AT18567U1 - Schublade mit Ladeanschluss - Google Patents
Schublade mit LadeanschlussInfo
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- AT18567U1 AT18567U1 ATGM53/2023U AT532023U AT18567U1 AT 18567 U1 AT18567 U1 AT 18567U1 AT 532023 U AT532023 U AT 532023U AT 18567 U1 AT18567 U1 AT 18567U1
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- A47B88/00—Drawers for tables, cabinets or like furniture; Guides for drawers
- A47B88/90—Constructional details of drawers
- A47B88/919—Accessories or additional elements for drawers, e.g. drawer lighting
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- A47B2220/00—General furniture construction, e.g. fittings
- A47B2220/0091—Electronic or electric devices
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- Drawers Of Furniture (AREA)
Abstract
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schrank (10) mit einem Schrankkorpus und einer gegenüber dem Schrankkorpus verschieblich gelagerten Schublade (20), wobei im Inneren der Schublade (20) mindestens ein Stromanschluss bereitgestellt ist. Erfindungsgemäß ist es vorgesehen, dass der Stromanschluss zweiteilig aufgebaut ist, wobei ein erster Teil (31) an der Schublade (20) und ein zweiter Teil (32) an dem Korpus festgelegt ist, dass der erste Teil (31) und der zweite Teil (32) in einem geschlossenen Zustand der Schublade (20) elektrisch leitend kontaktieren und in einem geöffneten Zustand der Schublade (20) voneinander getrennt sind und dass der zweite Teil (32) einen Netzanschluss für eine Stromversorgung des Stromanschlusses aufweist.
Description
Ss N
SCHUBLADE MIT LADEANSCHLUSS [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Schrank gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind Schubladen mit innenliegenden Stromanschlüssen bekannt, welche zum Aufladen von in der Schublade befindlichen Geräten bereitgestellt sind.
[0003] Diese Schubladen haben den Nachteil, dass sie über ein Stromkabel mit einer Stromquelle verbunden sind, wodurch in einem rückwärtigen Bereich des Schranks eine Mehrzahl von Kabel für verschiedene Schubladen vorgesehen sein können. Sofern eine Veränderung oder Reparatur an der Schublade erforderlich ist, muss die Schublade beim Herausnehmen von dem Kabel abgetrennt werden, welches dann auf der Rückseite des Schrankkorpus herabhängt. Zwischen der Vielzahl von im Schrankkorpus vorgesehenen Kabel, zur Verbindung der einzelnen Schubladen mit einer Stromquelle, kann es mit einer besonderen Schwierigkeit verbunden sein, das Kabel einer einzelnen Schublade sachgerecht mit der Schublade wieder verbinden zu können.
[0004] Die vorliegende Erfindung stellt sich die Aufgabe, diesem Nachteil abzuhelfen und eine Schublade bereitzustellen, welche mit mindestens einem Stromanschluss im Inneren der Schublade bereitgestellt ist und ein Herausnehmen und Wiedereinsetzen der Schublade ermöglicht, ohne sich mit der Verkabelung der in der Schublade befindlichen Stromanschlüsse auseinandersetzen zu müssen.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der vorliegenden Erfindung durch einen Schrank mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
[0006] Diese sind, dass der Stromanschluss zweiteilig ausgebildet ist, wobei ein erster Teil an der Schublade und ein zweiter Teil an dem Korpus festgelegt ist, dass der erste Teil und der zweite Teil in einem geschlossenen Zustand der Schublade elektrisch leitend kontaktieren und in einem geöffneten Zustand der Schublade voneinander getrennt sind und, dass der zweite Teil einen Netzanschluss für eine Stromversorgung des Stromanschlusses aufweist.
[0007] Man erkennt, dass die vorliegende Erfindung zumindest dann verwirklicht ist, wenn der in der Schublade befindliche Teil des Stromanschlusses beim Öffnen und Schließen reversibel mit dem Stromnetz lösbar/verbindbar ist.
