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Reinigungsgerät für Gefässe, insbesondere Gläser
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reinigung geeignetes Gerät enthält einen aus Stahlwolle bestehenden Reinigungskörper von schon bei der Herstellung besonders gestalteter Gebrauchsform, der mittels zweier gegeneinandergedrückter Blechklauen am Stiel festgehalten wird. Auch ein solches Gerät kann die bisher angewandten Bürsten nicht ersetzen, weil ein durch diese Klemmeinrichtung gehaltener weicherer Reinigungskörper während des Gebrauches an der Klemmstelle bald einreissen würde und demnach nur kurzzeitig verwendbar wäre.
Das den Gegenstand der Erfindung bildende Reinigungsgerät, welches mit einer aus Metallspangen bestehenden, an einem Stiel befestigten Haltevorrichtung zum Einspannen eines weichelastischen Reinigungsorgans ausgestattet ist, gewährleistet einen brauchbaren Ersatz der Flaschenbürsten durch einen als Reinigungsorgan gewählten Schwamm, der in zwei zueinander senkrechten Richtungen durch je zwei einander gegenüberliegende Teile der zumindest teilweise lösbaren Metallspangen festgeklemmt ist, welche durch ihre Form und Klemmspannung eine die Borstenreihen bei Flaschenbürsten nachahmende Gebrauchsform des Schwammes ergeben.
Infolge seiner porigen, rauhen Oberfläche ist der Schwarz zur Reinigung von Gefässen ebenso gut wie die Borsten einer Bürste geeignet.
Hiebei ist es gleichgültig, ob Naturschwamm, Gummi-oder Viskoseschwamm verwendet wird, von denen insbesondere letztere in beliebigen Mengen zu geringem Preis erhältlich sind. Der jeweils verwendete Schwamm kann nach entsprechender Abnützung an einem unbegrenzte Zeit verwendbaren Halter gegen einen neuen Schwamm ausgewechselt werden. Besonders vorteilhaft erweist sich der Viskoseschwamm für Gläser, die bereits einen Belag zeigen. Zur Säuberung solcher Gläser mussten bisher mit Sodalösung durchtränkte Sägespäne als Hilfsmittel herangezogen werden. Da nun der Viskoseschwamm selbst ein aus Holzzellulose entstandenes Produkt darstellt, sind Sägespäne auch bei schwer zu reinigenden Gefässen nicht mehr erforderlich.
Die besondere Art der Einspannung verhindert eine Verletzung des Schwammes und gibt ihm jene Gebrauchsform, die die Reinigungswirkung wesentlich verstärkt. Es sind daher mit dieser Haltevorrichtung Schwämme handels- üblicher Form verwendbar.
In der Zeichnung ist das erfindungsgemässe Reinigungsgerät in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. Es zeigen die Fig. 1 und 2 den Halter ohne Schwamm und die Fig. 3 und 4 denselben mit aufgeklemmtem Schwamm in je zwei Seitenansichten. In Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie I-I der Fig. 4 dargestellt. An dem einen Ende eines Holzstieles 1 (Fig. 1 und 2) ist eine Metallhülse 2 sowie eine aus steifem Runddraht U-förmig gebogene Metallspange 3 starr befestigt, deren fester Sitz am Stielende durch die Hülse 2 noch unterstützt wird. Eine weitere, gleichfalls U-förmig gebogene Metallspange 4 ist um 90'verdreht am Stielende in der Weise abnehmbar befestigt, dass die nach aussen abgebogenen Schenkelenden 5 in seitliche Löcher 6 der Hülse 2 federnd eingesetzt sind.
