AT17833U1 - Lärmschutzelement in Form eines Leichtbauelements - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Lärmschutzelement (1, 1’, 1a) in Form eines Leichtbauelements für eine Lärmschutzwand (100) mit mindestens einer im Einsatzzustand einer Lärmquelle zugewandten Vorderwand (2) und mindestens einer mit der Vorderwand (2) über mindestens zwei horizontal angeordnete, langgestreckte Verbindungselemente (4, 4a, 4b, 4c) verbundene Rückwand (3), welche durch die Verbindungselemente (4, 4a, 4b, 4c) in einem Abstand zur Vorderwand (2) angeordnet ist, wobei auf der Vorderwand (2) und/oder Rückwand (3) eine Schicht (8) aus betonhaltigem Material angeordnet ist.
Description
LÄRMSCHUTZELEMENT IN FORM EINES LEICHTBAUELEMENTS
[0001] Die Erfindung betrifft ein Lärmschutzelement für eine Lärmschutzwand mit mindestens einer im Einsatzzustand einer Lärmquelle zugewandten Vorderwand und mindestens einer mit der Vorderwand über mindestens zwei horizontal angeordnete Verbindungselemente verbundene Rückwand.
[0002] Derartige Lärmschutzelemente sind aus dem Stand der Technik bekannt und werden in der Regel zu Lärmschutzwänden zusammengesetzt. Lärmschutzwände werden aufgrund der gestiegenen Lärmbelastung und strengen Lärmschutzvorschriften eingesetzt, um den entstehenden Lärm z. B. durch Absorption soweit zu mindern, dass störende Auswirkungen auf die Umwelt vermieden oder zumindest reduziert werden. Die genannten Lärmschutzelemente bzw. Lärmschutzwände werden insbesondere zum Schutz von Wohngebieten, z. B. an Autobahnen, als Abschirmung aufgestellt.
[0003] Um einen wirkungsvollen Lärmschutz zu erreichen, sind manche aus dem Stand der Technik bekannte Lärmschutzelemente in einer so genannten Sandwichbauweise hergestellt. Bei dieser Bauweise werden mehrere Materialschichten übereinander aufgebracht, so dass ein guter Wirkungsgrad erzielt wird. Viele dieser Lärmschutzwände sind im Wesentlichen aus Holz gefertigt.
[0004] Des Weiteren sind aus dem Stand der Technik Lärmschutzwände aus Beton bekannt. Diese Lärmschutzwände aus Beton weisen gute Schallabsorptionseigenschaften auf. Der Nachteil dieser Lärmschutzwände besteht zum einen im hohen Gewicht und zum anderen in den hohen Herstellungskosten. Ein Vorteil der aus Beton gefertigten Lärmschutzwände besteht wiederum darin, dass sie witterungsunempfindlich sind.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Lärmschutzelement bzw. eine Lärmschutzwand mit einer optimalen schallschluckenden Wirkung anzugeben, welches bzw. welche vorzugsweise auch leicht, widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse, CO»-neutral und umweltfreundlich in der Herstellung ist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Lärmschutzelement mit den Merkmalen des Anspruchs 1 sowie mit einer Lärmschutzwand mit den Merkmalen des Anspruchs 8 gelöst.
[0007] Durch die Tatsache, dass das erfindungsgemäße Lärmschutzelement in einer sogenannten Sandwichbauweise verwirklicht ist, bei der die Vorderwand über mindestens zwei horizontal angeordnete, langgestreckte Verbindungselemente mit der Rückwand verbunden ist, wobei die Verbindungselemente die beiden Wände in einem Abstand zueinander halten und wobei auf der Vorderwand und/oder Rückwand eine Schicht aus betonhaltigem Material angeordnet ist, wird zum einen eine hohe schallschluckende bzw. schallreflektierende Wirkung erzielt. Zum anderen ist das erfindungsgemäße Lärmschutzelement trotzdem leicht ausgebildet.
[0008] Die Sichtseite der Betonschicht kann eben ausgebildet sein. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lärmschutzelements ist die Schicht aus betonhaltigem Material jedoch als Platte mit einer eben ausgebildeten, auf einer Wand anliegenden Befestigungsfläche sowie vorzugsweise einer gewellt oder geriffelt ausgebildeten Schallreflektionsfläche ausgebildet. Derartige Platten lassen sich einfach separat herstellen und anschließend am Lärmschutzelement anordnen. Dies geschieht in erster Linie über entsprechende Befestigungsmittel in Form von Schrauben. Ist die Schallreflektionsfläche gewellt oder geriffelt ausgebildet, erhöht sich der schallschluckende bzw. schallreflektierende Effekt und damit die Lärmschutzeffizienz deutlich. Das betonhaltige Material ist vorzugsweise Holzbeton oder Kieselbeton. Diese Materialien sind besonders offenporig.
