu vermeiden, dass der Arm D mit der Klinke E den Ventilhebel G verschiebt, ist die   Klinke E   am Arme D drehbar angeordnet und streift bei dem Hebel G vorbei, um beim späteren Zumachen der Türe A, von der Feder v ausgestreckt, den   Hebel G mitzunehmen.   



  Auf der Führungsstange M befindet sich eine Schleiffläche   f,   welche auf derselben mit Feder nnd Nut festgekeilt ist (Fig. 7). Auf der Hülse dieser Schleiffläche U befindet sich auch der Zapfen 3. Ist nun der Kolben   111   bezw. die Führungsstange M ungefähr dreiviertel dos ganzen Kolbenhubes schon niedergegangen, so greift der untere Teil der Schleiffläche U den Kopf r des Hebels   G   derart, dass der Hahnküken s in seine   Schlussstellung   gedreht wird und der Kanal n''' und n' mit dem Zylinder B durch das Rohr i kommuniziert. Dabei wird die Verbindung zwischen dem Rohre J und i unterbrochen.

   Jetzt ist der frühere   Arbeits-und   jetzige Bremszylinder voll kalten Wassers, dessen   Ausfluss   nunmehr den Niedergang des   Schiebers 11 bezw.   den Ablauf dos Kolbens to beeinflusst, und zwar derart, dass mit gesteigertem Wasserabfluss auch die Geschwindigkeit des Kolbenablaufes ge- steigert wird. 



   Um nun die Geschwindigkeit des Kolbenablaufes bezw. des Rauchschieberniederganges beliebig zu gestalten, kann das Bremswasser durch die Öffnung n''' und in die Kammer z (Fig. 2) nur in dem Masse gelangen, als es die   Regulierschrauhe     x   erlaubt, mit welcher man den Abfluss des Wassers resp. die Geschwindigkeit des Rauchschieberniederganges dem betreffenden Betriebe und verwendeter Kohlensorte entsprechend regulieren Kann. Das
Bremswasser gelangt von der Kammer z durch das Rohr 8 in die Rohrleitung T, welche in die Saugleitung der Kesselspeisepumpe führt. 



   Um einen eventuell sofortigen Ablauf des   Kolbens   bewerkstelligen zu können, 
 EMI1.3 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 



   Gleichzeitig mit dem Niedergange der Führungsstange   M   wird auch die Stange Z, welche in den Bolzen 3 eingeführt ist, nach unten gezogen. Diese Stange Z besitzt einen Schlitz   2,   welcher über den Bolzen 1 des Hebels a hinweggleitet, bis am Ende des Schlitzes auch der Hebel a soweit nach rechts gedreht wird, dass der Kolben   w zum Stillstande   gelangt. Durch diese Rechtsdrehung des Hebels a wird auch der Winkelhebel c durch die Bolzen 4,4'und die Stange b nach rechts gedreht, wodurch das Gewicht d gehoben wird. 



  Auf dem Drehbolzen 5 (Fig. 3,4, 6) des Doppelhebels c sitzt die Knagge e, welche beim 
 EMI2.1 
 drehbar und in den Lagern q gelagert ist, derart nach unten drückt, dass nunmehr Oberluft von vorne in den Feuerraum gelangen kann. Gleichzeitig wird der auf der Welle t festgokeilte Hebel o derart nach rechts geschoben, dass derselbe durch die Stange r, den Hebel   u,   die Klappe na (Fig. 3, 5) mittels der   Hängelaschen f und   die Welle   ,   die auf 
 EMI2.2 
 Oberluft in den Feuerraum gelangen kann. 