[0008] Dies hat den Vorteil, dass im geschlossenen Zustand der Schublade der mindestens eine Stromanschluss verwendet werden kann, wobei beim Öffnen der Schublade der Kontakt zur Stromversorgung, beispielsweise einer Steckdose, kurzzeitig unterbrochen wird, wobei die Stromversorgung unmittelbar wiederhergestellt ist, wenn die Schublade wieder geschlossen vorliegt.
[0009] Dies hat den Vorteil, dass die Schublade mit dem Netzanschluss beziehungsweise einer entsprechenden Kabelführung nicht fest verbunden ist, und dadurch problemlos jederzeit aus dem Korpus entnehmbar ist. Beim Wiedereinsetzen der Schublade in den Korpus müssen keine Stromleitungen zwischen dem Netzanschluss und dem in der Schublade vorliegenden Stromanschluss wieder neu fest verbunden werden. Durch das Einführen der Schublade in den Schrankkorpus in seine geschlossene Position wird der Kontakt mit dem Netzanschluss, insbesondere durch eine Kontaktierung des ersten und des zweiten Teils des Stromanschlusses, miteinander wieder automatisch hergestellt.
[0010] Der Stromanschluss ist nach der vorliegenden Erfindung mindestens 2-teilig gebildet, wobei ein erster Teil des Stromanschlusses in das Innere der Schublade hineinragt oder in dieser angeordnet sein kann und vorzugsweise mindestens eine Steckdose aufweist. Der zweite Teil der Schublade ist vorzugsweise außerhalb der Schublade, bevorzugt am Korpus, besonders bevorzugt auf einer Innenseite des Korpus angeordnet, wobei im geschlossenen Zustand der
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Schublade der erste und der zweite Teil des Stromanschlusses miteinander elektrisch leitend kontaktieren.
[0011] Der zweite Teil der Stromanschlusses kann mit einem Netzanschluss, beispielsweise eine Steckdose in einer Hauswand verbunden sein, über welche die Stromversorgung des Stromanschlusses, insbesondere der mindestens einen Steckdose am ersten Teil des Stromanschlusses, im geschlossenen Zustand der Schublade gewährleistet ist.
[0012] Bei einer bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass der erste Teil durch eine Bohrung auf einer Rückseite der Schublade zwischen einem Bereich innerhalb der Schublade und ein Bereich außerhalb der Schublade ragt und/oder darin festgelegt ist.
[0013] Der erste Teil des Stromanschlusses kann durch eine Seiten- oder Rückwand der Schublade in den Innenbereich des Korpus zwischen Schublade und einer Außenwand des Korpus ragen. Hierfür kann eine Bohrung in der Schubladenrückwand oder Seitenwand vorgesehen sein. Alternativ oder ergänzend hierzu kann der erste Teil des Stromanschlusses eine Rückwand oder Seitenwand der Schublade übergreifen/überragen, wobei ein erster Teil des Stromanschlusses einen Verbindungsbereich zwischen einem in der Schublade liegenden und einem außerhalb der Schublade liegenden Bereich des ersten Teils des Stromanschlusses aufweisen kann, welcher eine Seitenwand und/oder eine Rückwand der Schublade übergreifen kann.
[0014] Da das übergreifende Element grundsätzlich lediglich stromleitende Teile aufweisen kann, kann ein geringes Spaltmaß zwischen den Schubladen im Bereich der Rückwand der Schublade oder Seitenwand der Schublade ausreichend sein, um diese Ausgestaltung der Erfindung verwirklichen zu können. Durch die dabei entstehende Umklammerung der Rückwand oder Seitenwand kann das erste Teil des Stromanschlusses bereits durch das Aufstecken auf die Rückwand oder Seitenwand festgelegt sein. Zusätzlich kann natürlich ein Verbindungsmittel eine Schraube oder ein Dübel vorgesehen sein, um die bestehende Steckverbindung zu verstärken.
[0015] Grundsätzlich kann bei einem Hindurchragen des ersten Teils des Stromanschlusses durch eine Rück- oder Seitenwand der Schublade dieser nach außen hin bündig mit der Schublade abschließen.
