[go: up one dir, main page]

AT165805B - - Google Patents

Info

Publication number
AT165805B
AT165805B AT165805DA AT165805B AT 165805 B AT165805 B AT 165805B AT 165805D A AT165805D A AT 165805DA AT 165805 B AT165805 B AT 165805B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
sep
battery
switching
cell
voltage
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Publication of AT165805B publication Critical patent/AT165805B/de

Links

Landscapes

  • Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Verfahren zur Zu-und Abschaltung von Teilen einer Batterie 
Wird ein Elektromotor durch eine Batterie gespeist, so kann beim Anlassen des Motors dadurch viel an Energie erspart werden, dass man an Stelle von Anlasswiderständen einen Zellenschalter verwendet, um damit die dem Motor zugeführte Spannung verlustlos zu verändern. Die Ersparnis an Energie ist um so grösser, je grösser das vom Motor geforderte Anzugsmoment ist und je häufiger er angelassen werden muss (Elektrofahrzeuge). Durch die mit dem Zellenschalter vorgenommene Zu-und Abschaltung einzelner Zellen oder Zellengruppen wird die Battenespannung der jeweils erforderlichen Motorspannung angepasst, so dass die Zwischenschaltung von Widerständen überflüssig wird und damit auch die Anlassverluste auf ein Mindestmass verringert werden. 



   Den gleichen Vorteil bietet die Verwendung eines Zellenschalters, um die Drehzahl eines Motors durch Veränderung der zugeführten
Spannung zu regeln, wobei hier der Fortfall von Widerständen ausser der Energieersparnis auch noch eine Erhöhung der Stabilität der ge- regelten Drehzahl ergibt. 



   Ausser bei Motoren ist die Spannungsregelung mittels Zellenschalters auch bei allen andern batteriegespeisten Verbrauchern, die eine solche
Regelung erfordern, hinsichtlich Wirtschaftlichkeit 
 EMI1.1 
 überhaupt nicht durchführbar ist und daher die Anwendbarkeit dieses Schaltverfahrens bedeutend vermindert. Beispielsweise kommt dieses Verfahren aus den vorstehenden Gründen für batteriegespeiste   Elektrofahrzeuge   praktisch überhaupt nicht in Betracht, obwohl die eingangs geschilderten Vorteile, sowie die Möglichkeit, bis zu den niedersten Geschwindigkeiten herab mit Energierückgewinnung zu bremsen, gerade hier von besonderer Bedeutung sind. 



     Erfindungsgemäss   wird nun die ungleichmässige Belastung durch ein Verfahren vermieden, bei dem z. B. mit Hilfe zweier Zellenschalter die Anschlüsse der beiden abgehenden Batterieleitungen an die Batterie im Zuge der einzelnen
Schaltvorgänge derart verändert werden, dass jede
Zelle bzw. Zellengruppe in bezug auf diese Anschlüsse alle Lagen des Schaltplanes und damit alle   Belastungsfälle   durchläuft.

   Jede Zelle bzw.
Zellengruppe übernimmt also abwechselnd die
Funktion des hinsichtlich Grösse oder Dauer bzw. hinsichtlich Grösse und Dauer des Stromes am stärksten, zweitstärksten, drittstärksten, bis schliesslich schwächsten belasteten Batterieteiles, so dass nach einer gewissen Zahl von Schalt- vorgängen alle Zellen praktisch der gleichen
Gesamtbelastung unterworfen worden sind. 
 EMI1.2 
 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 Stromunterbrechungen und anderseits Kurz-   schlüsse   bei Betätigung des Schalters zu vermeiden. 



   Die Schaltfolge, d. h. das Schema der Schalthebelstellungen für die aufeinanderfolgenden Schaltvorgänge I-VIII ist aus der nachstehenden Tabelle ersichtlich, wobei angenommen ist, dass bei edem Schaltvorgang die abgegriffene Batteriespannung von Null bis zum Höchstwert 4 U und wieder zurück bis Null geregelt werden soll. 
 EMI2.1 
 
