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AT16279U1 - Urnengrabmal - Google Patents

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Publication number
AT16279U1
AT16279U1 ATGM15/2018U AT152018U AT16279U1 AT 16279 U1 AT16279 U1 AT 16279U1 AT 152018 U AT152018 U AT 152018U AT 16279 U1 AT16279 U1 AT 16279U1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
urn
space
plate
tomb
tomb according
Prior art date
Application number
ATGM15/2018U
Other languages
English (en)
Inventor
Höher Gunter
Original Assignee
Gunter Hoeher
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gunter Hoeher filed Critical Gunter Hoeher
Priority to DE202018106272.7U priority Critical patent/DE202018106272U1/de
Publication of AT16279U1 publication Critical patent/AT16279U1/de

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H13/00Monuments; Tombs; Burial vaults; Columbaria
    • E04H13/008Memorials for cremation ashes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Abstract

Ein Urnengrabmal (1) umfasst einen Unterbau (2) und auf diesem wenigstens einen Raum (8) für die Aufnahme einer Urne. Der Raum (8) für die Aufnahme einer Urne ist unten durch eine Bodenplatte (5), oben durch eine Abdeckplatte (9) und seitlich, nach vorne sowie nach hinten durch plattenförmige Bauteile (6, 7, 13) begrenzt, wobei wenigstens ein eine Wand bildender Bauteil (6) abnehmbar oder schwenkbar ist, um Zugang zu dem Raum (8) zu schaffen. Zwischen oder neben Räumen (8) für Urnen können Aufbewahrungsräume (14) für Utensilien für die Grabpflege vorgesehen sein.

