<Desc/Clms Page number 1>
Elektrischer Stecker
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Stecker, dessen beide Gehäusehälften durch entsprechende Ausbildung der beiden Kontaktstifte bei gleichzeitiger Verklemmung der Leitungsenden verschiebungssicher zusammengespannt werden, wobei überdies die Leitungsdrahtenden durch einen Fortsatz einer Gehäusehälfte festgehalten werden, so dass die zu den Klemmen führenden Leitungsenden von einer allfällig auftretenden Zugspannung entlastet sind.
Bei den bekannten Steckern dieser Art sind für die Zugentlastung besondere Einzelteile, wie Klemmschellen, Klemmkörper u. dgl., vorgesehen, die infolge ihrer geringen Grösse leicht in Verlust geraten und zerbrechen können, die aber auch infolge des Mehraufwandes an Einzelteilen die Herstellung wesentlich verteuern.
Beim Stecker der vorliegenden Erfindung werden diese Nachteile vermieden.
In der Zeichnung ist in den Fig. 1-10 der Stecker und in der Fig. 11 der Kontaktstift dargestellt.
Ftg. 1 zeigt den Stecker in Seitenansicht, Fig. 2 im Schnitt längs A-B der Fig. l, Fig. 3 eine andere Seitenansicht und Fig. 4 einen Schnitt längs C-D der Fig. 3. Die Fig. 5 und 6 stellen je eine Seitenansicht der oberen und die Fig. 7 eine Seitenansicht der unteren Gehäusehälfte dar. Die Fig. 8 und 9 zeigen je eine Gehäusehälfte in Draufsicht, während die Fig. 10 die beiden Gehäusehälften des Steckers mit der eingeführten Zuführungsleitung vor dem
Zusammenbau und schliesslich die Fig. 11 den
Steckerstift zeigt.
Die Gehäusehälfte 1 weist einen Fortsatz 3 auf, der in die Ausnehmung 4 der Gehäuse- hälfte 2 hineinpasst. Ferner zeigt diese Gehäuse- hälfte zwei Bohrungen 10. Im Fortsatz 3 sind zwei Nuten 7 angeordnet, die zur Aufnahme der Leitungsenden dienen. Die beiden Kontakt- stifte 15 weisen in der Mitte einen Bund 9 auf und sind an ihrem im Gehäuse liegenden Ende mit einem Gewinde 14, am anderen Ende da- gegen mit einem Einschnitt versehen, um mittels eines Schraubenziehers eingeschraubt werden zu können.
Wie Fig. 10 zeigt, wird die Leitungsschnur durch die Bohrung 5 der Gehäusehälfte 2 ein- geführt und die abgezweigten Leitungsenden 6 in die Nuten 7 des Fortsatzes 3 eingelegt ; bei a treten die Leitungsenden aus der Nut aus und werden bei b um das mit einem Gewinde ver- sehene Ende des Kontaktstiftes gewunden.
Beim Zusammenbau der beiden Gehäuse- hälften nimmt der die isolierten Leitungsenden aufnehmende Fortsatz. ? diese in die Ausnehmung 4 der anderen Gehäusehälfte 2 mit, worauf diese isolierten Leitungsenden beim Einschrauben der Steckerstifte 15 in die in der Gehäusehälfte 2 angebrachten Gewindemuttem 8, bei gleichzeitiger Verklemmung der blanken Leitungsenden gegen den Boden der Ausnehmung 4 gepresst werden, so dass die zur Verklemmung dienenden blanken Teile der Leitung vom Zuge entlastet sind.
Der beim Zusammenbau der beiden Gehäusehälften durch die geklemmten Leitungsenden bleibende Zwischenraum 11 (Fig. 4) wird durch die in die Ausnehmung 13 der Gehäusehälfte 2 eingreifende Randleiste 12 der Gehäusehälfte 1 nach aussen abgeschlossen, wobei aber auf eine entsprechende Reduzierbarkeit des Zwischenraumes 11 Bedacht genommen werden muss, um einen hinreichenden Kontaktdruck erzielen zu können.
EMI1.1
hälfte (2) vorgesehenen Ausnehmung (4) derart angepasst ist, dass die zu den Steckerstifte führenden Leitungen beim Zusammenspannen der beiden Gehäusehälften zwischen Fortsatz (3) und Ausnehmung (4) geklemmt sind, so dass eine in der Leitungsschnur auftretende Zugspannung von den Steckerstiften befindlichen Klemmstellen ferngehalten wird.
**WARNUNG** Ende DESC Feld kannt Anfang CLMS uberlappen**.