AT17037U1 - Gefäß für volatile Flüssigkeiten, insbesondere Zirbenöl - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Gefäß zur Aufbewahrung und fortlaufenden Freigabe volatiler Flüssigkeiten, insbesondere von Zirbenöl, mit einem Gefäßkörper (10), der einen Innenraum zur Aufnahme der volatilen Flüssigkeit umschließt und eine Entnahmeöffnung (12) aufweist, durch welche die volatile Flüssigkeit aus dem Innenraum entweichen kann, wobei die Entnahmeöffnung (12) mit einem Verdunstungskörper (20) überdeckt ist, der aus einer porösen Keramik besteht. Die Erfindung betrifft ferner einen Raumlüfter mit einem Gebläse, der einen Luftstrom erzeugen kann, und mit einem wie oben beschriebenen Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 7.
Description
[0001] Die Erfindung betrifft ein Gefäß, insbesondere eine Flasche zur Aufbewahrung und fortlaufenden Freigabe volatiler Flüssigkeiten, vorzugsweise ätherischer Ole und insbesondere von Zirbenöl.
[0002] Zirbenholz, das Kernholz des im Alpenraum heimischen Zirbelkiefers, ist für seinen Duft bekannt und geschätzt. Diverse Studien deuten außerdem auf eine entspannende und gesundheitsfördernde Wirkung hin. So wurde beispielsweise in einem Versuch festgestellt, dass die Herzfrequenz von Versuchsteilnehmern während des Schlafens dann, wenn sie in Zirbenholzbetten schliefen, niedriger war, als wenn sie in Betten aus Spanplatten schliefen. Vor diesem Hintergrund wurde Zirbenholz in der Vergangenheit zur Fertigung von Betten und anderen Möbeln verwendet. Ferner sind Kissen bekannt, deren Füllung Zirbenholzspäne umfasst.
[0003] Auch Raumlüfter zur Verbreitung des Zirbenholzduftes in Räumen sind bekannt. So offenbart die DE 20 2016 002 470 U1 einen Raumlüfter, der ein Gebläse aufweist, das Luft durch eine mit Zirbenholzspänen gefüllte Kammer leitet.
[0004] Die Aromastoffe des Zirbenholzes können mittels Wasserdampfdestillation auch aus dem Holz extrahiert werden, um einen flüssigen Aromenträger, das sogenannte Zirbenöl zu erhalten.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Konzept bereitzustellen, um das Zirbenöl, aber auch andere flüssige Aromenträger wie generell ätherische Ole für unterschiedliche Anwendungen und insbesondere zur Verwendung in Raumlüftern aus Zirbenholz verwendbar zu machen.
[0006] Vor diesem Hintergrund betrifft die Erfindung ein Gefäß, insbesondere eine Flasche zur Aufbewahrung und fortlaufenden Freigabe volatiler Flüssigkeiten, vorzugsweise ätherischer Öle und insbesondere von Zirbenöl, mit einem Gefäßkörper, vorzugsweise Flaschenkörper, der einen Innenraum zur Aufnahme der volatilen Flüssigkeit, insbesondere des ätherischen Öls umschließt und eine Entnahmeöffnung aufweist, durch welche die volatile Flüssigkeit, insbesondere das ätherische Ol aus dem Innenraum entweichen kann, wobei die Entnahmeöffnung mit einem Verdunstungskörper überdeckt ist, der aus einer porösen Keramik besteht.
[0007] Das Funktionsprinzip eines derartigen Gefäßes bzw. insbesondere einer derartigen Flasche beruht darauf, dass diese durch eine Drehung in eine Position, in der die Entnahme6öffnung nach unten gerichtet ist, aktiviert wird. In dieser Position tritt der Gefäß- bzw. Flascheninhalt durch die Entnahmeöffnung mit dem Verdunstungskörper in Kontakt. Aufgrund der Schwerkraft und aufgrund von Kapillarkräften dringt das ätherische Ol dann in die Poren des Verdunstungskörpers ein und verdunstet tropffrei an dessen Außenoberfläche. Gleichzeitig kann durch die Poren Luft zurück in die Flasche strömen, sodass ein Druckausgleich geschaffen wird.