[0009] Mit Vorteil ist der Raum zwischen der Vorderwand und der Rückwand frei von weiteren Materialien. Dies verringert das Gewicht sowie die Herstellungskosten des erfindungsgemäßen Lärmschutzelements drastisch.
[0010] Die langgestreckten Verbindungselemente können beispielsweise Profile aus Metall oder Kunststoff sein. Vorzugsweise sind die langgestreckten Verbindungselemente jedoch Holzbalken, die auch als Querriegel bezeichnet werden. Diese Querriegel eignen sich hervorragend zur Aufnahme von Verbindungsmittel, wie beispielsweise Schrauben oder Nägeln zur Befestigung der Rück- bzw. Vorderwand.
[0011] Die Vorderwand wie auch die Rückwand können aus mehreren plattenförmigen Wandelementen aufgebaut sein. Diese Wandelemente können stumpf aneinandergefügt werden. Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lärmschutzelements ist zumindest die Vorderwand aus mehreren Wandelementen aufgebaut, welche durch eine Nut-Feder-Verbindung miteinander verbunden sind. Eine derartige Nut-Feder-Verbindung zwischen den einzelnen Wandelementen hat den Vorteil, dass sie schalldichter ist als stumpf aneinander stoßende Wandelemente. Dadurch kann die Lärmschutzeffizienz weiter gesteigert werden.
[0012] In der Regel ist die Vorderwand und/oder Rückwand aus Holz, insbesondere Kiefern- oder Lärchenholz gefertigt. Auch Metall, wie z.B. Aluminium ist möglich.
[0013] Bei einer bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Lärmschutzelements ist zwischen der Vorderwand und der Rückwand im Bereich ihrer Längsseiten jeweils mindestens ein vertikal angeordneter Montagebalken vorgesehen, wobei die Montagebalken teilweise aus dem Raum zwischen der Vorderwand und der Rückwand herausragen, um von einem Halteelement, insbesondere einem Doppel-T-Träger gehalten zu werden. Die Montagebalken sind i. d. R. vertikal zwischen den Querriegeln angeordnet. Durch die Tatsache, dass die Montagebalken teilweise aus dem Raum zwischen der Vorderwand und der Rückwand herausragen, können die Montagebalken mindestens teilweise von der Schicht aus betonhaltigem Material überdeckt werden. Dies geht insbesondere aus der Figurenbeschreibung sowie den entsprechenden Figuren deutlich hervor. Durch dieses Uberdecken durch die Schicht aus betonhaltigem Material wird der schallschluckende Effekt weiter erhöht und ein weiterer Schutz vor Umwelteinflüssen geschaffen.
[0014] Die vorliegende Erfindung betrifft ferner eine Lärmschutzwand, umfassend mindestens zwei erfindungsgemäße Lärmschutzelemente.
[0015] Mit Vorteil sind zwei benachbart nebeneinander positionierte Lärmschutzelemente mittels eines Halteelements, vorzugsweise mittels eines Doppel-T-Trägers miteinander verbunden und am Erdboden fixiert, wobei das Halteelement vorzugsweise jeweils einen vertikalen Montagebalken der Lärmschutzelemente hält, wobei die Montagebalken teilweise aus dem Raum zwischen der Vorderwand und der Rückwand der Lärmschutzelemente herausragen. Durch diese Konstruktion ist eine besonders schnelle und sichere Fixierung der Lärmschutzelemente möglich.
[0016] Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand überdecken die Schichten aus betonhaltigem Material zweier benachbarter Lärmschutzelemente das zwischen den beiden Lärmschutzelementen positionierte Halteelement mindestens teilweise. Wie bereits oben erwähnt, wird dadurch der schallschluckende Effekt erhöht und ein weiterer Schutz vor Umwelteinflüssen geschaffen.
[0017] Bei der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand können mindestens zwei Lärmschutzelemente übereinander angeordnet sein. Mit Vorteil ist an den Kontaktbereichen zweier übereinander angeordneter Lärmschutzelemente ein Dichtmaterial, insbesondere Quellband angeordnet. Diese Dichtelemente erhöhen die Schalldichtigkeit der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand weiter.
