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Zylinderkopf für Brennkraftmaschinen
Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Ventilsitze für die Ein-und Auslassventile der Zylinder von Brennkraftmaschinen in dem Zylinderkopf derart anzuordnen und auszugestalten, dass sie ohne Beeinflussung des Zylinderkopfes leicht nachgeschliffen oder ausgewechselt werden können.
Gemäss der Erfindung wird dieser Gedanke dadurch verwirklicht, dass der Zylinderkopf aus drei mit schrägen gegeneinander geneigten Passflächen dicht aneinandersitzenden Teilen gebildet ist, von denen der Mittelteil unten den Flansch und die Explosionskammer, oben dagegen je einen Ventilsitz für das Einlass-und das Auslassventil in den schrägen Passflächen besitzt, wogegen die beiden anderen mit dem Mittelteil zu einem ganzen Zylinderkopf vereinigten Seitenteile den Ansaug-und den Auslasskanal enthalten.
In der Zeichnung ist ein erfindungsgemäss ausgebildeter Zylinderkopf in den Fig. 1 und 3 mit einer oben angeordneten Ventilsteuerung in einer beispielsweisen Ausführungsform im Vertikalschnitt und in Seitenansicht dargestellt. Die Fig. 2 zeigt den Zylinderkopfmittelteil mit einem Seitenteil im Grundriss.
Der Zylinderkopf besteht aus drei Teilen, u. zw. dem Mittelteil l und den beiden Seitenteilen 2 und 3. Der Mittelteil 1 hat oben zwei beispielsweise unter 470 gegen die Mittelebene des Zylinders geneigte, miteinander einen rechten Winkel einschliessende Passflächen 4, 5 und unten einen Flansch 6 für den Zylinderanschluss, sowie die Explosionskammer 7. Die an den Mittelteil l anschliessenden Seitenteile 2, 3 besitzen ebenfalls schräge gegengeformte Passflächen, mit denen sie satt an den Passflächen des Mittelteiles 1 anliegen.
Der Mittelteil l ist mit den Ventilsitzen 8, 9 für das Einlass-und Auslassventil 10, 11 ausgestattet, deren Ventilschäfte 12, 13 senkrecht zu den Passflächen stehen. Die Ventilsitze 8, 9 sind an Büchsen 14, 15 vorgesehen, welche senkrecht zu den Passflächen in den Mittelteil l auswechselbar eingesetzt sind und mit dem Bund 16 etwas über die Passflächen des Mittelteiles hervorragen. Mit diesem Bund 16 greifen die Büchsen 14, 15 in genau passende Ausnehmungen der anzusetzenden Seitenteile 2, 3 ein und bewirken dadurch einen genauen unverrückbaren Sitz der beiden an- einanderliegenden Passflächen. Diese drei Zylinderkopfteile 1, 2, 3 werden mit Schrauben 17 zu- sammengeschraubt.
Im zusammengeschraubten Zustand bilden alle drei Teile 1, 2, 3 einen einheitlichen Zylinderkopf, der auf vier Schrauben 18 des Zylinders aufgesetzt und mittels Muttern auf dem Zylinder festgeschraubt wird, wobei die
Schrauben 18 alle drei Teile 1, 2, 3 durchsetzen.
Infolge dieser Dreiteilung des Zylinderkopfes können die Ventilsitze 8, 9 zur Bearbeitung leicht ausgebaut werden. Zum Ausbau einer Büchse 14 bzw. 15 ist die Abnahme des Teiles 2 oder 3 erforderlich. Beim Abheben eines der beiden Teile 2 und 3 vom Teile 1 wird auch die vom Ventilteller gehaltene Büchse 14 oder 15 aus dem Teil 1 herausgehoben. Nach dem Entfernen des Ventils lässt sich die Büchse mit ihrem Bund 16 aus der Ausnehmung des Zylinderkopfteiles 2 oder 3 leicht lösen. Sie kann nun bearbeitet oder durch eine neue ersetzt werden. Die wiederhergestellte Büchse 14 wird in den Kopfteil 1 eingesetzt, indem der Ventilteller mit der Büchse 14 oder 15 am Kopfteil2 oder 3 provisorisch festgehalten und beim Ansetzen des Kopfteiles 2 an den Kopfteil 1 in dessen Ausnehmungen eingeführt wird.
Beim Festschrauben des Kopfteiles 2 am Kopfteil j ? wird die Büchse 14 auf ihren Sitz gasdicht niedergepresst. Ein Auswechseln der Ventilsitze ist dadurch ohne Schwierigkeiten möglich.
Auf dem Zylinderkopf ist das Lager 19, 20 für die beiden Ventilsteuerhebel 21, 22 in üblicher Weise angeordnet, welche um die Achsen 23, 24 schwingen und mit dem einen Arm in den Bereich von Steuernocken 25, 26 der Nockenwelle 27 reichen, mit dem anderen Arm auf die Ventilschäfte 12, 13 einwirken und in Lagern 28 der Kopfseitenteile geführt sind. Diese Ventilschäfte 12, 13 stützen sich unter dem Druck der Federn 30 an einer verstellbaren Schraube 31 des Ventilsteuerhebels 21 bzw. 22 in Richtung des Ventilschaftes ab.
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