[0008] Typischerweise weist der Gefäß- bzw. Flaschenkörper einen Mantel mit einer beispielsweise im Wesentlichen zylindrischen oder bauchigen Grundgestalt auf. Bevorzugt ist, dass sich der Mantel in Richtung zur Entnahmeöffnung hin verjüngt und einen Flaschenhals ausbildet. Weiter bevorzugt ist, dass der Gefäß- bzw. Flaschenkörper einen abgeflachten Boden aufweist, beispielsweise an seiner der Entnahmeöffnung gegenüberliegenden Seite.
[0009] In einer Ausführungsform ist der Gefäß- bzw. Flaschenkörper aus Glas gefertigt. Glas bildet eine starke Barriere gegen einen ungewünschten Austritt von Aromastoffen und umfasst keine Zusatzstoffe wie beispielsweise Weichmacher, die in den Aromenträger eindiffundieren können, sodass es funktionell als ideales Material für die Fertigung des Gefäß- bzw. Flaschenkörpers angesehen werden kann. Ferner verleiht Glas dem Gefäß- bzw. Flaschenkörper ein hochwertiges Aussehen. Gleichwohl kann der Gefäß- bzw. Flaschenkörper in einer alternativen Variante auch aus einem anderen Material wie beispielsweise Kunststoff oder Keramik gefertigt sein. Der Gefäß- bzw. Flaschenkörper ist vorzugsweise einteilig ausgebildet.
[0010] In einer Ausführungsform ist vorgesehen, dass die Porosität des Verdunstungskörpers, also der Anteil des freien Volumens zu Gesamtvolumen, größer als 30 Vol.-% ist und vorzugs-
weise im Bereich von zwischen 40 und 75 Vol.- %, weiter vorzugsweise im Bereich von zwischen 50 und 60 Vol.-% liegt. Derartige Porositäten haben sich unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Aspekte wie Kapillarwirkung, Durchsatz, Austrittsgeschwindigkeit und Luftrückfluss als vorteilhaft erwiesen.
[0011] Der Verdunstungskörper ist vorzugsweise an einer ringförmig um die Entnahmeöffnung verlaufenden Stirnfläche fixiert. Besonders bevorzugt ist eine Klebeverbindung. Alternativ zu einer Klebeverbindung kommt je nach Wahl der Materialien von Gefäß- bzw. Flaschenkörper und Verdunstungskörper auch eine Schweißverbindung in Betracht. Alternativ oder zusätzlich können auch andere kraft- oder formschlüssige Verbindungen wie eine Pressverbindung, eine Schraubverbindung vorgesehen sein.
[0012] In einer Ausführungsform weist das Gefäß und insbesondere Flaschenhals an seinem oberen Ende einen Abschlussflansch auf, durch welchen die Fläche der um die Entnahmeöffnung verlaufenden Stirnfläche des Gefäß- bzw. Flaschenkörpers vergrößert wird. Hierdurch kann die Verbindungsfläche und somit Haftung zwischen Gefäß- bzw. Flaschenkörperkörper und Verdunstungskörper vergrößert werden.
[0013] Weiter vorzugsweise liegt der Verdunstungskörper auf einer ringförmig um die EntnahmeÖffnung verlaufenden Stirnfläche auf. Er kann in diesem Zusammenhang eine Positioniervertiefung für die Stirnfläche aufweisen. Die Positioniervertiefung kann beispielsweise kreisförmig oder ringförmig sein und stellt einerseits eine Positionierhilfe bei der Herstellung und andererseits einen zusätzlichen Schutz gegen radiales Abgleiten des Verdunstungskörpers in dem fertigen Gefäß bzw. in der fertigen Flasche dar. Vorzugsweise ist die Positioniervertiefung flach, beispielsweise weniger als 2 mm tief, sodass ein nennenswertes Eindringen des Verdunstungskörpers in die Entnahmeöffnung vermieden wird.
[0014] In einer bevorzugten Ausgestaltung ist vorgesehen, dass der Verdunstungskörper nicht in die Entnahmeö6öffnung eindringt. So wird ein Nadelöhr bei der Ausbreitung des ätherischen Ols und der Luft innerhalb des Verdunstungskörpers vermieden. Unter einen Eindringen wird ein maßgebliches Eindringen verstanden. Ein unmaßgebliches Eindringen im Bereich von beispielsweise weniger als 2 mm, wie es im Falle des Vorhandenseins einer ringförmigen Positioniervertiefung im Verdunstungskörper auftreten kann, ist im Sinne der vorliegenden Definition nicht als Eindringen zu verstehen.