[0018] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von bevorzugten Ausführungsbeispielen der Erfindung in Verbindung mit den Zeichnungen und den Unteransprüchen. Hierbei können die einzelnen Merkmale für sich allein oder in Kombination miteinander verwirklicht sein.
In den Zeichnungen zeigen:
[0019] Fig. 1: einen Horizontalschnitt durch ein erfindungsgemäßes Lärmschutzelement; [0020] Fig. 2: einen Vertikalschnitt durch das Lärmschutzelement von Figur 1;
[0021] Fig. 3: einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Lärmschutzwand, umfassend eine Mehrzahl von erfindungsgemäßen Lärmschutzelementen;
[0022] Fig. 4: eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lärmschutzelements.
[0023] Gleiche oder funktionsgleiche Elemente werden nachfolgend mit den gleichen Bezugsziffern gekennzeichnet.
[0024] Figur 1 zeigt einen Horizontalschnitt durch ein erfindungsgemäßes Lärmschutzelement 1. Figur 2 zeigt dieses Lärmschutzelement 1 im Vertikalschnitt. Das Lärmschutzelement 1 umfasst eine im Einsatzzustand einer Lärmquelle, wie beispielsweise einer stark befahrenen Straße zugewandte Vorderwand 2 und eine mit der Vorwand verbundene Rückwand 3. Wie in der Figur 2 gut zu erkennen ist, ist die Vorderwand mit der Rückwand über horizontal angeordnete Verbindungsbalken aus Holz, so genannte Querriegel 4 verbunden. Die beiden Querriegel 4 sind im Bereich der unteren bzw. oberen Enden der Vorderwand 2 sowie Rückwand 3 angeordnet. Die Wände 2 und 3 sind mit den Querriegeln 4 mittels Nägeln 5 verbunden. Die Querriegel 4 halten die Vorderwand 2 und Rückwand 3 auf Abstand, so dass sich zwischen der Vorderwand 2 und der Rückwand 3 ein luftgefüllter Raum 6 bildet. Auf den Außenflächen 7 der Wände 2 und 3 ist jeweils eine Platte 8 aus Holzbeton angeordnet. Die Platten 8 weisen jeweils eine eben ausgebildete Befestigungsfläche 9 auf, welche an der jeweiligen Wand 2 bzw. 3 aufliegen. Die Platten 8 weisen ferner jeweils eine, der Befestigungsfläche 9 gegenüberliegende Schallreflektionsfläche 10 auf, welche wellenausförmig ausgebildet ist. Die Schallreflektionsflächen 10 der Platten 8 sind hoch schallreflektierend bzw. -absorbierend.
[0025] Wie in Figur 1 gut zu erkennen ist, ist die Vorderwand 2 aus einer Mehrzahl von Wandelementen 2‘ aufgebaut. Die Wandelemente 2‘ sind mittels Nut-Feder-Verbindungen 11 miteinander verbunden. Durch diese Nut-Feder-Verbindungen 11 wird eine weitere Erhöhung der Schalldichtigkeit erreicht.
[0026] Auch die Rückwand 3 ist aus einer Mehrzahl von Wandelementen 3‘ aufgebaut. Im Gegensatz zu den Wandelementen 2‘ der Vorderwand, die mittels Nut-Feder-Verbindungen 11 miteinander verbunden sind, sind die Wandelemente 3‘ der Rückwand 3, die nicht primär der Lärmquelle ausgesetzt ist, stumpf aneinander liegend miteinander verbunden.
[0027] Die Vorderwand 2 sowie die Rückwand 3 sind aus Kiefernholz gefertigt.
[0028] Wie in Figur 2 gut zu erkennen ist, ist zwischen der Vorderwand 2 und der Rückwand 3 im Bereich ihrer Längsseiten 12 jeweils ein vertikal angeordneter Montagebalken (Füllholz) 13 angeordnet. Diese Montagebalken 13 ragen teilweise aus dem Raum 6 zwischen der Vorderwand 2 und der Rückwand 3 heraus. Bei der erfindungsgemäßen Lärmschutzwand 100, welche in Figur 3 im Vertikalschnitt dargestellt ist, sind jeweils zwei aneinander angrenzende Lärmschutzelemente 1 mittels eines Doppel-T-Trägers 14 miteinander verbunden. Ein solcher Doppel-T-Träger 14 umfasst insgesamt vier Halteleisten 15 sowie einen Basispfosten 16.