Description

Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft ein Urnengrabmal, umfassend wenigstens einen Raum für wenigstens eine Urne.
[0002] Urnengrabmäler sind in verschiedenen Ausführungsformen bekannt und haben den Nachteil, dass sie wenig flexibel und oft nur an eng begrenzten Plätzen errichtet werden können.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Urnengrabmal der eingangs genannten Gattung zur Verfügung zu stellen, das leicht zusammengebaut und an weitgehend beliebig gewählten Plätzen aufgestellt bzw. errichtet werden kann.
[0004] Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß mit einem Urnengrabmal, das die Merkmale von Anspruch 1 aufweist.
[0005] Dadurch, dass das Urnengrabmal aus plattenförmigen Bauteilen zusammengesetzt ist, ergibt sich eine große Freiheit hinsichtlich der Gestaltung des Urnengrabmales, da die das Urnengrabmal bildenden, plattenförmigen Bauteile weitgehend beliebig zusammengesetzt werden können.
[0006] Der Werkstoff für die plattenförmigen Bauteile, welche das Urnengrabmal bilden, ist weitgehend beliebig und kann Metall, Keramik, Kunststoff, aber auch Stein, wie er für Grabsteine üblich ist, sein.
[0007] Das erfindungsgemäße Urnengrabmal kann einen Raum oder mehrere Räume für die Aufnahme einer oder mehrerer Urnen aufweisen, wobei im Rahmen der Erfindung vorgesehen ist, dass in einer Ausführungsform die obere Abdeckung des Raumes und/oder ein Wandteil, der den Raum begrenzt, abgenommen oder weggeklappt werden kann, um Zugang zu dem Raum zu schaffen.
[0008] Weiters bietet die erfindungsgemäße Ausführungsform eines Urnengrabmales in einer beispielhaften Ausführungsform die Möglichkeit, neben dem eigentlichen Raum für die Aufnahme von wenigstens einer Urne wenigstens einen Aufbewahrungsraum für Utensilien, die bei der Grabpflege oder bei einem Besuch des Grabes benützt werden, vorzusehen. Solche Utensilien können beispielsweise Blumen, Kerzen, Laternen und Figuren sein.
[0009] Weitere Einzelheiten und Merkmale des erfindungsgemäßen Urnengrabmales ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der Zeichnungen. Es zeigt: [0010] Fig. 1 in Schrägansicht eine erste Ausführungsform, [0011] Fig. 2 den Oberteil des Urnengrabmales von Fig. 1, [0012] Fig. 3 den Unterbau des Urnengrabmales von Fig. 1, [0013] Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Urnengrabmales, [0014] Fig. 5 die Ausführungsform von Fig. 4 mit abgenommener Deckplatte, [0015] Fig. 6 eine dritte Ausführungsform eines Urnengrabmales und [0016] Fig. 7 das Urnengrabmal von Fig. 6 mit abgenommener Deckplatte.
[0017] Bei der in Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform besitzt ein Urnengrabmal einen Unterbau 2, der, wie Fig. 3 zeigt, aus drei plattenförmigen Bauteilen 3, 4 zusammengesetzt ist. Auf dem Unterbau 2 liegt eine Bodenplatte 5 auf, auf der vier von Platten 6, 7 und einer Zwischenwand 16 begrenzte Räume 8 für die Aufnahme von Urnen vorgesehen sind. Dabei ist jeder Raum 8 mit einer abnehmbaren, vorderen Platte 6 versehen, um Zugang zu dem Raum 8 für die Urne schaffen zu können. Die Räume 8 für die Urnen sind bei der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform durch eine Abdeckplatte 9 abgedeckt, auf der als Dekoration eine Platte 10 und ein Kreuz 11 angeordnet sind.
[0018] Die Platten 6 können beispielsweise nach dem Lösen von Schrauben oder dgl. abgenommen werden, um Zugang zu einem Raum 8 freizugeben. Alternativ können die Platten 6 nach Art von Türen zum Öffnen schwenkbar sein.
[0019] Da die zum Öffnen der Räume 8 abnehmbaren Platten 6 nach vier Seiten weisend angeordnet sind, sind die Räume 8 von allen Seiten des Urnengrabmales 1 von Fig. 1 bis 3 zugänglich, und das Urnengrabmal 1 ist freistehend nach Art einer Insel ausgebildet.
[0020] Es ist ersichtlich, dass das Urnengrabmal 1 der Fig. 1 bis 3 aus plattenförmigen Bauteilen zusammengesetzt ist, wobei das Verbinden der Bauteile miteinander auf beliebige Art und Weise erfolgen kann. Beispielsweise können Bauteile miteinander durch Verkleben, insbesondere durch mineralische Klebstoffe, verbunden werden, wenn die Bauteile aus Stein (Granit, Kalk oder Ähnliches) sind. Jede andere Art der Verbindung der plattenförmigen Bauteile miteinander zu dem Urnengrabmal 1 ist ebenfalls in Betracht gezogen.
[0021] Bei der in Fig. 4 gezeigten Ausführungsform des Urnengrabmales 1 sind auf einem von zwei Füßen 12 gebildeten Unterbau 2 drei Räume 8 für die Aufnahme von Urnen vorgesehen. Die Räume 8 sind, wie Fig. 5 zeigt, von plattenförmigen Bauteilen 6 und 7 und einem gemeinsamen, eine Rückenwand bildenden, länglichen, plattenförmigen Bauteil 13 gebildet. Die Räume 8 sind nach oben durch eine Abdeckplatte 9 verschlossen.
[0022] Auch bei der in Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform sind die Bauteile 6, die in Fig. 4 und 5 die nach vorne weisenden Wände bilden, abnehmbar oder schwenkbar, um Zugang zu den Räumen 8 zu ermöglichen.
[0023] Bei der in den Fig. 4 und 5 gezeigten Ausführungsform sind zwischen den Räumen 8 für Urnen Aufbewahrungsräume 14 für Utensilien, die bei der Grabpflege benötigt werden, vorgesehen. Diese Aufbewahrungsräume 14 sind im gezeigten Ausführungsbeispiel (nach vorne) offen, können aber auch verschließbar sein, um Diebstahl vorzubeugen.
[0024] Die in den Fig. 6 und 7 gezeigte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Urnengrabmales 1 ähnelt jener von Fig. 4 und 5, wobei die Räume 8 für die Urnen länglich sind, um beispielsweise größere Urnen oder mehr als eine Urne aufnehmen zu können. Auch bei der in den Fig. 6 und 7 gezeigten Ausführungsform sind zwischen den Räumen 8 ein Aufbewahrungsraum 14 und daneben ein weiterer Aufbewahrungsraum 14, der seitlich durch eine Platte 15 begrenzt ist, vorgesehen.
[0025] Insbesondere wenn den Raum 8 begrenzende Bauteile oder einzelne derselben durchsichtig oder durchscheinend sind, kann dem Raum 8 ein Leuchtmittel, das das Innere des Raumes 8 erhellt, zugeordnet sein.
[0026] Zusammenfassend kann ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wie folgt beschrieben werden: [0027] Ein Urnengrabmal 1 umfasst einen Unterbau 2 und auf diesem wenigstens einen Raum 8 für die Aufnahme einer Urne. Der Raum 8 für die Aufnahme einer Urne ist unten durch eine Bodenplatte 5, oben durch eine Abdeckplatte 9 und seitlich, nach vorne sowie nach hinten durch plattenförmige Bauteile 6, 7, 13 begrenzt, wobei wenigstens ein eine Wand bildender Bauteil 6 abnehmbar oder schwenkbar ist, um Zugang zu dem Raum 8 zu schaffen. Zwischen oder neben Räumen 8 für Urnen können Aufbewahrungsräume 14 für Utensilien für die Grabpflege vorgesehen sein.