[0015] Alternativ kann auch vorgesehen sein, dass der Verdunstungskörper in die Entnahmeöffnung eindringt, sodass etwaige Kapillarkräfte früher einsetzen können.
[0016] Der Durchmesser des Verdunstungskörpers kann den Durchmesser der Entnahmeöffnung übersteigt, vorzugsweise um wenigstens 30%. So wird eine auch radiale Ausbreitung des ätherischen Ols innerhalb des Verdunstungskörpers ermöglicht, die Verdunstungsfläche wird vergrößert und die Verdunstungsleistung mithin insgesamt erhöht. Maßgeblich für den Vergleich sind einerseits der Innendurchmesser der Entnahmeöffnung an der Stelle, an welcher das ätherische Ol mit dem Verdunstungskörper in Kontakt tritt, und andererseits der maximale Außendurchmesser des Verdunstungskörpers.
[0017] Mit dem Außendurchmesser des Verdunstungskörpers ist sein Maximaldurchmesser in radialer Richtung des Gefäßes bzw. der Flasche, also normal zur Achse der Entnahmeöffnung gemeint. Geeignete Außendurchmesser können im Bereich von zwischen 1 cm und 5 cm liegen, wobei die genauen Abmessungen wesentlich vom Gefäß- bzw. Flaschenvolumen und der Abgabemenge abhängen und auch stark von den obigen Bereichen abweichen können. Generell kann der Verdunstungskörper eine zylindrische Gestalt haben, aber auch abgerundete Gestalten und dergleichen können in alternativen Ausführungsformen vorgesehen sein. Geeignete Höhen des Verdunstungskörpers können im Bereich von 0,5 cm bis etwa 5 cm liegen, wobei auch hier gilt, dass die genauen Abmessungen wesentlich vom Flaschenvolumen und der Abgabemenge abhängen und auch stark von den obigen Bereichen abweichen können.
[0018] In einer Ausführungsform weist der Verdunstungskörper Strukturelemente zur Vergrößerung seiner Oberfläche auf. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass der Verdunstungskörper
mehrere vertikal oder schräg verlaufende Rippen an seiner der Umfangsfläche aufweist. So kann die Verdunstungsfläche vergrößert und die Verdunstungsleistung insgesamt erhöht werden.
[0019] In einer Ausführungsform sind die außenliegenden Oberflächenbereiche des Verdunstungskörpers vollständig von einer Verschlusskappe oder einem vergleichbaren Verschlusskörper umschlossen. Diese Ausführungsform betrifft den Auslieferungszustand des Gefäßes bzw. der Flasche. Es ist beabsichtigt, dass die Verschlusskappe vor der Anwendung des Gefäßes bzw. der Flasche vorzugsweise vollständig abgenommen wird. Bei der Verschlusskappe kann es sich beispielsweise um eine aufgeschrumpfte Folie handeln.
[0020] Die Erfindung betrifft weiterhin einen Raumlüfter mit einem Gebläse und mit einem Gefäß nach einem der vorhergehenden Ansprüche. Dabei ist vorgesehen, dass anhand des Gebläses ein Luftstrom erzeugt werden kann, der den Verdunstungskörper des Gefäßes bzw. der Flasche passiert. Beispielsweise kann vorgesehen sein, dass das Gefäß bzw. die Flasche gemeinsam mit Zirbenholzspänen in eine Kammer eines Raumlüfters eingebracht wird, welche anhand eines Gebläses mit Luft durchströmt wird, beispielsweise in die Kammer eines Raumlüfters, wie dieser in der DE 20 2016 002 470 U1 offenbart wird.
[0021] Das Gefäß bzw. die Flasche kann mit einer volatilen Flüssigkeit, vorzugsweise einem ätherischen Ol und insbesondere mit Zirbenöl befüllt sein. Vorzugsweise kann dabei vorgesehen sein, dass das ätherische Ol mit 20-30 Vol.-% eines niedermolekularen Alkohols, vorzugsweise Ethanol versetzt ist. Der Alkoholanteil beugt einer eventuellen Verstopfung des keramischen Verdunstungskörpers durch Ablagerung von Oxidationsprodukten ungesättigter Fettsäuren des ätherischen Ols vor.