[0029] Dabei werden die Abschnitte 17 der Montagebalken 13, welche aus dem Raum 6 zwischen den Wänden 2 und 3 herausragen, zwischen den Halteleisten 15 der Doppel-T-Träger 14 gehalten. Zwischen den Halteleisten 15 der Doppel-T-Träger 14 und den Montagebalken 13 ist ein EPDM-Fahnen-Dichtprofil 18 angeordnet, welches zwischen dem Montagebalken und dem Doppel-T-Träger 14 luftdicht abdichtet. Auch die Querriegel 4 werden von den Doppel-T-Trägern 14 gehalten.
[0030] Wie in Figur 1 gut zu erkennen ist, überragen die an der Vorderwand 2 bzw. Rückwand 3 angeordneten Platten 8 aus Holzbeton die aus dem Raum 6 herausragenden Abschnitte 17 der Montagebalken 13 sowie in etwa die Hälfte der Doppel-T-Träger 14, so dass zwei nebeneinander angeordnete Lärmschutzelemente 1 der Lärmschutzwand 100 mit ihren jeweiligen Platten 8 die Doppel-T-Träger 14 im Wesentlichen komplett überdecken. Dadurch wird der schallschluckende Effekt einer erfindungsgemäßen Lärmschutzwand 100 noch einmal deutlich erhöht. Dies ist in erster Linie deshalb möglich, weil die Platten 8 die jeweiligen Wände 2 bzw. 3 bis in etwa bis zu den Basispfosten 16 der Doppel-T- Träger 14 überragen.
[0031] Das in den Figuren 1 und 2 beispielhaft dargestellte Lärmschutzelement weist eine Höhe von ca. 1 m auf. Die Breite dieses Lärmschutzelements 1 beträgt zwischen 960 mm und 4.960 mm. Der Abstand zwischen der Vorderwand 2 und der Rückwand 3 beträgt vorliegend 123 mm. Die komplette Dicke der Holzbetonplatten 8 beträgt im Bereich der Wellen 22 65 mm. Der Abstand zwischen zwei Wellen 22 beträgt 83 mm. Das Lärmschutzelement 1 ist an einem Wandsockel 19 angeordnet, welcher den unteren Querriegel 4 trägt. Zwischen dem Wandsockel 19 und dem Querriegel 4 ist ein Quellband 20 angeordnet. Die Platten 8 sind mittels Holzbauschrauben 21 mit den Wänden 2 bzw. 3 verbunden. Zudem ist zwischen dem Querriegel 4 und dem Wandsockel 19 zur Vermeidung von Staunässe ein Distanzklotz 23 angeordnet.
[0032] Figur 3 zeigt einen Vertikalschnitt durch eine erfindungsgemäße Lärmschutzwand 100. Die Lärmschutzwand 100 umfasst ein unteres Lärmschutzelement 1 sowie ein oberes Lärmschutzelement 1‘. Zwischen dem unteren Lärmschutzelement 1 und dem oberen Lärmschutzelement 1‘ ist ein weiteres Lärmschutzelement 1a angeordnet. Das untere Lärmschutzelement 1 entspricht dem Lärmschutzelement gemäß Figur 2. Dieses Lärmschutzelement ist an dem Wandsockel 19 angeordnet. Das obere Lärmschutzelement 1‘ entspricht vom Aufbau und den Abmessungen dem Lärmschutzelement 1. Das Lärmschutzelement 1a dagegen ist mit einer Höhe von 2 m doppelt so hoch ausgebildet wie die Lärmschutzelemente 1 und 1‘. Das Lärmschutzelement 1a unterscheidet sich von den Lärmschutzelementen 1 und 1‘ ferner dadurch, dass es neben einem oberen Querriegel 4a und einem unteren Querriegel 4b einen mittleren Querriegel 4c aufweist. Auf dem oberen Querriegel 4a des Lärmschutzelements 1a liegt der untere Querriegel 4 des Lärmschutzelements 1‘ auf. Zwischen diesen Querriegeln befindet sich ein Quellband 20. Der untere Querriegel 4b des Lärmschutzelements 1a liegt auf dem oberen Querriegel 4 des Lärmschutzelements 1 auf, wobei auch zwischen diesen Querriegeln ein Quellband 20 angeordnet ist.
[0033] Figur 4 zeigt einen Horizontalschnitt durch eine weitere Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Lärmschutzelements. Dieses Lärmschutzelement der Figur 4 unterscheidet sich vom Lärmschutzelement gemäß den Figuren 1 und 2 lediglich dadurch, dass nur auf der Vorderwand 2 eine Platte 8 aus Holzbeton angeordnet ist. Die Rückwand 3, die von der Lärmquelle abgewandt ist, weist keine solche Holzbetonplatte auf. Dadurch wird weiteres Material eingespart, was zu einer Verringerung des Gewichts sowie der Kosten führt.