Claims (12)

Ansprüche
1. Urnengrabmal (1), umfassend wenigstens einen Raum (8) für wenigstens eine Urne, dadurch gekennzeichnet, dass das Grabmal (1) aus plattenförmigen Bauteilen (6, 7, 5, 9, 13, 15, 16) zusammengesetzt ist.
2. Grabmal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (8) für die Urne auf einem Unterbau (2) aus plattenförmigen Bauteilen (3, 4, 12) angeordnet ist.
3. Grabmal nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die plattenförmigen Bauteile (6, 7, 5, 9, 13, 15, 16) die Form von Quadern haben.
4. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Raum (8) für die Urne von plattenförmigen Bauteilen in Form einer Bodenplatte (5), einer Abdeckplatte (9) und Wänden (6, 7, 13, 16) umgrenzt ist.
5. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein den Raum (8) für die Urne umgrenzender Bauteil (6) zum Öffnen des Raumes (8) entfernbar oder schwenkbar ist.
6. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zusätzlich zu dem Raum (8) für die Urne wenigstens ein Aufbewahrungsraum (14) für Utensilien, wie Blumen, Kerzen, Laternen und Figuren, vorgesehen ist.
7. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einzelne der plattenförmigen Bauteile (6, 7, 5, 9, 13, 15, 16) aus Glas, Keramik, Stein, Metall oder Kunststoff bestehen.
8. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens dem Raum (8) für die Urne ein Leuchtmittel zugeordnet ist.
9. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass einzelne plattenförmige Bauteile (6, 7, 5, 9, 13, 15, 16) spiegelnde Flächen aufweisen.
10. Grabmal nach einem der Ansprüche 4 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckplatte (9) mehrere Räume (8) für Urnen verschließt.
11. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein mehrere Räume (8) begrenzender Bauteil (13) als Rückwand vorgesehen ist.
12. Grabmal nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einzelne Bauteile (6, 7, 5, 9, 13, 15, 16), die einen Raum (8) für eine Urne begrenzen, durchsichtig oder durchscheinend ausgebildet sind. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
ATGM15/2018U 2017-11-06 2018-01-15 Urnengrabmal AT16279U1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202018106272.7U DE202018106272U1 (de) 2017-11-06 2018-11-05 Urnengrabmal

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT4272017 2017-11-06

Publications (1)

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AT16279U1 true AT16279U1 (de) 2019-05-15

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ID=66476909

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ATGM15/2018U AT16279U1 (de) 2017-11-06 2018-01-15 Urnengrabmal

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