   Beim Ablauf des Kolbens w nun, welcher durch das Eigengewicht des Schiebers h bewerkstelligt wird, schliesst allmählich der letztere mit fortschreitender Verbrennung den Rauchkanal und es gelangen auch die   Oberluftzuführungsklappen M und   m nach und nach in ihre Schlussstellung. Da die Rauchentwicklung bei der aufgeworfenen Kohle früher endet als die Verbrennung der ganzen Kohleschicht, so müssen die Oberluftzuführungsklappen m und n früher schliessen, als der Rauchschieber abgelaufen ist. Zu diesem Zwecke besitzt die Zugstange Z den Schlitz   2,   wodurch ermöglicht wird, dass das Gewicht d die Klappen   mund 11   gleich am Anfang des Rauchschieberniederganges zu schliessen anfängt. 



  Nach erfolgter Schliessung der Klappen m und n gleitet der Schlitz 2 über den Bolzen 1 des Hebels a, ohne an dem Mechanismus weiter etwas-zu rühren. 



   An dem Zylinderdeckel 0 ist ein   Abnussröhrchen.     R   angebracht, durch welches das durch die Undichtheit des   Kolbens w durchgesickerte Wasser   ebenso wie das Rohr S das ablaufende Bremswasser in die Leitung T leitet. Indem bei dieser Vorrichtung das Druckwasser   als abfliessendes Bremswasser   durch die Leitung T und die Kesselspeisepumpe wieder in den Dampfkessel gelangt, so ist jedweder Verlust an   Druck- resp. Bremsflüssigkeit   als ausgeschlossen zu betrachten. Da das   Druckwasser   an einer Stelle entnommen wird, wo selbes am kältesten ist, so ist auch der Verlust an Wärme nur ein ganz minimaler. 



   Besitzt der Kessel mehr als eine Feuertüre, so werden bei der zweiten und dritten Türe gleich arbeitende Klappen und ein ganz gleiches Hebelwerk a, c, e angebracht, wobei durch die verlängerte, gemeinschaftliche Lenkstange b die gleichzeitige Betätigung der Klappen bewerkstelligt wird. 



   PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Zugregler für Feuerungen, bei welchem der Rauchschieber bei dem nach Beschickung erfolgenden Schliessen der Feuertüre durch eine mit Druckwasser betriebene Kolbeneinrichtung geöffnet und unter der nachherige Bremswirkung der letzteren langsam geschlossen wird, gekennzeichnet durch eine an der Führungsstange (M) des Kolbens angeordnete   Schleiffläche   (U), die am Ende des Kolbenhubes den beim Schliessen der Feuertüre geöffneten und die Verbindung zwischen Druckwasserleitung (J) vom Kessel und dem oberen Zylinderonde herstellenden   Hahnküken   (s) vermittelst des Hebels (G) derart verdreht, dass diese Verbindung selbsttätig unterbrochen und dadurch der Druckzylinder (B) in bekannter Art zu dem das langsame Schliessen des Rauchschiebers bedingenden Bremszylinder umgeschaltet wird.

Claims (1)

  1. 2. Ausführungsform des Zugreglers nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass EMI2.3 zufolge seines unter Federwirkung (v) stehenden Gelenkstückes (E) vorbeistreift, beim Schliessen der Feuertüre (A) nach erfolgter Beschickung des Rostes jedoch durch Drehung des Hahnhebels ) die Verbindung zwischen Druckwasserleitung (J) und Zylinderoberteil herstellt.
    3. Zugregler für Feuerungen mit mehreren Türen und gemeinsamen Druck-und Bremszylinder, gekennzeichnet durch die Anordnung einer gemeinschaftlichen Leitstange (b), EMI2.4 Oberluftzuführung in den Feuerraum gleichzeitig und gleichmässig, der Bewegung der Kolbenstange (N,) entsprechend, in Tätigkeit setzt.
AT19810D 1903-10-26 1903-10-26 Zugregler. AT19810B (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
AT19810T 1903-10-26

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Publication Number Publication Date
AT19810B true AT19810B (de) 1905-04-10

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ID=3525239

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Application Number Title Priority Date Filing Date
AT19810D AT19810B (de) 1903-10-26 1903-10-26 Zugregler.

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