<tb> 
<tb> 



  Zum <SEP> Abgriff <SEP> der <SEP> Spannung <SEP> :
<tb> 0 <SEP> U <SEP> 2U <SEP> 3U <SEP> 4U <SEP> 3U <SEP> 2U <SEP> U <SEP> 0
<tb> steigend <SEP> fallend
<tb> bei <SEP> liegt
<tb> Schalt-Schalt-an <SEP> Kontakt
<tb> vorgang <SEP> hebel
<tb> H <SEP> 1 <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> 2
<tb> . <SEP> I
<tb> H' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 2'
<tb> H <SEP> 2 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 3
<tb> II
<tb> H' <SEP> 2' <SEP> 2' <SEP> 2' <SEP> 2' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 2' <SEP> 3'
<tb> H <SEP> 345 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 444 <SEP> 4
<tb> HI
<tb> H'3'3'3'2'l'l'2'3'4'
<tb> H <SEP> H <SEP> 455 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 555
<tb> IV----------. <SEP> 
<tb> 



  H'4'4'3'2'I'2'3'4'5'
<tb> H <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 554
<tb> V
<tb> H' <SEP> 5' <SEP> 4' <SEP> 3' <SEP> 2' <SEP> 1' <SEP> 2' <SEP> 3' <SEP> 4' <SEP> 4'
<tb> H <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 543
<tb> VI
<tb> H'4'3'2'l'1'2'3'3'3'
<tb> H <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 3 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 2
<tb> VII
<tb> H'3'2'I'l'l'2'2'2'2'
<tb> H <SEP> 223 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 3 <SEP> 2 <SEP> I
<tb> VIII
<tb> H' <SEP> 2' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1'
<tb> H <SEP> 123 <SEP> 4 <SEP> 5 <SEP> 4 <SEP> 322
<tb> rv <SEP> i
<tb> H' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 1' <SEP> 2'
<tb> 
 
Der Schaltvorgang IX ist mit dem Schaltvorgang I identisch, bei weiteren Schaltvorgängen wird also wieder das Schema von II an durchlaufen.

   Bei dem hier gezeigten Beispiel hat bereits nach vier Schaltvorgängen (z. B. I-IV) jeder der vier Batterieteile sowohl hinsichtlich der Zu-als auch hinsichtlich der AbschaltungsReihenfolge jede Stellung eingenommen. Um eine genügende Übersicht zu geben, werden jedoch in der Tabelle alle   Schaltvorgänge/-V/II,   von denen sich je zwei nur formal unterscheiden (z. B. IV und V oder II und VII), dargestellt'. 



   Es ist im allgemeinen z. B. bei Anwendung des Verfahrens auf den Betrieb von batteriegespeisten Elektrofahrzeugen nicht anzunehmen, dass beim einmaligen Durchlaufen des Schaltzyklusses eine gleiche Belastung aller Batterieteile erzielt wird, da die Anfahrwiderstände jeweils verschieden sind   (Steigungsverhältnisse,     Wagenbelastung u. dgl. ). Bei öfterer Wieder-   holung der Schaltungen wird jedoch ein Ausgleich eintreten, der eine gleichmässige Belastung aller Batterieteile gewährleistet. 



   Vorstehende Beschreibung soll nur schematisch die Wirkungsweise des   erfindungsgemässen   Verfahrens erläutern, ohne auf die Einzelheiten der die Schaltvorgänge bewirkenden Geräte einzugehen. Die Einhaltung der erforderlichen Schaltfolge, wie sie vorstehend für ein Beispiel dargestellt ist, kann entweder durch ein entsprechendes Bedienungsschema der an sich frei zu betätigenden Schaltgeräte oder durch eine zum Teil oder zur Gänze selbsttätige gesetzmässige Steuerung derselben erzielt werden. 



   In   sitingleicher   Weise ist das   erfindungsgemässe   Schaltverfahren anwendbar, um beim Laden einer Batterie einzelne Zellen oder Zellengruppen hinsichtlich Ladestrom bzw. Ladedauer verschieden aufzuladen. Die leichte Möglichkeit, beim Laden beliebige Batterieteile herauszugreifen, gibt ferner den besonderen Vorteil, ohne Her- stellung besonderer Ladeanschlüsse Batterien von einer Stromquelle, deren Spannung kleiner als die gesamte Batteriespannung ist, aufladen zu   konnen.   



   PATENTANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Zu-und Abschaltung von Teilen einer Batterie, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Leiter der Verbraucher-bzw. Speiseleitung in gesetzmässiger Folge von Hand aus bzw. zum Teil oder zur Gänze selbsttätig derart an die Pole jeder Zelle bzw. Zellengruppe der Batterie geschaltet wird, dass mit Ablauf einer Reihenfolge von (vorzugsweise durch zyklische Vertauschung der Zellen bzw. Zellengruppen sich ergebenden) Schaltvorgingen jede dieser Zellen bzw. Zellengruppen im gleichen Masse belastet bzw. geladen wird.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltfolge der einzelnen Zellen bzw. Zellengruppen durch zwei je in einem Verbraucher-bzw. Speiseleitungszweig liegende, in gesetzmässiger Zuordnung zueinander betätigte Zellenschalter bewirkt wird.
AT165805D AT165805B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT165805B true AT165805B (de)

Family

ID=3146

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT165805D AT165805B (de)

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT165805B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2851841A1 (de) * 1978-11-30 1980-06-12 Outboard Marine Corp Erregerschaltung fuer einen gleichstrommotor

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2851841A1 (de) * 1978-11-30 1980-06-12 Outboard Marine Corp Erregerschaltung fuer einen gleichstrommotor

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE19857645B4 (de) Elektrisches System für Elektrofahrzeug
DE3936638C1 (en) Ensuring electrical power supply in motor vehicle - grouping electrical appliances according to their importance for safety of vehicle
DE102019217666A1 (de) Ladesystem mit mehreren eingängen und verfahren unter verwendung eines motorantriebssystems
DE102013204894A1 (de) Kraftfahrzeugbordnetz mit wenigstens zwei Energiespeichern, Verfahren zum Betreiben eines Kraftfahrzeugbordnetzes und Mittel zu dessen Implementierung
DE10055531B4 (de) Elektronische Schaltungsanordnung zur Spannungsversorgung in Kraftfahrzeugen, deren Verwendung und Verfahren zum Betreiben einer Spannungsversorgung
DE102018105841B4 (de) Verfahren zum Laden eines Energiespeichers eines Fahrzeugs mit einer modularen Ladevorrichtung bei hohem Gesamtwirkungsgrad
DE102010014104A1 (de) Elektrisches Energiebordnetz für ein Kraftfahrzeug
DE102022206153A1 (de) Bidirektionales ladesystem für ein fahrzeug
DE102012010711A1 (de) Bordnetzanordnung für ein Fahrzeug und Verfahren zu deren Betrieb
DE10248658B4 (de) Vorrichtung zur Bordnetzstabilisierung bei Stopp/Startbetrieb
DE102010009260A1 (de) Einrichtung zur Versorgung eines Bordnetzes
DE102013224399A1 (de) Notstartsystem und -Verfahren für ein Brennstoffzellenhybridfahrzeug
WO2015086179A1 (de) Vorladen eines elektrischen zwischenkreisspeichers
DE102019129705A1 (de) Mehrspannungs-Speichersystem für ein zumindest teilweise elektrisch angetriebenes Fahrzeug
DE102022126814A1 (de) System und verfahren zum steuern des batterieanschlusses für ein elektrofahrzeug
DE102017206497B4 (de) Ladevorrichtung und Verfahren zum Laden eines elektrischen Energiespeichers eines Fahrzeugs, sowie Kraftfahrzeug
DE10313081B4 (de) Kraftfahrzeug
DE102016204534A1 (de) Schaltungsanordnung zur Spannungsversorgung elektrischer Verbraucher mittels eines Energiespeichersystems
AT165805B (de)
DE102019123403A1 (de) Verfahren zum Betreiben einer Hochvoltbatterie, Steuereinrichtung, Bordnetz sowie Kraftfahrzeug
EP1103426A1 (de) Verfahren zur Leistungsverteilung
DE102018214085A1 (de) Energieversorgungsanordnung zur Energieversorgung einer elektrischen Antriebseinheit eines Kraftfahrzeugs, Kraftfahrzeug und Verfahren zur Energieversorgung
DE102020126989A1 (de) Steuereinrichtung zum Steuern einer Batterie eines Bordnetzes für ein Kraftfahrzeug, Bordnetz, Kraftfahrzeug und Verfahren zum Steuern einer Batterie
DE102019124827A1 (de) Kraftfahrzeug mit einer Elektromaschine als Antriebsmaschine und Verfahren zum Betrieb eines Gleichspannungswandlers in einem Kraftfahrzeug
DE112020001885T5 (de) Steuerungsvorrichtung für eine Leistungsversorgungsvorrichtung