[0016] Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass der erste Teil mit einem Kondensator ausgebildet ist, welcher bei einem Kontakt des ersten Teils mit dem zweiten Teil aufladbar ist und ausgebildet ist, ein in der Schublade befindliches Leuchtmittel im geöffneten Zustand der Schublade vorübergehend mit Strom zu versorgen.
[0017] Im geschlossenen Zustand kann der Kondensator mit dem Netzanschluss, beispielsweise über die Verbindung des ersten Teils mit dem zweiten Teil des Stromanschlusses mit Strom versorgt und aufgeladen werden. Im geöffneten Zustand der Schublade ist der Kondensator grundsätzlich weiterhin mit dem ersten Teil des Stromanschlusses und/oder Leuchtmitteln in der Schublade verbunden und von dem Netzanschluss getrennt. Eine in der Schublade befindliche Leuchteinrichtung kann dabei über den Kondensator kurzfristig mit Strom versorgt werden, was bei üblicher Benutzung der Schublade, wie beispielsweise „Öffnen, Gegenstand heraussuchen, Schublade schließen“ ausreichend ist, um das Innere der Schublade vorteilhaft für einen erleichtertes Auffinden eines Gegenstands auszuleuchten.
[0018] Grundsätzlich können auch andere Gegenstände als Leuchtmittel mit Strom über den Kondensator versorgt werden, solange dieser ausreichend kapazitive Energie zur Verfügung stellen kann.
[0019] Nach einer besonders bevorzugten Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass der zweite Teil an und gegenüber dem Korpus verschieblich gelagert und in seiner Position gegenüber der Schublade, insbesondere einer Schubladenrückseite beziehungsweise dem ersten Teil des Stromanschlusses, einstellbar festlegbar ist.
[0020] Für eine erleichterte Abstimmung des Abstandes zwischen dem ersten und dem zweiten Teil des Stromanschlusses kann dieser gegenüber dem Korpus, insbesondere horizontal, be-
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weglich, beziehungsweise verschieblich, gelagert sein. Dabei kann der zweite Teil des Stromanschlusses gegenüber einem, beispielsweise an einer Innenseite des Schrankkorpus befestigten Rastelement in zwei entgegengesetzt ausgerichteten Richtungen horizontal verschieblich gelagert sein.
[0021] Die Rastverbindung kann dabei einen Reibungswiderstand bieten, welcher zum Einstellen der Position des zweiten Teils des Stromanschlusses bezüglich seines Abstands zu einer Rückseite oder Seitenwand der Schublade in dessen geschlossenen Position, zu überwinden ist.
[0022] Der Rastverbindung kann an dem zweiten Teil des Stromanschlusses ein Rastmittel gegenüberstehen, welches bevorzugt anzuheben ist, um ein Verstellen des zweiten Teils an der Rastverbindung bewirken zu können.
[0023] Nach einer zweckmäßigen Weiterbildung der vorliegenden Erfindung ist es vorgesehen, dass der zweite Teil im Inneren des Korpus vorzugsweise in Nähe zu einer Rückseite der Schublade angeordnet ist.
[0024] Eine Befestigungseinrichtung für den zweiten Teil des Stromanschlusses, welcher an einer Korpus-Innenseite festgelegt sein kann, kann die Rastverbindung aufweisen, über welche der Abstand beziehungsweise die Position des zweiten Teils des Stromanschlusses gegenüber einer Seite oder Rückwand der Schublade, also einer Position und Abstand gegenüber einer Rückseite des ersten Teils des Stromanschlusses, einstellbar ist. Hierdurch kann eine optimale Kontaktierung zwischen Kontaktelementen des ersten Teils des Stromanschlusses und des zweiten Teils des Stromanschlusses in verlässlicher Weise ermöglicht sein.
[0025] Zweckmäßigerweise kann es vorgesehen sein, einen Lademechanismus vorzusehen, welcher bereitgestellt ist, durch eine Schließ- oder Öffnungsbewegung einen Kondensator zu laden, wodurch eine Beleuchtung einer Schublade unabhängig von einem Strom- oder Netzanschluss ermöglicht sein kann. Diese Variante kann mit oder ohne Stromanschluss nach der vorliegenden Erfindung bereitgestellt sein und eine in sich geschlossene autarke Einheit ohne Netzanschluss bilden.