Die Schenkellängen der beiden Drahtbügel 3 und 4 entsprechen etwa der Länge des verwendeten
Schwammes oder sind etwas kürzer als dieser bemessen, wobei sich die kurzen Stege 7 und 8 der beiden Bügel mit geringem gegenseitigen
Abstand kreuzen. Um das Abnehmen des Bügels 4 zu ermöglichen, liegt der Steg 7 ausserhalb des
Bügels 3. Vor dem Abnehmen bzw. Einsetzen des Bügels 4 in den Halter werden die beiden
Schenkel unter Überwindung ihrer Eigenfederung
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PATENTANSPRÜCHE : 1. Reinigungsgerät für Gefässe, insbesondere Gläser, mit einer aus Metallspangen bestehenden, an einem Stiel befestigten Haltevorrichtung zum Einspannen eines weichelastischen Reinigungsorgans, dadurch gekennzeichnet, dass ein als Reinigungsorgan gewählter Schwamm in zwei zueinander senkrechten Richtungen durch je zwei einander gegenüberliegende Teile der zumindest teilweise lösbaren Metallspangen festgeklemmt ist, welche durch ihre Form und Klemmspannung eine die Borstenreihen bei Flaschenbürsten nachahmende Gebrauchsform des Schwammes ergeben.
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Cleaning device for vessels, in particular glasses
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A device suitable for cleaning contains a cleaning body made of steel wool which has been specially designed during manufacture and which is held on the handle by means of two metal claws pressed against one another. Even such a device cannot replace the brushes previously used, because a softer cleaning body held by this clamping device would soon tear at the clamping point during use and would therefore only be usable for a short time.
The cleaning device forming the subject of the invention, which is equipped with a holding device made of metal clasps attached to a handle for clamping a flexible cleaning element, ensures a usable replacement of the bottle brushes by a sponge selected as the cleaning element, which is passed in two perpendicular directions by two opposing parts of the at least partially detachable metal clasps are clamped, which, due to their shape and clamping tension, result in a usage shape of the sponge that mimics the rows of bristles in bottle brushes.
Due to its porous, rough surface, the black is just as suitable for cleaning vessels as the bristles of a brush.
It does not matter whether a natural sponge, rubber or viscose sponge is used, the latter in particular being available in any quantity at a low price. The sponge used in each case can be exchanged for a new sponge on a holder that can be used for an unlimited period of time. The viscose sponge proves to be particularly advantageous for glasses that already have a deposit. To clean such glasses, sawdust soaked with soda solution had to be used as an aid. Since the viscose sponge itself is a product made from wood cellulose, sawdust is no longer necessary, even with difficult-to-clean vessels.
The special type of restraint prevents the sponge from being damaged and gives it that form of use that significantly increases the cleaning effect. Sponges of commercially available form can therefore be used with this holding device.
The cleaning device according to the invention is illustrated in an exemplary embodiment in the drawing. 1 and 2 show the holder without a sponge and FIGS. 3 and 4 show the same with the sponge clamped on in two side views each. In Fig. 5 is a cross section along the line I-I of FIG. At one end of a wooden handle 1 (Fig. 1 and 2) a metal sleeve 2 and a U-shaped bent metal clasp 3 made of stiff round wire, whose tight fit on the handle end is supported by the sleeve 2. Another, likewise U-shaped bent metal clasp 4 is rotated by 90 ° and removably attached to the stem end in such a way that the outwardly bent leg ends 5 are resiliently inserted into lateral holes 6 of the sleeve 2.
The leg lengths of the two wire brackets 3 and 4 correspond approximately to the length of the one used
Sponge or are somewhat shorter than this dimensioned, the short webs 7 and 8 of the two brackets with little mutual
Cross distance. To enable the bracket 4 to be removed, the web 7 is located outside the
Bracket 3. Before removing or inserting the bracket 4 in the holder, the two
Legs overcoming their own springiness
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PATENT CLAIMS: 1. Cleaning device for vessels, in particular glasses, with a holding device consisting of metal clasps and attached to a stem for clamping a flexible cleaning element, characterized in that a sponge selected as the cleaning element passes through two mutually opposite parts of the at least partially detachable metal clasps are clamped, which by their shape and clamping tension result in a use of the sponge that mimics the rows of bristles in bottle brushes.