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Blechdeckelverschluss für Konservierungsgefässe
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rand aufsitzende Dichtungsring 3 aus Gummi immer ungefähr mit gleicher Flächenpressung aufliegt. Die Zarge 5 des Deckels 1 ist am freien
Rande bei 6 umgebördelt und umfasst einen eingelegten Drahtring 7 aus Federstahl, der an drei gleichmässig verteilten Stellen seines Um- fanges unter Bildung von Kröpfungen 8 nach unten zu abgebogen ist und durch im Blechzuschnitt des Deckels vorgesehene Schlitze 9 ragt, die nach aussen durch die Umbördelung 6 abgedeckt sind. Der Steg 10 der Kröpfung 8 ist gegen den Deckelboden gewölbt und weist in seinem mittleren Bereich eine von der Gefässwandung abstehende Ausbuchtung 11 auf. In der Zarge ist ein kurzer Schlitz 12 vorgesehen, der im Bereich der Dichtungsfläche des Ringes 3 mit der Gefässmündung angeordnet ist.
Der beschriebene Deckelverschluss ist in Massenfertigung leicht herstellbar, benötigt wenig Material und erfordert gegenüber den bekannten Verschlüssen keine besonderen Haltemittel oder besondere Ausbildung der zu verschliessenden Gefässe, da die Haltemittel mit dem Deckel in Form der Kröpfung 8 vereinigt sind. Er ist auf die im Handel erhältlichen üblichen Konservierungsgläser mit Wulstrand ohneweiters aufsetzbar, wobei die meist vorhandenen kleinen Abweichungen in der Wulsthöhe durch den gewölbten Bügelsteg 11 ohneweiters ausgeglichen werden. Beim Aufsetzen des Deckels auf das Gefäss springen die Stege 11 federnd hinter dessen Wulstrand und ziehen dabei den Deckel mit dem Gummiring 3 gegen die Gefässmündung dicht an.
Wenn im Konservierungsgefäss Unterdruck herrscht, so kann das Lösen des Deckels dadurch erleichtert werden, dass durch den Schlitz 12 ein spitzer Gegenstand, z. B. eine Messerspitze, eingeführt und der Gummiring 3 etwas von der Mündung des Gefässes abgehoben wird, wodurch Luft in das Gefäss einströmen kann. Das Abnehmen des Deckels ist dann durch Erfassen einer der Kröpfungen 8 an der Ausbuchtung 11 seines Steges leicht durchführbar. Der neue Deckelverschluss zeichnet sich gegenüber den bekannten durch seine Billigkeit aus und ist diesen hinsichtlich seines dichten und verlässlichen Sitzes zumindest gleichwertig. Er kann mit einem beliebigen Rostschutzmittel gegen Oxydation geschützt werden.
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An Stelle von drei Kröpfungen können gegebenenfalls auch bloss zwei und bei grösseren Gefässen auch mehrere vorgesehen werden.
PATENTANSPRÜCHE :
1. Blechdeckelverschluss für Konservierungsgefässe, dadurch gekennzeichnet, dass der Blechdeckel (1) in seiner Zarge (5) einen umlaufenden
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mit nach unten gerichteten bügelartigen Kröpfungen (8) den üblichen Wulstrand des Gefässes untergreift und dadurch den Deckel (1) gegen seine Dichtungsfläche presst.
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Sheet metal lid closure for preservation vessels
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Sealing ring 3 made of rubber that sits on the edge always rests with approximately the same surface pressure. The frame 5 of the cover 1 is at the free
The edge is beaded at 6 and comprises an inserted wire ring 7 made of spring steel, which is bent downwards at three evenly distributed points around its circumference to form cranks 8 and protrudes through slots 9 provided in the sheet metal blank of the cover, which protrude outward through the bead 6 are covered. The web 10 of the crank 8 is arched against the lid base and has a bulge 11 protruding from the vessel wall in its central area. In the frame, a short slot 12 is provided, which is arranged in the area of the sealing surface of the ring 3 with the mouth of the vessel.
The lid closure described is easy to manufacture in mass production, requires little material and, compared to the known closures, does not require any special holding means or special design of the vessels to be closed, since the holding means are combined with the lid in the form of the crank 8. It can in any case be placed on the customary preservation glasses with a beaded rim that are available in the trade, with the small deviations in the bead height that are usually present being compensated for by the arched bar web 11. When the lid is placed on the vessel, the webs 11 spring resiliently behind its beaded edge and thereby tighten the lid with the rubber ring 3 against the vessel mouth.
If there is negative pressure in the preservation vessel, loosening the lid can be made easier by inserting a pointed object through the slot 12, e.g. B. a knife tip, inserted and the rubber ring 3 is slightly lifted from the mouth of the vessel, whereby air can flow into the vessel. The cover can then be easily removed by grasping one of the crankings 8 on the bulge 11 of its web. The new lid closure is distinguished from the known ones by its cheapness and is at least equivalent to this in terms of its tight and reliable fit. It can be protected against oxidation with any rust inhibitor.
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Instead of three offsets, only two and, in the case of larger vessels, several can be provided.
PATENT CLAIMS:
1. Sheet metal lid closure for preservation vessels, characterized in that the sheet metal lid (1) in its frame (5) has a circumferential
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with downwardly directed bow-like crankings (8) engages under the usual beaded rim of the vessel and thereby presses the lid (1) against its sealing surface.