[0026] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der beigefügten Figuren näher erläutert.
[0027] Figur 1 zeigt eine Rückansicht auf einen Schrank mit einem Korpus und einer Schublade im geöffneten Zustand der Schublade,
[0028] Figur 2 zeigt den Schrank nach Figur 1 mit geschlossener Schublade,
[0029] Figur 3 bis 5 zeigt die Einstellung des Abstands zwischen ersten Teil und dem zweiten Teil der Stromanschlusses beim erstmaligen Schließen der Schublade,
[0030] Figur 6 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, nach welcher das erste Teil des Stromanschlusses durch eine Rückwand der Schublade ragt,
[0031] Figur 7 zeigt den ersten und das zweite Teil des Stromanschlusses in deren kontaktierendem Zustand,
[0032] Figur 8 zeigt eine Ausführungsform des ersten Teils des Stromanschlusses beabstandet zu seinem zweiten Teil des Stromanschlusses,
[0033] Figur 9 zeigt eine Schublade mit dem ersten Teil des Stromanschlusses und direkt daran angeschlossenen Leuchtmitteln und
[0034] Figur 10 zeigt eine Schublade mit dem ersten Teil des Stromanschlusses und zwischen dem ersten Teil und dem Leuchtmittel angeordneten Kondensator oder aufladbare Batterie zur Stromversorgung der Leuchtmittel
[0035] Figur 1 zeigt eine Rückansicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schranks 10 in welchem beispielhaft eine Schublade 20 angeordnet ist. Die Schublade 20 kann eine Front 21 und/oder Seitenwände 23 und/oder eine Rückwand 24 aufweisen.
[0036] Der Schrank weist einen Stromanschluss auf, welcher aus mindestens dem ersten Teil 31
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und dem zweiten Teil 32 gebildet sein kann. Das Teil 31 kann beispielsweise an der Rückwand 24 der Schublade 20 angeordnet sein. Alternativ kann das erste Teil 31 des Stromanschlusses auch beispielsweise an einer Seitenwand 32 der Schublade 20 angeordnet sein und von dort aus in einem geschlossenen Zustand der Schublade den zweiten Teil des Stromanschlusses, welcher entsprechend im Korpus angeordnet sein kann, kontaktieren.
[0037] Bevorzugt ist das zweite Teil des Stromanschlusses über einen Netzanschluss 37 mit beispielsweise dem allgemeinen Stromnetz, über beispielsweise eine Stecker-Steckdose-Verbindung, verbindbar. In Figur 1 ist der Schrank 10 mit geöffneter Schublade 20 dargestellt, in welchem das erste Teil 31 des Stromanschlusses und der zweite Teil 32 des Stromanschlusses voneinander getrennt vorliegen.
[0038] Figur 2 zeigt den Schrank 10 nach Figur 1, bei welchem die Schublade 20 in einem eingefahrenen Zustand vorliegt, so dass das erste Teil 31 des Stromanschlusses und das zweite Teil 32 des Stromanschlusses miteinander elektrisch leitend kontaktieren.
[0039] In diesem Zustand kann eine an dem ersten Teil des Stromanschlusses angeordnete Steckdose, welche von einem Schubladeninneren erreichbar sein kann, mit Strom versorgbar sein, sodass der Stromkreis zum Stromanschluss in der Schublade geschlossen ist.
[0040] Figur 3 zeigt eine vergrößerte Darstellung der Rückseite des Schranks 10, insbesondere des Bereichs des Stromanschlusses mit dem ersten Teil 31 um den zweiten Teil 32.
[0041] Der elektrisch leitende Kontakt zwischen den beiden Teilen des Stromanschlusses kann beispielsweise über die Kontaktstellen 33 und 34 an dem ersten und zweiten Teil des Stromanschlusses bereitgestellt sein, welche insbesondere in einem geschlossenen Zustand der Schublade 20 miteinander in elektrisch leitenden Kontakt stehen können.