[0022] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus dem nachfolgend anhand der Figuren diskutierten Ausführungsbeispiel. In den Figuren zeigen:
[0023] Figur 1: eine Teilschnittansicht eines Flaschenkörpers einer erfindungsgemäßen Flasche; und
[0024] Figur 2: Ansichten eines Deckels einer erfindungsgemäßen Flasche.
[0025] In den Figuren 1 und 2 sind ein Flaschenkörper 10 bzw. ein Deckel 20 gezeigt, die zusammengesetzt werden können, um eine erfindungsgemäße Flasche zu bilden.
[0026] Der in Figur 1 gezeigte Flaschenkörper 10 ist einteilig aus einem durchsichtigen Keramikglas gefertigt und umfasst einen zylindrischen Mantel 11, der sich nach oben, in Richtung zu einer Entnahmeöffnung 12 hin in einem Flaschenhals 13 verjüngt. Die Entnahmeö6öffnung 12 weist einen Innendurchmesser d auf.
[0027] An seinem oberen Ende weist der Flaschenhals 13 einen Abschlussflansch 14 auf, durch welchen die Fläche der ringförmig um die Entnahmeöffnung 12 verlaufenden Stirnfläche des Flaschenkörpers 10 vergrößert wird.
[0028] An seiner der Entnahmeöffnung 12 gegenüberliegenden Unterseite weist der Flaschenkörper 10 einen um Wesentlichen flachen Boden 15 auf.
[0029] Der in Figur 2 gezeigte Deckel 20 besteht aus einer porösen Sinterkeramik. Figur 2a zeigt eine Draufsicht auf den Deckel 20, Figur 2b eine Ansicht im Längsschnitt und Figur 2c eine perspektivische Ansicht. Der Deckel 20 hat eine im Wesentlichen zylindrische Gestalt, wobei seine Höhe H und sein Durchmesser D einander in etwa entsprechen.
[0030] An einer seiner Stirnflächen, nämlich derjenigen Stirnfläche 21, die bei Zusammenfügen der erfindungsgemäßen Flasche nach unten in Richtung des Flaschenkörpers 10 gerichtet ist, umfasst der Verdunstungskörper 20 eine flache, beispielsweise nur weniger als 2 mm tiefe und ringförmige Positioniervertiefung 22, die so dimensioniert ist, dass die Stirnfläche des Abschlussflansches 14 des Flaschenkörpers 10 in sie eingelegt werden kann. Diese Positioniervertiefung 22 stellt einerseits eine Positionierhilfe beim Zusammenfügen von Flaschenkörper 10 und Verdunstungskörper 20 und andererseits einen zusätzlichen Schutz gegen ein radiales Abgleiten des Verdunstungskörpers 20 vom Flaschenkörper 20 in der fertigen erfindungsgemäßen Flasche
dar. Durch die nur flache Ausbildung der Positioniervertiefung 22 wird vermieden, dass der Verdunstungskörper 20 beim Aufsetzen auf den Flaschenkörper 10 in nennenswertem Ausmaß in die Entnahmeöffnung 12 eindringt.
[0031] Wie dies anhand der Position der Positioniervertiefung 22 zu erkennen ist, übersteigt der Außendurchmesser D des zylinderförmigen Verdunstungskörpers 20 maßgeblich den Innendurchmesser d der zylinderförmigen Entnahmeöffnung 12 des Flaschenkörpers, der jedenfalls kleiner als der Außendurchmesser der Positioniervertiefung 22 ist.
[0032] Die äußere Mantelfläche 23 des Verdunstungskörpers 20 ist mit einer Vielzahl von vertikal ausgerichteten Rippen 24 versehen, welche dem Verdunstungskörper 20 insgesamt eine zahnradartige Gestalt geben. Durch diese Rippen 24 wird die Außenoberfläche des Verdunstungskörpers vergrößert.