Claims (12)
1. Lärmschutzelement (1, 1’, 1a) in Form eines Leichtbauelements für eine Lärmschutzwand (100) mit mindestens einer im Einsatzzustand einer Lärmquelle zugewandten Vorderwand (2) und mindestens einer mit der Vorderwand (2) über mindestens zwei horizontal angeordnete, langgestreckte Verbindungselemente (4, 4a, 4b, 4c) verbundene Rückwand (3), welche durch die Verbindungselemente (4, 4a, 4b, 4c) in einem Abstand zur Vorderwand (2) angeordnet ist, wobei auf der Vorderwand (2) und/oder Rückwand (3) eine Schicht (8) aus betonhaltigem Material angeordnet ist.
2. Lärmschutzelement nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schicht aus Holzbeton als Platte (8) mit einer eben ausgebildeten, auf einer Wand (2, 3) anliegenden Befestigungsfläche (9) sowie vorzugsweise einer gewellt oder geriffelt ausgebildeten Schallreflektionsfläche (10) ausgebildet ist.
3. Lärmschutzelement nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (6) zwischen der Vorderwand (2) und der Rückwand (3) frei von weiteren Materialien ist.
4. Lärmschutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die langgestreckten Verbindungselemente Holzbalken (4, 4a, 4b, 4c) sind.
5. Lärmschutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest die Vorderwand (2) aus mehreren plattenförmigen Wandelementen (2°) aufgebaut ist, welche vorzugsweise durch eine Nut-Feder-Verbindung (11) miteinander verbunden sind.
6. Lärmschutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorderwand (2) und/oder die Rückwand (3) aus Holz, insbesondere Kiefernoder Lärchenholz gefertigt ist.
7. Lärmschutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Vorderwand (2) und der Rückwand (3) im Bereich ihrer Längsseiten (12) jeweils mindestens ein vertikal angeordneter Montagebalken (13) vorgesehen ist, wobei die Montagebalken (13) teilweise aus dem Raum (6) zwischen der Vorderwand (2) und der Rückwand (3) herausragen, um von einem Halteelement, insbesondere einem Doppel-TTräger (14) gehalten zu werden.
8. Lärmschutzelement nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das betonhaltige Material Holzbeton oder Kieselbeton ist.
9. Lärmschutzwand (100), umfassend mindestens zwei Lärmschutzelemente (1, 1‘, 1a) nach einem der Ansprüche 1 bis 8.
10. Lärmschutzwand nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbart nebeneinander positionierte Lärmschutzelemente (1, 1°, 1a) mittels eines Halteelements, vorzugsweise mittels eines Doppel-T-Trägers (14) miteinander verbunden und am Erdboden fixiert sind, wobei das Halteelement (14) vorzugsweise jeweils einen vertikalen Montagebalken (13) der Lärmschutzelemente hält, wobei die Montagebalken (13) teilweise aus dem Raum (6) zwischen der Vorderwand (2) und der Rückwand (3) der Lärmschutzelemente herausragen.
11. Lärmschutzwand nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schichten (8) aus betonhaltigem Material zweier benachbarter Lärmschutzelemente (1, 1‘, 1a) das zwischen den beiden Lärmschutzelementen positionierte Halteelement (14) mindestens teilweise überdecken.
12. Lärmschutzwand nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Lärmschutzelemente (1, 1‘, 1a) übereinander angeordnet sind, wobei an den Kontaktbereichen zweier übereinander angeordneter Lärmschutzelemente ein Dichtmaterial, insbesondere ein Quellband (20) angeordnet ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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|---|---|---|---|---|
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| DE8436093U1 (de) * | 1984-12-10 | 1985-03-14 | SÜBA-Cooperation Gesellschaft für Bauforschung, Bauentwicklung und Franchising mbH, 6832 Hockenheim | Laermschutz-wandelement |
| DE3414291A1 (de) * | 1984-04-14 | 1985-10-24 | dabau Herwig Neumann, 7521 Forst | Laermschutz-, sichtschutz- und/oder stuetzwand |
| EP0417049A1 (de) * | 1989-09-08 | 1991-03-13 | Filigran Bauelemente Ag | Plattenelement für eine Lärmschutzwand |
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2021
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