[0042] Bei der Montage des zweiten Teils 32 des Stromanschlusses kann ein zu überwindendes Hindernis darin bestehen, einen besonders verlässlichen leitenden Kontakt zwischen den Kontaktstellen 33 und 34 des ersten und zweiten Teils der Stromanschlusses bereitzustellen. Dafür muss zum einen der zweite Teil 33 des Stromanschlusses im korrekten horizontalen Abstand zum ersten Teil 31 des Stromanschlusses, insbesondere dessen Kontakten 33, angeordnet sein.
[0043] Besonders zweckdienlich kann es sein, dass die Kontakte 34 mit einer gewissen Federspannung auf den Kontakten 33 aufliegen, um einen verlässlichen leitenden Kontakt bereitzustellen. Zur Vereinfachung der dafür benötigten Beabstandung zwischen dem ersten Teil 31 und dem zweiten Teil 32 des Stromanschlusses kann der zweite Teil 32 an einer Führungsschienen 35 angeordnet sein, entlang welcher der zweite Teil 32 der Stromanschlusses horizontal verschieblich gelagert und/oder an der Führungsschiene festlegbar sein kann. Somit müsste in einem ersten Schritt bei der Montage beispielsweise nur die Montagehöhe des zweiten Teils korrekt bestimmt werden.
[0044] Die Führungsschiene 35 kann grundsätzlich als das im allgemeinen Beschreibungsteil beschriebene Rastelement ausgebildet sein oder dieses aufweisen.
[0045] Nach einer ersten Installation des zweiten Teils 32 des Stromanschlusses an der Führungsschienen 35 kann beim erstmaligen Verschieben der Schublade 20 von einer geöffneten Position in eine geschlossene Position das zweite Teil 32 des Stromanschlusses entlang der Führungsschienen 35 in dessen bevorzugte Position gegenüber dem ersten Teil an der Schublade verschoben werden. Dabei kann das erste Teil das zweite Teil entlang der Führungsschiene verschieblich verlagern.
[0046] Sofern es sich dabei um eine Rastverbindung handelt, könnte das zweite Teil des Stromanschlusses dabei auch direkt in dessen Endlage festgelegt werden. Dadurch ist ein mühsames Einstellen der horizontalen Ausrichtung des zweiten Teils des Stromanschlusses gegenüber dem ersten Teil des Stromanschlusses überflüssig.
[0047] Dieser Vorgang ist in den Figuren 3 bis 5 dargestellt. Sobald der zweite Teil 32 des Stromanschlusses seine finale Position erreicht hat, in welcher der Kontaktdruck zwischen den Kontakten 34 und 33 ausreichend groß ist, ist bevorzugt die finale Position des zweiten Teils 32 des
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Stromanschlusses für den betriebsgemäßen gebrauch erreicht.
[0048] Der Widerstand für eine Veränderung der Position des zweiten Teils 32 gegenüber der Führungsschienen 35, welche auch als Rastelement ausgebildet sein kann, kann dabei vorzugsweise größer als der erforderliche Kontaktdruck zwischen den Kontakten 34 und 33 sein, um einer nachträglichen Verlagerung des zweiten Teils der Stromanschlusses beim schwungvollen Schließen der Schublade vorzubeugen.
[0049] Figur 6 zeigt einen Ausschnitt der Schublade 20, insbesondere dessen rückseitiger Wand 24 mit einer entsprechenden Ausnehmung 25, durch welche das erste Teil 31 des Stromanschlusses beispielsweise von einem Innenbereich der Schublade hindurchgeführt werden kann, so dass es wie in Figur 7 dargestellt von einer Außenseite durch die Kontakte 34 des zweiten Teils 32 des Stromanschlusses kontaktierbar ist. Der erste Teil 31 kann mit der Rückwand auBenseitig entweder bündig abschließen oder darüber hinausragen.
[0050] Figur 8 zeigt die Ausführungsform gemäß der Figuren 1 bis 7 ohne entsprechende Verkleidung. Aus dieser wird ersichtlich, dass auch eine Mehrzahl von Stromanschlüssen, wie z.B. Steckdosen oder USB-Anschlüsse über den ersten Teil des Stromanschlusses im Inneren der Schublade zur Verfügung gestellt werden können.