[0033] Zur Bereitstellung der erfindungsgemäßen Flasche wird der Flaschenkörper zunächst mit einem ätherischen Ol und insbesondere mit Zirbenöl befüllt und sodann der Verdunstungskörper 20 mit seiner Positioniervertiefung 22 mit einem Zwei-Komponenten-Epoxidharz auf die Stirnfläche des Abschlussflansches 14 des Flaschenkörpers geklebt. Abschließend werden der Verdunstungskörper 20 und Teile des Flaschenhalses 13 mit einer Schrumpffolie oder einem vergleichbaren Verschlusskörper überzogen.
[0034] Die resultierende Flasche ist dafür bestimmt, als Aromastoffquelle in einem Raumlüfter eingesetzt zu werden. Insbesondere soll die Flasche nach Abnahme der Schrumpffolie in einem auf den Kopf gestellten Zustand, also mit nach unten gerichteter Entnahmeöffnung 12, in eine Kammer eines Raumlüfters eingebracht werden, die anhand eines Gebläses des Raumlüfters mit Luft durchströmt wird. Das Funktionsprinzip der Flasche beruht dabei darauf, dass der Flascheninhalt durch die Entnahmeöffnung 12 mit dem Verdunstungskörper 20 in Kontakt tritt, das ätherische Ol aufgrund der Schwerkraft und aufgrund von Kapillarkräften in die Poren des Verdunstungskörpers 20 eindringt, sich innerhalb des Verdunstungskörpers 20 ausbreitet und sodann tropffrei an dessen Außenoberfläche verdunstet. Gleichzeitig kann durch die Poren Luft zurück in die Flasche strömen, sodass ein Druckausgleich geschaffen wird.
Claims (10)
1. Gefäß zur Aufbewahrung und fortlaufenden Freigabe volatiler Flüssigkeiten, insbesondere von Zirbenöl, mit einem Gefäßkörper (10), der einen Innenraum zur Aufnahme der volatilen Flüssigkeit umschließt und eine Entnahmeöffnung (12) aufweist, durch welche die volatile Flüssigkeit aus dem Innenraum entweichen kann, dadurch gekennzeichnet, dass die Entnahmeöffnung (12) mit einem Verdunstungskörper (20) überdeckt ist, der aus einer porösen Keramik besteht.
2. Gefäß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Porosität des Verdunstungskörpers (20) größer als 30 Vol.-% ist und vorzugsweise im Bereich von zwischen 40 und 75 Vol.-%, weiter vorzugsweise im Bereich von zwischen 50 und 60 Vol.-% liegt.
3. Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdunstungskörper (20) an einer ringförmig um die Entnahmeöffnung (12) verlaufenden Stirnfläche fixiert ist, vorzugsweise anhand einer Klebeverbindung.
4. Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdunstungskörper (20) auf einer ringförmig um die Entnahmeöffnung (12) verlaufenden Stirnfläche aufliegt und vorzugsweise eine Positioniervertiefung (22) für die Stirnfläche aufweist.
5. Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdunstungskörper (20) nicht in die Entnahmeöffnung (12) eindringt und/oder dass der Durchmesser des Verdunstungskörpers (20) den Durchmesser der Entnahmeöffnung (12) übersteigt, vorzugsweise um wenigstens 30%.
6. Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Verdunstungskörper (20) Strukturelemente, beispielsweise Rippen (24) zur Vergrößerung seiner Oberfläche aufweist.
7. Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die außenliegenden Oberflächenbereiche des Verdunstungskörpers (20) vollständig von einer Verschlusskappe umschlossen sind.
8. Raumlüfter mit einem Gebläse, der einen Luftstrom erzeugen kann, und mit einem Gefäß nach einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei das Gebläse und das Gefäß so im Raumlüfter angeordnet sind, dass bei Betrieb des Gebläses ein Luftstrom erzeugt wird, der den Verdunstungskörper (20) des Gefäßes passiert.
9. Raumlüfter nach Anspruch 8, ferner umfassend eine Füllung in Form einer volatilen Flüssigkeit, vorzugsweise einem ätherischen Ol und insbesondere Zirbenöl, wobei die Füllung in dem Gefäß aufgenommen ist.
10. Gefäß nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass das ätherische Öl mit 20-30 Vol.% eines niedermolekularen Alkohols, vorzugsweise Ethanol versetzt ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
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