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Österreichische PATENTSCHRIFT Nr. 17526.
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Bei Postkarten und anderen bis nahe an den Rand beschriebenen Schriftstücken zeigt sich beim Einheften in Schnellordner, Aktenmappen u. s. w. oft der Übelstand, dass ein Teil der Postkarte nicht gelesen werden kann, da zum Zwecke der sicheren Befestigung die gewöhnlich übliche Lochung der Karte und die durch diese Lochung gehende Aufreihvorrichtung sich nicht allzu nahe dem Kartenrande befinden können und somit ein Teil der Karte von der Aufreihvorrichtung verdeckt wird.
Man hat zwar schon versucht, für solche bis zum Rande beschriebene Schriftstücke
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dienen, das Schriftstück weiter vom Heftfalz zu halten. Bei Verwendung solcher Befestigungsstücke wird aber der einerseits erreichte Vorteil, dass nämlich solche Schriftstücke bis zum Rande leserlich befestigt werden können, dadurch aufgehoben, dass besonders gebaute Sammelmappen benutzt werden müssen und ihre Handhabung sehr umständlich ist.
Es sind ferner Zwischenhefter zur Verwendung in jeder beliebigen Sammelmappe bekannt, die auf der einen, der Heftkante parallel laufenden Seite mit Einrichtungen zum Befestigen an der Aufreihvorrichtung der Sammelmappe versehen sind, während auf der gegenüberliegenden Seite durch die Schriftstücke zu führende Heftspitzon angeordnet sind.
Da diese Heftspitzen jedoch nicht in der Ebene der Schriftstücke Hegen, müssen sie nach Hindurchführen quer durch die Schriftstücke in die Schriftstückebene zurückgebogen werden.
Infolgedessen ist ein derart befestigtes Schriftstück nur nach Aufbiegen der Heftspitzen von dem Zwischenhefter zu entfernen. Dies ist aber umständlich und zeitraubend, ausserdem brechen die Heftspitzen nach mehrmaligem Auf-und Zurückbiegen gewöhnlich ab, so dass die Lebensdauer eines solchen Zwischenhefters sehr kurz ist.
Gemäss vorliegender Erfindung liegen nun die Heftspitzen in der Ebene des Schrift- stückes, so dass zum Einführen in die Heftlöcher des Schriftstückes ein Biegen des Zwischenhefters erforderlich ist. Dieses ist bei dem aus elastischem Material hergestellten Zwischenhefter leicht auszuführen und leidet die Haltbarkeit des Zwischenhefters nicht, da die Biegung stets in demselben Sinne geschieht und die Biegungsstelle einen reichlichen Querschnitt besitzt.
Der Erfindungsgegenstand ist auf umstehender Zeichnung veranschaulicht, u. zw. zeigt : Fig. 1 eine Ausführungsform des Zwischenhefters in Gebrauchsstellung und Fig. 2-4 verschiedene Ausführungsformen der Heft. spitzen.
Der Zwischenhefter b wird nach Lochung in üblicher Weise an der Aufreihvorrichtung der Sammelmappe befestigt, worauf nach Biegung des Zwischenhefters in Linie c-c der Fig. 1 die Heftplatten a in die Heftlöcher des zu sammelnden Schriftstückes eingeführt werden. Beim Loslassen des Zwischenhefters federt dieser, wenn or aus elastischem Material hergestellt ist, von selbst in die Schriftstückebene zurück, bei weniger elastischem Material lässt er sich leicht in die ursprüngliche Lage zurückbiegen.
Die Heftspitzen a können in bekannter Weise derart spitz und aus Blech gemacht werden, dass sie selbst die erforderliche Lochung der Karte herbeiführen können, ein gesonderter Locher somit nicht benötigt wird.
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Austrian PATENT LETTER No. 17526.
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In the case of postcards and other documents written up close to the edge, stapling in quick folders, briefcases, etc. s. w. often the inconvenience that part of the postcard cannot be read, because for the purpose of secure attachment the usual perforation of the card and the line-up device going through this line of holes cannot be too close to the edge of the card and thus part of the card from the line-up device is covered.
Attempts have already been made for such documents that have been described to the brim
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serve to keep the document away from the folder. When using such fastening pieces, however, the advantage achieved on the one hand, namely that such documents can be fastened legibly up to the edge, is eliminated by the fact that specially constructed folders have to be used and their handling is very cumbersome.
There are also intermediate binders known for use in any file folder, which are provided on one side running parallel to the folder edge with means for fastening to the stringing device of the folder, while on the opposite side are arranged to be guided through the documents.
However, since these staples do not lie in the plane of the documents, they have to be bent back into the plane of the document after passing through the documents.
As a result, a document fastened in this way can only be removed from the intermediate stapler after the staple tips have been bent open. However, this is cumbersome and time-consuming; in addition, the stapling tips usually break off after being bent up and back several times, so that the service life of such an intermediate stapler is very short.
According to the present invention, the staple tips now lie in the plane of the document, so that the intermediate stapler must be bent in order to insert it into the staple holes of the document. This is easy to do with the intermediate stapler made of elastic material and does not affect the durability of the intermediate stapler, since the bending always takes place in the same direction and the bending point has a large cross-section.
The subject of the invention is illustrated in the drawing below, u. zw. shows: Fig. 1 an embodiment of the intermediate stapler in the position of use and Fig. 2-4 different embodiments of the booklet. sharpen.
The intermediate stapler b is fastened after punching in the usual way on the stringing device of the binder, whereupon after bending the intermediate stapler in line c-c of Fig. 1, the stapling plates a are inserted into the holes of the document to be collected. When you let go of the intermediate stapler, if or is made of elastic material, it springs back into the document level by itself; if the material is less elastic, it can easily be bent back into its original position.
The stitching tips a can be made pointed and made of sheet metal in a known manner in such a way that they themselves can produce the required perforation of the card, so that a separate punch is not required.