[0051] Figur 9 zeigt eine Ausführungsform der vorliegenden Erfindung, bei welcher über den ersten Teil 31 des Stromanschlusses Leuchtmittel 40 an der Schublade beispielsweise über Leitungen 50 mit Strom versorgbar sind. Dadurch kann eine Ausleuchtung des Innenbereichs der Schublade bereitgestellt sein.
[0052] Um eine Stromversorgung der Leuchtmittel 40 über einen Kontakt des ersten Teils des Stromanschlusses mit dem zweiten Teil des Stromanschlusses hinaus bereitzustellen, kann ein Kondensator 60 bereitgestellt sein, welcher die Leuchtmittel zumindest kurzfristig mit Strom versorgen kann.
[0053] Alternativ zu dem Stromanschluss kann auch ein Mittel zur Erzeugung einer elektrischen Spannung bereitgestellt sein, welche den Kondensator beim Ein- oder Ausfahren der Schublade, also durch die mechanische Bewegung der Schublade lädt und somit kurzfristig die Schubladenbeleuchtung 40 im ausgefahrenen Zustand ohne externe Stromquelle mit einer ausreichenden Spannung zum Betrieb der Leuchtmittel 40 versorgen kann.
Claims (6)
1. Schrank (10) mit einem Schrankkorpus und einer gegenüber dem Schrankkorpus verschieblich gelagerten Schublade (20), wobei im Inneren der Schublade (20) mindestens ein Stromanschluss bereitgestellt ist, wobei der Stromanschluss zweiteilig aufgebaut ist, wobei ein erster Teil (31) an der Schublade (20) und ein zweiter Teil (32) an dem Korpus festgelegt ist, wobei der erste Teil und der zweite Teil (32) in einem geschlossenen Zustand der Schublade (20) elektrisch leitend kontaktieren und in einem geöffneten Zustand der Schublade (20) voneinander getrennt sind und wobei der zweite Teil (32) einen Netzanschluss für eine Stromversorgung des Stromanschlusses aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am ersten oder am zweiten Teil (32) ein elektrischer Kontakt als Federelement bereitgestellt ist, wobei dieses das andere Teil im geschlossenen Zustand unter Federdruck elektrisch leitfähig kontaktiert.
2. Schrank (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (31) durch eine Bohrung auf einer Rückseite (24) der Schublade (20) zwischen einem Bereich innerhalb der Schublade (20) und einem Bereich außerhalb der Schublade (20) ragt und/oder darin festgelegt ist.
3. Schrank (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Teil (31) mit einem Kondensator (60) ausgebildet ist, welcher bei einem Kontakt des ersten Teils (31) mit dem zweiten Teil (32) aufladbar ist, und ausgebildet ist, ein in der Schublade (20) befindliches Leuchtmittel (40) im geöffneten Zustand der Schublade (20) vorübergehend mit Strom zu versorgen.
4. Schrank (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (32) an und gegenüber dem Korpus verschieblich gelagert und in seiner Position gegenüber der Schublade (20), insbesondere einer Schubladenrückseite (24) bzw. dem ersten Teil (31) des Stromanschlusses, einstellbar festlegbar ist.
5. Schrank (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (32) im Inneren des Korpus, vorzugsweise in Nähe zu einer Rückseite (24) der Schublade (20) angeordnet ist.
6. Schrank (10), nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Teil (32) an dem Möbelkorpus entlang einer Führungseinrichtung (35) verschieblich gelagert und in seiner relativen Position zum ersten Teil (31) entlang zu einer Auszugsrichtung der Schublade (20) einstellbar ist, wodurch eine Druckkraft des Federelements im geschlossenen Zustand der Schublade (20) einstellbar ist.
Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
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- 2023-10-18 DE DE202023106029.3U patent/DE202023106029U1/de active Active
- 2023-10-18 AT ATGM53/2023U patent/AT18567U1/de unknown
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| DE202023106029U1 (de) | 2023-12-11 |
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